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Autor: Möbelfertigung

Mit Trends und kurzen Werbezyklen Schritt halten dank „easySTYLE“

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Mit „easySTYLE“ bietet Filmolux die Lösung, um Innenräume in einem Schritt umzugestalten. Die selbstklebende Folie gibt es in einer großen Auswahl an Designs.

„easySTYLE“ ist eine PVC-freie, selbstklebende Interior-Design-Folie auf Papierbasis. Das Produkt erzeugt mit wenig Aufwand hochwertige Ergebnisse und wurde für die schnelle und einfache Anbringung entwickelt. Die strukturierten Oberflächen zeichnen sich durch eine perfekte Imitation der Materialien aus, von denen sie inspiriert wurden. „easySTYLE“ ist die Lösung, um mit kürzeren Werbezyklen, wechselnden Einrichtungstrends und saisonalen Promotions Schritt zu halten. Das Besondere: Die Folie ist kratzfest und verfügt über eine zertifizierte Chemikalienbeständigkeit (DIN68861). Das macht „easySTYLE“ sehr widerstandsfähig.

Für jeden Look das richtige Design

Von Holzoptik bis hin zu Beton oder Marmor – „easySTYLE“ gibt Mobiliar und vielen Oberflächen einen völlig neuen Look. Eine Auswahl an 15 Designs bietet für jeden Geschmack das Richtige. „easySTYLE“ wird einfach per Hand verklebt. Dank Luftkanal-Technologie entweicht überschüssige Luft problemlos, so dass sich die Folie absolut blasenfrei aufbringen lässt – geeignet für fast alle glatten Oberflächen wie Sperrholz- und MDF-Platten, Massivholz, Kunststoffen, Metall und lackierten Oberflächen. Nach der Anwendung ist die Folie leicht und rückstandslos entfernbar.

www.filmolux.com

Sedus

Erstmalige AGR-Gütesiegelauszeichnung für eine neue Kategorie

Das von Sedus im Oktober 2020 vorgestellte und aus 15 Einzelmöbeln bestehende Systemprogramm „se:lab“ wurde zusammen mit acht weiteren Sedus Neuheiten von der Aktion Gesunder Rücken e.V. mit dem begehrten „AGR Gütesiegel“ ausgezeichnet.

Bei der Einrichtung von Büros wendet sich die Aufmerksamkeit zunehmend Konzepten und weniger dem Einzelprodukt zu. Mit dieser ganzheitlichen Denkweise gelingt es deutlich besser, flexible und agile Arbeitsumgebungen zu realisieren. Mit einem allumfassenden Produktprogramm können unterschiedliche Arbeitsbereiche anwendungsorientiert ausgestattet werden: von vielseitigen Workshopbereichen für den kreativen Austausch bis hin zum ergonomischen Arbeitsplatz für konzentriertes Arbeiten. Sogar für das persönliche Homeoffice eignen sich Komponenten aus dieser Produktfamilie. „se:lab“ ermöglicht die Umsetzung lebenswerter Arbeitsumgebungen, welche die Mitarbeiter motivieren und unterstützen.

Ein umfassendes Möbelsystem wie „se:lab“ wurde bisher noch nie ausgezeichnet – es fehlte schlicht die Kategorie dafür. Doch die vielfältigen Handlungsoptionen, die „se:lab“ anbietet, führten bei der AGR zur Einführung der neuen Produktkategorie „Konzepte“. Die Produkte des neuen Sedus Möbelsystems fordern geradezu auf, mit ihnen zu interagieren: Sie fördern die Aspekte von Abwechslung und möglichst viel Bewegung, um aus starren Formaten und Ritualen auszubrechen. Das passt zur Promotion moderner Arbeitsweisen, die von Kommunikation, Austausch und Interaktion leben und interdisziplinäre Teams zu gemeinsamen Höchstleistungen führen können.

Das Möbelsystem „se:lab“ erhielt das Gütesiegel als „Konzept für agiles Arbeiten“. Das umfasst auch die Nutzungsmöglichkeiten in multifunktionalen Räumen, bei spontanen Arbeitstreffen oder im Home-Office. Die neue Produktfamilie, bestehend aus allen notwendigen Möbeltypologien, folgt einer schlichten und unkonventionellen Formsprache. Somit lassen sich die einzelne Produktvarianten frei miteinander kombinieren. Das macht das Einrichten einfach und bietet Gestaltungsfreiraum.

Erfolgreiches Geschäftsjahr mit zahlreichen Neuheiten

Das Traditionsunternehmen Spax zieht positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2020. Der Experte, der bis zu 50 Millionen Schrauben täglich in Ennepetal produziert, ist seit 1967 erfolgreich am Markt vertreten – und schafft seitdem jedes Jahr noch mehr professionelle und einfach umzusetzende Lösungen für Verbindungssysteme. Die letzten zwölf Monate waren dabei geprägt von innovativen Produkten für unterschiedlichste Anwendungen sowie einem umfassenden virtuellen Angebot, das die digitale Planung und Bauvorhaben erleichtert. 

Spax intensivierte im Jahr 2020 nicht nur das Bestandsgeschäft im Bereich Holz und Handwerk, sondern erweiterte zudem stetig sein Produktsortiment. Neben der Investierung in neue praktische Arbeitshilfen für Hand- und Heimwerker trieb das Traditionsunternehmen die Digitalisierung der Marke voran. Während das Spax Online-Training „Schraubenkunde“ Nutzern nun eine Online-Schulung mit Anwendertipps bietet, ermöglicht das Spax Terrassenportal die präzise Planung sowie Realisierung der eigenen Holzterrasse. Ebenfalls eine digitale Neuerung im Jahr 2020 war das Spax BIM Portal zur virtuellen Datenmodellierung, das BIM-relevante Daten aus dem Schrauben- und Befestigungssortiment zur Verfügung stellt. Als weitere Online-Arbeitshilfe für effizientere Projektplanung stellte der Schraubenhersteller das  Downloadportal mit technischen Informationen zu Spax Produkten und ihren Anwendungen sowie eine Bemessungssoftware – die Spax Design-Software – auf der Website zur Verfügung.

Alle Neuheiten wurden, wie es für das Bestandssortiment seit Jahren gilt, positiv im Markt aufgenommen und trugen zu dem Erfolgsjahr bei. Auch für 2021 sind bereits neue erfolgsversprechende Projekte geplant, um den Spax Kunden und Fans einen noch größeren Mehrwert zu bieten.

Umfrage der „möbelfertigung“

Ein harter Wirtschaftslockdown wäre der falsche Weg

Schon jetzt steht fest: Der Lockdown muss verlängert werden. Und vermutlich wird er auch verschärft. So sind nach ersten Informationen unter anderem eine bundesweit einheitliche, nächtliche Ausgangssperre und eine strengere Maskenpflicht im Gespräch. Darüber hinaus könnte es auch zu einem härteren Wirtschaftslockdown kommen, der, wie „Der Spiegel“ berichtete, von führenden Wirtschaftsforschern sehr kritisch gesehen wird. 

Und auch in der Möbelbranche wird ein harter Wirtschaftlockdown skeptisch gesehen, wie eine Blitzumfrage der „möbelfertigung“ zeigt. „Natürlich darf man mit der Pandemie auf keinen Fall leichtfertig umgehen“, so Andreas Wagner, Geschäftsführer von Rotpunkt Küchen. „Aber auf der anderen Seite ermöglicht nur unsere Wirtschaftsleistung die zahlreichen, notwendigen Hilfen. Aus meiner Sicht wäre es ein falsches Signal, die stärkste Wirtschaftskraft Europas mit einem Lockdown in die Knie zu zwingen.“ 

Ähnlich äußert sich ein anderer Küchenhersteller, auch dort wird ein Wirtschaftslockdown kritisch gesehen: „Die Zahlungen an die besonders hart getroffenen Branchen, wie zum Beispiel die Gastronomie oder die Veranstaltungsbranche, müssen erwirtschaftet werden. Möbelindustrie und -handel profitieren in diesen schwierigen Zeiten von einem erfreulichen Verbraucherverhalten. Diese Umsätze sind gerade jetzt wichtig. Gleichzeitig achten wir natürlich auf die Sicherheit und den Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden. So haben wir zum Beispiel in kürzester Zeit mehrere hundert Home-Office-Plätze eingerichtet. Denn in letzter Konsequenz steht die Gesundheit über allem.“ 

Wie schwierig das Treffen von Entscheidungen angesichts der aktuellen Lage ist, betont auch Dieter Rezbach, geschäftsführender Gesellschafter von Lignum Consulting: „Die Wirtschaft komplett einzufrieren, halte ich für sehr riskant. Andererseits muss die Corona-Pandemie extrem ernst genommen werden. Das fängt bei jedem Einzelnen an, der seine Kontakte so weit wie möglich einschränken und sich an alle Vorgaben halten muss. Und auch Unternehmen tragen hier eine hohe Verantwortung. Sie müssen ihre Mitarbeiter schützen und zum Beispiel, soweit möglich, Home-Office anbieten. Hier ist schon einiges getan worden, aber ich bin überzeugt, dass wir als Branche noch mehr leisten können. Aber nochmal: Einen kompletten Wirtschaftslockdown halte ich nicht für den richtigen Weg.“

Frank Epple, Geschäftsführer von Holz-Her, formuliert diese Aussage deutlicher: „Ein angeordneter Lockdown für die Wirtschaft wäre eine echte Katastrophe. Im Prinzip eine unmögliche Forderung. Und aus meiner Sicht auch eine unnötige. Wenn ein Unternehmen zum Hotspot mutiert, wird es sowieso umgehend vom Gesundheitsamt geschlossen – und zwar mit allen Konsequenzen. Ein verantwortungsvolles Management und auch kein Firmeninhaber riskiert so etwas wissentlich. Sondern setzt auch jetzt schon alles daran, dass alle Hygienevorschriften eingehalten werden, die Belegschaft entzerrt ist, Masken vorschriftsmäßig zum Einsatz kommen und ähnliches. 
Wir bei Holz-Her verfügen glücklicherweise über ein sehr modernes Gebäude und damit eine sehr gute Lüftung, die einiges erleichtert. Aber ich kenne es an anderen Stellen, wo beispielsweise Lüftungskonzepte nicht sehr genau genommen werden. Schließlich will niemand Corona ,im Haus‘ haben. Eine vorgegebene Schließung oder auch nur ein verpflichtendes Home-Office ist nicht hinzunehmen und tragbar. Denn es gibt bei manchen Angestellten schlicht und ergreifend keine Möglichkeit, im Home-Office adäquat zu arbeiten. Weil die örtlichen Gegebenheiten nicht passen oder die Internet-Leistung nicht ausreicht. Diese Kollegen wollen schlicht und ergreifend auch nicht zuhause arbeiten, sondern kommen lieber unter strengen Voraussetzungen ins Büro. Ich plädiere darum weiterhin für die Eigenverantwortung einer jeden Führungsetage. Ein Wirtschaftslockdown wird sonst nahezu überall ein Hineindrängen in die Kurzarbeit sein, fürchte ich.“

Und auch Volker Irle, Geschäftsführer der AMK, hat eine klare Meinung: „Ein undifferenzierter Wirtschaftslockdown ist aus meiner Sicht der falsche Weg. Grundsätzlich ist es natürlich richtig, beispielsweise eine deutliche Empfehlung in Richtung Home-Office zu geben, aber sehr viele Unternehmen nutzen diese Möglichkeit auch schon längst verstärkt. Vor Herausforderungen stehen beispielsweise produzierende Unternehmen bei denen Home-Office schlicht nicht möglich ist. Hier wurden bereits im ersten Lockdown neue Wege beschritten mit zusätzlichen Hygienemaßnahmen, Schutzkleidung und ähnlichem.
Ein weiteres sehr akutes Thema sind die bereits heute vom Lockdown betroffenen Küchenstudios. Die im Vergleich zum letzten Frühjahr jetzt schon länger anhaltenden Einschränkungen und die Ungewissheit, wie lange dieser Zustand noch anhalten wird, verlangt gerade auch von Seiten der Politik, die bisher eher pauschalen Regelungen zu überprüfen und an die spezifischen Situationen, zum Beispiel in den Küchenfachgeschäften, anzupassen. So sollte es möglich sein, unter Beachtung von Abständen, FFP2-Masken, Trennwänden und entsprechender Belüftung einzelne Kunden im Fachgeschäft zu beraten. Eines ist doch klar: Sollte der Handel bezogen auf neue Aufträge ,leerlaufen‘, wird sich das in der gesamten Industrie widerspiegeln. Mit anderen Worten: Komplette Industriezweige würden auf lange Sicht, ohne Prognose, lahmgelegt werden. Eine differenzierte Betrachtung wäre daher wichtig.“

Maximilian Lehner, Geschäftsführungsmitglied der Ima Schelling Group GmbH, sieht es folgendermaßen: „Die jetzige Situation verlangt von den Entscheidern in Bund und Länder sicher einiges ab, ob in Deutschland oder Österreich. Das ist keine beneidenswerte Position. Allerdings dürfen letztlich nicht die bestraft werden, die bereits sehr viel gegen die Verbreitung des Virus getan haben. In allen mir bekannten Unternehmen gibt es verschiedenste Hygienemaßnahmen, welche auch strikt eingehalten werden. Mir sind in unserer Firma seit April keine Fälle mehr bekannt, bei denen sich Mitarbeiter in der Firma angesteckt haben.
Eine weitere Einschränkung der Wirtschaft würde in der Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland und auch Europa erheblichen Schaden anrichten. Die Folge wäre nicht nur ein Rufschaden, sondern auch ein Starkmachen der Konkurrenz aus dem Ausland. In meinen Augen müssen Unternehmen weiterarbeiten. Und, als zusätzlicher Punkt, Kinder in die Schule gehen dürfen. Alles andere hat verheerende Folgen.“

Wissenstransfer zu Fluorkunststoffen

Die seit vielen Jahren erfolgreiche Seminarreihe zu Fluorkunststoffen des Pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte e.V. wird auch in Zeiten der Covid-19 Pandemie weiter fortgesetzt und erfährt mit dem Themenkomplex Product Stewardship eine thematische Erweiterung.

Unter der bewährten Leitung von Dr. Michael Schlipf, dem Vorsitzenden der Pro-K Fachgruppe Fluorkunststoffe sowie weiterer Fachexperten, setzt der der Pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. seine erfolgreiche Semianreihe mit insgesamt 5 Seminarmodulen im ersten Halbjahr 2021 weiter fort. Vor dem Hintergrund der Prävention im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie werden alle Seminarmodule ausschließlich als Webinare durchgeführt.
Neu in das Seminarprogramm wurde das Modul VI zum Themenkomplex Product Stewardship aufgenommen.
Folgende Themen werden zu den nachfolgenden Terminen angeboten:

•    Modul I:       Grundlagen der Fluorpolymerkunststoffe am 26. Januar 2021
•    Modul II:      S-PTFE und Compounds am 22. März 2021
•    Modul IV:     Konstruieren mit Fluorkunststoffen am 23. März 2021
•    Modul V:      Qualitätssicherung am 24. März 2021
•    Modul VI:     Product Stewardship am 25. März 2021

Die Teilnehmerzahl pro Seminarmodul ist auf insgesamt auf 15 Personen begrenzt. Alle weiteren Informationen zum Ablauf, den Referenten sowie zu den Seminarinhalten finden sie auf unserer Internetseite https://www.pro-kunststoff.de/veranstaltungen/seminare/ Dort kann man sich auch direkt anmelden.

Aufsichtsratsvorsitz neu besetzt

Zum 1. Januar 2021 hat Diplom-Ökonom Karsten Helber den Aufsichtsratsvorsitz der König + Neurath AG von Otmar Stein übernommen. Stein ist nach über 50-jähriger Zugehörigkeit zum 31. Dezember 2020 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden.
Die Gesellschafter haben sich mit Karsten Helber für einen erfahrenden Unternehmer entschieden. Er wird das Unternehmen bei der zukünftigen Ausrichtung unterstützen und seine branchenübergreifende, fundierte Erfahrung und Expertise einbringen.

„Heimtextil“, „Techtextil“ und „Texprocess“ auf 2022 verschoben

Eine Entspannung der Pandemiesituation ist aktuell nicht in Sicht. Es existiert faktisch ein Veranstaltungsverbot in Deutschland und auch die weiterhin bestehenden internationalen Reisebeschränkungen machen Messeplanungen für April und Mai 2021 derzeit unmöglich. „Die Corona-Pandemie ist momentan außerordentlich präsent und beeinflusst auch unsere Planungen. Die Erwartungen unserer Kunden hinsichtlich international ausgerichteter Messen im April und Mai können wir mit Blick auf die aktuelle Lage nicht erfüllen“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.
Daher hat die Messe Frankfurt in enger Abstimmung mit Kunden und Partnern entschieden, sowohl die für den April hybrid geplante „Prolight + Sound“ als auch die „International Consumer Goods Show“ sowie die für Mai vorgesehenen drei Textilmessen „Heimtextil“, „Techtextil“ und „Texprocess“ abzusagen beziehungsweise zu verschieben. Die trendorientierten Orderzyklen der Entertainment Technology-, Konsumgüter- und Textilbranche erfordern eine jährliche Veranstaltung im Frühjahr. Daher würde eine weitere Verschiebung in die zweite Jahreshälfte den Bedürfnissen der ausstellenden Unternehmen nicht gerecht werden. Zudem startet jetzt für die Branchenteilnehmer die Hochphase ihrer Vorbereitungen für die Messe – eine logistische Vorlaufzeit, die vor allem die Aussteller der „Techtextil“ und „Texprocess“, die teils Präsentationen mit Maschinen nach Frankfurt bringen, benötigen. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Rahmenbedingungen und Reisebeschränkungen bestehen seitens der Aussteller massive Unsicherheiten, was die Präsenz, Kundenkontakte und damit Zusage einer Messeteilnahme betrifft. Für Investitionen in Messebeteiligungen im April und Mai kann derzeit keine Planungssicherheit garantiert werden.

Da physische Veranstaltungen nicht möglich sind, hat die Messe Frankfurt für ihre Kunden eine Vielzahl an digitalen Angeboten geschaffen. So bietet der „Consumer Goods Digital Day“ am 20. April 2021 die Möglichkeit, sich an einem bestimmten digitalen Ort zu treffen, auszutauschen und zu informieren. Das Angebot des Digital Day wird sich dem Thema Hilfe zur Selbsthilfe für den Handel widmen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass seit der „Ambiente“ 2020 keine internationalen Leitmessen mit entsprechenden Vortrags- und Rahmenprogrammen mehr in Frankfurt stattfinden konnten. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Möglichkeiten von Nextrade als erste Order- und Datenmanagementplattform der Home- und Living-Branche. Auch den Herstellern konfektionierter Heim- und Haustextilien bietet Nextrade eine attraktive Präsentationsmöglichkeit für ihre Produkte und einen stark frequentierten Kanal, um Geschäfte mit Händlern zu forcieren. Weitere digitale Informations- und Content-Angebote seitens „Heimtextil“, „Techtextil“ und „Texprocess“ sowie der „Prolight + Sound“ sind ebenfalls in Planung.
„Der andauernde Shutdown im Einzelhandel unserer Besucherländer erfordert aktuelle, passgenaue Informationen und Lösungsansätze“, erläutert Braun. „Dem werden wir mit den digitalen Angeboten in dieser volatilen Situation gerecht. Wie Sie wissen, setzen wir uns auch weiterhin mit ganzer Kraft für sichere und erfolgversprechende Messen ein. Denn die Begegnung im echten Leben ist durch nichts zu ersetzen.“ Die „Heimtextil“ wird daher vom 11. bis 14. Januar 2022 stattfinden, gefolgt von der „Christmasworld“ vom 28. Januar bis 1. Februar 2022 und der „Paperworld“ und „Creativeworld“ jeweils vom 29. Januar bis ebenfalls 1. Februar 2022. Die „Ambiente“ öffnet vom 11. bis 15. Februar 2022 wie gewohnt ihre Tore. Es folgt die „Prolight + Sound“ vom 26. bis 29. April 2022. Die „Techtextil“ und „Texprocess“ komplettieren den Messereigen im zweiten Quartal 2022.

Furniture eServices GmbH aufgelöst – Nicht mehr an Roomle beteiligt

Die Egger Gruppe gibt bekannt, dass die Furniture eServices GmbH mit Ende Dezember 2020 aufgelöst wurde. Die beiden Gesellschafter Egger (75 Prozent) und Roomle (25 Prozent) haben einvernehmlich diesen Beschluss gefasst. Die neunprozentige Beteiligung von Egger an Roomle wurde damit einhergehend ebenfalls aufgelöst, die Anteile wurden durch die Roomle Gesellschafter zurückgekauft.
Die Furniture eServices GmbH wurde von Egger und Roomle am 1 Juli 2019 mit der Zielsetzung gegründet, Softwarelösungen zu vertreiben, die es dem Endkonsumenten ermöglichen, Möbel online zu entwerfen und durch den Tischler vor Ort liefern und montieren zu lassen. Als Kern des Serviceportfolios war eine umfassende Möbelbibliothek angedacht, die durch lizenzierte Partner produziert und vermarktet werden sollte.

Unterschiedliche Einschätzungen beider Gesellschafter zur Vorgehensweise und Ausrichtung haben letztlich zur Entscheidung geführt, die Furniture eServices GmbH aufzulösen und deren Aktivitäten einzustellen. Ungeachtet dessen setzt Egger weiterhin auf die Schaffung von Lösungen, die Handel und Verarbeiter im Wandel des Konsumverhaltens der Verbraucher unterstützen.

Eindringliche Warnung vor Wirtschaftslockdown

Vor den Bund-Länder-Gesprächen am Dienstag warnen Deutschlands führende Wirtschaftsforscher vor einem Wirtschaftslockdown. Das zeigt eine Umfrage des Magazins „Der Spiegel“. So sprechen sich sechs von sieben der befragten Wirtschaftsforscher dagegen aus, weite Teile der Industrie lahmzulegen. Wofür sich unter anderem Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und Weltärztepräsident Ulrich Montgomery stark machen.

„Eine Zwangsschließung von Unternehmen würde nicht nur die unmittelbar betroffenen Unternehmen hart treffen, sondern könnte die Lieferketten unterbrechen und damit erhebliche Kosten für die gesamte Wirtschaft verursachen“, so Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), gegenüber dem Nachrichtenmagazin.

So fordert Bodo Ramelow fordert, nicht lebensnotwendige und nicht systemrelevante Unternehmen vorübergehend stillzulegen. Das unterstützen neben Abgeordneten seiner eigenen Partei auch Vertreter der Thüringer Grünen.

Andere Regierungen, wie in Spanien und Italien, hatten ihre Wirtschaft bereits im letzten Frühjahr mehrere Wochen lang lahmgelegt.

In der Umfrage von „Der Spiegel“ rechnen die Wirtschaftsforscher angesichts der labilen Verfassung vieler Betriebe mit einer Pleite- und Entlassungswelle, wenn es zu diesem Zeitpunkt zu einem solchen Lockdown kommen würde.