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Autor: Möbelfertigung

8,9 Prozent mehr Genehmigte Wohnungen im November

Der Bau von 32.531 Wohnungen ist im November 2020 in Deutschland genehmigt worden. Das waren, laut Statistischem Bundesamt (Destatis), 8,9 Prozent mehr als im November 2019. Für den Zeitraum Januar bis November 2020 ergibt sich ein Anstieg um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten.

Im November 2020 wurden 28.567 Wohnungen in neu zu errichtenden Wohngebäuden genehmigt. Dies waren 9,8 Prozent (2.541 Wohnungen) mehr als im Vorjahresmonat. Bei den Zweifamilienhäusern stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 472 oder (26,8 Prozent). Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser stieg um 17,5 Prozent (1.227 Wohnungen) und für Mehrfamilienhäuser um 3,0 Prozent (502 Wohnungen). 

Bei den Nichtwohngebäuden, die im November 2020 genehmigt wurden, fiel der umbaute Raum (Rauminhalt) gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent auf 18,7 Millionen Kubikmeter. Nichtwohngebäude sind neben Lagerhallen zum Beispiel auch Fabrikgebäude, Büro- und Verwaltungsgebäude oder landwirtschaftliche Betriebsgebäude. In den Monaten Januar bis November 2020 stieg der umbaute Raum bei den Nichtwohngebäuden um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Mittelstandsverbund – ZGV

Kritisiert das Vorgehen in der Corona-Pandemie

Das aktuelle Infektionsgeschehen in Deutschland sorgt weiterhin für Unsicherheit: „Mit Blick auf die bestenfalls erst sehr langzeitig wirksame Impfstrategie und die wachsenden Frustrationen über dauerhafte Einschränkungen der Freiheiten in der Lebensgestaltung sowie maßloser Schäden gerade auch für die mittelständische lokale Wirtschaft muss die Methode der Nachverfolgung des Infektionsgeschehens jetzt nachgebessert werden“, fordert der Mittelstandsverbund ZGV, der als Spitzenverband der deutschen Wirtschaft in Berlin und Brüssel die Interessen von etwa 230.000 mittelständischen Unternehmen in rund 310 Verbundgruppen aus rund 45 Branchen vertritt, heute in einer Pressemitteilung.

„Mit einer Rekordzahl von weit über 1.000 täglichen Todesfällen in Verbindung mit Corona-Viren und keinem absehbaren Ende des Mitte Dezember angeordneten zweiten Lockdowns wird deutlich, dass die bisherige Strategie keine echten Perspektiven schafft“, so der Mittelstandsverband. „Die frühe Marktreife von Impfstoffen ist zweifelsfrei ein Segen in längerfristiger Betrachtung. Zu einer schnellen Eindämmung der aktuellen Entwicklungen verhilft sie hingegen nicht. Der extrem hohe Aufwand an personellen, materiellen und logistischen Ressourcen wird Zeit in Anspruch nehmen. Zeit, in der der volkswirtschaftliche Schaden ins Unermessliche zu wachsen droht. Denn hinzu komme, dass fehlende Erkenntnisse zur eventuell fortbestehenden Übertragbarkeit der Viren durch geimpfte Personen und zur unsicheren Dauerhaftigkeit der über die Impfung herbeigeführten Immunität erhebliche Fragen aufwerfen.“

Weiter schreibt der Verband: „Mit einschneidenden Regelungen der Politik über Abstand, Bewegung und Hygieneverhalten sowie auch massive Restriktionen für Bildung Kultur, Messe- und Eventanbieter, Gastronomie und Hotellerie, lokale Händler, Handwerker und Dienstleister wurde die Verbreitung des Virus systematisch bekämpft. Sofern diese Maßnahmen einer nachvollziehbaren Logik folgten, fanden sie auch große Akzeptanz in der Bevölkerung und bei den Unternehmen.

Nach nunmehr zehn Monaten Pandemie in Deutschland und der regelmäßigen Verlängerung und weiteren Verschärfung des Lockdowns macht sich Unmut breit. Denn mit der einseitigen Konzentration von Ressourcen und politischem Fokus auf vorbeugenden Verhaltensregeln und Impfen wurde versäumt, das Wissen über die eigentlichen Ansteckungswege zu verbessern. Politische Aussagen, dass das Infektionsgeschehen zu mehr als 75 Prozent ,diffus‘ sei, waren zu Beginn gewiss hinnehmbar, nach einem so langen Zeitraum jedoch nicht mehr.“

„Doch gerade mit dem Verweis auf das diffuse Geschehen begründet die Politik das ,Gießkannenprinzip‘ der Lockdown-Maßnahmen, mit denen sie Bevölkerung und Wirtschaft weiterhin flächendeckend an die Kandare nimmt. Mit unabsehbaren besorgniserregenden Folgen“, so Präsident Eckhard Schwarzer.

„Können wir nicht mit den bereits gegebenen Möglichkeiten lernen, das Infektionsgeschehen besser zu verstehen, um es dann punktuell gezielter und damit insgesamt erfolgreicher zu bekämpfen? Ist der differenzierte Eingriff nicht besser, als der Holzhammer für alle?“ – Das sind die Fragen, die Schwarzer zunehmend umtreiben.

Der Präsident führt seine Gedanken weiter aus: „In der Wirtschaft wissen wir längst um die Überlegenheit datenbasierter Systeme. Warum kümmern wir uns nicht um die konsequente Erhebung solcher Daten? Hier spreche ich insbesondere die Schnelltests an, von denen immer noch viel zu wenige angewendet werden. Über regelmäßige Tests, und zwar überall da, wo Menschen zusammenleben oder zusammenkommen, ob in Schulen, in Kitas, in Kultureinrichtungen, in Verkehrsmitteln, auf den Arbeitsplätzen oder im privaten Kreis, lässt sich das Infektionsgeschehen mit einem hohen Grad an Genauigkeit verfolgen.“

„Müssten wir nicht“, so Schwarzer weiter, „viel systematischer Krankheitsverläufe, Patientenkonstitution und Vorerkrankungen beobachten und auswerten, um beispielsweise neben gezielter Ursachenforschung auch wirksame Medikamente zur Linderung und Bekämpfung der lebensbedrohlichen Symptome entwickeln zu können?

Natürlich müssen diese Forschungsergebnisse dazu in digitalen Systemen erfasst und analysiert werden, um damit zeitnah zielgerichtete Maßnahmen durchführen zu können. Deutschland ist führend in der Anwendung von Künstlicher Intelligenz. Wann, wenn nicht jetzt, sollten wir diese Expertise zum Nutzen der Bevölkerung und der Volkswirtschaft einsetzen? Zur Entwicklung einer klugen Strategie ist es nun mal unerlässlich, mehr über den Einzelinfektionsfall zu wissen, indem später zu anonymisierende Daten, wie zum Beispiel Alter, Geschlecht, Beruf, Bildungsgrad, Wohnort, Familienstand, Vorerkrankungen, bisheriger Impfstatus etc. miterfasst werden. Nur so kommen wir schließlich von dem frustrierenden Nichtwissen weg, das bislang leider regelmäßig in der Aussage gipfelt ,das Infektionsgeschehen ist diffus‘. Nur so überwinden wir den Zustand, den immer mehr Menschen als eine Art ,Sippenhaft‘ empfinden.

Wir reden über Digitalisierung und entwickeln große Visionen. Wenn es dann aber konkret wird, scheuen wir gerade dafür den Mut, den Aufwand und die Kosten. Und tragen lieber den Datenschutz wie eine Monstranz vor uns her. Was regelmäßig ein vorgeschobenes Argument ist, weil jede Form von sinnvoller Datenanalyse DSGVO-konform gestaltbar ist. Aber eben, weil die DSGVO grundsätzlich nicht zu kritisieren ist, so sollte sie angesichts der Pandemie doch daraufhin überprüft werden, ob sie uns möglicherweise verheißungsvolle Wege aus der Krise unnötig versperrt.“

Sichtbare Fortschritte beim Bau des neuen Logistikcenters

Die Einhell Germany AG, nach eigenen Angaben führender Hersteller von Werkzeug- und Gartengeräten mit Sitz im niederbayerischen Landau, erweitert sein Betriebsgelände um ein neues hochmodernes Hochregallager. Mit Blick auf das weitere Unternehmenswachstum und die steigende Nachfrage nach Werkzeugen und Gartengeräten bietet das neue Lager Platz für über 41.000 Paletten auf 17 Ebenen. Damit wird nicht nur der Lagerbestand optimiert, sondern auch die Lieferfähigkeit in Zukunft sichergestellt.

Mit einer beeindruckenden Fläche von etwa 141 x 39 Meter und einer Höhe von 43 Metern wird das neue vollautomatisierte Hochregallager der Einhell Germany AG das dritthöchste Gebäude im Umkreis sein. Der Intralogistik-Spezialist SSI Schäfer aus Neunkirchen/Siegerland wurde mit der Teilprojektleitung und Realisierung des circa 13-monatigen Bauvorhabens beauftragt. Durch den Bau in die Höhe werden Flächen sinnvoll genutzt. Die Paletten werden doppeltief mit Hilfe von fünf Zweimast-Regalbediengeräten eingelagert. Pro Regalbediengerät sind damit bis zu 35 Ein- und Auslagerungen pro Stunde möglich.

Um alle damit einhergehenden Anforderungen bei der Auftragsabwicklung sicherzustellen, wurde neben der Implementierung der neuen Lagerverwaltungssoftware „Wamas“ im Herbst 2020 auch ein neues Wareneingangsterminal für das Hochregallager geschaffen.

Nach der geplanten Inbetriebnahme im vierten Quartal 2021 kann die Ware von Außenlagerstrukturen, die heute bis Regensburg reichen, stärker am Standort Landau zusammengeführt werden. Dadurch werden Leerfahrten und auch rund 2.000 LKW-Fahrten für Umlagerungen pro Jahr vermieden.

„Durch die Erweiterung des Logistikzentrums am Firmenstandort können wir die Lieferfähigkeit langfristig und effizient gewährleisten. Durch die stetige Erweiterung unseres Produktsortiments war es eine logische Konsequenz die Lagerkapazitäten zu erweitern. Wir führen die Logistikprozesse zusammen und können dadurch wertvolle Ressourcen sparen.

Auch die unmittelbare Nähe zur Autobahn und zum Bahnhof beeinflusste zusätzlich die Entscheidung, das Hochregallager zentral in Landau zu bauen“, erklärt Technik-Vorstand Dr. Markus Thannhuber.

„Wir wollen unseren Kunden nicht nur ausgezeichnete Produktqualität, sondern auch einen zuverlässigen Lieferservice bieten. Auch dies gehört zu den Erfolgsfaktoren eines wachsenden Unternehmens“, so Thannhuber weiter.

„Iconic Award“ für „Culla“ von Nido

Wer nachhaltiges Design für Generationen mit Zukunft wünscht, wird das von Miriam Aust (36) und Sebastian Amelung (39) gestaltete Familienmöbel „Culla“ lieben. Inspiriert zu der neuartigen Wiege wurde das Designerpaar vom Markennamen Nido (italienisch Nest), vor allem aber durch das Leben mit den eigenen Kindern. „Wiegen geschlossener Formen sind Tradition“, sagt Sebastian Aust, „unser Designansatz geht neue Wege. Wir öffnen die Form, umgeben die Liegefläche mit einer transparenten Hülle, schaffen Blickkontakt und gesunde Luftzirkulation.“ Nido Möbel werden vom gleichnamigen Unternehmen in Deutschland hergestellt. Inhaber ist mit Detlef Mika ein erfahrener Möbelexperte, der zuvor für Premiummarken wie interlübke in leitender Funktion tätig war. Unternehmensstandort ist Rheda-Wiedenbrück im Möbelland Ostwestfalen.

Als wegweisender Entwurf jenseits von Bettchen und Stubenwagen verbindet Culla moderne Ästhetik mit einem neuen sozialen Nutzen. „Culla ist lebensnah, Wiege und Nest zugleich, für existentielle Bedürfnisse von Familien“, führt Detlef Mika aus. Von der nachhaltig neuen Form des Nestbaus können auch kommende Generationen profitieren. Begeistert von der innovativen Idee und Gestaltung aus langlebigen Materialien zeigte sich auch die Jury des „Iconic Award 2021: Innovative Interior Design“. Sie wählte Culla zum Jahreswechsel 2020/21 als Sieger in der Wettbewerbskategorie „best-of-best furniture“.  Preisverleihung und Sonderausstellung werden sonst zeitgleich zur Möbelmesse „IMM Cologne“ veranstaltet. Pandemiebedingt entfällt die wichtige Designplattformen genauso wie die internationale Messepremiere. „Wir senden unser ‚Baby‘ zunächst digital in die Welt oder stellen es auf Roadshows persönlich vor“, berichtet Detlef Mika. Seit Ende 2020 gehen bei ihm Bestellungen aus Deutschland, Österreich und selbst aus Dubai ein. „Der ,Iconic Award‘ gibt unserer Produktpremiere zusätzlich Rückenwind. Wir danken der Jury herzlich.“

„Internationale Handwerksmesse“ 2021

Coronabedingt abgesagt

Die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH als Veranstalterorganisation hat  entschieden, die „Internationale Handwerksmesse“ („IHM“) mit der „Handwerk & Design“ sowie die Garten München für das Durchführungsjahr 2021 abzusagen. Damit kann das jährliche Gipfeltreffen des Handwerks zum zweiten Mal in Folge pandemiebedingt nicht stattfinden. Hintergrund ist die Fortschreibung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie auf Bundes- und Länderebene mit verschärften Maßnahmen im Bereich der Kontaktbeschränkungen und -vermeidungen.

Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, zu dieser Entscheidung: „Das Verbot zur Durchführung von Messen wurde erneut verlängert und die bereits bestehenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie massiv verschärft. Mit weiteren Verlängerungen ist zu rechnen. Diese Entwicklungen und die damit einhergehende Planungsunsicherheit erlauben uns leider kein anderes Vorgehen. Wir danken allen Ausstellern, die bis zuletzt mit uns auf eine Durchführung gehofft haben – und das sind weit über 80 Prozent der ausstellenden ,IHM‘-Familie. Wir schöpfen aus diesem ungebrochen hohen Zuspruch der Branche Kraft und nehmen das als Motivation und Ansporn, die kommende Veranstaltung zu einem vollen Erfolg zu führen – mit vielen Neuerungen für Aussteller und Besucher, für alle, die Zukunftstrends im Handwerk suchen und diskutieren wollen.“ 

Auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Bayerische Handwerkstag (BHT) bedauern den erneuten Ausfall der Veranstaltung, sehen aber in der jetzigen Phase der Pandemiebewältigung keine andere Möglichkeit.

Dazu ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer: „Die Entscheidung zur Absage ist uns sehr schwer gefallen, denn unsere Handwerksbetriebe brauchen Messen, um ihre Produkte, Innovationen und Dienstleistungen zu präsentieren und die Kontakte zur Geschäftsanbahnung zu nutzen. Nach dem vergangenen Jahr wäre das für die Betriebe wichtiger denn je gewesen. Und als Wirtschafts- und Gesellschaftsbereich fehlt uns diese zentrale Plattform zur Darstellung unserer Leistungsfähigkeit in Verbindung mit politischen Diskussionsforen wie dem Münchener Spitzengespräch der Deutschen Wirtschaft mit der Bundeskanzlerin. Jetzt jedoch blicken wir in die Zukunft und richten unseren Fokus auf die ,IHM‘ 2022, die dann endlich wieder positive Impulse für das gesamte Handwerk setzen wird.“

BHT-Präsident Franz Xaver Peteranderl ergänzt: „Die erneute Absage der ,IHM‘ ist ein harter Schlag für das bayerische Handwerk und angrenzende Wirtschaftszweige. Dass das ‚Schaufenster des Handwerks‘ ein weiteres Jahr leer bleibt, bedeutet nicht nur einen finanziellen, sondern auch ideellen Schaden. Die ,IHM‘ zeigt den Besuchern, wie vielfältig das Handwerk ist und welche Chancen z.B. die Digitalisierung bietet. Auf der Sonder- und Aktionsschau ‚Young Generation‘, die normalerweise zeitgleich unter dem Dach der ,IHM‘ stattfindet, gibt es für Jugendliche, Eltern und Lehrer eine Fülle an Infos zur Ausbildung im Handwerk. Da ohne Berufsorientierung ein weiteres schwieriges Jahr auf dem Lehrstellenmarkt droht, müssen wir einen Ersatz für die ‚Young Generation‘ finden.“

Die nächste „IHM“ findet vom 09.-13. März 2022 auf dem Messegelände München statt.

Zweistelliger Millionenbetrag fließt in die Fertigung

Das Jahr 2020 stand für Siematic ganz unter der Neuausrichtung des Unternehmens. Trotz aller Unwägbarkeiten und Herausforderungen durch Corona wurde die im Management-Team erarbeitete Strategie umgesetzt und mit hohem Engagement maßgebliche Projekte für die Unternehmensentwicklung vorangetrieben. In den Kernmärkten erzielte Siematic 2020 ein deutliches Wachstum. Der Umsatz in China z.B. wurde nahezu verdreifacht und auch in den Heimatmärkten DACH und Niederlande wurde der Umsatz signifikant gesteigert. Siematic sieht dem Jahr 2021 optimistisch entgegen und setzt den eingeschlagenen Wachstumskurs ambitioniert fort.

„Wir freuen uns sehr auf das Jahr 2021. Siematic investiert einen soliden zweistelligen Millionenbetrag in neue Produktionsanlagen am heimischen Standort Löhne“, erklärt Hanjo Runde, CEO Siematic. „Dies wird unsere Wettbewerbsfähigkeit entscheidend stärken. Zudem wird die Wandlung von einer international begehrten Produktmarke zu einer herausragenden Lifestyle-Marke dieses Jahr sukzessive erlebbar. Zusätzlich investieren wir in die Digitalisierung unseres Geschäftsmodels und werden hierdurch die Frequenz in den Studios unserer Vertriebspartner entscheidend verstärken.“

In Partnerschaft mit dem Maschinenhersteller Homag investiert Siematic in zweistelliger Millionenhöhe in eine neue, vollintegrierte Losgröße-1-Fertigungslinie. Mit diesem Projekt bringt auch der chinesische Gesellschafter Zugen Ni sein langfristiges Engagement in den Standort Löhne deutlich zum Ausdruck.

Siematic gilt nacheigener Aussage in der Küchenindustrie seit den 90er-Jahren als der Pionier in der Realisierung des Losgröße-1-Fertigungsgedankens. Durch die logische Verkettung von Fertigungsschritten und die sinnvolle Integration von intelligenten, robotergestützten Sortierlösungen wird diese Investition zu erheblichen Effizienzsteigerungen und Kapazitätserweiterungen beitragen.

Schon im Spätsommer 2021 werden die ersten neuen Maschinen in Löhne in Betrieb genommen. Bis Ende 2022 werden die kompletten neuen Anlagen installiert sein. Die neue Fertigung berücksichtigt neben den nötigen Kapazitätserhöhungen vorausschauend auch bereits die Anforderungen der in Zukunft geplanten Produktneuheiten, deren Entwicklung parallel mit großem Engagement vorangetrieben wird.

„Angesichts der Herausforderungen im letzten Jahr bin ich der Siematic Mannschaft unglaublich dankbar, wie wir die Krise bisher gemeistert haben, und stolz auf das gemeinsam mit unseren Vertriebspartnern erreichte Wachstum“, so Runde. „Wir tun alles dafür, diesen Weg auch 2021 erfolgreich fortzusetzen und blicken positiv in die Zukunft.“

Zentral ist die Stärkung der Marke und die Wandlung von einer begehrten Produktmarke zu einer herausragenden Lifestyle-Marke, die die Zeichen der Zeit nicht nur erkennt, sondern antritt, sie wieder maßgeblich mitzuprägen. Um mit der sich verändernden Gesellschaft und dem Konsumverhalten wichtiger Zielgruppen Schritt zu halten, modernisiert das Unternehmen die Marke und investiert in die Attraktivität und Begehrlichkeit von Siematic.

Die Modernisierung der Marke soll an jedem Berührungspunkt der Customer Journey erlebbar werden. Die Kernzielgruppe der „Creative Class“ ist digital orientiert. Siematic digitalisiert auch deshalb das eigene Geschäftsmodell, nutzt verstärkt digitale Medien und installiert ein Digitales Lead Programm, um den Traffic in den Studios zu steigern.

Bereits Mitte Januar erfolgt der Roll-out in den wichtigsten Kernmärkten von Siematic mit einer speziellen Kampagne für die vielfach ausgezeichnete Siematic „SLX“. Im zweiten Quartal folgt international die Kampagne zum Marken-Relaunch mit weiteren Produktinnovationen.

Hanjo Runde freut sich über den Erfolg der Produktinnovation: „Die neue ,SLX‘ überzeugte nicht nur vier Jurys hochkarätiger Design Awards, sondern sie begeistert auch weltweit Partner und Kunden. Unser innovatives, griffloses Küchenkonzept steuert bereits über 20 Prozent zum Umsatz bei und wird uns wie auch unseren Kunden noch viel Freude bereiten.“

Als „Leading Employer“ ausgezeichnet

Nolte Küchen darf seit Anfang dieses Jahres das Qualitätssiegel „Leading Employer Deutschland“ führen. Damit gehört das Familienunternehmen zu den Top ein Prozent der Arbeitgeber aus mittlerweile 100.000 unabhängig bewerteten Unternehmen, deren Daten in einer groß angelegten Studie ausgewertet wurden. Die Metaanalyse, durchgeführt vom Institute of Research & Data Aggregation, berücksichtigt über 200 unterschiedliche Quellen, was die Studie wie aussagekräftig macht.

Das Ziel von Leading Employers: Eine verlässliche, solide Bewertung von Arbeitgeberqualitäten für mehr Klarheit und eine bessere Orientierung im Berufsleben. Dabei fließen in die Datenanalyse die unterschiedlichsten Quellen, Themen und Feedbacks ein. Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft helfen bei der Einordnung der Ergebnisse.

Die Geschäftsführung von Nolte Küchen sieht die Auszeichnung entsprechend als Summe vieler Teile, denn das Qualitätssiegel zeigt nicht nur einen Ausschnitt, sondern berücksichtigt die unterschiedlichsten Perspektiven. So wird das Bestreben nach konstant hohen Standards in allen Bereichen des Unternehmens honoriert und die Qualität der Maßnahmen bei der Aus- und Weiterbildung, beim Gesundheitsmanagement und in der Altersvorsorge bestätigt. Außerdem werden bei dieser Auszeichnung Faktoren wie Werteverständnis, Umweltbewusstsein, Markenimage, Wirtschafts- und Innovationskraft und soziales Engagement berücksichtigt und als Resultat einer Teamleistung gewürdigt.

Rebranding von rund 970 Stores und Online-Shop

Mit dem intern „OneJysk“ genannten Projekt begann in 2019 der Zusammenschluss von Dänisches Bettenlager mit Sitz in Handewitt bei Flensburg und dem dänischen Mutterkonzern Jysk aus Brabrand bei Aarhus.

Die bislang unterschiedliche Namensgebung hat historische Wurzeln: Jysk wurde 1979 als „Jysk Sengetøjslager“ – „Jütländisches Bettenlager“ vom dänischen Kaufmann Lars Larsen gegründet. Die Bewohner der dänischen Halbinsel Jütland sind dafür bekannt, fleißig, bodenständig und zuverlässig zu sein – Werte, die im Unternehmen nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert haben.

1984 erfolgte die Expansion nach Deutschland und der für deutsche Kunden unverständliche Name wurde pragmatisch in Dänisches Bettenlager übersetzt. Auch die Stores in Österreich trugen den deutschen Namen, bis sie im Oktober letzten Jahres erfolgreich in Jysk umbenannt wurden.

Mit der Umbenennung von Dänisches Bettenlager Deutschland zu Jysk im Herbst dieses Jahres geht das Projekt „One Jysk“ jetzt in seine finale und bedeutendste Phase.

Christian Schirmer, Country Manager Deutschland: „Wir wissen, dass das Rebranding einer Marke mit rund 970 Stores, die über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung kennen, eine sehr große Herausforderung ist. Aber es ist ebenso eine Riesenchance, das Unternehmen optimal für die Zukunft zu positionieren. Wir sind mehr als ein „Bettenlager“ und haben bereits in den letzten Jahren ein deutliches Trading-up unseres Unternehmensauftritts umgesetzt. Unser Selbstverständnis als führender Fachmarkt für „Skandinavisch Schlafen & Wohnen“ werden wir künftig noch stärker durch unseren neuen, skandinavischen Namen Jysk, unsere neuen Store Designs, unseren komplett neugestalteten Online-Shop und unsere neuen Sortimente zum Ausdruck bringen. Und mit den JYSK Values & Leadership-Prinzipien haben wir eine konzernweite Unternehmenskultur für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Christian Schirmer weiter: „Dieses Rebranding ist nicht nur eine Umbenennung, sondern eher eine Transformation. Im Zuge des Projekts „One Jysk“ werden wir künftig viele Konzepte, Systeme und Technologien einsetzen, mit denen wir weltweit bei Jysk bereits sehr erfolgreich sind. Diese Transformation von Dänisches Bettenlager zu Jysk ist im Herbst 2021 vollzogen.“

Jan Bøgh, CEO Jysk: „Dänisches Bettenlager Deutschland ist mit rund 970 Stores der mit Abstand größte Ländermarkt im Konzern und kann eine beispiellose Erfolgsgeschichte vorweisen. Dennoch sind wir fest davon überzeugt, dass das Rebranding zu Jysk eine Weiterentwicklung in eine noch erfolgreichere Zukunft darstellt. Die hohen Investitionen, die wir hier tätigen, sind dabei ein klares Bekenntnis an unser erfolgreiches Unternehmensmodell. Mit flächendeckenden Filialnetzen und Onlineshops bieten wir unseren Kunden ein nahtloses, verzahntes Omnichannel-Einkaufsangebot, an das wir nach wie vor fest glauben.“

Jan Bøgh weiter: „Bei diesem Projekt profitieren wir von den Erfahrungen, die wir im letzten Oktober beim Rebranding von Dänisches Bettenlager Österreich zu Jysk gemacht haben. Durch intensive Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen hat der Name Jysk bereits nach drei Monaten in Österreich einen hohen Stellenwert erreicht. Gleichzeitig haben sich Kundenzahlen und Umsatz hervorragend entwickelt.“

Im Rahmen des Rebranding werden die Stores im Laufe der Zeit auf das neue „Store Concept 3.0“ umgestellt und Jysk wird stark in Deutschland investieren. Dazu gehört auch eine Vergrößerung vieler Stores auf eine Fläche von mindestens 950 Quadratmeter.

Neben den neuen Namen halten auch neue Sortimente Einzug: eine umfangreiche Produktpalette mit modernem, skandinavischem Look, die sich bereits in vielen Jysk-Stores weltweit hervorragend verkauft.

Umsatz gestiegen, Vertrieb verstärkt

Im vergangenen Jahr konnte Rotpunkt Küchen konnte ein Umsatzwachstum von über fünf Prozent erwirtschaften.

„Gemeinsam haben wir das Jahr 2020 mit Bravour bestanden, hierauf sind wir stolz. Es freut uns sehr, dass von dieser positiven Entwicklung auch unsere Mitarbeiter zusätzlich profitieren. Als Dankeschön für das hervorragende Engagement haben wir die komplette Belegschaft mit der vollen Corona Prämie in Höhe von 1.500 Euro bedacht“, so Geschäftsführer Andreas Wagner.

Damit diese positive Entwicklung weiter vorangetrieben werden kann, betreut Georg Kimmel mit seiner Handelsagentur seit 1. Januar das Postleitzahlengebiet 80 – 87. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Georg Kimmel einen Top Vertriebsmann für dieses wichtige Gebiet gewinnen konnten. Wir sind sicher, dass Herr Kimmel, der die Möbel bisher eher als Unterstützung der Arbeitsplatte gesehen hat, den Perspektivwechsel hervorragend umsetzen wird“ merkt Vertriebsgeschäftsführer Sven Herden an.

Darüber hinaus sind die ersten Baumaßnahmen für den geplanten Ausbau am Standort Ahle gestartet. Auf dem vor gut einem Jahr gekauften etwa 15.000 Quadratmeter großen Nachbargrundstück haben erste Abrissarbeiten stattgefunden. Weitere Arbeiten stehen im Februar an. Geplant ist hier die Erweiterung von Lagerkapazitäten mit modernster Technik und Maschinen. Später soll noch ein neues Ausstellungsgebäude hinzukommen.