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Autor: Möbelfertigung

Weiter auf Wachstumskurs

Palette CAD, Spezialist für Digitalisierung im Handwerk, vergrößert Team und Räumlichkeiten in Esslingen. Von der fotorealistischen 3D-Planung bis zur Steuerung hochpräziser CNC-Maschinen in der Fertigung bilden moderne Systeme mittlerweile den gesamten handwerklichen Prozess nahtlos digital ab. Einer der Pioniere und technologischen Treiber dieser Entwicklung ist seit 1994 die Palette CAD GmbH aus Stuttgart. Mit seinem inzwischen größten Standort im schwäbischen Esslingen ist das Unternehmen seit Jahren auf Wachstumskurs.

Deshalb hat das Unternehmen inzwischen einen höheren Bedarf an qualifizierten Mitarbeitenden und Platz. Besonders in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Business Development, Entwicklung und Support ist die Belegschaft in der letzten Zeit stark gewachsen. Um dafür die entsprechenden Arbeitsumgebungen zu schaffen, hat Palette CAD am Esslinger Standort zum Jahresbeginn eine komplette weitere Etage bezogen. Die Wachstumspläne sind damit aber noch längst nicht an ihrem Ende angekommen. „Wir suchen in vielen Bereichen auch weiterhin noch begeisterte und begabte Menschen, die gemeinsam mit uns die Digitalisierung im Handwerk auf neue Ebenen bringen wollen“, sagt Volker Zeller, Prokurist und Leiter für Organisation und Personal, zum weiteren Kurs der Personalplanung bei Palette CAD.

Polstermöbler knacken Umsatzmilliarde

Die deutschen Polstermöbelproduzenten konnten ihre Umsätze auch zum Jahresende weiter steigern. So erwirtschafteten die Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten im Dezember 2021 einen Umsatz von 93,269 Mio. Euro. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ist das ein Plus von 8,95 Prozent. Motor für die gute Entwicklung war das Ausland, wo mit 31,495 Mio. Euro ein Zuwachs von 28,05 Prozent erzielt werden konnte. In der Eurozone stiegen die Umsätze um 21,38 Prozent auf 13,282 Mio. Euro. Die Exportquote kletterte um 5,04 Prozent auf 33,77 Prozent. Der Inlandsumsatz zeigte sich mit einem Plus von 1,25 Prozent auf 61,774 Mio. Euro stabil.

Dank der durchweg positiven Entwicklung wurde das gesamte Jahr mit einem Umsatz von rund 1,045 Mrd. Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Zuwachs von 12,69 Prozent im Vergleich zu 2020. Davon entfallen 671,885 Mio. Euro auf das Inland (+5,86 %) und rund 373 Mio.Euro auf das Ausland (+ 27,53 %). In der Eurozone wurde mit 151,334 Mio. Euro ein Umsatzplus von 31,41 Prozent erzielt. Die Exportquote legte um 4,09 Prozent auf 35,84 Prozent zu.

AMK

„Tag der Küche“ findet künftig im November statt

Neuer Termin für den „Tag der Küche“: Der bundesweite Aktionstag, an dem sich Besucher über alle Neuheiten der Küchenbranche informieren können, findet künftig immer am zweiten Samstag im November statt. In diesem Jahr wird der „Tag der Küche“ am 12. November veranstaltet.

„Mit der Verschiebung des Termins wollen wir im Sinne aller Partner für eine zeitliche Entzerrung sorgen“, sagt Volker Irle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK), die den „Tag der Küche“ ins Leben gerufen hat. Bislang fand der Aktionstag am letzten Samstag im September und damit in unmittelbarer Nähe zu den Herbst- und Hausmessen der Küchenindustrie statt.

Am 12. November 2022 werden wieder mehr als 2000 mitwirkende Küchenstudios, Küchenfachgeschäfte und Küchenfachabteilungen des Möbelhandels die Neuheiten rund um das Thema Küche präsentieren. Neben den Innovationen wird es Kochevents, Profitipps und das beliebte Gewinnspiel geben. „Der ˏTag der Kücheˋ zeigt den Verbrauchern in beeindruckender Weise, wie vielfältig die Möglichkeiten der modernen Küchenausstattung sind“, sagt Irle. Händler, die sich für eine Teilnahme interessieren, können sich mit Rückfragen gerne an die AMK wenden.

Wer bis zum „Tag der Küche“ und auch darüber hinaus auf dem Laufenden bleiben will, kann sich in den sozialen Netzwerken informieren. Unter Facebook oder „instagram.com/tagderkuche“ finden sich Informationen zu den neuesten Trends. Weitere Infos sind erhältlich unter: www.tag-der-kueche.de, unter www.amk-ratgeber-kueche.de sowie bei der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V., www.amk.de.  (AMK)

EU-Green Deal stellt Küchenmöbelindustrie vor große Herausforderungen

Am 17. Februar diskutierten, auf Einladung vom Verbandsvorsitzenden Stefan Waldenmaier und Geschäftsführer Jan Kurth, die Mitglieder des VdDK im Rahmen eines virtuellen Meeting die aktuelle, von Materialengpässen geprägte Branchenlage und die regulatorischen Vorbereitungen auf europäischer und nationaler Ebene zum „Green Deal“ der Europäischen Union und hier insbesondere zur Kreislaufwirtschaft.

In diesem Zusammenhang kommen auf die deutsche Küchenmöbelindustrie weitreichende Aufgabenstellungen zu, wie Heiner Strack – Experte für Technik und Normung bei den Möbelverbänden – in seinem Vortrag erläuterte. Zu den Herausforderungen zählen die Verlängerung von Produktlebenszyklen, die Dekarbonisierung, der Ressourcen- und Klimaschutz, eine erweiterte Herstellerverantwortung, die Materialreduktion und Abfallvermeidung sowie neue Geschäftsmodelle unter dem Blickwinkel „Miete“ beziehungsweise „Tausch“.

Seitens der EU-Kommission befindet sich ein ganzes Paket legislativer Projekte zum Green Deal in der Vorbereitung. Neben laufenden Konsultationen mit Fachverbänden, Behörden und Nicht-Regierungsorganisationen zeigt die publizierte Roadmap über 15 anhängige oder geplante Initiativen der Administration. Vieles von dem, was bisher als „freiwillig“ in der Umsetzung galt, wird künftig für die Wirtschaft obligatorisch, wie Strack erläuterte. Jedoch könne – insbesondere auf normativer Ebene im CEN (Europäisches Komitee für Normung) – direkt und konstruktiv Einfluss auf die Entscheidungsprozesse genommen werden.

Auf der Agenda der Vorstandssitzung standen zudem die geplante Lehrwerkstatt der Möbelindustrie in Löhne, die positive Bilanz der am deutschen Gemeinschaftsstand auf der KBIS in Orlando (USA) beteiligten Unternehmen, die neue Wissensplattform zur Digitalisierung „Moebel Digit@l“ – die am 9. Februar online gegangen ist – sowie der kommende Digitalindex des Daten Competence Center auf der Agenda.

Die wirtschaftlichen Aussichten der Küchenmöbelindustrie wurden von den Teilnehmern als weiterhin positiv eingeschätzt, allerdings werden geringere Zuwachsraten erwartet. Größtes Problem bleiben die eng getakteten Preissteigerungen bei Materialien im Gegensatz zu langfristig fixierten Abgabepreisen gegenüber dem Möbelhandel – und die Versorgung mit Zulieferprodukten grundsätzlich.

Führungsteam erweitert

Wichtige Weichen gestellt: Um die DNA der Marke Rational zu bewahren, das Produktportfolio beizubehalten und weiter auszubauen, hat die Bravat-Gruppe„immense Ressourcen“ bereitgestellt. General Manager Dogan Yalin setzt dabei auf erfahrene Profis aus eigenen Reihen. Er hat Thomas Pfeiffer in die Geschäftsleitung berufen und mit Prokura ausgestattet. Als Sales Director verantwortet Pfeiffer, seit 2014 bei Rational, den nationalen und internationalen Gesamtvertrieb.

Die langjährige Mitarbeiterin Elke Pfeiffer ist weiterhin für die Bereiche Marketing und Produktentwicklung zuständig und soll für Kontinuität in der Rational-Markenführung sorgen.

Jörg Krüger, bereits seit August bei Rational, ist ab sofort für das komplette technische Ressort zuständig. Sein Verantwortungsbereich umfasst die Abteilungen Materialwirtschaft, Qualitätsmanagement, Arbeitsvorbereitung/Fertigungssteuerung und Konstruktion. Krüger kommt von Hülsta, wo er als Leiter Qualitätsmanagement gearbeitet hat. In gleicher Funktion war er zuvor bei Westag & Getalit und bei Nolte Küchen.

Zur Unterstützung des Führungsteams wurde in den vergangenen Monaten in den unterschiedlichsten Bereichen zusätzliches Personal aufgebaut (u.a. in der Kundenbetreuung, IT und im Qualitätsmanagement) und wurden Investitionen in verbesserte interne Abläufe auf den Weg gebracht.

Umsatzerlöse und Ergebnis liegen unter Vorjahr

Nach vorläufigen Zahlen hat die Westag AG im Geschäftsjahr 2021 Umsatzerlöse gemäß HGB in Höhe von 224,3 Mio. Euro (Vorjahr: 229,1 Mio. Euro) erzielt. Der Umsatzrückgang resultiert unter anderem aus strategiekonformen Absatzrückgänge bei margenschwächeren Produkten und Vertriebskanälen. Dabei wurden die daraus resultierenden freien Kapazitäten im Produktbereich Laminate / Elemente noch nicht durch neues, margenstärkeres Geschäft wieder aufgefüllt.

Die operative Leistung des Unternehmens, die durch das bereinigte EBITDA nach IFRS gemessen wird, hat sich im Berichtsjahr ebenfalls vermindert und beläuft sich nach vorläufigen Zahlen auf 10,3 Mio. Euro (Vorjahr: 17,5 Mio. Euro). Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren neben der bereits erwähnten Absatzreduzierung die massiven Rohstoffkostenanstiege, die nur verzögert an die Kunden weitergegeben werden konnten.

Das Ergebnis vor Steuern gemäß HGB hat sich durch diese Entwicklung auf minus 3,3 Mio. Euro reduziert (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro).

Alle genannten Zahlen für das Geschäftsjahr 2021 sind vorläufig und unterliegen der zurzeit stattfindenden Jahresabschlussprüfung. Das endgültige Ergebnis und einen Vorschlag über die Ergebnisverwendung gibt die Gesellschaft nach Feststellung des Jahresabschlusses bekannt.

Rauch

Neuer Sales Director für Deutschland und Österreich

Seit dem 17. Januar dieses Jahres verstärkt Jörg Neuheuser das Commercial Leadership Team bei Rauch und verantwortet als Sales Director den Vertrieb in Deutschland und Österreich. Unter seiner Führung sind diese Länder in der Rauch Vertriebs-Organisation erstmals vereint.

Rauch passt damit seine Vertriebsorganisation konsequent an die Handelsstrukturen in den beiden Märkten an. Ziel ist die Zusammenarbeit und den Erfolg mit dem Handel in den beiden wichtigen Märkten weiter konsequent zu intensivieren und voranzutreiben.

Jörg Neuheuser bringt langjährige, umfangreiche Erfahrungen und vertriebliche Expertise aus verschiedenen Führungs- und Leitungsfunktionen im In- und Ausland im Bereich Consumer Healthcare mit. Nach Stationen im Vertrieb der amerikanischen Konzerne AHP und Wyeth verantwortete er jüngst beim führenden Pharmaunternehmen Pfizer den regionalen und länderübergreifenden Vertrieb innerhalb der Consumer Sparte. Bekannte Marken wie ThermaCare, Vitasprint, Centrum, Nicorette, Clearblue, Spalt, Baldriparan, die sich allesamt zu Marktführern in ihrer Kategorie entwickelten, lagen in seinem Verantwortungsbereich. Zu seinen Kernkompetenzen zählen unter anderem die Vertriebssteuerung und Vertriebsentwicklung sowie der Aufbau zeitgemäßer vertrieblicher Strukturen und Organisationen.

Als Sales Director Deutschland & Österreich berichtet Jörg Neuheuser an Jochen Arndt, Geschäftsführer und Chief Commercial Officer (CCO), und vervollständigt neben Markus Jansen (Sales Director International) und Brendan Walsh (Sales Director E-Commerce & New Channels) das Rauch Commercial Leadership Team im Vertrieb.

„Ich freue mich sehr, dass wir Jörg Neuheuser für uns gewinnen konnten“, so Geschäftsführer Jochen Arndt. „Durch ihn und seine Expertise sowie durch die neue Struktur im rauch Commercial Leadership Team werden wir unsere Mission ‚Wohnen schöner & einfacher machen‘ für unsere Konsumenten:innen und Handelspartner noch konsequenter umsetzen.“

Dynamik des Handwerks sorgt für gute Umsätze

„Das Handwerk hat in den Jahren 2020 und 2021 eine sehr gute Auftragslage gehabt. Dementsprechend hatten auch wir von Hettich mit der Branche wachsende Umsätze“, so Jan Hübschmann, Hettich-Vertriebsleiter Handel/Handwerk für Zentraleuropa in der neuen Folge des Podcasts der „möbelfertigung“. „Aber natürlich steht das Handwerk auch vor Herausforderungen. Eine ist nach wie vor der Fachkräftemangel, eine weitere die Digitalisierung. Wobei in dieser auch viele Chancen liegen, zum Beispiel hinsichtlich neuer Geschäftsmodelle.“

Aufgrund der Digitalisierung spricht Hettich das Handwerk auch immer stärker über Social Media & Co. an: „Die digitalen Kanäle haben stark an Bedeutung gewonnen“, erläutert Philipp Rode, Geschäftsführer der Hettich Marketing und Vertriebs GmbH. „Zum Beispiel stellen wir immer mehr Content bei Youtube bereit, wie etwa Montageanleitungen. So kann der Handwerker, zum Beispiel beim Arbeiten auf der Baustelle, schnell nochmal nachsehen, wie etwas funktioniert, falls es doch mal Unklarheiten geben sollte. Insgesamt stellen wir fest, dass die digitalen Medien immer mehr genutzt werden.“

Wie Hettich das Handwerk außerdem unterstützt, dessen aktuelle Situation sieht und wie das Unternehmen die Bedeutung der „Holz-Handwerk“ einschätzt, hören Sie in der neuen Folge unseres Podcasts  „#7 Anforderungen an Beschläge im Handwerk.“

Mit den fünf Kategorien „Möbeltechnik, Licht und Beschläge“, „Oberflächen, Werkstoffe und Design“, „Produktion und Technik“, „Küche und Wohnen“ sowie „Office und New Work“ wird das Team der „möbelfertigung“ künftig weiterhin regelmäßig Themen aus und für die Branche herausgreifen, und im kompakten Format mit Branchenkennern diskutieren. Zu finden ist das Ganze in allen gängigen Shops wie Spotify, Deezer, Itunes & co.

Sie haben eine passende Podcast-Idee? Dann sprechen Sie das Team der „möbelfertigung“ an. Es gibt auch die Möglichkeit, sich als Unternehmen oder Marke im Umfeld eines Podcasts werblich zu platzieren. Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Schutz vor Cyberattacken und Lieferketten im Blick

In neuer Besetzung traf sich am 7./8. Februar, nach längerer coronabedingter Pause, der Verwaltungsrat von Der Kreis in Leonberg.

Neuer Vorsitzender ist Erich Pfleiderer (Küchenhaus Pfleiderer/Winnenden), ebenfalls neu dabei sind Simone Rieth (rk Küchen/Böblingen) und Jan Schreckenberg (Schreckenberg GmbH/Leverkusen) neben den etablierten Mitgliedern des Verwaltungsrats Andreas Ullrich (Küchen Ullrich/Füssen) und Jutta Nagel (Nagel’s Küchen/Velen) zum gemeinsamen Gedankenaustausch. Dem Gremium gehören zudem Verbandsgründer Ernst-Martin Schaible, Syndikus RA Stephan Wörwag sowie Euroteam-Geschäftsführer Klaus Speck an.

Diskutiert wurde die aktuelle Branchensituation wie die Störungen in den Lieferketten und vorgestellt wurden neue Projekte für „Küche 3000“ sowie ein komplett neues internationales (Bonus-)Abrechnungssystem. Erste Tests seien erfolgreich bestanden und böten noch mehr Vorteile für Mitglieder und Zentrale. 

Unterstützung erhalten die Mitglieder auch in punkto Datensicherheit und Schutz vor Cyber- Attacken. Von Verbandsseite wird zukünftig für die Zentrale und Handelspartner eine zusätzliche Cyber-Security-Software eingesetzt.

„Wir lassen in dieser Problematik die größtmögliche Vorsicht walten und wollen auch unseren Mitgliedern die Möglichkeit bieten, ihre Systeme wirksam vor Cyber-Attacken zu schützen“, unterstreicht Ernst-Martin Schaible die Wichtigkeit des Themas, da derartige Angriffe für Unter- nehmen existenzbedrohend sein könnten.