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Autor: Möbelfertigung

Präsentiert neue Unternehmenswebsite

Unter dem Motto „Wir wissen, was zählt.“ wird sich die Altendorf Group aus Minden in Zukunft als Partner und digitaler Impulsgeber für das Handwerk noch näher am Kunden präsentieren. Als erster wichtiger Schritt wird ab sofort die gesamte Online-Präsenz der Gruppe auf www.altendorfgroup.com vereint.

Von der Altendorf Formatkreissäge bis hin zur Hebrock Kantenanleimmaschine sind alle Produkte der Altendorf Group nun auf einer zentralen Website vertreten. Wichtige Punkte wie der direkte Kontakt zu Altendorf, Ersatzteilbestellungen oder Downloads sind ab sofort übersichtlich und schnell zu finden.

„Die neue Website stellt die Bedürfnisse unserer Kunden noch mehr in den Vordergrund, erleichtert die Kontaktmöglichkeiten und unterstützt unsere Kunden in Ihrer Arbeit mit unseren Produkten,“ resümiert Serpil Gausmann, Projektleiterin für die Website bei der Altendorf Group.

Neben dem umfangreichen Informationsangebot zu Formatkreissägen, Kantenanleimmaschinen oder dem Sicherheitssystem „Hand Guard“ bietet zudem ein eigener Bereich für das weltweite Händlernetzwerk eine umfassende Datenbank an Tools und Informationen.

„Unsere Kunden stehen im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Die neue Website der Altendorf Group vereint alle Informationen und Services zu unseren Produkten zu einem gesamtheitlichen Altendorf Erlebnis“, so Ansgar von Garrel, Head of Marketing bei der Altendorf Group.

Betriebliche Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

Der diesjährige Möbel- und Innenausbautag des rheinland-pfälzischen Tischlerverbandes in Lahnstein stand ganz im Zeichen des Veranstaltungsmottos „Betriebliche Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg“. Die vier Vorträge des Tages befassten sich allesamt mit der Informationsübergabe im Betrieb, gegenüber potenziellen Mitarbeitern, den Kunden und Partnern.

Joachim Schmitt von Schmitt-Raumdesign in Koblenz, arbeitet im Alltag mit Kollegen aus verschiedenen Gewerken zusammen. Er berichtete über die Kommunikation mit anderen Handwerkern vom Elektriker bis zum Maler und erläuterte welche Kommunikationsmittel in diesem Zusammenhang sinnvoll sind. Maik Rönnefarth aus dem gleichnamigen Unternehmen in Dernau gab wertvolle Einblicke in die Organisation seiner Kundenkommunikation. Er beschrieb, wie der Kommunikationsaufwand optimiert und dennoch der Kunde immer das Gefühl habt, an erster Stelle zu stehen und immer gut informiert zu werden.

Olaf Jehn, Inhaber der Tischlerei Jehn aus dem Kreis Fulda teilte nach der Mittagspause seine Erfahrungen mit richtiger Mitarbeiterkommunikation. Dabei stand besonders die Frage im Vordergrund, wie viele Unterlagen und abstimmende Gespräche zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem sinnvoll und nötig sind. vor. Steffen Bauereiß, Nachfolger einer Schreinerei aus Franken, ging zum Abschluss des Tages auf die Bedeutung von guter Kommunikation beim Personalmanagement ein. Er berichtete offen und selbstkritisch über seine Erfahrungen beim Aufbau einer Arbeitgebermarke und erklärte, warum manche Betriebe keine Probleme haben Fachkräfte oder Auszubildende zu bekommen.

In den Pausen nutzten die zahlreichen Teilnehmer die Gelegenheit zum Austausch unter Kollegen. Darüber hinaus waren über 20 Partnerunternehmen und Aussteller auf dem diesjährigen Möbel- und Innenausbautag in Lahnstein vertreten, so dass alle Anwesenden ein insgesamt stimmiges Veranstaltungsprogramm für sich in Anspruch nehmen konnten.

Der 12. rheinland-pfälzische Möbel- und Innenausbautag findet am 27. Oktober 2022 in Lahnstein statt.

HDH

Umsatz im In- und Ausland mit Kunststoff entwickelt sich positiv

Der Umsatz der Kunststoffindustrie ist im Juni 2021 gegenüber Juni 2020 um 22,2 Prozent gestiegen. Dabei verzeichnete der Inlandsumsatz ein Plus von 19,5 Prozent und der Auslandsumsatz stieg ebenfalls um 26,4 Prozent. Der Umsatz im Juni 2020 war im Vergleich zum Juni 2019 pandemiebedingt um insgesamt 4,3 Prozent gefallen. Dabei war der Umsatz im Auslandsgeschäft um 6,9 Prozent zurückgegangen, im Inland um 2,4 Prozent.

Gemeinsam gegen Cybercrime und Cybertäter

Das Bundeskriminalamt (BKA) und der VDMA haben eine vertiefte Zusammenarbeit vereinbart. Durch gegenseitigen Erfahrungs- und Informationsaustausch soll erreicht werden, dass Cybercrime in den Unternehmen mehr beachtet und die Verfolgung von Cybertätern durch deutsche Sicherheitsbehörden gefördert werden.

Das Gefährdungspotenzial für Unternehmen durch Cybercrime steigt seit Jahren kontinuierlich an und hat ein bedenklich hohes Niveau erreicht. Das Geschäftsmodell der Cyberkriminellen heißt „Cybercrime-as-a-Service“ und hat bereits zur Herausbildung einer globalen kriminellen Dienstleitungsindustrie im Internet geführt, die immer neue Vorgehensweisen und teils maßgeschneiderte Malware hervorbringt. „Quantität und Qualität von Cyber-Angriffen steigen kontinuierlich an. Dabei steht die Wirtschaft im besonderen Fokus der Cyberkriminellen“, sagt Martina Link, Vizepräsidentin des BKA. Die fortschreitende Digitalisierung, eine weltweite Vernetzung und moderne Arbeitswelten bieten in diesem Zusammenhang zusätzliche Tatgelegenheiten für kriminelle Akteure. Dieser Entwicklung stellen sich VDMA und Bundeskriminalamt durch einen vertieften Erfahrungsaustausch entgegen. Martina Link, Vizepräsidentin des BKA, und VDMA-Präsident Karl Haeusgen haben dazu auf dem 12. Deutschen Maschinenbau-Gipfel in Berlin ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. „Cyberkriminelle machen nicht vor Landesgrenzen Halt, deshalb werden wir nur erfolgreich sein, wenn wir gemeinsam mit Organisationen wie dem BKA die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit von Behörden und Wirtschaft erreichen. Die Kriminellen dürfen nicht gewinnen“, sagt VDMA-Präsident Karl Haeusgen.

Der Maschinen- und Anlagenbau steht für Digitalisierung und Innovation sowohl in seinen Produkten als auch in seinen Produktionsprozessen. Eine zunehmende Vernetzung dieser Produktionsprozesse führt auch zu einer höheren Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Cyberangriffs zu werden. „Deswegen sind Kooperationen der Sicherheitsbehörden mit Unternehmen und Fachverbänden von hoher Bedeutung“, sagt Link. In den vergangenen zwei Jahren konnte der VDMA eine Vervielfachung von Cybercrime-Vorfällen unter den mehr als 3300 Mitgliedsunternehmen im Maschinen- und Anlagenbau beobachten. Insbesondere Ransomware-Angriffe richteten dabei einen enormen Schaden an, was die Produktionsunternehmen bis an den Rand des Ruins bringen kann. So berichten bereits 30 Prozent der vom VDMA befragten Mitgliedsunternehmen von Produktionsausfällen durch Cyberangriffe. Das kann einen Schaden von 1 Million Euro pro Tag bedeuten.

Es reicht jedoch nicht aus, sich nur auf den Schutz vor Cyber-Angriffen zu fokussieren. Unternehmen sollten immer damit rechnen, dass ein Angriff auch erfolgreich sein kann. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sind bedroht, denn oft fehlen ihnen die notwendigen Notfallvorsorgekonzepte, Krisenpläne und Kontakte, um im Schadenfall mit den richtigen Maßnahmen zu starten. Neben der Verschlüsselung von Systemen durch Ransomware werden regelmäßig massenhaft Daten abgezogen und Interessenten zum Kauf angeboten. Auf diese Weise droht der Abfluss von Know-how in unbekannte Richtung, häufig auch an Wettbewerber. Der digitale Verlust von Expertise führt zu einer Schwächung der deutschen Wirtschaft gegenüber globaler Konkurrenz.

Ein effektiver Schutz der Wirtschaft bedarf angesichts dieser Bedrohungslage im Bereich der Cybercrime der engen Kooperation von Staat und Industrie. Vertrauen und gegenseitige Information sind der Kern einer funktionierenden Zusammenarbeit. Das Bundeskriminalamt und der VDMA beabsichtigen daher, den gegenseitigen Erfahrungs- und Informationsaustausch auszubauen, mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit für Cybercrime in den Unternehmen zu stärken und die Verfolgung von Cybertätern durch die deutschen Sicherheitsbehörden zu fördern. „Mit dem nun unterzeichneten Memorandum stärkt das BKA seine guten Kontakte zwischen dem VDMA und dessen Mitgliedern. Unser Ziel dabei ist, für Gefahren von Cybercrime zu sensibilisieren und Unternehmen zu ermutigen, im Schadensfall sofort die Polizei einzuschalten. Nur so kann es uns gelingen, mehr Straftäter zu ermitteln und Cybercrime effektiv zu bekämpfen.“, sagt BKA-Vizepräsidentin Link.

Die bisher schon vorhandenen Kontakte und Erfahrungen im VDMA bei der Sensibilisierung von Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus für das Thema Cybercrime werden in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt ausgebaut und verstetigt. Hierzu beabsichtigen VDMA und das Bundeskriminalamt, zielgruppengerechte Sensibilisierungs- und Informationsangebote rund um das Thema Cybercrime zu entwickeln und durch gemeinsame Aktivitäten zu begleiten. Ferner sollen weitere konkrete Maßnahmen und Formate der Zusammenarbeit im regelmäßigen Austausch festgelegt und umgesetzt werden.

Der VDMA unterstützt seine Mitgliedsunternehmen im Kampf gegen Cybercrime auf vielfältige Weise. Das VDMA Competence Center Industrial Security ist dabei der zentrale Ansprechpartner für Mitglieder, Forschung, Behörden und Politik. Neben der Zusammenarbeit in diversen Arbeitskreisen wird auch die Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden auf- und ausgebaut. Zudem bietet der VDMA direkte Unterstützungsangebote im Bereich Cyberversicherung (VDMA Cyber Police) sowie der Aus- und Fortbildung nach IEC 62443 an. In Europa setzt sich der VDMA für eine kohärente horizontale Cybersecurity-Regulierung ein und in internationalen Kooperationen, zum Beispiel mit Japan, werden harmonisierte Standards zur Stärkung der Resilienz vernetzter Industrieanlagen vorangetrieben.

Das Bundeskriminalamt (BKA) ist wesentlicher Pfeiler der Cyber-Sicherheitsarchitektur in Deutschland und hierbei eng vernetzt mit weiteren (Bundes-) Sicherheitsbehörden. Neben den klassischen polizeilichen Zentralstellenaufgaben gehören Auswertungen auf operativer und strategischer Ebene genauso wie Ermittlungen zu den Kernaufgaben des BKA im Phänomenbereich Cybercrime.

Das letzte Top-Event des Jahres nicht verpassen!

Die Traditionsveranstaltung „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis – Digitalisierung/Automation/Losgröße 1“ geht in die vierte Runde: Am 6. und 7. Dezember trifft sich die Branche im Düsseldorfer Hotel „Intercontinental“. Mit dabei sind Top-Referenten wie Christian Baudis von MyDigital, Raphael Gielgen von Vitra, Dirk Krupka von Häcker Küchen und Olivier Offner von der Schmidt Groupe. Zudem verspricht der Blick auf die bislang angemeldeten Teilnehmer einen exzellenten Branchenquerschnitt. Wir freuen uns beispielsweise auf Vertreter von rtego, Nobilia, Werk 33, Egger, Schüller, Schelling, Schuler Consulting, Burgbad, Schmalz, 2020, Lignum Consulting, Kemmlit Baulelemente, Hettich, Hüttenhölscher und viele mehr.

Ein herzlicher Dank geht an unsere Sponsoren: 2020, Homag Group, Mink Bürsten, SCM Group, Biesse, Fives, Dein Konfigurator, L’Engineers, Ima Schelling, Hettich, Interzum.

Für alle, die sich noch zielgerichteter und intensiver austauschen möchten, gibt es den vorgeschalteten Intensiv-Workshop „Was genau ist Effizienz und wie wird sie verbessert?“ von und mit Senior Manager Antoine Fabri und Berater Sebastian Mex von Lignum Consulting. Der Workshop beginnt am 6. Dezember um 10.30 Uhr ebenfalls im Hotel „Intercontinental“, in dem auch der Kongress selbst stattfindet. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, wenige Anmeldungen noch möglich.

Dabei hat die Sicherheit unserer Gäste und der Mitarbeiter des Vincentz Network höchste Priorität: Bereits vor einigen Wochen hatte das „möbelfertigungs“-Team entschieden, dass Event unter „2G“-Bedingungen stattfinden zu lassen.

Restplätze können noch unter https://www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/ gebucht werden.

Erweitert Patentverletzungsklage um drittes Patent

Die Firma Hymmen GmbH Maschinen- und Anlagenbau, nach eigenen Angaben weltweit führender Anbieter von industriellen Digitaldruckanlagen für verschiedenste Anwendungen, gibt bekannt, dass das Unternehmen ihr laufendes Patentverletzungsverfahren gegen Barberán um ein drittes Patent, „EP 3 415 316 (DE)“ aus dem Bereich des digitalen Strukturdrucks erweitert. Das Unternehmen kündigte außerdem an, dass es ein erstinstanzliches Urteil des Landgerichts Düsseldorf in dem anhängigen Verletzungsverfahren (Aktenzeichen 4b O 26/20) zu seinem Patent „EP 3 109 056“ anfechten wird.

Hymmen ist der festen Überzeugung, dass alle drei in Rede stehenden Patente von Barberán verletzt werden und wird Berufung einlegen gegen die erstinstanzliche Abweisung der Verletzungsklage gegen das Patent EP 3109056 (DE). Hymmen erwartet hier einen Erfolg in zweiter Instanz. Im Übrigen wurde dieses Patent kürzlich vom Europäischen Patentamt im Einspruchsverfahren bestätigt. Eine Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf im zweiten Patentverletzungsverfahren zu „EP 2 313 281“ wird in Kürze erwartet.

Die umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Hymmen hat bisher zu mehr als 35 Patentanmeldungen auf dem Gebiet des Digitaldrucks geführt, von denen eine große Zahl bereits erteilt wurde.

Das Unternehmen wird weiterhin alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um seine bahnbrechenden Entwicklungen und Schutzrechte im digitalen Dekor- und Strukturdruck weltweit zu verteidigen und gegen jedwede Patentverletzung vorzugehen.

Bekam in der ersten Instanz der Patentklage von Hymmen Recht

Nach der mündlichen Verhandlung vom 14. September 2021 hat das Landgericht Düsseldorf in seinem am 18. November 2021 verkündeten Urteil zugunsten von Barberán entschieden.

Das Gericht wies die Verletzungsklage von Hymmen ab, die auf den deutschen Teil des europäischen Patents „EP 3 109 056“ gestützt war. Die Entscheidung ist nicht endgültig und kann von Hymmen angefochten werden.

Barberán begrüßt die positive Entscheidung des Gerichts. Gleichzeitig hat Barberán eine Reihe von Technologien für seine gegenwärtigen und zukünftigen Maschinen entwickelt, die Barberán noch zuversichtlicher machen, dass keine seiner Maschinen irgendwelche Rechte Dritter verletzt.

Maschinenexporte nähern sich Vorkrisenniveau

Die Maschinenexporte aus Deutschland verzeichneten auch im dritten Quartal ein hohes Wachstum: Sie stiegen im Vorjahresvergleich um 8,8 Prozent auf 44,6 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Im ersten Quartal lagen die Ausfuhren um 0,9 Prozent und im zweiten Quartal sogar um 24,5 Prozent über Vorjahresniveau. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Maschinenexporte im zweiten Quartal 2020 – dem Höhepunkt der Corona-Pandemie – um 21,1 Prozent zurückgingen. Unterm Strich lagen die Maschinenausfuhren in den ersten drei Quartalen dieses Jahres mit 133,2 Milliarden Euro 10,8 Prozent über denen des Vorjahres. Im Gesamtjahr 2020 wurde dagegen ein Exportrückgang von 10,1 Prozent verbucht „Der Maschinenbau profitiert wieder einmal von seiner starken Auslandspräsenz. Das Vorkrisenniveau der Maschinenexporte von 2019 ist dank guter Nachfrage der Auslandskunden zum Greifen nah. Lediglich die weit verbreiteten Material- und Logistikengpässe können uns hier noch einen Strich durch die Rechnung machen“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Investiert weiter in den Standort Deutschland

Festool erweitert seinen Standort Deutschland mit einem nachhaltigen, modernen Neubau in Weilheim/Teck. Er liegt vom bisherigen Haupt-Produktionsstandort im süddeutschen Neidlingen nur fünf Kilometer entfernt. Die neue Montagehalle schafft dringend benötigte Expansionsflächen für ein nachhaltiges Wachstum.

Das neue Gebäude entstand auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Areal unmittelbar neben dem bereits bestehenden Logistikzentrum in Weilheim. Die räumliche Nähe bietet die Grundlage für eine optimale Infrastruktur zur schlanken und flexiblen Materialversorgung der Montage. Der Standort in Weilheim soll die interne und externe Vorzeigefabrik auf Basis von Lean und Industrie 4.0 werden. Der Kern des neuen Logistikkonzeptes ist ein fahrerloses Transportsystem. Hier kommen sechs autonome, mit Schwarmintelligenz ausgestattete Fahrzeuge zum Einsatz, die die benötigten Materialien aus dem Lager an die Montageinseln transportieren. Mit der Umsetzung dieses Konzepts soll die Produktivität und Ausbringungsmenge nachhaltig gesteigert werden – sowie Lieferrückstände aus den vergangenen Monaten sukzessive auflösen. Die im Zuge des Neubaus getätigten Investitionen sollen die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandortes in Deutschland sichern und ermöglichen auch in Zukunft die Erfüllung des Premiumanspruches „Werkzeuge für höchste Ansprüche”.

Der Neubau entspricht modernsten energetischen Gebäudestandards. Auf dem Dach der Montagehalle befindet sich eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von bis zu 600 kWp. Sie produziert den Großteil des benötigten Stromes selbst und trägt zur Erreichung einer nachweisbaren, positiven Energiebilanz des Neubaus bei. Der 12 Meter hohe und knapp 100 Meter lange Bau besteht aus einer großen Montagehalle sowie aus einem Bürogebäude mit modernen, hellen Arbeitsplätzen, Besprechungsräumen unterschiedlicher Größe und einer Kantine mit Küche. Durch den Einsatz industriell vorgefertigter Bauelemente erzielte man eine hohe Qualität im Rohbau und eine kurze Bauzeit.

Im Anschluss an die Fertigstellung des Neubaus in Weilheim soll der bisherige Produktionsstandort Neidlingen umfassend modernisiert werden. Nach Umzug der Montagelinien verblieben folgende Bereiche am Standort Neidlingen: Zerspanende Fertigung, Werkzeug- und Vorrichtungsbau, Druckerei (Print-on-Demand) sowie Ausbildungszentrum für alle technischen und kaufmännischen Stellen und das Motorenkompetenz-Zentrum.

Das Unternehmen nutzte die Sommer-Urlaubszeit, um die 24 Montage-Inseln von Neidlingen nach Weilheim umzuziehen. Rund 300 Mitarbeiter:innen bezogen ab dem 12. September die neuen Arbeitsplätze in Weilheim und so konnten die Montage-Linien wieder in die Serienfertigung aufnehmen.