IHK-Ehrung für Auszubildende
Hinter den drei Remmers-Auszubildenden Sarah Brokhage, Annika Depeweg und Steffen Ostendorf liegt eine im doppelten Sinne außergewöhnliche Ausbildung. Einerseits mussten sie einen Großteil ihrer Ausbildungszeit zum Chemielaboranten unter Pandemiebedingungen absolvieren. Andererseits waren sie dabei außergewöhnlich erfolgreich: Alle drei schafften in ihrer Abschlussprüfung die Bestnote „sehr gut“, wofür sie jetzt im Rahmen einer Feierstunde am Unternehmenssitz in Löningen geehrt wurden.
Ludger Wester, bei der IHK Oldenburg zuständig für die Ausbildungsprüfungen, nahm die Auszeichnungen vor und betonte dabei, dass gerade die Ausnahmesituation der vergangenen eineinhalb Jahre auch etwas Gutes für den beruflichen Nachwuchs habe: Dieser hätte gerade trotz der schwierigen Belastungen hervorragende Prüfungsergebnisse erzielt und sich daher als belastungsfähig erwiesen. Doris Wolke aus dem Remmers-Personalmanagement wies ebenfalls auf diesen Effekt hin: „Wenn Sie in Ihrem künftigen Berufsleben vor einem Problem stehen, können Sie sich immer daran erinnern, was Sie während der Corona-Pandemie geleistet haben.“ Sie nannte verschiedene Beispiele für die flexible Unterstützung durch den beruflichen Nachwuchs, als seinerzeit die Produktion heruntergefahren war und stattdessen Desinfektionsmittel für die Allgemeinheit abgefüllt wurde.
Für Remmers beziehungsweise stellvertretend für Annika Thomes aus dem Personalmanagement und Chemielaboranten-Ausbilder Andreas Tewes, Geschäftsführer des Bernhard Remmers Instituts für Analytik gab es ebenfalls Lob: Es sei dem Unternehmen gelungen, so IHK-Vertreter Wester, trotz erschwerter Lockdown-Bedingungen die außerordentlich hohe Qualität der Auszubildenden-Betreuung aufrecht zu erhalten.















