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Autor: Möbelfertigung

Neue Corona-Beschlüsse ohne Öffnungsperspektive für den Handel

Die deutsche Möbelindustrie reagiert mit Bestürzung auf die neuen Corona-Beschlüsse. „Wir kritisieren, dass weiterhin eine Perspektive für die Öffnung des Einzelhandels fehlt“, sagt Jan Kurth, Geschäftsführer der Möbelverbände (VDM/VHK). „Leider wurde die in Aussicht gestellte Strategie für eine sichere und gerechte Öffnung gestern nicht vorgelegt, sondern sie muss erst noch erarbeitet werden.“ In einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich der VDM mit einem konkreten Maßnahmenpaket für eine abgesicherte Öffnung des Möbelhandels spätestens ab 1. März stark gemacht. „Durch die unerwartete Absenkung der Inzidenzgrenze von 50 auf 35 wird eine Öffnung noch einmal zusätzlich erschwert“, kritisiert Kurth.

„Für die deutsche Möbelindustrie bedeutet die Verlängerung des Lockdowns bis 7. März eine weitere dramatische Verschlechterung der Auftragslage“, stellt der Geschäftsführer weiter fest. Schon im Januar sind die Auftragseingänge laut der Verbandsstatistik drastisch zurückgegangen – in der Spitze um mehr als 80 Prozent. Für den Monat Februar plant laut einer verbandsinternen Umfrage gut die Hälfte der befragten Möbelhersteller Kurzarbeit. „Die Schließung der Möbelhäuser schlägt voll auf die Industrie durch – mit Folgen für die Arbeitsplätze und den Produktionsstandort Deutschland“, berichtet Kurth. „Aus dem langen Lockdown könnte für einige Hersteller schließlich ein Knockout werden.“

Für die Zeit, in der die Handelsflächen weiter geschlossen bleiben, fordern die Möbelverbände die Möglichkeit von individuellen Beratungsterminen, die digital vorab zu buchen sind und auf maximal zwei Personen pro Haushalt sowie eine Beratungszeit von einer Stunde beschränkt werden.

Deutliches Umsatzplus im Bauhauptgewerbe im November gegenüber 2019

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im November 2020 gegenüber dem November 2019 um 6,0 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Von Januar bis November 2020 stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,4 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 1,5 Prozent. Wesentliche Effekte der Corona-Krise auf Umsatz und Beschäftigung im Bauhauptgewerbe konnten nicht beobachtet werden.

Beim Bau von Gebäuden (Hochbau) stiegen die Umsätze im November 2020 gegenüber November 2019 um 5,9 Prozent und im Tiefbau um 0,4 Prozent. Von den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes verzeichnete die Branche „Zimmerei und Ingenieurholzbau“ mit +19,6 Prozent eine erhebliche Umsatzsteigerung. Die größten Umsatzeinbußen gab es dagegen beim „Sonstigen Tiefbau“ (zum Beispiel Wasserbau) mit -2,6 Prozent gegenüber November 2019.

Wurde zum vierten Mal als „Top 100“ ausgezeichnet

Die Mafell AG ist „Top 100“-Innovator. Bereits zum vierten Mal wurde die Innovationskraft des Familienunternehmens aus Oberndorf ausgezeichnet. Der Premiumhersteller von Elektrowerkzeugen und Zimmereimaschinen hat in einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren seine Innovationskraft bewiesen. „Die neuerliche Auszeichnung zeigt, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Anstrengungen nicht nachgelassen haben und Mafell seinem Anspruch und Claim ‘creating excellence‘ gerecht wird“, freut sich Matthias Krauss, Vorstandsvorsitzender der Mafell AG über die Auszeichnung.

Das beweist beispielhaft die jüngste Innovation „Made in Oberndorf“: die „Nutfräse NFU 50“. Die multifunktionale Maschine hat bei der Präsentation vor einem Jahr die Anwender und Experten begeistert und zu einem unerwartet hohen Bestelleingang geführt. „Wir haben in die Maschine unsere Erfahrung und unser Wissen investiert und dabei immer den Anwender im Blick gehabt“, erklärt Matthias Krauss.

Dass dies kein Zufall, sondern ein reproduzierbares Ergebnis von Prozessen und Strukturen ist, das haben der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team überprüft. Die Forscher legten rund 120 Prüfkriterien aus fünf Kategorien zugrunde: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation und Innovationserfolg.

Aufgrund der gegenwärtigen Situation wurde auch die unternehmerische Reaktion auf die Corona-Pandemie untersucht. Während viele Branchen hart von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie getroffen wurden, verzeichnete die Mafell AG einen Rekordumsatz.

Der Premiumhersteller von Elektrowerkzeugen für das Holzhandwerk macht dies neben der Innovationsfähigkeit im Wesentlichen an zwei weiteren Faktoren fest: Einerseits am Mafell Vertriebssystem, denn seit 2017 verkauft der Hersteller in Deutschland über den Handel nur noch preisgebundene Kommissionsware an das Handwerk. Andererseits an der außergewöhnlich hohen Eigenfertigungtiefe am Produktionsstandort in Oberndorf, die weitgehend unabhängig von externen Lieferausfällen ist.

Die Tops und Flops zum Jahresanfang 2021

Ursula Geismann, Geschäftsführerin der Initiative Furnier + Natur (IFN) und langjährige Wohnanalystin hat sich kürzlich mit den aktuellen Wohntrends befasst. Und hat in diesem Zusammenhang einige „Bringer“ und „Rohrkrepierer“ ausgemacht:

Mid-Century-Design bleibt in der generellen Formensprache angesagt. Mid-Century-Design erinnert optisch an Möbel- und Einrichtungsgegenstände aus den 1940er bis 1960er Jahren.

Mehr warme Töne. Noch punkten Grau, Schwarz und Weiß etwa im Küchenmöbelangebot. Doch am Farbenhorizont erscheinen immer mehr warme Töne. Warme Farben, gerne pastellig, sorgen für eine wohnliche Atmosphäre. Einzelne starke Farbakzente, etwa bei Sofakissen, sind schöne individuelle Eyecatcher. Das Farbthema „Orient“ gewinnt an Bedeutung. Dazu passen gut die Trendmetalle Messing und Kupfer. Pantones Farben für 2021 sind das freundliche Illuminating Gelb und das zart-pastellige Ultimate Gray. Auch sie passen gut in diesen Trend.

Originelle Tapte und bunte Heizkörper. Modernes Wohnen ist immer ein individueller Mix aus verschiedenen Einrichtungsstilen und Materialien. Das Neuheitenangebot an originellen Tapeten steigt und komplettiert so manchen Wohnwunsch: Von tropischen Stränden über abstrakte Blockstreifen bis hin zu Vintage-Mustern. Auch personalisierte Tapete mit eigenen Zeichnungen oder Fotos ist dank der vielen Online-Angebote in allen Größen möglich. Farben kommen endlich auch bei Heizkörpern zum Einsatz. Früher weiß und damit eher dezent, wird der Heizkörper mehr und mehr zum farblichen Objekt mit eigenständigem Selbstbewusstsein. Hier entsteht ein neuer Gestaltungstrend.

Gutes Licht ist ein Must-have. Vielleicht, weil wir mehr Zuhause waren, vielleicht, weil das Angebot immer besser wird: Eine Wohnung braucht gute Beleuchtung. Vorbei sind die Zeiten, als nur eine Deckenleuchte einen Raum ausstrahlte. Heute werden viele verschiedenen Lichtquellen bevorzugt. „Gutes Licht ist dann, wenn die Leuchte nicht auffällt,“ das verstehen immer mehr Menschen.

Das Boxspringbett ist auf dem Rückzug. Betten mit Bettgestell, auch gerne in Komforthöhe, sind wieder stärker im Kommen. Holz und Holzwerkstoffe sind für Bettgestelle beliebter als Metalle.

Furnier ist angesagter Allrounder. Furnier geht schon immer als Möbeloberfläche, erobert sich aber zunehmend weitere Accessoires des Wohnens wie Leuchten, Paravents oder Zierobjekte. Dabei ist die Eiche die Königin und toppt noch alle anderen Furniere. Doch es ist auch Bewegung im Markt. Nachgefragt werden zunehmend das helle Furnier des Ahorns, der mittel- bis dunkelbraune elegante amerikanische Nussbaum und die ruhige und gelblich-helle Birke. Auffällig ist eine steigende Nachfrage der internationalen Möbelindustrie nach Nadelholzfurnieren. Hier sind es Lärche, Kiefer und Tanne die vermehrt zu Furnier für Möbel verarbeitet werden.

Intensiviert das Geschäft mit Klein- und Leichtrollenbahnen

Die Torwegge GmbH und Co. KG verzeichnet zurzeit ein gestiegenes Interesse an Klein- sowie Leichtrollenbahnen (KLB). Der ostwestfälische Anbieter von Fördertechnik produziert und vertreibt die speziell für leichte und kleine Lasten konzipierten Rollenbahnen von seinem Bielefelder Standort aus. Mit der Produktion von sowohl einzelnen Komponenten wie Schienen, Rollen oder Stützböcken als auch von ganzen Bahnsystemen gewährleistet Torwegge maßgeschneiderte Lösungen.

„Bedarf an Klein- und Leichtrollenbahnen herrscht überall dort, wo eine gewisse Anzahl an einzelnen Kartons oder Kisten gehandelt werden müssen, also in fast jedem Betrieb“, sagt Uwe Eschment, Geschäftsführer der Torwegge GmbH und Co. KG. Die Rollenbahnen werden branchenübergreifend in Verpackungslinien, zur Zuführung in der Montage, zum Transport oder zum Puffern von Waren manuell oder über Gefälle verwendet.

Während Kleinrollenbahnen aufgrund des geringen Abstandes ihrer Tragrollen speziell für kleine und leichte Güter geeignet sind, finden Leichtrollenbahnen hingegen bei größeren Paketen und Traglasten bis rund 50 Kilogramm Anwendung, da ihre Tragrollen einen größeren Durchmesser und damit einen größeren Achsabstand haben. Da die Rollenbahnen im Vergleich zu herkömmlichen Systemen dieser Art einen kleineren Durchmesser haben und schmaler sind, wird weniger Material benötigt. Kunden profitieren daher von geringeren Investitionskosten. Zudem ist der Platzbedarf auf die eher kleinen Fördereinheiten angepasst, was der gesamten Gebäudegestaltung und Raumnutzung zu Gute kommt.

Rollenbahnen gehören mit zu den am häufigsten genutzten intralogistischen Fördersystemen, wenn es um das Bewegen von Stückgut geht. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen: ob manuell, von Schwerkraft angetrieben oder vollautomatisiert, von Klein- und Leichtrollenbahnen bis zu Schwerlastrollenbahnen. Mit einfachem Aufbau, hoher Betriebssicherheit und geringem Bedienungsaufwand können sie große Mengen befördern.

Villeroy & Boch

„Kitchen Innovation Award“ 2021 für die Keramikspüle „Subway Style“

2021 vergibt die Initiative LifeCare zum nunmehr 15. Mal den „Kitchen Innovation Award“ an die beliebtesten Produkte aus dem Bereich Küche. In diesem Jahr geht der begehrte Preis in den Kriterien Funktionalität, Innovation, Produktnutzen, Design und Materialbeschaffenheit an „Subway Style“ von Villeroy & Boch. Vor allem in der Küche spielt Hygiene eine entscheidende Rolle. So kann „Subway Style“ nicht nur durch ihre keramischen Materialvorzüge punkten. Denn Dank der Oberflächenveredelung „CeramicPlus“ ist sie noch reinigungsfreundlicher als herkömmliche Keramik. Die hochwertige Spüle ist kratz- und stoßfest, hitzebeständig und lebensmittelecht. Getreu der Devise „So vielfältig wie das Leben“ bietet „Subway Style“ in verschiedenen Größen und einer großen Auswahl an lichtechten Keramikfarben jede Menge Möglichkeiten, den individuellen Stil in der Küche zu inszenieren.

Das zweistufige Auswahlverfahren – bestehend aus der Nominierung durch eine kompetente Fachjury und einer, für die Vergabe der Auszeichnungen ausschlaggebenden, repräsentativen Zielgruppenbefragung – macht den Kitchen Innovation Award so besonders und wertvoll. Denn die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden stehen hier klar im Mittelpunkt. Jedes Jahr werden herausragende Produkte und Marken nach sieben Kriterien bewertet: Bedienkomfort beziehungsweise Funktionalität, Produktnutzen, Innovation, Design, Materialbeschaffenheit, Ergonomie und Ökologie bzw. Nachhaltigkeit. Der Award wird in 55 Ländern vermarktet und genießt bei Händlern, Planern und Endverbrauchern großes Vertrauen.

HDH

Geschäftsklima der Kunststoffindustrie: Lage und Erwartungen verbessern sich weiter

Der ifo-Konjunkturtest für die Kunststoffindustrie zeigt im Januar 2021 eine positive Entwicklung beim Geschäftsklima. Der Wert für die Lage stieg im Januar 2021 gegenüber Dezember 2020 nochmals von 20 auf 26 Punkte. Im Vorjahresmonat hatte der Wert bei -2 Punkten gelegen. Ebenso stieg der Wert bei den Geschäftserwartungen im Dezember 2020 gegenüber dem Vormonat von +13 Punkten auf +15 Punkte. Der Wert im Januar 2020 hatte bei -3 Punkten gelegen. Die kontinuierliche Verbesserung der Lage und der Erwartungen lässt auf eine weiter positive Entwicklung hoffen.

„Interzum“

Präsenz-Veranstaltung abgesagt – Weltleitmesse 2021 ins Netz verlegt

Seit Wochen ein offenes Geheimnis, jetzt ist es amtlich: Die physische „Interzum“ ist abgesagt. In einer Pressemitteilung der Koelnmesse heißt es: Die „Interzum“ findet vom 4. bis 7. Mai 2021 als rein digitale Veranstaltung statt. „Unsere Aussteller brauchen jetzt Planungssicherheit. Aufgrund der weiterhin dynamischen Entwicklung der Pandemie haben wir uns, in enger Abstimmung mit der Branche, dazu entschieden, die ,Interzum‘ rein digital durchzuführen. Wir hatten die Messe konzeptionell bewusst so angelegt, dass wir jederzeit von hybrid auf digital wechseln können“, kommentiert Oliver Frese, Chief Operating Officer der Koelnmesse, die aktuelle Entscheidung. „Mit unserer digitalen Lösung ,Interzum@home‘ bieten wir den Zulieferern der Möbelindustrie und des Interior Designs eine hochattraktive Plattform, ihre Innovationen auf einer digitalen Weltbühne zu präsentieren, die sicherlich zum State of the Art gezählt werden kann “, so der Geschäftsführer weiter.
„Mit der ,Interzum@home‘ bietet uns die Koelnmesse in diesen so außergewöhnlichen Zeiten eine optimale Brücke hin zur ,Interzum 2023‘. Das begrüßen wir von Seiten der Industrie sehr. Die digitale Plattform ermöglicht uns, unsere Produkte und Innovationen einem breiten Publikum vorzustellen und so eine maximale Reichweite zu erzielen, auch wenn es eine Präsenzmesse sicherlich nicht ersetzen kann,“ so Dr. Andreas Hettich, Vorsitzender des Fachbeirates der „Interzum“. Mit Hettich, Blum, Häfele und Vauth-Sagel kündigten schon die ersten Marktführer an, ihre Neuheiten auf der „Interzum@home“ digital zu präsentieren.

Als internationale Leitmesse der Zulieferindustrie und als Thinktank der Einrichtungsbranche bietet die „Interzum@home“ den Unternehmen die Infrastruktur und den Eventcharakter, die sie brauchen, um aktuelle Trendentwicklungen zu beobachten und grundsätzliche Strukturveränderungen der Branche und der Gesellschaft zu definieren. Vor allem aber ist sie der passende Ort, um das Business von morgen zu generieren und für übermorgen zu entwickeln – ganz im Sinne des Leitgedankens der „Interzum“: „Gemeinsam Lebensräume von morgen schaffen.“

Ziel der digitalen Plattform ist eine Maximierung der Gesamtreichweite in der aktuellen Situation: Erschließung neuer internationaler Kontakte ist dabei genauso wichtig wie das Aufrechthalten von Kontakten zu bestehenden Kunden. „Die digitale Reichweite wird künftig für all unsere Messen als neues zusätzliches Erfolgskriterium herangezogen werden“, so Maik Fischer, Director der „Interzum“. „Die ,Interzum@home‘ lebt sehr stark vom und für das Networking: Die Aussteller und Besucher haben zum Beispiel die Möglichkeit, unter allen Teilnehmern genau die richtige Person für ihr persönliches Business zu finden. Über den visuellen Discovery Graph können relevante Kontakte und Unternehmen ganz einfach, unterhaltsam und interaktiv ausfindig gemacht werden – entweder über die Netzwerke, persönliche Kontakte oder über ein Matching mit den angegebenen Interessen“, so der Director weiter. Neben dem Networking stehen aber selbstverständlich auch die Produkte und Insights im Fokus der „Interzum@home“. Vielfältige Möglichkeiten zur Präsentation von Produkten und Lösungen sowie Wissen und Trends bieten unter anderem der digitale Aussteller-Showroom, Auftritte auf der Product Stage, sowie Round Tables und Virtual Cafés. Damit erreicht die „Interzum“ auch in Zeiten der Corona-Pandemie ein weltweites Publikum und damit die Entscheider und Meinungsmacher auf allen Kontinenten der Erde.

Das Messeteam wird in den nächsten Wochen unter anderem Webinare mit Live-Demonstrationen für verschiedene Märkte durchführen, um die Funktionalitäten und die Möglichkeiten der digitalen Plattform live zu präsentieren. Darüber hinaus bietet die Website der „Interzum“ vielfältige Informationen rund um die „Interzum@home“. Damit möchte das Team der „Interzum“ alle teilnehmenden Unternehmen der „Interzum@home“ bei der Umsetzung einer optimalen Präsentation bestmöglich unterstützen.

Zentralisiert Logistik, Produktion und Verwaltung in Bönen – Invest von 10 Mio. Euro

Nach nur zehn Monaten Bau- sowie Umzugszeit hat Döllken Profiles Anfang 2021 den Betrieb im erweiterten Stammwerk in Bönen erfolgreich aufgenommen und die alte beziehungsweise neue Heimat bezogen. In Corona-Zeiten, trotz zweier Lockdowns sowie weiterer, nicht vorhersehbarer marktbedingter Herausforderungen, eine beachtliche Leistung.
Ausgangspunkt für die strategische Überlegung, die Kräfte an einem zentralen Ort zu bündeln, war und ist das anhaltend starke Wachstum des Unternehmens. Die einhergehende Zunahme an prozessualer Komplexität, die sich unter anderem durch ein kontinuierlich umfangreicher gewordenes Produktprogramm ausdrückt, in Verbindung mit starkem Wachstum, machte diesen Schritt erforderlich. Der Standort Bönen gilt für Döllken Profiles sowie deren Kundschaft als Geburtsort und Wiege der erfolgreichen Kernsockelleisten. Seit 1972 werden diese Art der Leisten, zu Beginn noch von der Schock & Co. GmbH, am Standort weiterentwickelt und produziert.
Die Aktivitäten der Döllken Profiles in Gladbeck wurden im Zuge der Zusammenlegung von Logistik und Verwaltung binnen des vierten Quartals 2020 komplett nach Bönen umgezogen. Mit rund 150 Lkw-Ladungen wurden Halbfertig- und Fertigwaren ins 60 Kilometer entfernte Bönen transportiert. Da diese Aktion im laufenden Betrieb stattfand, wurden die Organisation und die Mitarbeiter stark gefordert, denn just zum Ende des Jahres 2020 verzeichnete Döllken Profiles das höchste Ausgangsvolumen der gesamten, über 25-jährigen Unternehmensgeschichte.

Auf 10.000 Quadratmetern zusätzlicher Fläche wird im Werk Bönen nicht nur die Logistik auf ein völlig neues Niveau gebracht, sondern werden auch auf freiwerdenden Flächen zehn neue Produktionslinien installiert. Bereits in 2021 werden 40 Arbeitsplätze geschaffen. Insgesamt werden in den nächsten Jahren rund 100 Arbeitsplätze am Standort Bönen neu entstehen. Döllken Profiles wird dort im Dreischichtbetrieb produzieren und über 6.000 Stock Keeping Units bevorraten.

Die mittlerweile 239 Mitarbeiter im Werk Bönen werden dort nicht nur Kernsockelleisten und technische Profile produzieren, sondern auch innovative Produkte für Döllken Lighting.

Derart gut aufgestellt darf davon ausgegangen werden, dass Döllken Profiles jetzt und in Zukunft seinen erfolgreichen Kurs wird fortsetzen können, heißt es in einer Pressemitteilung. Denn auch international spielt das Unternehmen eine immer größer werdende Rolle. „Die systemische Kompetenz in der Nische Sockelleisten, gepaart mit der verarbeitungsoptimierten Anwendung für den Profi machen uns für viele Kunden besonders. Hinzu kommt, dass wir mit der Surteco Group eine hervorragende Muttergesellschaft mit ausgezeichneter Oberflächenkompetenz besitzen und kontinuierlich neue Kundenkreise mit unseren Lösungen überzeugen können.“, so Hartwig Schwab, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Döllken Profiles GmbH.