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Autor: Möbelfertigung

Inka Rosini verstärkt das Management

Inka Rosini verantwortet seit dem ersten Februar Marketing und Produktentwicklung bei den Rauch Möbelwerken. Unter ihrer Führung sind die beiden Bereiche erstmals vereint. Mit der Zusammenlegung von Produktentwicklung und Marketingwerden bei Rauch zukünftig Produkte und Konzepte ganzheitlicher gedacht. Vom Design neuer Produkte bis hin zur Vermarktung am POS. Ziel ist die Zusammenarbeit und den Erfolg mit dem Handel weiterkonsequent zu intensivieren und voranzutreiben.

Inka Rosini verfügt über umfangreiches Know-how aus operativem und strategischem Marketing sowie Vertrieb. Nach verschiedenen Stationen im Marketing renommierter Brands wie Gillette, Herlitz und Coca-Cola Deutschland, wechselte Rosini 2015 als Marketing-Leiterin zu Unilever in die Schweiz. Jüngst verantwortete sie bei Unilever Foodsolutions DACH das Marketing für den B2B-Bereich Tee und „New Business“.

Inka Rosini folgt in der Marketing-Funktion auf Andreas Spaniol. Der bisherige Leiter Produktentwicklung Hans-Günther Schwarz übernimmt eine neue Aufgabe innerhalb des Unternehmens und wird sich in der Geschäftsleitung um die Themen Mitarbeiterengagement und Organisationskultur kümmern.

Mit Inka Rosini, die direkt an den Chief Commercial Officer (CCO) Jochen Arndt berichtet, stärkt Rauch sein Commercial Leadership Team und holt damit erstmals eine Frau in diese Leitungsfunktion. „Ich freue mich sehr, dass wir Inka Rosini für uns gewinnen konnten. Durch sie und ihre Impulse werden wir unsere Mission für unsere Konsument:innen und Handelspartner noch konsequenter umsetzen: Wohnen schöner & einfacher machen!“, sagt Geschäftsführer Jochen Arndt zu dem Neuzugang.

VDMA

„Korrektur zu den Oster-Ruhetagen ist richtig“

Zur Entscheidung von Bund und Ländern, die angekündigte Ruhetagsregelung für Ostern zurückzunehmen, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:

„Die Vernunft hat sich in einer schwierigen Situation durchgesetzt. Bund und Länder haben ihre Entscheidung zu den Oster-Ruhetagen korrigiert. Das ist ein gutes Signal: im Grundsatz funktioniert der Dialog zwischen Politik und Wirtschaft auch unter dem Druck der Corona-Pandemie. Für unsere Unternehmen bedeutet es, dass milliardenschwere Kosten, die die Ruhetage ausgelöst hätten, nicht zusätzlich gestemmt werden müssen. Vor allem werden negative Effekte in der Versorgung und den Lieferketten vermieden, die sich allein aus der Kurzfristigkeit ergeben hätten.

Die Unterstützung des Kampfes gegen die Corona-Pandemie ist unser oberstes gemeinsames Ziel. Respekt, dass die Kanzlerin diesen Schritt gemacht hat. Die Maschinen- und Anlagenbauer leisten und intensivieren ihren Beitrag in den betrieblichen Abläufen und tun alles zum Schutz ihrer Beschäftigten, etwa durch vermehrte Testungen in den Betrieben. Schnelles Testen und Impfen ist das dringendste Handlungsfeld!“

Mit dem Geschäftsjahr 2020 zufrieden

Hettich konnte 2020 einen Umsatz von 1,066 Milliarden Euro erwirtschaften und liegt damit leicht unter dem Vorjahr (1,1 Milliarden Euro). „Angesichts der starken Einbrüche während des zweiten Quartals sind wir mit dem Umsatz aber sehr zufrieden, denn wir hatten nicht erwartet, dass wir diese Rückgänge in diesem Maße wieder ausgleichen können“, erklärte Jana Schönfeld, Geschäftsführerin der Hettich Holding im Rahmen der heutigen Online-Pressekonferenz des Unternehmens.

Der Auslandsanteil lag im vergangen Jahr bei 70 Prozent (Vorjahr: 72 Prozent). 72 Millionen Euro hat der Beschlagspezialist global in neue Produkte, Gebäude und Maschinen investiert (Vorjahr: über 100 Millionen Euro). Unter anderem wurden Produktionsflächen in Deutschland, Tschechien und China erweitert. Aktuell sind rund um den Globus über 6.600 Kolleginnen und Kollegen bei Hettich tätig, davon mehr als 3.500 in Deutschland.

„Trotz Kurzarbeit, Lockdowns in vielen Ländern und den zeitverzögerten Auswirkungen in den Lieferketten – wir haben unser Ziel, den Lieferservice an unsere Kunden in gewohntem Umfang aufrecht zu erhalten, immer an die erste Stelle gesetzt“, so Sascha Groß, Geschäftsführer Hettich Holding.

Eine weitere Herausforderung stellte der durch einen Brand im Februar verursachte Wegfall der Hettich-Galvanik in Berlin dar. „Zum Glück konnten wir die ausgefallenen Kapazitäten innerhalb weniger Wochen mit Hilfe bestehender und auch neuer Lieferanten kompensieren“, so Jana Schönfeld.
Wann mit einem Wiederaufbau der Galvanik zu rechnen ist, sei unter anderem wegen langer Genehmigungs-Prozesse noch nicht zu sagen. „Darüber hinaus haben wir uns erstmal darum gekümmert, unsere Lieferfähigkeit aufrecht zu erhalten. Das stand an erster Stelle“, erläutert Schönfeld.

Eine aktuelle Herausforderung stellen die signifikant gestiegenen Stahl- und Energiepreise dar. Darüber hinaus sind diverse Rohmaterialien knapp. „Deshalb lassen sich Preiserhöhungen leider nicht vermeiden“, erklärt Uwe Kreidel, Geschäftsführer der Hettich Marketing- und Vertriebs GmbH & Co. KG.

Auch wenn Prognosen für das noch junge Geschäftsjahr aufgrund der Rahmenbedingungen schwierig sind, rechnet man bei Hettich für 2021 mit einem Wachstum. „Die ersten beiden Monate sind auf jeden Fall gut gelaufen“, so Sascha Groß.

Seine Neuheiten stellt das Unternehmen seit Anfang März auf der hybriden Veranstaltung „HettichXperiencedays“ vor. Das Event läuft über mehrere Wochen. „Wir haben bisher 3.000 Registrierungen für die Veranstaltung, womit wir sehr zufrieden sind“, so Uwe Kreidel. „Auf der letzten ‚Interzum‘ haben über 3.000 Menschen unseren Messestand besucht. Wir gehen davon aus, dass wir mit den ,HettichXperiencedays‘ mehr Menschen erreichen werden.“ Wobei das Unternehmen auch an der diesjährigen, digitalen „Interzum@home“ teilnimmt.

Holger Blötscher ergänzt die Geschäftsführung

Mit einer erweiterten Geschäftsführung geht der Bad Oeynhausener Sondermaschinenbauer MKM International GmbH die Aufgaben der Zukunft an. Holger Blötscher, der zuvor Führungspositionen im Homag-Konzern und in der Ima-Schelling-Gruppe bekleidete, fungiert künftig als zweiter Geschäftsführer neben dem Firmengründer Michael Köhler.

Nachdem in den vergangenen zwei Jahren die Produktionsfläche am Standort Bad Oeynhausen auf rund 10.000 Quadratmeter verdoppelt wurde, sieht sich MKM als bestens aufgestellt für weiteres Wachstum. „MKM hat als mittelständisches Unternehmen mit technologisch herausragenden Lösungen die CNC-Technik teilweise wirklich revolutioniert. Diesem Anspruch, technologischer Marktführer in der Nische für kundenspezifische Automatisierungslösungen zu sein, wollen wir künftig noch weiter ausbauen“, gibt sich das Geschäftsführungsduo selbstbewusst.

Die Auftragslage, so Michael Köhler und Holger Blötscher, sei dabei mehr als zufriedenstellend: „Unsere Fertigung ist bereits bis fast Ende 2022 ausgelastet, und wir erhalten kontinuierlich weitere Projektanfragen.“

VDMA

„Produktionsstopp an Gründonnerstag nur mit Betriebsurlaub!“

Zur Entscheidung von Bund und Ländern, den Gründonnerstag kurzfristig zu einem zusätzlichen Ruhetag zu machen, erklärt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:
„Die Entscheidung stellt unsere Unternehmen vor immense Probleme. Dringende Produktionsprozesse werden gestoppt, Arbeitspläne werden kurzfristig über den Haufen geworfen. Das stellt die Unternehmen nicht nur vor große organisatorische Herausforderungen, sondern verursacht auch erhebliche Kosten. Zudem ist nicht nachvollziehbar, was gewonnen wird, wenn die Industrie zusätzlich einen Tag stillsteht. Um die finanziellen Belastungen aber in Grenzen zu halten, muss die Politik ihre Entscheidung so umsetzen, dass am Gründonnerstag Betriebsurlaub genommen werden kann. Das wäre eine für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen tragbare Lösung.“

Baut Bereich Technik, Normung und Forschung stark aus

Seit Anfang März führen Dr. Dan Talpeanu und Roger Starke gemeinsam den Bereich Technik, Forschung und Normung des VDMA Holzbearbeitungsmaschinen. Sie haben zusammen die Nachfolge von Dr. Eckhard Licher angetreten, der Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand gewechselt ist.

„Mit dieser Doppelbesetzung werden die Projekte zur Internationalisierung der Normen zur Maschinensicherheit an Holzbearbeitungsmaschinen von Fachverbandsseite konsequent weitergeführt und ausgebaut. Gleichzeitig werden Themen wie OPC UA oder ETML für den Holzbearbeitungsmaschinenbau kräftig vorangebracht“, sagte Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des VDMA Holzbearbeitungsmaschinen.

Dr. Talpeanu bearbeitet bereits seit Ende 2019 für den VDMA-Fachverband die Bereiche Technische Interessensvertretung und Forschung. Der Maschinenbau-Ingenieur promovierte an der Universität Stuttgart. Zuvor war er drei Jahre beim Elektrowerkzeughersteller HILTI als Technischer Projektleiter tätig. Davor leitete er die Forschungsgruppe Holz- und Verbundwerkstoffbearbeitung am Institut für Werkzeugmaschinen der Universität Stuttgart.

Roger Starke, seit 2006 als technischer Referent im VDMA tätig, hat umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Normung auf DIN-, CEN- und ISO-Ebene. Gleichzeitig wird er Normungsaktivitäten im Bereich Druck- und Papiertechnik verantworten. Er hat Maschinenbau und Drucktechnologie an der TU Chemnitz studiert und war vor Eintritt in den VDMA in der Druckindustrie tätig. Im Bereich der Normung zu Maschinensicherheit organisiert der Fachverband die Arbeit des deutschen Spiegelgremiums NA 060-06-01 „Holzbearbeitungsmaschinen – Sicherheit“ und vertritt zusammen Experten der Mitgliedsunternehmen die Interessen bei den zuständigen europäischen und internationalen Komitees CEN/TC 142 und ISO/TC 39/SC4.

„Dr. Eckhard Licher, der jahrzehntelang den Bereich Technik im VDMA Holzbearbeitungsmaschinen leitete, gebührt für seine Leistungen großen Dank!“, sagte Dirr.

Die neue „Cool“-Familie

Nach der erfolgreichen „Fantastic“-Familie kommt jetzt die Wasserlackvariante, die „Cool“-Familie. Sie besteht aus dem Füller „Cool-Fill“, dem Farblack „Cool-Color“ und dem farblosen Grund- und Endlack „Cool-Top“. Wie von den „Fantastics“ gewohnt, meistert auch die „Cool“-Familie die meisten Oberflächenanforderungen im hochwertigen Innenausbau. Und das auch noch emissionsarm, schwerentflammbar und nachhaltig.

Der „Cool-Fill“ lässt sich so anwenderfreundlich verarbeiten, dass er sich hervorragend als „Einstieg in die Wasserlackwelt“ eignet. Seine gute Füllkraft, sein Stand auch an senkrechten Flächen und seine gute Schleifbarkeit machen ihn zum idealen Füller für hochwertige geschlossenporige Aufbauten. Egal ob er mit dem bevorzugten „Cool-Color“ oder mit CN- oder PUR-Lacken ablackiert wird. Die Kombination von „Cool-Fill“ und „Cool-Color“ ist schwerentflammbar nach DIN EN 13501-1 und zudem für nachhaltige Bauprojekte geeignet.

Gute Deckkraft, gute Kratzfestigkeit und eine besonders elegante Oberflächenausbildung, gepaart mit einem VOC-Anteil unter drei Prozent. Das sind nur einige Eigenschaften des „Cool-Color“. Er eignet sich zum Grundieren und Endlackieren im gesamten Innenausbau; einschließlich Treppen und Türen. Nach Zugabe von „Hydro“ Vernetzer ist er auch für die Lackierung von dekorativen Glasflächen einsetzbar.

Ideal dazu passt der farblose Grund- und Endlack „Cool-Top“. Seine sehr gute chemische und mechanische Beständigkeit, verbunden mit den einfachen Verarbeitungseigenschaften und guter Schleifbarkeit, erleichtern auch überzeugten PUR-Lackverarbeitern den Umstieg auf Wasserlacke. Auch er enthält unter drei Prozent VOC, ist schwerentflammbar und kann im gesamten Innenausbau eigesetzt werden. Auch für knarrfreie Treppenbeschichtungen, für nachhaltige Bauprojekte oder für die Lackierung von Kinderspielzeug oder -möbeln geeignet, da nach DIN EN 71-3 und DIN 53160-1 /-2 getestet.

Tritt der DIPA bei

Plantag Coatings ist der Digital Printing Association beigetreten. Damit unterstreicht der Oberflächenspezialist aus Detmold seine Philosophie, die Kompetenz im Bereich des Digitaldrucks weiter zu entwickeln.

Die Digital Printing Association (DIPA) ist ein Kooperationsnetzwerk für handwerkliche und industrielle Unternehmen. Diese sind in unterschiedlicher Form am Wertschöpfungsprozess einer individuell gestalteten Oberfläche beteiligt. Die Organisation versteht sich als „gemeinsame Zukunftswerkstatt“ für Themengebiete wie beispielsweise Consulting, Wissensvermittlung und Standardisierung bzw. Zertifizierung.

Die Interessengemeinschaft vereint Experten aus allen Prozessschritten der industriellen Oberflächengestaltung mittels Digitaldruck mit Unternehmen, die diese Technologie bereits erfolgreich anwenden. Das Ziel der DIPA ist die Förderung marktrelevanter Entwicklungen, sowie der Wissenstransfer durch Workshops und Symposien zwischen Anwendern und Industrie. Dazu kann Plantag mit seinem umfangreichen Know-How einen wichtigen Beitrag leisten.

Zahl der genehmigten Wohnungen auch 2020 gestiegen

Trotz der Corona-Krise ist die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen im vergangenen Jahr nicht zurückgegangen: Mit 368.400 stieg sie um knapp 8.000 oder 2,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Die Zahlen beinhalten sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, befindet sich die Zahl genehmigter Wohnungen im Zeitvergleich weiter auf einem hohen Niveau. Mehr genehmigte Wohnungen als im Jahr 2020 gab es seit der Jahrtausendwende nur 2016 mit 375.400.

Dabei wurden 2020 in neu zu errichtenden Wohngebäuden rund 320.200 Wohnungen genehmigt. Das waren 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies ist insbesondere auf die Entwicklung bei den Zweifamilienhäusern (plus 4.400 oder plus 20,5 Prozent) zurückzuführen. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser stieg um 2,4 Prozent und die für Mehrfamilienhäuser um 0,4 Prozent.

Im Dezember 2020 lag die Zahl der genehmigten Wohnungen mit 36.530 um 11,0 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Dezember 2020 rund 11,5 Prozent weniger Wohnungen als im Dezember 2019 genehmigt. Dies ist vor allem auf den Rückgang bei der Zahl der Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser (minus 17,4 Prozent) zurückzuführen. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist um 9,1 und die für Zweifamilienhäuser um 39,3 Prozent gestiegen.

Die Zahl der Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator zur Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität. Die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit im Jahr 2020 veröffentlicht das Statistische Bundesamt voraussichtlich Mitte dieses Jahres.