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Autor: Möbelfertigung

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Kunststoff: Umsatz bis November 2020 negativ

Der Kunststoffsektor entwickelte sich im Zeitraum Januar bis November 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum negativ: Die Umsätze sanken um -6,9 Prozent. Dabei entwickelten sich die einzelnen Segmente uneinheitlich. Als einziges Segment legten die Baubedarfsartikel aus Kunststoff um 5,4 Prozent zu. Dagegen sanken die Umsätze bei Platten und Folien um 7,2 Prozent. Rückläufig waren auch die Umsätze bei Kunststoffverpackungen (-3,0 Prozent) sowie bei sonstigen Kunststoffwaren (-11,8 Prozent).

Möbel- und Küchenlogistik leicht gemacht

Zu den heimlichen Gewinnern der Coronakrise zählt die Möbelindustrie – zumindest im Jahr 2020. Einrichtungshäuser verzeichnen einen Run auf Sitzgarnituren, Tischgruppen, Sessel sowie Matratzen. Dass das eine oder andere neue Möbelstück Einzug in den eigenen vier Wänden hält, liegt unter anderem auch daran, dass die meisten Personen noch nie so viel Zeit zu Hause verbrachten wie in den vergangenen Monaten. Für den Transport all dieser Neuanschaffung aus Möbelhäusern und deren Online-Shops bis in die Wohnungen und Häuser ihrer neuen Besitzer sorgen meist Kleintransporter. Iveco zeigt mit einem Vorführtransporter, dass sich gerade der Daily mit Kofferaufbau optimal für diese Aufgabe eignet.

Für Möbeltransportfahrzeuge spielen nicht nur eine hohe Nutzlast und eine extreme Wendigkeit, sondern auch Volumen, ein einfacher Zugang und einiges mehr eine wichtige Rolle. Eine perfekte Basis dafür bietet ein „Iveco Daily“ mit seiner stabilen Rahmenkonstruktion und einem Eigengewicht von circa 1.940 Kilogramm. Der nur circa 632 Kilogramm leichte Kofferaufbau von Junge Fahrzeugbau ist zusammen mit dem „Iveco Daily“ 35S16HA8/P-Fahrgestell mit Normalfahrerhaus prädestiniert für die Auslieferung von Möbeln. Der fertige Iveco/Junge-Vorführtransporter verfügt somit über eine Nutzlast von circa 928 Kilogramm. Mit einer noch stärker nutzlastorientierten Ausstattung beim „Daily“ und beim Aufbau ist sogar eine Nutzlast von über 1.000 Kilogramm möglich.

Als Basis für den Möbeltransporter dient ein „Iveco Daily“ mit 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, 4.100 Millimetern Radstand und einem leistungsstarken Motor mit 2,3 Litern Hubraum mit einer Motorleistung von 114 kW (156 PS) bei 380 Nm Drehmoment. Das stufenlose Hi-Matic-8-Gang-Wandler-Vollautomatikgetriebe überträgt diese souveräne Kraftentfaltung an die Hinterachse. Ein kraftvoller Durchzug ist damit auch bei voller Ausladung gewährleistet. Eine elektrische Servolenkung sorgt für eine mühelose Manövrierbarkeit, die per Knopfdruck im City-Mode den Lenkaufwand um bis zu 70 Prozent reduziert. Modernste Fahrerassistenzsysteme und aktive und passive Sicherheitsmerkmale wie das Notbremssystem (AEBS), proaktiver Fahrspurüberwachungsassistent (LDWS) und der Seitenwindassistent helfen dabei, den Fahrer zu entlasten. Für weiteren Fahrkomfort und Erleichterungen bei Auslieferungen sorgen zudem weitere Individualausstattungen wie ein beheizbarer Komfort-Fahrersitz mit Armlehne und Lordosenstütze, ein Multifunktionslederlenkrad, eine Klimaanlage, ein Schalter für die Aufbauinnenbeleuchtung, ein Radio mit Freisprecheinrichtung, ein Ablagefach mit USB-Ladeanschluss und vieles mehr.

Für eine hohe Nutzlast und möglichst viel Volumen sorgen beim Vorführfahrzeug der in der Basisausstattung lediglich 632 Kilogramm leichte Kofferaufbau aus 25 Millimeter starken PET-Sandwichpaneelen. Für den Durchblick im Inneren des 4.370 Millimeter langen, 2090 Millimeter breiten und 2.400 Millimeter hohen Kofferaufbaus sorgt nicht nur ein transluzentes GFK-Dach, sondern auch LED-Leuchtstreifen, die sich im Fahrerhaus an- und ausschalten lassen. Speziell für den kratzerfreien Transport von aufgebauten Möbeln hat der Leichtbaukoffer einen Boden mit glatter Oberfläche und eine Nadelfilzinnenverkleidung. Zwei Reihen in den Seitenwänden und der Vorderwand eingelassene Stäbchenzurrschienen sorgen für eine optimale Ladungssicherung. Dank der luftgefederten Hinterachse des „Iveco Daily“ reduziert sich die Ladekantenhöhe bei abgelassener Luftfederung und erleichtert das Be- und Entladen über die ausziehbare fünfstufige Aluminium-Treppe. Weitere Zusatzausstattungen wie eine Rückfahrkamera, ein Dokumentenhalter, passende Zurrgurte für die Zurrschienen und ein kraftstoffeinsparender 3D-Dachspoiler komplettieren den Aufbau. Ein DIN-EN-12642-Code-XL-Zertifikat erlaubt zudem bei formschlüssiger Ladung einen Transport ohne weitere Ladungssicherungselemente.

Der „Iveco Daily“ mit Leichtbaukoffer für die Möbel- und Küchenlogistik ist per Einrechnungsgeschäft direkt bei den Iveco-Händlern beziehungsweise als sofort verfügbares Fahrzeug im Iveco „Order & Drive“-Programm erhältlich. Mit diesem Service bietet Iveco seinen Kunden in vielen Branchen und Anwendungen die Möglichkeit, schnell an ein fertig einsetzbares Fahrzeug zu kommen, wenn es die Auftragslage kurzfristig erfordert.

Feiert 55-jähriges Firmenjubiläum

Jubiläum in der Schweiz: 1966 gründete Ernst Kaindl, der im Jahr 2017 verstorben ist, im luzernischen Menznau die AG für Holzindustrie. 55 Jahre später hat sich aus diesem ursprünglichen Handelsstandort eine Unternehmensgruppe für ökologische Holzwerkstoffe von internationaler Bedeutung entwickelt. Der Schweizer Standort ist das Mutterwerk der Swiss Krono Group und exportiert heute seine Produkte in mehr als 90 Länder. Hier arbeiten rund 480 Personen daran, jeden Tag mit modernsten Produktionsanlagen innovative Qualitätsholzwerkstoffe „Made in Switzerland“ herzustellen und diese weltweit zu vermarkten.

2021 feiert das Schweizer Unternehmen sein 55-jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund gewährt Swiss Krono jeden Monat einen Blick in ihr Firmenarchiv und zeigt, wie sich der Standort in über einem halben Jahrhundert verändert hat.

Mit beeindruckenden alten Fotos und neuen Aufnahmen, beispielsweise vom Verwaltungsgebäude, Trends, Werbematerial, Transportlogistik oder Produktionsanlagen, nimmt der Holzwerkstoffhersteller alle Interessierten mit auf eine Zeitreise durch 55 Jahre Firmengeschichte.

Nachhaltige Klebelösungen wurden auf der „Bau Online“ 2021 präsentiert

247 Aussteller aus 29 Ländern, 1.495 Live-Vorträge, 31 Konferenzforen in drei Zeitzonen und 4.316 1:1 Gespräche: Die erste digitale „Bau Online“ 2021 bot an drei Tagen ein umfangreiches und kostenfreies Programm für 38.325 Teilnehmer aus 138 Ländern.

Was aufgrund von Corona nicht live stattfinden konnte, wurde von den Veranstaltern in kürzester Zeit auf einer digitalen Plattform möglich gemacht: Die internationale Baubranche traf sich Mitte Januar, um Kontakte zu knüpfen, neue Produkte vorzustellen und über Trends und Herausforderungen in ihrer Industrie zu diskutieren. Dabei standen Themen wie Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Energiewende, Nachhaltigkeit und Wohnen der Zukunft im Mittelpunkt, aber auch die Auswirkungen von COVID-19 auf die Baubranche.

Die Bonding Engineers von Lohmann ließen es sich nicht nehmen als einziger Klebebandhersteller an der „Bau Online“ 2021 teilzunehmen und erwarteten ihre virtuellen Besucher mit spannenden Produkt- und Technologie-Innovationen. Auf reges Interesse stießen besonders die Live-Vorträge in deutscher und englischer Sprache zu Lohmanns zertifizierter „Static Direct Glazing“ Methode für den Verglasungsprozess sowie zu den neuen Produktvarianten „DuploCOLL 56056“ und „56057“, die ihn revolutionieren. Für die aktuell gestiegene Nachfrage nach Glas- und Plexiglasabtrennungen im Bereich des Fensterbaus stellten die Klebeexperten ihr bewährtes „Clear Performance Tape“ „DuploCOLL CPT“ vor, welches zuverlässig und sicher dort angewendet werden kann, wo Abstand und Schutz in der Pandemie wichtig ist. Auch die Möglichkeit für 1:1 Gespräche wurde von Teilnehmern aus den unterschiedlichsten Ländern sehr gut angenommen. Zum ersten Mal präsentierten die Bonding Engineers aus Neuwied außerdem ihre Technologie-Premiere „TwinMelt“, eine nachhaltige Klebelösung ohne Lösemittel:  für neue, innovative Arten der Verklebung.

„Wir sind sehr zufrieden mit den drei virtuellen Messetagen. Dieser Austausch mit unseren Kunden und Partnern aus der ganzen Welt ist in diesen Zeiten besonders wichtig und wir freuen uns schon jetzt auf die „Live“ „Bau“ 2023. Eine Messe dieser Größe wird zwar nicht vollständig durch eine Online-Veranstaltung ersetzt werden können – wir werden aber künftig vermehrt zusätzlich auf digitale Tools setzen, ob intern oder im Kontakt mit unseren Kunden“, so Renate Fofana, Leiterin des Industrial Segments bei Lohmann.

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Umsatzanstieg bei Kunststoff im November 2020

Der Umsatz der Kunststoffindustrie ist im November 2020 gegenüber November 2019 um 4,0 Prozent gestiegen. Dabei verzeichnete der Inlandsumsatz ein Plus von 3,3 Prozent und der Auslandsumsatz stieg ebenfalls um 5,2 Prozent. Der Umsatz im November 2019 hatte im Vergleich zum November 2018 um insgesamt -6,2 Prozent verloren. Dabei war der Umsatz im Auslandsgeschäft um -5,4 Prozent und im Inland um -6,6 Prozent gefallen.

Umsatz sinkt 2020 von 413 auf 95 Mio. Euro – 54 von 70 geplanten Messen mussten abgesagt werden

„Wir bleiben auf Betriebstemperatur“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. „Unsere Branchen wollen schnellstmöglich zurück zur persönlichen Begegnung. Trotz vieler Chancen der digitalen Formate freuen wir uns darauf, die neuen Möglichkeiten der digitalen Messewelt auch wieder mit physischen Treffen zu verbinden. Mit unserer ersten Messe in 2021 wollen wir auch in unseren Hallen wieder Vollgas geben. Darauf haben wir uns in den zurückliegenden Monaten der Pandemie sehr gut vorbereitet.“
Bisher tragen die finanziellen Reserven aus der guten wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre, Kurzarbeit und eine aktuell strikte Sparpolitik das Unternehmen ohne größeren Personalabbau durch die Krise, die dennoch, wie in der gesamten Messewirtschaft, deutliche Spuren in der Bilanz hinterlässt. Seit März 2020 hat auf dem Kölner Gelände keine eigene Veranstaltung mehr stattgefunden. 54 von 70 geplanten Messen im In- und Ausland wurden 2020 abgesagt oder – zum Teil mehrfach – verschoben.

Finanzgeschäftsführer Herbert Marner beziffert den Umsatz im Jahr 2020 auf rund 95 Mio. Euro, den Verlust auf voraussichtlich etwa 115 Mio. Euro. Dass zuvor nach mehrjährigem Wachstum 2019 noch ein Rekordumsatz in Höhe von 413 Mio. Euro und ein Gewinn nach Steuern von über 30 Mio. Euro zu verzeichnen war, hilft dem Unternehmen heute sehr: „Unser überdurchschnittlich hohes Eigenkapital von mehr als 250 Mio. Euro wurde bis zum Jahresende zwar fast zur Hälfte aufgebraucht, reicht aber aus, um auch die bisher bekannten und eventuell weitere Ausfälle in 2021 zu tragen. Dies gilt bis auf Weiteres auch für die Liquidität, die wir erst in der zweiten Jahreshälfte gegebenenfalls durch neue Darlehen stärken müssten. Zudem wollen wir aber – anders als vor der Krise geplant – zur Sicherung unserer zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit einen Teil unseres Innovations- und Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 durch eine zusätzliche zweckgebundene Eigenkapitalerhöhung von 120 Mio. Euro finanzieren. Dazu sind wir mit unseren Gesellschaftern aktuell im Gespräch.“

Rund 7.000 Aussteller und mehr als 400.000 Besucher haben nach den Worten von Messegeschäftsführer Oliver Frese, seit Anfang 2020 als Chief Operating Officer im Amt, an den physischen Koelnmesse-Veranstaltungen im Jahr 2020 teilgenommen. In Deutschland fanden fünf eigene Messen im physischen, vier im digitalen Format statt. Sieben waren es im Ausland, darunter die „Interzum Guangzhou“ und die „Thaifex – Anuga Asia“ in Bangkok, die beide ihren erfolgreichen Re-Start mit gutem geschäftlichem Verlauf bereits erlebt haben. Darüber hinaus gab es in Köln vier Gastmessen sowie Kongresse außerhalb der Messeveranstaltungen mit etwa 100.000 Teilnehmern.

Hinzu kamen rein digitale Veranstaltungen im In- und Ausland, darunter die „Gamescom“ und die „DMexco@home“. „Sie haben bewiesen“, so Frese, „dass sowohl Publikum-Events als auch primär geschäftliche Begegnungen im Netz Erfolgspotenzial haben.“ Die beiden Veranstaltungen wurden im Sommer in wenigen Wochen auf einer neu geschaffenen digitalen Plattform auf die Beine gestellt. „Eines melden unsere Kunden uns aber sehr deutlich zurück“, so Frese weiter: „Digitale Lösungen führen nicht allein zum Erfolg. Inzwischen haben wir unsere digitalen Geschäftsmodelle verfeinert, um sie in den kommenden Jahren in hybriden Formaten gewinnbringend für unsere Kunden einzusetzen. Messen der Zukunft werden aus hochkarätigen physischen Kern-Events am Standort bestehen, die von einer bis dahin nicht erreichten weltweiten digitalen Reichweite begleitet werden. Sobald die Pandemie uns lässt, wollen wir das in der Praxis unter Beweis stellen.“

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Koelnmesse-Konzern lag 2020 im Jahresdurchschnitt weltweit bei 934. Dazu zählen neben der Koelnmesse GmbH 13 Tochtergesellschaften im Ausland und in Köln die neue Koelncongress GmbH, die 2020 aus der früheren Koelnmesse Ausstellungen GmbH und der KölnKongress GmbH verschmolzen wurde. Bereits im März 2020 hat die Koelnmesse mit einem Einstellungsstopp auf die ungewisse Lage reagiert. „Es bleibt aber“, so Gerald Böse, „unser erklärtes Ziel, mit unserer hochkarätigen Mannschaft die Krise möglichst komplett zu überstehen. Denn wir brauchen das Team. Unsere volle Aufmerksamkeit gehört den Herausforderungen, vor die die Veränderungen des Messegeschäfts uns stellen. Dank frühzeitiger Ausstattung der gesamten Belegschaft mit exzellenter mobiler Technik waren wir von Anfang an mobil und konnten unsere Arbeit kreativ und kooperativ fortsetzen.“

Zukünftige hybride Formate werden auch neue Anforderungen an die räumliche Struktur des Geländes stellen. „Wir haben aufgrund der Auswirkungen der Pandemie unsere Investitionen repriorisiert und teilweise verschoben. Unsere Gesellschafter stützen aber unser Vorhaben, die nächsten wichtigen Schritte unseres ambitionierten Programms Koelnmesse 3.0 – wenn auch zeitverzögert – umzusetzen“, berichtet Böse. „Die Modernisierung und Sanierung einiger bestehender Hallen wurde fortgesetzt. Die neue Halle 1 am Auenweg ist fertiggestellt, die Planungen für unsere Messe-, Kongress- und Eventlocation ,Confex‘ laufen weiter. Es wird eine Blaupause sein für Messen in der Post-Corona-Zeit und uns mit seiner Flexibilität und universellen Einsetzbarkeit in Zukunft Wettbewerbsvorteile bieten.“

Auf die Aussteller und Besucher wartet nach dem Messe-Re-Start – auch aufgrund zahlreicher Verschiebungen – ein gut gefüllter Terminkalender. Den sicher noch andauernden Einschränkungen durch die Pandemie begegnet die Koelnmesse mit einem 2020 entwickelten Sicherheitskonzept. Mehrere Wochen lang war in der Kölner Messehalle 9 das „B-SAFE 4business“-Village aufgebaut, in dem sich Aussteller, Besucher und Vertreter der Messewirtschaft von der Wirksamkeit umfassender Schutzmaßnahmen und der Machbarkeit von Messen unter Corona-Bedingungen überzeugt haben. In Köln stehen (Stand Mitte Februar 2021) bis zum Jahresende 14 eigene Messen und 20 Gastveranstaltungen, im Ausland 16 Veranstaltungen auf der Agenda. Ein Highlight im internationalen Geschäft ist zudem die in den kommenden Herbst verschobene „Expo“ 2020 in Dubai, wo die Koelnmesse einmal mehr die Organisation und den Betrieb des deutschen Pavillons verantwortet. Seit Februar läuft auf dem Kölner Messegelände der Betrieb eines der größten deutschen Impfzentren, das die Koelnmesse als Full-Service-Anbieter von der Planung über die Konzeption bis zur Umsetzung komplett organisiert hat.

Die finanzwirtschaftliche Prognose für 2021 bleibt schwierig. Herbert Marner: „Wir werden sicher weitere signifikante Umsatzeinbußen hinnehmen müssen und je nach Dauer der Krise auch in 2021 wieder hohe Verluste schreiben. Unsere Szenarien richten sich nach dem Zeitpunkt des Re-Starts und der Geschwindigkeit, mit der die Messen zu neuer Normalität finden können.“ Die Koelnmesse will nach der Corona-Pandemie schnellstmöglich an ihr nachhaltiges Wachstum anknüpfen. Nach Überwindung der weltweiten Krise plant sie – eine wieder stabile Entwicklung der Weltwirtschaft vorausgesetzt – ab 2023 die Rückkehr zum früheren Ergebnis- und Umsatzniveau.

Will mehr nachhaltige Baumwolle einsetzen

Das dänische Einrichtungsunternehmen Jysk, zu dem auch die rund 970 Stores von Dänisches Bettenlager in Deutschland gehören, arbeitet an vielen Projekten, um die Umwelt zu schützen. Das Unternehmen konzentriert sich unter anderem auf die Rohstoffe, die für seine Produkte verwendet werden.

100 Prozent nachhaltige Baumwolle bis Ende 2024 Jetzt haben sich Jysk und Dänisches Bettenlager ein spezifisches Ziel für Baumwolle gesetzt: Bis Ende 2024 muss die gesamte Baumwolle, die für die Herstellung der Textilprodukte des Unternehmens bezogen wird, nachhaltiger produziert sein. Dabei ist „nachhaltigere Baumwolle“ entweder als Bio-Baumwolle, recycelte Baumwolle oder Baumwolle, die von der Organisation Better Cotton Initiative (BCI) bezogen wird, definiert.

„Wir haben uns schon lange auf Baumwolle konzentriert, da traditionell viel Wasser und Pestizide in der Baumwollproduktion verwendet werden. Deshalb haben Jysk und Dänisches Bettenlager unter anderem eine Reihe von Produkten aus Bio-Baumwolle verkauft. Jetzt sind wir bereit, den nächsten großen Schritt in Bezug auf den Rest des Sortiments zu unternehmen und haben ein explizites Ziel festgelegt, das alle unsere Textilprodukte umfasst“, so Rune Jungberg Pedersen, Communications- und CSR-Director bei Jysk.

„Alle Textilprodukte“ umfasst dabei diejenigen Produkte des Unternehmens, bei denen Textilien mindestens 80 Prozent des Produktgewichts ausmachen. „Es ist ein Fokusthema des Unternehmens und betrifft einen erheblichen Teil unseres Sortiments“, so Rune Jungberg Pedersen.

JYSK ist zudem Mitglied der Better Cotton Initiative (BCI), einer internationalen gemeinnützigen Organisation, die sich für bessere Standards in der globalen Baumwollproduktion einsetzt. Ziel ist es, die Branche so zu verändern, dass langfristig die gesamte Baumwolle nachhaltiger produziert wird.

Derzeit hat BCI mehr als zwei Millionen Baumwollbauern darin geschult, weniger Wasser und weniger Pestizide in der Baumwollproduktion zu verwenden. Die Ausbildung von BCI umfasst auch soziale Aspekte wie angemessene Arbeitsbedingungen und Vergütung.

Die Baumwolle in den Produkten von Jysk stammt unter anderem aus Pakistan. In Pakistan hat die Ausbildung von Landwirten durch BCI in der Baumwollsaison 2018/2019 dazu geführt, dass diese Landwirte in ihren Produktionen durchschnittlich 15 Prozent weniger Wasser verbraucht haben, als durchschnittliche Nicht-BCI-Landwirte. Gleichzeitig erzielten sie durchschnittlich 11 Prozent höhere Erträge, als vergleichbare Nicht-BCI-Landwirte.

Als „Klimaneutraler Hersteller“ ausgezeichnet

Nolte Möbel ist von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ ausgezeichnet worden. Als neuer Teilnehmer im DGM-Klimapakt erlangte der Schlafzimmerhersteller aus Germersheim gleich die höchste Stufe der Klimaschutzinitiative der deutschen Möbelindustrie. Ziel des Klimapakts ist die Bilanzierung, Reduzierung und Neutralisierung von CO2-Emissionen. „Wir sind ein wichtiger Industriezweig in Deutschland und möchten als solcher ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Wir freuen uns, dass Nolte Möbel uns tatkräftig dabei unterstützt“, betont DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.
 
Anfang 2016 hat die DGM den „Klimapakt für die Möbelindustrie“ gegründet, um damit aktiv am anvisierten 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen mitzuwirken. Das Fundament des DGM-Klimapakts bildet die CO2-Bilanz der teilnehmenden Unternehmen, der sogenannte Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck). In einem dreistufigen Verfahren wird diese Bilanz erstens in Zusammenarbeit mit einer Klimaschutzberatung erstellt. Zweitens werden die CO2-Emissionen so weit wie möglich reduziert, und drittens im Idealfall schließlich vollständig abgelöst – so wie es Nolte Möbel nun vorgemacht hat. „Die Kompensation von CO2-Emissionen erfolgt durch den Erwerb sogenannter Klimaschutzzertifikate von hochwertigen Projektbetreibern auf der ganzen Welt“, erklärt Winning. Ein Zertifikat entspricht einer Tonne CO2. Es kommt der globalen CO2-Bilanz und darüber hinaus der Infrastruktur am Projekt-Standort zugute. Nolte Möbel hat zur Ablösung seiner Emissionen in ein Waldaufforstungsprojekt in Uruguay investiert.
 
„Die am DGM-Klimapakt teilnehmenden Unternehmen profitieren aber nicht nur von einer gesünderen Umwelt und etwaig aufgedeckten Einsparpotenzialen“, macht Winning deutlich. „Denn außerdem dürfen sie ihre Produkte mit dem aussagekräftigen DGM-Klimalabel kennzeichnen.“ Nolte Möbel kann Endverbraucher fortan über das RAL Gütezeichen „Goldenes M“, und das Emissionslabel hinaus, auch mit dem Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“ von sich und seinen nachhaltigen Schlafzimmermöbeln „Made in Germany“ überzeugen.

Kita Holzwürmchen zieht in neue Räumlichkeiten

Liebevoll gestaltete Gruppenräume und jede Menge Platz für Bildungsangebote wie Bauen, Malen, Basteln und Turnen warten im neuen Zuhause der Kita Holzwürmchen auf Kinder von null bis sechs Jahren. In den umfangreich umgebauten Räumlichkeiten der ehemaligen Lübbecker Pestalozzi-Schule finden seit Anfang Januar drei Gruppen für insgesamt 45 Kinder Platz, im Sommer kommt eine weitere Gruppe hinzu.

In der Kita werden unter der Trägerschaft von Kita|Concept neben den Kindern von Beschäftigten der Ima Schelling Group auch Kinder aus ganz Lübbecke betreut. Durch die Kooperation mit Kita|Concept stellt sich Ima Schelling als großer Arbeitgeber in der Region Lübbecke seiner Verantwortung als modernes Unternehmen. Mit erweiterten Öffnungszeiten setzen die Partner ein Zeichen im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: „Uns ist es ein besonderes Anliegen, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer betriebsnahen Kinderbetreuung zu unterstützen“, sagt Maximilian Lehner, Sales Director und Managing Partner bei Ima Schelling. „Daher realisierten wir das Kita-Projekt in direkter Nähe zum Unternehmen. Im Alltag der Holzwürmchen stehen immer die Bedürfnisse und Interessen der Kinder im Vordergrund, das ist uns sehr wichtig.“

Bereits im Sommer 2019 startete die Kita mit einer Gruppe von 15 Kindern und richtete sich übergangsweise in einer mobilen Raumlösung ein, bis die Umbaumaßnahmen am ehemaligen Schulgebäude fertig gestellt waren. Im Januar dieses Jahres startete dann unter Corona bedingten Einschränkungen die Eingewöhnung für viele neue Holzwürmchen. Sie können sich nun über einen separaten Snoezelraum zum Krafttanken und Entspannen freuen und ausgiebig durch das großzügige Außengelände toben. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Ima Schelling und der Stadt Lübbecke sowie dem Kreis Minden-Lübbecke dieses besondere Kita-Projekt umsetzen konnten“, bekräftigt Tim Seidel, Geschäftsführer der Kita|Concept Trägerschaften gGmbH, zu deren Kooperationspartnern zum Beispiel die Deutsche Bahn AG, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Vaillant oder Zwilling gehören. „Damit ist ein weiterer wichtiger Baustein für die moderne Arbeitswelt gesetzt worden.“