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Autor: Möbelfertigung

„Red Dot Award: Product Design 2022“

Einreichungen zum Wettbewerb bis zum 11. Februar 2022 möglich

Vom 11. Oktober 2021 bis zum 11. Februar 2022 können Designer, Designbüros und Hersteller wieder ihre Produkte einreichen, um deren Designqualität von einer international besetzten Jury beurteilen zu lassen. Eine Anmeldung zum „Red Dot Award: Product Design 2022“ ist in einer oder mehreren der rund 50 Kategorien möglich – von Möbeln und Küchengeräten über Spielzeug, Unterhaltungselektronik und Medizintechnik bis hin zu Robotern und Fahrzeugen.

Weitere Informationen zur Anmeldung: www.red-dot.org/de/pd/teilnahme

Umsatz im Bauhauptgewerbe im Juli um 4,9 Prozent gestiegen

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Juli 2021 um 4,9 Prozent gegenüber Juli 2020 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten im gleichen Zeitraum um 1,4 Prozent. In den ersten sieben Monaten 2021 lag der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 1,0 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum, die Zahl der Beschäftigten war hingegen 1,7 Prozent höher.

Kräftiger Zuwachs beim Auftragseingang im August 2021

Ungeachtet aller Lieferengpässe haben sich die Auftragsbücher im Maschinen- und Anlagenbau auch im August kräftig gefüllt. Die Bestellungen legten im Vergleich zum Vorjahr real um stattliche 48 Prozent zu. „Allerdings lag die Messlatte für den Vorjahresvergleich auch extrem niedrig: Im August 2020 fuhr die Maschinenbauindustrie das drittschwächste Order-Ergebnis des vergangenen Jahres ein“, erläutert VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. Auf dieser schwachen Basis aufbauend, konnten die Unternehmen ihre Inlandsbestellungen im August um 36 Prozent erhöhen. Die Aufträge aus dem Ausland wuchsen sogar um 54 Prozent. „Dieser im Vergleich zum Inland spürbar höhere Zuwachs geht auch darauf zurück, dass aus dem Ausland deutlich mehr Aufträge für Großanlagen als im Vorjahr kamen“, sagt Wortmann. Die Bestellungen aus dem Euroraum legten im Berichtsmonat um 41 Prozent zu, aus dem Nicht-Euroraum kamen 59 Prozent mehr Orders in die Bücher.

Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum Juni bis August legten die Bestellungen um 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Aus dem Inland kamen 34 Prozent mehr Orders, die Auslandsaufträge legten um 51 Prozent zu. Aus den Euro-Ländern wurde eine Steigerung von 42 Prozent verbucht, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 56 Prozent mehr Bestellungen.

Bekommt das „Goldene M“

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) erhält Zuwachs: Die Cabinet Schranksysteme AG aus Kerpen-Buir im Rhein-Erft-Kreis wird mit dem „Goldenen M“ zertifiziert, denn das Unternehmen verpflichtet sich zur Einhaltung der strengen Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430. „Regelmäßig werden die Möbel der DGM-Unternehmen im Prüflabor auf Herz und Nieren untersucht, damit das ‚Goldene M‘ immer ein verlässlicher Wegweiser für Endverbraucher hin zu Qualitätsmöbeln ist. Wir freuen uns, ab sofort auch Cabinet als gründlich qualitätsgeprüften Hersteller mit dem RAL-Gütezeichen auszeichnen zu können und begrüßen das Unternehmen herzlich in unseren Reihen“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Seit über 40 Jahren entwickelt Cabinet maßgefertigte Einbauschränke, die in ihrer Optik sowie ihren Funktionen und Möglichkeiten immer vielfältiger und ausgeklügelter werden. Ein 60-köpfiges Team sorgt dafür, dass neben den maßgefertigten Schiebetürsystemen heute auch individuelle Lösungen mit Drehtüren nach Maß aus hochwertigen Materialien realisiert werden können. Mehr als 110.000 Schranksysteme wurden bereits in der Manufaktur in Kerpen nahe Köln gefertigt. Seit der Übernahme des Unternehmens 2017 durch Jens Leyrer führen er und sein Kollege Frank Nowicki die Cabinet-Mannschaft.

Über die Anforderungen für das „Goldene M“ hinaus hat die DGM in diesem Jahr bereits die Einhaltung der Kriterien für das geografische Herkunftsgewährzeichen „Möbel Made in Germany“ bei Cabinet überwacht. Gemäß der RAL-Registrierung 0191 muss hierfür die Konstruktion, Montage und Qualitätsprüfung in Deutschland stattfinden. Zudem muss der für die Qualität relevante Herstellungsprozess überwiegend in Deutschland erfolgen. Entwickelt und eingeführt hat das Herkunftslabel der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) gemeinsam mit RAL. Die Einhaltung der Anforderungen überwacht die DGM im Auftrag des VDM.

Ausgezeichnet mit dem Wirtschaftspreis 2021

Der jährliche Wirtschaftspreis der Stadt Rheda-Wiedenbrück wird für besonders herausragende unternehmerische Leistungen vergeben – Venjakob gilt seit langem als Anwärter auf diese Auszeichnung, denn das Unternehmen macht sich immer wieder für den Wirtschaftsstandort stark und genießt den Ruf eines hervorragenden Arbeitgebers und Top-Innovators.

Auch in diesem Jahr passte der Titel des Preises „Jetzt erst recht!“ perfekt zum Unternehmen, wie der Laudator, Dr. Heiner Wortmann, bei der Preisverleihung bekräftigt. Denn trotz der pandemiebedingten Umstände hat Venjakob an dem geplanten Ausbau des Standortes Rheda-Wiedenbrück festgehalten und rund 8 Millionen Euro in neue Gebäude und Ausstattung investiert. Darüber hinaus beweisen die Geschäftsführer der Venjakob-Gruppe seit Jahrzehnten ein Gespür für die richtige Balance zwischen Mut zum Risiko und durchdachtem strategischen Denken und Handeln.

Aufgeklebte Beschläge für Möglichkeiten jenseits eingeführter Systeme

Am 08. und 09. November veranstaltet das Team der „möbelfertigung“ den Kongress „Internationale Möbeltage Dresden“ in der sächsischen Landeshauptstadt. Und hat am Konzept gefeilt: Wir bringen erstmalig und einzigartig Forschung und Industrie zusammen. Darum präsentieren vorwiegend am zweiten Kongresstag im Tagungszentrum der „Dreikönigskirche“ in Dresden renommierte Studieneinrichtungen wie das Institut für Holz- und Möbeltechnik der Berner Fachhochschule aus Biel, die Berufsakademie Melle, die Technische Universität Dresden, die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe/Lemgo, die Berufsakademie Sachsen/Dresden, das Institut für Holztechnologie Dresden, die Technische Hochschule Rosenheim und das Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI auf Augenhöhe ihre neusten Projekte unter dem Motto „Forschung an der Schwelle zur Praxis“. Flankiert wird das Ganze von Keywords aus und für die Möbel- und Zulieferindustrie.

Mit dabei ist Diplom-Ingenieur für Verfahrenstechnik Dr. Jan Herold, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden. Der sich intensiv mit dem Kleben von Möbelbeschlägen auseinandergesetzt hat.

„möbelfertigung“: Seit Jahrzehnten werden Möbelbeschläge verschraubt. Warum sollten sich, Ihrer Ansicht nach, Möbelhersteller intensiver damit auseinandersetzen, Beschläge zu kleben, statt zu schrauben?
Jan Herold:
Das Verschrauben von Beschlägen wird auch weiterhin die erste Wahl für die klassischen Holzwerkstoffe, wie beispielsweise Spanplatten und MDF, bleiben. Durch Einsatz neuer Werkstoffe, wie etwa dünnschichtige Steinplatten oder leichte Sandwich-Werkstoffe mit dünnsten Deckschichten ergeben sich allerdings neue Herausforderungen an die Verbindungstechnik. Das Verkleben von Beschlägen ergibt dann Sinn, wenn die eingeführten Systeme ihre Grenzen erreichen. Ein Beispiel hierfür sind die Glasbeschläge, welche aufgrund der Bearbeitungsbedingungen für Glas überwiegend aufgeklebt werden. Durch das Aufkleben der Beschläge entfällt eine Bearbeitung der endbehandelten Oberfläche und auch die Werkstoffdicke ist nicht mehr von Bedeutung. Die Induktionstechnik ermöglicht aufgrund der Leistungsdichte sehr kurze Aufheizzeiten, so dass der vorapplizierte Klebstoff schnell aktiviert und der Beschlag gefügt wird. Die entsprechende Applikationstechnik – im Rahmen des Forschungsprojektes mit dem Maschinenbauer Hüttenhölscher wurde dazu eine Roboterzelle genutzt – sorgt für die präzise Positionierung und Fixierung des Beschlags.

„möbelfertigung“: Was wird der Schwerpunkt Ihres Vortrages beim Branchenevent „Internationale Möbeltage Dresden“ der „möbelfertigung“ sein?
Jan Herold:
Im Rahmen des Forschungsprojektes standen unter anderem die Themenfelder Induktionstechnik, Greifertechnik und Vorapplikation des Klebstoffs auf dem Beschlag sowie der Verarbeitungsprozess und die Festigkeitsuntersuchungen im Fokus. Im Rahmen des Vortrags möchte ich zuerst die Abläufe anhand des Demonstrators darstellen, bevor ich vertiefend auf den Fügeprozess eingehe. Der induktive Erwärmungsprozess des mit Klebstoff vorbeschichteten Beschlags ist Kernthema des Vortrags.

Unter www.moebeltage.de können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich für unseren Kongress anmelden. Am 15. Oktober endet die Phase mit einem vergünstigten Frühbucherpreis. Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion, Möbeldesigner, Produktentwickler und genauso Personaler, die auf der Suche nach den Mitarbeitern von morgen sind. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 08. November im Tagungszentrum der „Dreikönigskirche“ in Dresden begrüßen zu können.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: Blum, IHD, Kleiberit, Leuco, OE Electrics und Priess + Horstmann. Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses und die begleitende Ausstellung im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Veranstaltet im November die erste digitale Veranstaltung

Vom 09. bis 11. November findet die erste digitale Veranstaltung in der Geschichte von Weinig statt. Drei Tage lang können alle Interessenten an einer Vielzahl von Podiumsdiskussionen, Impulsvorträgen und Experteninterviews teilnehmen. Unter dem Veranstaltungstitel „Solid Wood Summit“ bietet Weinig geballte Informationen rund um die Massivholzbearbeitung, aktuelle Trends und zukunftsweisende Ideen.

Die letzten eineinhalb Jahre standen bei Weinig ganz im Zeichen der Erweiterung des digitalen Kundenkontakts. Besonders die Einführung von digitalen Maschinenvorführungen bieten einen echten Mehrwert in der Vorbereitung auf Kaufentscheidungen bei der Erweiterung oder Neugestaltung von Produktionslinien. Gleichzeitig wurden bestehende digitale Lösungen für den Kundenstumm weiter verbessert.  Mehrere Erweiterungen der App Suite bieten neue Funktionen und Lösungen für die Überwachung und Steuerung der Produktion.

Um seinen Kunden noch mehr zu bieten, führt Weinig dieses Jahr zudem eine neue Plattform ein: die „Weinig.Experience“. Der Name ist Programm und zentraler Ankerpunkt zugleich, denn er bildet zeitgleich die Leitidee und das digitale Zuhause für Weinigs künftige Veranstaltungen – egal ob on- oder offline.

Im November wird es mit dem „Solid Wood Summit“ die erste, in diesem Fall digitale Veranstaltung der „Weinig.Experience“ geben. Die Beiträge werden sowohl in englischer als auch deutscher Sprache ausgestrahlt werden und während der Online-Vorstellung, die bequem vom eigenen Büro oder heimischen Schreibtisch verfolgt werden kann, stehen über eine integrierte Chatfunktion Experten für Rück- und Nachfragen bereit.

In den Beiträgen kommen Experten von Weinig, vom VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer), von Universitäten und Forschungseinrichtungen zu Wort, die das ganze Spektrum der holzverarbeitenden Branche abdecken. Vom Handwerksbetrieb bis zur industriellen Fertigung, vom Zuschnitt bis zur Verarbeitung, von der Verpackungs-, über die Bau- zur Möbelindustrie – hier wird die ganze Vielfalt als Themen, Interessen und Lösungen bedient. Diese Bandbreite an Inhalten wird durch Fachbeiträge aus der Praxis, Kundenberichte, Interviews und konkrete Anwendungsbeispiele abgerundet.

Mit diesem vielseitigen Angebot bietet der weltmarktführende Technologieanbieter aus Tauberbischofsheim nicht nur konkreten Nutzen für seine Kunden und Kundinnen, sondern positioniert sich mit seinen Partnern und Partnerinnen auch klar als Impulsgeber für die Branche.

Zu den hochkarätigen Rednern der Veranstaltung gehören unter anderem Professorin Martina Zurwehme und Professor Christian Kortüm der Uni Rosenheim sowie Oliver Schöllhammer vom Fraunhofer-Institut.

Unter experience.weinig.com kann man sich schon jetzt für alle Veranstaltungsupdates registrieren. Am 18. Oktober wird die eigentliche Veranstaltungswebsite freigeschaltet.  Ab dann ist der Tagungskalender online und können sich Interessenten ihr persönliches Veranstaltungsprogramm zusammenstellen.

„Area30“/„Cube30“

Erfolgreiche Messe nach erzwungener Pause

Die zehnte Fach- und Ordermesse für die europäische Küchenbranche „Area30“ und „Cube30“ war ein beachtlicher Erfolg für Aussteller, Besucher und natürlich den Veranstalter Trendfairs. Die erzwungene zweijährige Messepause hinterließ zwar Spuren, allerdings im nationalen wie internationalen Vergleich der Business-Events weitgehend vernachlässigbare. Denn sowohl auf Aussteller- wie Besucherseite war ein regelrechter „Hunger“ auf den persönlichen Austausch, auf Gespräche und Verhandlungen „face-to-face“, auf das Entdecken und „Begreifen“ neuer Ideen und innovativer Produkte deutlich spürbar. 2021 besuchten mit rund 5.500 Unternehmen zwar weniger Firmen die „Area30“ als zum letzten „live“-Event im Jahr 2019. Ausgehend vom etwa gleichen Niveau wie 2017 sollten jedoch recht bald auf Folgeveranstaltungen neue Spitzenwerte erreicht werden.

Die erfreuliche Situation rund um die abgeschlossene Fachmesse area30 im Verbund zur Ganzjahresshow „Cube30“ beschreibt Volker Irle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK), Mannheim, als Spitzenvertreter der Branche sehr treffend so: „Ich habe mich sehr gefreut, dass Herr Rambach mit seinem Team in diesem Jahr wieder die ,Area30‘ öffnen konnte und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn Corona bedingt vielleicht der ein oder andere Messegast noch vom Kommen absah, fand ich die ,Area30‘ gut besucht vor. Besonders hervorheben möchte ich die teils sehr aufwendigen Ausstellerpräsentationen, die bei allen Sachinformationen für die vielen Besucher auch optisch zu einem der schönsten ,Area30‘ mit ,Cube30‘ beigetragen haben.“

Die „Area30“ hat bei ihrem „Neustart“ nach der Corona-Krise eine erstaunliche Fülle an Neuheiten in großartiger Stimmung und bei intensiver Ordertätigkeit präsentieren können. Ihre Position als zentrale Veranstaltung im Küchenherbst Ostwestfalens und wichtigster Termin für Geschäfte rund um die Küche hat sie souverän und deutlich bewiesen. Rund 10.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit über 126 Ausstellern und Marken boten allen Messegästen sowohl die jüngsten Neuentwicklungen als auch ein großartiges Forum für gleichermaßen konzentrierte wie entspannte Geschäftsgespräche.

Bereits während der Veranstaltung unterstrichen die Aussteller unisono die hohe Qualität der Besucher und verwiesen auf respektable Orderergebnisse, die natürlich auch aus dem gewaltigen Nachholbedarf seit Herbst 2019 resultieren. Für die Aussage „Qualität vor Quantität“ spricht, dass im Vergleich zu 2019 die Anzahl der die Messe besuchenden Unternehmen deutlich weniger abweicht als die absolute Fachbesucherzahl. Es zeigt sich klar, dass unmittelbar nach langen Monaten virtuellen Arbeitens und Kommunizierens viele Firmen Messebesuche deutlich strukturierter planen und die Vor-Ort-Präsenz auf die wirklichen Entscheidungsträger zu konzentrieren.

Interessant liest sich die Auswertung der Besucherstatistik: Entgegen nicht selten in den Tagesmedien kolportierten Bild eines zugunsten männlicher Fach- und Führungskräfte verschobenen Geschlechterverhältnisses in der Wirtschaft bewiesen die Akteure der Küchenbranche auf der „Area30“ das Gegenteil und setzten mit rund einem Drittel Anteil weiblicher Fachbesucher die richtigen Maßstäbe. Terminlich entfiel das Gros der insgesamt rund 9.500 Messebesuche auf Sonn- bis Dienstag, wobei der 19. September mit über 2.700 Besuchen von „Area30“ und „Cube30“ den Spitzenplatz hält.

An den sechs Messetagen trafen Küchenmöbelhersteller sowie Anbieter von Spülen, Armaturen, Absaugsystemen und Elektrogeräten, von Software und Zubehör in gewohnter Weise auf Branchen-Fachleute, Einkäufer und Medienvertreter. „Gewohnt“ meint auch, dass die prozentuale Zusammensetzung nach Branchenzweigen bzw. Tätigkeitsbereichen sich fast gleichwertig zu den Vorjahren gestaltete. Dabei zeigt sich, dass „Area30“ und „Cube30“ mit 79 Prozent Besucheranteil primär den deutschen Heimatmarkt anziehen bzw. mit 73 Prozent Besucheranteil auf den Fachhandel kaprizieren.

Doch auch Besucher der benachbarten Benelux-Staaten (13 %) sowie weiterer 30 Länder wurden von dieser Fachmesse angezogen. Allerdings fällt im Vergleich zu den Vorjahren auf, dass ausländische Unternehmen bzw. Fachbesucher doch (noch) zurückhaltender agieren als deutsche. Die Planungsunsicherheiten außerhalb von Deutschland scheinen bedeutsam und daher ist es für die Strahlkraft der Messe besonders wertvoll, dass die „Area30“ auch quantitativ zum Jahr 2017 aufschließen konnte – auf nur zwei Ausgaben also vor der bisherigen Top-Veranstaltung 2019. Die qualitative Wertigkeit dieses einzigartigen Business-Events ist seit vielen Jahren schon unbestritten auf Spitzenniveau.

Die Besucherzusammensetzung nach Fachzweigen zeigt bereits wieder Normalität: 48 Prozent der Messegäste kamen aus Küchenstudios und stellen den größten Branchenanteil. Zusammen mit Vertretern der Küchenfachmärkte wurden sogar 58 Prozent erreicht und damit die deutliche Mehrheit der Fachbesucher. Während sich Kooperationen und Verbände (3 %), Tischler und Schreiner (3 %), Innenarchitekten, Architekten, Projektanten, Objekteure und Kontraktpartner (5 %) sowie Netzwerker (1 %) in diesem Jahr eher im Hintergrund hielten, bildeten die Vertreter aus der Möbel-, Küchenmöbel- und Elektrogeräteindustrie mit elf sowie aus dem Möbelhandel mit zehn Prozent beachtlich starke Besuchergruppen. Die Bedeutung der „Area30“ als Orderplattform, Neuheiten-Show und Kommunikationsnetzwerk unterstreicht nicht zuletzt die Akkreditierung von über 100 Medienvertretern.

Trotz nachvollziehbaren Ungewissheiten mit Blick auf kommende, vielleicht erneut das gesellschaftliche Leben, die Wirtschaft und das Messewesen beeinflussende Pandemie-Wellen ist die Erfolgsbilanz der diesjährigen area30 großartig und gibt große Zuversicht für kommende Veranstaltungen. Das erfolgreiche Konzept der Order-Fachmesse verbunden mit angenehmer Wohlfühlatmosphäre und durchgängigem Servicedenken hat nichts von seiner ursprünglichen Anziehungskraft verloren. Zudem haben alle Vorkehrungen für die Durchführung dieses Business-Events in Corona-Zeiten sehr gut funktioniert. Der 3G-Check und das „Area30“ eigene Corona-Testzentrum wurden sehr gut angenommen. Das attraktive Angebot an die Fachbesucher, individuelle Besuchszeiten bei erwartet geringerer Frequenz zu wählen, wurde ebenso intensiv genutzt wie der bereits bestens eingeführte Online-Check-in.

Die nächste „Area30“, die im kommenden Jahr vom 17. September bis 22. September stattfindet, wird für noch höhere Begehrlichkeiten sorgen und mit erstklassig strukturierten Services aufwarten. Veranstalter Trendfairs darf zudem auf zahlreiche Rückkehrer und Neuausteller zählen. Die im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen und Messen nur kleine Wachstumsdelle wird dann sicherlich schon vergessen sein und die 2022 dann elfjährige Erfolgsgeschichte der „Area30“ verlässlich fortgeschrieben werden. Nicht erst zu Messende zogen alle Aussteller-Vertreter in außergewöhnlicher Einigkeit dieses beindruckende Fazit.

Fluthilfe in Form von Sachspenden

Seit Montag, 27. September 2021, können Betroffene der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz über ein Onlineportal der landeseigenen Investitions- und Strukturbank ISB Wiederaufbauhilfe beantragen. Neben Geld benötigen die Betroffenen weiterhin Sachspenden wie Werkzeuge, Materialien und Geräte für den Wiederaufbau zerstörter oder die Sanierung beschädigter Gebäude.

Alferpro versorgt das „Kaiser Baustoffzelt“ in Walporzheim gemeinsam mit der koordinierenden Fliesen Frei Wohnkeramik GmbH aus Hanau-Großauheim mit „Alferbasic“ Edelstahl Winkel-Profilen für den Abschluss von oder den Übergang zwischen Belägen – egal ob Fliesen, Parkett, Laminat, Designböden oder Teppich. Mit „Alferbasic“ lassen sich zügig und unkompliziert funktionale und ästhetisch hochwertige Gestaltungen realisieren.

„Als die Anfrage von Fliesen Frei kam, ob wir uns mit einem Materialsponsoring beteiligen, war für uns gleich klar: Da sind wir dabei,“ sagt Christian Grünendahl, Vertriebs- und Marketingleiter von Alferpro. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir als Fliesen-Profil-Spezialist gefragt wurden und helfen gern.“

Betroffene Hausbesitzer:innen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler erhalten im gut sortierten Materiallager „Kaiser Baustoffzelt“ schnell und unbürokratisch unterschiedlichste Baustoffe und Geräte: Gegen Vorlage eines Bedarfsscheins erhalten berechtigte Hausbesitzer:innen, nach Abgleich mit dem Personalausweis, das Material.