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Autor: Möbelfertigung

SSI Schäfer

Veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht nach internationalen GRI-Standards und definiert konkrete Handlungsfelder

Die SSI Schäfer Gruppe, ein in Deutschland ansässiges Familienunternehmen mit über 85-jähriger Historie und international führender Lösungsanbieter von modularen Lager- und Logistiksystemen, hat heute ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Der Bericht wurde auf Basis der international anerkannten Standards der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt. Damit setzt das Unternehmen konsequent seine SSI Schäfer Strategy Roadmap 2023 um, in welcher der Bereich Nachhaltigkeit eines von sechs Fokusthemen darstellt.

Nachhaltigkeit hat für SSI Schäfer zwei wesentliche Dimensionen: Verantwortungsvolles Wirtschaften entlang der eigenen Wertschöpfungskette sowie die Förderung der Nachhaltigkeit seiner Kund:innen durch innovative und zukunftssichere Lösungen.

Steffen Bersch, CEO der SSI Schäfer Gruppe: „Mit unserem ersten Nachhaltigkeitsbericht wollen wir unseren Stakeholdern einen Einblick geben, welche nachhaltigen Initiativen, Projekte und Lösungen wir heute schon verfolgen, was unsere größten Herausforderungen in den nächsten Jahren sind und wie wir diese meistern wollen. Als Rückgrat der weltweit wachsenden E-Commerce-Branche können wir mit intelligenten Intralogistiklösungen dazu beigetragen, dass unsere Kund:innen ihre Warenströme noch effizienter und nachhaltiger gestalten.“

SSI Schäfer hat auf Basis einer umfassenden Analyse ihres Geschäftsumfelds unter Einbindung wichtiger Stakeholder der Unternehmensgruppe vier Handlungsfelder im Einklang mit der Unternehmensstrategie definiert:

  1. Wertorientierte Unternehmenskultur als Fundament für den Umgang mit Stakeholdern und Ressourcen
  2. Schaffung innovativer und nachhaltiger Lösungen für die Kund:innen mit intelligenten Prozessen
  3. Verantwortungsvolles Management durch Reduktion der Auswirkungen entlang der eigenen Wertschöpfungskette
  4. Nachhaltigkeitsmanagement als strategischer Faktor (prozessorientiertes Handlungsfeld)

In jedem Handlungsfeld setzt sich SSI Schäfer konkrete Ziele anhand von messbaren Kennzahlen oder Initiativen mit klaren Fristen. Dadurch soll der Prozess für alle Stakeholder so transparent wie möglich gestaltet werden. Der Bericht umfasst den gesamten Konsolidierungskreis und erfasst im ersten Schritt Kennzahlen der 18 größten Konzerngesellschaften, die über 80 % des Umsatzes repräsentieren.

Konkrete Ziele im Bereich wertorientierte Unternehmenskultur sind beispielsweise die Entwicklung eines gruppenweiten strategischen EHS (Environment Health and Safety)-Managements oder die Definition von globalen KPIs für die Sicherheitsperformance der Gruppe. Ein strategisches Ziel im Bereich Produktentwicklung ist die Senkung des wenig energieeffizienten Pneumatikanteils ausgewählter Produktpaletten auf 5 %. Mit Blick auf die Wertschöpfungskette will SSI Schäfer das Lieferantenmanagement deutlich stärker an Nachhaltigkeitskriterien ausrichten. So sollen bis 2023 mindestens 50 % der Top 100 Lieferanten Nachhaltigkeitsprüfungen durchlaufen.

In Bezug auf den CO2-Fußabdruck der Gruppe läuft derzeit die Berechnung für die 18 größten Gesellschaften (Scope 1 & 2) mit dem Ziel, bis Ende 2022 eine CO2-/Klimastrategie für die SSI Schäfer Gruppe zu veröffentlichen.

Für die Umsetzung der Themen in der Unternehmensgruppe hat SSI Schäfer ein Global Sustainability Council (GSC) unter der Leitung von Heiko Stötzel, Global Head of Group Social Responsibility & HSE, eingerichtet, das die Steuerung und Zielverfolgung über Geschäftsbereiche, Regionen und Gruppenfunktionen hinweg koordiniert.

Steffen Bersch ergänzt: „Noch ist die Nachhaltigkeitsberichterstattung – anders als bei kapitalmarktorientierten Gesellschaften – für unsere Unternehmensgruppe freiwillig. Doch für uns geht es um mehr als die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben. Wir wollen als weltweit agierende Unternehmensgruppe vorangehen, unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und kontinuierlich unseren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und der Sustainability Development Goals der Vereinten Nationen vergrößern. Deshalb sind wir bereits im Jahr 2020 und als erstes Mitglied der Intralogistikbranche der Initiative „50 Sustainability & Climate Leaders“ beigetreten.“

„Orgatec“ 2022

Immobilien flexibler nutzen – Thementage in der „Smart Buidling Arena“

Wenn die Pandemie eines gezeigt hat, dann dies: Immobilien werden immer flexibler genutzt. Daher sind die Ansprüche an deren Flexibilität enorm gestiegen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer suchen kreative Schaffensräume in Officegebäuden, Arbeitsplätze mit möglichst professionellem Ambiente und hoher technischer Ausstattung in den eigenen vier Wänden oder die Möglichkeit, unterwegs – beispielsweise in einem Hotel – für einige Stunden konzentriert arbeiten zu können. Architektinnen und Architekten, Bauunternehmen, Investoren, Bauherr:innen oder Profis der Immobilienwirtschaft und Betreibeunternehmen von Gebäuden müssen daher ihre Planungen den neuen Gegebenheiten anpassen oder heute ganz andere Vorteile bei der Vermarktung der Gebäude in den Fokus stellen. Auf jeden Fall gibt es bei allen Beteiligten ein sehr großes Informationsbedürfnis. Und die „Orgatec“ hilft dabei, dieses Bedürfnis mit aktuellem Wissen und neuesten Erkenntnissen zu stillen. Und zwar in der „Smart Building Arena“.

Sie zeigt den Branchenbeteiligten digitale Lösungen auf und stellt aktuelle Services und Produkte rund um die Themen Architektur, Smart Building und die Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche vor. Dabei bringt sie zusammen, was unbedingt zusammenkommen muss: junge innovative Unternehmen, Start-ups, Profis der Immobilienwirtschaft sowie Experten und etablierte Unternehmen der Baubranche. Mit einer innovativen Mischung aus einer Ausstellungsfläche für Start-ups und junge, innovative Unternehmen sowie einer Vortragsbühne bietet die „Smart Building Arena“ in Halle 10.1 den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit, sich austauschen, ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen und die neuesten Erkenntnisse aus Theorie und Praxis diskutieren. Zum Programm der „Smart Building Arena“ geht es HIER.

Einblick in die neue Produktion bei Bürstner

Wohnmobile, Wohnvans, Wohnwagen – all diese Fahrzeuge fertigt Bürstner in Deutschland. Das Unternehmen sagt über sich selbst: „Seit über 60 Jahren ist es unsere Mission, Lebensträume zu erfüllen. Und weil diese so individuell sind wie Sie, erschaffen wir Wohnmobile, Wohnwagen und Wohnvans, die so einzigartig sind wie Ihre Wünsche. Der gemeinsame Anspruch unserer Kunden ist ,Wohnfühlen auf ganzer Linie‘ – vom Design bis zur Funktion. Deshalb verwirklichen wir den Traum vom Unterwegssein in einem mobilen Zuhause, das an Wohnanspruch nichts vermissen lässt.“ Dabei ist das Design des Innenraums für den Hersteller extrem wichtig: „Entstanden aus einer kleinen Bauschreinerei, sind uns funktionale sowie ansprechende Mobiliar-Lösungen im Innenraum eine echte Herzensangelegenheit. Mit cleveren Klapp- und Schiebeelementen, moderner Formensprache und innovativen Ideen erschaffen wir für Sie funktionale Lösungen auch auf kleinstem Raum.“

Aber wie genau entstehen diese „Wohnfühlräume“ auf Rädern, wie ist die Produktion aufgestellt? Einen tollen Einblick geben während des zweiten Kongresstages von „Effizente Möbelfertigung in der Praxis“ am 24. November Bürstner-Geschäftsführer Olaf Sackers und Sebastian Marschner, Vertriebsleiter bei Biesse Deutschland.

Hier geht es zur Anmeldung für die zweitägige Veranstaltung in Düsseldorf: https://www.moebel-events.de/effiziente-moebelfertigung/ Bis zum 14. Oktobergilt der Frühbuchervorteil. Auf der Microsite der Veranstaltung finden sich auch Fotos und Videos der Vorjahre.

Wir freuen uns, dass folgende Sponsoren die Konferenz unterstützen: Blum, Baumer Inspection, Biesse, Fives, Hecht Electronic, Hettich, L’Engineers, die SCM Group und Välinge.

Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net

Ehrenmedaille des Landkreises in Gold für Ayhan und Dr.-Ing. Karl Busch

Drei Generationen der Familie Busch waren zugegen, um der Ehrung von Ayhan und Dr.-Ing. Karl Busch beizuwohnen. Das Ehepaar wurde für sein gemeinsames Lebenswerk, sein soziales und kulturelles Engagement sowie seinen Einsatz für die Gesellschaft mit der Ehrenmedaille in Gold gewürdigt, der höchsten Auszeichnung, die der Landkreis Lörrach vergibt.

„Sie haben die Vakuumindustrie revolutioniert. Es war ein Glück für den Landkreis, dass Sie der Region erhalten geblieben sind.“ Mit diesen Worten unterstrich Landrätin Marion Dammann die Bedeutung des Lebenswerkes von Ayhan und Dr.-Ing. Karl Busch für den Landkreis Lörrach. In ihrer Laudatio hob die Landrätin hervor, wie sehr die technischen Fähigkeiten von Dr.-Ing. Karl Busch und das unternehmerische Talent von Ayhan Busch zusammengewirkt und den Aufbau des Unternehmens erst möglich gemacht hätten.

In ihrer Rede bescheinigte Frau Dammann dem Ehepaar Busch darüber hinaus Realitätssinn und Bodenhaftung. „Sie stehen mit beiden Beinen fest auf dem Grund und übernehmen Verantwortung für die Menschen. Sie bieten Perspektive und gute, sichere Arbeitsplätze. Sie beschreiben Ihr Unternehmen als Familie. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin sollen sich darin verwirklichen können. Familie, Kinder, Enkel stehen ganz oben auf Ihrer Prioritätenliste. Das macht Sie als Familie so präsent und vorbildhaft.“

Die Landrätin hob das große gemeinnützige Engagement des Ehepaares Busch hervor und nannte Beispiele aus unterschiedlichsten Bereichen, wie die Förderung von Schulen und Universitäten in der Region sowie Spenden an das Deutsche Rote Kreuz und Ärzte ohne Grenzen: „Sie streuen Ihre Ideen und Ihre Wohltätigkeit. Mit Ihren Werten und Ihrem beispielhaften Verhalten sind Sie ein glaubhaftes Vorbild für Jüngere und Ältere, für andere Unternehmer und für die Gesellschaft.“

In ihrer gemeinsamen Rede dankten Ayhan und Dr.-Ing. Karl Busch der Landrätin für die Auszeichnung und die Laudatio und erzählten, wie sie als Unternehmer begonnen haben. Dr.-Ing. Karl Busch gab einen kurzen Überblick über die Anfänge von Busch Vacuum Solutions und betonte: „Wir haben unser Unternehmen 1963 in dieser Region gegründet und sind sehr dankbar für die Entwicklung, die es genommen hat. Wir genießen es noch immer hier zu sein.“

Ayhan Busch erklärte, wie wichtig ihnen beiden die gute Beziehung zu ihren Mitarbeitern sei: „Die Menschen, die unser Unternehmen mit uns aufgebaut haben, sind enge Freunde für uns.“ Besonders stolz sei sie auf ihre Kinder, Schwiegerkinder und Enkel. Sie freue sich, dass alle ihre Enkelkinder Interesse am Unternehmen zeigten und zukünftig für die Firma arbeiten möchten.

Die Tochter des Paares und Mitinhaberin von Busch Vacuum Solutions, Ayla Busch, erklärte: „Wir sind als Familie der Region sehr verbunden. Wir lieben es, hier zu leben. Hier zu leben hat viel zu unserer Unternehmenskultur beigetragen. Wir mussten bodenständig bleiben, weil diese Region Menschen hat, die bodenständig sind.“ Sie betonte: „Unsere Eltern haben die Firma in gleichberechtigter Partnerschaft gegründet. Das ist einzigartig. Und auch, dass bei Busch zwei Generationen seit über 20 Jahren friedvoll und erfolgreich zusammenarbeiten, ist das Verdienst unserer Eltern.“

Die Urkunde und die Ehrenmedaille des Landkreises in Gold wurden dem Ehepaar Busch im Rahmen einer Sitzung des Kreistages überreicht. Die Auszeichnung wird seit 1990 an Menschen verliehen, die sich in besonderer Weise um den Landkreis Lörrach und seine Einwohner verdient gemacht haben.

Standanmeldung beginnt am 13. September

Die „Wood Taiwan“, eine der führenden Fachmessen für Holzbearbeitungsmaschinen in Asien, nimmt ab dem 13. September 2022 Anmeldungen für Messestände entgegen.

Die „Wood Taiwan“, kurz für Taiwan International Woodworking Machinery Show, die am 20. April 2023 im Taipei Nangang Exhibition Center in Halle 1 eröffnet wird, ist ein wichtiges Ereignis für die holzver- und bearbeitende Industrie. Sie zieht in der Regel Aussteller aus allen Bereichen der Branche an, nämlich Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen, Holz, Handwerkzeugen, Heimwerkerbedarf und Möbelbeschlägen usw., die hier ihre neuesten Lösungen für die Holzbearbeitung vorstellen.

Die Messe wird lokal den Markt bestärken, das Geschäft der Produzenten steigern und vor allem die Basis bilden, dass Fachleute vermehrt umweltfreundliche Projekte initiieren können. „Die ,Wood Taiwan‘ soll weiterhin eine führende Rolle in Asien einnehmen, wenn es um Holzbearbeitungsmaschinen in der ganzen Welt geht“, so der Veranstalter der Messe, das Taiwan External Trade Development Council (Taitra).

Im Einklang mit dem Trend zur Nachhaltigkeit steht die kommende Veranstaltung unter dem Motto „Envision a Greener Future“. Taitra wird eine Sustainability Advocate-Initiative ins Leben rufen, um die Aussteller zu ermutigen, zu zeigen, wie ihre Lösungen zur Nachhaltigkeit der Erde beitragen können und den Geist der „Wood Taiwan“ 2023 verkörpern. Alle Hersteller, die sich an der Initiative beteiligen, können kostenlose Werbemittel der „Wood Taiwan“ und ein Sustainability Advocate Badge erhalten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.woodtaiwan.com.

ZDH

Der Kompass im Bereich Fachkräfte fehlt

Die Bundesregierung berät heute beim Fachkräftegipfel mit Vertretern von Wirtschaftsverbänden sowie Gewerkschaften über Wege zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. Dazu erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

„Es ist vor dem Hintergrund des gewaltigen Transformationsdrucks und der für die Modernisierungsprozesse benötigten tausenden zusätzlichen Fachkräfte gut, dass die Bundesregierung den Fachkräftemangel explizit in den Blick nimmt und gemeinsam mit den Sozialpartnern nach Wegen sucht, wie der in den kommenden Jahren erhöhte Fachkräftebedarf gesichert werden kann. Richtigerweise hat die Regierung dazu ein Strategiepapier vorgelegt, das eine Vielzahl von Maßnahmen und Projekten enthält. Wichtig ist jedoch, dass eine Fachkräftestrategie eben nicht eine bloße Sammlung von Einzelprojekten ist, sondern vielmehr mittel- und langfristig konzipiert wird. Die bisherige Strategie lässt jedoch leider noch einen überzeugenden gesamtstrategischen Ansatz vermissen: Es fehlt der Kompass.

Aus Sicht des Handwerks müssen bestehende und erfolgreiche Initiativen wie die Allianz für Aus- und Weiterbildung viel stärker eingebunden und Handlungserfordernisse konkret benannt werden. Auch die Potenziale aus der Zuwanderung ausländischer Fachkräfte – gerade für kleine und mittlere Betriebe – müssen noch stärker betont werden. Vor allem fehlt im bisherigen Strategiepapier ein deutliches Plädoyer für eine Förderung der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Wir brauchen endlich eine echte Gleichwertigkeit. Dazu gehört eine gesetzliche Verankerung dieser Gleichwertigkeit, eine bessere Finanzierung unserer Berufsbildungsstruktur, deutlich bessere Berufsorientierungsangebote an allen Gymnasien bundesweit, eine Entlastung von Ausbildungsbetrieben und attraktive Angebote für Azubis – kurzum: Wir brauchen eine Bildungswende!

Nur wenn es gelingt, berufliche Bildung für junge Menschen wieder attraktiver zu machen, werden wir den Nachwuchs gewinnen können, den wir angesichts der gewaltigen Herausforderungen durch den Transformationsdruck auf die deutsche Wirtschaft und das Handwerk unbedingt brauchen. Allein im Handwerk fehlen aktuell schon über 250.000 Arbeitskräfte – Tendenz steigend. 125.000 Betriebe suchen in den nächsten fünf Jahren eine Nachfolge. Gleichzeitig steigt vor allem in den Transformationsbereichen – Klimaschutz, Energiewende, Infrastruktur oder Digitalisierung – der Bedarf stetig. So werden laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für die Vorhaben der Bundesregierung allein für den Klimaschutz und für den Wohnungsbau bis 2025 rund 400.000 zusätzliche Fachkräfte insgesamt benötigt.“

Erhalten „Market Quality Award 2022“

Die österreichische Markenstudie „Market Markttest“ ermittelt jährlich die stärksten Marken einer Branche. In der Vergangenheit bereits mehrfach ausgezeichnet, geht ADA beim diesjährigen Test der Matratzenmarken als Testsieger in der Kategorie „Weiterempfehlung“ hervor und wurde mit dem „Market Quality Award 2022“ prämiert.

 „Wie wahrscheinlich würden Sie aufgrund Ihrer Erfahrungen die Ihnen bekannten Matratzenmarken an Freunde oder Bekannte weiterempfehlen?“ Diesbezüglich erreicht das österreichische Traditionsunternehmen den Branchenbestwert. „Es liegt uns am Herzen, hochwertige Matratzen zu entwickeln, die sich den individuellen Schlafbedürfnissen anpassen“, so Romeo David, Head of Development Mattresses & Slatted Frames ADA. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit unseren Matratzen überzeugen konnten. Wenn wir dann noch weiterempfohlen werden, ist das ein besonderes Lob für unsere Arbeit.“

Mit insgesamt 60.000 Interviews pro Jahr ist der „Market Markttest“ die größte Markenstudie Österreichs. Auf statistisch verlässlicher Basis – einer Stichprobenabfrage von 1.000 befragten Österreichern – wird ein umfassendes Bild des Produktbereichs und der Beliebtheit der untersuchten Marken gezeichnet. 

Verkauft russische Tochtergesellschaft an langjährige Partner

Blum hat seine Lieferungen nach Russland unmittelbar nach Beginn des Krieges eingestellt. An dieser Entscheidung hält das Unternehmen weiter fest und verkauft wegen der anhaltenden Unwägbarkeiten seine russische Tochtergesellschaft. 

Aufgrund der kriegerischen Situation in der Ukraine hält das Familienunternehmen Blum weiter an der Entscheidung fest, keine Produkte nach Russland zu liefern. Da eine Verbesserung der rechtlich und wirtschaftlich unsicheren Lage in Russland nicht in Sicht ist, hat sich der österreichische Beschlägehersteller entschieden, sein russisches Tochterunternehmen in Moskau zu verkaufen. Die Käufer sind zwei langjährige Vertriebspartner von Blum und haben zugesichert, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu übernehmen.

„Mit Blick auf unsere langjährigen Mitarbeitenden, Kunden und Partner machen wir diesen Schritt schweren Herzens“, erklärt Philipp Blum, Geschäftsführer der Blum-Gruppe. „Wir hoffen aber, dass die Möbelmacher in Russland irgendwann wieder mit unseren Beschlägen beliefert werden können, auch wenn dieser Zeitpunkt derzeit nicht absehbar ist. Für uns ist aktuell wichtig, dass unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort weiterhin eine berufliche Perspektive und einen gesicherten Lebensunterhalt haben.“ 

Holzhandel erwartet mehr Förderung für Energiesparmaßnahmen

Der GD Holz führte im August eine Umfrage zu den gestiegenen Energiekosten im Holzhandel durch. Von den 33 befragten Unternehmen nutzt die Mehrheit (45 Prozent), hauptsächlich Holz zur Wärmeerzeugung. Gefolgt von Gas mit 38 Prozent und Öl mit 10 Prozent. 55 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, selbst Strom zu produzieren. Diese Unternehmen decken durchschnittlich 50 Prozent ihres Strombedarfs aus eigener Erzeugung.

Für 2023 erwartet der Holzhandel erhebliche Kostensteigerungen im Energiebereich, bereits 2022 sind die Kosten nach Angaben der Unternehmen erheblich gestiegen.

Gefragt nach den Energiesparpotenzialen, sehen 69 Prozent der Teilnehmer beim Thema „Investition in erneuerbare Energien“ ein mittleres oder hohes Potenzial. 42 Prozent sehen ein mittleres oder hohes Potenzial dabei, ihren Energieverbrauch allgemein zu reduzieren. Bei den Themen „Umstellung auf andere Energieträger“ und „Investition in Energiesparmaßnahmen“ sehen jeweils ein Drittel der Teilnehmer ein mittleres oder hohes Potenzial. Am schlechtesten schneiden hier die Energiesparmaßnahmen in Lager oder Ausstellung ab, 82 Prozent beziehungsweise 85 Prozent sehen hier kein oder nur geringes Potenzial. Die befragten Unternehmen streben durchschnittlich eine Reduzierung ihres Energieverbrauchs um 14 Prozent an.

Ein wichtiges Thema ist außerdem, ob die gestiegenen Energiekosten an die Kunden weitergegeben werden können. Die Umfrageteilnehmer geben an, im Durchschnitt 21 Prozent der Kostensteigerung an ihre Kunden weitergeben zu können.

Von der Politik erwarten die 67 Prozent der befragten Unternehmen mehr Förderung für erneuerbare Energien. Das Thema „Mehr Förderung für Energiesparmaßnahmen“ finden 45% der Befragten wichtig, gefolgt von 42 Prozent für „Risikoverteilung auf möglichst viele Energieträger“ und 30 Prozent für reduzierte Steuersätze.

Abschließend wurde noch nach den Konsequenzen für den Holzhandel gefragt, falls die Energieversorgung im Winter nicht stabil gehalten werden kann. 27 Prozent gehen von deutlichen Umsatzeinbußen aus, gefolgt von 55 Prozent, die geringe bis mäßige Konsequenzen erwarten.