Stefan Waldenmaier bleibt an der Spitze des Küchenverbands
Stefan Waldenmaier (Leicht Küchen) führt für weitere zwei Jahre den Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie e. V. (VdDK). Auf der Mitgliederversammlung, die beim Küchenmöbelhersteller Schüller in Herrieden stattfand, wurde der seit 2004 amtierende Vorstandsvorsitzende einstimmig wiedergewählt. Der Branchenverband feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen.
Im Amt bestätigt wurden auch Waldenmaiers Stellvertreter Dr. Lars Bopf (Nobilia-Werke) und Dirk Krupka (Häcker Küchen). Neu in den Vorstand rücken Sabine Brockschnieder (Bauformat Küchen), Christian Kleine (Jaka-BKL) und Jochen Püls (Impuls Küchen). Mit Dank für sein langjähriges Engagement wurde Leo Brecklinghaus (Jaka-BKL) aus dem Gremium verabschiedet.
VdDK-Geschäftsführer Jan Kurth untermauerte auf der Versammlung die Forderung an die Politik, dringend für stärkere Impulse zur Ankurbelung des Wohnungsbaus zu sorgen. Die Küchenmöbelindustrie sei stark vom Neubau abhängig. Neben schnelleren Genehmigungsverfahren brauche es eine Bündelung und Aufstockung der Förderprogramme. Von Januar bis September dieses Jahres verzeichneten die deutschen Küchenmöbelhersteller mit einem Umsatz von 4,2 Milliarden Euro einen Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang stabilisiere sich auf niedrigem Niveau.
Weitere Themen der Versammlung waren der kommende „Digitale Produktpass“, bei dessen Ausgestaltung die Mitglieder ihre Mitarbeit signalisierten, sowie die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR). Hier appellierte der Verband an die Bundesregierung, sich für eine Verschiebung und Vereinfachungen einzusetzen.
Im Anschluss an die Versammlung besichtigten die VdDK-Mitglieder die Fertigung der Schüller Möbelwerk GmbH. Das Familienunternehmen stellt mit rund 2300 Beschäftigten am Stammsitz in Herrieden täglich etwa 700 Küchen her.









