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Autor: Möbelfertigung

AUMA

Wechsel in der Leitung des Geschäftsbereiches „Messen Deutschland“

Zum 1. Januar 2021 hat der AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft den Geschäftsbereich „Öffentlichkeitsarbeit & Messen Deutschland“ neu strukturiert. Hendrik Hochheim (50) übernahm die Leitung des Geschäftsbereiches „Messen Deutschland“ im AUMA zusätzlich zu seiner Funktion als Leiter des Instituts der Deutschen Messewirtschaft. Harald Kötter, der bisher den gesamten Geschäftsbereich „Öffentlichkeitsarbeit & Messen Deutschland“ leitete, konzentriert sich bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden am 30. Juni 2021 auf die Leitung der Kommunikation und firmiert als Geschäftsbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem wird er bis zu diesem Zeitpunkt die Geschäftsführung der FKM – Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen beibehalten.

Hendrik Hochheim hat von 1991 bis 1997 Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftspsychologie an der TU Dresden studiert. Nach Abschluss seines Studiums war der Diplom-Kaufmann beim Touristikmesseveranstalter TMS in Berlin tätig. 2001 begann er seine Tätigkeit beim Messeverband AUMA als Referent für Messeforschung und Hochschulkontakte. Mit diesem Aufgabenbereich wechselte er 2008 in das neu gegründete Institut der Deutschen Messewirtschaft beim AUMA, dessen Leitung er im September 2019 übernahm. In seiner neuen Funktion als Leiter des Geschäftsbereiches Messen Deutschland verantwortet Hochheim insbesondere Themen wie Analyse,  Bewertung und Weiterentwicklung des deutschen Messemarktes sowie die Förderung von Ausstellerbeteiligungen auf deutschen Messen.

Cor

Berthold Strüve feiert Jubiläum

25 Jahre Cor: Dieses Betriebsjubiläum feiert in diesem Monat Berthold Strüve bei dem Polstermöbelhersteller. Seit dem ersten Januar 1996 verantwortet er das Marketing der Premiummarke. „Berthold Strüve gelingt es immer wieder neu, ein vielschichtiges Maßnahmenspektrum zu einem starken Auftritt zu bündeln“, gratulierte Geschäftsführer Leo Lübke. „Berthold kann Menschen immer wieder neu begeistern und vernetzen.“

Strüve arbeitete nach dem Studium in Rosenheim zunächst als Produktmanager und später als Werbeleiter bei Himolla, bevor er nach Ostwestfalen zurückkehrte. Am 2. Januar 1996 trat der Diplom Betriebswirt seine Stelle bei Cor an.

Im Sommer eröffnet das dritte Planungsstudio in Berlin

Nummer 3 geht an den Start: Im Sommer 2021 eröffnet Ikea ein weiteres Planungsstudio im Berliner Raum, erstmals inmitten eines Shopping-Centers im Stadtteil Tegel in Berlin-Reinickendorf. Die dritte Dependance zieht mit rund 570 Quadratmeter Ausstellungsfläche in die denkmalgeschützten Hallen am Borsigturm. Wo einst Eisenbahnen gebaut wurden, können sich bald Besucherinnen und Besucher im ersten Obergeschoss des Shopping-Centers von den Einrichtungsideen der Schweden inspirieren lassen.

Der Fokus liegt dabei auf drei wichtigen Bereichen des Zuhauses: Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer. In der Ausstellung werden vor allem modulare Systeme wie „Metod“-Küchen, „Pax“-Kleiderschränke oder „Besta“-Kombinationen erlebbar gemacht. Besucher können sich von den Einrichtungsexperten beraten und individuelle Ideen in konkrete Planungen umsetzen lassen.

Die Hallen am Borsigturm sind nicht nur zentral gelegen, sondern passen auch wegen ihres besonderen Flairs gut zu Ikea: „Tradition trifft Moderne: Mit den Hallen am Borsigturm haben wir eine weitere Immobilie gefunden, die perfekt zum neuen Konzept unserer Ikea Planungsstudios in zentraler City-Lage passt“, sagt Nele Bzdega, Expansionsmanagerin bei Ikea Deutschland. „Wir freuen uns sehr, dass unsere zwei Planungsstudios in Pankow und Potsdam im vergangenen Spätsommer erfolgreich gestartet sind und wir nun in Reinickendorf weiteren Zuwachs bekommen. Die Resonanz auf die neuen City Formate ist sehr positiv und bestätigt uns darin, unsere Expansionsstrategie mit Fokus auf Metropolregionen und Innenstädte fortzusetzen.“

Der Berliner Raum ist eine von rund 40 Metropolregionen weltweit, in denen neue Ikea Konzepte entstehen. Neben den drei Planungsstudios in Pankow, Potsdam und Reinickendorf und den vier Einrichtungshäusern im Berliner Raum sieht Ikea weiteres Potenzial in der Hauptstadt. „Wir möchten mit noch viel mehr Menschen in unmittelbarer Nähe ihres Wohnortes interagieren und werden daher unsere Präsenz im Berliner Raum weiter ausbauen. Ikea plant in der Hauptstadt weitere Planungsstudios, sowie einen XS-Store in prominenter Lage zu eröffnen“, so Bzdega. Bei dem XS-Store handelt es sich um ein kleines Einrichtungshaus in zentraler Lage mit rund 8.000 bis 10.000 Quadratmeter Verkaufsfläche, das nahezu das gesamte Sortiment zeigt, aber weder über Warenlager noch SB-Halle verfügt.

VDM/„Lehrfabrik Möbel“

In Ostwestfalen entsteht ein neuartiges Trainingscenter für die Möbelindustrie

Probleme bei der Gewinnung von Auszubildenden, Fachkräftemangel, Hürden zur Weiterbildung von Angestellten – auch in der Möbelindustrie sind das alles drängende Probleme. Deshalb beauftragten die Möbelverbände Anfang des Jahres 2020 die Beratungsfirma Zeus GmbH aus Paderborn, die schon diverse Trainingszentren und branchenorientierte Lehrfabriken gebaut hat, mit einer Marktstudie für ein innovatives Trainingscenter für die Möbelbranche – eine „Lehrfabrik Möbel“.

„Die Möbelindustrie ist ein wichtiger Arbeitsmarktmotor in Deutschland“, erklärt Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM) und der Herforder Möbelfachverbände. „Die Corona-Pandemie zeigt aktuell einmal mehr den hohen Stellenwert unserer Branche auf. Umso bedeutender ist es, langfristig die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich dieser Industriezweig erfolgreich entwickeln kann. Und das bezieht definitiv auch Personalthemen mit ein – insbesondere mit Blick auf den ab 2025 zu erwartenden rapiden Rückgang an Fachkräften.“

Im ersten Schritt ging es bei der Studie darum, die Machbarkeit zur Schaffung eines hochmodernen Trainingszentrums mit etwa 2.000 Quadratmetern in Ostwestfalen nahe der A2/A30 zu überprüfen. Hier sollen alle technischen Fähigkeiten in und nach der Ausbildung wie etwa Holzmechaniker, Mechatroniker und viele weitere Berufe der Möbelindustrie erlernt werden können. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Erhöhung der Attraktivität des Berufsbildes Holzmechaniker zu, der Fokus liegt zudem auf regelmäßigen Fortbildungen der gesamten Belegschaft eines Möbelherstellers. Darüber hinaus soll die Einrichtung interessierten Möbelherstellern beim Recruiting von Schülern und anderen Zielgruppen helfen.

Die Resonanz war enorm: „Die Idee, eine Trainingskapazität für industrielle Möbelfertigung zu schaffen, scheint vielen Unternehmen unter den Nägel zu brennen“, beschreibt Markus Kamann, Geschäftsführer der Zeus GmbH und Bang-Ausbildungsnetzwerke – und damit ein echter Profi in Sachen Personalausbildung und -vermittlung im Mittelstand. „Insofern bekamen wir sehr schnell viele positive Rückmeldungen.“

Nach einem allgemeinen Aufruf in der Fachpresse, haben Kamann und sein Team von Juli bis Ende November knapp 40 Unternehmen angesprochen. Nur sechs davon haben nach den Vorinformationen abgesagt, zum Beispiel weil sie in diese Richtung nicht ausbilden, ihr Standort zu weit entfernt von einer möglichen Lokation in Ostwestfalen ist, die Auftragslage für die kommenden Jahre nicht sicher bewertet werden kann oder aktuell andere Projekte zu viele Kapazitäten binden.

Hingegen war die Mehrheit der Unternehmen, die das Beratungsunternehmen Zeus im Auftrag des Möbelverbandes kontaktierte, Feuer und Flamme. 12 Küchenmöbelproduzenten, 7 Wohnraummöbel-, 5 Büromöbel-, 3 Schlafzimmermöbel- und 6 Badezimmerhersteller zeigen Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Zudem noch einige Non-Label-Produktionsallrounder, deren Interesse es ist, Mitarbeiter in der Breite des Spektrums und der Anlagen zu qualifizieren.

Und wo Möbelspezialisten mit an Bord sind, zeigen natürlich auch Maschinenproduzenten für die holzverarbeitende Industrie großes Interesse. 15 Top-Anlagenbauer haben bereits ihre Unterstützung als Technologiepartner bei Design, Planung, Bau und Verkettung der Anlagen in der künftigen „Lehrfabrik Möbel“ angeboten. Genauso verhält es sich mit den Werkstoff-Zulieferern: 11 namhafte Unternehmen wollen die Materialien stellen, die in der „Lehrfabrik Möbel“ verbaut werden. Das schafft einerseits realistische Voraussetzungen für die Schulungen, anderseits reduziert es die Betriebskosten der „Lehrfabrik Möbel“ deutlich. Die Technologiepartner sollen ergänzend die Chance bekommen, spezielle Seminare an ihren Anlagen anzubieten – und leisten so einen weiteren Beitrag zur Nutzung des entstehenden Maschinen- und Anlagenpotenzials.

Natürlich sind weitere Partner absolut willkommen. Unternehmen der Möbelindustrie aus Nordrhein-Westfalen, aber auch dem südlichen Niedersachsen und nördlichen Hessen, die sich für das Konzept interessieren, sollten sich mit dem Möbelverband in Herford in Verbindung setzen. Noch bis zum Februar ist es möglich, persönliche und unverbindliche Informationsgespräche zu vereinbaren. Kamann fasst seinen Auftrag noch einmal mit wenigen Worten zusammen: „Eines ist klar: Die Bedarfe der Möbelhersteller und ihrer Partner sind unser Pflichtenheft.“

Nächster Meilenstein wird im April 2021 die finale Entscheidung sein, ob aus der Studie eine reale Firma wird. Bis Ende März 2021 soll die Studie vollendet werden mit Modellrechnung, Rechtsform, Gründungspapieren, Standortvorschlag und letztlich der Vorstellung des Ganzen im Vorstand des Verbands der deutschen Möbelindustrie. Bis Ende April soll das Commitment der Technologiepartner und die Entscheidung der Nutzer, also der einzelnen Unternehmen, stehen. Im Mai könnte dann die Gründung erfolgen, im Juni das Überplanen der Fläche und die Ausschreibung der Halle.

Im vierten Quartal des kommenden Jahres soll Baubeginn sein, im zweiten Quartal 2022 die Installation von Maschinen und Anlagen. Im darauffolgenden Quartal die Projektierung und im vierten Quartal 2022 stünde dann bereits die Eröffnung und der Beginn des Lehrbetriebs mit ersten Seminaren an den Anlagen an. Der reguläre Betrieb der „Lehrfabrik Möbel“ wird für das dritte Quartal 2023 angestrebt.

Weitere Informationen rund um die Lehrfabrik gibt es in der „möbelfertigung“, Ausgabe 1/2021.

„Architecture Made of Ligno®“ zeigt 60 Referenzprojekte moderner Holzbauarchitektur

Nach fast 30 Jahren, in denen Lignotrend als Entwickler und Hersteller konfigurierbarer Brettsperrholzbauteile Architekten und Holzbauexperten unterstützt, hat das Unternehmen nun 60 repräsentative Bauten „Made of Ligno®“ in einem attraktiv gestalteten Referenzbuch zusammengefasst.

Auf rund 140 Seiten geben großformatige Fotos und kurze Texte in vier Sprachen einen Überblick darüber, wie ästhetische Holzbauarchitektur mit Lignotrend gelingen kann. Gezeigt werden Bauwerke aus allen relevanten Bereichen der Architektur – einsortiert in acht Rubriken: Wohnen, Erholen, Arbeiten, Essen, Lernen, Trainieren, Schwimmen und Versammeln.

„Architecture Made of Ligno®“ ist aber viel mehr als ein schönes Bilderbuch. Es bietet Planern und Bauherren Mehrwert: Bei jedem Projekt sind die jeweils eingesetzten Bauteile aufgelistet, Piktogramme zeigen prägnant die Kompetenzen, für die sie individuell konfiguriert wurden – von den ästhetischen Qualitäten der unterschiedlichen Holzarten und Designoberflächen über zuverlässigen Brandschutz und andere bauphysikalische Eigenschaften bis hin zur perfekten Raumakustik.

Vor allem ist das Buch aber auch als Hommage an die engagierte Arbeit der Architekten, Fachplaner und Holzbauexperten zu verstehen: „Ohne sie nützt das leistungsfähigste Bauteil ,Made of Ligno®‘ nichts“, so Geschäftsführer Ralph Eckert. „Wir sind allen Akteuren dankbar – auch jenen, deren Projekte im Buch nicht erwähnt werden konnten. Und wir freuen uns auf alle, die in Zukunft auf und mit Lignotrend bauen werden und damit hochwertigen Holzbau gestalten – sichtbar, hörbar und fühlbar.“

Wer als Planer oder Bauherr gerne ein Exemplar von Architecture „Made of Ligno®“ besitzen möchten, kann sich unter www.lignotrend.com/architecture sein persönliches, druckfrisches Lignotrend-Lookbook anfordern.

Erneuter Rekordumsatz von 109,5 Millionen Euro in 2020

Das Jahresende ist stets ein guter Anlass, um zurückzublicken und Bilanz zu ziehen. Gemeinsam mit seinen Kunden, Lieferanten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat das Unternehmen Palmberg ein in seinem Verlauf ungewöhnliches Jahr gut gemeistert. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit waren dabei für Palmberg die entscheidenden Schlüsselbegriffe. Als Unternehmen konnten diese Eigenschaften sowohl in der Fertigung, als auch bei der Entwicklung neuer Produkte und der Unterstützung der Fachhandelspartner und Kunden erfolgreich unter Beweis gestellt werden.

Neben einem erneuten Rekordumsatz von 109,5 Millionen Euro durfte die Marke Palmberg in ihrem Jubiläumsjahr – im Jahr 1990 löste Geschäftsführer Uwe Blaumann durch einen Management-Buyout per 1. September die Palmberg-Möbel GmbH, die bis dato zu 100 Prozent in den Händen der Treuhand war, aus dem Schweriner Möbelwerk heraus – eine weitere ganz besondere Auszeichnung entgegennehmen. Das Unternehmen konnte sich wie bereits in den Jahren 2014, 2016 und 2018, zum vierten Mal in Folge Platz 1 im Gesamtranking des „markt intern – Leistungsspiegel Büromöbelhersteller 2020“ sichern.

„Wir sind mit der Gesamtentwicklung des Unternehmens sehr zufrieden und das Ergebnis des ,markt intern‘-Leistungsspiegels 2020 macht uns natürlich wieder sehr stolz“, erklärt Uwe Blaumann zum Jahresstart. „Ausschlaggebend für solch ein herausragendes Ergebnis sind letztlich die gesamte Teamleistung und eine gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern. Das wird auch in 2021 und den folgenden Jahren so bleiben.“

Auch für Palmberg war und ist die Corona-Pandemie eine der größten Herausforderungen in der Geschichte des Unternehmens. Und trotzdem konnte Palmberg auch 2020 wieder mit wegweisenden und zeitgemäßen Produktentwicklungen, wie zum Beispiel der Hygieneschutzwand „Barrio“ sowie einem aufgelegten Homeoffice-Schnelllieferprogramm kurzfristig reagieren und den Bürofachhandel begeistern und in gewohnter Palmberg-Qualität unterstützen.

Ein entscheidender Punkt dabei, der auch in vielen Statements in der Fachhandelsbefragung des „markt intern“-Leistungsspiegels 2020 immer wieder erwähnt wurde, ist die flexible und schnelle Reaktionszeit von Palmberg auf sich immer wieder verändernde Bedingungen – insbesondere auch während der Pandemie.

„Natürlich haben wir zunächst alle denkbaren Maßnahmen getroffen, um unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie unser Unternehmen zu schützen. Gleichzeitig galten unsere Bemühungen aber auch unseren Kunden und Partnern. Wir haben uns trotz Corona auf dem digitalisierten Weg die Möglichkeit erhalten, weiterhin sehr nah und verbindlich am Kunden agieren zu können, um so die Fachhändler vom ersten Tag des Lockdowns intensiv bei ihren Vertriebs- und Akquisetätigkeiten zu unterstützen“, so die geschäftsführende Gesellschafterin Nicole Eggert.

Trotz der Lockdown-Phasen konnte Palmberg wegweisende große Projekte für sich gewinnen. Zudem füllten sich gegen Jahresende die Auftragsbücher stärker als erwartet: Vielfach, weil Palmberg es verstand, Möbel innerhalb kurzer Zeit zu liefern. Darum startete Palmberg bereits mit einem Auftragsvolumen von 13,3 Millionen Euro in das neue Geschäftsjahr. „Wir können aber schwer abschätzen, was jetzt nachkommen wird, mit Corona heißt es immer wieder auf Sicht fahren“, so Blaumann. „Wir haben einen wirklich guten Auftragseingang, sowohl um Weihnachten herum, als auch direkt wieder im neuen Jahr. Die anhaltenden Geschäftsschließungen können aber natürlich auch dazu führen, dass sich das schnell ändert. Hier lässt sich nahezu keine Prognose treffen.“ Problematisch ist aktuell laut Blaumann vor allem die Materialversorgung: „Platten sind absolute Mangelware. Weiß beschichtete Platten werden über normalem Maß von der Wohnmöbel- und Küchenmöbelindustrie geordert, denen die Pandemie wirklich exzellente Umsätze beschert hat. Diese Platten sind nur schwer zu erhalten – und zwar bei allen Lieferanten. Ähnlich verhält es sich mit bestimmten Grautönen. Liefertermine wurden hier immer wieder verschoben, wir hoffen, dass sich die Lage langsam normalisiert.“ Hilfreich war für Palmberg, dass frühzeitig Material über dem normalen Maß bestellt und an zusätzlichen Orten in den Produktionen eingelagert wurde. „Warten musste glücklicherweise kein Kunde auf seine Bestellung. Weil wir kurzfristig in die Produktionsabläufe eingegriffen haben, um alles fristgerecht fertig zu bekommen. Wir mussten absolut flexibel arbeiten“, so Blaumann.

Im Jahr 2020 kam auch das soziale Engagement der Firma nicht zu kurz. So wurden im abgelaufenen Jahr die moralische Verpflichtung und das soziale Engagement gegenüber benachteiligten Menschen weiterhin großgeschrieben. Kontinuierlich in den eigenen Produktionsprozess eingebettet, ermöglicht Palmberg bereits seit mehr als 20 Jahren Menschen mit Behinderung die Teilnahme am Arbeitsleben.

Durch dieses auch im Jahr 2020 fortgeführte Engagement arbeiten in unterschiedlichen Bereichen eine große Anzahl behinderter Menschen in partnerschaftlicher Weise mit Palmberg zusammen. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen immer wieder Vereine aus Kultur und Breitensport sowie soziale Einrichtungen aus der Region in finanzieller und materieller Hinsicht. Zu nennen sind hier stellvertretend Unterstützungen wie die des ortsansässigen Fußballvereins FC Schönberg 95, der Feuerwehr Boltenhagen, des Volkskundemuseums in Schönberg, des Kindergarten „Spielhaus Schlagsdorf“ oder der Wohngruppe des Kinderheims Schönberg. Besonders liegt der Unternehmensführung dabei am Herzen, Kindern und Jugendlichen sowie allen anderen Sport- und Kulturbegeisterten eine attraktive Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen, die gleichermaßen die Unternehmenswerte wie Fairness, Vertrauen und Verlässlichkeit widerspiegeln. Zusätzlich wurden zum Pandemiestart die DRK Wohnanlage, der Optiker Brillen Becker sowie die Poststelle am Werksstandort in Schönberg kostenfrei mit „Barrio“ Hygieneschutzwänden ausgestattet.

Palmberg Fakten 2020:
Umsatz: 109,5 Mio.
Investitionen: 1,4 Mio. Euro
Mitarbeiter: 570
Auszubildende: 28, davon 16 gewerblich und 12 kaufmännisch
Produktionsflächen: 18.800 Quadratmeter im Werk 1 Schönberg und 5.025 Quadratmeter im Werk Rehna

Gaia-X Projekt „SmartMa-X“ startet

Die Smartfactory Kaiserslautern entwirft seit Jahren Visionen für die Produktion der Zukunft. Auf „Industrie 4.0“ im Jahr 2011 folgte 2019 das Update „Production Level 4“ (PL4), das durch seine modularen Grundprinzipien die theoretische Grundlage für Gaia-X bilden wird. Die Vision von „Production Level 4“ ist eine resiliente Produktion, worin Gaia-X eine wichtige Rolle spielt. Das europäische Netzwerk Gaia-X bietet zukünftig eine sichere Dateninfrastruktur, um unter anderem eine Shared Production zu realisieren. Dabei ist die Grundidee, dass in Gaia-X Fertigungsfähigkeiten (Skills) angeboten werden, die europaweit frei auf dem Markt zur Verfügung stehen und genutzt werden können: Production-as-a-Service.

„Wir wissen, dass Maschinen aus verschiedenen Gründen oft nicht arbeiten. Manche Maschinen sind sogar nur wenige Tage im Monat in Betrieb, vor allem bei Mittelständlern. Da setzen wir an“, erklärt Prof. Martin Ruskowski, Vorstandsvorsitzender der Smartfactory Kaiserslautern, Leiter des DFKI Forschungsbereichs Innovative Fabriksysteme und des Lehrstuhls Werkzeugmaschinen und Steuerungen an der TU Kaiserslautern. „Es wäre viel sinnvoller, wenn eine stillstehende Maschine von jemand anderem genutzt werden könnte. Diese ‚Fremdnutzer‘ zahlen dann für den Gebrauch. So haben Maschinenbesitzer und ‚Fremdnutzer‘ etwas davon.“ Als Nachbarschaftshilfe ist die Idee vorstellbar. Aber darüber hinaus?

Gaia-X greift diesen Gedanken der ‚geteilten Produktion‘ auf. Shared Production oder Production-as-a-Service soll europaweit möglich sein. In der Vision sind im Gaia-X Netzwerk Maschinenmodule mit bestimmten Skills (Fertigungsfähigkeiten), wie bspw. ein Werkstück zuschneiden oder Metall fräsen, europaweit verbunden und können miteinander kommunizieren. Die Skills werden angeboten und können abgerufen werden. „Gaia-X muss eine sichere Dateninfrastruktur bieten“, sagt Ruskowski. „Deshalb wird im Unterschied zu bisher existierenden Clouds europäischer Datenschutz für Gaia-X gelten.“ So soll Datensouveränität sichergestellt sein, damit jedes Unternehmen immer Herr über seine Daten bleibt. Aber auch die Datendurchgängigkeit entlang der Lieferkette haben die Wissenschaftler im Blick.

Prof. Ruskowski und sein Team gelten als Vordenker der Produktion der Zukunft. Ihr 2019 veröffentlichtes Update von Industrie 4.0 heißt Production Level 4 und beschreibt die Vision der Fertigung. „Wir gehen darin von Skills, also Fertigungsfähigkeiten aus, die ein Produkt abrufen kann“, so Ruskowski. „Ein Produkt kennt demnach sich selbst und kommuniziert mit den angebotenen Skills und ruft diese zu seiner eigenen Fertigung ab. Im Prinzip spielt es dabei keine Rolle, ob das in einer Fabrikhalle geschieht oder europaweit.“ „Der Kerngedanke der shared production wird durch Gaia-X und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten Schwung erhalten“, sagt Ernst Stöckl-Pukall, Leiter Digitalisierung und Industrie 4.0 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. „Gaia-X wird Europa zusammenbringen und seine Innovationsfähigkeiten bündeln. Deshalb freue ich mich, dass über die Smartfactory-KL auch Organisationen wie die Smartfactory-EU mit Gaia-X verbunden sind.

„Zuerst müssen wir unseren Demonstrator praktisch an das Gaia-X Netzwerk andocken“, sagt Keran Sivalingam, Projektleiter von „SmartMa-X“, wie das Teilprojekt der Smartfactory-KL heißt. „Das, was wir in den nächsten Jahren entwickeln, wird dann zum Vorbild für alle anderen. Wir möchten definieren, wie Maschinen mit ihren Skills überhaupt Teil des Gaia-X Netzwerkes werden können.“ Doch das ist erst der Anfang. Ein Blick in die Details zeigt die Komplexität der Aufgabe: Eine Fähigkeit (ein Skill) besteht aus vielen kleinen Teilen, so genannten Atomic Skills. Der Skill selbst ist also die Summe kleiner oder untergeordneter Skills, weshalb er wissenschaftlich korrekt Compound Skill genannt wird. So setzt sich bspw. der Compound Skill ‚Loch bohren‘ aus vielen Atomic Skills zusammen: Drehzahl, Bewegung zum Produkt, Bohrdruck, Bohrwinkel, etc. „Wir müssen nun erforschen und ausprobieren, welcher Grad an Abstraktion eines Skills notwendig und sinnvoll ist, um ihn im Gaia-X Netzwerk anzubieten. Sind Compound Skills zielführender oder Atomic Skills?“, erläutert Sivalingam. „Vor allem müssen wir aber auch testen, was technisch überhaupt möglich und sinnvoll ist. Dazu gibt es bisher kaum Wissen.“

Eine weitere Aufgabe von „SmartMa-X“ ist die Arbeit mit Maschinendaten, die mit zunehmender Digitalisierung überall in großem Umfang generiert werden. „Bisher arbeitet kaum jemand damit“, sagt Projektleiter Sivalingam. „Viele deutsche Mittelständler sitzen auf Daten, ohne zu wissen, welche praktischen Anwendungsmöglichkeiten es hierfür gibt.“ Schon 2014 hieß es: Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Der Bezug waren allerdings Personendaten. Aber die Aussage trifft auch auf Maschinendaten zu. „Erst seit wir auf echte Maschinendaten zurückgreifen können, können wir überhaupt vernünftig im Bereich industrieller KI-Anwendungen forschen“, so Sivalingam. „Deshalb bin ich sehr gespannt, welche Anwendungen oder Geschäftsmodelle wir in den nächsten Jahren unter Verwendung der maschinellen Daten aus unseren Forschungsarbeiten entwickeln.“ Trotz Blick in die Zukunft plant Ruskowski den nächsten konkreten Schritt für 2021: „Im Moment fokussieren wir uns auf Smart Maintenance“, sagt Ruskowski. „Das setzen wir gerade in unserem Demonstrator mit unserem Partnerkreis um. Die Headline ist resiliente Produktion. Wie kann ich Module aus einem System herausnehmen, ohne dass die Produktion stoppt. Darauf zahlt auch GAIA-X ein, denn denkbar wäre, dass der ausfallende Skill irgendwo in Europa übernommen werden kann.“ Der Partnerkreis der Smartfactory-KL plant in diesem Sinne 2021 einen fassbaren Smart Maintenance Use-Case zu präsentieren.

Präsentiert die neue Farbwelt „ReThink + Create“/„RAL Colour Feeling 2021+“

„ReThink + Create“ – Umdenken und Gestalten: Dazu motiviert die Farbwelt des „RAL Colour Feeling 2021+“ Gestaltende und Architekturschaffende. Durch das Verwischen der Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem, Aktion und Regeneration, Globalem und Neutralem entstehen neue zwischenmenschliche Lebensräume. Der neue 15-teilige Farbraum gibt Anregungen, diese Lebensräume durch entsprechende Farbkombinationen zukunftsorientiert zu gestalten. „ReThink“ bezieht sich dabei auf die Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit – insbesondere darauf, wie wir in Zukunft leben und arbeiten wollen – und die damit verbundenen Farben. „Create“ ist die Aufforderungen an alle Gestaltenden, diese Farbwelt in ihre Projekte zu integrieren.

Das Ziel des „RAL Colour Feeling 2021+“ besteht nicht allein darin, Trendfarben zu definieren. Vielmehr geht es darum, ein aktuelles bis zukunftsorientiertes Farbprofil zu entwickeln, das gestalterische Möglichkeiten eröffnet, anstatt diese einzuschränken. Die Farben beruhen auf der Auswertung gesellschaftlicher, technischer und gestalterischer Trends der letzten 50 Jahre. Sie berücksichtigen auch grundlegende Gestaltungskategorien und detaillierte Studien zur Farbenwirkung und Farbempfindung. Auch in diesem Jahr ist der Trendreport „RAL Colour Feeling 2021+“ das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen RAL Farben und dem Institute International Trendscouting an der Hochschule für angewandte Wissenschaft & Kunst in Hildesheim.

Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeit wird von Gestaltung leichte Kombinierbarkeit und Langlebigkeit verlangt. „ReThink“ regt deshalb zur Schaffung von Räumen und Produkten an, die einen langfristigen Mehrwert erzeugen. Die Farbpalette ist in das moderne RAL Design System „Plus“ eingebunden und lädt zum Fühlen, Nachdenken, Umdenken und freien Kombinieren ein. Dezente Farben und sinnliche Oberflächen schaffen dabei einen Ausgleich zur Digitalisierung und Reizüberflutung des Alltags. Durch matte Nuancen, die an Kalkfarben erinnern, und chromatische Schattentöne entstehen vielseitige Harmonien, wobei leere Flächen durch Ton-in-Ton-Kombinationen dezent moduliert werden. Helle bis mittlere Tonalitäten verleihen dem Farbraum zugleich Leichtigkeit und Stabilität. Auch die Materialien vermitteln Stärke und Sensitivität. Insgesamt steht „ReThink“ für einen leicht umsetzbaren, humanen Umgang mit Farbe.

Die Übersetzung der Farbmatrix „RAL Colour Feeling 2021+ ReThink + Create“ für Anwender in CMYK, RGB und HEX sowie weitere Hintergrundinformationen zur Methode finden sich auf der Webseite: www.raldesignplus.de/ral-colour-feeling/

Diese Nachrichten wurden am häufigsten gelesen – Teil 4

Bad news are good News. So heißt es im Allgemeinen. Trifft das auch auf die holzbe- und verarbeitende Industrie zu? Die Redaktion der „möbelfertigung“ hat zusammengetragen, was im Laufe des Jahres 2020 die Meldungen waren, die unsere Leser am meisten interessiert haben, also Nachrichten mit den höchsten Klickzahlen. Heute: Teil 4 von Oktober bis Dezember.

Im Oktober berichten zwei Unternehmen von ihren Investitionen. Häfele hatte den symbolischen ersten Spatenstich für den Ausbau des Versandzentrums in Nagold – ein Hochregallager mit angeschlossenem Wareneingangsgebäude und Platz für 15.000 weitere Europaletten. Und Egger installierte am Standort in Bünde, an dem seit 1994 Frontelemente für die Möbelindustrie in mittleren und großen Losgrößen entstehen, eine neue, vollautomatisierte Frontenanlage, um auch kleine Losgrößen effizient produzieren zu können.

Eine Meldung, die in Zeiten einer Pandemie natürlich für Aufsehen sorgt, kam von der Swiss Krono Group. Immerhin wirbt der Zulieferer damit, weltweit als Erster nicht lediglich antibakterielle Oberflächen im Sortiment zu haben, sondern solche mit Dreifach-Schutz gegen Viren, Bakterien und Pilze.

Es war vollbracht: Ende Oktober freute sich Leicht Küchen darüber, im Industriegebiet Gügling in Schwäbisch Gmünd wurde das neu errichtete Werk 2 in Betrieb genommen. Zwei Jahre Bauzeit waren für die hochgradig automatisierte Produktion notwendig, genauso wie eine Investitionssumme von fast 90 Millionen Euro.

Unser Kongress „Surface in Motion“ in Bewegtbildern, das gab es Anfang November. Nicht nur die, die in Mainz live dabei waren, sondern offensichtlich auch viele andere Interessierte aus der Branche haben sich den Film von dem ersten Oberflächenkongress der „möbelfertigung“ in Mainz angesehen.

Was kommt im Badezimmer im nächsten Jahr? Die Informationsplattform „Pop up my bathroom“ von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS) und der Messe Frankfurt hat anlässlich der „ISH digital“ 2021 die drei größten Badtrends skizziert: „Smart Bathroom“, „Green Bathroom“ und „Living Bathroom“ werden bei der Gestaltung und Umsetzung von Badezimmern in den nächsten Jahren nachhaltigen Einfluss entfalten.

Erst Shutdown, geschlossene Grenzen und ungeplante Produktionsstillstände bei Rohstofflieferanten, dann sprunghaft gestiegene Verkaufszahlen – all das führt in Summe zu Engpässen in der Möbelindustrie. Die Österreichische Möbelindustrie vermeldet Anfang November beispielsweise Probleme im Bereich Federkerne und Schaumstoffprodukte.

Um die Chancen einer Präsenzmesse zu erhöhen, entscheiden sich die Hannover Messe und der Fachverband Holzbearbeitungsmaschinen als Veranstalter dafür, die „Ligna“ 2021 nicht im Mai, sondern im September 2021 in Hannover durchzuführen. Sofern Corona es denn an diesem Termin zulässt, trifft sich die Branche vom 27. September bis 1. Oktober auf dem einstigen „Expo“-Messegelände in Norddeutschland.

Und auch die Schmidt Groupe hat gebaut. Am Standort Sélestat wurden mit den neuen Fertigungsgebäuden U3 und U2b die Produktionskapazitäten kontinuierlich erweitert. In den vergangenen fünf Jahren investierte die Gruppe rund 165 Millionen Euro alleine in ihre hochmodernen Möbelfabriken. Täglich produzieren diese 700 Küchen, alle 15 Minuten sind elf fertig. Die Leser der „möbelfertigung“ informieren sich gerne darüber, was bei dem großen Küchenmöbelhersteller in Frankreich passiert.

Es war leider abzusehen und war dann entsprechend auch eine häufig gelesene Nachricht: Die für den 20. bis 23. Januar 2021 geplante hybride Sonderedition der „Imm Cologne“ muss aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie im europäischen und deutschen Umfeld entfallen. Anders als bei anderen Messeplattformen entscheiden sich die Messemacher in Köln gegen eine rein digitale Messeausgabe, sondern bündeln ihre Kräfte für eine umso innovativere „Imm Cologne“ 2022 und davor natürlich eine „Interzum“ und „Interzum@home“ 2021 im Mai.

Die „Internationalen Möbeltage Dresden“ in neuem Glanz. Die Traditionsveranstaltung bekam ein neues Konzept und bündelt in Zukunft hochkarätige Forschungsergebnisse von Top-Hochschulen. Forschungsprojekte an der Schwelle zur Praxis dürfen die Kongressteilnehmer erwarten, Veranstaltungsort bleibt nach wie vor Dresden. Am 2. und 3. Juni 2021 wird es das erste Mal so weit sein und die Branche erhält bis dato nie dagewesene Einblicke in das Tun vieler renommierter Hochschulen. Die hohe Klickzahl dieser Meldung unterstreicht die Einzigartigkeit der Veranstaltung schon weit im Voraus.

12 Millionen Euro steckt die Homag Group in die Modernisierung des Werks am Standort Schopfloch. Der größte Teil der Investitionssumme entfällt auf einen Hallenanbau. Damit kann das Unternehmen Arbeiten im Werk Schopfloch konzentrieren, für die derzeit Hallen im Umkreis angemietet werden.

Kurz vor Weihnachten vermeldet Häfele die geplante Übernahme des Online-Händlers Moebelplus. Wenn alles glattläuft, dann soll die Verkaufsplattform für Elektro-Haushaltsgeräte schon ab dem ersten Januar mit zur Häfele Gruppe gehören.