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Autor: Möbelfertigung

Investiert fünf Mio. Euro in den Ausbau

Die Erfolgsstory der Scheuch Ligno GmbH geht weiter: Das 2015 aus der Mutterfirma Scheuch ausgelagerte Unternehmen investiert jetzt fünf Millionen Euro in eine neue Fertigungshalle und in neue, noch effizientere Maschinen am Standort Mehrnbach.

„Wir haben unsere Betriebsleistung seit unserer Neugründung 2015 mehr als verdoppelt. Um weiter wachsen zu können, werden wir jetzt unsere Produktionskapazitäten erhöhen. Zusätzlich stärken wir im Sinne unserer Kunden auch unsere Wertschöpfungskette und steigern den Anteil an Eigenfertigung“, betont Ing. Alois Burgstaller, Geschäftsführer der Scheuch Ligno GmbH. „Unsere Betriebsleistung zeigt, dass wir sehr erfolgreiche fünf Jahre hinter uns haben. Alle wichtigen Planzahlen haben wir nicht nur erfüllt, sondern auch übertroffen. Wir konnten auch sehr viele neue Kunden für uns gewinnen. 2015 starteten wir in Mehrnbach mit 89 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, jetzt arbeiten 156 für uns. Wir bieten sichere Arbeitsplätze, haben selbst während der Corona-Krise neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt und werden auch in der nächsten Zeit neue Arbeitsplätze schaffen.“

Der Bau der neuen, 2.066 m² großen Fertigungshalle soll im April beginnen. Sollte es aufgrund von Corona zu keinen Verzögerungen kommen, ist die Fertigstellung für Oktober 2021 geplant. In der neuen Halle sollen vor allem der Zuschnitt und der Schaltschrankbau erweitert werden. Dazu wird der alte Laser durch einen neuen Hightech-Speed-Laser mit automatischer Beschickung und Hochregal ersetzt. „Mit dieser Investition automatisieren und vernetzen wir unseren Zuschnittsbereich. Das ist für uns ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung Industrie 4.0“, so Ing. Alois Burgstaller.

So soll der Wald geschützt werden

Seine Größe und Reichweite will Ikea dafür einsetzen, der weltweiten Waldschädigung und Entwaldung entgegenzuwirken. Flankiert wird dieses Vorhaben von der jetzt veröffentlichten „Wald-Agenda“ für 2030, die dazu beitragen soll, die Artenvielfalt zu schützen, den Klimawandels zu verlangsamen und Holz noch intelligenter einzusetzen. So umfasst die Agenda folgende Ziele:

– Eine verantwortungsvolle Forstwirtschaft weltweit zur Norm machen, und das auch über auch über den Eigenbedarf von Ikea an Holz hinaus.
– Die Artenvielfalt schützen, die Rechte und Bedürfnisse von Menschen unterstützen, die über die gesamte Holzlieferkette hinweg von Wäldern abhängig sind, und bei einer Klimabilanz ansetzen, die über die unsere hinausreicht.
– Innovationen vorantreiben, um Holz auf intelligentere Weise einzusetzen und Kohlenstoff so lange wie möglich zu speichern, indem alle Produkte von Anfang an so konzipiert werden, dass sie wiederverwendet, aufgearbeitet, reproduziert und schließlich recycelt werden können.
– Sicherstellen, dass mindestens ein Drittel des Ikea-Holzsortiments aus recyceltem Holz hergestellt wird.
– Dafür sorgen, dass die Beschaffung weiterer kritischer Rohstoffe, mit denen ein Entwaldungsrisiko einhergeht nicht zur Entwaldung oder Umwandlung natürlicher Ökosysteme beiträgt.
– Weiterhin ausschließlich Holz aus nachhaltigeren Quellen verwenden, das von den weltweit glaubwürdigsten externen Zertifizierungssystemen zertifiziert ist.

„Durch die Umsetzung strikter Anforderungen und die Partnerschaft mit verschiedenen Organisationen auf der ganzen Welt haben wir bisher schon dazu beigetragen, den Forstsektor voranzubringen. Dennoch steigt der Druck auf die Wälder der Welt und die Ökosysteme, die sie umgeben. Jetzt ist der Zeitpunkt für die Einführung eines noch ganzheitlicheren Ansatzes gekommen, um diese wichtigen Ressourcen für zukünftige Generationen zu schützen und zu unterstützen“, kommentiert Jon Abrahamsson Ring, CEO, Inter Ikea Group.

Darüber hinaus will Ikea auch Innovationen weiter voranbringen und neue Wege entwickeln, um Holz clever einzusetzen.

Im vergangenen Jahr hatte die Inter Ikea Group angekündigt, 200 Millionen Euro in die Beschleunigung der Transformation hin zu einem klimapositiven Unternehmen zu investieren. Ein erheblicher Teil des Geldes soll in die Wiederaufforstung, die Sanierung geschädigter Wälder und bessere forstwirtschaftliche Praktiken Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu binden, fließen.

Keynote zum Jubiläumsjahr von CEO Hans Jürgen Kalmbach am 17. Februar

Auch zum 120-jährigen Jubiläum bleibt die Hansgrohe Group ihrer Tradition als Innovator treu und lädt zu einer virtuellen Keynote in ganz neuem Format ein. Gemeinsam mit CEO Hans Jürgen Kalmbach können Zuschauer in die Welt der Hansgrohe Group eintauchen und 120 Jahre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erleben.

Von der Entstehungsgeschichte bis zu einer Vision für morgen: Die Hansgrohe Group gewährt dem Keynote-Publikum Einblicke in ein Unternehmen, das beim Gestalten der Zukunft auf die eigene Tradition setzt. Wer am 17. Februar 2021 um 11 Uhr dabei sein möchte und mehr über ikonisches Design, die Verantwortung, die Wasser mit sich bringt, und den Pioniergeist des Unternehmens erfahren will, der kann dies auf der Hansgrohe Group Website tun.

Die Hansgrohe Group mit Sitz in Schiltach/Baden-Württemberg ist mit ihren Marken Axor und Hansgrohe ein in Innovation, Design und Qualität führendes Unternehmen der Bad- und Küchenbranche. Mit ihren Armaturen, Brausen und Duschsystemen gibt die Hansgrohe Group dem Wasser Form und Funktion. Die 120-jährige Firmengeschichte ist geprägt von Erfindungen wie der ersten Handbrause mit unterschiedlichen Strahlarten, der ersten ausziehbaren Küchenarmatur oder gar der ersten Duschstange. Das Unternehmen hält über 15.000 aktive Schutzrechte. Die Hansgrohe Group steht für langlebige Qualitätsprodukte. Mit 33 Gesellschaften, 22 Verkaufsbüros und Vertrieb in über 140 Ländern ist das Unternehmen seinen Kunden weltweit ein verlässlicher Partner. Die Hansgrohe Group, ihre Marken und Produkte wurden mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert, darunter über 600 Designpreise seit 1974. Die nachhaltige Herstellung ressourcenschonender Produkte ist international im unternehmerischen Handeln verankert. Die Produkte der Hansgrohe Group sind weltweit präsent, beispielsweise auf dem Luxusliner Queen Mary 2 oder im höchsten Bauwerk der Welt, dem Burj Khalifa. Ihre hohen Qualitätsstandards gewährleistet die Hansgrohe Group durch die Produktion an fünf eigenen Produktionsstandorten, von denen sich zwei in Deutschland, sowie je einer in Frankreich, in den USA und in China befinden. 2019 erwirtschaftete die Hansgrohe Group einen Umsatz von 1,088 Milliarden Euro. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 4.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon über 60 Prozent in Deutschland.

„Top 100-Siegel“ für besondere Innovationskraft

Die Schuler Consulting GmbH aus Pfalzgrafenweiler hat das „Top 100-Siegel“ 2021 verliehen bekommen. Mit dieser Auszeichnung werden besonders innovative mittelständische Unternehmen geehrt – und das nunmehr bereits zum 28. Mal. Zuvor hatte Schuler Consulting in einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren seine Innovationskraft bewiesen.

Im Auftrag von compamedia, dem Ausrichter des Innovationswettbewerbs „Top 100“, untersuchten der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team die Innovationskraft von Schuler Consulting. Die Forscher legten rund 120 Prüfkriterien aus fünf Kategorien zugrunde: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation und Innovationserfolg. Im Kern geht es um die Frage, ob Innovationen das Ergebnis planvollen Vorgehens oder ein Zufallsprodukt sind, also um die Wiederholbarkeit von Innovationsleistungen. Und darum, ob und wie sich die entsprechenden Lösungen am Markt durchsetzen. Aufgrund der aktuellen Situation gab es bei dieser Runde zudem einen Sonderteil, in dem die unternehmerische Reaktion auf die Coronakrise untersucht wurde.

„Innovation kann nur erfolgreich sein, wenn die Innovation schlussendlich funktioniert und alle Beteiligten davon profitieren können“, erläutert Geschäftsführer Elias Wagner. „Der Weg dahin ist meist durchaus beschwerlich und nicht alle Versuche glücken. Dennoch bereitet einem der finale Erfolg so viel Freude, dass man unbedingt innovativ sein will.“

Um erfolgreiches Innovationsmanagement zu betreiben, hat Schuler Consulting einen internen Innovationsprozess etabliert, der kontinuierlich Innovationsprojekte anstößt und voranbringt. „Innovation im Projekt ist ganz anders als die Arbeit an grundsätzlich innovativen Ansätzen in einem Unternehmen. Beides sollte man beherrschen, wenn man erfolgreich sein will. Ich würde sagen, wir beherrschen das derzeit ganz ordentlich und die beste Bezahlung für die ‚Mühsal‘ ist der Spaß an dieser Art von Arbeit“, berichtet Elias Wagner.

Prof. Dr. Nikolaus Franke, der wissenschaftliche Leiter von „Top 100“, ist von den ausgezeichneten mittelständischen Unternehmen beeindruckt. „Die ,Top-100′-Unternehmen haben sich konsequent danach ausgerichtet, möglichst innovativ zu sein“, stellt er fest. Am 26. November gibt es noch einmal einen Anlass zum Feiern: Dann kommen alle Preisträger des aktuellen „Top 100“-Jahrgangs zusammen, um auf dem 7. Deutschen Mittelstands-Summit in Ludwigsburg die Glückwünsche von Ranga Yogeshwar entgegenzunehmen. Der Wissenschaftsjournalist begleitet seit zehn Jahren den Innovationswettbewerb als Mentor.

Zwei Manager gehen

Gleich zwei wichtige Manager hat Brigitte Küchen verloren, so meldet heute der Branchendienst Küchennews. Zum einen geht es um Ulrike Wessel, seit Oktober 2016 für Produktentwicklung, Planung, Marketing und Design verantwortlich. Vor vier Jahren war sie im Zuge der Wachstumsstrategie aus Löhne, wo sie bereits sieben Jahre für Bauformat tätig war, nach Hiddenhausen gewechselt. Für die kurzfristig anberaumte Hausmesse im September 2020 präsentierte sie kreative Ideen gegen den Mainstream in „Trüffel“ und „Barolo“ (siehe Foto), außerdem konnte eine gute Entwicklung aus dem Objektgeschäft gemeldet werden. Ab April ist Ulrike Wessel bei Poggenpohl, um im Team von Geschäftsführer Ralf Marohn die Traditionsmarke in der Gruppe mit RWK Kuhlmann neu aufzustellen.

Weiterhin wird auch Verkaufsleiter DACH Marco Wiebusch Brigitte Küchen Ende Februar auf eigenen Wunsch verlassen, wobei dieser den neuen Arbeitgeber noch nicht verraten will. Schwere Zeiten bei dem Unternehmen, das im vergangenen Jahr das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet hat. Aus dem Management bei Brigitte Küchen gab es indes noch keine Informationen.

Einem Sechstel geht es zu schnell

Mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland können einige nicht mehr Schritt halten. Ein Sechstel (17 Prozent) empfindet das Tempo als zu schnell. Ein Drittel (34 Prozent) hält das Tempo für genau richtig. Und 46 Prozent geht es nicht schnell genug. Während acht von zehn (81 Prozent) die Digitalisierung als Chance sehen, empfindet ein Sechstel (16 Prozent) sie als Gefahr. Das teilte die Initiative „Digital für alle“ mit. Grundlage ist eine repräsentative Befragung von mehr als 1.000 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Die Digitalisierung darf unsere Gesellschaft nicht spalten. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass jede und jeder selbstsicher und selbstbewusst mit digitalen Technologien umgehen und die Digitalisierung mitgestalten kann“, sagt Anna-Lena Hosenfeld, Geschäftsführerin von „Digital für alle“. Die Initiative aus 27 Organisationen aus der gesamten Gesellschaft ist Ausrichterin des Digitaltags, der 2020 erstmals stattfand und unter anderem von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterstützt wurde.

Für den zweiten bundesweiten Digitaltag am 18. Juni 2021 ist die Anmeldung von Aktionen ab sofort geöffnet. Unter www.digitaltag.eu/aktionsanmeldung steht dafür ein Online-Formular bereit. Angemeldet werden können sowohl Online-Formate als auch klassische Präsenzveranstaltungen, sofern diese im Einklang mit den geltenden Bestimmungen zum Infektionsschutz stehen. Die Anmeldungen werden redaktionell geprüft und anschließend auf www.digitaltag.eu in einer interaktiven Aktionslandkarte veröffentlicht. Tipps und Anregungen zur erfolgreichen Gestaltung von Aktionen, darunter Beispiele aus dem vergangenen Jahr, geben ein Aktionsleitfaden und eine Ideensammlung. Zur Bewerbung der Aktionen steht ein Kommunikationspaket zum Download zur Verfügung. Aktionen anmelden und daran teilnehmen können grundsätzlich alle – ob Privatpersonen, Vereine, Unternehmen oder öffentliche Hand. Für 2021 stehen die ersten Aktionen bereits fest. Darunter sind ein Barcamp zur Diskussion der Vereinbarkeit von Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Online-Touren durch vernetzte Fabriken, Sprechstunden zur Nutzung von digitalen Medien im Alltag oder im Beruf sowie Beratungen zur digitalen Teilhabe im Alter.
Ziel des Digitaltags ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Der bundesweite Aktionstag soll die Digitalisierung mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten überall in Deutschland erklären, erlebbar machen, Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen und auch Raum für konstruktiven Dialog schaffen. Mögliche Formate sind etwa öffentliche Vorträge, Diskussionen und Streitgespräche, die Vorführung digitaler Technologien in Vereinen, Behörden und Unternehmen, Tage der offenen Tür oder Coding-Kurse.

Der Digitaltag fand erstmals 2020 statt und hat mit mehr als 1.400 Aktionen Menschen in ganz Deutschland erreicht. Die Gewinnerinnen und Gewinner des „Preises für digitales Miteinander“, der im Rahmen des Digitaltags vergeben wurde, wurden von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier virtuell in Schloss Bellevue empfangen. Informationen und Hintergründe zur Initiative „Digital für alle“ sowie zum Digitaltag, den Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten gibt es unter www.digitaltag.eu.

Christian Brinkmann soll für noch mehr E-Commerce Kompetenz sorgen

Im Rahmen der konsequenten strategischen Ausrichtung der Duravit AG verstärkt Christian Brinkmann ab 01. April 2021 das Duravit Team als „Head of E-Commerce Europe“. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Anforderungen der Kunden besser gerecht zu werden, baut Duravit die Kompetenz im Bereich E-Commerce beträchtlich aus. Durch seinen Abschluss mit Schwerpunkt Marketing und Strategisches Management sowie mehr als 10 Jahren Erfahrung bei der Philips GmbH soll Brinkmann die Weiterentwicklung des E-Commerce Geschäfts bei Duravit vorantreiben. Brinkmann hat in seiner vorherigen Funktion unter Anderem E‑Commerce Kunden wie Amazon auf internationaler Ebene betreut, Onlineshops aufgebaut und zu Umsatzreibern entwickelt. In seiner neuen Position bei Duravit berichtet Brinkmann direkt an den Vorstandsvorsitzenden Stephan Tahy.

„Ich freue mich und fühle mich geehrt, den E‑Commerce Bereich bei Duravit in einer Zeit übernehmen zu dürfen, in der die Organisation ein neues und aufregendes Kapitel aufschlägt. Insbesondere freue ich mich darauf, mit dem Duravit Team zusammenzuarbeiten, um unser Business entsprechend weiterzuentwickeln und damit Mehrwert für unsere Kunden und Partner zu schaffen“, so Brinkmann.

Qualifizierung als „Geprüfte Montagefachkraft“

Bei der Montage von Tischlerprodukten verlieren viele Betriebe aufgrund vermeidbarer Fehler Zeit und schmälern somit unnötigerweise ihren Gewinn. Die neue Aufstiegsfortbildung zur geprüften Montagefachkraft, die von den Landesinnungsverbänden des hessischen und rheinland-pfälzischen Tischlerhandwerks Hessentischler und Tischlerrheinland-pfalz in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Montagetechnik angeboten wird, steuert dem entgegen und soll Tischlergesellinnen und -gesellen in die Lage versetzen, Montagearbeiten gewinnbringend abzuwickeln.

Während viele Tischlerbetriebe ihren Schwerpunkt in den vergangenen Jahren vor allem auf die Fertigung gesetzt haben, wurde das Thema Montage sträflich vernachlässigt. „Was durch neue Maschinen in der Werkstatt an Sekunden gewonnen wird, wird bei der Montage an Stunden wieder verloren“, meint Ulrich Leber, Betriebstechnischer Berater von Hessentischler. Dabei fehlt es den Betrieben nicht am handwerklichen Können, vielmehr hat die fehlende Produktivität in der Montage häufig mit unzureichender Koordination, fehlendem Wissen oder nicht vorhandener Lösungsorientierung bei der Umsetzung auf der Baustelle zu tun.

Der neue Lehrgang zur „Geprüften Montagefachkraft“ setzt genau da an und soll gute Gesellinnen und -gesellen in die Lage versetzen, Montagearbeiten als Vorarbeiter/in und aufsichtführende Person gewinnbringend abzuwickeln. In vier Pflicht- und vier Wahlmodulen erfolgt die Qualifizierung zur Geprüften Montagefachkraft.

Die Pflichtmodule umfassen die Themenbereiche „Organisation der Abläufe auf der Baustelle“, „Die sichere Baustelle“, „Technische Problemlösungen für den Monteur vor Ort“ und „Umgang mit Kunden“. Als Wahlmodule stehen die Themen „Trockenbau“, „Nachrüstung von verdeckt liegendem Einbruchschutz (Aufbauschulung Errichter-Unternehmen der LKA-Liste)“, „Montage von Funktionstüren“, „Montage von Fenstern und Türen in der Praxis“ sowie „Wasseranschlüsse in Küche und Bad (SHK-Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten, Tischler)“ und „Oberflächeninstandsetzung (Geprüfter Oberflächeninstandsetzer im Tischlerhandwerk)“ zur Auswahl, von denen insgesamt vier absolviert werden müssen.

„Um auch zukünftig noch am Markt bestehen zu können, wird es für unsere Betriebe Zeit, ihre Mitarbeiter in der Montage gut weiterzubilden, statt sich nur mit teuren Maschinen für die Werkstatt zu beschäftigen“, ist Leber überzeugt.

Die Lehrveranstaltung findet im Zeitraum vom 12. März bis 24. April 2021 unter Einhaltung aller Hygiene- und Schutzmaßnahmen als Präsenzveranstaltung in den Räumlichkeiten der Holzfachschule Bad Wildungen statt. Die Seminarkosten betragen für Innungsmitglieder 990 Euro (zzgl. MwSt.) und für Nicht-Innungsmitglieder 1.300 Euro (zzgl. MwSt.). Zudem besteht die Möglichkeit, die Module einzeln zu buchen. Pro Einzelmodul betragen die Kosten 150 Euro (zzgl. MwSt.) für Innungsmitglieder und 195 Euro (zzgl. MwSt.) für Nicht-Innungsmitglieder. Bei Fragen zum Lehrgang, wenden Sie sich bitte an Elena Pohl (Tel.: 05621/7919-74, E-Mail: pohl@leben-raum-gestaltung.de).

VDM

Das Geschäftsklima bei den Möbel-Segmenten erholt sich

Das Geschäftsklima bei den Möbeln hat sich etwas erholt. Der Wert stieg im Dezember 2020 im Vergleich zum Vormonat von -3 auf +10 Punkte. Diese positive Entwicklung zeigt sich bei fast allen Segmenten der Möbelindustrie. Bei den Wohnmöbeln gab es einen Anstieg von +15 auf +17 Punkte, während sich die Polstermöbel gar von +31 Punkten auf +35 Punkte verbesserten. Bei den Küchenmöbeln stieg das Klima von ebenfalls von -2 Punkten auf +18 Punkte.