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Autor: Möbelfertigung

Zulieferprodukte entwickeln sich preislich unterschiedlich

Die Zulieferpreise entwickelten sich im Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat uneinheitlich. Insbesondere der für die Branche wichtige Preis für Schnittholz stieg um 2,5 Prozent. Dagegen sanken die Preise für Holzwerkstoffe (-1,4 Prozent), für Kunststoffe (-4,1 Prozent) und der Preis für Erdgas (-6,7 Prozent). Währenddessen stiegen die Preise für Schlösser und Beschläge (+1,1 Prozent) sowie für elektrischen Strom (+5,7 Prozent) an.

Westag & Getalit AG

Umsatzerlöse im Jahr 2020 auf Vorjahresniveau – Operatives Ergebnis deutlich verbessert

Die Westag & Getalit AG hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2020 Umsatzerlöse gemäß HGB in Höhe von 229,1 Mio. Euro (Vorjahr 230,7 Mio. Euro) erzielt, welche damit trotz der Auswirkungen durch das Coronavirus auf Vorjahresniveau lagen. Die im zurückliegenden Jahr aufgenommene Vermarktung hochwertiger Oberflächenmaterialien der Schwestergesellschaften sowie erbrachte Dienstleistungen für die Schwestergesellschaften kompensierten dabei den Umsatzrückgang eigener Produkte.
Die operative Leistung des Unternehmens, die durch das bereinigte EBITDA nach IFRS gemessen wird, konnte im Berichtsjahr deutlich verbessert werden und beläuft sich nach vorläufigen Zahlen auf 17,5 Mio. Euro (Vorjahr 15,5 Mio. Euro). Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren das stringente Kostenmanagement sowie die Konzentration auf margenstarke Produkte im Rahmen der neuen strategischen Ausrichtung.

Das Ergebnis vor Steuern gemäß HGB hat sich dagegen deutlich auf 3,8 Mio. Euro reduziert (Vorjahr 8,2 Mio. Euro). Positiv beeinflusst war das Vorjahresergebnis durch den Buchgewinn aus dem Verkauf der Anteile an der AKP Carat-Arbeitsplatten GmbH in Höhe von 6,1 Mio. Euro. Ohne diesen Effekt läge auch das Ergebnis vor Steuern gemäß HGB des Berichtsjahres über dem entsprechenden Vorjahreswert.

Alle genannten Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 sind vorläufig und unterliegen der zurzeit stattfindenden Jahresabschlussprüfung. Das endgültige Ergebnis und einen Vorschlag über die Gewinnverwendung gibt die Gesellschaft nach Feststellung des Jahresabschlusses bekannt.

Dominik Düser übernimmt in Bayern und Baden-Württemberg

Neuzugang bei Döllken Profiles: Dominik Düser ist jetzt für Bayern und Baden-Württemberg verantwortlich. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Vertrieb von Produkten aus Holz für den Innenausbau ist Dominik Düser eine perfekte Ergänzung für die wachstumsorientierte Unternehmensausrichtung von Döllken Profiles, heißt es aus dem Unternehmen. Dabei wurde dem Münchener, der neben dem Bodenbelags- sowie Holzhandel auch einen starken Bezug zum verarbeitenden Handwerk hat, die Affinität für Holz schon in die Wiege gelegt. Bereits sein Vater arbeitete über vier Jahrzehnte selbständig in der Holzbranche.
Seit 2000 führt der Vater von zwei kleinen Kindern nun die eigene Handelsvertretung bei der es ausschließlich um den professionellen Vertrieb von Parkett und Leisten aus Holz geht. „Mit Dominik Düser gewinnen wir einen ausgezeichneten Branchenexperten, der sich über die Grenzen seines Vertriebsgebietes hinweg einen Namen gemacht hat. Seine empathische Art sowie seine professionelle Natur machen ihn für uns zu einem wertvollen Baustein in der weiteren, konsequent marktorientierten Durchdringung eines sehr wichtigen Bundeslandes“, so Döllken-Profiles-Vertriebsleiter Christopher Bollow.

Der Mittelstandsverbund – ZGV

Baldige Öffnung gefordert

Die Stimmen nach einem „geordneten Rückzug“ aus dem kompletten Lockdown werden an vielen Stellen lauter. Auch der Mittelstandsverbund ZGV meldet sich zu Wort: „Lockdown als ,never ending story‘ ruiniert den Mittelstand!“, spricht Eckhard Schwarzer, Präsident des Mittelstandsverbundes, Klartext. Ohne wirklich belastbaren Grund treibe eine viel zu undifferenzierte Lockdown-Politik Unternehmerinnen und Unternehmer und deren zigtausend Angestellte inzwischen an den Rand der Verzweiflung.

In einem deutlichen Appell machte Schwarzer gestern auf die immer bedrohlichere Lage des Mittelstandes aufmerksam. „An jedem einzelnen weiteren Tag des Lockdowns müssen wir zusehen, wie unsere Unternehmerinnen und Unternehmer um das Fortbestehen ihrer lokalen Geschäfte bangen. Das bedroht Dörfer, Städte und Landkreise nicht nur wirtschaftlich, sondern zugleich nimmt das soziale und kulturelle Leben unheilbaren Schaden“. Die Warenversorgung werde mit der völlig undifferenzierten Lockdown-Politik sehenden Auges den globalen Internet-Playern überlassen, deren Beitrag zu Infrastruktur und Gemeinwohl auf lokaler Ebene und gegenüber dem lokalen Gewerbe unterhalb der Wahrnehmungsgrenze sei.

Darüber hinaus zerreiße die Solidarität unter den Unternehmen, denn der vom Lockdown nicht betroffene sogenannte systemrelevante Handel schleiche sich mehr und mehr in jene Sortimente, die der durch Schließung vom Markt abgeschnittene Fachhandel nicht anbieten darf. „Da darf die Politik nicht länger wegsehen!“

Nach nunmehr 10 Monaten Pandemie in Deutschland und „salamitaktischem“ Verlängern des zweiten Lockdowns, der zwar geduldig ertragen wurde, dessen signifikanter Beitrag zur Problemlösung jedoch mehr und mehr umstritten sei, mache sich zunehmend Unmut breit. Vorbeugende Verhaltensregeln und Impfen seien zwar richtig, aber nicht ausreichend. Schwarzer sieht das noch immer zu geringe Wissen über die eigentlichen Ansteckungswege als zentrales Versäumnis der Politik und der beratenden Institute.

„Warum wird dem Infektionsgeschehen nicht mehr Aufmerksamkeit gewidmet, um es besser zu verstehen und es dann punktuell gezielter und damit insgesamt erfolgreicher bekämpfen zu können? Ist der damit mögliche differenzierte Eingriff nicht besser als der Holzhammer gegen alle?“ – das sind die drängenden Fragen, die Schwarzer zunehmend umtreiben. Deshalb plädiere er für den verstärkten Einsatz datenbasierter Systeme. „Warum kümmern wir uns nicht um die konsequente Erhebung und systematische Analyse solcher Daten? Hier spreche ich insbesondere die Schnelltests an, von denen immer noch viel zu wenige angewendet werden – und wenn, dann völlig unsystematisch und ohne wissenschaftliche Auswertung. Über regelmäßige Tests, und zwar überall da, wo Menschen zusammenleben oder zusammenkommen, ob in Schulen, in Kitas, in Kultureinrichtungen, in Verkehrsmitteln, auf den Arbeitsplätzen oder im privaten Kreis, lässt sich in bestmöglicher Kombination mit einem einheitlichen digitalen Tracking der Ansteckungsketten das Infektionsgeschehen mit einem hohen Grad an Genauigkeit verfolgen“, so Schwarzer weiter.

„Da müssen wir dann auch mal aufhören, den Datenschutz, mit der jede dieser Überlegungen im Keim erstickt wird, wie eine Monstranz vor uns herzutragen! Hat Datenschutz inzwischen einen höheren Stellenwert als Menschenleben und eine gesunde Volkswirtschaft?“

Zur Entwicklung einer klugen Strategie sei es nun mal unerlässlich, mehr über den Einzelinfektionsfall und den tatsächlichen Krankheitsverlauf zu wissen, indem anschließend zu anonymisierende Daten wie zum Beispiel Alter, Geschlecht, Beruf, Bildungsgrad, Wohnort, Familienstand, Vorerkrankungen, bisheriger Impfstatus etc. systematisch miterfasst werden. „Nur so kommen wir schließlich von dem frustrierenden Nichtwissen weg, das bislang leider regelmäßig in der Aussage gipfelt „das Infektionsgeschehen ist diffus.“ Nicht zuletzt brauche es auch mehr Entschlossenheit für die Entwicklung wirkungsvoller Medikamente für erkrankte Menschen. Nur so überwinden wir den Zustand, den immer mehr Menschen als eine Art „Sippenhaft“ empfinden.“ Dies sei durch eine Vielzahl von Gesprächsforen und Korrespondenzen bestätigt inzwischen breiter Konsens im Mittelstand, so Schwarzer.

Natürlich seien die Unternehmen jetzt auf finanzielle Unterstützungsmaßnahmen angewiesen. Aber es zeige sich doch mehr als deutlich, wie bürokratisch kleinkariert hier vorgegangen werde. Geradezu skandalös sei, dass die von Finanzminister Scholz mit geradezu „marzialer“ Terminologie zugesagten Hilfen viel zu langsam ankommen und keineswegs fließen, sondern bestenfalls tröpfeln.

Dabei sei eines klar: Staatliche Ausgleichsmaßnahmen können immer nur die zweitbeste Lösung sein. „Händler rufen nicht nach dem Staat, sie wollen handeln und ihren Beitrag zum Gemeinwohl leisten“. Deshalb brauche es jetzt eine tragfähige und verbindliche Öffnungsstrategie. „Der Mittelstandsverbund und die von ihm vertretenen 310 Verbundgruppen mit deren 230.000 angeschlossenen mittelständischen Unternehmen übernehmen Verantwortung und bieten konstruktive Hilfe bei der Mitgestaltung eines sachgerechten Vorgehens an“, so der Präsident. „Je länger Umsätze und Sozialkontakte vor Ort verhindert werden, umso härter wird es jene treffen, die später für den wirtschaftlichen Schaden geradestehen müssen“ warnt der Mittelstandspräsident.

Institut der deutschen Wirtschaft

Unternehmen halten an Büros fest

Ungeachtet des Homeoffice-Booms wollen lediglich 6,4 Prozent der Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten ihre Bürofläche reduzieren. Das zeigt eine neue IW-Umfrage unter über 1.200 Unternehmen im vierten Quartal 2020. Noch am ehesten wollen große Unternehmen mit über 250 Beschäftigten sowie Kanzleien, Beratungen und Wirtschaftsprüfer Flächen verringern, doch auch hier sind es weniger als zehn Prozent der befragten Firmen. „Büromieten und -preise haben früher sehr sensitiv auf Krisen reagiert“, sagt IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer. „Jetzt zeigt sich der Büromarkt äußerst stabil.“

Der erwartete Preisverfall im Markt für Büroimmobilien blieb 2020 aus, die Mieten stiegen im vergangenen Jahr sogar leicht. Das liegt auch daran, dass die meisten Unternehmen offenbar damit rechnen, nach der Coronakrise die Büros noch zu brauchen.

Vor der Corona-Pandemie arbeiteten Arbeitnehmer in der Regel nur stundenweise oder für einen Tag in der Woche von Zuhause. „Aktuell wird das Homeoffice deutlich intensiver und wo es möglich ist, nahezu durchgehend genutzt“, sagt Studienautor Oliver Stettes. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten, die aktuell im Homeoffice arbeiten, verbringen 20 Stunden oder mehr am heimischen Schreibtisch statt im Büro.

Geht es nach den Unternehmen, ist das dauerhafte Homeoffice aber nur eine Maßnahme auf Zeit: Zwei Drittel der Firmen haben nicht vor, ihren Beschäftigten nach der Coronakrise mehr Homeoffice als vor der Krise zu ermöglichen, zeigt die IW-Studie. Zumal ein fester Büroplatz oft Teil des Arbeitsvertrags ist. Da das Gros der Mitarbeiter wieder in die Büros zurückkehren soll, dürfte der Büromarkt auch in naher Zukunft nicht einbrechen.

Anstatt Flächen loszuwerden, wollen knapp 17 Prozent der befragten Firmen ihre Büros umbauen. Beispielsweise wollen sie Gruppenbüros auflösen oder mehr Platz für Kommunikation und Austausch schaffen. Vor allem größere Unternehmen haben für den Umbau schon konkrete Pläne. 

Westag & Getalit AG

Salvatore Figliuzzi verantwortet Marketing & Design als Prokurist

Jetzt ist die offizielle Bestätigung da: Seit Januar 2021 verantwortet Salvatore Figliuzzi den Bereich Marketing & Design als Prokurist bei der Westag & Getalit AG. Das westfälische Unternehmen mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück setzt mit Figliuzzi auf einen erfahrenen Branchenexperten mit umfassendem Know-how bei der Vermarktung hochwertiger Produkte, heißt es in einer Pressemitteilung. Moebelfertigung.com hatte am 11. Dezember bereits berichtet.

Figliuzzi kommt vom Dekordrucker Interprint, für den er seit 2006 als Director of Marketing & Design tätig war. „Die Westag & Getalit AG hat mit Salvatore Figliuzzi einen anerkannten Brancheninsider gewonnen. Mit seiner Expertise gestalten wir die Zukunft und treiben die Transformation der Gesellschaft hin zu einer modernen, starken Marke weiter voran.“, erklärt Michael Sindram, CEO der Westag & Getalit AG.

Für Salvatore Figliuzzi ist es ein Wechsel von der Vermarktung eines Vorprodukts hin zu fertigen Produkten, in einem Markt, den er wie kaum ein anderer kennt. „Nach so kurzer Zeit kann ich schon jetzt sagen, dass bei der Westag eine tolle Energie herrscht und ich mich darauf freue, hier die Zukunft gemeinsam mit den Kollegen zu gestalten.“, ergänzt Salvatore Figliuzzi.

Die Westag & Getalit AG positioniert sich als führender Anbieter von verarbeiteten Holzprodukten und Oberflächenmaterialien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zu ihrem Portfolio zählen einbaufertige Erzeugnisse wie Türen und Zargen sowie Küchenarbeitsflächen und Fensterbänke. Ebenso fertigt und vermarktet die Gesellschaft Mineralwerkstoffe, dekorative Oberflächen sowie Schalungsplatten und Materialien für die Industrie.

Offener Brief an die Politik

Die deutsche Möbelindustrie dringt auf eine gerechte Öffnungsstrategie für den stationären Möbelhandel. In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert Elmar Duffner, Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), eine abgesicherte Öffnung spätestens ab 1. März.

Nach nunmehr zwei Monaten Lockdown und einem drastischen Rückgang der Auftragseingänge von in der Spitze mehr als 80 Prozent sei jetzt auch der industrielle der Kern der Branche bedroht, stellt Duffner in dem offenen Brief fest, der am Montag als ganzseitige Anzeige in der Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlicht wurde. Es drohten ernste Folgen für die Arbeitsplätze und den Produktionsstandort Deutschland. „Wir brauchen deshalb dringend eine Perspektive und eine Strategie für ein abgesichertes Wirtschaften in der Krise“, schreibt der VDM-Präsident.

Für ein abgesichertes Öffnungskonzept schlägt der VDM konkret vor, die Vorbuchung von Beratungsterminen zu ermöglichen, die Abstandsflächen im Handel auf 50 Quadratmeter Verkaufsfläche pro Kunde zu erhöhen und den Zutritt nur mit FFP2-Masken zu erlauben. Zudem könnten die Frequenzen und die schon erprobten Hygienekonzepte eng überwacht und die Öffnungszeiten in den Abend und am Wochenende entzerrt werden.

In einer aktuellen Verbandsumfrage berichten mehr als 80 Prozent der Unternehmen von teils drastischen Rückgängen beim Auftragseingang im Januar. Rund die Hälfte der befragten Möbelhersteller plant im Februar Kurzarbeit.

HDH

Umsätze im Holzgewerbe bis November 2020 größtenteils im Plus

Die amtlichen Zahlen zu den Umsätzen im Holzgewerbe lagen im Zeitraum Januar bis November 2020 über dem Niveau des Vorjahres. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Umsätze um 4,2 Prozent. Dabei lagen die einzelnen Segmente teils im positiven, teils im negativen Bereich. Die Umsätze bei Holzverpackungen sanken um 0,6 Prozent. Der Baunahe Bereich legte um 7,8 Prozent zu. Bei den Holzwerkstoffen ging es um 0,5 Prozent nach unten, während die Umsätze der Sägewerke um 4,9 Prozent stiegen.

HDH

So ist aktuell das Geschäftsklima in Sachen Holz

Die Geschäftslage der Unternehmen im Holzgewerbe trübte sich im Januar 2021 weiter leicht ein: Der Wert der Geschäftslage fiel im Vergleich zum Vormonat von +46 auf +40 Punkte. Im Januar 2020 hatte dieser Wert bei +17 Punkten gelegen. Die Geschäftserwartungen stiegen im Vergleich zum Vormonat von -3 auf +3 Punkte. Im Januar 2020 hatte der Wert bei -5 Punkten gelegen.