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Autor: Möbelfertigung

VDMA Statement

„Sanktionen erfassen weite Teile des Maschinen- und Anlagenbaus“

Zu den aktuellen Sanktionen im Kontext des Ukraine-Krieges sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:

„An erster Stelle steht die Sorge um das Wohl der Menschen in der Ukraine. Daraus ergibt sich auch die Herausforderung, mit wirksamen und konsequenten Sanktionen zu einem Ende der Gewalt beizutragen.

Die Sanktionen, die von der Europäischen Union aufgrund des völkerrechtswidrigen russischen Überfalls auf die Ukraine erlassen wurden bedeuten eine grundsätzliche Neubewertung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit Russland im Licht von Wladimir Putins  systematischer Aggression.

Die neuen Lieferverbote für diverse Güter nach Russland erfassen weite Teile des europäischen Maschinen- und Anlagenbaus. Sie betreffen Exporte im Volumen von mehreren hundert Millionen Euro.
Es gilt nun, die Sanktionsbedingungen und deren Auswirkungen im Detail zu analysieren.

Gegensanktionen auch von russischer Seite sind möglich, dennoch bleibt es richtig, die Aggression gegen die Ukraine hart zu sanktionieren. Im Technologie- und Investitionsgüterbereich spielen russische Hersteller eine weitestgehend untergeordnete Rolle.“

„Euroshop Retail Design Award“

Gewinner stehen fest

Seit 2008 wird jährlich der „Euroshop Retail Design Award“ ausgelobt. Die fünf Gewinner für 2022 stehen nun fest: Apple Marina Bay Sands in Singapur (Kategorie Fashion & Lifestyle), Bridge in Zürich (Kategorie Hospitality), Edeka Hundrieser in Essen (Kategorie Food), FC Bayern World in München (Kategorie Digital), Green B in Florenz (Kategorie Nachhaltigkeit). Für den spektakulären, 669 qm großen Rundbau von Apple im Wasser zeichnet Foster + Partner verantwortlich. Die digitale Fußballwelt des FC Bayern entwarf Umdasch The Store Makers. Green B wurde von Benetton gestaltet, Bridge von Interstore/Schweitzer und Edeka Hundrieser von Kinzel Architecture.

Die Sieger wurden aus 87 Mitbewerbern von den Juroren ausgewählt. 2022 hat der Award ein neues Gesicht bekommen: Ab sofort haben Bewerber die Chance, in einer der folgenden fünf Kategorien ausgezeichnet zu werden: Food, Fashion & Lifestyle, Digital, Hospitality und Sustainability. Pro Kategorie gibt es einen Gewinner. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury in den neu eingeführten Kategorien ist weiterhin der perfekte Mix aus Shop-Architektur, Farben, Materialien, Beleuchtung und Visual Merchandising, der die Sortimentsbotschaft und die Zielgruppe klar erkennbar macht.

Auch 2023 wird der „Euroshop Retail Design Award“ vergeben, der einreichungszeitraum wird in Kürze bekannt gegeben.

Setzt sich für Vereinfachung der Holzimporte ein

Verbandsvertreter aus Holz- und Forstwirtschaft trafen sich am 24. Februar 2022 zu einem Kennlerngespräch mit Frau Staatssekretärin Dr. Rottmann (BMEL), um über drängende Anliegen der Branche bei der Waldbewirtschaftung als auch der Rohstoff- und Materialversorgung zu diskutieren.

Die Waldbewirtschaftung und die Holzverwendung sind gleichzeitig Herausforderungen als auch Lösungen für die Klimawende. Unter der neuen Bundesregierung soll die Waldbewirtschaftung weiter reguliert werden. Frau Staatssekretärin Dr. Rottmann erläuterte, dass zehn Prozent der deutschen Waldgebiete unter strengem Schutz gestellt werden. Gleichzeitig sollen verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit der klimaresiliente Waldumbau vor dem Hintergrund zunehmender Extremwetterereignisse gelingt. GD Holz Vorstandsmitglied Maximilian Habisreutinger betonte dabei, dass aktiver Klimaschutz auch die Bewirtschaftung unserer Wälder beinhalten müsse.

Frau Dr. Rottmann sprach sich für einen freien Handel mit Holz aus, wenn alle Regularien eingehalten werden. Herr Habisreutinger ergänzte, dass die Grundlage für einen legalen Holzeinschlag immer die geltenden Landesgesetze sein müssen. „Nachhaltige Forstwirtschaft in den Lieferländern darf nicht als „deforestation“ oder „degradation“ angesehen werden. Zudem müssen auch kleine und mittelständische Unternehmen den steigenden bürokratischen Anforderungen gerecht werden können“, so Maximilian Habisreutinger.

Abschließend bestätigte Frau Staatssekretärin Dr. Rottmann die Systemrelevanz der Holzbranche und ergänzte, dass die besten Ideen für aktuelle Herausforderungen nicht aus der Politik, sondern aus der Branche selbst kämen.

Das eigene Heim löst das Auto als Statussymbol ab

Das eigene Auto war lange Zeit das Statussymbol in Deutschland und signalisierte die Werte Fleiß und Wohlstand, Mobilität und Freiheit. Mittlerweile, so zeigt die Einhell Delphi-Studie „Das Zuhause 2030“, ist den Menschen das eigene Heim weitaus wichtiger als das Auto. „In 2030 investieren Menschen in Deutschland signifikant mehr in die Modernisierung des eigenen Zuhauses als heute“, sagen fast zwei Drittel der befragten Experten in der Einhell Delphi-Studie „Das Zuhause 2030“ voraus. Die Einhell-Studie bestätigt damit einen Trend, der sich bereits seit mehreren Jahren abzeichnet.

„Um eine möglichst umfassende Perspektive auf das Thema zu erhalten, haben wir im Rahmen einer Delphi-Studie analysiert, wie 60 Expertinnen und Experten diesen Trend beurteilen“, erklärt Studienleiter Professor Dr. Sascha L. Schmidt, Leiter des Center for Sports and Management der WHU Otto Beisheim School of Management, die Zukunftsstudie, die im Auftrag des renommierten deutschen Werkzeug- und Gartengeräteherstellers Einhell durchgeführt wurde.

Dass die Bedeutung des eigenen Daheims immer wichtiger wird, zeigen auch andere Trends, die von den Experten in der Einhell Delphi-Studie „Das Zuhause 2030“ für realistisch gehalten werden. So rechnen viele Fachleute damit, dass in 2030 die Menschen in Deutschland mindestens 75 Prozent ihrer Zeit zu Hause verleben und bereits die Hälfte der Arbeitnehmer auch ihre Arbeitszeit vollständig daheim verbringen. Als Konsequenz daraus steigt Do-It-Yourself zur beliebtesten Freizeitaktivität in Deutschland auf, prognostizieren mehr als die Hälfte der Experten. Und auch die üblichen Geschlechterstereotype bei der Heim- und Gartenarbeit verschwinden, Mann und Frau werden sich also die Heimwerkertätigkeiten gleichberechtigt aufteilen.

Ein Grund, warum in 2030 es nicht mehr ungewöhnlich sein wird, wenn Frau auch zu Bohrhammer oder Kettensäge greift, ist der technologische Fortschritt in der Akku-Technologie, der dazu führt, dass auch leistungsstarke Werkzeuge leichter und bequemer einsetzbar sind. Die Mehrheit der Experten geht deshalb davon aus, dass in 2030 die Menschen in Deutschland bei der Heim- und Gartenarbeit ausschließlich Akkugeräte einsetzen werden.

„Als führender Hersteller von Heimwerker- und Gartengeräten ist es für uns überaus spannend, einen Blick in die mögliche Zukunft des Zuhauses zu werfen. Die Welt verändert sich derzeit rasend schnell. Da ist es wichtiger denn je, einmal innezuhalten und zu schauen in welche Richtung sich der Kurs in Bezug auf unseren Kernmarkt entwickeln könnte. Nicht zuletzt, um abzuschätzen, ob wir uns mit unserem Produktportfolio auch auf der Höhe künftiger Entwicklungen und daraus resultierenden Kundenbedürfnissen bewegen“, begründet Julian Bohry, Marketing-Verantwortlicher der Einhell Germany AG, den Hintergrund der Zukunftsstudie und sagt: „Die Ergebnisse bestärken uns darin, unser Akku-Plattform noch weiter auszubauen und die Menschen dabei zu unterstützen, ihr Zuhause zum attraktiven Wohlfühlort und Vorzeigeobjekt zu entwickeln.“ Die „Power-X-Change“-Plattform von Einhell umfasst bereits mehr als 200 Geräte, die mit ein und demselben Akku betrieben werden können. Bis 2025 sollen es sogar 350 Geräte sein.

Wachstum der Laminatbodenbranche hält an

Das zweite Jahr in Folge verzeichneten die Mitglieder des Verbandes der Europäischen Laminatbodenhersteller e.V. (EPLF) dank ihres Fokus auf Innovationen und Nachhaltigkeit eine erfreuliche Geschäftsentwicklung. Im Vorjahr setzte sich das Absatzwachstum der EPLF-Mitglieder mit Zuwächsen von +5,3 Prozent im Vergleich zu 2020 und verkauften Bodenbelägen von insgesamt 483,4 Millionen Quadratmeter fort. Mit einem Geschäftswachstum von +2,7 Prozent gegenüber 2019 profitierten die Mitglieder bereits im Jahr 2020 vom Trend zu DIY und zur Innenraumgestaltung der Verbraucher. Trotz Schwierigkeiten bei der Rohstoffbeschaffung und Lieferkettenunterbrechungen zeigten sich unsere Mitgliedsunternehmen äußert widerstandsfähig und stellten ihre Fähigkeit unter Beweis, jede sich ihnen bietende Chance zu nutzen, um das Geschäftswachstum zu fördern. Bei den globalen Märkten verzeichnete Lateinamerika 2021 das größte Wachstum mit einem Anstieg von +61,5 Prozent im Vergleich zu 2020 und 22,8 Millionen Quadratmeter verkauften Bodenbelägen. Rückwirkend betrachtet, ist 2021 das absatzstärkste Jahr seit 2010.

Die Absätze in Westeuropa erreichten 2021 insgesamt 231,5 Millionen Quadratmeter, was einem Anstieg von +2,59 Prozent gegenüber 2020 entspricht. Wie schon in den Vorjahren ist Deutschland trotz eines Rückgangs von -6,12 Prozent im Vergleich zu 2020 weiterhin unser stabilster Markt mit 49,4 Millionen verkauften Quadratmetern im Jahr 2021. Unser zweitstärkster Markt, Frankreich, wuchs gegenüber 2020 um +13,30 Prozent wobei 2021 insgesamt 42 Millionen Quadratmeter verkauft wurden. Großbritannien belegt mit 34,6 Millionen verkauften Quadratmetern den dritten Platz, obwohl die Absätze seit 2020 um -5,72 Prozent zurückgegangen sind.

In Osteuropa beobachteten unsere Mitglieder eine Fortsetzung des starken Wachstums. Der größte Markt, Russland, setzte sein Wachstum mit +16,24 Prozent gegenüber dem Vorjahr und insgesamt 53,6 Millionen Quadratmeter an verkauften Bodenbelägen fort. Polen steht mit 30 Mio. verkauften Quadratmetern an zweiter Stelle (+3,64 % im Vergleich zu 2020). Rumänien belegt in diesem Jahr den dritten Platz, vor der Ukraine, mit Zuwächsen von +3,14 Prozent gegenüber 2020 und 9,8 Millionen Quadratmeter verkauften Bodenbelägen. Unterdessen gingen die Absätze in der Ukraine um -18,63 Prozent zurück (8,4 Mio. verkaufte m²). Georgien ist das Land, das den größten Anstieg in der Region verzeichnete, mit +37,74 Prozent im Vergleich zu 2020.

Im Jahr 2021 sanken die Absätze der Mitglieder des EPLF in Nordamerika um -12,90 Prozent (42,7 Mio. m²), da sich einige Unternehmen mit lokalen Produktionskapazitäten mitunter dafür entschieden, ihr Fertigungsvolumen lokal zu produzieren, was sich in den Absatzzahlen des EPLF nicht widerspiegelt. Die USA verzeichneten einen Rückgang von -21,46 Prozent (29,9 Mio. m²) im Vergleich zu 2020, während Kanada seinen Wachstumskurs mit einer Absatzsteigerung von +16,80 Prozent und 12,8 Millionen Quadratmeter verkaufter Bodenbeläge fortsetzte.

Im Gegensatz zu 2020 erzielten Lateinamerika, Asien und Australien/Ozeanien in diesem Jahr allesamt eine Absatzsteigerung, wobei die einzelnen Regionen jeweils um +61,58 Prozent, +30,45 Prozent und +12,78 Prozent zulegten. Alle anderen Länder meldeten jedoch einen Absatzrückgang von -22,59 Prozent im Vergleich zu 2020 (und 1,81 Mio. m² verkaufte Bodenbeläge).

Die Verbraucher auf der ganzen Welt sind sich den Nachhaltigkeitsherausforderungen zunehmend bewusst. Laminatprodukte werden aus der erneuerbarsten Ressource Holz hergestellt. Durch die Verringerung ihrer CO2-Bilanz und der umweltfreundlichen Bewirtschaftung ihrer Holzversorgung leisten unsere Mitglieder einen positiven Beitrag dazu, die weltweiten Herausforderungen von heute zu bewältigen. Als Hersteller von Laminatfußböden sind wir bestrebt, Innovationen auf den Weg zu bringen und die besten Produkte anzubieten, um die Attraktivität und Qualität unserer Bodenbeläge zu verbessern. Deshalb ist es überaus erfreulich zu sehen, dass unsere Produkte von immer mehr Verbrauchern gekauft werden. Dies stärkt das Vertrauen des EPLF und seiner Mitglieder in eine vielversprechende Zukunft mit Laminat.

Übernimmt Mehrheit an kanadischer Werkzeugfirma

Die Einhell Germany AG hat am 17 Februar 2022 eine endgültige Vereinbarung zum Erwerb von zwei Dritteln der Geschäftsanteile an der kanadischen Firma Outillages King Canada, Inc. unterzeichnet. King Canada ist ein etablierter Distributeur von Elektrowerkzeugen, Industrieausrüstung und Zubehör für den kanadischen Markt. Das bisher familiengeführte Unternehmen hat seinen Sitz in Montreal, Quebec und beschäftigt 70 Mitarbeiter. King Canada konnte seinen Umsatz in den vergangenen Jahren deutlich steigern. Das profitable Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz von über 60 Millionen kanadischen Dollar (CAD). Der Abschluss der Transaktion wird für den ersten März 2022 erwartet, sofern die Bedingungen für den Abschluss erfüllt sind.

Der Hauptanteilseigner von King Canada, Howard Richman, wird einen Anteil von einem Drittel am Unternehmen behalten und weiterhin als Präsident von King Canada tätig sein sowie im Vorstand von King Canada mitwirken. „Einhell als Käufer der Anteile und der Verkäufer der Anteile verfügen bei Eintritt definierter Bedingungen über wechselseitige Optionen zur Übertragung der restlichen Anteile“, beschreibt Jan Teichert, Vorstand Finanzen der Einhell Germany AG die Möglichkeit zur vollständigen Übernahme. Einhell bringt in die Zusammenarbeit sein exzellentes Know-how im Bereich der Akku-Plattformen ein. Insbesondere mit der Einhell „Power X-Change“-Plattform erhält King Canada Zugang zum kompetentesten Akkusystem im DIY-Markt.

„Die mehrheitliche Übernahme der Firma Outillages King Canada ist ein weiterer wichtiger Schritt innerhalb unserer internationalen Wachstumsstrategie“, kommentiert Andreas Kroiss, Vorstandsvorsitzender der Einhell Germany AG den Firmenkauf. „Mit der Transaktion erhält Einhell Zugang zum drittgrößten DIY-Markt der Welt und den Baumarkt- und Fachhandelskunden von King Canada. Es freut uns außerordentlich, in Zukunft auch auf dem kanadischen Markt kabellose Freiheit durch unsere Akku-Kompetenz Power ,XChange‘ anbieten zu können“, so Kroiss abschließend.

Der Konzern Einhell beschäftigt weltweit etwa 1800 Mitarbeiter in mehr als 40 Ländern. Die Produkte des Unternehmens werden bereits in über 90 Ländern vertrieben.

Leitendes Management neu formiert

Die Felix Schoeller Group gibt zwei Personaländerungen in ihrem Board of Executives (BoE) bekannt:

Stephan Igel, Chief Sales Officer Europe Middle East Africa (CSO EMEA) der Felix Schoeller Group, hat das Unternehmen aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung verlassen. Stephan Igel war seit dem Jahr 1992 in mehreren Funktionen für die Gruppe tätig. Zuletzt verantwortete er seit dem Jahr 2020 aus dem BoE heraus den Gesamtvertrieb EMEA sowie den Einkauf der Gruppe.

„Als Mitglied der Geschäftsführung hatte Stephan Igel maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Internationalisierung der Gruppe und am strategischen Ausbau unseres Dekorgeschäfts. Für seine Leistung danken wir ihm außerordentlich. Wir bedauern sein Ausscheiden und wünschen ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute“, so Hans-Christoph Gallenkamp, CEO der Felix Schoeller Group. Die Aufgaben von Stephan Igel werden vorerst innerhalb der Geschäftsleitung neu verteilt.

Die Felix Schoeller Group hat Yong Li Gao mit Wirkung zum ersten Januar 2022 zum neuen Mitglied des BoE ernannt. In seiner Funktion als Vice Chief Executive Officer APA (Vice CEO APA) trägt Yong Li Gao die Regionalverantwortung für das Unternehmen in der Region Asia Pacific und hier speziell China. Herr Li Gao tritt im BoE die Nachfolge von Peter Cornelißen an.

Peter Cornelißen war seit dem Jahr 2002 für den weltweit agierenden Spezialpapierhersteller tätig. Von 2002 bis 2017 war er Chief Financial Officer (CFO) und Geschäftsführer der Felix Schoeller Group. Zum Jahr 2018 ging Peter Cornelißen für das Unternehmen nach China, um als Mitglied im Board of Directors (BoD) und in der Rolle des BoD Advisors maßgeblich das Joint Venture Winbon Schoeller New Materials Co., Ltd mitaufzubauen. Nach seinem Ausscheiden aus dem BoE der Felix Schoeller Group wird Peter Cornelißen bis auf weiteres beratend und unterstützend für die Weiterentwicklung des Joint Ventures Winbon Schoeller New Materials tätig sein.

Der 53-jährige Yong Li Gao ist seit dem ersten September 2020 bei der Felix Schoeller Group. Zunächst war er als Deputy Vice CEO APA tätig, bevor er zum ersten Januar 2021 als Chief Representative die Leitung des Vertriebsbüros in Shanghai übernahm. Zum ersten April 2021 wurde Yong Li Gao die Rolle des Vice CEO APA übertragen. Zum ersten Januar 2022 erfolgte die Bestellung in das BOE der Felix Scholler Group.

„Wir freuen uns sehr, Yong Li Gao als neues Mitglied des BoEs der Felix Schoeller Group begrüßen zu dürfen“, erklärt Hans-Christoph Gallenkamp. „Yong Li Gao verfügt über langjährige operative und strategische Erfahrungen im internationalen Industrieumfeld. Seine Expertise wird nachhaltig zum Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten in Asien und vor allem in China beitragen.“

Das BoE der Felix Schoeller Group besteht nun aus Hans-Christoph Gallenkamp (CEO/CSO), Georg Haggenmüller (COO), Matthias Breimhorst (CFO), Michael Szidat (CEO NA) und Yong Li Gao (CEO APA).

Ehrt Auszubildende für erfolgreichen Abschluss

13 junge Menschen können auf den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung können zurückblicken. Sie haben diesen bei Remmers den Berufseinstieg als Chemielaboranten, Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufleute, Kaufmann für E-Commerce und im Dualen Studium hinter sich gebracht. Im Rahmen einer Feierstunde wurden ihnen im Remmers-Forum von Doris Wolke die Zeugnisse überreicht. Dabei wies die Ausbilderin auf die besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie für den Berufsnachwuchs hin.

Der aktuelle Jahrgang habe sich gleich zu Beginn flexibel engagiert, um die besondere Situation im Unternehmen zu erleichtern: So hätten die Auszubildenden nicht nur anfangs die Betreuung von Mitarbeiterkindern übernommen, sondern seien auch bei der Produktion von Desinfektionsmitteln und der Durchführung von PCR-Tests uneigennützig zur Tat geschritten.

„Auch wenn das alles nicht in Ihrem Lehrplan stand, so haben Sie damit doch bewiesen, dass Sie pragmatisch handeln können. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung.“ erläuterte Doris Wolke. Die meisten der jungen Leute werden übernommen und mit ihrer neu erworbenen Qualifikation verantwortungsvolle Tätigkeiten bei Remmers ausüben.

Regelmäßig erhält das mittelständische Unternehmen Bestnoten für sein Ausbildungsengagement: Beispielsweise vom Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) im Auftrag der Zeitschrift „Focus-Money“ als deutschlandweit bester Ausbildungsbetrieb in der Chemieindustrie. Gleichwohl spürt auch Remmers den demographischen Wandel in Form rückläufiger Bewerberzahlen. Trotzdem möchte der Betrieb weiterhin über seinen eigenen Bedarf hinaus ausbilden, um dem Fachkräftemangel in der Region zu begegnen.

HDH

Deutsche Holzindustrie erwirtschaftet 11,9 Prozent Umsatzplus in 2021

Erwartungen übertroffen: Die Deutsche Holzindustrie erwirtschaftete 2021 im Vergleich zum Vorjahr mit rund 41 Mrd. Euro ein Umsatzplus von 11,9 Prozent. „Trotz des immensen Kostendrucks und anhaltender Lieferengpässe bei vielen Materialien im letzten Jahr behauptet sich die Holzindustrie als eine robuste Branche der deutschen Wirtschaft“, so HDH-Präsident Johannes Schwörer. „Die anhaltend gute Nachfrage nach Holz bestätigt die Bedeutung des Rohstoffes als nachhaltiges Material in allen Lebens- und Verwendungsbereichen. Ohne den natürlichen Baustoff Holz werden wir die hohen Klimaziele nicht erreichen können.“

Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Lieferengpässe schlug sich die volatile Preisentwicklung beim Material Holz in den Umsätzen einiger Branchen nieder. So verzeichneten die Sägeindustrie (plus 46,2 Prozent), die Holzwerkstoffindustrie (plus 23,7 Prozent) und die Holzverpackungsindustrie (plus 43,7 Prozent) deutliche Umsatzsteigerungen. Die Umsätze im baunahen Bereich der Holzindustrie (plus 3,3 Prozent) – dieser umfasst neben dem Holzfertigbau auch die Herstellung von Fenstern, Türen, Treppen und anderen holzbasierten Bauelementen – und in der Möbelindustrie (plus 1,9 Prozent) bewegten sich dagegen nur leicht über dem Vorjahresniveau.

Die Zahl der Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent auf 924, die Zahl der Beschäftigten um 1,3 Prozent auf 154.327 Personen.