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Autor: Möbelfertigung

Der neue Nachhaltigkeitsbericht 2020 ist erschienen

Als Familienunternehmen mit mehr als 130 Jahren Geschichte ist es das langfristige Ziel der Firmenstrategie von Hettich, wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden.

Bereits Anfang der 1990er Jahre wurden bei Hettich Nachhaltigkeitsgrundsätze implementiert. Diese basieren auf den Aspekten nachhaltiges Wirtschaften, langlebige Produkte und dem Ressourcenerhalt für die nächste Generation. Aber für die Hettich Unternehmensgruppe bedeutet Nachhaltigkeit nicht nur Umweltmanagement.

Konsequente Investitionen in sichere, umwelt- und ressourcenschonende Technologien und Prozesse in der eigenen Produktion, Infrastruktur und Logistik stellen neben der sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung einen großen Teil der Strategie von Hettich dar. Auch die gezielte Aus- und Weiterbildung sowie betriebliches Gesundheitsmanagement gehören zu den zentralen Maßnahmen. Mit der Zeit sind aber ebenso neue Aspekte wie ein nachhaltiges Mobilitätsmanagement, eine umweltschonende Reiseplanung und eine veränderte Unternehmenskultur hinzugekommen.

Hettich entwickelt langlebige Produktlösungen, die den höchsten Anforderungen an Qualität und Sicherheit, aber genauso an Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz entsprechen. Das freut die Kunden weltweit und ist ebenso ein Beitrag für mehr Nachhaltigkeit. Auch rechtliche Bestimmungen und Normen werden bei Hettich nur als „Mindestanforderungen“ gesehen, zum Beispiel bei der „Chemical Compliance“: Schon seit über 15 Jahren reguliert das Unternehmen die umweltrelevanten Produktinhaltsstoffe freiwillig sehr viel strenger, als es die internationalen gesetzlichen Vorgaben verlangen.

Von 1996 bis 2019 hat die Hettich Gruppe ihre spezifischen CO2-Emissionen weltweit um 55 Prozent gesenkt, mehrere Hettich-Standorte beziehen ihren Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Durch die Nutzung von Sonnenenergie erzeugt man am Stammsitz Kirchlengern fast 190 Megawattstunden Strom pro Jahr durch eigene Photovoltaikanlagen, und an den deutschen Hettich-Standorten wird zudem der Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplung und Abwärmenutzung gefördert.

 „Als Familienunternehmen zielen unsere Strategien nicht auf kurzfristige Erfolge, sondern auf den dauerhaften Bestand. Nachhaltiges Denken und Handeln setzen wir bei Hettich in unseren Aktivitäten Schritt für Schritt um, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren. Dabei binden wir alle Kolleginnen und Kollegen aktiv in unsere Nachhaltigkeitsstrategie ein“, so Sascha Groß, Geschäftsführer. „Dazu kommt ein transparenter Austausch mit unseren Kunden, Lieferanten, Partnern und vielen weiteren Akteuren, um diesen Qualitätsanspruch möglichst durchgängig zu fördern. Denn wir bei Hettich übernehmen Verantwortung für die Welt, in der wir leben, für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und für den Gesundheitsschutz unserer Mitmenschen“, ergänzt Ute Schulz, Corporate Responsibilty Team.

Der detaillierte Hettich-Nachhaltigkeitsbericht 2020 steht im Internet auf Deutsch und Englisch zum Download bereit: https://www.hettich.com/nachhaltigkeit

HDH

Umsätze im Holzgewerbe bis Oktober 2020 größtenteils im Plus

Die amtlichen Zahlen zu den Umsätzen im Holzgewerbe lagen im Zeitraum Januar bis Oktober 2020 über dem Niveau des Vorjahres. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Umsätze um 3,1 Prozent. Dabei lagen die einzelnen Segmente teils im positiven, teils im negativen Bereich. Die Umsätze bei Holzverpackungen sanken um -0,6 Prozent. Der Baunahe Bereich legte um 6,7 Prozent zu. Bei den Holzwerkstoffen ging es um -1,4 Prozent nach unten, während die Umsätze der Sägewerke um 3,5 Prozent stiegen.

Nachhaltigkeit wird neuer Lebensstil

Ein nachhaltiges Einkaufsverhalten spielt bei Konsumenten eine immer wichtigere Rolle. 81 Prozent gaben bereits im Jahr 2019 an, beim Einkaufen auf Nachhaltigkeit zu achten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und der IFH Köln: „Nachhaltigkeit ist ein Teil unserer Lebensrealität und wird Wirtschaft und Gesellschaft fundamental verändern. Denn die Menschen haben verstanden, dass es auf dieser Welt keine unlimitierten Ressourcen gibt“, erläutert dazu Stephan Fetsch, KPMG-Partner und Head of Consumer Goods.

Als ökologischer Vorreiter bekannt, bieten die Elka-Holzwerke mit ihren umwelt-verträglichen, energieeffizienten Markenprodukten nach eigenen Aussagen schon jahrzehntelang einen überdurchschnittlichen Qualitätsstandard. Hochwertige, emissionsarme Produktlinien sind die Fichten-Frischholz Platten der „Esb Standard“ und „Esb Plus“, letztere mit Formaldehyd-Werten unter 0,03 ppm ebenso die Naturholzplatte „Vita“. Sie garantieren problemlose Recyclingfähigkeit, Rückbau und Wiederverwendbarkeit. Ein spezieller verarbeitungsfreundlicher MUF-Leim ohne Isocyanate zeichnen zudem die gesamte Produkt-Palette aus.

Die Einsatzmöglichkeiten der Elka-Produkte sind dabei vielfältig: vom Fertighaus bis hin zum hochwertigen Möbel- oder Messebau. Ein gesundes Wohnambiente kombiniert mit höchsten ökologischen Ansprüchen ist das Ziel bei der gesamten Elka-Produktentwicklung.

Umweltsiegel wie etwa der „Blaue Engel“ und Zertifikate des Sentinel Haus Institut (jeweils für „Esb Plus“ und „Vita“ Naturholzplatte Fichte), dem „DIBt“ Gutachten (Deutsches Institut für Bautechnik) sowie das Holzwerkstoff-Siegel „Premium Qualität“ stehen für höchste technische und ökologische Qualität.

Die „Esb Plus“-Platte wurde zusätzlich bereits 2017 mit den Innovationspreisen des „Iconic Award“ und 2018 mit dem Materialpreis in Ökologie ausgezeichnet, die Naturholzplatte „Vita“ mit dem „German Design Award“ 2018

Im Wertesystem des 1906 gegründeten Familienunternehmens mit Sitz in Morbach im Hunsrück sind die Themen Umwelt- und Klimaschutz fest verankert. Elka verarbeitet ausschließlich heimische Hölzer aus nachhaltiger, kontrollierter Forstwirtschaft aus einem maximalen Umkreis von etwa 150 Kilometern – auch aus ökologischen Gründen. Die einzigartige Kasakaden-Produktion steht bei Elka ebenso beispielhaft für den gelebten Umweltgedanken: Sämtliche Rohstoffe werden komplett in drei Produktionslinien der Schnittholz-, Spanplatten und Naturholzfertigung eingesetzt. Auf diese Weise werden C02-Emissionen reduziert und fossile Ressourcen geschont. Ergänzt wird das Engagement durch ein zertifiziertes Energie-Management System.

Das wachsende Umwelt-Bewusstsein des Konsumenten lässt sich auch im Baubereich erkennen. Nachhaltiges Bauen erfordert einen bewussten Umgang mit vorhandenen Ressourcen, die Minimierung des Energieverbrauchs und das Schonen der Umwelt. Eine wichtige Schlüsselrolle spielt hier die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB). Das Nachhaltigkeitskonzept der DGNB berücksichtigt neben den oben genannten Aspekten auch Faktoren wie Design, Wohlgefühl und Kosten. In die Zertifizierung fließen je nach Gebäudetyp bis zu 40 Nachhaltigkeitskriterien ein. Je nach Erfüllungsgrad dieser Kriterien vergibt die DGNB Zertifikate in Platin, Gold, Silber oder Bronze bei der Gebäudebewertung. „Seit Längerem beobachten wir bei unseren Kunden eine steigende Anzahl von DGNB zertifizierten Häusern & Gebäuden“, so Dagmar Hilden-Kuntz, Marketingleitung & Vertrieb des Unternehmens.

Mit dem angeführten ökologischen Anspruch ist die Zusammenarbeit mit der DGNB für Elka bereits seit 2015 ein logischer und wichtiger Schritt gewesen

sich weiter zu entwickeln. Das Unternehmen gehört zu einem der ersten aus der Holzwerkstoff-Industrie, welche mit der kompletten „Esb“ Produktlinie und der Naturholzplatte „Vita“ seit jüngstem auch mit offizieller DGNB-Label-Zertifizierung im DGNB-Navigator gelistet wurde. Die Auswahl des richtigen Bauproduktes ist für das nachhaltige Bauen von entscheidender Bedeutung auf das Zertifizierungsergebnis und damit für die Gesamtperformance des Gebäudes.

Mit dem langjährigen Engagement der Elka-Produkte im DGNB-Navigator einzubringen, unterstreichen die Elka-Holzwerke die Vorreiterrolle Nachhaltigkeit und Ökologie als Lebensstil zu etablieren.

Kettnaker

Darf ab sofort das Gütesiegel „Möbel Made in Germany“ verwenden, feiert Umsatzrekord und blickt auf Jubiläumsjahr zurück

Alle Produkte der Serien „Alea“, „Soma“, „Mio“ und „Vita“ der Kettnaker Möbelmanufaktur werden im oberschwäbischen Dürmentingen entwickelt, produziert und international ausgeliefert. Für die hochwertigen Möbelsysteme, die von Sideboards über Kleiderschränke bis zu Tischen und Regalsystemen reichen, wird Kettnaker mit dem „Möbel Made in Germany“ Label des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM) ausgezeichnet. Das neue Herkunftsgewährzeichen garantiert höchste Qualität aus deutscher Möbelproduktion und gibt Verbrauchern im Handel eine Orientierung bei der Kaufentscheidung.

Die strengen Anforderungen wurden vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) festgelegt. Konstruktion, Montage und Qualitätsprüfung müssen in Deutschland stattfinden. Zudem ist er erforderlich, dass der für die Qualität relevante Herstellungsprozess überwiegend in Deutschland erfolgt. Die Einhaltung der Kriterien wird im Auftrag des VDM von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) überwacht.

Der erfolgreiche Messeauftakt im Januar 2020 auf der „Imm Cologne“ führte zu einem Geschäftsjahr, in dem der Systemmöbelhersteller Kettnaker den Umsatz um 9 Prozent auf 15,6 Millionen Euro steigern konnte. Der Auftragseingang erhöhte sich gar um 18 Prozent auf 17,5 Millionen Euro – das beste Jahr der Firmengeschichte.

„Aktuell ist unsere Produktion in Deutschland und die Unabhängigkeit von internationalen Lieferketten ein klarer Wettbewerbsvorteil. Wir sind auch in der Krise voll und ganz handlungsfähig“, erklärt Wolfgang Kettnaker, geschäftsführender Gesellschafter von Kettnaker und führt fort: „Der Lockdown zum Jahresstart 2021 wirft uns in dieser Phase natürlich zurück, weil der Möbelhandel schließen musste. Wir erwarten, dass die Menschen in ihren Anschaffungen in diesem Jahr etwas zurückhaltend sein werden. Aber mit dem Gütesiegel verweist der Verband auf die wachsende Forderung der Verbraucher nach einer nachhaltigen Wirtschaft und einem reflektierten Konsumverhalten. Wir sehen darin langfristig einen echten Motor für Wertschöpfung und Erfolg“, betont Wolfgang Kettnaker.

„Die Kettnaker Möbelmanufaktur steht seit Generationen für durchdachte Systemmöbel von höchster Qualität, die mit viel Know-how und Präzision am schwäbischen Standort gefertigt werden. Wir freuen uns, die hochwertigen Produkte der Firma Kettnaker mit dem Gütesiegel sowohl im heimischen als auch im internationalen Möbelmarkt noch sichtbarer zu machen“, so Jan Kurth, Geschäftsführer des VDM.

Kettnaker feierte in 2020 sein 150-jähriges Jubiläum. Knapp 100 Mitarbeiter sind in Dürmentingen beschäftigt, viele davon sind dem Unternehmen langjährig verbunden. Der Standort wurde in 150 Jahren nie in Frage gestellt. Der Erfolg beruht nicht – wie bei zahlreichen Wettbewerbern – auf der Kreativität externer Designer, sondern auf einer internen Entwicklungskompetenz, die mithilfe einer dynamischen Innovationskraft immer wieder Neues entstehen lässt. Durch die Nähe zum Handel erkennt Kettnaker die Bedürfnisse und kann auf die Anforderungen des Marktes unmittelbar reagieren.

Auf Basis bestehender Programme können Sideboards, Kleiderschränke und Tische sowie Regalsysteme und Betten nach individuellen Wünschen gestaltet werden. Aufgrund einer hohen Qualität und Langlebigkeit werden Produkte über Generationen genutzt. Da Fronten ausgetauscht und Module erweitert oder verändert werden können, passen sich die Möbelstücke auch einem neuen Einrichtungsstil oder nach einem Umzug einer anderen Architektur an. Zur Feier des 150-jährigen Jubiläums entwickelte Kettnaker das „Meisterstück 150“, dessen Herstellung den Einsatz hochmaschineller Technik aber auch langjährige Erfahrung im Handwerk erfordert.

HDH

Der Umsatz mit Holz steigt im In- und Ausland

Das Holzgewerbe vermeldete im Oktober 2020 insgesamt steigende Umsätze. Während die Inlandsumsätze um 7,6 Prozent stiegen, kletterten die Auslandsumsätze um 16,9 Prozent. Damit lag der Gesamtwert 10,0 Prozent über dem Wert vom Oktober 2019. Damals hatte es einen Umsatzrückgang von insgesamt -3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Dabei hatte der Umsatzanstieg im Inland bei -3,1 Prozent gelegen und der Umsatz im Ausland war um -3,4 Prozent gesunken.

Präsentiert noch bis Samstag hochwertige Beschlagstechnik für Sitzmöbel auf virtueller Messe

Moderne Technik in moderner Umgebung: Auf seiner virtuellen Messe stellt DewertOkin bis zum 23. Januar 2021 bedarfsgerechte Beschläge für verstellbare Polsterapplikationen vor. Zu den Highlights zählen unter anderem die Beschläge „516D“ sowie „516D 8″“. Die Exponate des Unternehmens umfassen neben der Beschlagstechnik auch die passende Antriebs- und Systemtechnik für elektrisch verstellbare Sitzmöbel. Hochwertige Bedienmöglichkeiten sowie die Option für Funk- und Bluetooth-Konnektivität runden die Möbel-Komplettlösungen ab.

Ob am Arbeitsplatz, im Auto oder zu Hause – laut einer Studie des Gesundheitsreports der Deutschen Krankenversicherung aus dem Jahr 2018 verbringen die Deutschen durchschnittlich 7,5 Stunden am Tag im Sitzen. Eine Zeit, die DewertOkin seinen Kunden so angenehm wie möglich gestalten möchte. „Bei hoher Arbeitsbelastung oder auch im höheren Alter gewinnt das Thema Komfort bei vielen Menschen an Bedeutung. Aufgrund des demografischen Wandels und der Digitalisierung verzeichnen wir deshalb schon seit einigen Jahren eine gestiegene Nachfrage nach verstellbaren Sitzmöbeln“, sagt Jörg Lehnen, Division Manager Seating bei DewertOkin. Entscheidend für hochwertige Polstermöbel ist eine ebenso leistungsstarke Beschlagstechnik. Aus diesem Grund bietet der langjährige Antriebsexperte im Bereich Seating seit 2019 unter dem Markennamen OKIN auch bedarfsgerechte Beschläge für verstellbare Sitzmöbel an. Aufgrund der Corona-Pandemie verlegt das Unternehmen die Vorstellung seiner neuen Produkte aber in den virtuellen Bereich. „Ob digital oder persönlich: Ich denke, dass wir unsere Kunden und Interessenten mit gewohnter Kompetenz informieren, beraten und begeistern können“, fügt Jörg Lehnen hinzu. Für ein besonders realitätsgetreues Messeerlebnis können Besucher ihre eigene VR-Brille aufsetzen.

Auf der VR-Messe präsentiert DewertOkin die Highlights aus seiner vielfältigen Produktpalette: Dazu gehört unter anderem der „516D“ Beschlag. Der robuste „Wood-to-Floor“-Beschlag zeichnet sich durch seinen hohen Komfort und Sicherheit aus. Darüber hinaus bietet er dem Endbenutzer eine höhere und längere Beinauflage. Der „516D 8″“ ist perfekt für eine Bauweise mit niedriger Sitzhöhe geeignet. Passend zur Beschlagstechnik hält das Unternehmen auch passende Bedienelemente bereit: Mit dem neuen Bedienelement Ridge Family lassen sich Kopf- und Fußteil eines Sessels oder Sofas bequem und präzise verstellen. Die Bedienung ist dank ergonomischem und hochwertigem Design sowie dem Home Button besonders einfach. „Mit unseren technischen Komplettlösungen möchten wir branchenweit wichtige Impulse setzen und den Ausbau smarter Möbel weiter vorantreiben. Getreu unserem Motto: One-Stop-Shopping for smart furniture“, sagt Jörg Lehnen.

Wie bei einer gewöhnlichen Messe haben Besucher auch während des VR-Events verschiedene Möglichkeiten, die Vertriebsmitarbeiter von DewertOkin anzusprechen – sei es telefonisch, per Live-Chat oder Video-Call. Auch im Voraus können Interessenten einen persönlichen Termin vereinbaren oder Fragen zur virtuellen Messe stellen.

Die virtuelle Okin-Messe findet täglich zwischen 10:00 bis 18:00 Uhr (MEZ) statt. Direkt zur Veranstaltung geht es hier: www.dewertokin-vr-events.com

„Bau Online“ 2021

Positives Resümee auf allen Seiten

Intensives B2B-Networking und vielfältige Markteinblicke – das Angebot der „Bau Online“ erwies sich als wichtiger Ankerpunkt für die Baubranche in bewegter Zeit. 247 Aussteller boten digitale Live-Präsentationen sowie 1:1-Gespräche an und das Konferenzprogramm beleuchtete die Themen Digitalisierung, Herausforderung Klimawandel, Ressourcen und Recycling, Wohnen der Zukunft sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Architektur und Bauwirtschaft. „Die starke Beteiligung an der ,Bau Online‘ zeigt, wie wertvoll unser Messenetzwerk für die Baubranche ist“, erklärt Dr. Reinhard Pfeiffer, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. „Wir haben unseren Kunden und Partnern eine Brücke zur BAU 2023 geboten – zu der bereits nahezu alle namhaften Aussteller ihre Messebeteiligung angekündigt haben.“ Die „Bau Online“ hat „die Baubranche in beeindruckender Weise aktiviert“, so Dieter Schäfer, Fachbeiratsvorsitzender der „Bau München“ und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Steinzeug Cremer & Breuer AG. „Das digitale B2B-Networking leistet einen entscheidenden Beitrag, das Geschäft in dieser herausfordernden Zeit am Laufen zu halten. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die ,Bau Online‘ die Präsenzmesse ,Bau‘ nicht ersetzen kann.“

247 Aussteller aus 29 Ländern haben sich an der „Bau Online“ beteiligt und 1.495 Live-Präsentationen sowie 4.316 1:1-Gespräche angeboten. 23 Aussteller unterstützen das Event zudem als Sponsoren. Während der drei Tage schalteten sich insgesamt 38.325 Teilnehmer aus 138 Ländern zu. Insgesamt zählte die Plattform während der drei Tage 218.756 Zugriffe. Das Konferenzprogramm umfasste 31 Foren, in denen rund 150 Experten Einblicke in Trendthemen gaben. Der Live-Stream wurde für drei Zeitzonen ausgestrahlt (Europa/Berlin, USA/New York, Asien/Shanghai).

„Für uns ist und bleibt die ,Bau‘ eine feste Größe in unserem Kalender. Bei der Premiere der ,Bau Online‘ Gold-Partner zu sein, ist für Schüco selbstverständlich“, erklärt Dr. Georg Spranger, Leiter Marketing, Schüco International KG. „Das neue Format kam sehr gut bei uns und unseren Gästen an. Und natürlich freuen wir uns jetzt schon auf die ,Bau‘ 2023.“ Dr. Max Schöne, Geschäftsführer von heroal, sagt: „Wir waren gespannt, wie das neue, digitale Format von den Besuchern angenommen wird – und freuen uns, dass die ,Bau Online‘ 2021 erfolgreich verlaufen ist. Wir haben zahlreiche wertvolle Gespräche mit Kunden und Interessenten aus aller Welt führen können und viele positive Rückmeldungen zu unseren neuen Produkten und Serviceangeboten erhalten.“ Und Volker Höschele, Country Business Director bei Bosch Professional Deutschland, meint: „Die ,Bau Online‘ bot uns die Möglichkeit, auch in Zeiten des Abstands die Kommunikation und den Austausch mit unseren Händlern und Usern zu pflegen und unsere Produktneuheiten und Innovationen vorzustellen. Das ist für uns enorm wichtig. Unser Dank gilt der Messe München, die ein solches Format ermöglicht hat.“ „Die ,Bau‘ hat das beste aus der Situation gemacht“, sagt Stefan Fischbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Assa Abloy Sicherheitstechnik. „Besonders die Live-Präsentationen kamen bei unseren Kunden sehr gut an. Die virtuellen Vorträge können aber das persönliche Gespräch nicht ersetzen und wir freuen uns darauf, 2023 Kunden und Partner wieder in München zu treffen.“

„Wir brauchen im Bausektor Innovation für Klimaschutz und Herausforderungen wie bezahlbares Wohnen“, erklärte Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesbauministerium, im Online-Konferenzprogramm – und führte weiter aus: „Die aktuelle Krise hat außerdem gezeigt, dass das Bauen noch widerstandsfähiger werden muss. Auch die Digitalisierung hat das Ziel, nachhaltiges Bauen zu unterstützen und die Produktivität der Bauwirtschaft zu erhöhen.“ Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der deutschen Bauindustrie, schlug in die gleiche Kerbe: „Die Bauindustrie ist insgesamt bis jetzt gut durch die Pandemie gekommen. Gleichwohl brauchen wir Gründergeist und Start-ups für Fortschritt, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.“

Die Pandemie „hat das Klima des Wandels beschleunigt“, sagte Anja Rosen, Architektin und Geschäftsführerin von agn Niederberghaus & Partner, „jetzt ist es wichtig, die Pandemie-bedingten Ressourcen-Einsparungen zu verstetigen und Rückprall-Effekte zu vermeiden“. Zum Beispiel, in dem weniger Flächen in Gebäuden genutzt werden – und diese dann auch mehrfach. Klar wurde an vielen Stellen: Das Gebäude der Zukunft wird immer technischer und komplexer, frühes und interdisziplinäres Planen essenziell. Ein Beispiel dafür brachte Magnus Nickl von Nickl & Partner ein: „Wir sehen die Krankenhäuser der Zukunft nicht als singuläre Gebäude, sondern als Plattformen, die immer je nach Bedarf zusammengesteckt werden können.“ Das Konferenzprogramm der „Bau Online“ hat viele wichtige Trends in der Bauindustrie aufgezeigt – und es wurde deutlich, „dass ein schlichtes ‚Weiter-so‘ nach Corona nicht möglich ist“, so Markus Sporer, Projektleitung „Bau“. „Die Präsenzmesse ,Bau‘ 2023 wird deshalb relevanter sein denn je“, erklärt Matthias Strauss, ebenfalls Projektleitung „Bau“. „Hier wird der durch Corona angestoßene, langfristige Wandel der Bauindustrie und all ihrer Gewerke komprimiert aufgezeigt werden.“

Ist jetzt Erstausstatter im Bereich Kreissägeblätter bei der SCM Group

Der Maschinenhersteller SCM hat sich für Leitz als Erstausstatter auf seinen Plattenaufteilsägen entschieden. Künftig sind sämtliche Anlagen der „Gabbiani“-Modellreihe mit Kreissägeblättern des Werkzeugspezialisten aus Oberkochen ausgestattet. Für Verarbeiter von MDF, Spanplatten, Sperrholz, Holzwerkstoffen oder Massivholz bedeutet dies noch mehr Qualität, Flexibilität und Nachhaltigkeit in der täglichen Arbeit.

Vor rund einem Jahr startete SCM ein Vergleichsprogramm um für die Erstausstattung von Plattenaufteil-Sägen einen geeigneten Werkzeug-Partner zu finden. Das Ziel: Ein Hersteller, der nicht nur mit herausragenden Produkten überzeugt, sondern auch den hohen Ansprüchen der SCM Kunden hinsichtlich Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit gerecht wird. Den Zuschlag erhielt Leitz mit seinen Kreissägeblättern, die in zahlreichen Material- und Bearbeitungs-Testreihen hervorragende Ergebnisse aufwiesen. Nach Ansicht der SCM Verantwortlichen passt auch das weltweite Vertriebs- und Service-Netzwerk der Leitz Gruppe perfekt zu dem ebenfalls weltweit vertretenen Maschinenbauer aus Italien. Durch die neue Kooperation profitieren SCM Kunden künftig nicht nur von den Vorteilen der Leitz Produkte. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit verschlissene Werkzeuge in einem der zahlreichen Leitz Service-Standorte vor Ort in kürzester Zeit wieder einsatzfähig zu machen – und das in Herstellerqualität.

Leitz freut sich sehr über die Entscheidung bei SCM und sieht in der künftig noch engeren Zusammenarbeit die ideale Grundlage für eine anwenderorientierte Weiterentwicklung von Werkzeugen und Maschinen.

Bereits vor zwei Jahren hat Leitz sein Programm der Plattenaufteil-Kreissägeblätter komplett überarbeitet. Seitdem bestimmen diese den Qualitätsstandard beim Sägen in der Plattenaufteiltechnik. Mit seinem Produktprogramm deckt Leitz das gesamte Anwendungsspektrum ab und hat für jede Anforderung das passende Werkzeug, vom Paketschnitt bis hin zum Einzelplattenzuschnitt. Anwender profitieren somit von perfekter Schnittqualität in jeglichen Materialien, deutlich weniger Lärm, der vielfachen Nachschärfbarkeit und von bis zu 30 Prozent höheren Standwegen.

Baut seine Kompetenz im Bereich Home & Living aus

Etribes übernimmt das Beratungsgeschäft von Digital Apartment. Damit baut die Digitalberatung ihre Kompetenz im „Home & Living“-Bereich aus. Die Gründer von Digital Apartment, Pierre Haarfeld und Philipp Renerig, fungieren künftig als Etribes Expert Partner für alle Kunden aus der Möbelindustrie und dem Möbelhandel.

„Möbel und Einrichtungsgegenstände stellen in Deutschland das zweitwichtigste Konsumgütersegment im Non-Food-Bereich nach Mode dar. Noch liegt der Anteil des Online-Handels im deutschen Möbelmarkt erst bei 7,5 Prozent. Es ist klar, dass das Online-Geschäft in den nächsten Jahren stark zunehmen wird. Mit dem fundierten Branchen-Know-how der Kollegen von Digital Apartment und unserer langjährigen Erfahrung in der Umsetzung von digitalen Transformationsprojekten erweitern wir nicht nur unser Leistungsportfolio, sondern bieten auch bestehenden Kunden einen zusätzlichen Mehrwert“, erläutert Etribes-CEO Fabian J. Fischer den Grund der Übernahme.

Und Digital Apartment Gründer Pierre Haarfeld freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit den Etribes-Kollegen: „Seit der Gründung von Digital Apartments verfolgen wir das ehrgeizige Ziel, Innovationen für die Home & Living Branche zu kreieren und Unternehmen aus diesem Bereich bei den individuellen Herausforderungen durch den digitalen Wandel zu begleiten. Etribes ist der perfekte Partner für uns, denn wir verfolgen einen sehr ähnlichen Ansatz bei der Beratung von Kunden: nicht nur theoretische Vorschläge zur Digitalisierung zu unterbreiten, sondern die Kunden auch bei der operativen und strategischen Umsetzung zu unterstützen.“

Digital Apartment unterstützt seit 2017 namhafte Kunden aus der Möbelbranche bei der digitalen Transformation und hat sich als Kurator der beiden führenden Innovationskonferenzen in der „Home & Living“-Branche, der „Pioneers of Lifestyle” und der „Digital Interior Days” in der Branche einen Namen gemacht.