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Autor: Möbelfertigung

Startschuss in die Arbeitswelt

Pfleiderer begrüßte deutschlandweit 25 junge Menschen im Unternehmen zum Start in die Arbeitswelt. Die verantwortlichen Ausbilder bei Pfleiderer organisierten die traditionelle „Einführungswoche“, in welcher die neuen Azubis sich auf eine Reihe gemeinsamer Erlebnisse und Workshops freuen dürfen.

Mit diesem vielfältigen Programm startete die Ausbildung bei Pfleiderer zunächst für den Nachwuchs am Neumarkter Standort. Das Ausbildungsteam setzte sich bereits Monate vor dem Ereignis zusammen, um viele neue Ideen zu sammeln und daraus spannende Tage zu organisieren. „Uns ist wichtig, dass sich unsere Auszubildenden von Anfang an willkommen und wohl bei uns fühlen. Unsere Einführungstage sollen genau das erreichen“, so Tobias Klesel, Leiter der technischen Ausbildung bei Pfleiderer. Bereits bei der Begrüßung betonte auch Sabine Spitz, Personalleiterin der Pfleiderer Neumarkt GmbH: „Wir freuen uns, dass ihr nun ein Teil unseres Unternehmens seid und wir mit euch Ausbildung gestalten dürfen.“

Die Jugendlichen starten im Rahmen von kaufmännischen und gewerblichen Ausbildungen in einen neuen Lebensabschnitt. Sie werden beispielsweise zu Industriekaufleuten, Industriemechanikern, Elektronikern und Fachinformatikern ausgebildet und dürfen sich auf eine lehrreiche Ausbildungszeit freuen. Nach einer intensiven Vorbereitung in den ersten Tagen werden die neuen Auszubildenden die Grundausbildung durchlaufen und sich mit wesentlichen Inhalten vertraut machen.

„Wir wünschen unseren neuen Auszubildenden einen guten Start in das Berufsleben und viel Spaß sowie Erfolg und freuen uns, sie auf diesem spannenden Weg begleiten zu dürfen“, sagt Sabine Spitz.

Exporte und Importe gesunken

Die deutschen Exporte sind im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 kalender- und saisonbereinigt um 2,1 Prozent und die Importe um 1,5 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2021 um 14,3 Prozent und die Importe um 29,3 Prozent. Die Exporte in die Russische Föderation sanken im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 kalender- und saisonbereinigt um 15,1 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro, gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2021 nahmen sie um 55,1 Prozent ab. Die Importe aus Russland nahmen im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 um 17,4 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro ab.

Insgesamt wurden im Juli 2022 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 131,3 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 125,9 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Juli 2022 mit einem Überschuss von 5,4 Milliarden Euro ab. Im Juni 2022 hatte der kalender- und saisonbereinigte Saldo der Außenhandelsstatistik plus 6,2 Milliarden Euro betragen, im Juli 2021 hatte er noch bei plus 17,5 Milliarden Euro gelegen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Juli 2022 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 73,4 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 62,1 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Juni 2022 stiegen die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um ein Prozent und die Importe aus diesen Staaten sanken um 1,2 Prozent. In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 51,2 Milliarden Euro (plus 1,4 Prozent) exportiert und Waren im Wert von 41,9 Milliarden Euro (minus 2,6 Prozent) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 22,2 Milliarden Euro (0,0 Prozent) exportiert und Waren im Wert von 20,2 Milliarden Euro (plus1,9 Prozent) von dort importiert.

In die Staaten außerhalb der EU wurden im Juli 2022 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 58,0 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 63,8 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Juni 2022 nahmen die Exporte in die Drittstaaten um 5,6 Prozent und die Importe von dort um 1,8 Prozent ab.

Die meisten deutschen Exporte gingen im Juli 2022 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt 13,7 Prozent weniger Waren exportiert als im Juni 2022. Damit sanken die Exporte in die Vereinigten Staaten auf einen Wert von 12,3 Milliarden Euro. Die Exporte in die Volksrepublik China sanken um 0,3  Prozent auf 8,9 Milliarden Euro, die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen um 4,6  Prozent auf 5,8 Milliarden Euro ab.

Die meisten Importe kamen im Juli 2022 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 15,1 Milliarden Euro eingeführt, das waren 11,5 Prozent weniger als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um 7,6 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 8,3 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zu.

Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt) wurden im Juli 2022 Waren im Wert von 127,6 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 122,7 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2021 stiegen die Exporte damit um 10,8 Prozent und die Importe um 26,1 Prozent. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im Juli 2022 mit einem Überschuss von 4,9 Milliarden Euro ab. Im Juli 2021 hatte der Saldo plus 17,8 Milliarden Euro betragen.

Im Juli 2022 wurden nominal Waren im Wert von 1,0 Milliarden Euro nach Russland exportiert. Damit lag die Russische Föderation im Juli 2022 auf Rang 25 der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte. Im Juni 2022 hatte Russland Rang 23 belegt, im Juli 2021 Rang 14.

Das langlebigste Produkt ist immer auch das nachhaltigste

Die Umwelt verändert sich rapide, die Auswirkungen des Klimawandels sind überall zu spüren: Auch Wirtschaft und Industrie stehen daher in der Verantwortung, ihren Anteil zu leisten, um den Planeten und die Gesellschaft zukunftsfest zu machen. Vor allem gilt es, größtmögliche Sensibilität für Nachhaltigkeit zu entwickeln – vom Entwurf und der Herstellung eines Produkts bis hin zu Entsorgung und Wiederverwertung. Sebastian Desch, Head of Design beim Ökomöbelpionier Team 7, beschreibt, wie das gehen kann.

Herr Desch, was verstehen Sie unter nachhaltigem Design?
Sebastian Desch: Einfach gesagt: Nachhaltiges Design bedeutet letztlich, mit der Umwelt so umzugehen, dass zukünftige Generationen noch einen intakten Lebensraum vorfinden. Ziel muss sein, dafür den kompletten Lebenszyklus eines Produkts ins Auge zu fassen. Angefangen bei Ideenfindung und Gestaltung, den verwendeten Materialien und der Herstellung über die Funktionalität und Form bis hin zur Rückführung in den Naturkreislauf. Nach dem Cradle-to-cradle-Prinzip, sozusagen. Hinzu kommt, dass das langlebigste Produkt am Ende immer auch das nachhaltigste ist. Team 7 produziert daher auch keine kurzlebigen Wegwerfmöbel, sondern sorgsam durchdachte und hochwertige Produkte mit einer hohen funktionellen und ästhetischen Lebenserwartung. Qualität, Funktionalität und Gestaltung gehören hier untrennbar zusammen.

Wie gehen Sie bei der Gestaltung eines Produkts vor?
Sebastian Desch: Ich entwerfe die Möbel nach ästhetischen, funktionalen und ökologischen Erfordernissen. Äußere Form und innere Werte sollen sich dabei zu einer harmonischen, sinnstiftenden Einheit verbinden. Im Vordergrund stehen die vielen Facetten des Materials, seine lebendige Optik und die anregende Haptik. Die pure Erlebbarkeit des Holzes, wenn man so will. Mal fein, mal kraftvoll verarbeitet, versuche ich diese Eigenschaften in immer neue Formen zu übersetzen, dem Holz quasi eine Bühne zu geben – dabei aber jederzeit eine reduzierte und übersichtliche Gestaltung beizubehalten. Die einzigartige Ästhetik von Holz, kombiniert mit einer klaren Formsprache, ist zeitlos. Zeitlos schön, wie ich finde. Bestenfalls behalten die Möbel so über Trends hinaus ihre Attraktivität und können über Jahrzehnte hinweg sogar ganze Generationen erfreuen. Ich habe den Designprozess allerdings nie als Einzelkämpferdisziplin gesehen. Vielmehr ist er für mich ein Zusammenspiel vieler Beteiligter – aus dem Bereich Design, Produktmanagement, Produktion, Marketing und Vertrieb. Dieser Austausch auf Augenhöhe ist entscheidend und die Basis aller Kreativität. Dabei ist unsere oberste Prämisse, stets authentisch zu bleiben. Das heißt:  Die Qualität jedes Entwurfs ist hinsichtlich der Kernwerte der Marke Team 7 zu beurteilen – das gilt für externe Designer genauso wie für mich.

Können Sie diese Kernwerte kurz erläutern?
Sebastian Desch: Ich würde sagen die Achtung vor der Natur, der Mut zu Neuem und das Vertrauen auf Traditionen. Nachhaltiges Design, wie ich es vorhin skizziert habe, geht ja idealerweise einher mit einer ökologischen Fertigung. Auch im Inneren soll ein Möbelstück also sein, was es nach außen hin ausstrahlt. Team 7 ist in dieser Hinsicht vorbildlich: Die Marke war schon vor 40 Jahren Ökomöbelpionier, zu einer Zeit also, als öko noch out und ich noch ein kleiner Bub war. Wichtig ist dabei der nach wie vor starke Manufakturcharakter: Zwei Drittel unserer Mitarbeiter in der Produktion sind gelernte Tischler, die das traditionelle Handwerk verstehen. Parallel dazu verfügen wir über modernsten Fertigungsanlagen, die nicht nur eine unglaubliche Präzision ermöglichen, sondern auch sehr energieeffizientes und ressourcenschonendes Arbeiten. Ich denke, wir sind in unserem Bestreben, wirklich nachhaltige Produkte zu entwerfen, heute deutlich weiter als vor vierzig Jahren.

Nennen Sie uns einige Beispiele, wie Team 7 versucht, dieses Bestreben umzusetzen.
Sebastian Desch: Schon beim Design der Möbel achten wir auf einen möglichst effizienten Materialverbrauch und gehen bei der späteren Verarbeitung dann so verantwortungsvoll wie möglich mit unseren Ressourcen um. Alle Hölzer, die wir verwenden, stammen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, ein Teil davon aus unserem eigenen Team 7 Wald. Veredelt wird das Holz lediglich mit Naturöl. Grundsätzlich ist es uns auch sehr wichtig, die Wertschöpfungskette vollständig in unserer Hand zu haben: Dabei spielen die langjährigen, verlässlichen Partnerschaften mit unseren regionalen Lieferanten natürlich eine große Rolle. Um lange Transportwege zu vermeiden und unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren, werden Möbel und Platten ausschließlich am heimischen Standort gefertigt. Ein besonderer Wert wird dort wiederum auf „cleaner production“ gelegt, also darauf, den betrieblichen Energieeinsatz zu optimieren und Wasserverbrauch und Abfall zu minimieren. Dazu werden zum Beispiel die anfallenden Holzspäne im betriebseigenen Ofen und im neuen Heizhaus mit Bio-Massekessel und Spänesilo zur Wärmegewinnung genutzt.

Caroline Heins übernimmt den Bereich „Home & Business“

Ab dem 1. Oktober wird Caroline Heins den Bereich „Home & Business“ bei Hailo leiten. Sie folgt auf Florian Müller, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 30. September verlässt, um sich einer neuen Herausforderung zuzuwenden. „Wir danken Florian Müller für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm alles Gute für seine berufliche Zukunft“, so Geschäftsführer Jörg Lindemann.

Caroline Heins ist seit 2021 im Unternehmen und verantwortete bisher das Hailo Innovation Center (HIC). Nach dem erfolgreichen Aufbau des HIC, bei dem Heins die Entwicklung, Testung und Implementierung neuer Geschäftsmodelle, Produkte und Services vorantrieb, wird sie nun die Bereichsleitung „Home & Business“ übernehmen. Caroline Heins studierte unter anderem Business Information Technology and Management an der Frankfurt School of Finance & Management. Vor ihrem Wechsel zu Hailo bekleidete sie diverse Positionen in den Bereichen Strategie und Innovationsmanagement, zuletzt als Senior Innovation Manager bei der Aldi.

Ermöglicht 29 Lehrlingen einen Start ins Berufsleben

Zum 1. September haben 24 Jugendliche ihre Berufslaufbahn bei Grass im österreichischen Vorarlberg gestartet. 16 davon in Höchst und acht in Götzis. Zwei weitere Lehrlinge begannen ihre Ausbildung im Salzburger Werk des Unternehmens und drei in Reinheim in Deutschland. Insgesamt bildet der international tätige Hersteller von Bewegungs-Systemen für hochwertige Möbel damit 77 Lehrlinge in zwölf Lehrberufen aus: Betriebslogistik, Industriekauffrau/-mann, Elektrotechnik, Informationstechnik, Kunststoffformgebung, Maschinenbautechnik, Mechatronik, Metallbautechnik, Oberflächentechnik, Prozesstechnik, Werkzeugbautechnik sowie Zerspanungstechnik.

Wie schon im Vorjahr begann die Ausbildung mit Kennenlerntagen, in deren Rahmen die beiden Ausbildungsleiter Thomas Witzgall und Dominic Coik die Lehrlinge eine ganze Woche lang ins Unternehmen einführen, ihnen Teams und Ansprechpartner vorstellen sowie die verschiedenen Bereiche, Prozesse und Produkte von Grass präsentieren. „Die Jugendlichen sind interessiert, motiviert und offen für Neues. Mit der Onboarding-Phase erleichtern wir ihnen den Einstieg ins Berufsleben und nehmen uns dafür die Zeit, die es braucht“, erzählt Thomas Witzgall, Leiter der Lehrlingsausbildung bei Grass in Vorarlberg.

Die Grundausbildung der angehenden Fachkräfte findet an den beiden Vorarlberger Standorten in Lehrwerkstätten statt. Im Rotationsprinzip erhalten sie anschließend Einblicke in 20 innerbetriebliche Stationen. „Wir verschaffen unseren jungen Technikerinnen und Technikern den kompletten Überblick über unsere Bewegungs-Systeme: von der Planung und Entwicklung über die Fertigung bis zur Lieferung“, betont Thomas Witzgall.

Seit 1998 führt Grass an den Voralberger Standorten das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ von Landesregierung, Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer und ist seit 2016 als staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb auch berechtigt, das Bundeswappen zu führen. Für das beste Angebot für Mädchen in technischen Berufen erhielt Grass 2019 den Sonderpreis „Beste Lehrbetriebe – Fit for Future“ des österreichischen Wirtschaftsministeriums.

Arbeitet jetzt eng mit Snag Tal zusammen

Die Dein-Konfigurator GmbH (Zülpich) hat mit dem Start-up Snag Tal GmbH eine tiefergehende Zusammenarbeit vereinbart. Demnach sind viele der in den Produkt-Entwicklungen der Zülpicher hinterlegten Daten künftig für die Montage-Applikation des Herforder IT-Unternehmens verfügbar – besonders jene für Elektrogeräte und Zubehör. Der After-Sales-Aufwand wird damit maßgeblich vermindert.

Dein-Konfigurator verfolgt den Ansatz, Planungs- und Beratungssoftware konsequent neu zu denken – nämlich aus Kundensicht bzw. vom POS her. Seit 2013 stehen für die Beratung und Planung im Möbel- bzw. Küchenfachhandel sowie in Möbelhäusern entwickelte, intuitiv bedienbare Konfiguratoren und Planungssysteme im Fokus – wie „Dein-Produktfinder“ für die schnelle Suche nach E-Geräten, Spülen und Zubehör, „Dein Etikett“ für die unmittelbare Kommunikation von Produktinformationen am POS, „Dein Küchen-Navigator“ als webbasiertes Beratungs- und Visualisierungstool, der Konfiguratortisch „Magic Table“ und digitale, für unterschiedliche Hersteller individualisierte Verkaufshandbücher.

Die Basis dieser Entwicklungen sind neben der eingangs genannten „Kundendenke“ sowie eines umfassenden IT-Knowhows vor allem eine Vielzahl strukturiert hinterlegter und gepflegter Daten. Im Rahmen einer jüngst vereinbarten Zusammenarbeit stellt Dein-Konfigurator diese seinem neuen Partner Snag Tal selektiv zur Verfügung. Snag Tal entwickelt Software zur Digitalisierung der Möbelmontage und Kundenabnahme.

Die vom Unternehmen angebotenen dynamischen und flexiblen Check-Listen mit angehängten Bilddaten erleichtern Monteuren vor Ort und Sachbearbeitern in den Unternehmen das Leben deutlich. Missverständnisse werden ausgeräumt, Transparenz ist gewährleistet, Reklamationen und die abschließende Abnahme durch den Kunden werden beweissicher erfasst.

Ein Defizit dieser Anwendung war die bisherige Nicht-Verfügbarkeit von Daten für E-Geräte und Zubehör, was nun der Vergangenheit angehört. Die von Dein-Konfigurator zufließenden Daten liefern beispielsweise tiefergehende Informationen zur Geräte-Montage oder auch Einbauskizzen, was den Aufbau anspruchsvoller, moderner Küchen beschleunigt und kostengünstiger macht.

Weiterhin ist geplant, bei Kunden im Ausland die Daten aus dem Digitalen Verkaufshandbuch von Dein-Konfigurator in die Montage-App von Snag Tal einzubinden. Ziel ist, eine einheitliche, hohe Informationsdichte sicherzustellen und beispielsweise Bestellnummern von Ersatzteilen sofort den Monteuren anzuzeigen.

Familienunternehmen erhält erneut Gütesiegel für Ausbildungsbetrieb

Das Unternehmen Aubi-Plus GmbH hat Hettich zum dritten Mal in Folge für die Ausbildung in Ostwestfalen mit dem Gütesiegel „Best Place To Learn“ ausgezeichnet. Das Siegel steht für eine exzellente Ausbildungsqualität und würdigt den hohen Stellenwert der betrieblichen Ausbildung bei Hettich.

Das Ausbildungssiegel ist drei Jahre gültig und bescheinigt Hettich eine überdurchschnittlich gute betriebliche Ausbildung. Es wird ausschließlich an Unternehmen vergeben, die nachweisen, dass sie junge Menschen hervorragend für den Arbeitsmarkt qualifizieren. Das wissenschaftlich anerkannte Qualitätsmodell analysiert und bewertet alle wichtigen Aspekte der Ausbildung, beteiligt Ausbilder, Auszubildende – auch ehemalige – und wird nur auf Grundlage repräsentativer Ergebnisse vergeben. In insgesamt sieben Qualitätsbereichen nimmt AUBI-Plus eine Prüfung vor. Dazu gehören zum Beispiel der betriebliche Ausbildungsprozess, das berufliche Lernen, die Integration in den betrieblichen Prozess und die Kompetenz des Ausbildungspersonals.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass sich unsere Leistung im Vergleich zu den ersten beiden Zertifizierungen sogar noch verbessert hat. Die Auszeichnung zeigt uns einmal mehr, dass die Hettich Gruppe trotz der pandemiebedingten Herausforderungen der letzten zwei Jahre in der Lage ist, die Ausbildungsqualität auf einem hohen Niveau zu halten,“ so Dirk Bartz, Leiter der Ausbildung bei Hettich.

Das Angebot der Ausbildungsberufe bei Hettich ist vielseitig: 13 verschiedene Berufe, darunter auch zwei duale Studiengänge stehen zur Auswahl. 73 neue Auszubildende, davon allein 58 in Ostwestfalen, haben in diesem Sommer ihre berufliche Laufbahn bei Hettich an den Standorten Kirchlengern, Frankenberg, Balingen und Berlin begonnen.

Die Bewerbungsphase für die Ausbildungsplätze 2023 läuft bereits. Mehr als 65 Stellen werden auch im kommenden Jahr vergeben. Alle, die sich für eine berufliche Zukunft bei Hettich interessieren, können sich über das Ausbildungsangebot unter ausbildung.hettich.com informieren und bewerben. Auf Instagram gibt es Informationen unter hettich_karriere.

Zum 9. Mal mit „Best Brand“ geehrt

Bereits zum neunten Mal in Folge wurde Sortimo als „Best Brand“ ausgezeichnet. Die Leser der Fachzeitschrift „Werkstatt“ aktuell haben in der Kategorie „Werkstatt und Fahrzeugeinrichtungen“ für Sortimo gestimmt. Das Unternehmen freut sich sehr und bedankt sich bei allen, die ihre Stimme abgegeben haben.

Was Sortimo besonders zum „Best Brand“ macht, ist das „Ecosystem“: Alles passt zueinander, ineinander und miteinander – nicht nur von Sortimo, sondern auch markenübergreifend.

Die „Boxx“en der Partner, wie zum Beispiel Bosch, Gedore, Fischer – und nun auch Fein – sind mit dem gesamten Sortimo System voll kompatibel. Auch die Besucher der „Commercial Vehicle Show“ waren von dem „Ecosystem“ begeistert.

Mit Sixt gibt es neuerdings die Möglichkeit, die „SR5“ Fahrzeugeinrichtung zu mieten und im Arbeitsalltag zu testen.

Sommerfest Verbände der Holz- und Möbelindustrie NRW & VDM

Verabschiedung von Dr. Lucas Heumann

Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause freuten sich Andreas Wagner, Vorsitzender des Verbands der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung Westfalen-Lippe, und Jan Kurth, Geschäftsführer der Möbelverbände (VHK/VDM), mehr als 100 Gäste zum gestrigen, traditionellen Sommerfest auf der Terrasse des Marta-Cafés begrüßen zu können. Im Mittelpunkt des Abends stand der Vortrag von der Bündnis 90/Die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Britta Haßelmann, in dem die Politikerin versicherte, dass die Ampelkoalition nicht nur die energieintensiven Industrien, sondern auch den Mittelstand und das Handwerk im Blick habe. Die Ampelkoalition arbeite mit Hochdruck an zusätzlichen Entlastungspaketen, um die Belastungen von Verbraucher:innen und Unternehmen durch die hohen Energiepreise abzufedern. Zudem werde sich die Bundesregierung mit dem Thema Strommarktdesign befassen. Dabei geht es um die Frage, wie der Stromgroßhandelsmarkt organisiert werden muss, um zu einer planbaren Preisfindung zu kommen und auch in Zukunft die Sicherheit der Stromversorgung zu garantieren.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verabschiedung von Dr. Lucas Heumann. Der langjährige Hauptgeschäftsführer der Verbände der Holz- und Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen war Anfang 2020 in den Ruhestand getreten. Das scheidende VHK-Vorstandsmitglied Ludwig Hüls dankte Heumann für seine engagierte und erfolgreiche 36-jährige Tätigkeit bei den Herforder Verbänden und überreichte ihm die neue Ehrennadel des Verbands. „Von Ihnen gingen wesentliche Impulse aus, die das heutige Bild der Möbelverbände prägen“, sagte Hüls.

Seine Laufbahn begonnen hatte Heumann 1983 als juristischer Berater für den Verband Holz und Kunststoff (VHK) und den Fachverband der Serienmöbel des Handwerks. 1996 übernahm er die Hauptgeschäftsführung der beiden Verbände. Unter seiner Regie entstanden die Bundesfachverbände für Massivholz, Küche, Polster und Wohnen sowie das Daten Competence Center (DCC). Heumann habe mit großem Engagement und außergewöhnlicher Kommunikationsstärke die Verbände zu einer effizienten Interessenvertretung ausgebaut, ein erfolgreiches Netzwerk geschaffen und sich viel Vertrauen bei den Unternehmen erworben, sagte Hüls. Heumann bedankte sich bei den Mitarbeiter:innen der Verbände für die gute Zusammenarbeit: „Wir waren immer ein Team.“

Unterdessen zieht sich Ludwig Hüls nach 20 Jahren aus dem VHK-Vorstand zurück. VHK-Vorsitzender Andreas Wagner dankte ihm herzlich für seine langjährige, wertvolle Tätigkeit bei den Möbelverbänden.