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Wohnmöbelindustrie verzeichnet zum Jahresende rückläufige Umsätze

Der Verband der Deutschen Wohnmöbelindustrie (VdDW) hat die amtlichen Statistiken zur Umsatzentwicklung im Monat Dezember 2025 vorgelegt. Der Monatsbericht für Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel zeigt, dass dieses Segment einen Umsatz von rund 341,6 Millionen Euro verzeichnet hat. Das ist ein Minus von 3,15 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Zeitraum Januar bis Dezember 2025 belief sich der Umsatz auf fast 4,7 Milliarden Euro – gleichbedeutend mit einem Minus von 5,52 Prozent.

Der Gesamtumsatz des Segments verteilt sich zu 40 Prozent auf Möbelteile, zu 30 Prozent auf Wohn-, Ess-, Schlafzimmermöbel, zu 13 Prozent auf Möbel aus anderen Materialien, zu 10 Prozent auf Kleinmöbel und zu 7 Prozent auf nicht gepolsterte Sitzmöbel. In der Statistik werden Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten berücksichtigt.

Weniger Umsatz im Inland, mehr im Ausland

Neben dem Gesamtumsatz sank auch der Inlandsumsatz. Mit rund 234,7 Millionen Euro fiel er um circa 6,3 Prozent geringer aus als im Vormonat November. Im gesamten Jahr waren es circa 3,3 Milliarden Euro – gleichbedeutend mit einem Minus von 6,7 Prozent. Die Exportzahlen im Dezember 2025 stiegen hingegen im Vergleich zum Vormonat. Hier verzeichnete das Segment Umsätze von knapp 107 Millionen Euro und somit ein Plus von 4,6 Prozent. Auf das gesamte Jahr gesehen, gingen die Umsätze jedoch um 2,7 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zurück.

Mitarbeiterzahl sinkt zum Jahresende

Zum Jahresende sank im Segment der Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel auch die Zahl der Beschäftigten erneut. Im Dezember 2025 waren in den 162 Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitenden nur noch 22.434 Menschen – somit knapp 100 weniger als im Vormonat – beschäftigt. Im Jahresdurchschnitt waren es noch 22.885 Personen, die ihr Auskommen in den Bereichen hatten. Die Anzahl der Betriebe blieb zum Vormonat mit 162 stabil, war aber auf das Jahr gesehen rückläufig. Die Durchschnittszahl des Jahres von 164 bedeuteten rechnerisch einen Rückgang von 7,1 Prozent.

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