Johanna Ljunggren, langjährige Nachhaltigkeitsmanagerin bei Kinnarps, ist als eines von sechs neuen Mitgliedern in die schwedische Delegation für Kreislaufwirtschaft berufen worden. Diese Berufung repräsentiert einen bedeutenden Meilenstein in der Nachhaltigkeitsarbeit von Kinnarps und unterstreicht die Anerkennung von Ljunggrens Leistungen in Schweden.
Das Beratungsgremium der schwedischen Regierung spielt eine Schlüsselrolle bei der Förderung und Implementierung von Strategien für den Übergang zur Kreislaufwirtschaft. Die Mitgliedschaft der Kinnarps Nachhaltigkeitsmanagerin in dieser Delegation zeigt nicht nur die Qualität und Effektivität ihrer Arbeit, sondern trägt auch maßgeblich zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Kinnarps bei.
„Wir sind sehr stolz auf Johanna Ljunggrens Beitrag und fühlen uns geehrt, dass ihre Expertise und ihr Engagement in so hohem Maße anerkannt werden“, sagt Dr. Jens Gebhardt, Commercial Director bei der Kinnarps GmbH. „Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein in unseren fortlaufenden Bemühungen, führend in Sachen Nachhaltigkeit zu sein.“
„Absatzfinanzierung für den Möbelhandel“ – so lautet das Thema des nächsten, kostenfreien Webinars am 11. Januar um 11 Uhr, zu dem unser Schwestermagazin möbel kultur“ gemeinsam mit der Creditplus Bank einlädt. Darin geben Laura Portretni und Güven Dalkiran von der Creditplus zunächst einen Überblick über die verschiedenen Finanzierungsmodelle im Möbelhandel. Wie zum Beispiel der Ratenkauf, der ein wichtiges Element insbesondere für den Mittelstand ist. Das Tool der Finanzierung ist eher großen Unternehmen vorbehalten. Für kleine bis mittelständische Möbelhäuser bleiben somit potenzielle Umsatzchancen ungenutzt. Da kommt nun dieCreditplus ins Spiel. Mit ihrer „Hallo Machbar“-Kampagne bietet die Bank einfach, schnell und unkompliziert Sofortkredite an und wird damit zum Problemlöser für den Handel und zumWunscherfüller für Kund:innen.
Seien Sie also dabei, beim kommenden Webinar am 11. Januar. Hier können Sie sich für das Thema „Absatzfinanzierung für den Möbelhandel“ anmelden.
Die Aero-Lift Vakuumtechnik GmbH, ein führender Hersteller von innovativen Vakuumhebegeräten und -lösungen, gibt bekannt, dass Frau Katja Haak zum 1.1.2024 zur Geschäftsführerin bestellt wird. Frau Haak bringt umfangreiche Expertise in den Bereichen Finanzmanagement, Unternehmensführung und strategische Planung mit. Während ihrer Zeit als kaufmännische Leiterin und Prokuristin hat sie entscheidend dazu beigetragen, AERO-LIFT zukunftsfähig auszurichten und die betriebliche Effizienz zu steigern.
Ihre Beförderung zur Geschäftsführerin würdigt nicht nur ihre herausragenden Leistungen, sondern zeigt auch das Vertrauen des Unternehmens in ihre Führungsfähigkeiten. Gemeinsam mit Tobias Pauli, der weiterhin als Geschäftsführer fungiert, wird sie das Unternehmen auf seinem Erfolgskurs weiter voranbringen.
Die Entscheidung, die Geschäftsführung auf zwei kompetente Köpfe zu verteilen, unterstreicht die strategische Ausrichtung von Aero-Lift, um die Vielfalt der unternehmerischen Herausforderungen noch effektiver zu bewältigen und die Innovationskraft des Unternehmens weiter zu steigern.
„Ich fühle mich geehrt, diese spannende Reise mit Aero-Lift fortzusetzen und das Unternehmen in die nächste Ära zu führen. Die Herausforderungen und Chancen, vor denen wir stehen, sind enorm, und ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam weiterhin bahnbrechende Lösungen für unsere Kunden schaffen werden“, so Katja Haak.
„Die Erweiterung der Geschäftsführung um Frau Haak ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft von Aero-Lift,“ ergänzt Tobias Pauli. „Gemeinsam werden wir unsere Stärken bündeln, um das Unternehmen auf dem globalen Markt weiter zu etablieren.“
Am 16. November fand im westfälischen Balve die Mitgliederversammlung der Digital Printing Association (DIPA) statt. Dabei besuchten neben Vertretern der Mitgliedsunternehmen auch acht Gastfirmen die Veranstaltung. Dies zeigt ein weiter wachsendes Interesse an der Arbeit der DIPA.
Alle Teilnehmer zeigten sich besonders von der offenen und konstruktiven Diskussionskultur, die zwischen allen Beteiligten herrschte, beeindruckt. Was auch die Philosophie der DIPA verdeutlichte. Denn die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Firmen des DIPA-Netzwerks ermöglicht es, Synergien zu nutzen und gemeinsam innovative Lösungen zu erarbeiten. Somit können Herausforderungen schneller identifiziert und zeitnah bewältigt werden.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde beschlossen, 2024 das Projekt „Task Force“ zu starten. Die Idee dahinter: Eine Gruppe von Experten aus verschiedenen Bereichen kommt zusammen und arbeitet gemeinsam an einem vorher definierten Thema. Abgerundet wurde das Event von einem Besuch bei der Firma Interprint, wo ein spannender Blick „hinter die Kulissen“ gewährt wurde.
Wie wichtig ist Holz für unsere Zukunft? Die Antwort darauf liefert die Initiative „Holz rettet Klima“ des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWLR). Nun wurde auch Sonae Arauco Kooperationspartner der Initiative.
„Wir brauchen dringend Aufklärung. Denn viele Mitmenschen sehen im Fällen von Bäumen ausschließlich negative Folgen für unsere Umwelt – dabei ist eine nachhaltige Holzwirtschaft ein ganz elementarer Faktor, um den Klimawandel zu bekämpfen. Aus diesem Grund unterstützen wir die Initiative ,Holz rettet Klima‘ mit ganzer Kraft und aus voller Überzeugung“, erläutert Dr. Steffen Körner, Geschäftsführer der Sonae Arauco Deutschland GmbH. „Wir möchten mit der Initiative ein richtungsweisendes Signal senden – an die Gesellschaft wie an die politischen Entscheidungsträger – und deutlich machen, dass die Verwendung von Holz und eine aktive Waldbewirtschaftung einen maßgeblichen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten.“
Als Mitglied des Verbands der Deutschen Holzwerkstoffindustrie unterstützt Sonae Arauco die Aufklärungskampagne des DHWLR. Die klare Botschaft: Wer zögert, Holz zu verwenden, dem möchte man die letzten Zweifel nehmen. So sollen Kaufentscheidungen bestätigt und ein Holz-Investitionsklima geschaffen werden. „Für das Erreichen einer nachhaltigeren Zukunft spielt der Naturstoff Holz eine Schlüsselrolle. Holz bindet Kohlendioxid, unterstützt die Biodiversität und ist wiederverwendbar“, so Dr. Steffen Körner. „Und bietet auf diesem Wege unzählige Optionen, um mit hoher Langlebigkeit in innnovativen nachhaltigen Produkten zu bestehen. Nur eines ist Holz nicht – und darf es auch künftig nicht sein: ein günstiger Brennstoff, den man mal so einfach ‚verfeuert‘.“
Jürgen Woll, Vice President Automation und die Dieffenbacher-Geschäftsführer Christian Dieffenbacher, Lothar Fischer und Volker Kitzelmann freuen sich über die Auszeichnung für „Evoris“.
Für seine KI-gestützte Digitalisierungslösung „Evoris“ wurde Dieffenbacher mit dem „Allianz Industrie 4.0 Award 2023 Baden-Württemberg“ in der Kategorie „Winner“ ausgezeichnet. Der Award, der von der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg ausgelobt wird, prämiert innovative, leistungsfähige und marktrelevante Lösungen im Bereich Digitalisierung. Mit „Evoris“ bietet Dieffenbacher Herstellern aus der Holzwerkstoff- und Forming-Industrie eine Softwarelösung, die eine intelligente Digitalisierung, Überwachung, Analyse und Optimierung ihrer Produktion möglich macht. Der Award wurde im Beisein von Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Rahmen des Events Startup the Future am Mittwoch, den 22. November 2023 in Stuttgart an Dieffenbacher verliehen.
„Evoris“ hilft Anlagenbetreibern dabei, Fertigungsprozesse transparenter und effizienter zu gestalten. Wie das gelingt, verrät Jürgen Woll, Vice President Automation bei Dieffenbacher: „Durch ,Evoris‘ bekommen unsere Kunden zunächst die Möglichkeit, ihre Produktion flexibel, werksübergreifend und herstellerunabhängig zu digitalisieren. Anlagenweit können dadurch Prozess- und Komponentendaten erfasst und an zentraler Stelle gespeichert werden. Damit schaffen wir eine wichtige Basis, um im Folgeschritt den Deep Dive in bis zu diesem Punkt nicht einsehbare Produktionsprozesse zu ermöglichen.“
Und das passiert wie folgt: Die gesammelten Daten werden in unterschiedlichen Apps aufbereitet. Jede App für sich hat ihre eigenen Funktionen, die Kombination der Ergebnisse bietet jedoch noch bessere Analysen. „Dabei kann es sich zum Beispiel um die Erkennung von Anomalien im Produktionsprozess handeln, um die Visualisierung von Kurvenverläufen zur verständlichen Datenanalyse, um vielfältigste bedarfsorientierte Reportings oder bald auch um das Energie-Monitoring zur Überwachung und Optimierung von thermischen und elektrischen Energieverbräuchen“, so Woll weiter.
Ein brandneues Event haben wir mit den Personaltagen Löhne schon in diesem Jahr gemeinsam mit der Lehrfabrik Möbelindustrie auf die Beine gestellt und wir freuen uns schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr. 2024 kommen aber außerdem noch zwei Ableger unserer Surface in Motion dazu. Nämlich die Surface in Motion India am 23. Februar in Bangalore und die Surface in Motion Italia am 7. und 8. Mai in Verona. Was das Netzwerk möbelfertigung an weiteren Highlights zu bieten hat, erklärt Chefredakteur Tino Eggert im Video.
Für einige Rohstoffe mussten und müssen weiterhin Waldflächen weichen. Um dies zu verhindern, hat die EU im Mai diesen Jahres die Entwaldungsverordnung (Verordnung 2023/1115) verabschiedet. Diese wurde am 9. Juni 2023 im Amtsblatt veröffentlicht und ist am 29. Juni 2023 in Kraft getreten. Was das bedeutet, erklärt Dr. Lars Maritzen in seiner Kolumne in der möbelfertigung 8/23. Sie können Sie auch direkt hier als E-Magazin lesen.
Weitere Top-Themen der Ausgabe: Das große Interview mit Sibylle Thierer und Gregor Riekena von Häfele, Bericht vom Branchentag Büromöbel, Cornelius Oheimb, CEO für die DACH-Region bei Biesse über Umstrukturierungen, Was Domus Line Deutschland erfolgreich macht, der Nachbericht zur Sicam, konsequente Digitalisierung bei Polipol und noch viel mehr.
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Dennis Franken und Christoph Ritschel (v.l.) nach dem Börsengang am 11.12.2023 von der The Platform Group in Frankfurt am Main.
Möbelfirst wurde verkauft. The Platform Group AG, ein führendes Software-Unternehmen für Plattformlösungen, hat 100 Prozent der Anteile erworben. Bereits seit 2021 ist The Platform Group AG Mehrheitsgesellschafter bei Möbelfirst und hat seit dem Einstieg erfolgreich die Plattform-Strategie insbesondere durch den Einsatz der Softwarelösungen der TPG ausgeweitet. Inzwischen sind über 500 Partner im Bereich Möbelhandel an der Plattform angebunden, Sitz der Gesellschaft ist Bonn.
Per Dezember 2023 wurde der weitere Erwerb von 49,9 Prozent an Möbelfirst umgesetzt, das Closing der Transaktion ist per 1. März 2024 vereinbart. Ab diesem Zeitpunkt wird The Platform Group AG 100 Prozent der Anteile an der Gesellschaft halten. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.
„Möbelfirst hat sich als Plattform sehr gut entwickelt, war stets profitabel und erreicht inzwischen Warenkörbe von durchschnittlich 4.100 Euro – dies ist einmalig in der Möbelbranche. Wir freuen uns, nun unsere Anteile auf 100% zu erhöhen und die profitable Wachstumsstrategie konsequent weiter zu verfolgen“, so Dr. Dominik Benner, CEO der The Platform Group AG.
Für Christoph Ritschel, Geschäftsführer der Möbelfirst, ist dies eine positive Entwicklung: „Wir haben Möbelfirst zur führenden Plattform für Luxusmöbel entwickelt und entgegen dem Branchentrend wachsen wir zweistellig und profitabel. Ein E-Commerce Unternehmen, das als Plattform für lokale Premiumhändler und Luxusmarken in Europa ein starker und vertrauensvoller Verkaufskanal ist. Ein Unternehmen, das von Premiumbrands nicht nur akzeptiert, sondern aktiv gefördert und geschätzt wird. Ein Aufsichtsrat, der sich reinkniet und mit uns Gas gibt. Ein Unternehmen, das beste Kund:innenbewertungen und 20 Prozent Stammkund:innen hat. Das geht nur mit einem eingespielten Team, tollen Partner:innen und Menschen, die die Arbeit und Zusammenarbeit schätzen und Freude daran haben. Wir freuen uns weiterhin als Geschäftsführer die Entwicklung maßgeblich mitzugestalten und haben im Vollzug der Transaktion unsere Geschäftsführerverträge vorzeitig verlängert.“ Dennis Franken, ebenfalls Geschäftsführer der Gesellschaft, ist die weitere Ausweitung des Sortiments wesentlich: „Wir haben uns in den vergangenen Jahren bereits von klassischen Polstermöbeln hin zu Büromöbeln entwickelt, unser B2B-Umsatz steigt deutlich. Im kommenden Jahr planen wir dann die nächste Erweiterung unserer Geschäftstätigkeit im Bereich Luxusmöbel und Küche. Dabei werden wir die Zahl der Händler deutlich ausweiten.“
Gemeinsam lassen sich die Gründer zitieren: „Gemeinsam mit Herrn Oliver Höner hatten wir 2015 die Idee, ein professionellen und profitablen Dienstleistungspartner in der Möbelbranche für eben das Thema Abverkauf von Ausstellungsware zu etablieren. Das haben wir gemeinsam geschafft.“