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Autor: Möbelfertigung

Effektivität per Inline-Scanner erhöht

Hoher Auftragsbestand, enorme Auslastung – Ballerina-Küchen muss sicherstellen, dass alle Produktionsanlagen effizient und kontinuierlich arbeiten und Prozesse laufen. Ein wichtiger Bestandteil hierfür ist ein Inline-Scanner von Hecht Electronic, der in einer Losgröße 1-Anlage unter anderem die Werkstückoberfläche prüft. Damit fehlerhafte Teile nicht zu einem Produktions- oder Auslieferungsstau führen. Dabei handelt es sich um einen „4i“ Inline-Scanner, der die produzierten Werkstücke im Durchlauf einer Qualitätskontrolle unterzieht, bevor sie am Montageband ankommen.

„Wir haben frühzeitig geschaut, wo die Reise mit Ballerina-Küchen hingeht“, erklärt Heiko Ellersiek, Geschäftsführung Technik bei Ballerina-Küchen. „Wir sprechen über ein sehr hochwertiges Produkt mit hoher Variantenvielfalt und haben beispielsweise als einer der wenigen Hersteller einen beidseitigen Korpus, also mit Dekor auf beiden Seiten bei insgesamt 26 Korpusfarben. Und bieten eine enorme Vielfalt an Größen, also Breiten und Längenkürzungen von den Standard-Rastermaßen. Im Schrankbereich beispielsweise lässt es sich nahezu alles im Millimeterbereich variieren. Wir haben kein Sondersortiment, sondern sind so aufgestellt, dass mit unserem Produkt alles machbar ist. Dazu gehört natürlich die entsprechende Produktion.“

„Bei einem meiner Besuche im Hause kam das Gespräch auf die Wünsche und Anforderungen bezüglich eines Scanners, der auch die Oberfläche inspiziert“, erinnert sich Michael Hettich, Vorstand/CEO von Hecht Electronic. „Und wir konnten anhand der von Ballerina gelieferten Musterwerkstoffe anschaulich beweisen, dass unser ,4i‘ den Erwartungen voll entspricht.“

Wie die Anforderungen an die technische Performance des Scanners genau aussehen, lesen Sie in der „möbelfertigung 6/2021“, die am 5. Oktober erscheint.


Darüber hinaus in der Ausgabe: Weshalb die „Sicam“ der Branche starke Impulse geben wird, warum eine stimmige Customer Experience so wichtig ist, wie Möbelhersteller ihren Einkauf optimieren können, warum die kommende „ZOW“ für Aussteller und Besucher so viele Potenziale hat, wie sich Westag noch schlagkräftiger aufstellt, weshalb die Inspektionssysteme von Baumer so gefragt sind, wie Bulthaup mit Anlagen von Höcker Polytechnik die Luftqualität erhöht und Energiekosten senkt, welche strategischen Weichen Grotefeld während der Pandemie gestellt hat und, und, und…

Außerdem finden Sie in der aktuellen „möbelfertigung“ das Werkstoff-Special sowie die große Übersicht der wichtigsten Dienstleister.

Digitalisiert und automatisiert seine Prozesse

Die Pandemie war für die meisten Unternehmen ein echter Stresstest. Durch Einschränkungen für die Mitarbeiter, ausbleibende Aufträge, fehlende Businessmeetings und weitere Unwägbarkeiten. Auf der anderen Seite war es eine gute Möglichkeit, Dinge auf den Prüfstand zu stellen und Strategien zu überarbeiten.

So hat Carsten Clauder, Inhaber und Geschäftsführer von Grotefeld, das letzte Jahr genutzt, um Themen im eigenen Haus voranzubringen. „Wir haben uns gerade zu Anfang der Pandemie viele Gedanken um die eigene Fertigung gemacht“, erklärt der Unternehmer. „Denn wir wollen beispielsweise nicht nur Automation nach außen ,verkaufen‘, sondern müssen auch intern Dinge auf den Prüfstand stellen und verbessern. Wir sind mitten in der Umstellung der gesamten IT-Landschaft, wir digitalisieren und automatisieren sowohl die Verwaltungs-, als auch Produktionsprozesse – wo es eben möglich ist. Das geht nicht von gestern auf heute, sondern ist ein Prozess. Zudem mussten wir dafür einiges an Geld in die Hand nehmen in Zeiten, wo andere verstärkt auf Kosten geschaut und gespart haben.“

Das Unternehmen konnte zudem feststellen, dass es in letzter Zeit immer öfter mit Anfragen mit gehobenen Anfragen konfrontiert worden ist. „Wir können solchen Herausforderungen nur begegnen, wenn wir uns intern effizient aufstellen mit entsprechenden Prozessen“, bringt es Clauder auf den Punkt.

In welche Bereiche Grotefeld investiert und wie die Strategie des Unternehmens aussieht, lesen Sie in der „möbelfertigung 6/2021“, die am 5. Oktober erscheint.


Darüber hinaus in der Ausgabe: Weshalb die „Sicam“ der Branche starke Impulse geben wird, wie Möbelhersteller ihren Einkauf optimieren können, warum die kommende „ZOW“ für Aussteller und Besucher so viele Potenziale hat, wie Ballerina-Küchen die Anlageneffektivität mit Inline-Scannern von Hecht-Electronic erhöht, warum eine stimmige Customer Experience so wichtig ist, wie sich Westag noch schlagkräftiger aufstellt, weshalb die Inspektionssysteme von Baumer so gefragt sind, wie Bulthaup mit Anlagen von Höcker Polytechnik die Luftqualität erhöht und Energiekosten senkt, und, und, und…

Außerdem finden Sie in der aktuellen „möbelfertigung“ das Werkstoff-Special sowie die große Übersicht der wichtigsten Dienstleister.

Innovative Fehlersuche als Erfolgsmodell

Die Entwicklung der Möbelbranche von Serienfertigung zur Losgröße-1-Produktion rückt die automatisierte Fehlersuche bei Werkstücken zunehmend in den Fokus. Wovon das Unternehmen Baumer Inspection absolut profitiert. Gleichzeitig gibt es immer wieder Herausforderungen.

„Wir müssen in der Unterscheidung von Dekoren, die sehr dicht beieinander sind, noch besser werden“, so Geschäftsführer Stefan Bickert. „Beispielsweise verschiedene Eiche-Ausprägungen. Ich bin jetzt wieder bei der Losgröße 1: Wurde hier eine falsche Platte geschnitten und es sind falsche Werkstücke entstanden, dann müssen es die Systeme erkennen können. Oder dass das System Cremeweiß ganz sicher von reinem Weiß unterscheidet. Bildverarbeitungstechnisch ist das keine leichte Aufgabe. Aber natürlich stellen wir uns dem, erst recht vor dem Hintergrund, weil die Kamerasysteme bei uns in der Gruppe produziert werden und wir damit „direkt an der Quelle sitzen“.

Weshalb das Unternehmen stets an der Optimierung seiner Produkte feilt. „Gerade in Sachen Digitalisierung wird es in der nahen Zukunft sicherlich interessante Neuheiten geben, das heißt selbstlernende Systeme, Klassifikatoren, die trainiert werden können und ähnliches“ erläutert Vertriebs- und Marketingleiter Stefan Eisenkohl. „Ein weiteres wichtiges Schlagwort ist ,predictive quality‘: Wenn wir auf Grundlage der von uns ermittelten Daten ,negative‘ Ereignisse immer besser voraussagen können.“ Dabei ist das Unternehmen auf seine bisherige Arbeit durchaus stolz, vor allem auf ein großes Projekt.

Um welches Projekt es sich handelt, lesen Sie in der „möbelfertigung 6/2021“, die am 5. Oktober erscheint.

Darüber hinaus in der Ausgabe: Weshalb die „Sicam“ der Branche starke Impulse geben wird, wie Möbelhersteller ihren Einkauf optimieren können, warum die kommende „ZOW“ für Aussteller und Besucher so viele Potenziale hat, wie Ballerina-Küchen die Anlageneffektivität mit Inline-Scannern von Hecht-Electronic erhöht, wie sich Westag noch schlagkräftiger aufstellt, wie Bulthaup mit Anlagen von Höcker Polytechnik die Luftqualität erhöht und Energiekosten senkt, warum eine stimmige Customer Experience so wichtig ist, welche strategischen Weichen Grotefeld während der Pandemie gestellt hat und, und, und…

Außerdem finden Sie in der aktuellen „möbelfertigung“ das Werkstoff-Special sowie die große Übersicht der wichtigsten Dienstleister.

Vier Medaillen bei den „EuroSkills 2021“

Bei den „EuroSkills 2021“ in Graz, der Europameisterschaft der Berufe, haben junge Fachkräfte aus ganz Europa ihr Können unter Beweis gestellt. Die vier Teilnehmer von Blum überzeugten mit außergewöhnlichen Leistungen und holten einmal Silber und dreimal Bronze.

Von Blum waren Kevin Emhofer (CNC-Drehen), Mike Fink (CNC-Fräsen), Lukas Schwärzler (Industriemechanik) und Lucas Dolinar (CAD-Konstruktion) am Start.

Im CNC-Drehen konnte sich der 22-jährige Höchster im starken Teilnehmerfeld beweisen und holte die Silbermedaille. „Ich habe mir am Anfang bei meinem Werkstück gedacht, wie soll ich das in der Zeit überhaupt schaffen. Aber dann habe ich einfach angefangen, Schritt für Schritt umzusetzen, was ich gelernt habe”, gibt Kevin Emhofer Einblick in seinen Wettkampf. Da er gerade den Zivildienst absolviert hat, war die Vorbereitungszeit sehr knapp: „Deshalb hätte ich nie mit einem solchen Ergebnis gerechnet. Mir hat der Teamspirit mit den Coaches und den anderen Kandidaten unglaublich geholfen, das hat mir den Druck genommen und man ist im langen Wettkampf nie allein. Jetzt fühlt es sich extrem gut an mit der Medaille um den Hals”, so der Vize-Europameister im CNC-Drehen.
„Wir haben uns viele Monate vorbereitet, das Niveau bei den ,EuroSkills‘ ist wirklich hoch und die drei Wettkampftage sehr anspruchsvoll. Es fühlt sich toll an, dass sich der Einsatz gelohnt hat und ich bin glücklich, dass wir zeigen konnten, was wir können und die Medaille ist eine geniale Belohnung”, freut sich Mike Fink über seine Bronzemedaille im CNC-Fräsen. Auch Lucas Dolinar sicherte sich den dritten Platz im Beruf CAD-Konstruktion: „Das lange, intensive Training in der Vorbereitung hat sich ausgezahlt und mir ist es bei den ,EuroSkills‘ sehr gut gelaufen. Mein Ziel war eine Medaille, die Farbe hat dabei keine Rolle gespielt. Umso schöner war dann das Gefühl, tatsächlich auf das Podest zu steigen”, erzählt der 22-Jährige. Auch der vierte Teilnehmer aus dem Blum-Team konnte sich im internationalen Bewerb im Beruf Industriemechanik beweisen und holte sich die Bronzemedaille: „Während dem Wettbewerb lief nicht immer alles glatt. Ich musste starke Nerven beweisen und wusste bis zum Ende nicht, ob es gereicht hat. Es ist unbeschreibliches Gefühl, eine Medaille zu bekommen“, berichtet Lukas Schwärzler.
„Wir sind sehr stolz auf unsere Teilnehmer und überglücklich über ihre hervorragenden Leistungen“, betont Dieter Hämmerle, Ausbildungsleiter bei Blum. „Bei den ,EuroSkills‘ treten die Besten der Besten gegeneinander an. Tagesverfassung, Nerven und Toleranzen von Tausendstel-Millimetern können da das Zünglein an der Waage sein. Unsere intensive Vorbereitung inklusive Mentalcoaching und Teambuilding hat sich definitiv ausgezahlt“, so Hämmerle und ergänzt abschließend: „Wir sind sehr froh, dass die ,EuroSkills 2021‘ – trotz aller Widrigkeiten – stattgefunden haben. Für uns als ausbildender Betrieb sind diese internationalen Wettbewerbe von besonderer Bedeutung, denn die Qualität unserer Ausbildung steht dort immer wieder auf dem Prüfstand. Alle sprechen über den Fachkräftemangel, solche Wettbewerbe sind ein Zeichen, dem entgegenzuwirken und ich hoffe, wir sind beim nächsten Mal mit noch mehr Teilnehmern und vielleicht auch Teilnehmerinnen am Start.”

Insgesamt traten rund 450 Teilnehmer in 45 Berufen gegeneinander an – von 23. bis 25. September 2021 wetteiferten sie um den Europameistertitel in ihren Kategorien.

Bessere Luft und weniger Energiekosten

Für Bulthaup entwickelten die Experten von Höcker Polytechnik ein ausgeklügeltes Großfiltersystem voller innovativer Technik. Die neue Anlage reduziert umweltschonend die Energiekosten des Unternehmens und verbessert nachweislich die Luftqualität. Das ganze Projekt dauerte nur sieben Wochen. Bulthaup legt einen hohen Wert auf einen modernen und rationellen Maschinenpark, welcher optimale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter bietet. Nur so ist es möglich, eine hohe Präzision und Verarbeitungsqualität bei den verschiedenen hochwertigen Materialien zu realisieren und sicherzustellen.
Die vorhandenen Absaug- und Filteranlagen genügten den Anforderungen von Bulthaup nicht mehr. Das gemeinsame Projektziel war eine neue innovative, hocheffiziente und besonders kompakte Filteranlage. Gemeinsam mit der Höcker Polytechnik GmbH aus dem niedersächsischen Hilter a.T.W. setzte Bulthaup im Zeitraum vom 22. Juni bis zum 14. August 2020 die Erneuerung der Absauganlage um.
Der enge Zeitplan für die Projektabwicklung erforderte eine sehr detailliert abgestimmte Projektplanung mit einer ineinandergreifenden Montageplanung der verschiedenen Montagegruppen. Für den Maschinenanschluss, die Rohrleitungsoptimierungen unter Dach sowie die Inbetriebnahme und Anlagenoptimierungen auf das vereinbarte Produktionsniveau standen lediglich 14 Tage zur Verfügung. Dies war für die Projektleitung vor Ort eine große Herausforderung, welche sehr gut gemeistert wurde.

Wie das gelang, lesen Sie in der „möbelfertigung 6/2021“, die am 5. Oktober erscheint.

Darüber hinaus in der Ausgabe: Weshalb die „Sicam“ der Branche starke Impulse geben wird, wie Möbelhersteller ihren Einkauf optimieren können, warum die kommende „ZOW“ für Aussteller und Besucher so viele Potenziale hat, wie Ballerina-Küchen die Anlageneffektivität mit Inline-Scannern von Hecht-Electronic erhöht, warum eine stimmige Customer Experience so wichtig ist, wie sich Westag noch schlagkräftiger aufstellt, weshalb die Inspektionssysteme von Baumer so gefragt sind, welche strategischen Weichen Grotefeld während der Pandemie gestellt hat und, und, und…

 

Außerdem finden Sie in der aktuellen „möbelfertigung“ das große Werkstoff-Special sowie die große Übersicht der wichtigsten Dienstleister.

Meisterwerke

„Großen Preis des Mittelstandes“ gewonnen

Meisterwerke Schulte ist mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet worden.
An 13 Unternehmen der sechs Wettbewerbsregionen Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz/Saarland, Schleswig-Holstein/Hamburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern überreichten die Vorstände der Oskar-Patzelt-Stiftung, Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger, die begehrte „Preisträgerstatue“.

 „In diesem Wettbewerb stehen die ganzheitliche Bewertung eines Unternehmens, die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse insgesamt sowie die Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung, nicht nur für das Unternehmen, sondern für die Gesellschaft, im Vordergrund“, so Petra Tröger.

Die Meisterwerke waren durch die Kreisgeschäftsstelle Paderborn-West/Hochsauerland/Waldeck-Frankenberg/Soest des Bundesverbands der mittelständischen Wirtschaft nominiert worden. In der Laudatio wurden unter anderem die Fokussierung auf Nachhaltigkeit und Innovation, die Fachhandelsorientierung sowie die Verdienste um die Region betont

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und die damit verbundene Wertschätzung unserer Bedeutung als mittelständisches Unternehmen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unser Umfeld“, betonte Geschäftsführer Ludger Schindler. „Der Preis ist eine Anerkennung für unsere gesamte Mannschaft, die die schwierigen Monate der Pandemie diszipliniert und mit viel Gemeinsinn durchgestanden hat. Darauf können wir alle gemeinsam stolz sein.“

Bundesweit hatten für das Wettbewerbsjahr 2021 mehr als 1.000 Institutionen in den 16 Bundesländern (zwölf Wettbewerbsregionen) insgesamt 4.674 (2020: 4.970) kleine und mittlere Unternehmen sowie Banken und Kommunen für den Wettbewerb nominiert. Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und nun schon länger als ein Vierteljahrhundert anhaltende Resonanz wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1994 ausgelobte Wettbewerb. Dabei ist der Preis nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen einzig und allein um Ehre, öffentliche Anerkennung und Bestätigung ihrer Leistungen, ohne finanzielle Anreize.

Customer Experience perfektioniert

Die digitale Transformation treibt den Wettbewerb, verändert Produkte, Dienstleistungen und auch das Kundenverhalten: Letztere wollen über alle Kanäle hinweg mit konsistenten ­Informationen versorgt werden, um fundierte Kaufentscheidungen treffen zu können. Eine stimmige Customer Experience ist deswegen der Schlüssel zum Erfolg und zu mehr Umsatz. Delta-V, ein Büro- und Betriebseinrichter aus Wuppertal im­plementierte ein PIM-System von Eggheads, um die Kunden­bindung zu stärken und die eigenen Prozesse zu optimieren.
Die Delta-V GmbH mit Sitz in Wuppertal wurde 1995 gegründet und gehört zu den führenden Büro- und Betriebseinrichtern in Deutschland. Bei der Erzeugung ihrer Produkte setzt das Unternehmen den Fokus ganz auf die Wünsche und Anforderungen der Kunden. Dabei läuft alles aus einer Hand: Delta-V entwickelt die Produkte bis zur Serienreife, sichert die Qualitätsstandards und steuert den Produktionsprozess sowie die Logistik bis zur Auslieferung. Der Kunde kann die Produkte über verschiedene Kanäle wie beispielsweise den umfangreichen Produktkatalog oder den Online-Shop erwerben. Über 30.000 Produkte hat Delta-V in seinem System hinterlegt.
Neben der optimalen Gestaltung kunden­individueller Einrichtungslösungen für Büro und Betrieb sollten nun die Produktinformationen besser kommuniziert werden. Diese wurden bereits über unterschiedliche Kommunikationskanäle geleitet, es gab jedoch Verbesserungsbedarf bei Vollständigkeit, Konsistenz und Fehlerfreiheit. Delta-V suchte insgesamt nach einer Lösung zur Verbesserung der Kommunikation, der Bindung zwischen Kunden und Unternehmen sowie zur Optimierung der ­Unternehmensprozesse.
Wie dem Partner Eggheads das gelungen ist, lesen Sie in der „möbelfertigung 6/2021“, die am 5. Oktober erscheint.

Darüber hinaus in der Ausgabe: Weshalb die „Sicam“ der Branche starke Impulse geben wird, wie Möbelhersteller ihren Einkauf optimieren können, warum die kommende „ZOW“ für Aussteller und Besucher so viele Potenziale hat, wie Ballerina-Küchen die Anlageneffektivität mit Inline-Scannern von Hecht-Electronic erhöht, wie sich Westag noch schlagkräftiger aufstellt, weshalb die Inspektionssysteme von Baumer so gefragt sind, wie Bulthaup mit Anlagen von Höcker Polytechnik die Luftqualität erhöht und Energiekosten senkt, welche strategischen Weichen Grotefeld während der Pandemie gestellt hat und, und, und…

Außerdem finden Sie in der aktuellen „möbelfertigung“ das große Werkstoff-Special sowie die große Übersicht der wichtigsten Dienstleister.

Hat EMAS-Revalidierungsaudit erneut bestanden

Als einziger großer Möbelbeschlaghersteller stellt sich die Hettich Unternehmensgruppe seit über 20 Jahren freiwillig den strengen EMAS-Anforderungen der EU stellt. Bestandteil eines Umweltmanagementsystems nach EMAS sind die Anforderungen der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001. Die strengen EMAS-Kriterien bieten wirksame Instrumente zur systematischen Berücksichtigung und messbaren Verbesserung von direkten Umweltaspekten wie der Energie- und Ressourceneffizienz und des Gefahrenmanagements, aber auch indirekten Umweltaspekten wie der Rechtskonformität. Mittlerweile beteiligen sich vier deutsche Hettich-Standorte sowie die Auslandsgesellschaften in Spanien und Tschechien an den jährlichen Überprüfungszyklen.

Nun hat der größte Standort der Hettich Gruppe in Kirchlengern/Bünde erneut die unabhängige, externe Validierung durch die staatlich zugelassenen Umweltgutachter bestanden. „Dieses erneut erfolgreiche Audit ist ein sichtbarer Beweis unserer täglichen Anstrengungen, unsere Umweltleistung in zahlreichen Nachhaltigkeitsaktivitäten zielstrebig zu verbessern“, so Lisa Castro Lago, Corporate Social Responsibility-Managerin bei Hettich. „Mit der Teilnahme am weltweit strengsten Umweltmanagementsystem EMAS machen wir unsere Fortschritte unseres Umweltmanagements transparent und können die zertifizierten Ergebnisse belegbar kommunizieren.“

IHK-Ehrung für Auszubildende

Hinter den drei Remmers-Auszubildenden Sarah Brokhage, Annika Depeweg und Steffen Ostendorf liegt eine im doppelten Sinne außergewöhnliche Ausbildung. Einerseits mussten sie einen Großteil ihrer Ausbildungszeit zum Chemielaboranten unter Pandemiebedingungen absolvieren. Andererseits waren sie dabei außergewöhnlich erfolgreich: Alle drei schafften in ihrer Abschlussprüfung die Bestnote „sehr gut“, wofür sie jetzt im Rahmen einer Feierstunde am Unternehmenssitz in Löningen geehrt wurden.

Ludger Wester, bei der IHK Oldenburg zuständig für die Ausbildungsprüfungen, nahm die Auszeichnungen vor und betonte dabei, dass gerade die Ausnahmesituation der vergangenen eineinhalb Jahre auch etwas Gutes für den beruflichen Nachwuchs habe: Dieser hätte gerade trotz der schwierigen Belastungen hervorragende Prüfungsergebnisse erzielt und sich daher als belastungsfähig erwiesen. Doris Wolke aus dem Remmers-Personalmanagement wies ebenfalls auf diesen Effekt hin: „Wenn Sie in Ihrem künftigen Berufsleben vor einem Problem stehen, können Sie sich immer daran erinnern, was Sie während der Corona-Pandemie geleistet haben.“ Sie nannte verschiedene Beispiele für die flexible Unterstützung durch den beruflichen Nachwuchs, als seinerzeit die Produktion heruntergefahren war und stattdessen Desinfektionsmittel für die Allgemeinheit abgefüllt wurde.

Für Remmers beziehungsweise stellvertretend für Annika Thomes aus dem Personalmanagement und Chemielaboranten-Ausbilder Andreas Tewes, Geschäftsführer des Bernhard Remmers Instituts für Analytik gab es ebenfalls Lob: Es sei dem Unternehmen gelungen, so IHK-Vertreter Wester, trotz erschwerter Lockdown-Bedingungen die außerordentlich hohe Qualität der Auszubildenden-Betreuung aufrecht zu erhalten.