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Autor: Möbelfertigung

Ohne Markus Hillebrand

Nach zwölf Jahren verlässt Geschäftsführer und Mitgesellschafter Markus Hillebrand das Unternehmen Artego. Die Trennung erfolge im beiderseitigen Einvernehmen. An seine Stelle rückt Jens Oliver Gläsker in die Führungsebene, an der Seite von Uwe Feinstel. Hillebrand (52) kam im Januar 2010 aus der Casawell-Gruppe (u.a. Alno) zu dem Küchenhersteller aus Bad Oeynhausen. Gläsker (45) ist seit Juni 2015 Vertriebsleiter bei Artego, nachdem er beim Vorgängerunternehmen Hobby Küchen (Kruse & Meinert) seine Ausbildung gemacht hatte und zwischenzeitlich bei Rotpunkt und Alno beruflich aktiv war. Auch Gläsker ist seit längerem am Unternehmen gesellschaftlich beteiligt.

Artego zählt 170 Mitarbeiter und erwirtschaftet etwa 57 Millionen Euro (Stand 2021), davon entfielen 36 Prozent auf den Export.

Übernimmt das StartUp ThingOS

Häfele baut seine Kompetenzen für die smarte Vernetzung von Möbeln und Räumen aus und übernimmt rückwirkend zum 01.01.2022 die Innovationsschmiede ThingOS. Die internationale Häfele Gruppe für Beschlagtechnik, elektronische Schließsysteme und Licht in Möbeln und Räumen arbeitet bereits seit 2017 erfolgreich und intensiv mit dem Stuttgarter Startup ThingOS zusammen. ThingOS steht für „Betriebssystem (Operating System = OS) für vernetzbare Objekte (Internet of Things = Thing)“. Mit der Übernahme holt sich Häfele die Technologiekompetenz und das Know-how ins Haus, um seinen Kunden aus Handwerk, Objekt und Industrie eine ganzheitliche, vernetzte Gestaltung von Räumen zukunftssicher zu ermöglichen.

Häfele Unternehmensleiterin Sibylle Thierer sieht in diesem Schritt die logische Fortführung der Strategie, sich auf dem Markt für innovative Beleuchtungslösungen als Impulsgeber der Branche zu etablieren. „Die Bedeutung vernetzter Lösungen hat Häfele bereits vor Jahren erkannt und sich vom angestammten Bereich des Möbellichts zum ganzheitlichen Lichtanbieter weiterentwickelt“, kommentiert die Unternehmensleiterin. Mit der Übernahme der Architektenmarke Nimbus 2019 komplettierte Häfele sein Kompetenzfeld Licht. Raum- und Möbellicht lassen sich nun zu einer harmonischen Gesamt-Atmosphäre verschmelzen, die zentral geplant und gesteuert wird – bis hin zu cleveren Akustiklösungen und innovativen Konzepten rund um das Thema smarte Vernetzung. „Nun gehen wir noch einen Schritt weiter und machen die digitale Konnektivität zur Kernkompetenz, indem wir sie gemeinsam mit unserem neuen Familienmitglied ThingOS unter dem Häfele Dach weiterentwickeln“, so Sibylle Thierer.

Das junge Stuttgarter Unternehmen ThingOS, entstanden als Start-up aus der Universität Stuttgart, hat mit seinem Team in nur wenigen Jahren zahlreiche Geschäftsfelder von Smart Home über Smart Building (Hotels, Restaurants) bis hin zur smarten Industrie erschlossen. „Als Teil der Häfele Gruppe haben wir nun die Möglichkeit, mit unserer Plattform und unseren Dienstleistungen in ganz neuen Dimensionen zu wachsen“, sagt ThingOS CEO Thomas Kubitza, der gemeinsam mit seinen Co-Gründern Matthias Mögerle, Patrick Bader, Dominique Rau und Albrecht Schmidt die Erfolgsgeschichte als Teil der Häfele Gruppe weiterschreiben wird.

Konkret sollen die Häfele Unternehmensbereiche Nimbus (Licht & Akustik), ThingOS (Konnektivität) und Sphinx (elektronische Schließsysteme) zusammenwirken, um ganzheitliche Vernetzungslösungen anzubieten. Drittsysteme verschiedener Anbieter lassen sich ebenfalls über das „Herzstück“ von ThingOS, eine technologieneutrale Schicht, in neue Konnektivitätskonzepte einbinden und steuern.

ThingOS bringt dabei nicht nur die Technologiekompetenz mit, sondern – mit Sitz im Forschungs-Campus ARENA2036 in Stuttgart – auch eine visionäre Grundhaltung. Sibylle Thierer: „Dieser visionäre Gründergeist, gepaart mit der bald hundertjährigen Erfahrung von Häfele – das wird in beide Richtungen inspirierend wirken und ganz neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.“

Neue Ausstellungen bei Partnern weltweit

Nach erfolgtem Markenrelaunch und hervorragender Positionierung im Fachhandel und Immobilienmarkt Europas bringt der unterfränkische Premium-Küchenhersteller Allmilmö Küchen GmbH & Co. KG (Zeil am Main) seine weitere Internationalisierung zügig und erfolgreich voran. Parallel zum neuen Internetauftritt mit mehrsprachigem Content sind in den letzten Monaten neue Ausstellungen in Schwerpunktmärkten mit attraktiven Premiumküchen ausgestattet worden, die ihr kaufkräftiges wie anspruchsvolles Klientel jetzt begeistern.

Für Allmilmö ist Japan neben China einer der wichtigsten Absatzmärkte. In dem für luxuriöse Sommerresidenzen bekannten Ferienort Karuziawa in der Präfektur Nagano wurde jetzt eine gelungene Präsentation eröffnet, die den Ansprüchen der Industriemanufaktur Allmilmö in jeder Hinsicht gerecht wird.

In dem auch durch Olympia bekannten Sport- und Erholungsort werden bei Fachhändler Koizumi Co., Ltd. & Ascend Home folgende Modelle ausgestellt: aus der Reihe „modern art“ eine Fineline-Küche mit Diamantlack in Kombination mit Tineo-Furnier, die „design art“-Küche Senza mit Diamantlack sowie die „classic art“-Küche Chateau-Palais in Eiche kieselgrau.

Diese Luxusküchen treffen hier auf ihr perfektes Publikum: Denn nicht nur das „Who-is-who“ der japanischen Hauptstadt ist in Karuizawa präsent, sondern auch viele Ausflügler – zählt doch der Bergort mit seiner malerischen Umgebung zu den Top-10 der „must-visits“ im Herzen der Hauptinsel Honshu und ist nur etwa eine Zugstunde von Tokyo entfernt.

Ganz anders hingegen die neue Ausstellung in Naples (USA) – einer Kleinstadt am Golf von Mexiko im Südwesten von Florida, die neben vielen Sonnenstränden vor allem für ihre exklusiven Geschäfte und Golfplätze bekannt ist. Hier befindet sich die Zentrale des US-amerikanischen Partners Pro-Source, wo das „modern art“-Modell Wave in Hochglanzlack weiß in Szene gesetzt ist. Weitere Allmilmö-Creative Center sind zudem in den Filialen in den Städten Daytona, Fort Myers und Ocala zu finden.

In Vorbereitung steht der Showroom in Riad, dem Zentrum Saudi-Arabiens. Auch hier ist die Kundschaft handverlesen und anspruchsvoll, die die dort in Kürze aufgebaute Küche „la Cura“ mit oliv-bronzenem Hochglanzlack erstklassig bedient und für weitere Luxusmodelle von Allmilmö Küchen sensibilisiert.

Als nächstes steht für Allmilmö Bangkok (Thailand) im Fokus. Für die dort vorgesehene Ausstellung ist eine sehr hochwertige Musterküche geplant – das Modell „design art“ Metal X2 aluminiumfarbig, kombiniert mit echtem Nussbaumfurnier. Mit der Internationalisierung des Vertriebs ist das Unternehmen somit auf bestem Weg – und weitere exklusive Showrooms an globalen Hotspots sollen folgen.

Stellt Betrieb in Russland und Belarus ein

Als Reaktion auf den Angriff Putins auf die Ukraine und die anhaltenden Kämpfe hat Ikea seinen Betrieb in Russland und Belarus ausgesetzt. In einer gemeinsamen Erklärung von vonInter Ikea und der Ingka Gruppe heißt es: „

„Der verheerende Krieg in der Ukraine ist eine menschliche Tragödie. Unser tiefstes Mitgefühl und unsere Sorge gelten den Millionen Betroffenen. Die Sofortmaßnahmen der Inter Ikea Gruppe und der Ingka Gruppe konzentrierten sich auf den Schutz und die Sicherheit der Ikea Mitarbeiter:innen und ihrer Familien, und wir werden dies auch weiterhin tun. Der Krieg hat große Auswirkungen auf die Menschen. Er führt auch zu schwerwiegenden Störungen der Lieferkette und der Handelsbedingungen, weshalb die beiden Unternehmensgruppen – Ingka Gruppe und Inter Ikea – beschlossen haben, den Ikea Betrieb in Russland vorübergehend zu unterbrechen.“

Konkret bedeutet das, dass alle Exporte in die beiden Länder gestoppt werden, ebenso die Produktion von Ikea Industry in Russland. Dadurch werden auch die Lieferungen von den Sublieferanten in die Region vorübergehend eingestellt. Darüber hinaus werden alle Ikea-Standorte in Russland geschlossen. Die Mega-Einkaufszentren von Ingka Centres bleiben dagegen geöffnet.

Von dem Schritt sind 15.000 Ikea Mitarbeiter:innen betroffen. Sie erhalten zur Sicherung des LEbensunterhaltes jedoch weiterhin ihre Einkommen.

Gleichzeitig werden die Schweden Hilfsorganisationen finanziell unterstützen. Eine Sofortspende in Höhe von 20 Mio. Euro geht an diejenigen, die infolge des Krieges in der Ukraine vertrieben wurden. „Darüber hinaus gewähren Inter Ikea und die Ingka Gruppe zunächst jeweils 10 Millionen Euro, um UNHCR, Save the Children und andere auf lokaler Ebene tätige Organisationen mit Produkten und sonstigen Hilfeleistungen zu unterstützen“, heißt es weiter.

Pläne für Messe-Specials vorgestellt

„Three Steps on the Road to ,imm cologne‘ 2023“: Unter dieser Headline macht die Koelnmesse deutlich, was sie in den nächsten Monaten vorhat. Bereits Anfang letzter Woche hatte Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse, im Rahmen der Pressekonferenz von VDM und BVDM kurz skizziert, dass die „imm cologne“ der Branche in diesem Jahr noch drei Plattformen bieten will. Hintergrund sei der große Change der gesamten Branche mit den Kernfragen: Wie begegnen wir den veränderten Kundenbedürfnissen, z.B. Arbeiten und Leben mit einer flexiblen, modularen und nachhaltigen Einrichtung; den sich ändernden Orderzyklen (der genaue Zeitpunkt zwischen der B2B-Order und der B2C-Auslieferung der Ware zum Kunden wird durch viele Faktoren unberechenbarer); dem veränderten Austausch mit Geschäftspartnern – klassische Branchentreffs wie Messen haben lange nicht stattgefunden -; den veränderten Möglichkeiten, die eigenen Kompetenzen darzustellen und am Ende den veränderten Businessmodellen von Circular Economy über Influencer, 3D-Druck bis Online-Handel.

Die Antwort der „imm“: Die Diversifizierung der Marke exklusiv für das Jahr 2022. Mit der „Sleep Cologne“ vom 8. bis 10. Mai, der „Home meets spoga+gafa“ im Juni (19. bis 21.6.) sowie der „Pure meets ORGATEC“ (25. bis 29. Oktober) schafft das Messeteam drei innovative Beteiligungsformate, die auf dem Weg hin zur „imm cologne 2023“ viele Business Opportunities bieten. „Wir verstehen uns als Taktgeber für die Branche und wollen so auf dem Weg hin zu einem energiegeladenen Revival der ,imm cologne 2023‘ mit den verschiedenen Pop-Up-Formaten gestalten und Drive geben statt abzuwarten“, so Matthias Pollmann. „Wir bieten den Unternehmen flexible Lösungen und definieren so das Messejahr 2022 neu! Unter dem Leitgedanken ,Three Steps on the Road to imm cologne 2023′ haben wir für die Interior Branche drei attraktive Beteiligungsformen entwickelt. Damit können die Unternehmen ihre Produkte relevanten und teilweise neuen Entscheidern präsentieren und von den unterschiedlichen Terminen und Synergien der verschiedenen Einrichtungsformate profitieren,“ so Pollmann weiter. „Diese sicher unkonventionelle Herangehensweise ist aus der Motivation heraus entstanden, dass die Einrichtungsbranche kontinuierliche Kontaktpunkte braucht, die die Koelnmesse mit einem Portfolio entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der ,interzum‘ und der ZOW über die ,spoga+gafa‘ und ,imm cologne‘ bis hin zur Orgatec bietet.“

Im Überblick:

Die „Sleep Cologne“ richtet sich an Hersteller von: Matratzen- und Schlafsystemen, Boxspring- und Wasserbetten, Bettwaren, Bettwäsche und Accessoires. Veranstaltet wird dieses Format mit Unterstützung des Fachverbandes Matratzen-Industrie e.V. Vorteil: nur die „Sleep Cologne“ , als einziges übergreifendes Messe-Format 2022, wird die Schlafzimmerwelten in allen Facetten ins Rampenlicht rücken wird, heißt es aus Köln.

Die „Home meets spoga+gafa“ bietet einen optimalen Zeitpunkt für Frühorder für die folgenden Saisons – von Sommer und Herbst 2022 bis Winter 2022/23. In der Mitte des Jahres lässt sich somit ein Sortiment für die folgenden acht bis neun Monate vermarkten. Auch für die erneute Präsentation von Bestsellern ist der Zeitpunkt optimal: Die Zeiten sind weiterhin unruhig, der Markt ist volatil, sodass auch Bestseller-Modelle mit kleinen Updates eine Plattform finden, um die Geschäfte weiter anzukurbeln. Die „spoga+gafa“ verzeichnet seit 2016 durchgehend steigende Besucher- und Ausstellerzahlen. Onlineshops und -plattformen, Gartencenter und Grillfachandel bringen besucherseitig die größten Zuwächse in den letzten drei Jahren. Ausstellerseitig richtet sich die „Home meets spoga+gafa“ an Hersteller aus der Mitte des Marktes. Denn der Trend hat sich verfestigt: In- und Outdoorbereiche werden in zunehmendem Maße zu ganzheitliche Wohnarealen.

„Pure meets ORGATEC“: Als globaler Treffpunkt für moderne Arbeitswelten war die Orgatec noch nie so relevant wie heute. Sie bringt unterschiedliche Sichtweisen zusammen, definiert und erfindet Arbeit neu und bildet die Vielschichtigkeit von Arbeitsumgebungen mit zukunftsweisenden Konzepten ab. Für viele Aussteller aus dem Messeschwerpunkt „Pure“ der „imm cologne“ ist das ein attraktiver, neuartiger Kontext. Denn angetrieben durch die Pandemie verschmelzen die Lebensbereiche Wohnen und Arbeiten immer mehr miteinander. „Pure meets ORGATEC“ bietet die Möglichkeit, Sortimente in einem anderen Umfeld ins Rampenlicht zu rücken und neue Zielgruppen zu erschließen – vor allem Investoren, Bauunternehmer, Projektentwickler, Planer, Designer, Architekten und Inneneinrichter, aber natürlich auch den Fachhandel. Insbesondere interessant für Aussteller, die ihre Aktivitäten im Contract Business forcieren möchten. High-End-Marken mit breiten Kollektionen für gehobene, ganzheitliche Einrichtungen von Wohn-, Ess- und Repräsentationszimmern können sich hier präsentieren.

Und schlussendlich blickt die Koelnmesse jetzt auch schon Richtung „imm cologne“ 2023, dann wieder im regulären Veranstaltungsmodus. Die „imm cologne“ ist und bleibt das Zentrum für das Home&Living-Portfolio, das auf alle anderen Formate abstrahlt. Nach dem Umbruch-Jahr 2022 wird die Messe wieder in den regulären Veranstaltungsmodus zurückkehren – als zentrale Sourcing-Plattform für Europa und darüber hinaus. Dabei wird die „imm cologne 365“ mit den zwei digitalen Komponenten und dem Live-Event im Januar für ein ganzjähriges Messerlebnis stehen. Während „The Magazine by imm cologne“ auf digitalem Wege ganzjährig mit hochwertigem Einrichtungs-Content und Trend-Reports versorgt und B2B-Netzwerke digitales Matchmaking ermöglichen und Produkt- und Unternehmensprofile listen, ist die „imm cologne“ die Live-Plattform für Home&Living. „Lassen Sie uns die handfesten Chancen nutzen, die nur das direkte Miteinander bietet.  Gehen Sie mit uns die ,Three Steps on the Road to imm cologne 2023‘, denn jetzt ist es wahrlich Time for exchange,“ betont Matthias Pollmann.

Hat verbliebene Anteile an Stadler Metalle übernommen

Die Ceratizit S.A. hat zum 1. März die verbliebenen 50 Prozent der Anteile an Stadler Metalle übernommen und ist damit alleiniger Besitzer des auf den Handel mit sekundären Rohstoffen und ihre Aufbereitung spezialisierten Unternehmens. Für die zur österreichischen Plansee Group gehörende Ceratizit war Stadler Metalle bereits davor wichtigster Lieferant von Sekundärrohstoffen für die Herstellung von Wolfram- und Wolframkarbidpulvern.

Für die Ceratizit-Gruppe war die Beteiligung an Stadler Anfang 2019 ein wichtiger Schritt, wie Vorstandssprecher Andreas Lackner erklärt: „Stadler Metalle ist in den vergangenen drei Jahren zu einem wichtigen Baustein unserer Rohstoff-Lieferkette geworden und hat uns geholfen, unabhängig von Rohstoffen aus China und Krisenregionen zu werden.“ Den technisch nach wie vor notwendigen Anteil primärer Rohstoffe deckt die Gruppe mittlerweile ausschließlich aus zertifizierten westlichen Minen.

Der Einsatz von Sekundärrohstoffen aus dem Recycling hilft aber nicht nur dabei die Lieferkette zu sichern, sondern ist auch nachhaltig. „Das Recycling von altem Hartmetall benötigt 75 Prozent weniger Energie als die Aufbereitung von Erz. Zudem werden die Auswirkungen intensiven Bergbaus auf die Natur vermieden“, führt Andreas Lackner weiter aus.

Die derzeitige Geschäftsführerin und Gründerin von Stadler Metalle, Frau Gabriele Stadler, wird am 28. Februar gemeinsam mit ihrem Mann, Herrn Hubert Stadler, offiziell in den Ruhestand gehen. „Wir möchten uns bei Frau Stadler und Herrn Stadler herzlich bedanken. Sie haben das Unternehmen über die Jahre sehr erfolgreich geführt und entwickelt und dabei geholfen, eine reibungslose Integration in die Ceratizit-Gruppe zu ermöglichen“, so Vorstandsmitglied Melissa Albeck.

Die Leitung von Stadler liegt seit dem 1. März 2022 in den Händen von Thomas Wenger. Er ist bereits seit 2010 im Einkauf und Vertrieb von Stadler Metalle tätig und hat zuvor 10 Jahre im strategischen Einkauf bei zwei Unternehmen aus der Wolframbranche gearbeitet.

Über die finanziellen Einzelheiten der Transaktion haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Müller Small Living ist neuer Partner

Müller Small Living ist jetzt der Plattform von Möbel First.de beigetreten. „Unsere Marke steht für Innovation und Nachhaltigkeit, da passt die Zusammenarbeit mit Möbel First.de perfekt rein – das Unternehmen ist uns seit vielen Jahren als verlässlicher und geschätzter Partner bei unseren Kunden bekannt und hat bewiesen den lokalen Handel mit einer pfiffigen Idee zu unterstützen“, erklärt Jochen Müller, Geschäftsführer Müller Möbelwerkstätten. „Für unsere 250 Kunden in Europa bedeutet dies eine geräuscharme Unterstützung beim Abverkauf. Diesen zusätzlichen Vertriebskanal im Internet ohne Risiko und Stress für den stationären Fachhandel bietet in unserer Branche nur Möbel First.de.“

Und Christoph Ritschel sowie Dennis Franken, Geschäftsführer Möbel First.de, fügen hinzu: „Müller Small Living  ist eine der bekanntesten Marken für innovative Möbel Made in Germany. Viele unserer Partner in Deutschland arbeiten mit Müller Small Living zusammen und wir freuen uns, dass wir jetzt auch strategisch näher zusammenrücken und unseren Händlern direkte Mehrwerte bieten. Wir werden das Verkaufsmanagement des Abverkaufs deutlich aktiver vorantreiben, da Müller Small Living uns mit Verkaufsinformationen versorgen wird und Möbel First.de ab März von der Webseite von Müller Small Living verlinkt wird. Möbel First.de ist bei allen relevanten Suchbegriffen von Müller Small Living auf Seite eins bei Google und unsere Stammkunden schätzen die Marke sehr, somit werden schnell Umsätze für Händler gefahren.“

Im vergangenen Jahr hatten bereits diverse Premiummarken wie Walter Knoll, Leolux und Hülsta eine Kooperation mit Möbel First.de bekanntgegeben. Im Januar 2022 trat auch Koinor der Plattform bei.

Kooperation mit Heesemann für durchgängiges Schleifportfolio

Die Homag Group und die Karl Heesemann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG arbeiten bereits seit mehreren Jahren und in vielen Märkten erfolgreich zusammen. Nun haben sich die beiden Unternehmen auf eine noch weitergehende Kooperation verständigt. Dabei ist das Ziel von Homag klar: Den Kunden weiterhin leistungsfähige Lösungen und ein durchgängiges Schleifmaschinenportfolio zur Verfügung zu stellen.

Der Umfang des Produkt-Portfolios von Homag hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Gleichzeitig erfordert die hohe Nachfrage aus der Vielzahl an Kundensegmenten und Wachstumsfeldern eine Bündelung der Ressourcen in den Bereichen F&E und Produktion. Darum hat sich Homag dazu entschlossen, die Eigenentwicklung und Fertigung von Breitbandschleifmaschinen einzustellen. Das strategische Ziel bleibt jedoch weiterhin die Abdeckung der gesamten Prozesskette in der Holzbearbeitung, zu der selbstverständlich auch das Schleifen gehört. Wobei anstelle eigener HOMAG-Lösungen nunmehr solche von Heesemann zur Verfügung gestellt werden.

„Die Abdeckung der gesamten Prozesskette und die damit verbundene Zufriedenheit unserer Kunden stehen für uns im Fokus. Mit Heesemann haben wir den idealen Partner gefunden, um unseren Kunden weiterhin durchgängige Lösungen für das Schleifen zur Verfügung stellen zu können und die gesamte Prozesskette abzudecken.“ Frederik Meyer, Executive Vice President, Business Unit CNC Processing

Um weiterhin die gesamte Prozesskette abdecken zu können, wird Heesemann sein Schleifmaschinenportfolio erweitern und zukünftig durchgängige Lösungen für alle Segmente anbieten: von Einstiegs- bis hin zu High-End-Lösungen. Speziell für die Einstiegsmaschinen greift Heesemann dafür auf das Know-How von Homag zurück – auch im Vertriebs- und Servicenetzwerk werden Homag und Heesemann eng zusammenarbeiten.

„Wir bei Heesemann freuen uns sehr über diese großartige Perspektive für beide Unternehmen. Es ist eine einzigartige Chance, um unsere langjährige Partnerschaft auf ein neues Level zu heben und unsere Expertise und Innovationskraft zum Wohle der Kunden einmal mehr unter Beweis stellen zu können.“ Christoph Giese, Geschäftsführer Heesemann

Homag wird selbstverständlich weiterhin den Service (Hotline, Vor-Ort-Service und Ersatzteile), der unter Bütfering und Homag gelieferten Schleifmaschinen durchführen und anbieten. Für die künftig von Heesemann gelieferten Schleifmaschinen übernimmt Heesemann den entsprechenden Service.

Exporte erreichen fast wieder Vorkrisenniveau

ihre Ausfuhren im vergangenen Jahr deutlich steigern können. Zwar legten die Exporte im vierten Quartal nur noch um nominal 4,6 Prozent oder 2,0 Milliarden Euro auf 45,2 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Für das Gesamtjahr 2021 verzeichneten die Maschinenexporteure aus Deutschland aber damit ein Plus von 9,8 Prozent oder 15,9 Milliarden Euro auf 179,4 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2020 wurde ein Exportrückgang von 10,1 Prozent im Vergleich zu 2019 verbucht. Damit liegen die Maschinenausfuhren noch etwa 1 Prozent unter Vorkrisenniveau. „Ein noch nie dagewesener Druck auf die Lieferketten sorgte schließlich dafür, dass die Maschinenexporte ihr Niveau aus dem Jahr 2019 trotz reger Bestellungen aus dem Ausland knapp verfehlten. Doch erste Entspannungstendenzen in den Lieferketten und die anhaltend hohen Auftragseingänge stimmen positiv, dass 2022 ein Rekordjahr werden könnte“, sagt VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann.

Die USA sind der wichtigste Exportmarkt für Maschinenlieferungen aus Deutschland. Im vergangenen Jahr konnte der Vorsprung vor China sogar weiter ausgebaut werden. Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten legten um 13,9 Prozent auf 20,7 Milliarden Euro zu. Die Exporte nach China erhöhten sich um 6,3 Prozent auf 19,3 Milliarden Euro. Damit gingen 11,5 Prozent aller Maschinenlieferungen aus Deutschland in die USA, der Anteil Chinas verringerte sich auf 10,7 Prozent. „Die Industrie in der Volksrepublik ist stark in das Jahr 2021 gestartet, verlor im Jahresverlauf aber an Wachstumsdynamik. Das macht sich schließlich auch in den Maschinenexporten nach China bemerkbar, die bereits im vierten Quartal rückläufig waren. Zudem legten die Umsätze im chinesischen Maschinenbau zuletzt nur noch geringfügig zu. Doch unterm Strich kann das China-Geschäft im vergangenen Jahr bei vielen Maschinenbauunternehmen als Rekordjahr verbucht werden“, sagt Wortmann.

Die Maschinenexporte aus Deutschland in die EU-27 legten im vergangenen Jahr um 10,8 Prozent zu. Das Exportgeschäft mit den drei wichtigsten Abnehmern aus der EU-27, Frankreich (plus 10,0 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro), Italien (plus 22,6 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro) und den Niederlanden (plus 11,5 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro) wuchs ebenfalls zweistellig. Besonders dynamisch entwickelte sich auch das Exportgeschäft mit dem Vereinigten Königreich (UK). Die Ausfuhren legten um 22,8 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro zu. „Der hohe Zuwachs des Maschinenexports nach UK dürfte neben der schnellen wirtschaftlichen Erholung auch auf die dort eingeführte Sonderabschreibungsmöglichkeit zurückzuführen sein. Mit der sogenannten ,Super Deduction‘ mit Laufzeit bis März 2023 sollen produktivitätssteigernde Kapitalinvestitionen gefördert werden. Davon profitiert letztlich auch der Maschinen- und Anlagenbau“, erläutert Wortmann. „So sind die britischen Unternehmensinvestitionen in Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Maschinen und Anlagen bereits auf Vorkrisenniveau zurückgekehrt.“

Nach Russland lieferten die Unternehmen aus Deutschland 3,8 Prozent mehr Maschinen und Anlagen auf nun 5,5 Milliarden Euro. Damit landet Russland auf Platz 9 der wichtigsten Abnehmerländer. Die Türkei verzeichnete ein Plus von 8,9 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Damit rangiert das Land auf Platz 14. „Das Rückläufige Exportgeschäft mit der Türkei im zweiten Halbjahr 2021 lässt sich auch auf den zwischen August und Dezember immer stärkeren Werteverfall der türkischen Lira zurückführen. Durch den Wertverlust haben sich die in Euro gehandelten Maschinenbauprodukte aus Deutschland für die türkischen Importeure drastisch verteuert“, ergänzt Wortmann.