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Autor: Möbelfertigung

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Geschäftsklima bei Kunststoff: Lage und Erwartungen positiver

Der ifo-Konjunkturtest für die Kunststoffindustrie zeigt im Dezember 2021 eine positive Entwicklung beim Geschäftsklima. Der Wert für die Lage stieg minimal im Dezember 2021 gegenüber dem Vormonat von +22 auf +23 Punkte. Im Vorjahresmonat hatte der Wert bei +20 Punkten gelegen. Der Wert bei den Geschäftserwartungen stieg im Dezember 2021 gegenüber dem Vormonat von -21 Punkten auf -14 Punkte. Der Wert hatte im Dezember 2020 bei -13 Punkten gelegen.

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Geschäftsklima bei Möbel-Segmenten schlechter

Das Geschäftsklima bei den Möbeln hat sich verschlechtert. Der Wert fiel im Dezember 2021 im Vergleich zum Vormonat von +14 auf +6 Punkte. Bei den Büromöbeln gab es einen negativen Trend von +58 auf +36 Punkte, bei den Küchenmöbeln von -2 auf -7, bei den Ladenmöbeln von +29 auf +9 Punkte, bei den Wohnmöbeln von +6 auf +3 Punkte. Dagegen stieg der Wert für das Geschäftsklima bei den Polstermöbeln von +24 auf +28.

Viele Pläne für 2022

In den ersten Wochen des neuen Jahres hat sich der nachhaltige Möbelhersteller Woodboom mit den eigenen Zielen und Veränderungen für das Jahr beschäftigt. Das Team hinter Gründer Mischa Olma hat in Eigenregie den so genannten Open Space fertiggestellt und möchte schon bald Büroräume in der eigenen Lagerhalle vermieten. Darüber hinaus bekommen alle Kleinprodukte und die Holztische einen Face-Lift und werden weiterentwickelt. Außerdem steht in 2022 ein Produktlaunch bevor, womit woodboom ein neues (Interior-)Terrain betritt. Aber auch das Thema Nachhaltigkeit wird weiterhin verfolgt und sowohl die Verpackung als auch die Logistik der Massivholzmöbel werden optimiert. Last, but not least hat woodboom besondere Aktivitäten & Veranstaltungen geplant, um für alle Interessierten noch sichtbarer und erlebbarer zu werden.

Das Thema „Verpackung und Logistik optimieren“ stand schon im vergangenen Jahr hoch im Kurs und soll in den nächsten Monaten abgeschlossen werden. Schon jetzt verzichtet Woodbom – wo möglich auch gänzlich – auf Plastik und möchte aber auch die Pappverpackung aller Vollholzmöbel reduzieren, ohne, dass das Produkt möglichen Gefahren während des Transports ausgesetzt ist. Auch die gesamte Lieferkette der Holzbetten, Holztische oder Kleinprodukte werden aktuell durchleuchtet, um Transportwege noch besser zu nutzen und soweit möglich zu kombinieren. Eine nicht ganz leichte Aufgabe, der sich Woodboom aber verpflichtet fühlt.

Woodboom wird sich in diesem Jahr aber auch auf den eigenen Möbel-Showroom im ersten Geschoss der Lagerhalle fokussieren. Denn es ist geplant, den Showroom allen Interessierten digital zugänglich zu machen. Natürlich ersetzt das kein Probeliegen, kein Fühlen und schon gar kein Riechen der Massivholzbetten und -tische, aber es macht sie doch noch etwas erlebbarer.

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Geschäftsklima bei Möbeln: Schlechtere Lage und Erwartungen

Das Geschäftsklima in der Möbelindustrie verschlechterte sich im Dezember 2021. Der Wert für die Geschäftslage fiel im Vergleich zum Vormonat von +40 auf +30 Punkte. Im Dezember 2020 hatte der Wert bei 23 Punkten gelegen. Bei den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate zeigt sich die Möbelindustrie ebenfalls pessimistischer: Hier fiel der Wert im Vergleich zum Vormonat von -10 Punkten auf -15,5 Punkte. Im Vorjahresmonat hatte der Wert bei -3 Punkten gelegen.

Feiert 150-jähriges Bestehen

Seine Liebe zum Holz war es, die Vario Gründer Wilhelm Dichmann im Jahr 1872 angetrieben hat, sich allen finanziellen Widrigkeiten zum Trotz selbstständig zu machen und ganz dem ‚Handwerk mit Holz‘ zu widmen. Eine Wurzelbürste war sein erstes Produkt. Weil sie ohne großen Invest herzustellen war. Natürlich aus Holz und von hoher Qualität. 150 Jahre und viele Entwicklungsschritte später ist aus dem einstigen ‚Wurzelbürstler aus Kelkheim‘ der renommierte und über die Grenzen von Deutschland hinweg agierende Büromöbelhersteller Vario geworden.

Bis heute liegt die Expertise des derzeit 100 Mann starken Unternehmens klar in der Holzverarbeitung. Seinen regionalen Wurzeln treu, sind am heutigen Standort in Liederbach am Taunus, neben der Geschäftsführung und Verwaltung, ein umfassendes, digital gesteuertes Holzplatten- und Materiallager sowie eine hochmoderne Fertigung untergebracht. Hier entstehen sämtliche Vario-Produktlösungen und -systeme in einer Kombination aus industrieller Produktion und erfahrenem Handwerk. Was die Produktpalette besonders macht: Vario hat schon früh auf die Zusammenarbeit mit gelernten Designern und Architekten gesetzt und ihnen die Verantwortung für die Entwicklung der Produktsysteme übertragen. Resultat ist ein umfassendes, sich stets mit der Arbeitswelt wandelndes und entwickelndes Produktportfolio. Für das aktuelle, systematisch und klar aufgebaute Sortiment zeichnet im wesentlichen Klaus Michel, Professor für Innenarchitektur und mobile Einrichtungen an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle, verantwortlich. „Wir tun die Dinge, die wir tun, aus Überzeugung. Aus einem Qualitätsanspruch an unsere Produkte und unseren Service. Aus der Idee heraus, Teil der Zukunft vieler unterschiedlicher Menschen zu sein, die diese Welt gestalten und bauen – im Kleineren Vario gestalten und bauen. Aus Verantwortungsbewusstsein und – an der einen oder anderen Stelle – aus einer guten Portion Bauchgefühl heraus“, so Matthias Kurreck, Geschäftsführer von Vario Büro Einrichtungen.

Das 150-jährige Jubiläum des Unternehmens fällt bezeichnenderweise in eine Zeit, in der sich die Arbeitswelt wahrscheinlich stärker und schneller verändert denn je. Vario hält dabei nicht nur Schritt. Das Unternehmen möchte Impulsgeber sein.

Im Jubiläumsjahr will Vario nicht in Archiven stöbern, sondern den Blick in die Zukunft und auf den Nachwuchs der Branche richten. Was vor vier Jahren mit dem ersten Vario Design Wettbewerb für Architektur- und Innenarchitekturstudent:innen begann und bis heute sehr erfolgreich ist, dient als Blaupause für die Aktivitäten im Jubiläumsjahr. Dabei soll es nicht ausschließlich um Gestalter:innen gehen: Vario ist Ausbilder für vier Berufe und derzeit zwölf junge Menschen, die den Freiraum bekommen und ermutigt werden, das Unternehmen zu gestalten und ihre Ideen einzubringen, um einmal mit derselben Liebe ihren Beruf auszuüben wie einst der ‚Wurzelbürstler aus Kelkheim‘.

Neue Brancheninitiative soll den Austausch über Digitalisierungsthemen fördern

Die Möbelbranche befindet sich in einem großen digitalen Wandel. Um das entsprechende Know-how in der Einrichtungsbranche auszubauen und in die Breite zu tragen, hat die Initiative „Moebel Digit@l“ eine neue, offene Wissensplattform geschaffen. Zentrale Anlaufstelle ist die Website www.moebeldigital.de, die am heutigen 9. Februar online geht.

Die Umsetzung von ganzheitlichen Digitalisierungsstrategien ist eine große Herausforderung für die unterschiedlichen Player in der Möbelbranche. Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, sich Wissen bzgl. der Digitalisierung anzueignen und sich nach neuen Lösungswegen umzusehen, um langfristig konkurrenzfähig bleiben zu können.

Dabei bietet die Digitalisierung viele neue Ansätze für Wachstum und Effizienz, um neue Geschäfte voranzutreiben. Aber oft stehen gerade klein- und mittelständische Unternehmen vor der Herausforderung, eigene und Fremdsysteme miteinander zu verknüpfen. Die Anbindung an Warenwirtschaftssysteme (WWS) oder auch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen sind Themenbereiche, die in der Branche immer wieder Fragezeichen aufwerfen.

Dirk Scharmer vom Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) ist überzeugt, dass der Grad der Digitalisierung über die Zukunfts- und Überlebensfähigkeit von Unternehmen entscheiden wird: „Wir beobachten ein rasantes Wachstum im Onlinegeschäft. Die Geschwindigkeit, mit der Fragestellungen gelöst werden, die Kunden bisher davon abgehalten haben, Möbel online zu kaufen, bedroht den unangepassten, statischen Handel auf der einen Seite – auf der anderen Seite eröffnet Digitalisierung auch Effizienzsprünge durch neue Absatzwege, liquiditätsneutrale Erweiterungen des Produktportfolios oder Kosteneinsparungen. Die Vorteile vieler effektiver und effizienter Instrumente bzw. Prozesse lassen sich erst mit Grundkenntnissen der Digitalisierung nutzen. Zudem werden zukünftige Hersteller-Händler-Beziehungen digitale Mindeststandards besitzen.“

Initiiert durch die Branchenverbände VDM (Verband der Deutschen Möbelindustrie), DCC (Daten Competence Center e.V.), BVDM (Handelsverband Möbel und Küchen) sowie ZGV e.V. (Der Mittelstandsverbund) und der IWOfurn GmbH wird wegen der Dringlichkeit und Komplexität der Digitalisierung nun eine Wissensplattform zum Thema „Digitalisierung“ geschaffen, welche allen Nutzern ab dem 9. Februar 2022 offensteht. Dreh- und Angelpunkt der Initiative ist die Website unter der URL www.moebeldigital.de, auf der das digitale Know-how in einer Art Branchen-Wikipedia gesammelt wird. Wer gern Beiträge zu der Content-Plattform beisteuern möchte, ist dazu eingeladen, Kontakt zu den Initiatoren aufzunehmen. Mehr zu den Voraussetzungen, wie Inhalte auf die Plattform kommen, gibt es auch in den Etikette-Regeln auf der Website nachzulesen.

Die Motivation für das Projekt liegt darin, in einem interdisziplinären Austausch und in einer kollaborativen Arbeitsweise das digitale Know-how zu verbessern und gemeinsam zu lernen – unter dem Motto: „von der Branche für die Branche“.

Die neue Branchenplattform bietet Profis genauso wie Neulingen praxisnahe Informationen zu digital gestützten Prozessen in der Einrichtungsbranche. Zu den unterschiedlichen Themenbereichen werden ebenfalls Leistungspakete vorgestellt, die in Kombination mit öffentlicher Förderprogrammen die Entwicklung, Umsetzung und den Ausbau der Digitalstrategie von Unternehmen konkret und praxisnah vorantreiben soll.

„Moebel Digit@l geht dabei über die Funktionen einer reinen Wissens- und Informationsplattform hinaus. Wir wollen zusätzlich etwa über Best Practices den kollaborativen Austausch unter den Marktteilnehmern fördern und den Digitalisierungspfad in der Branche Richtung Schnellstraße weiterentwickeln“, so Jan Kurth vom VDM. 

Um die Kommunikation und den Austausch über digitale Themen zu fördern und darüber hinaus der Bedeutung der sozialen Netzwerke gerecht zu werden, ist die Initiative auch mit einer LinkedIn-Gruppe vertreten, die allen Interessierten unter https://www.linkedin.com/groups/9129197/ offensteht.

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Geschäftsklima bei Holz: Lage negativer, Erwartungen steigen

Die Geschäftslage der Unternehmen im Holzgewerbe fiel im Dezember 2021 zum Vormonat leicht von +41 auf +40 Punkte. Im Dezember 2020 hatte dieser Wert bei +46 Punkten gelegen. Die Geschäftserwartungen stiegen im Vergleich zum Vormonat von -26,5 auf -11 Punkte. Im Dezember 2020 hatte der Wert bei -2,5 Punkten gelegen.

22 Prozent Umsatzplus

Die internationale Häfele Gruppe für Beschlagtechnik, elektronische Schließsysteme und Licht in Möbeln und Räumen hat das vergangene Jahr mit einem Umsatzzuwachs von 22 Prozent abgeschlossen. Das Unternehmen mit seinen 38 Niederlassungen in aller Welt wächst beim Jahresumsatz trotz Lieferketten-Herausforderungen um 308 Mio. auf 1,7 Mrd. Euro. Der Unternehmenserfolg im Berichtszeitraum hat viele Ursachen, Häfeles Präsenz in über 150 Ländern bescherte Stabilität. Besonders hervorzuheben sind Nordamerika, Südeuropa, Großbritannien, Indien und China, die alle überdurchschnittlich gewachsen sind. Häfele hat es weltweit geschafft die Umsatzdelle von 2020 (-7,3 Prozent) auszugleichen und über Plan abgeschlossen. Garanten des Wachstums waren die Logistikstärke der Unternehmensgruppe und ein früher, vorausschauender Lageraufbau um 20 Prozent. Der Betrieb konnte so unterbrechungsfrei aufrechterhalten werden. Häfele ist trotzdem von den Schwierigkeiten der europäischen und asiatischen Zulieferer stark betroffen.

Häfele feiert 2023 seinen 100. Geburtstag. Das Unternehmen startet an der Schwelle zum zweiten Jahrhundert am Stammsitz in Nagold mit einer Investition im oberen zweistelligen Millionenbereich. Dabei geht es um hochmoderne Technologie, um gläserne Logistik und einen noch schnellere und individuellere Belieferung der Kunden. Das geplante Häfele Dynamik-Zentrum mit integrierter Markenwelt soll die positive Sicht des Unternehmens auf eine nachhaltige Zukunft mit einer mutigen Architektur verbinden und erlebbar machen

17,2 % weniger beantragte Regelinsolvenzen im Januar 2022 als im Vormonat

Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2022 um 17,2 Prozent gegenüber Dezember 2021 gesunken. Zuvor war sie im Dezember 2021 um 18,0 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Die Insolvenzzahlen waren im Verlauf der Corona-Krise durch gesetzliche Sonderregelungen und Wirtschaftshilfen zeitweise deutlich zurückgegangen; seit Mai 2021 sind keine Sonderregeln mehr in Kraft.

Die vorläufige Zahl der beantragten Regelinsolvenzverfahren gibt frühe Hinweise auf die künftige Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen, für die derzeit endgültige Ergebnisse bis zum Berichtsmonat November 2021 vorliegen. In diesem Monat haben die deutschen Amtsgerichte 1.094 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 4,6 Prozent mehr als im November 2020. Damit stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen seit September 2019 erstmals wieder an. Im Vergleich zum November 2019, also vor der Corona-Krise, war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 22,6 Prozent niedriger.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus den im November 2021 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 0,5 Milliarden Euro. Im November 2020 hatten sie noch bei knapp 1,4 Milliarden Euro gelegen.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im November 2021 im Baugewerbe mit 205 Fällen (November 2020: 162; +26,5 %). Im Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) waren es 172 Verfahren (November 2020: 154; +11,7 %). Im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (zum Beispiel Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben, Unternehmensberatung, Ingenieurbüros, Forschung und Entwicklung, Werbung und Marktforschung) wurden 115 Insolvenzen gemeldet (November 2020: 122; -5,7 %).

Beim zeitlichen Vergleich der Insolvenzzahlen für Unternehmen ist zu beachten, dass das Insolvenzgeschehen in den Jahren 2020 und 2021 von Sonderregelungen geprägt war. Von Anfang März 2020 bis Ende 2020 war die Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen infolge der Corona-Pandemie ausgesetzt. Diese Regelung galt bis Ende April 2021 weiterhin für Unternehmen, bei denen die Auszahlung der seit erstem November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch ausstand. Für diese Unternehmen wurde die Pflicht zur Beantragung eines Insolvenzverfahrens erst zum ersten Mai 2021 wieder vollumfänglich eingesetzt.

Beruhte der Eintritt einer Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung auf den Auswirkungen der Starkregenfälle oder des Hochwassers im Juli 2021, war die Insolvenzantragspflicht bis 31. Januar 2022 ausgesetzt.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen hat sich im November 2021 mit +181,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat fast verdreifacht. Der starke Anstieg steht im Zusammenhang mit einem Gesetz zur schrittweisen Verkürzung von Restschuldbefreiungsverfahren von sechs auf drei Jahre. Die Neuregelung gilt für seit dem ersten Oktober 2020 beantragte Verbraucherinsolvenzverfahren. Sie ermöglicht den Betroffenen einen schnelleren wirtschaftlichen Neuanfang im Anschluss an ein Insolvenzverfahren. Daher ist davon auszugehen, dass viele überschuldete Privatpersonen ihren Insolvenzantrag zunächst zurückhielten, um von der Neuregelung zu profitieren. Gegenüber November 2019, also vor Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland, stieg die Zahl der Verbraucherinsolvenzen im November 2021 um 30,0 Prozent.