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Autor: Möbelfertigung

Will Gerber Technology übernehmen

Zwei Unternehmen, die immer versucht haben, sich auf Augenhöhe den Markt zu teilen, werden voraussichtlich fusionieren: Der französische Cad/Cam-Spezialist Lectra gab heute bekannt, dass eine Absichtserklärung zur Übernahme von Gerber Technology unterzeichnet wurde.

Es ist geplant, das gesamte Kapital und die Stimmrechte des US-amerikanischen Unternehmens zu erwerben. Laut Pressemitteilung vom 8. Februar würde die Übernahme es Lectra ermöglichen, die Marktposition zu vervollständigen und alle auf Industrie 4.0-Technologie basierenden Angebote weiter auszubauen, mit denen die Kunden die Produktivität und Rentabilität ihrer Betriebe steigern können. Die Anhörung des Betriebsrats von Lectra ist bereits erfolgt, alle nötigen Dokumente unterzeichnet. Die Übernahme wird aktuell den Lectra-Aktionären zur Kontrolle vorgelegt und unterliegt zudem der kartellrechtlichen Genehmigung.

Die Übernahme käme laut Lectra für beide Unternehmen und ihre Kunden zu einem günstigen Zeitpunkt. Angesichts des derzeit unsicheren Wirtschaftsklimas und der beispiellosen Herausforderungen, denen sich Mode-, Automobil- und Möbelunternehmen aufgrund der COVID-19-Pandemie gegenübersehen, ist es wichtiger denn je, Abläufe zu transformieren, zu digitalisieren und zu optimieren.

Durch den strategischen Zusammenschluss von Gerber Technology und Lectra entsteht ein fortschrittlicher Technologiepartner, der in der Lage ist, schnell auf sich ändernde Kundenbedürfnisse einzugehen und durch nahtlos integrierte Lösungen einen noch größeren Mehrwert zu liefern. Gemeinsam verfügen die beiden Unternehmen über eine große installierte Basis von Produktentwicklungssoftware und automatisierten Zuschnittlösungen rund um den Globus, darunter viele renommierte Hersteller, und würden eine weltweite Präsenz bieten.

Mit der Bündelung aller Forschungs- und Entwicklungskapazitäten beider Unternehmen dürfte die Entwicklung von Industrie 4.0-Technologien noch einmal beschleunigt vonstattengehen – wovon am Ende alle Kunden profitieren.

„Es war mir eine Ehre, die Weiterentwicklung von Gerber Technology zu begleiten, um eine effiziente, umfassende Plattform zu schaffen, die die digitalen Transformationsbemühungen unserer Kunden überhaupt erst ermöglicht. Gerber Technology und Lectra teilen eine lange Geschichte von Innovationen und exzellentem Kundenservice, die zusammengenommen ein noch stärkeres Unternehmen schaffen werden, das unseren Kunden weltweit erstklassige Technologielösungen und Dienstleistungen bietet“, sagt Mohit Uberoi, Chief Executive Officer von Gerber Technology.

„Heute ist ein historischer Tag für unsere Unternehmen, der enorme Möglichkeiten für zukünftiges Wachstum mit sich bringen wird. Wir werden Investitionen in Innovationen und technologische Fähigkeiten tätigen, die für die Branche von großem Nutzen sein werden. Diese Investitionen werden es uns ermöglichen, langfristige Werte für unsere Kunden und unsere Aktionäre zu schaffen“, erklärt Daniel Harari, Chairman und Chief Executive Officer von Lectra. „Wir freuen uns, so viele talentierte Fachleute von Gerber Technology im Lectra-Team willkommen zu heißen. Die Zusammenführung der beiden Teams wird die Leistungsfähigkeit unserer fantastischen Mitarbeiter noch besser zur Geltung bringen. Gemeinsam werden wir in der Lage sein, die Dienstleistungen, die wir unseren Kunden anbieten, zu erweitern und sie dabei zu unterstützen, ihre digitale Transformation zu beschleunigen.“

Im Rahmen der vorgeschlagenen Übernahme würde Lectra alle ausgegebenen Aktien von Gerber Technology im Wert von etwa 175 Millionen Euro erwerben, im Gegenzug würde sich die AIPCF VI LG Funding, eine Tochtergesellschaft von American Industrial Partners und Mehrheitsaktionär von Gerber Technology, über 5 Millionen neu ausgegebene Aktien an Lectra beteiligen. Dies entspräche einem Gesamtbetrag von etwa 300 Millionen Euro auf Basis des Schlusskurses der Lectra-Aktie am 5. Februar 2021. Eine bedingte Gegenleistung wird nicht in Betracht gezogen. Der Umsatz von Gerber Technology lag im Jahr 2020 bei 165 Millionen Euro.

Dank der starken Wertschöpfung durch signifikante Synergien erwartet Lectra, dass sich die Transaktion ab 2022 positiv für die Lectra-Aktionäre auswirken wird. Nach Abschluss der Transaktion würde Daniel Harari etwa 14,6 Prozent der Lectra-Aktien besitzen und AIPCF VI LG circa 13,3 Prozent. Die bestehende Geschäftsführung von LEctra würde um eine weitere Managementposition erweitert werden, die dort die Interessen AIPCF VI LG vertritt.

Daniel Harari beabsichtigt, weiterhin der Vorsitzende und Chief Executive Officer von Lectra zu bleiben. Mohit Uberoi, bisher Chief Executive Officer von Gerber Technology, soll bis Ende 2021 eine Rolle als Sonderberater von Daniel Harari übernehmen.

Die Lectra-Aktionäre sind jetzt gefordert, auf einer eigens dafür einberufenen, außerordentlichen Hauptversammlung über die Ausgabe der 5 Millionen neuen Lectra-Aktien an die AIPCF VI LG abzustimmen. Geplant ist die Versammlung für den 30. April 2021.

Die Ergebnisse von Lectra für das Jahr 2020, die Aktualisierung der strategischen Roadmap für die Jahre 2020 bis 2022 und den Ausblick auf die kommenden Jahre wollen die Franzosen am 10. Februar 2021 bekanntgegeben.

Silber für Akku-Schlagbohrschrauber von „Stiftung Warentest“

Der Einhell Akku-Schlagbohrschrauber Expert Plus TE-CD 18/50 Li-i BL (2x 2,0 Ah) steht stolz auf dem Treppchen: Beim aktuellen Test von Schlagbohrmaschinen der „Stiftung Warentest“ erreichte das Kraftpaket mit der Gesamtnote 2,1 die zweitbeste Bewertung von 14 insgesamt getesteten Akku-Schlagbohrern.

In der Ausgabe 2/2021 des Verbrauchermagazins „Test“ bescheinigen die Tester dem „Expert Plus TE-CD 18/50 Li-i BL“ mit die höchste Schraub- und Bohreffizienz. Besonders gut bewertet wurden Vielseitigkeit und Ladedauer sowie auch die Bedienungsanleitung. In Sachen Schadstoffe und Sicherheit gab es sogar die Höchstnote 1,0. Hervorgehoben wurde im Testbericht auch das ansprechende Preis-Leistungsverhältnis („relativ günstig zu haben“).

Als Mitglied der „Power X-Change“-Familie mit mehr als 200 Geräten ist der Einhell Akku-Schlagbohrschrauber „Expert Plus TE-CD 18/50 Li-i BL“ mit allen Akkus dieser Plattform kompatibel. In der Lieferung im Universalkoffer E-Box Basic enthalten sind zwei 2,0 Ah „Power X-Change“ Lithium-Ionen-Akkus ohne Selbstentladung und ein Schnellladegerät.

Bereits in der Ausgabe 11/2020 von „Stiftung Warentest“ wurde der 2,0 Ah „Power X-Change“ Akku übrigens als Testsieger mit „gut“ (Note 2,0) ausgezeichnet.

Positives Ergebnis trotz Corona-Krise

Im Geschäftsjahr 2020 erzielte die Bosch-Gruppe trotz Corona-Krise und rückläufiger Automobilproduktion ein positives Ergebnis. Das Geschäft des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens entwickelte sich damit besser als zunächst erwartet. Nach vorläufigen Zahlen erreichte das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) rund 1,9 Milliarden Euro. Die EBIT-Rendite liegt damit voraussichtlich bei rund 2,5 Prozent. Bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen stieg das EBIT voraussichtlich auf rund 3,3 Milliarden Euro oder rund 4,5 Prozent vom Umsatz. Der Gesamtumsatz belief sich auf 71,6 Milliarden Euro und lag damit wechselkursbereinigt 4,4 Prozent unter Vorjahr. „Den Auswirkungen der Pandemie zum Trotz haben wir ein deutlich positives Ergebnis erzielt – dies verdanken wir in erster Linie dem außergewöhnlichen Engagement unserer Mitarbeiter“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, zur Vorstellung der vorläufigen Geschäftszahlen. Zudem habe sich erneut die breite Aufstellung nach Regionen wie auch nach Unternehmensbereichen bewährt. „Mit Investitionen in wichtige Zukunftsfelder wie nachhaltige Mobilität, Internet der Dinge und Künstliche Intelligenz bauen wir unsere Innovationsführerschaft weiter aus.“ Insbesondere aus der Kombination von Künstlicher Intelligenz (AI) und dem Internet der Dinge (IoT), kurz AIoT, verspricht sich Bosch Wachstumschancen in Milliardenmärkten. „Wir wollen ein führendes AIoT-Unternehmen werden“, sagte Denner. „Mit breitem Domänenwissen einerseits und tiefer Elektronik- sowie Software-Kompetenz andererseits bringen wir mehr mit als die meisten Wettbewerber.“

HDH

Der Umsatz mit Holz steigt im In- und Ausland

Das Holzgewerbe vermeldete im November 2020 insgesamt steigende Umsätze. Während die Inlandsumsätze um 15,1 Prozent stiegen, kletterten die Auslandsumsätze um 13,8 Prozent. Damit lag der Gesamtwert 14,8 Prozent über dem Wert vom November 2019.
Damals hatte es einen Umsatzrückgang von insgesamt -5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Dabei hatte der Umsatzanstieg im Inland bei -5,3 Prozent gelegen und der Umsatz im Ausland war um -5,1 Prozent gesunken.

Wohnen 2021 – ein Stimmungsbild

Die „Imm Cologne“, Jahresauftaktmesse im Möbel- und Einrichtungsbereich, ist ausgefallen. Trotzdem tut sich was beim Wohnen, denn neue Trends im Möbel- und Einrichtungsbereich entwickeln sich unabhängig von internationalen Ausstellungen. Die Impulse und Inspirationen der Kölner Messe werden fehlen, aber das Angebot der Hersteller und die Nachfrage der Kunden zeigen den Markt. So gibt es auch am Anfang dieses ungewöhnlichen Jahres Bestseller, Neuheiten und Ladenhüter im Möbel- und Einrichtungsbereich. Die Geschäftsführerin der Initiative Furnier + Natur (IFN) und langjährige Wohnanalystin Ursula Geismann, fasst die Entwicklungen des Zuhauses zusammen:

Das Jahr 2020 war wie drei Jahre. Wir sind ohnehin 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen und im vergangenen Jahr auch noch vorwiegend Zuhause. Wir haben unsere Wohnung dreimal so viel bewohnt, unsere Partner und Kinder dreimal so viel gesehen. Wir haben unser Zuhause im Jahr 2020 richtig gut kennengelernt, es dann verändert, verbessert und oft auch investiert.
Wohnen ist ein Selbstportrait. Es ist klar, wir zeigen uns in unserer Wohnung so, wie wir wirklich sind. Wir richten sie nach unserem Geschmack und unseren persönlichen Vorstellungen ein. Das haben wir verstärkt, denn wir waren mehr Zuhause. Nach dem Gebot von Ferdinand Avenarius: „Zeige dich in deiner Wohnung wie du bist“, ist sie ein Spiegelbild unseres Selbst geworden. Damit uns in dieser Hölle des eignen Geschmacks nicht langweilig wird, haben wir mehr Medien mit Nachrichten, Spielen, Filmen und Serien beansprucht, um den Blick nach Außen nicht zu verlieren.
Wir suchen nach etwas Besonderem. Abkucken im Internet ist ausdrücklich erwünscht. Der Nachteil: Im Internet finden wir immer nur das, was wir suchen. Andererseits bieten die sozialen Medien auch viel Inspirationen. Auffällig ist, dass der Anteil der DIY-Umsätze für Reparaturen enormen Zuwachs erfahren hat. Die Menschen stellen sich die Fragen: Was ist an dem alten Schrank noch zu retten? Lässt sich an diesem Tisch etwas umfunktionieren? Was lässt sich ausschlachten? Damit sind Pimpen und Upcycling angesagt wie nie und über die Hälfte der Deutschen halten eine Reparatur für eine sinnvolle Tätigkeit, bei der man Geduld und Gelassenheit erlernt. Außerdem trägt Upcycling zur bewussten Müllvermeidung bei.
Die Zukunft beginnt im Kopf. Diese Aussage hat ihre Gültigkeit auch beim Wohnen. Um der Zukunft schon mal einen Schritt näher zu kommen, sind uns viele Smart-Home-Devices so lieb und gelten als Bestseller. Wir modernisieren unsere Gewohnheiten, mit Hilfe von mobilen Bedienungsapps für Backofen und Kaffeemaschine, digitalen Sprachassistenten für Licht und Sound, Saug- und Putzrobotern und Sicherheitskontrollen für Heizung, Fenster und Türen. Unser Zuhause darf nur keine digitale Festung werden, in der wir am Ende selbst gesteuert und kontrolliert werden und unsere Privatheit verlieren.
Neue Grundrisse werden kommen. Die Aufteilung unserer Wohnungen in drei/vier Zimmer plus Küche und Bad, wurde durch die offenen Grundrisse, bei denen die Bereiche Küche-Essen-Wohnen miteinander verschmelzen, abgelöst. Es wird nun Zeit, diesen offenen Grundriss zu überdenken. Die Arbeitswelt wird in Zukunft nicht mehr so stark von der Wohnwelt getrennt sein. Das Home-Office, kurz Hoffice, ist längts Realität geworden. Auch Homeschooling bzw. digitale Bildung werden nach der Pandemie bleiben. Architektur und Innenarchitektur müssen jetzt auf die gesellschaftliche Transformation der Arbeitswelt und der Lebensmodelle reagieren. In modernen Wohnungen muss es Rückzugsräume und entsprechende Möbel geben und auch Platz für Fitness.“

Schloss das Jahr 2020 zufriedenstellend ab und blickt in die Zukunft

Die Schwierigkeiten der durch das Coronavirus ausgelösten weltweiten Pandemie konnten die Giardina Group nicht ausbremsen. Trotz aller Umstände liefen die Geschäfte für den italienischen Oberflächenspezialisten gut und etwa auf dem Niveau von 2019. Der Umsatz belief sich auf insgesamt 20 Millionen Euro, die auf verschiedenen internationalen Märkten erzielt wurden. Besonders gut lief es in Amerika, Osteuropa, Frankreich, Finnland, Deutschland und Indonesien.

Trotz allem waren die vergangenen zwölf Monate natürlich mit vielen Anstrengungen verbunden. Den Auftakt dazu bildete die Übernahme von De Stefani, mit der sich die Gruppe weiteres Know-how im Bereich der Kanten- und Profilschleifmaschinen einkaufte.

Auch bei dem neuen Tochterunternehmen wird eine positive Bilanz gezogen: In den letzten sechs Monaten hat sich die Anzahl der produzierten Maschinen vervierfacht. Ein konkretes Zeichen dafür, dass am Markt aktuell vielfach in einfache Technologie investiert, die die manuelle Arbeit deutlich reduzieren.

Zu einem erfolgreichen Jahr gehören natürlich auch Produktinnovationen, die es ebenfalls bei der Giardina Group gab. 2020 gelang die Markteinführung sowohl eines patentierten Systems für das Walzfinish von geformten Oberflächen, als auch von Trocknungstechnologien mit besserer Leistung und der neuen Spritzmaschine „Dualtech 420“ für hohe Produktivität.

In 2020 feierte auch das „Giampiero Mauri Innovation Center“ seine Einweihung, die Eröffnung war wenige Wochen vor Beginn der Pandemie. Zudem wurde das weltweite Vertriebsnetz um neue Kooperationen erweitert, beispielsweise in China und Nordamerika.

Stillstand gibt es auch im Jahr 2021 nicht: In wenigen Wochen sollen die Arbeiten für die neue Abteilung für die Montage von Elektroplatten abgeschlossen sein. Und auch das Vertriebsnetz soll noch einmal wachsen.

EFA

Nordrhein-Westfalen fördert mit Sonderprogramm nachhaltiges Wirtschaften

Unternehmen, die in der aktuellen Lage in fortschrittliche Produktions- oder Recyclingtechnologien investieren wollen, profitieren von einem neuen Corona- Sonderprogramm. Das Land NRW stellt bis zu zehn Millionen Euro für den Ausbau der Kreislaufwirtschaft im Sinne einer Circular Economy und zur Steigerung der Ressourceneffizienz in produzierenden Unternehmen zur Verfügung. Mit einer Förderquote von bis zu 60 Prozent ist Nordrhein-Westfalen damit Vorreiter bei der Unterstützung klimaschonender Verfahrenslösungen.

Gestärkt und nachhaltig aus der Krise Mit dem Sonderprogramm Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz ermutigt die Landesregierung private, gewerbliche Unternehmen, gerade jetzt in innovative ressourceneffiziente Technologien bzw. Recyclingtechnologien zu investieren.

Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „In der aktuellen Corona-Lage stützen wir die Kreislaufwirtschaft und die Ressourceneffizienz. Damit gehen wir gestärkt aus der Krise hervor. Ziel muss es sein, dass sich unsere Wirtschaft nicht nur schnellstmöglich erholen kann, sondern dass sie noch nachhaltiger, klimafreundlicher und ressourceneffizienter aus der Krise hervorkommt. Dadurch entstehen Wettbewerbsvorteile und Arbeitsplätze, die wir in Nordrhein-Westfalen zur Bewältigung der Corona-Krise dringend benötigen.“

Insgesamt stellt das Land NRW bis zu zehn Millionen Euro zur Verfügung. Die außergewöhnlich hohe Förderquote liegt zwischen 35 und 60 Prozent und ist abhängig von der Unternehmensgröße. Die maximale Bezuschussung pro Projekt beträgt 500.000 Euro. Unterstützt werden Verfahrenslösungen, die entweder die Materialeffizienz steigern oder eine höherwertige Abfallverwertung garantieren.

Unternehmen können ab sofort beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen einen Antrag auf Förderung stellen. Die geförderten Anlagen müssen bis spätestens April 2022 in Betrieb gehen. Bis September 2022 muss das gesamte Projekt vom Bewilligungsgeber abgenommen und geprüft worden sein.

Die Förderentscheidung fällt schnell – innerhalb von vier bis sechs Wochen nach Antragstellung bei qualitativ hochwertigen Antragsunterlagen. Betriebe haben dadurch Planungssicherheit und können konkrete Investitionen sofort umsetzen.

Weitere Informationen und Unterlagen zum Förderprogramm unter https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/sonderprogrammkreislaufwirtschaft-und-ressourceneffizienz

Erster Logistik-Kongress des Gesamtverbands startet am 18. Februar

Am 18. Februar 2021 findet der erste Logistik-Kongress des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) im digitalen Format statt. Dass Logistik die zentrale Rolle für den Unternehmenserfolg spielt, ist keine neue Erkenntnis – dass sie aber für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens entscheidend ist, hat die Krise 2020/2021 eindringlich gezeigt.

In Vorbereitung des Kongresses wurde erfolgreich eine Machbarkeitsstudie bei ei-nem der führenden Unternehmen der Holzhandelsbranche durchgeführt, die den Einsatz der automatisierten Bestandserfassung im Endproduktelager überprüft. Die Erkenntnisse werden auf dem Logistik-Kongress vorgestellt.

Die Teilnehmenden lernen außerdem eine intuitive Buchungsplattform kennen, mit der ohne viel Aufwand und per Klick Waren in mehr als 300 Häfen in 154 Ländern verbracht werden können. Zudem werden Softwarelösungen präsentiert, die die Prozesse von Gabelstaplerflotten digitalisieren oder die pro Sekunde unter Berück-sichtigung von Beschränkungen, wie Lieferzeitfenster oder Achslasten, den für die Bedürfnisse des Unternehmens idealen Dispoplan erstellen. Daneben werden wei-tere smarte Ideen vorgestellt, die Kosten im Unternehmen senken und natürliche Ressourcen nachhaltig schonen.

Nach dem Ideen-Pitch finden die „Breakout Sessions“ statt, bei denen die Teilneh-menden sich in die virtuellen „Klassenräume“ der Profis einwählen können, um im kleinen Kreis weitere Fragen zu diskutieren.

Die gesamte Veranstaltung findet unter der professionellen Begleitung einer Medi-enagentur statt und wird durch die Premium-Partner „acadon“, „Allgeier IT“, „OPTI-NET“ und „Brügmann TraumGarten“ unterstützt.

Colorgate

Oliver Guth wird neuer Key Account Manager Industrial Printing

Colorgate, ein führender Anbieter leistungsfähiger Soft- und Hardwareprodukte für farbkritische Digitaldruck-Anwendungen, verstärkt sein Team weiter: Oliver Guth, ein bekannter Experte für den digitalen Dekordruck, ist seit dem 1. Februar als Key Account Manager Industrial Printing im Unternehmen tätig.

Viele Colorgate-Anwender und -Interessenten werden Oliver Guth aus seinen früheren Positionen bei Unternehmen wie Caddon und Impress, einem führenden Dekorhersteller, kennen. Guth hat zunächst als Farbmanagement-Experte gearbeitet und später komplexe Digitaldruckprojekte im Dekorbereich erfolgreich umgesetzt. Er bringt umfangreiche Erfahrungen bei der Etablierung einer Digitaldruckkultur in Unternehmen mit. Er verfügt über fundierte Kenntnisse von Druckprozessen, Standards und Qualitätssicherung und kennt das Produktportfolio von Colorgate auch aus der Anwenderperspektive bis ins Detail. In seiner neuen Rolle wird er sich darauf konzentrieren, die Verbreitung von Digitaldruckverfahren im Dekormarkt zu fördern. Er wird die Arbeitsabläufe und Anforderungen der Kunden analysieren und ihnen helfen, ihre Digitaldruckprojekte auf Basis der neuesten Technologie zum Erfolg zu führen. Mit seinem Know-how wird er die Kunden von Colorgate bei der Erweiterung und Effizienzsteigerung ihrer Betriebsabläufe zu unterstützen.

Thomas Kirschner, CEO von Colorgate, kommentiert: „Ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensstrategie ist es, Expertenwissen zur Verfügung zu stellen, damit unsere Kunden gewinnbringende Digitaldruck-Anwendungen schnell und erfolgreich einführen können. Dazu nutzen wir unser Portfolio an Software, Hardware und professionellen Dienstleistungen und erzielen enorme Effizienzgewinne bei Anwendungen wie dem digitalen Textil-, Keramik-, Verpackungs- und Dekordruck. Oliver Guth, der nun bei Colorgate an Bord ist, passt perfekt zu dieser Strategie. Er hat selbst erfolgreich digitale Dekordruckprojekte geleitet und kennt die Perspektive unserer Kunden.“

Guth fügt hinzu: „Ich freue mich sehr, Teil dieses Teams zu werden. Colorgate ist schon jetzt Marktführer in der digitalen Dekordrucktechnologie, aber die digitale Transformation in der Branche hat gerade erst begonnen. Aufgrund meiner Erfahrung im digitalen Dekordruck kenne ich die Herausforderungen bei solchen Projekten genau und weiß auch, wie man sie meistern kann.“