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Autor: Möbelfertigung

Digitaler und kommunikativer Ansatz „Status Next“

Covestro verfolgt mit seinem kommunikativen Ansatz „Status Next“ eine langfristige Strategie, um Kunden in der Lack- und Klebstoffindustrie sowie nachgelagerten Industriebranchen Lösungen für aktuelle und künftige Trends anzubieten. Die Plattform Status Next Studiovereint Partnerschaften entlang verschiedener Wertschöpfungsketten mit innovativen Material- und Technologieentwicklungen. Auf dieser Plattform kann der Kunde drei Bereiche „Content Warehouse“, „Collaboration Suite“ und „Event Stage“ entdecken, die sich stetig weiterentwickeln und somit immer wieder einen Online-Besuch lohnen.

„In unserem Studio bieten wir Lösungen für aktuelle Herausforderungen, wollen unsere Kunden aber auch mit Visionen für ambitionierte künftige Ziele inspirieren. Ganz nach dem Motto ,Status Next‘ sind wir der Partner unserer Kunden, der die Kreislaufwirtschaft in der Lack- und Klebstoffindustrie vorantreibt, um unser Leben nachhaltiger zu gestalten“, sagt Dickon Purvis, Head of Marketing im Segment Coatings and Adhesives bei Covestro. „Nur im engen Austausch mit externen Stakeholdern können wir frühzeitig Trends erkennen und Produkte und Technologien anbieten, die auf künftige Anforderungen zugeschnitten sind.“

Für die Lack- und Klebstoffindustrie sowie nachgelagerte Branchen ist die Transformation zur Kreislaufwirtschaft von zentraler Bedeutung, um den Klimawandel zu bekämpfen und Ressourcen zu schonen. Als ein führender Rohstoffhersteller ist sich Covestro der großen Verantwortung bewusst, die das Unternehmen für die Optimierung dieser Produkte trägt, damit sie als grundlegende Bausteine für Lack- und Klebstoffformulierungen einen wichtigen Beitrag zur Transformation leisten.

Gleichzeitig ist es wichtig, die Produktivität auf einem hohen Niveau zu halten oder gar noch zu steigern, um Wachstum und Profitabilität in diesen Branchen zu sichern. Und nicht zuletzt will Covestro Kunden bei der Erfüllung verschärfter Vorschriften und Normen unterstützen, mit dem Ziel, die Arbeitssicherheit und Industriehygiene zu verbessern. Für alle diese Ziele hat das Unternehmen die Plattform „Status Next Studio“ eingerichtet, um in einer zunehmend digitalisierten Welt eine dauerhafte und starke Kundenbeziehung zu gewährleisten.

Das Spektrum der Anwendungen und Branchen für Covestro-Lösungen ist groß und reicht von künftiger Mobilität, smartem Wohnen und dem Ausbau der Infrastruktur über Sport und Freizeit sowie Gesundheit und Schönheit bis zu Architektur und Bauen, Druck und Verpackung. Das „Status Next Content Warehouse“ bietet Highlight-Themen und Best-Practice-Beispiele zu den genannten Schwerpunkten und Branchen.

Webinare zu den wichtigsten Trends: Covestro lädt Kunden, Partner und alle Interessierten ein, in die wichtigsten Trends einzutauchen, die die Welt der Lacke und Klebstoffe beeinflussen. Dazu bietet das Unternehmen drei Webinare auf Englisch zu folgenden Schwerpunktthemen an:

Circular Economy: Dienstag, 21. März 2023, ab 14:00 CET
Regulations: Mittwoch, 22. März 2023, ab 14:00 CET
Productivity: Donnerstag, 23. März 2023, ab 14:00 CET

In seiner „Status Next Collaboration Suite“ lädt Covestro zu weiteren Webinaren zu übergreifenden und strategischen Lack- und Klebstoffthemen für verschiedene Branchen ein, in denen sich die Teilnehmenden direkt mit Experten des Unternehmens austauschen können.

Planungsstudio 4 und 5 eröffnen in Kürze

Am 30. März ist es so weit: Das neueste Ikea Planungsstudio öffnet in Berlin-Steglitz seine Türen. Und nur kurze Zeit später folgt, wie angekündigt, Anfang Mai ein weiterer Standort in Köpenick.

Die neue Adresse in Steglitz, Schloßstraße 97, liegt in einer Einkaufsstraße mitten im Zentrum des Bezirks und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen. Das denkmalgeschützte Gebäude beherbergt auf rund 480 Quadratmetern Küchen-Inspiration des Programms „Metod“ ebenso wie „Pax“-Schlafzimmer und „Besta“-Wohnzimmermöbel. Das andere Studio findet sich demnächst im frequenzstarken Shoppingcenter „Forum Köpenick“ (Bahnhofstraße 33), in direkter Nachbarschaft zu 140 weiteren Shops und Restaurants. Hier wurden im 1. Stock 260 Quadratmeter Ausstellungsfläche angemietet.

Neben ausgewählten Einrichtungslösungen soll in den hauptsächlich auf die Küche fokussierten Planning Studios auch das Thema Nachhaltigkeit in den Vordergrund rücken – zumal die Technik rund ums Kochen und Kühlen die mit dem größten Energie- und Ressourcenverbrauch im eigenen Zuhause lokalisiert wird. Wie lassen sich Küchen nachhaltig einrichten und welche Herausforderungen verbergen sich in der Realisierung von Umweltfreundlichkeit und Design, ohne das Budget zu sprengen? Diesen Fragen will der schwedische Konzern im Zuge seiner Nachhaltigkeitsstrategie verstärkt nachgehen und entsprechende Antworten an die Klientel vermitteln. Neben den bereits bestehenden Studios in Reinickendorf, Pankow und Potsdam sind es dann bald fünf in der Hauptstadt.

Berlin ist eine von rund 40 Metropolen weltweit, in denen neue Ikea-Konzepte entstehen, mit dem Ziel, mit kleinen Formaten in Citylage ergänzend zu den großen Einrichtungshäusern lokal näher an die Menschen heranzurücken. Als nächste deutsche Stadt will Ikea in München Planungsstudios eröffnen – und zwar noch im Jahr 2023.

Der Hype um ChatGPT und Co – und was die Möbelbranche damit zu tun hat

Spätestens seit der Veröffentlichung von ChatGPT ist das Thema Künstliche Intelligenz in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Was kann das Programm eigentlich wirklich? Was nicht? Wer verdient wann wie Geld? Wie kann KI den Mythos Küchenpreis transparent machen? Und welche weiteren Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von KI im Bereich Home & Living gibt es?

Darüber spricht Verena Fink, Gründerin und Geschäftsführende Gesellschafterin der Unternehmensberatung Woodpecker Finch, mit Tino Eggert, Chefredakteur & Objektleiter der B2B-Branchen-Netzwerke „möbelfertigung“ & „arcade“.

HIER geht es direkt es direkt zum Hörerlebnis.

Sie haben ein spannendes Thema, über das Sie gern mal mit einem Redakteur der „möbelfertigung“ im Podcast diskutieren möchten? Dann melden Sie sich bei Redakteurin Doris Bauer, doris.bauer@vincentz.net.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihr Produkt in einem Podcast zu bewerben. Oder auch als Premium-Sponsor bei jedem neu erscheinenden Podcast genannt zu werden. Über alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert Sie gerne Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net.

Bilanz 2022: 10 % Wachstum – Mit Mut und Optimismus ins Jahr 2023

Fortbestehende Corona-Einschränkungen in einigen Märkten, Inflationsdruck mit einer daraus resultierenden Zinswende, eine sich abkühlende Weltwirtschaft und vor allem der Krieg in der Ukraine haben das Jahr 2022 geprägt. Inmitten dieser globalen Herausforderungen hat Häfele SE & Co KG, ein weltweit führender Anbieter für intelligente Beschlagtechnik, Beleuchtung und elektronische Schließsysteme, seine Innovationkraft bewiesen und Wachstumschancen ergriffen. Bei Zukunftsthemen – etwa der Digitalisierung und der Entwicklung neuartiger Raumkonzepte – hat die Unternehmensgruppe in der Branche als Impulsgeber gewirkt. So ist die internationale Häfele Gruppe mit ihren Niederlassungen in 38 Ländern und mit rund 8000 Mitarbeitenden um 10 Prozent gewachsen und hat ihren Umsatz auf 1,87 Milliarden Euro gesteigert. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Regionen Amerika und Südostasien, die 2022 für Häfele ihr großes Potenzial als „Wachstumslokomotiven“ entfaltet haben.

„Mut und Optimismus“ waren daher für Gregor Riekena, seit Januar 2023 CEO der Häfele Gruppe, als Motto für das Jahr 2023 gesetzt, in dem auch das 100jährige Häfele Jubiläum gefeiert wird. Wie früh und tiefgreifend sich diese Einstellung bewähren musste, konnte zu Jahresbeginn noch niemand ahnen. Doch bei der Bewältigung der Cyber-Attacke im Februar 2023 bewies Häfele, wie entschlossenes, mutiges Handeln das Unternehmen seitdem rasch wieder handlungsfähig macht und zu neuer Stärke führt.

Häfele steht dafür, gerade in schwierigen Zeiten sein Innovationspotenzial abzurufen. Die Stichworte für diese positive Entwicklung lauten Digitalisierung sowie die Entwicklung innovativer Raumkonzepte für eine sich wandelnde Wohn- und Arbeitswelt. Zukunftsweisend und vor allem langfristig erfolgversprechend ist auch die verstärkte Ausrichtung hin zu einem gesellschaftlich und ökologisch verantwortungsbewussten, ressourcenschonenden Handeln. So haben bei Häfele in 2022 die Nachhaltigkeitsthemen weiter an Fahrt aufgenommen. Der Beitritt zur WIN-Charta und die Herausgabe des ersten Nachhaltigkeitsberichts im Frühjahr 2023 belegen das Engagement.

Sinnvoll genutzt wurde die Zeit der Pandemie auch, um die Kompetenzen und Kapazitäten in der digitalen Welt auszubauen. Ein Meilenstein war die Entwicklung des virtuellen Showrooms „Discoveries“, um Häfele in allen Märkten eine durchgängige Präsenz zu garantieren. Die Resonanz auf die digitale Plattform, die zunächst pandemiebedingt ausgefallene Messen ersetzte, ist ausgesprochen positiv: Die ausgeprägte Internationalität mit Inhalten in 16 verschiedenen Sprachen und die Verleihung von dreizehn hochkarätigen Auszeichnungen sind Ausdruck der Wertschätzung und des großen Interesses daran, zu jeder Zeit und an jedem Ort der Welt die Produktwelt von Häfele zu erleben. Auch anlässlich der Messe „Interzum“ im Mai 2023 wird die Discoveries Plattform weiter ausgebaut. Beispielsweise sind dort künftig die 2022 eingeführten Plus-Services zu finden. Sie bedeuten für die Häfele Kundschaft Zeitersparnis und spürbare Erleichterungen entlang ihres kompletten Arbeitsprozesses. Der Gedanke dahinter: Häfele integriert sich als „Teammitglied“ in die Prozesse der Kunden und ermöglicht, dass sich zum Beispiel Handwerksbetriebe und Unternehmen im Innenausbau noch besser auf ihr Kerngeschäft und ihre Kernkompetenz konzentrieren können.

Häfele hat sich schon vor Jahren zum Ziel gesetzt, auf dem Gebiet umfassender Vernetzungslösungen im Möbel und Raum Impulsgeber zu werden und sich hierbei die Beleuchtung zur Kernkompetenz zu machen. Auch strategische Firmenübernahmen haben in der Vergangenheit dazu beigetragen, das Know-how bei innovativen Technologien zu erweitern. Anfang 2022 hat Häfele nach mehrjähriger Zusammenarbeit das aus der Universität Stuttgart heraus gegründete Start-Up ThingOS übernommen. Mit diesem Schritt wurde nicht nur die technische Expertise, sondern auch der frische Schwung des visionären Gründergeists in die eigene Unternehmenskultur aufgenommen: Häfele ist mit ThingOS nun vollumfänglich in der Lage, zusammen mit den Unternehmensbereichen Nimbus (Licht & Akustik) und Sphinx (elektronische Schließsysteme), einzigartige Licht- und Raumerlebnisse aus einer Hand anzubieten. Die besondere Expertise, das Möbel- und Raumlicht „Smart“ vernetzt miteinander zu steuern, bedeutet ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche und macht Häfele zum Pionier.

Um einen konkreten Einblick in das Thema Konnektivität zu geben, hat Häfele kräftig investiert und für seine Kundschaft aus Handwerk, Industrie und Objekt in Stuttgart einen neuen Showroom eröffnet, die „Blackbox“. In diesem Zukunftslabor für unterschiedlichste Raumnutzungen, vorwiegend im Bereich des gewerblichen Wohnens, lässt sich unmittelbar erleben, was digitale Vernetzung bedeutet – und wie es durch kabellos miteinander verbundene und blitzschnell miteinander kommunizierende Geräte gelingt, Räume möglichst effizient zu nutzen. Eines der klassischen Szenarios ist das tagsüber meist leerstehende Hotelzimmer, das sich so in kürzester Zeit zum Büroarbeitsplatz oder Besprechungsraum umfunktionieren lässt. Kernfragen, für die Häfele Antworten parat hält, sind unter anderem: Wie lässt sich ein Raum mehrfach nutzen? Wie lässt er sich einfach umbauen? Wie lässt er sich mit gutem Raum- und Möbellicht für verschiedene Atmosphären emotionalisieren? Wie organisiere ich individualisierte Angebote gast- und betreiberfreundlich? Die effiziente Nutzung von Räumen ist vor allem für Investoren und Betreibende interessant, um eine höhere Rendite zu erzielen: „Wir möchten gemeinsam mit unseren Kunden den Nutzen und Wert von Räumen optimieren und die Prozesse im Alltag durch den sinnvollen Einsatz von Technologie verbessern“, betont Gregor Riekena.

Häfele geht bestens gerüstet ins Jubiläumsjahr: „Unternehmerische Exzellenz“ bescheinigte der Publizist und Unternehmer Dr. Florian Langenscheidt der Häfele Unternehmensgruppe in seinem kürzlich herausgegebenen Bildband „Aus bester Familie“, in dem Häfele als eines von 100 Familienunternehmen portraitiert wird. In unruhigen Zeiten sei es wichtiger denn je, auf die Leistungen deutscher Familienunternehmen aufmerksam zu machen. Sie stehen für Kontinuität, Nachhaltigkeit, wirtschaftlichen Erfolg und soziale Verantwortung, wie in der Pressemitteilung der Zeit Verlagsgruppe lesen ist.

Prägnanter lässt sich kaum formulieren, was die Unternehmenskultur von Häfele ausmacht und auch die kommenden 100 Jahre prägen soll. Das Unternehmen beweist immer wieder aufs Neue, dass den Wort Taten folgen und hat sich für das Jubiläumsjahr viel vorgenommen: Nach der Eröffnung des vierten Hochregallagers am Logistikzentrum in Nagold, einem Investitionsprojekt von rund 20 Millionen Euro, wird in 2023 mit dem Bau des neuen Dynamikzentrums begonnen. In diesem Rahmen wird ein hoher zweistelliger Millionenbetrag investiert. Kerngedanken des markant über den Schwarzwald blickenden Gebäudekomplexes auf dem Nagolder Wolfsberg sind Offenheit und Zusammenarbeit. Das Gebäude soll offen für Besucher auf der Aussichtsplattform sein, offen für Mitarbeitende anderer Unternehmen bei Co-Working- und Verpflegungsangeboten, offen für Veranstaltungen anderer Firmen. Bei „Zusammenarbeit“ denkt Häfele an seine Partner, aber auch an den Austausch mit Start-ups oder Forschungseinrichtungen. Gregor Riekena: „Das Dynamikzentrum ist auf sehr flexible Nutzungsmöglichkeiten angelegt. Daher sprechen wir von einer Investition mit Weitblick. Wir möchten dazu beitragen, den Wirtschaftsstandort Nagold weiterzuentwickeln.“

Mit der ersten großen Herausforderung an der Schwelle zum zweiten Jahrhundert, der Bewältigung des Cyberangriffs Anfang Februar 2023, beweist Häfele seine Leistungsfähigkeit. So hat das Unternehmen in wenigen Wochen nach Abschaltung aller Systeme weltweit seine Lieferfähigkeit wieder aufgebaut und die nahezu volle Geschäftstätigkeit wiederhergestellt. Darüber hinaus hat Häfele intensiv investiert, um eine komplett neue IT-Sicherheitsarchitektur aufzubauen. „Eine starke wirtschaftliche Basis, entschlossenes Handeln und weltweiter Zusammenhalt waren die entscheidenden Faktoren, um diese Herausforderung nicht nur zu bewältigen, sondern um gestärkt daraus hervorzugehen“, so Gregor Riekena. „Umso mehr freuen wir uns nach diesem herausfordernden Start ins Jahr 2023, zu unserem besonderen Jubiläum zusammenzukommen und der Häfele Family und allen Partnern Danke zu sagen.“

Im Lauf des Jahres sind verschiedene Aktivitäten rund um das Jubiläum geplant. Den Auftakt für die Jubiläumsfeierlichkeiten bildet die Weltleitmesse für Möbelfertigung und Innenausbau „Interzum“ im Mai. Im Sommer folgt am Stammsitz das große Jubiläumswochenende: Vom 21. bis zum 23. Juli wird in Nagold gefeiert.

Neues Umweltlabel „Holz von Hier“

Seit dem ersten März 2023 gehören die Elka-Holzwerke dem Netzwerk „Holz von Hier“ an, um die Elka-Produkte mit dem gleichnamigen Umweltzeichen auszeichnen zu können. Dies war die konsequente Entscheidung der seit Jahren engagiert vertretenen Elka-Firmenphilosophie und der derzeitigen Marktentwicklungen. Vertriebs- und Nachhaltigkeitsleiterin Dagmar Hilden-Kuntz erklärt, warum Elka sich dieser Initiative angeschlossen hat.

möbelfertigung: Warum war das Labels „Holz von Hier“ für die Elka-Holzwerke interessant?
Dagmar Hilden-Kuntz:
Mittlerweile hat man erkannt, dass die Verwendung von Holz als nachwachsendem Rohstoff und CO2-Speicher einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.
Wie hoch jedoch dieser Beitrag tatsächlich ist, hängt ganz entschieden von der Herkunft des Holzes, sowie den Lieferketten ab. Auch bei Holz sind die Lieferketten inzwischen global geworden, meist ohne dass dies in einem Mangel begründet wäre. Die verschiedensten Holzprodukte werden derzeit in Deutschland in großem Ausmaß sowohl exportiert, als auch gleichzeitig importiert.
Durch Schließung von Kreisläufen und regionaler Verarbeitung des inländisch produzierten Holzes lassen sich beträchtliche Transportvolumina vermeiden. Letzteres fließt insbesondere in die brisante Thematik der „Grauen Energie“ mit ein, die unter anderem für die Herstellung, Transport und Entsorgung beim Bau eines Gebäudes aufgewendet wird. Das bietet gute Potenziale, sinnlose Energieverschwendung zu reduzieren. Allerdings geschieht dies nur, wenn klimafreundlich produzierte Holzprodukte aus kurzen Lieferketten erkennbar sind und nachgefragt werden – genau dafür wurde „Holz von Hier“ entwickelt.

möbelfertigung: Und das war der Anreiz für die Elka-Holzwerke um mitzumachen?
Dagmar Hilden-Kuntz:
Die Elka-Holzwerke nehmen eine umweltschonende Unternehmenspolitik sehr ernst. In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu Plastikwörtern mutiert sind, wollen wir daher Zeichen setzen. Die Elka-Holzwerke sind als ökologischer Vorreiter bekannt und bieten mit ihren umweltverträglichen, energieeffizienten Markenprodukten schon jahrzehntelang einen überdurchschnittlichen Qualitätsstandard. 2021 wurde das Unternehmen als einer der ersten Betriebe klimaneutral zertifiziert – bilanziell unter anderem durch CO2 Zertifikate. In konsequenter Verfolgung der Unternehmensphilosophie setzt Elka auch auf kurze Wege und regionale Lieferketten und kommunizieren dies jetzt mit dem Umweltzeichen „Holz von Hier“ für ihre Produkte.
Durch die vorbildliche Wertschöpfungskette einer einzigartigen Kaskadenproduktion von Schnittholzprodukten und Holzwerkstoffen werden nahezu alle Teile des eingesetzten regionalen Rundholzes verarbeitet. Rohhölzer werden ausschließlich von Lieferanten bezogen, die sich den Nachhaltigkeitsprinzipien PEFC verpflichtet haben.

möbelfertigung: inwiefern profitieren die Elka-Kunden von dem Label?
Dagmar Hilden-Kuntz:
Die Elka-Holzwerke sind ein mittelständisches Familienunternehmen, welches seit seiner Gründung 1906 ausschließlich in Deutschland produziert. Mit seiner optimalen geografischen Positionierung beliefert Elka in einem regionalen Radius von 350 Kilometern nahezu Gesamtdeutschland und einige angrenzende europäische Staaten.
Ein großer Teil der Kunden und Verbraucher wollen nachhaltig handeln und legen großen Wert auf regional hergestellte Produkte. Produkte, die das Klima schonen und aus regionalen Lieferketten stammen, liegen damit klar im Trend. Auch für die öffentliche Hand ist „Holz von Hier“ interessant und Ausschreibungen, in denen das Umweltzeichen verankert ist, nehmen zu. Betriebe, die ihren Kunden entsprechende Produkte anbieten, können hier punkten und haben Wettbewerbsvorteile. „Holz von Hier“ bietet eine einfach anwendbare Möglichkeit der Umweltkommunikation.
Eine Nutzung ist für das verarbeitende Gewerbe interessant und für den Handel, da die Handwerksbetriebe entsprechend ausgezeichnetes Material auch irgendwo beschaffen müssen.
Mit der Entscheidung möchte Elka die Entwicklung in seiner Kundschaft in der Neuausrichtung zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Vertrieb schlagkräftig unterstützen.

6,5 Mio. Euro für neues Logistikcenter

Anfang des Jahres rückten bei der Assmann Büromöbel GmbH & Co. KG in Melle die Bagger an. Wo bis vor kurzem die Gebäude für den Musterbau und das Büroseum auf dem Werksgelände standen, wird bis zum Herbst 2023 eine moderne, rund 2.200 Quadratmeter große Logistik- und Lagerfläche entstehen. Nach den bereits erfolgten Abrissarbeiten folgen Anfang März, die für die Statik erforderlichen Pfahlgründungen mit insgesamt 124 Pfählen, die bis in eine Tiefe von 22 Metern in den Boden eingebracht werden, sowie anschließend das Gießen der Sohlplatte für die 18 Meter hohe Stahlkonstruktion des Gebäudes. Auf dem Dach und an den Fassadenflächen wird eine Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von 660 KWp installiert, deren Stromerzeugung vollständig für die Eigenversorgung des Unternehmens eingesetzt wird. Insgesamt investiert Assmann in den Neubau inklusive der nachhaltigen Energiegewinnung sowie einem stark verbesserten Hochwasserschutz, unter anderem durch das Anlegen eines Regenrückhaltebeckens rund 6,5 Millionen Euro in den Standort Melle.

„Der Neubau und die Erweiterung unserer Lager- und Logistikflächen ist ein wichtiger Beitrag, um unsere Liefertreue zu erhöhen und Prozesse optimaler und produktiver zu gestalten sowie eine Investition in die Zukunft des Produktionsstandortes in Melle“, so Dirk Aßmann, geschäftsführender Gesellschafter.

Das neue Hallengebäude bietet ausreichend Platz für die Lagerung und Kommissionierung. Dieser ist unter anderem erforderlich, weil Assmann sein Produktportfolio in den vergangenen Jahren konsequent um Lounge- und Sitzmöbel sowie Bürodrehstühle und Küchen ausgeweitet hat, die nicht in Melle produziert, jedoch von dort an die Kunden als Komplettlieferung mit den vor Ort gefertigten Schreibtisch- und Stauraummöbeln ausgeliefert werden.

Das neue Hochregallager verfügt nicht nur über deutlich mehr Lagerplatz, sondern bietet durch zusätzliche Bereitstellungsflächen auch genügend Raum für die Sortierung und das Handling der täglich angelieferten Handelsware. Mit dem zusätzlich erweiterten Versandbereich nimmt auch die Zahl der Ausgangstore zur direkten LKW-Beladung zu. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme soll, nach dem derzeitigen Stand der Planungen, im Oktober dieses Jahres erfolgen.

Die neue Website ist online

Die Entwicklung und Internationalisierung der Hesse Unternehmensgruppe hat zur Folge, dass nur eine neue Website die gestiegenen Anforderungen erfüllen kann. Die neue Website ermöglicht Produkte und Dienstleistungen besser zu präsentieren und den Nutzern ein nahtloses und benutzerfreundliches Erlebnis zu bieten. Sie trägt auch dazu bei, Hesse Lignal als zuverlässige und inspirierende Marke auf dem globalen Markt zu etablieren.

Zuerst fällt die aktuelle Dreiteilung der Zielgruppen Architekten/Planer, Schreiner/Tischler oder Industrie auf. Sie dient als Navigationshilfe, ermöglicht eine schnelle und zielgerichtete Erfassung der Inhalte und vermeidet längere Recherchen.

Produktinformationen nehmen einen großen Raum der neuen Website ein. Die Produktsuche orientiert sich am Nutzerverhalten in einem Online-Shop. Klassifizierungen ermöglichen eine schnelle Produktsuche. Die Suchergebnisse werden jetzt auf Artikelebene angezeigt. Dies bedeutet, dass alle eingestellten Glanzgrade und Farbtöne abrufbar sind. Farbtöne werden zudem visuell angezeigt. Der Nutzer erhält eine konkrete Bestellnummer seines Wunschartikels, das passende Sicherheitsdatenblatt wird angezeigt und er kann recherchieren, in welchen Gebindegrößen der Artikel lieferbar ist.

Der Bereich Service bietet eine ganze Fülle von hilfreichen Informationen. Sei es zum Netzwerk der Hesse Surface Experts, zu den Lackierdienstleistungen von Hesse Hoba-Tec oder zum Hesse Netzwerkpartner GOcon. Ebenfalls findet der Nutzer Informationen zum neuen Schulungsprogramm. Die Schulungsdetails zu unseren Angeboten sind jeweils beschrieben und per Link besteht die Möglichkeit, sich direkt zu einer Schulung anzumelden. Wer auf Fehlersuche ist, oder sich allgemein informieren möchte, ist hier mit dem Glossar und dem Ratgeber für Oberflächenfehler richtig. Das Innovationszentrum wird mit einem virtuellen Rundgang präsentiert. Der Benutzer kann digital durch das Innovationszentrum reisen und zu bestimmten Bereichen Informationen aufrufen. Ein Rundgang im Virtual Reality-Modus ist auch möglich.

Wer auf der Suche nach Inspiration ist, wird auf der neuen Hesse Website fündig. Sei es zu Farbkarten, Beiztönen, Hesse Effektlacken oder der Link auf den Hesse Musterservice zur Bestellung von echten Musterflächen. Success-Storys sind hier ebenso zu finden, wie hilfreiche Informationen zu modernen Technologien in der industriellen Beschichtung, z.B. das Digital Lacquer Embossing oder die Excimer-Technologie.

Die neue Website bietet einen Blog und einen News-Bereich, der die Besucher über die neuesten Nachrichten, Ereignisse und Entwicklungen im Zusammenhang mit der Hesse Unternehmensgruppe und der Branche auf dem Laufenden hält. Der Blog enthält Artikel, die vom Hesse-Expertenteam zu Themen wie Technologien, Partnerschaften, Unternehmensinformationen und nützliche Hinweise. Der Blog und der News-Bereich sind ein wesentlicher Bestandteil der neuen Hesse Website, da sie als Plattform für die Kommunikation mit Kunden und potenziellen Kunden dienen wird.

Abgerundet wird der Webauftritt von Hesse Lignal durch Informationen zum Unternehmen, der Historie, zur Hesse Nachhaltigkeitsstrategie, den Standorten und Händlern weltweit, sowie den Angeboten aus dem HR-Bereich. Viele Mitarbeiter gewähren in persönlichen Statements einen Einblick in ihren Arbeitsplatz und das Werteverständnis von Hesse.

Weitere Informationen www.hesse-lignal.com

Bringt mit Hausmesse Vertrieb und Industrie erneut zusammen

Der Holzgroßhändler Becher hatte am vergangenen Samstag rund 50 Industriepartner und seine mehr als 220 Vertriebsmitarbeiter aus den 13 Standorten zur Hausmesse in den osthessischen Hotelpark Hohenroda eingeladen. Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre zur internen Fortbildung statt. Die Aussteller aus der Industrie präsentierten den Mitarbeitern die neusten Highlights aus den Bereichen Plattenwerkstoffe, Türen und Beschläge, Böden, Holz im Garten sowie Schnitt- und Leimholz und informierten über Einsatzzwecke und Verarbeitung. Ebenfalls im Fokus standen Sondermaterialien wie HIMACS, die zum umfangreichen Becher-Produktsortiment gehören. Daneben präsentierte der Holzgroßhändler vier eigene Messestände mit aktuellen Entwicklungen der Unternehmenssparte InoArt, den Abteilungen Marketing und Personalwesen sowie der Tochterfirma HBZ Plus GmbH mit den Holzbearbeitungsleistungen für Schreinerbetriebe.

Für die Industrie ist die Hausmesse die ideale Gelegenheit, die Vertriebsmitarbeiter von Becher gezielt zu informieren. „Hier treffen Fachleute aufeinander und jeder profitiert von neuen Kontakten und hochwertigen Gesprächen. Das bestätigt uns auch in diesem Jahr die gute Resonanz unserer Industriepartner und die ausgebuchte Messehalle“, sagt Olaf Fürchtenicht, Organisator des Events bei Becher. Die Becher-Experten wiederum bringen sich auf den neusten Stand, um den Kunden weiterhin die gewohnt kompetenten Beratungen und Lösungen bieten zu können. Darüber hinaus fördern der Messetag und das gemeinsame Abendprogramm auch den Austausch der Becher-Teams verschiedener Standorte und stärken das Miteinander.

„Zum fünften Mal haben wir die Hausmesse durchgeführt und freuen uns, dass dies nach der Pandemie wieder möglich war. Das Format ist für uns sehr erfolgreich und Teil unserer Strategie, das Bindeglied zwischen Herstellern und Handwerk zu sein. An diesem Tag geben wir der Industrie eine exklusive Bühne. Das gewonnene Wissen geben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tagesgeschäft an unsere Handwerkskundinnen und -kunden weiter“, sagt Michael Köngeter, Geschäftsführer bei Becher. Die nächste Hausmesse findet im März 2025 statt. „Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Hausmesse. Ort und Datum werden frühzeitig an unsere Industriepartner kommuniziert“, so Fürchtenicht.

12 Jahre enge Zusammenarbeit

Cleaf und Rotpunkt haben eine gemeinsame Designvision und einen ähnlichen Ansatz, diese Vorstellungen im industriellen Stil bei italienischen und deutschen Möbeln umzusetzen. Roberto Caspani, Geschäftsführer des italienischen Oberflächenspezialisten und Andreas Wagner, Geschäftsführender Gesellschafter von Rotpunkt Küchen, haben sich getroffen, um über Aspekte der Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen zu sprechen.

„Die Merkmale, die eine Rotpunkt-Küche ausmachen, sind Nachhaltigkeit und Individualität“, erklärt Wagner. „Seit 2017 orientiert sich unser Handeln an den 17 globalen Zielen der UN für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030, den sogenannten Sustainable Development Goals. Diese Entscheidung hat bereits viele gute Ideen hervorgebracht – darunter auch einige technische Innovationen. Zum Beispiel können wir am Standort Getmold in Losgröße 1 produzieren und damit den Materialabfall deutlich reduzieren. Alle von uns verwendeten Platten, auch die von Cleaf, sind FSC®-zertifiziert.
Was die individuelle Gestaltung betrifft, so führen wir jedes Jahr neue Oberflächen ein, weil wir darauf vertrauen, dass Materialien einen neuen Look verleihen können, ohne die Form zu verändern. Schließlich ist die Höhe unserer Küchen 91 cm und nicht 80 cm. Wir sind der Meinung, dass es in dieser Höhe bequemer ist, die Zubereitung von Speisen zu erledigen“, so Wagner.

Der deutsche Unternehmer fährt fort: „Die Zusammenarbeit mit Cleaf entstand 2011 mit der Idee, unseren Küchen ein neues Gesicht zu geben. In diesen zwölf Jahren haben sich unsere Küchen auch in einigen technischen Aspekten verändert. Und die Cleaf-Oberflächen in unserem Sortiment haben deutlich zugenommen.
Wir wollen die ersten unter den ,Made in Germany‘ Küchenherstellern sein, die neue Vorschläge in Bezug auf Haptik und Optik machen. Bei Holzwerkstoffen und Laminaten kann ich sagen, dass Cleaf ein avantgardistisches Niveau zum Ausdruck bringt, das von niemandem sonst erreicht wird. Wir freuen uns, dass wir uns mit dem F&E-Team von Cleaf treffen können, um die Effekte auszuwählen, die wir für unsere Produkte am interessantesten finden“, sagt Wagner.

Roberto Caspani über die Zusammenarbeit: „Der industrielle Ansatz und die Innovationsforschung von Rotpunkt haben uns damals sofort zur Zusammenarbeit angeregt. In diesen zwölf Jahren sind wir Schritt für Schritt zusammengewachsen und haben uns immer besser kennen gelernt.
Ich bin sehr glücklich und stolz auf den Weg, den wir gemeinsam zurückgelegt haben, und auf die Ideen, die wir uns gegenseitig weitergegeben haben. Unsere italienische Identität zu bewahren und gleichzeitig den Bedürfnissen des deutschen Marktes gerecht zu werden, ist ein sehr interessanter Prozess, den wir auch dank der Partnerschaft mit Rotpunkt vorantreiben können.“

„Für den deutschen Markt ist der September der wichtigste Monat. Das Ausstellungsformat der Küchenmeile, die Woche der offenen Showrooms der wichtigsten deutschen Küchenhersteller entlang der Meile östlich von Hannover, ist für uns der wichtigste Moment, um Kunden zu treffen und ihnen die Neuheiten zu präsentieren. Sicherlich werden wir auch einige neue Cleaf-Oberflächen vorstellen“, resümiert Andreas Wagner.

„Dieses Jahr geben uns die Messen ,Salone del Mobile‘ und die ,Interzum‘ die richtige Energie, um unsere neueste Forschung im Bereich der Oberflächen bestmöglich zu präsentieren. Wir werden zwei weitere neue Texturen vorstellen, aber ich möchte noch nichts verraten“, sagt Caspani.