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Autor: Möbelfertigung

Seit 20 Jahren immer unter den Besten beim „Günter-Schwank-Preis“

Vor 20 Jahren wurden auf Initiative von Günter Schwank erstmals die zehn bundesbesten Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ausgezeichnet. Die heute nach ihm benannte Auszeichnung ist einzigartig und etwas ganz besonderes. Sie wird jährlich verliehen und ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Die Auszeichnungen werden stets vor Ort vorgenommen. Dabei werden der Auszubildende, das ausbildende Unternehmen sowie die beteiligte Berufsschule jeweils mit einer Ehrenurkunde bedacht. Dazu gibt es noch die Mitgliedschaft im Club der Besten, ein Jahresabonnement der Zeitschrift Kunststoffe sowie eine von Elfriede Schwank gestiftete Bahncard.

Zum Abschluss der diesjährigen Auszeichnungen wurden jetzt mit Daniel Dänzer und Daniel Schmid zwei ehemalige Auszubildende der Rehau AG & Co. mit dem Günter-Schwank-Preis ausgezeichnet. Das Besondere an der Verleihung war, dass seit 2001 jedes Jahr mindestens ein Auszubildender der Rehau AG & Co. mit einem Preis ausgezeichnet werden konnte.

Maschinen- und Anlagenbau bleibt trotz Materialengpässen auf Kurs

Der Maschinen- und Anlagenbau bekommt die globalen Materialengpässe und Lieferschwierigkeiten zunehmend zu spüren. „Wie in allen Industrien, werden sich auch bei uns die Lieferschwierigkeiten bei einigen Vorleistungen noch längere Zeit bemerkbar machen. Aber die Auftragsbücher sind nach wie vor gut gefüllt. Deshalb erwarten wir, dass die Umsätze aus diesen Bestellungen mit etwas Verzögerung verbucht werden“, sagte VDMA-Präsident Karl Haeusgen in einem Pressegespräch auf dem 12. Deutschen Maschinenbau-Gipfel. „Viele Maschinenbauer werden bereits in diesem Jahr das Umsatzniveau von 2019 wieder erreichen. Für 2021 bestätigen wir unsere Prognose eines realen Produktionszuwachses von 10 Prozent zum Vorjahr. Ohne Materialengpässe wäre sogar ein höheres Wachstum möglich gewesen. Aber die ungewisse Lage in den Lieferketten beschäftigt auch uns zunehmend“, ergänzte er. Für 2022 rechnen die VDMA-Volkswirte unverändert mit einem weiteren Produktionsplus von real 5 Prozent.

Für die exportstarke Branche, die im Durchschnitt vier von fünf Maschinen ins Ausland verkauft, stellen die Konfrontation und das Auseinanderdriften der beiden Wirtschaftsmächte USA und China (Decoupling) eine immer größere Herausforderung dar. Laut einer aktuellen Umfrage des VDMA bezieht fast die Hälfte der Maschinenbaufirmen Komponenten aus China oder den USA, die für die eigene Produktion kritisch sind. Dabei handelt es sich an erster Stelle um elektronische Komponenten und Bauteile, aber auch um Rohmaterialien wie Stahl und Gussteile sowie verschiedene andere Vorprodukte. „Hier besteht das Risiko, von China oder den USA im Fall von Handelsstreitigkeiten unter Druck gesetzt zu werden“, sagte Haeusgen. „Die Unternehmen wissen daher, dass sie handeln müssen.“

Hierfür bieten sich unterschiedliche Wege an:

  • Jedes zweite Unternehmen gab in der Umfrage an, auch weiterhin vor allem auf kundenorientierte Speziallösungen zu setzen, mit denen sich der Maschinen- und Anlagenbau für die Kunden in USA und China unverzichtbar macht.
  • Knapp ein Drittel der Befragten will sich für eine „Vorwärtsstrategie“ entscheiden, sprich: die eigenen Investitionen in den USA und in China erhöhen, um dort zum Beispiel eine Montage oder eine Produktion zu errichten oder auszubauen.
  • 16 Prozent der Firmen denken daran, künftig verstärkt eigene Produkte jeweils für den amerikanischen und den chinesischen Markt zu entwickeln, auch wenn dies mit entsprechendem Entwicklungsaufwand und Kosten verbunden wäre.
  • Gut ein Drittel der befragten Firmen will auch die Suche nach Zulieferern aus Drittstaaten intensivieren, um damit möglichen Sanktionen von chinesischer oder amerikanischer Seite zu entgehen.

Mehr als zwei Drittel der Unternehmen gaben zugleich an, dass sie keine unmittelbare Änderung ihrer Strategie planen. „Mittelständische Unternehmen richten sich erst nach genauer Analyse strategisch aus“, erläuterte der VDMA-Präsident. „Aber mittelfristig kann es entscheidend sein, sich neu zu positionieren. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Europa nicht nur versucht, die Märkte weltweit weiterhin offen zu halten, sondern auch weitere internationale Handelsabkommen aushandelt.“
Technologisch sieht sich der Maschinen- und Anlagenbau gut gerüstet, um im Kampf gegen die globale Erderwärmung eine Schlüsselrolle zu spielen. „Wir können von der Erzeugung erneuerbarer Energien über die Errichtung von Verteilernetzen bis hin zur Speicherung von Energie und Wiederverwertung von Stoffen die benötigten Anlagen liefern“, betonte Haeusgen. Gleichzeitig brauche der Klimaschutz zwingend Änderungen, die von der Politik durchgesetzt werden müssen, um in Europa und darüber hinaus erfolgreich sein zu können. „Hierzulande müssen insbesondere Planungs- und Genehmigungsverfahren drastisch vereinfacht werden, es darf künftig keine fünf Jahre mehr dauern, bis ein neuer Windpark errichtet werden kann“, forderte Haeusgen.

Darüber hinaus brauche es ein umfassendes System der CO2-Bepreisung, das Investitionen in Klimaschutztechnologien konsequent fördere und zugleich die Fülle anderer Steuern und Abgaben auf Energie abschaffe. „Und nicht zuletzt muss Klimaschutz immer global gedacht und angegangen werden“, betonte der VDMA-Präsident. Ein internationaler Klima-Club von großen Industriestaaten mit ähnlichen Ambitionen in Sachen Reduzierung von Treibhausgasen – idealerweise auch unter Einbeziehung Chinas –, könnte der entscheidende Durchbruch sein, um die Pariser Klimaziele noch zu erreichen. „Das Zeitfenster zur Gründung eines solchen Klima-Clubs ist aber nicht allzu groß, daher sollte eine Einigung darauf am besten schon während des nächsten UN-Klimagipfels im November in Glasgow erfolgen“, sagte Haeusgen.
Mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen in Berlin lobte der VDMA-Präsident die zügige Sondierung der drei „Ampel“-Parteien. „Eine schnelle Regierungsbildung würde den Unternehmen hoffentlich die benötigte Planungssicherheit für die kommenden Jahre geben“, sagte er. Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, sollte dabei über die erneuerbaren Energien hinaus zur allgemeinen Richtlinie der künftigen Regierung werden. „Denn wir werden keines der wichtigen Klima- oder Digitalisierungsziele erreichen, wenn die bestehenden bürokratischen Hürden bleiben“, mahnte Haeusgen. Das Bekenntnis im Sondierungspapier, dass Steuererhöhungen vermieden und keine Substanzsteuern eingeführt werden, sollte unbedingt auch im Koalitionsvertrag bleiben, betonte Haeusgen. Sorgen bereiten dem VDMA das Kapitel Arbeitsmarkt im Sondierungspapier und eine weitgehende Leerstelle zum Thema Außenhandel. „Hier setzen wir auf Nachbesserungen in den Verhandlungen. Außenwirtschaft braucht politische Power!“, betonte der VDMA-Präsident.

Zu diesen und anderen Politikfeldern hat der VDMA mit Hilfe von „Wunsch-Kapiteln für einen Koalitionsvertrag“ eine Vielzahl konkreter Schritte aufgelistet, die den industriellen Mittelstand stärken und damit zur Sicherung von Millionen Arbeitsplätzen beitragen würden. Das vollständige Dokument mit den „Wunsch-Kapiteln“ des VDMA finden Sie hier: Bundestagswahl 2021 – vdma.org – VDMA

Umsatzrückgang um 7,5 Prozent im August

Wer dachte, es geht immer nur bergauf, erlebt jetzt eine Überraschung. Die heimische Küchenmöbelindustrie konnte ihren Positivlauf im August nicht fortsetzen. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,5 Prozent auf knapp 351 Mio. Euro, wobei das „Corona-Jahr 2020“ sicher ein Ausnahmejahr war. Diese Zahlen teilte der Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK) gestern mit. Dass sich das Plus in diesem Jahr trotzdem noch auf 12,12 Prozent bei einem Gesamtumsatz von gut 3,64 Mio. Euro beläuft, zeigt, wie gut die Küchenmöbelindustrie ins Jahr gestartet ist.

Der Inlandsumsatz brach im August mit gut 201.699 Euro (- 9,12 %) stärker ein als der Export, der sich im August auf 150.199 Mio. Euro (-5,24 %) belief. Besonders ausgeprägt ist der Umsatzknick allerdings in der Eurozone mit 113.488 Mio. Euro (-11,3 %).

Dennoch sind deutsche Küchenmöbel 2021 vor allem im Ausland gefragt, der Gesamtumsatz bis Ende August übertrifft den des Vorjahres noch um 22,86 Prozent.

Die Zahl der Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten liegt konstant bei 50. Mit 17.675 Beschäftigten gibt es im August einen Anstieg von 6,29 Prozent.

Digitalisierungsstrategie mit dem digitalen Verkaufshandbuch von Dein-Konfigurator

Das digitale Verkaufshandbuch von Dein-Konfigurator findet immer mehr begeisterte Anhänger und durchdringt zunehmend den Küchenmarkt. Nach einem Löhner Premiumhersteller hat sich wenige Wochen später nun die Störmer AG aus Rödinghausen ebenfalls auf diesen Weg zur Vertriebsunterstützung festgelegt. Die Entscheidung ist konsequent, denn Störmer versteht sich als vollständig digital agierendes Unternehmen.

„Bei unserem ganzheitlichen, von einem Produktionsunternehmen getriebenen Branchenansatz zur Digitalisierung der Küchen- und Möbelbranche ist das jetzt aufgenommene digitale Verkaufshandbuch von Dein-Konfigurator ein perfektes und willkommenes Tool, das unser Haus auf der Vertriebsseite sowohl im Inland als auch im Ausland kräftig voranbringt“, begründet Vorstand Christoph Fughe die strategische Entscheidung.

Mit einem ERP-Systemanbieter wurden zuletzt Grundlagen geschaffen, dass das Unternehmen prozessgesteuert und flexibel Standard- und Sonderanfertigungen bereits über die Eingabesoftware realisieren kann. Die Planungen für die Marken Störmer, Eschebach, Musterring und Villeroy & Boch werden Schnittstellen-frei in alle modernen Formate direkt transferiert. Pionierarbeit leistet die Störmer AG ebenfalls bei KI-gestützten Garantieverlängerungen als Teil von digitalen Planungsangeboten, die an das IDM-Datenformat angebunden werden können. 

Dein-Konfigurator setzt bei seinem digitalen Verkaufshandbuch einen Schritt vor der normalen Küchenplanung an und konfiguriert Küchenmöbel in Echtzeit auf Basis vorhandener IDM-Daten vollständig digital. Dies verkürzt die Planungszeit, die Entscheidungsfindung wird einfacher, volle Transparenz und schnelle Preiskonfigurationen werden gewährleistet. Planungsfehler oder wiederholte Rückfragen sind grundsätzlich ausgeschlossen.

Im digitalen Verkaufshandbuch werden auf Grund der zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten alle gesuchten Schränke, Komponenten sowie Sonderlösungen schnell gefunden und mit dem zugehörigen Zubehör sowie individuellen Händler-Preisen angezeigt. Integrierte Planungshinweise, erforderliches Zubehör, diverse Funktionen und Mehrwerte können interaktiv mit Bild, Erklärungen und Videos am jeweiligen Artikel dargestellt werden und runden das Leistungsportfolio des neuen digitalen Störmer-Verkaufshandbuchs ab.

Erneut zertifizierte Qualität

Nachdem vor drei Jahren die Firmen der PCG Group, Plantag Coatings GmbH, Plantag Lacke GmbH und die BLC Lack Chemie GmbH, nach der neuen DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert wurden, stand in diesem Jahr die erste Rezertifizierung an.

Erneut konnte unter Beweis gestellt werden, dass die Anforderungen von Kunden erfüllt und ein funktionierendes Qualitätsmanagement-System im Unternehmen implementiert wurde und gelebt wird.

Die Auditoren der Zertifizierungsstelle des TÜV Nord stellten bei den überwachten Unternehmen der PCG Group keine Abweichungen zur Norm fest. Im Gegenteil: Diverse Punkte wurden als „Best Practice“ besonders hervorgehoben.

Ein besonderes Lob bekamen die Mitarbeitenden, die die Auditoren als „durchgängig interessiert und offen für Veränderungen und Verbesserungen“ bezeichneten. Zufrieden war auch Geschäftsführer Hanno Baumann, der die gute Bewertung auch als Ansporn sieht, das hohe Qualitätsniveau zu halten und weiter auszubauen.

Jan Sickmann wird CEO der Bürkle Gruppe

Mit Wirkung zum 19.Oktober 2021 haben die Gesellschafter der Freudenstädter Bürkle Gruppe Jan Sickmann zum CEO berufen. Der Maschinenbauingenieur übernimmt gemeinsam mit den weiteren Geschäftsführern Olaf Rohrbeck (CSO/CTO), Jürgen Müller (CFO) und Olaf Hartwig (COO Produktion und Materialwirtschaft) die Leitung der Unternehmensgruppe. In einer Phase dynamischer Marktveränderungen soll das erweiterte Geschäftsleitungs-Team die Marktpositionierung festigen und das internationale Wachstum an allen Standorten weiter ausbauen.

Sickmann bringt über 20 Jahre Erfahrung im internationalen Maschinen- und Anlagenbau mit. Der Maschinenbauingenieur und Betriebswirt arbeitete national und international erfolgreich in Führungspositionen marktführender Unternehmen der Robotik, Automatisierungstechnik sowie für Anlagenbauer in der PV-Industrie. Sein Schwerpunkt lag dabei auf markt- und technologieorientierten Wachstumsstrategien.

Mit aktiver Unterstützung und in enger Abstimmung mit dem Münchner Private Equity Gesellschafter Auctus Capital Partners stellt sich die Bürkle Geschäftsführung mit konjunkturellem Rückenwind in den kommenden Monaten den Herausforderungen des Marktes. Die Fokussierung auf die drei Wachstumsfelder Holzwerkstoffveredlung, Photovoltaik und Leiterplatten soll die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre fortschreiben. Flankiert wird dies durch eine jeweils individuelle strategische Ausrichtung der Geschäftsfelder und weitere technische Innovationen.

„Bürkle ist ein hervorragend aufgestelltes Unternehmen mit einer starken Technologie- und Lösungskompetenz. Mit dem hochmotivierten und innovativen Bürkle Team werden wir unsere internationale Marktposition festigen und weiter ausbauen,“ fasst Sickmann den zukünftigen strategischen Bürkle Kurs zusammen.

Deutsche Polstermöbler auf Wachstumskurs

Nach einer leichten Eintrübung im Juli legte die Geschäftsentwicklung der hiesigen Polstermöbelproduzenten im August wieder ordentlich zu. Wie der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP) mitteilte, erzielten die Unternehmen einen Umsatz von 63,2 Mio. Euro. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ist das ein Plus von 13,76 Prozent. Im Inland wurden 40,9 Mio. Euro erwirtschaftet, was einem Anstieg von 11,5 Prozent entspricht. Der Auslandsumsatz betrug 22,3 Mio. Euro (+18,17 Prozent). Davon entfielen 7,1 Mio. Euro auf die Eurozone, die damit um 3,18 Prozent zulegte. Die Exportquote kletterte um 1,32 Prozent auf 35,28 Prozent nach oben.

Die Transparenz durch die Digitalisierung ist ein Wettbewerbsvorteil für die Zukunft

Von den Besten lernen – diesen Ansatz verfolgt die „möbelfertigung“ mit dem Kongress „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“, der am 06. und 07. Dezember im Düsseldorfer Hotel „Intercontinental“ in die vierte Runde geht. Ein Vorreiter im Bereich der Digitalisierung von Zulieferprodukten ist mit Sicherheit Rehau. Mit dem Service #edgeisdigital beweisen die Bayern, wie intelligent heute eine Kante sein kann. Sowohl die Soll- als auch Ist-Daten der Verbrauchsmaterialien werden hierbei „on tag“ oder über eine Cloud zur Verfügung gestellt. Die Zeit, in der Stammdaten vom Etikett an die Maschine übertragen werden mussten, sind damit vorbei. Zudem gibt es jederzeit einen Überblick über Bestände, den Verbrauch oder die Restmengen. Matthias Hacker ist bei Rehau in der Anwendungstechnik verantwortlich für #edgeisdigital und die Nullfugenbekantung – also ein echter Spezialist in diesem Bereich.

Der studierte Holztechniker Hacker stand bereits jetzt für einige Fragen zur Verfügung:

„möbelfertigung“: Rehau versteht es seit Jahren, sich sehr gut in automatisierte Prozesse der Möbelindustrie einzudenken. Wie digital kann heutzutage eine Möbelkannte sein?
Matthias Hacker:
Transparente und effektive Prozesse sind in der Möbelindustrie von immer entscheidenderem Charakter. Als logische Konsequenz haben wir uns zum Ziel gesetzt, auch das Kantenmanagement über #edgeisdigital mittels „sprechender“ Kantenbandrollen optimal für die Zukunft zu rüsten. Insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass sich die Kante in den letzten Jahren vom „Schüttgut“ hin zur individuell verwalteten Rolle entwickelt hat.
Diesen Weg wollen wir als Vorreiter beschreiten. Wir ermöglichen unseren Kunden – egal ob industrielle Möbelfertigung oder objektspezifischer Innenausbau – durch digitale Daten vom Kantenband eine Optimierung der Lagerverwaltung, der Fertigungsprozesse sowie eine konsequente Fehlervermeidung in der Verarbeitung. Zudem erhöhen wir durch unseren Service sowohl die Transparenz während als auch die Nachverfolgbarkeit nach der Fertigung – und das bis auf eine einzelne eingesetzte Rolle genau. Perspektivisch soll #edgeisdigital auch den Bestellprozess auf Basis immer aktueller Bestände vereinfachen und optimieren. Damit schaffen wir eine optimale Vernetzung mit unseren Kunden.

„möbelfertigung“: Wie sind die Rückmeldungen aus der Industrie – wie viele Unternehmen denken überhaupt schon darüber nach, mit „intelligenten“ Zulieferprodukten zu arbeiten?
Matthias Hacker:
Schlagwörter wie Industrie 4.0, IoT oder auch Smart Factory sind in der Möbelfertigung seit Jahren in aller Munde. Die erforderlichen technischen Voraussetzungen werden dazu nach und nach geschaffen, so dass eine immer stärkere Implementierung möglich ist. Hintergrund ist nicht zuletzt, dass die Digitalisierung und die mit ihr einhergehende Transparenz in den Prozessen als klarer Wettbewerbsvorteil für die Zukunft angesehen werden. Diesen Eindruck konnten auch wir zuletzt verstärkt gewinnen: Mit unserem Rehau-Service #edgeisdigital sind wir nun seit Anfang 2020 bei diversen Kunden in Serie und bauen unser Angebot auch international gerade weiter aus.

„möbelfertigung“: Was wird der Schwerpunkt Ihres Vortrages beim Branchenevent „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ sein?
Matthias Hacker:
Der Vortrag wird die angesprochene Thematik aufgreifen und das Hauptaugenmerk auf die Digitalisierung in der Industrie und dem Handwerk legen. Der Fokus gilt hier insbesondere unserem Service #edgeisdigital – also digitale Daten für effektives Kantenmanagement in der Praxis.

Unter www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/ können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich für unseren Kongress anmelden. Am 5. November endet die Phase mit einem vergünstigten Frühbucherpreis. Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 06. Dezember im Düsseldorfer Hotel „Intercontinental“ begrüßen zu können.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: 2020, Biesse Group, Hettich, Homag Group, L‘Engineers, Mink Bürsten und SCM Group. Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Gruppenleitung künftig zu viert aber ohne Walter Schiegl

Seit 2009 führen Walter Schiegl, Thomas Leissing und Ulrich Bühler gemeinsam die operativen Geschäfte der Egger Gruppe. Mit 01. Mai 2022 gibt es Veränderungen im obersten Führungsgremium des Holzwerkstoffherstellers: Walter Schiegl wechselt nach mehr als 20 Jahren von der Gruppenleitung in den Aufsichtsrat. Ihm folgt Hannes Mitterweissacher nach, der ebenfalls seit über 25 Jahren in der Egger Gruppe tätig ist. Zusätzlich wird die Gruppenleitung um eine weitere Person ergänzt: Frank Bölling wird künftig den Bereich Logistik verantworten. Egger reagiert damit auf die Potenziale und Entwicklungen im Bereich der internen und externen Logistik. Gemeinsam mit Thomas Leissing und Ulrich Bühler bilden Hannes Mitterweissacher und Frank Bölling somit künftig das neue Management-Team der Egger Gruppe.
„Walter Schiegl ist seit mehr als 40 Jahren Teil unseres Unternehmens und hat an der Entwicklung der Egger Gruppe wesentlichen Anteil. Wir sind daher froh, dass uns Walter Schiegl ab 01. September 2022 als Aufsichtsrat begleiten wird“, betonen die Eigentümer Fritz und Michael Egger.
Hannes Mitterweissacher  ist seit mehr als 25 Jahren in der Egger Gruppe tätig. Egger hält damit an seiner gewohnten Praxis fest: Führungspositionen werden gruppenweit zu 77 Prozent mit internen Mitarbeitern besetzt. „Wer täglich bereit ist, dazuzulernen und Neues zu erfahren, dem stehen bei Egger viele Türen offen“, bekräftigt Walter Schiegl die Entscheidung für seinen Nachfolger.
Frank Bölling ist seit 2019 in der Egger Gruppe beschäftigt und aktuell als Divisionsleiter Logistik Egger Decorative Products Ost tätig. Zuvor war Bölling in verschiedenen Industriebranchen in leitenden Positionen im Bereich Logistik und Supply Chain Management tätig. „Die Transformationsprozesse in der internen und externen Logistik  sind gravierend, besonders in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung und Prozessoptimierung. Wir wollen die Potenziale dieser Entwicklungen nützen. Daher verstärken wir mit Frank Bölling als Logistik-Experten die Gruppenleitung“, hält Thomas Leissing fest.