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Autor: Möbelfertigung

Dr. Markus Vöge verlässt das Unternehmen

Wieder ein Wechsel bei der Homag Group auf der Ebene Executive Vice President Global Sales und Marketing: Dr. Markus Vöge, der die Position seit März 2019 als Nachfolger von Andreas Denker übernommen hat und seit April 2021 zusätzlich die Gesamtverantwortung für den weltweiten Service trug, wird zum ersten Februar 2022 Geschäftsführer bei Zeppelin Systems. Darüber hinaus soll Vöge dort die Leitung der strategischen Geschäftseinheit Anlagenbau übernehmen. Der Aufsichtsrat des Zeppelin Konzerns hat Dr. Markus Vöge in seiner Sitzung am 19. November 2021 zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Zeppelin Systems bestellt.

Wie die Nachfolgeregelung beim Homag Konzern aussieht, wurde bislang noch nicht bekannt gegeben.

Ein starker Auftritt für eine starke Marke

Die Sata GmbH & Co. KG nimmt weltweit eine führende Position im Bereich der Nasslackiertechnologien sowie Nasslackapplikation ein und beliefert Vertriebspartner in rund 100 Ländern. Neben den technologisch herausragenden Sata Lackierpistolen machen weitere Produkte wie Bechersysteme, Atemschutzsysteme und Drucklufttechnik Sata zu einem Systemanbieter für Anwender aus den Bereichen der Fahrzeuglackierung, der Industrie, des Malerhandwerks und der Holzbearbeitung.

In Hinsicht auf die ansteigende digitale Entwicklung und die damit verbundene mobile Nutzung von Handy, Smartwatch und weiteren Displays, wurde die vorherige Komplexität des 3-D Logos der Sata reduziert und in einer grafisch überladenen Gegenwart für eine zukünftige funktionale Nutzung weiterentwickelt. Das neue Sata Logo ist klar und schlicht und entspricht somit einem modernen „Flat Design“ wie es beispielsweise bei Icons, die in der Regel ohne große Erklärung auskommen, angewendet wird. Sukzessive werden nun alle Sata Marketinginstrumente umgestellt, das neue Sata Logo tragen und in der neuen Optik erscheinen. Das Logo wird wo immer möglich mit dem Zusatz „German Engineering“ ergänzt. Dieser Claim steht für deutsche Ingenieurkunst und Qualität, genauso wie für unser Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland.

Findet nicht statt im Januar

Jüngst sah es so aus, als wenn auch das Messebusiness wieder an Fahrt aufnehmen kann, nun sorgen die neusten Pandemieentwicklungen für eine „Rolle rückwärts“: Vor dem Hintergrund der sich in den letzten vierzehn Tagen verschärfenden Pandemielage in Deutschland und der damit verbundenen Restriktionen wird die „Heimtextil“ in der zweiten Januarwoche abgesagt. Messe Frankfurt prüft zusammen mit der Branche, ob und in welcher Form ein neues Angebot im Sommer 2022 parallel zum Messeduo „Techtextil“/„Texprocess“ gestaltet wird. Später stattfindende Veranstaltungen wie „Ambiente“, „Christmasworld“, „Creativeworld“, „Paperworld“ und die „Frankfurt Fashion Week“ finden zum jetzigen Zeitpunkt statt.

Aufgrund der nicht vorhersehbaren enormen Dynamik in der Entwicklung des Pandemiegeschehens, der wechselseitigen und kumulativen Wirkweise der relevanten Faktoren und der extremen Zuspitzung und Verschlechterung der Pandemielage in Deutschland innerhalb kürzester Zeit, sowie der in der Ministerpräsidentenkonferenz vom 02.12.2021 getroffenen Beschlüsse, ist der Termin der „Heimtextil“ unmittelbar zu Jahresbeginn, in der zweiten Januarwoche, nicht zu halten. Die „Heimtextil“ als international führende Messe für Wohn- und Objekttextilien wird abgesagt. Messe Frankfurt eruiert im engen Austausch mit allen Branchenpartner:innen, ob und in welchem Rahmen die „Heimtextil“ parallel zur „Techtextil“ und „Texprocess“ vom 21. bis 24. Juni 2022 durchgeführt werden kann.

Die Technology & Design Conference im Video

Zwei Tage lang drehte sich alles um Oberflächen, Farbe, Technik, Design und Networking. Mit insgesamt 23 tollen Referenten sowie den Teams von „arcade“ und „möbelfertigung“ ist am 3. und 4. November in Wiesbaden unsere 2. Technology & Design Conference „Surface in Motion“ erfolgreich über die Bühne gegangen.

Dazu gibt es natürlich auch ein schönes Video mit Testimonials von Ausstellern, Besuchern und Referenten.

https://youtu.be/JPyqY0PZREc

Wir bedanken uns besonders bei unseren Sponsoren, ohne die das Event nicht möglich gewesen wäre: Metis, Hymmen, Colorgate, Upco, Sesa, Kleiberit, Sappi, Hummingbird, Saueressig, Unilin, Surteco, Ahlstrom Munksjö, Agfa, Syndecor, Continental, Swiss Krono Group, Koenig & Bauer, Lamigraf, Hesse Lignal, Teknos, Lott Lacke und die SCM Group. Weitere Partner: Titze Unternehmensberatung und die „ZOW“.

Unzufrieden mit 2G-Regelung im Einzelhandel

Durch die beschlossene inzidenzunabhängige 2G-Regelung im Non Food-Einzelhandel droht dem stationären Fachhandel erneut ein desaströses und existenzgefährdendes Weihnachtsgeschäft. Die in der Bund-Länder-Konferenz beschlossene 2G-Regelung für den Einzelhandel ist nach Meinung des Handelsverband Wohnen und Büro e.V. (HWB) nicht zielführend im Kampf gegen die Pandemie. Demnach dürfen nur noch Geimpfte und Genesene Geschäfte betreten – und zwar unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz und damit auch dort, wo die Infektionszahlen niedrig sind. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass vom stationären Einzelhandel aufgrund der bewährten Hygienekonzepte, Maskenpflicht, Abstandsregelungen und Flächenbegrenzungen keine Gefahr ausgeht. Kunden und Belegschaften leben dieses Prozedere seit Monaten. Auch die Aussagen des Robert-Koch-Institutes belegen, dass der Einzelhandel in seiner Gesamtheit kein Treiber der Pandemie ist. Der mit der 2G-Regelung verbundene personelle und finanzielle Mehraufwand für Einlasskontrollen an den Geschäftseingängen ist für den stationären Fachhandel in der ohnehin schwierigen Zeit kaum stemmbar. Hinzu kommt, dass Kontrollen abschreckend auf den Kunden wirken und die Frequenz in den Innenstädten noch stärker sinken wird.

„Die Versäumnisse der Politik und die unterbliebenen Aktivitäten über den Sommer führen nun dazu, dass erneut aus einem ´Akt der nationalen Solidarität´ ein ´Akt der Solidarität des Einzelhandels´ wird. Der Handel muss die Fehler, die an anderer Stelle gemacht wurden, ausbaden“, sagt Michael Ruhnau, Präsident des Handelsverband Wohnen und Büro e.V. (HWB). „Und wieder wird der Eingriff in den stationären Fachhandel zu einer Wettbewerbsverzerrung führen: Lebensmittelhändler, Drogerien und Discounter dürfen die Sortimente des Fachhandels uneingeschränkt ohne Zugangsbeschränkungen verkaufen, wohingegen der Fachhandel nur beschränkt zugänglich sein wird. Der stationäre Fachhandel ist kein Hotspot! Umso unverständlicher ist es, dass gerade dieser erneut in seiner Geschäftstätigkeit eingeschränkt wird. Man sollte sich lieber die Frage stellen, ob von unkontrollierten Warteschlangen vor einem Ladenlokal nicht ein höheres Risiko ausgeht, als innerhalb eines Schreibwaren-, Haushaltswarengeschäftes oder Einrichtungshauses, das strikt die AHA+C+L-Formel befolgt“, führt Ruhnau fort.

Erneut zweistellige Plusraten beim Maschinen- und Anlagenbau

Wie der VDMA vermeldet verbuchten die Maschinen- und Anlagenbauer aus Deutschland im Oktober abermals einen zweistelligen Zuwachs ihrer Aufträge von real 19 Prozent. Die Inlandsbestellungen stiegen um 13 Prozent, die Orders aus dem Ausland legten um 23 Prozent zu. „Die Zuwächse sind nach wie vor beeindruckend. Es überrascht aber nicht, dass sie inzwischen geringer ausfallen als im Frühjahr und Sommer dieses Jahres“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. „Zum einen ist der Nachholbedarf der Kunden weitgehend befriedigt. Zum anderen verzeichneten wir im Oktober des Vorjahres bereits ein erhöhtes Auftragsniveau.

Nun heißt die Herausforderung, den guten Bestelleingang in angemessener Zeit umzusetzen, weil die Unternehmen nach wie vor mit zahlreichen Engpässen kämpfen müssen“, ergänzt Wiechers.
Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum August bis Oktober legten die Bestellungen um 43 Prozent zum Vorjahr zu. Aus dem Inland kamen 15 Prozent mehr Orders, die Auslandsaufträge legten um 58 Prozent zu. Aus den Euro-Ländern wurde eine Steigerung von 33 Prozent verbucht, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 68 Prozent mehr Bestellungen.

Mehr als verdoppelter Online-Umsatz

Mit einem Gesamtumsatz von 5,305 Mrd. Euro hat Ikea Deutschland sein Geschäftsjahr 2021 abgeschlossen, das am 31. August endete. Wie Dennis Balslev, Geschäftsführer und CSO von IKEA Deutschland, heute in einer virtuellen Pressekonferenz mitteilte, entspricht das einem Rückgang von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig konnte der Online-Umsatz mehr als verdoppelt werden. Er stieg um 102,9 Prozent nach oben und betrug 1,747 Mrd. Euro. Der Online-Anteil am Einzelhandelsumsatz kletterte von 16,2 Prozent im Vorjahr auf nun 34,3 Prozent.

Insgesamt war das Geschäftsjahr wieder von außergewöhnlichen Herausforderungen durch die Coronapandemie geprägt: So mussten die Schweden neben der fünfmonatigen Schließung der 54 Einrichtungshäuser auch mit den Turbulenzen auf den internationalen Produktionsmärkten und Transportwegen flexibel agieren, um die Nachfrage der Kund:innen zu bedienen.

„Die Erfahrungen aus dem Geschäftsjahr 20 haben uns sehr geholfen, unser Geschäft trotz Lockdown erfolgreich weiter zu betreiben. Wir haben unsere Entwicklung zum Omnichannel-Händler weiter beschleunigt und konnten den Umsatzeinbruch im stationären Geschäft nahezu kompensieren“, sagt Balslev.  So wurden Online-Planungs- und Beratungsangebote sowie Click & Collect massiv ausgebaut was dazu beitrug, den Online-Umsatz enorm zu steigern.

Die Anzahl der Mitarbeiter:innen betrug zum Stichtag 31. August 19.762. Die Besucherzahl in den 54 deutschen Einrichtungshäusern ist mit rund 53,2 Millionen Menschen coronabedingt um 35,4 Prozent gesunken. Dafür ist die Zahl der Online-Besuche mit einem Plus von 16,6 Prozent erneut deutlich gestiegen: 417,4 Millionen Menschen ließen sich auf Ikea.de vom Angebot des schwedischen Einrichtungsunternehmens inspirieren. 31,8 Millionen Kund:innen kauften im abgelaufenen Geschäftsjahr in einem der 54 Einrichtungshäuser ein, auf ikea.de waren es 9,36 Millionen Menschen, was einem Zuwachs von 172,8 Prozent entspricht. Der Durchschnittsbon im stationären Handel stieg um 13,8 Prozent auf 101,57 Euro. Online wurden im Schnitt 186,68 Euro ausgegeben. Das sind rund 25,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Nach wie vor ist Ikea Deutschland der größte Ingka Markt, gefolgt von den USA, Frankreich, Großbritannien, China und Italien.

Hierzulande wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 185 Mio. Euro investiert. Die größten Projekte waren der Neubau des Einrichtungshauses in Karlsruhe, das im September 2020 eröffnet wurde, die drei neuen Planungsstudios im Berliner Raum sowie Investitionen in bestehende Einrichtungshäuser.​

Ein besonderer Schwerpunkt im abgelaufenen Geschäftsjahr war das Thema Nachhaltigkeit. So will Ikea bis 2030 klimapositiv werden. Entsprechende Maßnahmen wie eine emissionsfreie Lieferung oder den Buyback Friday als Gegenstück zum Black Friday wurden bereits auf den Weg gebracht.„Das Geschäftsjahr 21 hat den Auftakt in eine Dekade der Nachhaltigkeit markiert, denn alle sehen: Die Zeit zu handeln ist jetzt! Deshalb unterstützen wir auch verschiedene nationale und internationale Unternehmensappelle an die politisch Verantwortlichen, die Weichen im Kampf gegen den Klimawandel wirkungsvoll zu stellen“, so Balslev.

Erfolgreiche Fusion mit Compusoft

Compusoft und 2020, zwei branchenführende Anbieter von Software für die Möbel-, Interior- und Baubranche, haben erfolgreich als gleichberechtigte Partner fusioniert, um ein Unternehmen zu gründen, das sich der Verkaufsoptimierung seiner Kunden widmet, die Räume fürs Leben schaffen.

Die neu erschaffene Unternehmensgruppe wird sich auf die Bereitstellung von Lösungen für die Visualisierung, Konfiguration, Preisgestaltung, Angebotsabgabe und Fertigung von Produkten in hoch konfigurierten Räumen spezialisieren.

Gemeinsam wird die Unternehmensgruppe durchgängige End-to-End-Lösungen anbieten, die den Verkauf über die gesamte Wertschöpfungskette in der Küchen-, Bad-, Möbel- sowie Fenster- und Türenindustrie optimieren. Von der Inspiration durch den Kunden bis hin zu Design und Produktion werden Unternehmen, die an der Gestaltung von Wohn- und Geschäftsräumen für das Leben beteiligt sind, von branchenspezifischer Technologie und nahtlosem Austausch von Inhalten profitieren, die den Arbeitsalltag verbessern.

Eine globale Positionierung mit deutlich erweitertem Umfang, ergänzt durch lokales Fachwissen, wird es der Unternehmensgruppe ermöglichen, Kunden in mehr Ländern als je zuvor besser zu betreuen. Dies wird durch funktionsübergreifende Teams in Europa, Nordamerika, Südamerika, Afrika und im asiatisch-pazifischen Raum gewährleistet.

Kunden werden auch von einem erweiterten Netzwerk von herausragendem Support und Zugang zu einer unvergleichlichen Inhaltsplattform profitieren, die weiter ausgebaut wird. Diese beiden zentralen Unterscheidungsmerkmale sind für die Zukunft des neuen Unternehmens von zentraler Bedeutung und werden durch die gemeinsame Nutzung von Experten und dem Wissensaustausch innerhalb der gesamten Gruppe noch verstärkt.

Darüber hinaus bringt der Zusammenschluss der beiden Unternehmen mehr als 65 Jahre Branchenerfahrung in der technischen Entwicklung zusammen. Die gemeinsame Leidenschaft für Innovation ermöglicht es dem stark vergrößerten Team, die spannendsten Lösungen von morgen noch schneller zu den Kunden zu bringen. 

„Wir sind begeistert von den Möglichkeiten, die dieser Zusammenschluss unseren Kunden bieten wird. Es wird ein noch breiteres Angebot an Lösungen geben, das durch eine umfangreiche Content-Datenbank unterstützt wird, um den Verkauf unserer Kunden zu fördern. Unsere kombinierte Expertise wird uns zudem in die Lage versetzen, Innovationen zu beschleunigen und das Potenzial unserer Produkte zu maximieren, um die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen“, kommentiert David Tombre, CEO von Compusoft.

Mark Stoever, CEO, 2020, fügt hinzu: „Die Menschen sind unser größtes Kapital. Die Fusion bringt insbesondere in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Content und Support einige der fähigsten Köpfe der Softwarebranche aus der ganzen Welt zusammen, wodurch wir neue Standards für unsere Kunden setzen können. Wir freuen uns auf die Möglichkeiten, die die Zukunft bringt.“

Weitere Informationen zur Roadmap und Zukunftsstrategie werden den Kunden in den kommenden Monaten bekannt geben. Bei Fragen können sich die Kunden an ihre Kundenbetreuer wenden.

Thematisiert die „Digitalisierung des Einkaufs“

Am 3. November fand die Mitgliederversammlung 2021 des Daten Competence Center e.V. in hybrider Form statt: Während rund 15 Unternehmensvertreter persönlich in den Räumlichkeiten der Herforder Geschäftsstelle anwesend waren, verfolgten 20 weitere sowie verschiedene Gäste die Sitzung virtuell. Neben turnusmäßigen Wahlen zu Vorstand und Rechnungsprüfern, Arbeitsberichten aus Verband und Gremien beeindruckte Sven Scharfenbaum (KPMG) mit seinem Vortrag „Wie kann die Digitalisierung die Einkaufsabteilungen disruptieren?“

Nach Begrüßung durch DCC-Vorsitzenden Peter Jürgens (Polipol) und Geschäftsführer Dr. Olaf Plümer hielt Sven Scharfenbaum den Impulsvortrag der Veranstaltung. Der Senior Manager der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG), der über die Digitalisierung als disruptiven Faktor im Einkauf referierte, hat einen profunden Hintergrund als einstiges Mitglied im DCC-Fachbeirat Wohnen für das vormalige Mitgliedsunternehmen Nolte in Delbrück.

Nach Analyse der aktuell wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen – Resilienz, ESG inkl. Klimaschutz, Cyber-Security sowie Digitalisierung – stellte er die besonderen Schwerpunkte für den Bereich Einkauf heraus: Ablösung papierbasierter Prozesse, Prozessdenken für „Self Services“, intelligente Datenauswertungen, verbesserte Ausgabentransparenz, das Arbeiten in integrierten Geschäftsprozessen, Vertiefung strategischer Partnerschaften, eine signifikante Absenkung bzw. Vermeidung von Opportunitätskosten und die wachsende Individualisierung.

Für den Einkauf in Möbelunternehmen sieht Scharfenbaum letztgenanntes als wichtigstes Handlungsfeld. Der KPMG-Berater betonte im Besonderen, dass es bei der Evolution des Einkaufs hin zu digitalen Betriebsmodellen viel weniger um ein klassisches IT-Projekt, als vielmehr um eine Geschäftstransformation handele – mit dem Fokus auf Geschäftsprozesse, die nun durch moderne digitale Technologien umsetzbar sind.

Hierzu präsentierte er ein abgestuftes „Entwicklungschart“ mit den Handlungsfeldern operative Exzellenz, Wert-Management sowie digitale Befähigung und einem sich verändernden Arbeitsanspruch von reaktiv über proaktiv bis hin zu präskriptiv. Sein anspruchsvoller und in die Tiefe gehender Vortrag schloss mit Erklärungen zur Transformationsroadmap für den Einkauf plus den zugehörigen Technologien bzw. Software-Lösungen, wie bspw. „Coupa“ als eine der marktführenden Beschaffungsplattformen.

Der anschließend von Dr. Plümer gehaltene Geschäftsbericht schlug einen weiten Bogen über das letzte Jahr – von der Öffentlichkeitsarbeit über die Mitgliederentwicklung bis hin zur Gremienstruktur. Hierzu ging DCC-Assistentin Anika Degenhard ins Detail und erhielt viel Beifall für die von ihr angestoßenen Optimierungen im IDM-Format. DCC-Berater Prof. Dr. Nektarios Bakakis sowie Iwofurn-Geschäftsführer Dietmar Weber rundeten mit ihren Beiträgen zum „DCC-Digitalindex“ bzw. zur neuen, zur IMM cologne 2022 startenden Wissensplattform „Moebel Digit@l“ die Mitgliederversammlung inhaltlich ab.

Mit Blick auf die – trotz aller Corona-Widrigkeiten – herausragenden Bilanz des branchenübergreifenden Dienstleisters für Daten-Kommunikation und -Standardisierung war die abschließende einstimmige Wiederwahl des DCC-Vorstands beinahe „Formsache“. So bilden Peter Jürgens als Vorsitzender, Dirk Fitzke (Nobilia) als dessen Stellwerter sowie Michael Stiehl (Rauch) als Kassierer weiterhin den DCC-Vorstand nach BGB.

Beisitzer bleiben Dr. Martin Ahnefeld (Ahnefeld) für die Möbellogistiker, Uwe Bojarra (Nolte Küchen) für die Hersteller, Dr. Lutz Holzmann (2020) für die Softwarehäuser sowie Sephan Wörwag (Der Kreis) für den Handel. Ebenfalls zwei weitere Jahre unterstützen als Rechnungsprüfer StB Dr. Kerstin Hofmeister sowie im Ehrenamt Torsten Meier (Bauformat) die Arbeit des Daten Competence Centers in Herford.