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Autor: Möbelfertigung

Wechsel in der Geschäftsführung

Zu Beginn dieses Jahres verabschiedete sich Udo Donges, Gesellschafter und langjähriger Geschäftsführer des Büromöbelherstellers Febrü, in den Ruhestand. Mit ihm ist das letzte Gründungsmitglied des 1996 neu gestarteten Unternehmens gegangen. Gemeinsam mit fünf weiteren Partnern hatte Udo Donges den Grundstein für die Büromöbel Produktions- und Vertriebs GmbH in Herford gelegt, die Marke Febrü wieder mit Leben gefüllt und maßgeblichen Anteil am kontinuierlichen Wachstum.

Das Unternehmen wird nun von Christian Stammschroer, der im März 2014 zu Febrü kam, als Gesellschafter und alleinigem Geschäftsführer geleitet. Unterstützung erhält er von fünf Ressortleitern der Bereiche Vertrieb und Marketing, Fertigung Metall, Fertigung Holz, Finanzen und Personal sowie strategischer Einkauf.

Febrü konnte das Jahr 2020 trotz Corona, mit nur geringen Verlusten gegenüber 2019, mit einem Umsatz von circa 36 Mio. Euro abschließen. Aktuell sind circa 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In den letzten sechs Jahren investierte Febrü rund 30 Mio. Euro in Technik und Maschinen in der Metall- und Holzbearbeitung. Die Einführung einer neuen ERP Software und eines Fertigungs-Leitsystems im Jahr des 25-jährigen Bestehens bilden den vorläufigen Abschluss der Investitionen.

MB Maschinenbau

Investierte in virtuellen Showroom

2020 wird definitiv als „Coronajahr“ in die Geschichte eingehen. Und genau dieser Umstand der Pandemie mit Lockdowns und Kontaktbeschränkungen hat die Industrie vor ganz neue Herausforderungen gestellt, auf die es intelligent zu reagieren galt: Wie können Kundenkontakte auch abseits von Besuchen und Messen aufrechterhalten werden?

Das Unternehmen MB Maschinenbau aus Herford hat sich diesem Umstand in ganz besonderem Maße gewidmet. Als Spezialist für Bürstenschleiftechnik und Kunden in der ganzen Welt, sowie einem Know-how aus mittlerweile 30 Jahren am Markt, wollten die Westfalen ihre Neuheiten auch in dieser speziellen Situation allen Interessierten näherbringen. Zum Beispiel den „Roba Fusion Doppelendprofiler“, der im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht wurde.

Gleich zu Beginn der Covid-19-Pandemie traf Ronald Busch, Gründer und Inhaber von MB Maschinenbau, die Entscheidung, in Multimediafunktionen für ein virtuelles Vorführzentrum zu investieren. Seine wichtigste Anforderung an den besonderen Showroom war es, Live-Demonstrationen bei Schleif- und Fräsversuchen durchführen zu können und diese in Echtzeit dem Kunden zu kommunizieren. Dazu wurde nahezu das gesamte Maschinenprogramm in einem gesonderten Bereich eines neuen und 2020 fertiggestellten Anbaus platziert – von Schleif-, über Strukturier- bis hin zu Fräslösungen.

30 hochauflösende Kameras, die von einem Regiezentrum bedient werden, zeigen den Moderator der Liveübertragung, die vorstellte Maschine in der Übersicht und im Detail. Somit kann der Kunde die involvierte Technik exakt beurteilen und Abläufe und Qualität authentisch mitverfolgen. Und das im besten Fall sogar mit Teilen, die der potenzielle Anwender vorher zugeschickt hat. Moderne Bildverarbeitung und Streamingdienste machen es möglich, dass in Echtzeit Fragen gestellt und Anregungen gegeben werden können und somit ein echtes Messefeeling entsteht.

Diese Investition von MB Maschinenbau fand guten Anklang und bereits einen häufigen Einsatz. Und hat sich im Anschluss noch in anderer Weise bewährt: Die Technik lässt sich im Anschluss an die Auslieferung von Maschinen für die Beseitigung etwaiger Probleme nutzen. Denn die beim Kunden installierten Modelle sind mittels Remote-Verbindung via Internet mit der MB Maschinenbau Serviceabteilung verbunden. Somit können direkt aus dem virtuellen Showroom heraus technische Problemstellungen und genauso Bedien- und Anwendungsfragen live erörtert werden. Eine Möglichkeit, die kaum ein anderer Maschinenhersteller in dieser Form bietet, die MB Maschinenbau-Kunden zeigen sich durchweg begeistert von diesem Angebot.

14 Unternehmen sind in der Finalrunde dabei

Die Finalisten für den diesjährigen „Ifoy Award“ (International Intralogistics and Forklift Truck of the Year) stehen fest. Aus dem Bewerberfeld von 36 Unternehmen schickt die Jury im neunten Durchgang des auch „Oscar der Intralogistik“ genannten Wettbewerbs 17 Geräte und Lösungen von 14 Herstellern in das Rennen um die besten Intralogistikprodukte und -lösung des Jahres. „Die Jury hat sich in diesem Jahr bei den klassischen Staplern und der Lagertechnik auf wenige Top-Modelle konzentriert und den Fokus bei den Nominierungen sehr stark auf das Lager der gar nicht mehr so fernen Zukunft gelegt. Das ist ein klares Statement, wohin die Reise in der Intralogistik geht; Autonomisierung, Technologie, Software und ganzheitliche Lösungen sind gerade jetzt wichtiger denn je. Das Finale wird hochspannend werden“, sagt Anita Würmser, Vorsitzende der „Ifoy“ Jury.

In der Endrunde stehen unter anderem Automated Guided Vehicles (AGV), Roboter, Spezialfahrzeuge, Software und komplexe Warehouse Solutions. Eine Trophäe gewinnen wollen die Unternehmen Arculus, Cargotec Engineering, Hai Robotics, Hänel, H+E Produktentwicklung, HHLA Sky, die BMW-Tochter Idealworks, Interroll Group, Nimmsta, Oppidum Tic, Still, Synaos, Volume Lagersysteme und Waku Robotics.

Alle Finalisten durchlaufen bei den internationalen „Ifoy Test Days“ vom 22. bis zum 26. März das dreistufige „Ifoy“ Audit – 2021 erstmals auf dem Gelände der Messe Dortmund. Im „Ifoy“ Test messen Experten in einem standardisierten Verfahren die Kennzahlen der Finalisten. Im „Ifoy“ Innovation Check beurteilen Wissenschaftler den Innovationswert der nominierten Produkte und Lösungen. Durchgeführt wird der Innovation Check von Spezialisten des Dortmunder Fraunhofer-Institutes für Materialfluss und Logistik (IML), des Lehrstuhls für Technische Logistik an der Universität Dresden sowie dem Lehrstuhl für Fördertechnik, Materialfluss und Logistik (fml) an der TU München. Am Ende der „Ifoy Test Days“ reisen Juroren aus Europa, Australien, Brasilien, China, Indien, Russland und Südafrika ins Ruhrgebiet, um die nominierten Geräte in Augenschein zu nehmen und selbst zu testen.

Die Jury besteht aus Fachjournalisten führender Logistikmedien aus 21 Ländern. Bewertet werden unter anderem Innovationswert, Technik, Ergonomie und Handling, Sicherheit, Marktfähigkeit, Design und Kundennutzen sowie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Wichtig zu wissen: Die Finalisten werden in ihren jeweiligen Kategorien nicht untereinander verglichen, sondern mit ihren Wettbewerbsgeräten auf dem Markt. „Nur, wer seine direkten Wettbewerber in Sachen Innovation übertrifft, hat die Chance auf den Sieg“, betont Würmser.

Vergeben werden die begehrten Trophäen am 21. Mai in der Wiener Hofburg. In Kooperation mit dem Logistik.Kurier und der Wirtschaftskammer Österreich findet die Preisverleihung im Rahmen der Gala des österreichischen Hermes Verkehrs.Logistik.Preis statt. Im traditionsreichen Großen Festsaal der Hofburg werden einige Hundert internationale Gäste erwartet, darunter die Spitzen aus Transport, Logistik und Intralogistik. Bis dahin bleibt das Ergebnis ein Geheimnis – sowohl für die Finalisten als auch für die Öffentlichkeit.

Unter dem Motto „Ifoy meets Business“ sind 2021 im Rahmen der „Ifoy Test Days“ an zwei Tagen – und zwar am 25. und 26. März – auch wieder B2B-Fachbesucher aus der Logistik zugelassen. Das Test Camp Intralogistics ermöglicht Logistikentscheidern Probefahrten, Gerätetests und intensive Fachgespräche mit Firmenvertretern, die es mit ihren Geräten und Lösungen ins „Ifoy Award“ Finale geschafft haben. Zudem werden auch nominierte Fahrzeuge und Lösungen vergangener Jahre präsentiert.

MES-Lösungen ergänzen das Angebot

Künftig wird 2020 Technologies – bekannt für End-to-End Lösungen für Möbelhersteller, Zulieferer und Objekt- und Ladenbauer – auch eigenständige, branchenspezifische MES-Lösungen anbieten. Damit antwortet der IT-Anbieter auf die erhöhte Nachfrage nach Funktionalitäten der ERP-Software rund um Produktionsleitsysteme (Manufacturing Execution Systems). Der Bedarf beruht dabei auf den wachsenden Anforderungen an die Flexibilität der Produktionen sowie auf dem stark angestiegenen Digitalisierungstrend.

Die branchenspezifische 2020 MES Lösung, die in jede bestehende IT- Landschaft vollständig integriert werden kann, bietet im Kern Funktionalitäten zur Produktionsplanung, Produktionssteuerung, Produktionsnachverfolgung, Produktionsoptimierung- mit denen Möbelhersteller und holzverarbeitende Unternehmen das Optimale aus Ihrer Produktion herausholen können.

Als Auftakt dieser strategischen Initiative veranstaltet die 2020 Technologies GmbH den virtuellen MES Summit, der am 10.2.2021 stattfindet. Der MES Summit setzt sich aus Knowledge-, Solution- und Best Practice Vorträgen zusammen, die den Besuchern ein vollumfassendes Bild zum Thema MES geben. Neben diversen 2020 Experten wird Andreas Dahlmeier, verantwortlicher Mitarbeiter für die Themen Digitalisierung und Werksplanung im Bereich Consulting der IMA Schelling Group einen Gastbeitrag hinzusteuern. Die Teilnahme am Event ist kostenlos.

Vertreibt jetzt „Vitapoint“ Luftreiniger

Ab Mitte Januar 2021 bietet die Nestro Lufttechnik GmbH mit der „Vitapoint“ Baureihe neue hocheffiziente Luftreiniger an und unterstützt damit den Kampf gegen das Corona-Virus. Denn mit diesen leistungsstarken, aber leisen Geräten lassen sich gesundheitsschädliche Stoffe zu 99,995 Prozent filtern und die Luftqualität in stark frequentierten und belasteten Räumen deutlich verbessern. Dr. Jan Kranich, Immunologe und Forschungsgruppenleiter an der Ludwig-Maximilians-Universität München, bestätigt dies: „Um das Infektionsrisiko mit SARS-Cov-2 in geschlossenen Räumen auf ein Minimum zu reduzieren, ist es […] notwendig, die Menge an Virenpartikeln, die von infizierten Menschen ausgestoßen wurden, in der Raumluft zu reduzieren. Eine hocheffiziente technische Lösung, um das zu erreichen, ist der Luftreiniger ,Vitapoint‘.“ Abgeschiedene Partikel verbleiben in den „H-14 HEPA“ Hochleistungsfiltern und werden mit diesen entsorgt.

Die neue Baureihe wird in vier Leistungsklassen für Räume mit einer maximalen Grundfläche von 40, 80, 180 und 300 Quadratmetern (bei einer Raumhöhe von 2,50 m) angeboten. Für noch größere Flächen lassen sich die mobilen Geräte problemlos und in beliebiger Weise kombinieren. Die einzigartige zylindrische Designform – ohne Ecken und Kanten – wurde ganz bewusst gewählt, damit der „Vitapoint“ auch in Kindergärten, Pflege- und Seniorenheimen, Schulen und Sporthallen eingesetzt werden kann.

Neuer Meisterlehrgang mit 31 Teilnehmern an der Holzfachschule gestartet

Gleich 31 junge Handwerker konnte Schulleiter Hermann Hubing in der Aula der Holzfachschule Bad Wildungen gemeinsam mit dem Dozenten Klaus Wiek begrüßen. 31 junge Handwerker, die in den nächsten zwei Monaten den Meistervorbereitungslehrgang für die Teile III + IV der Meisterprüfung in Vollzeit absolvieren wollen – darunter 18 Tischler, 8 Modellbauer, 3 Bestatter sowie je ein Dachdecker und Zimmerer.

In seiner Begrüßung ging Hubing kurz auf die besonderen Rahmenbedingungen dieses Meistervorbereitungslehrgangs aufgrund der Corona-Pandemie ein und wies auf die strengen Hygiene- und Abstandsregelungen der Schule hin. Außerdem informierte er über die Fördermöglichkeiten aufgrund des novellierten Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes.

„Sie haben sich für den Meistervorbereitungslehrgang in Bad Wildungen entschieden – aus mehreren Gründen eine gute Wahl“ – so Hubing. Die Schule – seit 2012 im Eigentum des hessischen und rheinland-pfälzischen Tischlerhandwerks – sei nicht nur aufgrund des Engagements und der Qualität der Dozenten eine der gefragtesten Adressen in Deutschland, sondern darüber hinaus ermögliche die Holzfachschule mit ihrer interdisziplinären Kompetenz aus der gesamten Holzwirtschaft ihren Meisterschülern eine breite und fundierte Weiterbildung.

„Wenn wir mit dem Slogan ‚Schule für Erfolgreiche‘ werben, so ist dies keine leere Worthülse – die Erfahrung zeigt, dass die Absolventen unserer Schule keinerlei Probleme haben, attraktive Tätigkeiten – sei es als Betriebsinhaber, sei es als Führungskraft – zu erhalten“ – so der Schulleiter abschließend.

Der nächste Lehrgang zum Tischlermeister (Teil I bis IV) findet vom 16. August 2021 bis zum 25. Februar 2022 statt. Kurzentschlossene Tischler, die lediglich die Teile I + II absolvieren wollen, können dies vom 01. März bis 09. Juli 2021 tun. Nähere Informationen – auch über die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten – gibt es unter www.holzfachschule.de.

So sieht das Programm für 2021 aus

Weiterbildung ist kein Kinderspiel – aber mit den Seminaren der Adler Akademie ist sie spielend leicht. Auch 2021 lässt das Adler-Fortbildungsprogramm für Holzverarbeiter keine Wünsche offen: Von modernen Beizsystemen und inspirierenden Oberflächen-Effekten bis zum Schutz von Fenstern und Haustüren ist alles dabei. Und für Individualisten gibt es ein ganz besonderes Highlight: Das maßgeschneiderte Seminar „Lackieren to go“, das sich Verarbeiter ganz einfach im Baukasten-System selbst zusammenstellen können. Und natürlich gibt es für Oberflächen-Profis auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit den Lackierer-Eignungsnachweis für die industrielle Beschichtung von Holzfenstern und -türen bei Adler zu erwerben.

Die Seminare der Adler Akademie werden nicht nur im Werk in Schwaz angeboten, sondern auch in den Adler-Servicestützpunkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beim individuellen Seminar „Lackieren to go“ kommt der Adler-Berater auf Wunsch sogar direkt in die heimische Werkstätte. Manchmal kommt der Adler-Coach sogar virtuell auf den Schreibtisch: Das Seminar „Haustüren mit Stil“ wird 2021 als Webinar angeboten.

Dirk Offermanns ergänzt die Geschäftsleitung Vertrieb

Mit Dirk Offermanns gewinnt Windmöller zum ersten Januar 2021 einen zusätzlichen Geschäftsleiter und Branchenexperten für den strategischen Ausbau des Objektvertriebs. Neben Christian Ciesla und Timo Jahnen wird sich Offermanns auf die Zielgruppe der Architekten, Planer und Entscheider im DACH Markt fokussieren.

Der diplomierte Betriebswirt steht für eine knapp 30-jährige Vertriebs- und Führungskarriere im objektbezogenen Architekturumfeld national und international. In seiner letzten Position als Vorstand Vertrieb (CSO) für die König + Neurath AG, Karben, zeichnete Offermanns für den nationalen und internationalen Vertrieb, das Wachstum der Marktanteile und die Entwicklung der Marke verantwortlich. Fundierte Erfahrungen in der Bodenbelagsbranche sammelte der Rheinländer und zweifache Familienvater in seiner fünfjährigen Position als Prokurist und Vertriebsleiter Deutschland bei Object Carpet GmbH, Denkendorf. Ganz nach seinem persönlichen Lebensmotto „Nur wer selbst brennt, kann bei Anderen Feuer entfachen“, freut sich der 56-jährige auf seine neuen Aufgaben, die Markenbekanntheit und Marktanteile für das ostwestfälische Familienunternehmen im Segment des Objektgeschäftes zu erhöhen und erfolgreich auszubauen.

Christian Ciesla (55) verantwortet seit 2009 – damals noch unter Witex-Flagge – und seit 2013 im Namen der Windmöller GmbH den Auf- und Ausbau der Groß- und Einzelhandelsstrukturen im Kernmarkt DACH. Seit Anfang 2017 ist er maßgeblich für die erfolgreiche Marken- und Produkt-Etablierung im segmentorientierten Objektgeschäft verantwortlich und wird sich zukünftig auf neue Vertriebswege und wie bisher auf den Ausbau der Groß- und Fachhandelsstrukturen in Deutschland, Österreich und der Schweiz konzentrieren.

Der dritte im „Vertriebs-Bunde“ ist Timo Jahnen (48), der seit Oktober 2015 zunächst als Business Development Manager den neuen Geschäftsbereich „Transportation“ aufbaute und seit Anfang 2018 die Geschäftsleitung für das internationale OEM-Geschäft und den Auf- und Ausbau der Exportaktivitäten verantwortet.

Vereinbaren eine exklusive Patentpartnerschaft für hochentwickelte Digitaldrucktechnologien

I4F, eine Unternehmensgruppe, die Patente und Technologien für die Fußbodenindustrie bereitstellt, gab heute bekannt, dass sie in eine Patentpartnerschaft mit der Hymmen GmbH Maschinen- und Anlagenbau, einem auf Fußböden spezialisierten international führenden Anbieter von digitalen Drucksystemen, eingetreten ist. Diese neue strategische Partnerschaft gibt I4F exklusive Lizenzrechte für alle Digitaldruckpatente und -technologien für die Fußbodenproduktion von Hymmen. Sie schließt Hymmens prämierte „Digital Lacquer Embossing“ (DLE) Technologie mit ein. Dies stellt eine wichtige Ergänzung zu I4Fs umfassendem Digitaldruckportfolio dar, das bereits Technologien von Marktführern wie Classen, Kronospan und Benchwick enthält.

Hymmen hat sich als einer der Weltmarktführer beim Angebot von industriellen Digitaldrucktechnologien für Fußböden etabliert und gewann im Jahr 2019 einen „Interzum Red Dot Award für seine patentierte „DLE“-Technologie. Hymmen gibt an, die meisten seiner Digitaldrucklinien an die Fußbodenindustrie weltweit geliefert zu haben. Mehr als 80 Prozent der digital gedruckten Böden in der gesamten Welt werden demnach auf Hymmen-Anlagen produziert.

In Ergänzung zu exklusiven Lizenzrechten will I4F in enger Zusammenarbeit mit Hymmen die Digitaldrucktechnologie in der Fußbodenindustrie voranbringen und den Bielefelder Maschinenbauer bei zukünftigen Patentschutzfragen repräsentieren. Bereits in der Vergangenheit hat Hymmen die eigene starke Position hinsichtlich seiner Patentrechte (IP) geschützt; als Beispiel ist das jüngste angestrebte Patentverletzungsverfahren gegen Barbaran SA am Landgericht in Düsseldorf zu nennen.

Digitaldruck wird eine zunehmend wichtige Rolle in der Zukunft der Fußbodenherstellung spielen, da er unbegrenzte Flexibilität beim Dekordesign ermöglicht und auf einer großen Zahl von verschiedenen Materialien angewendet werden kann. Er ermöglicht die schnellere Reaktion auf Marktbedürfnisse und Trends bei gleichzeitiger Reduktion von Ausschuss.

Mit Blick auf die Partnerschaft betont Dr. René Pankoke, geschäftsführender Gesellschafter & CEO von Hymmen: „I4F ist die perfekte Ergänzung für Hymmen, da wir die gleiche Leidenschaft für Innovation und kontinuierliche Weiterentwicklung innerhalb der globalen Fußbodenindustrie teilen. I4F ist als Technologieführer in der Fußbodenindustrie bekannt und wird uns bei der Entwicklung und dem weiteren Ausbau des Marktes für Digitaldruck unterstützen.“

John Riedfeld, CEO von I4F ergänzt: „Die Fähigkeit, hochqualitativen digital bedruckten Boden zu produzieren, ist für die Zukunftssicherung unserer Industrie strategisch wichtig geworden. Wir glauben, dass Hymmen nicht nur die innovativsten Technologien auf höchstem Qualitätsniveau entwickelt, sondern außerdem eine extrem starke Position hinsichtlich der IP-Rechte hält. Die nun erfolgte Ergänzung unseres Konzeptes des Patentclusters verstärkt noch mehr unser Versprechen an unsere Lizenznehmer, die besten und innovativen Technologien der Welt zu erhalten. Durch eine robuste Patentschutzinfrastruktur wird ihnen der Rücken freigehalten.