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Autor: Möbelfertigung

Begrüßt Robert Habecks Plan gegen die Umgehung von Russland-Sanktionen

In einem Zehnpunktepapier plant Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ein schärferes Vorgehen gegen die Umgehung der EU-Sanktionen gegen Russland. Darin werden schärfere Bedingungen für die Ausfuhr von Gütern, die der russischen Kriegsführung in der Ukraine dienen könnten, formuliert.

Der GD Holz begrüßt das Zehnpunktepapier aus dem Bundeswirtschaftsministerium. „Was für den Export nach Russland gilt, sollte allerdings auch für den Import sanktionierter Produkte in den Binnenmarkt gelten. Nur so kann fairer Wettbewerb auf dem europäischen Markt garantiert werden“, so GD Holz Geschäftsführer Thomas Goebel. Die Außenhandelsdaten zeigen nämlich, dass Holzimporte in die EU über einige Staaten deutlich zugenommen haben. „Der Holzhandel unterstützt ausdrücklich die Importverbote für Holz nach dem 5. Sanktionspaket der EU. Es ist jedoch zu vermuten, dass Russland andere Wege nutzt, um Ware über Drittstaaten weiterhin auch in die EU einzuführen. Diese Umgehungen der Sanktionen müssen ebenso umgehend bekämpft und unterbunden werden“, fügt Thomas Goebel hinzu.

Dem GD Holz wurden in der Vergangenheit Fälle bekannt, bei denen in Drittstaaten ansässige Unternehmen Ware offerierten, deren Ursprung aus diesen Staaten anzuzweifeln ist. Es ist naheliegend, dass hierbei russische Produzenten bewusst eine Umgehung der direkten Sanktionen beabsichtigen. Dieser Umstand wurde produzentenseitig teilweise nicht einmal verheimlicht, mitunter wird sogar bereits in der EU befindliche und verzollte Ware von bisher gänzlich unbekannten Firmen angeboten. „Der GD Holz rät seinen Mitgliedern strikt davon ab, auf diese Angebote einzugehen – außenwirtschaftsrechtlich ist das unverantwortbar denn es genügt der staatsanwaltliche Verdacht der Beteiligung an einer Sanktionsumgehung, um Ermittlungen einzuleiten.“ so Thomas Goebel.

Zweifaches Jubiläum in 2023

Das schwedische Familienunternehmen Hästens setzt sich seit 1852 für die kontinuierliche Verbesserung und dem Streben nach Exzellenz, sowie für ein außergewöhnlicher Schlaferlebnis ein. 2023 feiert das Hästens Bett „2000T“ mit seinem ikonischen „Blue Check“ Muster ein doppeltes Jubiläum.

Hästens „Blue Check“ wurde erstmals 1978 zusammen mit dem Bett „2000T“ eingeführt. Jack Ryde, Familienbesitzer und CEO in vierter Generation, wollte ein unverwechselbares, zeitloses Muster schaffen, das die Marke Hästens repräsentiert und das Bett zum Mittelpunkt des Schlafzimmers macht. Als Kunst- und Designliebhaber schuf Jack das blau-weiß karierte Muster als Gegenentwurf zur braun-grün-orangenen Mode der 1970er Jahre. Ein solches Muster hatte es auf einem Bett noch nie gegeben.

Das ikonische „Blue Check“ hat die Geschichte überdauert und ist bis heute nicht nur ein Synonym für den Markennamen Hästens, sondern auch ein Qualitätssiegel. Jack Ryde und das „Blue-Check“ haben den Status quo, das traditionelle Aussehen und die Funktion von Betten neu definiert.

Das Hästens Bett „2000T“ ist der Inbegriff dessen, wie ein Hästens Bett sein sollte. Dank seiner exklusiven Qualität und seines kompromisslosen Komforts bietet Hästens seinen Kunden den bestmöglichen Schlaf. Es ermöglicht, ausgeruht aufzuwachen und bereit zu sein, die beste Version von sich selbst zu sein – glücklicher, fröhlicher und liebevoller.

Wenn man in einem Hästens „2000T“ liegt, ruht man auf dem gesamten Erbe von Hästens. Jede Lehre, die während der 170-jährigen Suche nach dem idealen Schlaf gelernt wurde, ist in dieses Bett eingeflossen. Jede tiefgreifende Erkenntnis über den menschlichen Körper, das einzigartige Wissen über natürliche Materialien und sechs Generationen Handwerkskunst kommen im Hästens „2000T“ zusammen.

Das Bett „2000T“ enthält über 200 kg sorgfältig ausgewählter Materialien. Drei separate Federsysteme wirken zusammen, um dem gesamten Körper die nötige Unterstützung zu geben. Darüber hinaus passt es sich den Bewegungen und der Schlafposition individuell an, während der Schlafpartner ungestört bleibt.

Fazit und Ausblick nach Hackerangriff

Rund fünf Wochen nach dem Cyberangriff auf die internationale Häfele Gruppe hat das Unternehmen beide Versandzentren in Deutschland wieder zu großen Teilen in Betrieb genommen. Der Häfele Online-Shop ist bereits seit letzter Woche wieder live, sodass Kunden wie gewohnt auf sämtlichen Kanälen bestellen können. „Wir arbeiten zwar in einigen Bereichen noch mit Einschränkungen, aber die wesentliche Leistungsfähigkeit ist wiederhergestellt. Mit den erreichten Fortschritten sind wir sehr zufrieden“, zieht CEO Gregor Riekena ein erstes Zwischenfazit.

Am frühen Morgen des 2. Februar war ein Ransomware-Angriff aus einer externen Quelle auf die Häfele Systeme erfolgt. Das Ziel der Angreifer hatte darin bestanden, die Systeme zu verschlüsseln, Daten abzuziehen und sodann im Darknet anzubieten. Nach dem sofortigen Abschalten aller IT-Systeme hat Häfele umfangreiche Untersuchungen durch externe Forensik-Experten vornehmen lassen. Gregor Riekena: „Wir arbeiten seit dem Tag des Angriffs sehr eng mit der Polizei zusammen. Nach abschließender Bewertung des Sachverhalts müssen wir zwar davon ausgehen, dass Daten abgezogen wurden, nach unserer Einschätzung bieten diese Daten jedoch kein Schadenspotenzial.“

Nach der präventiven Abschaltung aller IT-Systeme hatte das Unternehmen unmittelbar mit der Wiederherstellung von Daten und dem Neuaufbau der Systemlandschaft begonnen. Gregor Riekena: „Wir haben direkt die Entscheidung getroffen, intensiv zu investieren und eine komplett neue IT-Sicherheitsarchitektur aufzubauen.“ Diese erstreckt sich über alle Komponenten der Systemlandschaft: von komplett neuen Firewalls zum Schutz der zentralen Datenbanken, über stark gesicherte und gekapselte Netzwerke zur kontrollierten Durchleitung der globalen Datenströme, bis hin zu neuesten Virenschutzprogrammen für die gesamten Endgeräte. Hierbei nutzt Häfele jeweils die beste am Markt verfügbare Technologie mit dem Ziel, künftige IT-Risiken zu minimieren.

Das wichtigste Ziel des Spezialisten für Beschläge, elektronische Schließsysteme und LED-Licht hatte im Wiederaufbau darin bestanden, die Lieferfähigkeit für seine Kunden aus Handwerk, Industrie und Handel wiederherzustellen. In einem ersten Schritt hatte das Versandzentrum Hannover nach weniger als drei Wochen mit der Auslieferung an elf Bundesländer begonnen. Eine Woche später begann der Hochlauf des Versandzentrums Nagold und damit die bundesweite Belieferung der Kunden. Mittlerweile sind weite Teile des Nagolder Versandzentrum wieder in Betrieb und somit ein Großteil des Sortiments verfügbar. „Wir sind sehr froh, damit nun auch unsere Partner aus der Industrie wieder weitestgehend im gewohnten Umfang mit kundenspezifischen Sortimenten beliefern zu können. Dass die Auswirkungen des Angriffs für viele unserer Partner erheblich waren, ist uns bewusst. Umso mehr freut uns der Zuspruch und Zusammenhalt, den wir in den letzten Wochen weltweit erfahren haben.“

Als international agierende Unternehmensgruppe spielen die weltweite Zusammenarbeit und das Exportgeschäft für Häfele eine große Rolle. Daher freut sich die Unternehmensleitung, dass auch die Versandzentren weltweit wieder in Betrieb genommen wurden und die Vertriebsaktivitäten von USA, über Europa, Indien, Süd-Ost-Asien bis nach Australien wieder angelaufen sind. Gregor Riekena: „Wir haben anstrengende Wochen hinter uns, in denen insbesondere das IT-Team Enormes geleistet hat. Gemeinsam haben wir bewiesen, dass wir gerade in schwierigen Zeiten durch entschlossenes, mutiges Handeln vorankommen und gestärkt aus Herausforderungen hervorgehen.“

Gestraffte Geschäftsführung – ohne Bischoff und Rohner

Mit einer Umwandlung des Managements tritt die vor acht Jahren zusammengeführte Ima Schelling Group in eine neue Phase, die bisherige Denkmuster hinter sich lässt. Um den Prozess zu finalisieren und das Unternehmen solide zu vereinen, fiel der Entschluss zu einer gestrafften Geschäftsführung mit kurzen Entscheidungswegen und einer gemeinsamen Ausrichtung.

Weltweit tätig und auf Wachstumskurs, beweist sich die IMA Schelling Group mit ihren Lösungen für voll automatisierte und verkettete Anlagen in den Bereichen Möbel-, Holzwerkstoff- und Metallindustrie. Zu den Kunden rund um den Globus zählen bedeutende Möbel- und Küchenhersteller, aber auch Konzerne der Flugzeugindustrie.

Der Erfolg als Unternehmensgruppe hat die einst getrennt agierenden und mittelständischen Betriebe zu einem geeinten Team mit 1.850 Mitarbeitenden gewandelt. Dieser gemeinsame Auftritt ist für die Beschäftigten und Kunden von Ima Schelling heute eine Selbstverständlichkeit und manifestiert sich nun umso mehr in der veränderten Spitze des Unternehmens.

Die aktuell schon im Management vertretenen Christoph Geiger und Maximilian Lehner bilden die neue Geschäftsführung und stehen weiterhin für das Selbstverständnis als geeintes Unternehmen. Die neben den neuen Geschäftsführern bisher in der Chefetage vertretenen Führungskräfte scheiden aus dem bisherigen Vierermanagement aus. Wolfgang Rohner, Miteigentümer und derzeit CEO wechselt Ende des Jahres in den Aufsichtsrat. In dieser Funktion wird er das neue Management weiterhin in strategischen Fragen begleiten.

Andreas Bischoff, bisher als CSO tätig, verlässt in gutem Einvernehmen das Unternehmen und wird sich einer neuen Herausforderung stellen.

Ihren Kunden steht die Ima Schelling Group in gewohnter Kompetenz und Schlagkraft in allen Märkten und Projekten der vier Leistungsbereiche – Woodworking, Board, Precision und Consulting – weiterhin zur Seite. Die verkürzten Entscheidungswege und die noch stärker gebündelte Ausrichtung werden das Miteinander und die Prozesseffizienz für Belegschaft wie auch Kunden weiter optimieren.

Tritt dem kolumbianischen Verband für Innenarchitektur bei

Interprint do Brasil ist seit diesem Jahr Mitglied der ACAI, der kolumbianischen Vereinigung für Innenarchitektur. Die ACAI ist ein Netzwerk von Unternehmen, das die Umsetzung der besten professionellen Praktiken und die konstante Wertschätzung der Innenarchitektur fördert. Das Hauptziel ist es, eine Gemeinschaft aufzubauen, die auf dem Austausch von Wissen, der Förderung von Allianzen und auf der Unterstützung von Zusammenarbeit basiert.

In der ACAI sind die innovativsten Unternehmen in den Bereichen Architektur, Design und Konstruktion von Inneneinrichtungen in Kolumbien vertreten. Aus diesem und vielen anderen Gründen wurde Interprint Teil dieses Unternehmensnetzwerks.

Interprints Ziel ist es, Erfahrungen auszutauschen und relevante Inhalte für Mitglieder und Partner bereitzustellen, mit verschiedenen Aktivitäten wie Veranstaltungen, Vorträgen, Webinaren und anderen kollaborativen Aktivitäten, um unseren Beitrag zum Aufbau von den Allianzen beizutragen.

Überzeugt in der Kategorie „Schlafen & Entspannen“ als Kunden-Favorit 2022

Der Rat von anderen ist für Menschen eine wichtige Entscheidungshilfe. Denn wer vor einer Entscheidung steht, schenkt den Ratschlägen in der Familie, von Freunden und Bekannten hohes Vertrauen. Noch aussagekräftiger ist die Summe aus zigtausenden Kundenerfahrungen und -urteilen. Die Jahresanalyse „Kunden-Favoriten – Höchste Weiterempfehlung“, vom Deutschen Institut für Service-Qualität zeigt, welche Unternehmen bei den Verbrauchern in puncto Weiterempfehlung am besten abschneiden. In der Kategorie „Schlafen & Entspannen“ ging Ruf Betten als Testsieger hervor.

„Das Unternehmen mit der höchsten Weiterempfehlungsrate zu sein, macht mich sehr stolz“, sagt Heiner Goossens, Geschäftsführer von Ruf Betten. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn sie zeigt einmal mehr, dass unsere Kunden mit unserer Arbeit mehr als zufrieden sind. Und das dank unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich ihr Bestes geben, um unseren Kunden die bestmögliche Qualität und den größten Service bieten zu können. Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber wir werden uns auf dieser Auszeichnung nicht ausruhen, sondern weiterhin unseren Kunden besten Service und Schlaflösungen mit Zufriedenheitsgarantie bieten.“

Die Jahresanalyse „Kunden-Favoriten – Höchste Weiterempfehlung“ wurde vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) im Auftrag des Nachrichtensenders Ntv durchgeführt. Basis der Analyse bildeten über 271.000 Kundenmeinungen, die in den DISQ-Verbraucherbefragungen im Jahr 2022 erhoben worden waren. Im Fokus der Metaanalyse lag die Weiterempfehlungsbereitschaft. In insgesamt 53 Kategorien aus verschiedenen Wirtschafts- und Lebensbereichen wurden jeweils die drei Unternehmen mit der höchsten Weiterempfehlungsbereitschaft.

„Getting better – together“

Der schwedische Anbieter von Büroeinrichtungslösungen Kinnarps hat eine aktuelle Ausgabe seines Nachhaltigkeitsberichtes „The Better Effect“ veröffentlicht und auch im vergangenen Jahr 2022 erneut seine Nachhaltigkeitsziele erreicht und teils übertroffen.

Das Unternehmen berichtet von sechs Schlüsselbereichen, die im Jahr 2022 in Angriff genommen wurden, wobei angestrebt wurde, Produkte und Lösungen zu schaffen, die lange halten und zirkulär sind. Neben den Erfolgen informiert der Bericht auch darüber, wie Kinnarps zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (UN) beitragen will. Der Bericht liegt in einer ausführlichen englischen Fassung vor und berücksichtigt alle Marken der Kinnarps-Gruppe: Kinnarps, Drabert, Materia, Martin Stoll, NC Nordic Care und Skandiform.

Effiziente Rohstoffnutzung: Kinnarps konnte im vergangenen Jahr weitere Fortschritte bei der effizienten Nutzung von Rohstoffen erzielen und erfolgreich anfallende Abfallstoffe reduzieren. Nach dem Motto „Getting better – together“ konnten die Schweden durch Kooperationen Abfälle, wie beispielsweise Textilien, an anderer Stelle weiterverwenden, statt sie zu entsorgen.

Senkung von CO2-Emissionen: Auch im Bereich der Senkung von CO2-Emissionen setzt Kinnarps auf die Kooperation mit Experten: Ein externes Audit stellt den ökologischen Fußabdruck einzelner Produkte aus acht Produktgruppen fest und bietet somit eine fachliche Grundlage für weitere klimafreundlichen Anpassungen. Gemeinsam mit Ergonomen erarbeitet Kinnarps inklusive und individuelle Lösungen für Büromöbel, die dem menschlichen Körper angepasst sind. Dabei werden durch individuelles Mapping sowohl ergonomische als auch Anforderungen an die Nachhaltigkeit herausgearbeitet.

Einzigartiges Logistikkonzept: Kinnarps nutzt wiederverwendbare Verpackungen in Form von Decken und spart damit 540 Kilogramm an Einwegmaterial pro LKW-Ladung. Dadurch kann der LKW mit 50 Prozent mehr Möbeln beladen werden. In Zusammenarbeit mit Volvo wird untersucht, wie längere Transportkombinationen eingesetzt werden können. Das Ladungsvolumen steigt damit um weitere 50 Prozent und spart ca. 20 Prozent der bisherigen CO2-Emissionen ein. Kinnarps hat das für 2025 gesteckte Ziel schon jetzt übertroffen, 75 Prozent der verwendeten Energie aus fossilfreien Quellen zu beziehen.

Neues Konzept: Circles of Change: Das Konzept beinhaltet darüber hinaus ein Portfolio an Services, die gewährleisten, dass Materialien und Produkte so lang, wie möglich, und nachhaltig verwendet werden können. Damit wird sowohl die Langlebigkeit der einzelnen Produkte sichergestellt als auch recyceltes Material in Form von neuen Designs weiterverwendet. Kinnarps hat dabei erreicht, den Anteil von recyceltem Material auf 31 Prozent auszubauen.

Weitere Schlüsselbereiche, denen sich Kinnarps im vergangenen Jahr gewidmet hat, sind die Verwendung von Chemikalien zur Oberflächenbehandlung von Naturmaterial, sowie gesteckte Ziele zur sozialen Verantwortung. Da in Pflege- und Bildungsbereichen die Oberflächenbeschichtung von Holzmöbeln nach wie vor aus hygienischen Gründen nötig ist, sorgt Kinnarps dafür, die Lackierungsmenge möglichst gering zu halten. Auch im vergangenen Jahr wurde so pro Quadratmeter Möbelfläche 8 Prozent weniger Lack eingesetzt.

Nachhaltigkeit wird bei Kinnarps seit Unternehmensgründung 1942 ganzheitlich betrachtet und ist zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit sowie Markenkennzeichen des schwedischen Unternehmens. Kinnarps verfolgt das Ziel, gemeinsam mit den Kunden langfristig nachhaltige Lösungen zu schaffen, die attraktiv und inspirierend sind sowie Kreativität und Effizienz fördern. Kinnarps unterstützt seine Kunden dabei, von Anfang an die richtige Inneneinrichtung auszuwählen – eine Investition, die sich langfristig bezahlt macht und Nachhaltigkeit gleichermaßen für Menschen und Organisationen schafft. Jährlich wird eine Zusammenfassung der unternommenen Anstrengungen veröffentlicht.

Investition von mehr als 42 Millionen Dollar in Lexington

Der Holzwerkstoffhersteller Egger gab kürzlich den Produktionsbeginn einer dritten Laminieranlage in seinem Werk in Lexington, N.C. bekannt. Die Investition in Höhe von 21 Millionen Dollar wird die Produktionskapazität des Unternehmens für thermisch verschmolzenes Laminat (TFL/beschichtete Spanplatten) um 50 Prozent erhöhen und die Produktion auf mehr als 155 Millionen Quadratmeter pro Jahr steigern.

Egger hat außerdem eine zusätzliche Investition in Höhe von 22 Millionen Dollar für die Installation einer Anlage zur Imprägnierung von Dekorpapier angekündigt. Diese neue Anlage wird die Laminieranlagen mit vor Ort produzierten, harzgetränkten Dekorpapieren versorgen und dem Unternehmen eine größere Produktionsflexibilität ermöglichen, um die Bedürfnisse seiner Kunden besser zu erfüllen. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich in diesem Sommer abgeschlossen sein.

„Derzeit importieren wir imprägnierte Papiere aus unserer Produktionsstätte in St. Johann in Tirol, Österreich“, sagt Markus Frevert, Werksleiter für die Produktion bei Egger. „Idealerweise sollten die imprägnierten Papiere innerhalb von sechs Monaten laminiert werden, um eine optimale Qualität zu erreichen. Durch die Imprägnierung vor Ort entfallen bis zu drei Monate Versandzeit, was zu einer längeren Lebensdauer der Papiere führt, was den Abfall und die Kosten deutlich reduziert, unseren Service für Spezialaufträge verbessert und die Lieferzeiten verkürzt.“

Die neuen Laminier- und Imprägnieranlagen, die eine Investition von mehr als 42 Millionen Dollar und 40 neue Arbeitsplätze bedeuten, werden zusammenarbeiten, um die Produktionskapazität von TFL zu erhöhen und es Egger zu ermöglichen, die Bedürfnisse seiner Kunden in Nordamerika besser zu erfüllen.

Kurzfristig nur wenig Entspannung in Sicht beim Rohstoff Holz

Die Welt steht Kopf: Anders als zur Situation 2007 bis 2008, als die globale Finanzkrise die Nachfrage auch nach Produkten aus Kork einbrechen ließ, geht jetzt seit einiger Zeit die Angebotsseite ‚in die Knie‘. Die unglückliche Gemengelage aus robuster Nachfrage auf der einen, sowie Material-Versorgungsprobleme der Korkindustrie auf der anderen Seite führt in Verbindung mit Inflation und Verteuerungen auf dem Energiemarkt zur geringeren Verfügbarkeit von Korkprodukten auf den Weltmärkten – und möglicherweise zu weiter steigenden Einstandspreisen.

Die Ressourcen zur Gewinnung von Rohkork sind begrenzt, die Spannweite der Klima- und Standortbedingungen für das Gedeihen der Kork-Eiche als relevantester Rohstofflieferant recht schmal. Maßgeblich stockt diese Baumart rund um das Mittelmeer mit dem industriellen Schwerpunkt Portugal (2020: 46 % Weltmarktanteil), andere Regionen in Fernost oder der Karibik haben keine oder eine nur eingeschränkte Bedeutung für die Korkindustrie.

In allen Erzeugerländern wurden in den letzten Jahren Anstrengungen unternommen, die mit Kork-Eichen bestockten Waldflächen zu erweitern oder zu intensivieren – unabhängig, ob natürlich oder künstlich begründet. Die biologische Verfügbarkeit von Korkrinde als nachwachsender Rohstoff ist demnach hinreichend gegeben. Ganz anders ist die Situation bei der wirtschaftlichen Verfügbarkeit von Naturkork, die sich aus mancherlei Gründen verschlechtert hat.

Definiert durch die Erntezyklen der Korkrinde von neun bis zehn Jahren ziehen Ernteausfälle oder unterlassene Ernten sowohl unmittelbare als auch nachgelagerte Versorgungsschwankungen nach sich. Die US-Immobilienkrise 2007, gefolgt von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise plus der Euro-Schuldenkrise bis 2012 mit unmittelbaren Auswirkungen auf die EU-Südländer wie Portugal, führte zu umfassenden Einschränkungen der Nachfrageseite von Korkprodukten.

Viele Korkeichen blieben in dieser Zeit wirtschaftlich ungenutzt – oder im Umkehrschluss: Der Gebrauchswert der zunehmend dicker und rissiger werdenden Korkrinden sank, Kork wurde für spätere Ernten unbrauchbar oder wirtschaftlich uninteressant, Rohmaterial für die Korkindustrie stand nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Diese Situation wurde prekär mit anziehender Nachfrage ab 2014, was seit dieser Zeit zu einer zumindest ‚sensiblen‘ Versorgungssituation führte.

Mitten in dieses Missverhältnis aus fehlendem Angebot und hoher Nachfrage traf 2020 die Corona-Pandemie auch Portugal und die anderen Kork-erzeugenden Länder. Kork-Ernten mussten ausfallen, die Korkindustrie hing in Lockdowns fest. Andererseits besannen sich die Verbraucher auf die Renovationen ihrer eigenen vier Wände, ausfallender Weinkonsum in der Gastronomie wurde nach Hause verlegt. Konsequenz: Das großartig wachsende Interesse an Korkprodukten konnte immer weniger materialseitig gesichert werden – die Nachfrage überstieg das Angebot.

Zu weiteren Versorgungsengpässen und steigenden Einstandspreisen führte schließlich die teilweise ausfallende Ernte 2022. Hierbei macht sich der Klimawandel akut bemerkbar, der zu extremer Trockenheit in den mediterranen Wäldern und zur anhaltenden Wasserunterversorgung der Korkeichen führt – mit allen biologischen Konsequenzen.

Obwohl die Baumart für solcherart Stress gewappnet ist und auch länger anhaltende Belastungen übersteht, scheitern nun aber häufiger reguläre Korkernten: Die Rindenplatten lassen sich entweder sehr schwer oder überhaupt nicht vom Baum bzw. dessen Kambium lösen, was zu Materialbrüchen und eingeschränkter Verwendbarkeit führt. Oder aber die Risiken, die zu beerntenden Bäume zu beschädigen, sind zu groß.

Kork ist aktuell ein sehr knappes Gut, welches nur ressourcenschonend einzusetzen ist. Die Kreislaufwirtschaft und das Kork- bzw. Korkenrecycling sind noch wichtigere Faktoren geworden, um der Korkmangellage zu begegnen – wie auch der Deutsche Kork-Verband immer wieder unterstreicht und sich um den Betrieb bzw. Ausbau des Korken-Sammelstellensystems bemüht.

Die Chancen stehen gut, dass sich die Versorgungslage mittelfristig wieder verbessert – die erwartet gute Ernte in diesem Jahr kann dazu ein erster Schritt sein. „Wir sind optimistisch und erwarten, dass die aktuelle Unterversorgung der Industrie mit Rohkork bald enden könnte. Kritisch sehen wir sowohl anhaltend hohe Energiekosten sowie Inflations- sowie Rezessionsgefahren als auch die mutmaßlich schwindende Manpower vor Ort, die für die Korkernten bereit steht“, fasst Edwin Lingg, DKV-Vorstand und Sprecher der Fachgruppe Boden im Verband, die Situation zusammen.