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Autor: Möbelfertigung

Integration der Connection Seating Ltd läuft auf Hochtouren

Im Frühjahr sorgte Flokk, der (nach eigenen Angaben) führende Hersteller von hochwertigen Bürositzlösungen in Europa, mit der Übernahme der Connection Seating Ltd. aus Großbritannien für Aufsehen. Seither läuft die Integration der Marke ins Flokk-Portfolio nach Angaben des skandinavischen Herstellers in Deutschland auf Hochtouren.

„Wir kommen mit großen Schritten voran und Connection wird in sämtlichen Bereichen immer mehr Teil der Flokk-Gruppe“, zieht Philipp Dicke, Country Manager Germany & Austria der Flokk GmbH, ein positives Zwischenfazit. Durch die Übernahme seien nicht nur in Großbritannien, sondern auch hierzulande deutliche Synergieeffekte entstanden. „Wir profitieren gegenseitig voneinander – entsprechend kann man sich auch zukünftig auf innovative und hochwertige Arbeitsplatzlösungen freuen“, so Philipp Dicke.

Möbelhersteller Team 7 setzt sich für den Klimaschutz ein

Der Möbelhersteller Team 7 aus Ried im Innkreis im Westen Oberösterreichs hat sich dem „Klimapakt für die Möbelindustrie“ der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) angeschlossen. Der Klimapakt ist ein Schulterschluss der Möbelindustrie, mit dem die teilnehmenden Unternehmen das 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen (UN) unterstützen möchten. „Wir freuen uns über den Beitritt und das Engagement von Team 7 zum Wohle des Klimas und der Umwelt. Gemeinsam möchten wir als Möbelindustrie ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz setzen und dem Klimawandel proaktiv die Stirn bieten“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Team 7 fertigt seit 1959 Möbel-Unikate aus dem natürlichen und nachwachsenden Werkstoff Holz. Die Möbel für die Küche, das Esszimmer und alle weiteren Bereiche eines modernen Zuhauses sollen einen Beitrag zu einer gemütlichen Einrichtung sowie zu einem nachhaltigen Leben leisten. Deshalb sind soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung seit jeher in der Unternehmenskultur von Team 7 verankert. Die Entscheidung, nicht nur in den Wohnungen seiner Kunden, sondern auch im eigenen Unternehmen weitere Maßnahmen für den Klimaschutz zu ergreifen war eine logische Konsequenz für den österreichischen Hersteller.

Den Grundstein hierfür legt das Unternehmen mit der Bilanzierung seiner Treibhausgas-Emissionen. Die Emissionen entstehen beispielsweise beim Verbrennen von Treibstoffen für unternehmenseigene PKW und LKW, aber auch indirekt, etwa durch die Bereitstellung und den Verbrauch von Strom, Fernwärme oder Wasser. Auf Grundlage der Bilanzierung, die Team 7 gemeinsam mit einer professionellen Klimaschutzberatung durchführt, erfährt das Unternehmen seinen Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck) – je kleiner dieser ist, desto besser für die Umwelt.

„Auch wenn die Möbelproduktion nicht gänzlich ohne CO2-Emissionen auskommt, können schon kleine Maßnahmen wie etwa die Umstellung auf Grünstromtarife den Carbon Footprint erheblich verkleinern und ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz sein“, sagt Winning und empfiehlt abschließend: „Klimabewusste Endverbraucher im Möbelhandel sollten auf das Klimalabel der DGM achten. Daran erkennen sie die Mitglieder unseres Klimapaktes und deren Verantwortungsbewusstsein für das Klima und ein generationengerechtes Wirtschaften.“

Wechsel in der Marketing-Leitung

Die Kesseböhmer GmbH, Bad Essen, hat damit begonnen, ihr Marke­ting neu aufzustellen. Die Leitung hat am 1. Mai 2022 Thore Brors (51) übernommen. Der Marketing- und Kommunikationsexperte folgt da­mit Holger Schmitz, der auf eigenen Wunsch in die Altersteilzeit wech­selt. Schmitz, der 2008 zu Kesseböhmer kam, hatte in knapp 15 Jahren das Marketing im Unternehmen aufgebaut.
Neu geschaffen hat Kesseböhmer die Position „Leitung Digital Marketing“. Hierfür trat Irina Gerhard (39) ins Unternehmen ein.

Thore Brors bringt fundierte Kenntnisse im Management von Marken und Kundenbeziehungen mit sowie langjährige Führungserfahrungen. Er kommt von der Wiethe Group, Georgsmarienhütte, einer Full Service-Agentur für Markenkommunikation. Hier verantwortete er zuletzt als Geschäftsführer die Entwicklung und Umsetzung von Go-to-market-An­sätzen und zielgruppenspezifischen, crossmedialen Marketingkampag­nen für Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Thore Brors blickt auf mehr als 20 Jahre erfolgreiche Marketingarbeit zurück. In dieser Zeit leitete er Planung und Umsetzung von Markenstrategien sowie die Posi­tionierung mittelständischer und international agierender Unternehmen.

Um auch im Marketing die digitale Transformation des Unternehmens zu optimieren und auszubauen, schuf Kesseböhmer die Position „Lei­tung Digital Marketing“. Hierfür trat am 1. März 2022 Irina Gerhard ins Unternehmen ein. Die Kommunikationswirtin zeichnet für Performance-Marketing verantwortlich und stärkt das Unternehmen bei der Entwick­lung und Umsetzung der digitalen Strategien. Im Fokus stehen dabei On­line-Sichtbarkeit und Reichweite, Positionierung in den sozialen Medien sowie die Optimierung von E-Commerce-Prozessen und der digitalen Infrastruktur. Zu ihren Aufgabenbereichen gehören SEO, SEA, Display Advertising, Newsletter-Marketing, Social Media-Marketing und Kooperationen.

Irina Gerhard schöpft aus 16 Jahren Praxiserfahrung in leitenden Funkti­onen im internationalen Online-Marketing für verschiedene Branchen. Zuletzt war sie als Leitung E-Commerce bei der Tonitrus GmbH, Bremen, tätig, einem Online-Shop für neue und gebrauchte IT-Produkte. Irina Gerhard verantwortete die strategische und operative Weiterentwick­lung der Onlineshops, die Internationalisierung sowie Leadgenerierung durch performanceorientierte Werbemaßnahmen.

Die neuen Personalien sind Ausdruck einer neuen Marketingstrategie bei Kesseböhmer. Ziel ist es, Marketingkompetenzen zu bündeln, um ähnlich einer Inhouse-Agentur noch schneller und flexibler kundenorien­tierte Maßnahmen umsetzen zu können. Neben der Industrie und dem Handel liegt ein besonderer Fokus auf dem Endkunden.

Back on track

Während des gerade zu Ende gegangenen „Heimtextil Summer Specials“ zeichnete sich das große Bedürfnis der Branche nach persönlicher Begegnung, haptischen Eindrücken und kreativem Input ab. Diesmal liegen nur gut sechs Monate bis zur nächsten „Heimtextil“, vom 10. bis 13. Januar 2023. Die internationale Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien wird als erste Veranstaltung des Jahres in die nächste Saison starten.

Die Nachfrage von Ausstellerseite ist groß und deckt wieder das gesamte Spektrum der weltweiten Anbieter von Wohn- und Objekttextilien ab. Über 2.200 internationale Aussteller haben sich für die Veranstaltung registriert. Das entspricht etwa drei Viertel der Ausstellerzahl zur vorpandemischen „Heimtextil“ 2020. Lediglich chinesische Anbieter haben noch mit Planungsunsicherheiten zu kämpfen. Ungebrochen hoch ist auch die Internationalität der Veranstaltung.

Den großen Herausforderungen begegnen die Branchenteilnehmenden mutig und setzen mit der Heimtextil auf eine weitere Internationalisierung ihrer Kundschaft: „Um internationale Großeinkäufer zu erreichen, ist die Heimtextil die absolut richtige Entscheidung“, betonen Stefan Laxen und Matthias Ammon, Geschäftsführende Gesellschafter (Managing Partner), HJL GmbH & Co. KG. „Für uns ist die Qualität der Besucher relevant, nicht die Quantität. Es bringt nichts, die aktuellen Herausforderungen wie Preissteigerungen und Lieferkettenprobleme, nur zu beklagen und darüber zu schimpfen. Die Frage, die sich jeder stellen muss ist: Wo wollen wir hin? Was wollen wir erreichen? Lieber groß und international denken als schwindende nationale Einzelhändler zu beklagen.“

Schon nach dem letzten „Heimtextil Summer Special“ zeigte sich deutlich, dass die Branche den aktuellen Markt-Herausforderungen mit einem großen Hunger nach Inspiration und neuen Lösungsansätzen sowie der Schaffung neuer Kund:innenbeziehungen in aller Welt begegnet. Dafür liefert die „Heimtextil“ 2023 mit den relevanten Marktplayern ein perfektes Angebot und ergänzt den Nutzen für Einkäufer:innen mit einem umfangreichen Rahmenprogramm.

Thematisch wird auch auf der „Heimtextil“ 2023 das übergreifende Thema Nachhaltigkeit deutlich sichtbar sein. Mit dem Ausstellerverzeichnis „Green Directory“ sowie der Plattform zum Austausch mit Siegelgebern, dem „Green Village“, bietet die „Heimtextil“ wichtige Orientierung im Dschungel der vielen nachhaltigen Angebote. Auch die beliebten Messerundgänge „Green Tours“ führen interessierte Besuchende wieder zu kuratierten Ausstellern, um mehr über deren Nachhaltigkeitsstrategie und ihre Produkte zu erfahren. Nicht zuletzt wird die beeindruckende „Future Materials Library“ zur „Heimtextil“ 2023 wieder als Teil des „Trend Spaces“ präsentiert. Die internationale Kollektion von Materialinnovationen im Interior Bereich wird von der Zukunftsagentur FranklinTill kuratiert, die zur „Heimtextil“ 2023 auch für die Konzeption des „Trend Space“ verantwortlich zeichnet.

Neu ist, dass sich der „Trend Spaces“ in der Halle 9.0 präsentiert. Das spektakuläre Design- und Trendareal setzt dort die „Heimtextil“ Trends 2023/24 in Szene, die zuvor von den internationalen Designbüros Stijlinstituut Amsterdam (Niederlande), FranklinTill (Großbritannien) und Spott Design & Business (Dänemark) erarbeitet werden. Mit dem „Material Manifesto“ verpflichtet sich das verantwortliche Trendbüro FranklinTill zu einer möglichst nachhaltigen Gestaltung des Areals mit überwiegend recycelten Materialien und Elementen sowie einer strikten Müllvermeidungsstrategie.

„Interior.Architecture.Hospitality“, das Fachprogramm für Innenarchitekt:innen, Architekt:innen und Hospitality-Expert:innen, wird zur „Heimtextil“ 2023 wieder in großem Umfang und in gewohnt hoher Qualität stattfinden. Das Programm umfasst die „Interior.Architecture.Hospitality Lectures“, in denen renommierte Architekten und bekannte Hotelexperten ihre Arbeit vorstellen und aktuelle Branchenthemen wie Nachhaltigkeit diskutieren, sowie die „Interior.Architecture.Hospitality Tours“, die die Teilnehmenden zu kuratierten Highlights und innovativen textilen Lösungen aus dem Objektbereich führen. Im „Contract Guide“ werden erneut alle Anbieter von Objekttextilien aufgelistet. Für einen effektiven Messebesuch der Zielgruppe sorgt außerdem die Kennzeichnung der jeweiligen Messestände.

Ein weiteres Highlight ist die „Interior.Architecture.Hospitality Library“. Sie wurde 2020 eingeführt und ist eine Materialbibliothek für Funktionstextilien. Die Bibliothek ist auch online unter www.textile-library.de zu finden. Zur „Heimtextil“ 2023 erscheint eine brandneue Ausgabe. Die Jury der Bibliothek wird um Anwendungsexpert:innen bzw. Innenarchitekt:innen erweitert. Aussteller mit Produkten für den Einsatz im Objekt können diese für die jeweilige Eigenschaft einreichen, die von einem Expertengremium ausgewählt werden. Die konkrete Benennung und Kennzeichnung dieser 15 funktionalen Eigenschaften sorgt für eine noch präzisere Herausstellung des Objektangebots im Jahr 2023.

Das DecoTeam, die Interessengemeinschaft deutscher Heimtextilanbieter, bietet im Rahmen der „Heimtextil“ 2023 ein breit gefächertes Eventprogramm. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Online Marketing mit Impulsvorträgen von Monika Winden sowie einem anschließendem YouTube-Workshop. Auch eine Podiumsdiskussion mit interessanten Gesprächspartnern gibt spannende Einblicke in die Themen Nachhaltigkeit und Social Media Marketing.

Mit der „Heimtextil Conference Sleep & More“ wird den Besucher:innen 2023 wieder ein hochkarätiges Vortragsprogramm für die Bereiche Gesundheit, Nachhaltigkeit und Hotellerie geboten. Vier Tage lang referieren Expert:innen aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Branche über aktuelle Erkenntnisse, Entwicklungen und Trends rund um das Thema Gesunder Schlaf.

Unterstützt Flutopfer im Ahrtal

Badmöbelhersteller Pelipal spendet für die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal neue Badmöbel. Nach dem ersten Sattelzug soll in den nächsten Tagen ein zweiter folgen und dann insgesamt über 200 Haushalte beim Wiederaufbau unterstützen. Das Spenden-Verteilzentrum Ahrtal in Grafschaft-Gelsdorf koordiniert, was wo benötigt wird, und nahm die neuen Badmöbel in Empfang. Mehr als 100 Haushalte konnten auf diese Weise versorgt werden.

Geze

„Red Dot Design Award“ und „German Design Award“ für die „Revo.Prime“

Gleich zwei der renommiertesten Design-Preise des Landes gehen an die neue Karusselldrehtür „Revo.Prime“ von Geze: Der „German Design Award“ in der Kategorie Excellent Product Design – Building and Elements und der „Red Dot Design Award“, ebenfalls in der Kategorie Product Design. Beide Auszeichnungen ehren herausragende Designleistungen und gelten als Gütesiegel für hochwertigste und gestalterisch anspruchsvollste Produkte.

Mit einer Kranzhöhe von nur 75 mm und schmalen Profilen von 60 mm sorgt die designorientierte Karusselltürlösung für größtmögliche Transparenz. Auf diese Weise setzt die „Revo.Prime“ ein Highlight schon im Eingangsbereich des Gebäudes – inklusive aller Vorteile zur Reduzierung von Zugluft sowie Schmutz und Lärm. Außerdem trägt die „Revo.Prime“ auch erheblich zur Energieeinsparung bei. Immerhin benötigt sie dank ihrer reduzierten Leistungsaufnahme ganze 30 Prozent weniger Energie im Vergleich zu Vorgängermodellen.

Die neue Deckenkonstruktion an der Tür selbst ermöglicht den Einsatz der „Revo.Prime“ auch bei besonders beengten Platzverhältnissen. Ihre schmalen Profilansichten an Türflügel und Seitenteilen erhöhen den optisch attraktiven Eindruck und die Transparenz. Dank des bürstenlosen Motors punktet sie durch einen besonders hohen Begehkomfort. Eine Anbindung an Gebäudeautomationssysteme ist möglich. Damit ist sie ideal geeignet für den Einsatz in Hotels, Shoppingcentern oder Büro- und Verwaltungsgebäuden.

Eben diese Merkmale machen die „Revo.Prime“ zum Favoriten für designorientierte Architekten und Bauherren – und brachte ihr die beiden begehrten Design-Preise ein. So lobte die Jury des „German Design Awards“ insbesondere das „Höchstmaß an Transparenz“ und damit verbunden „ein angenehmes Gefühl beim Durchschreiten.“ Das Juryurteil zum „Red Dot Design Award“ hob insbesondere die hohe Designqualität hervor.

„Light + Building Autumn Edition“

Das sind die Trends für 22+23

Ehrgeizige Klimaziele, nachhaltige Rohstoffe, fortschreitende Digitalisierung – was die Gesellschaft bewegt, spiegelt sich auch in Trends wider. In einer sich ständig verändernden Welt sind Werte wie Authentizität, Langlebigkeit und Verantwortung wesentliche Impulsgeber. Dementsprechend stehen die „Light + Building“ Trends 22+23 für Freiraum und Sicherheit in komplizierten Zeiten.

Licht ist der Mittelpunkt einer intelligent vernetzten Welt. Digitalisierung und ganzheitliches Denken verändern das Leuchtendesign und beeinflussen es zukünftig stark. Wie sich dies auswirkt, präsentieren die Designer des Stilbüros bora.herke.palmisano täglich in Vorträgen auf der „Light + Building Autumn Edition“ vom 2. bis 6. Oktober 2022 auf der Design Plaza in Halle 3.1. Ergänzend sind die drei Themen „sensuous + imaginative“, „serious + unfeigned“ und „judicious + eminent“ in unmittelbarer Nähe inszeniert.

Ein erster Ausblick auf die drei Trendrichtungen:

„sensuous + imaginative“ – Die große Inspiration dieses Themas ist die digitale Entwicklung. Designer nutzen träumerische Renderings und Visualisierungen aus Gaming-Welten als Vorbilder. Daraus entstehen virtuelle Möbel und Leuchten, die erst auf Nachfrage in die Produktion gehen. Dementsprechend verändert sich die Art der Ästhetik. Es wird experimentiert; innovative Ideen finden ihre Umsetzung. Die Leuchtenformen wirken, als wären sie aus organischen, amorphen Silhouetten erwachsen. Durchscheinende und satinierte Oberflächen entrücken das komfortable Lichterlebnis ins Diffuse und Entmaterialisierte.

„serious + unfeigned“ – Die Natur ist das innere Leuchten dieser Thematik. Dementsprechend spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle. Designer nutzen für ihre ganzheitlich gedachten Entwürfe anspruchsvolle Materialinnovationen. Die wissenschaftliche Forschung zu diesem Thema nimmt Fahrt auf. Dadurch wächst die Vielfalt der Materialien, die Designer für ihre Kreationen nutzen können. Beispielsweise entstehen aus Fruchtfasern Zellulose-Stoffe, die bei Lampenschirmen zum Einsatz kommen. Nachhaltigkeit impliziert auch Flexibilität. Kabelunabhängige Leuchten bringen Licht dorthin, wo es gerade benötigt wird. Auch die Farbpalette wird von Natürlichkeit bestimmt: Warme Erd- und Mineralientöne beziehen sich auf den Ursprung des organischen Lebens.

„judicious + eminent“ – Ein eleganter, maßvoller Stil mit Überraschungen: Die Basis ist eine vertraute, geometrische Formensprache. Subtile technische Details sorgen für den Reiz des Neuen. Besonders in klaren Räumen mit hohen Designanforderungen überraschen minimalistische Lichtobjekte durch interaktiver Raffinesse: Beispielsweise lassen sich LED-Rahmen aktivieren und wie Fenster öffnen. Klassische Kronleuchter bekommen durch die Schwerkraft neue Formen. Strenge Linien gleichen Designer mit körperhafter Leichtigkeit aus. Bei den Materialien sind samtig-velourige Optiken vorherrschend. Die Farbreihe ist elegant mit dunklen und kräftigen Nuancen, markant ist der Blauanteil. Hellere Farben mildern dazu lineare Gesamtentwürfe.

Die Veranstaltung „Light + Building Autumn Edition“ findet vom 2. bis 6. Oktober 2022 statt. Parallel dazu öffnet das „Intersec Forum“ vom 3. bis 6. Oktober 2022. Die „Light + Building Digital Extension“ ist vom 2. bis 14. Oktober 2022 erreichbar.

Stilbüro Bora.Herke.Palmisano: Die Trendprognosen der „Light + Building“ basieren auf den weltweiten Recherchen des Stilbüros Bora.Herke.Palmisano. Die Stilexperten analysieren im Auftrag der Messe Frankfurt regelmäßig die stilprägendsten, relevantesten und Trend-bestimmenden Licht und Leuchtendesigns. Sie bieten neben einem konzentrierten Überblick auf Trends und Design-Strömungen, eine anschauliche Orientierung und Hilfestellung für den Produkt- Einkauf. Entwicklungen werden damit frühzeitig sichtbar.

Gehört zu den „Best Managed Companies“ 2022 Frankreichs

Lectra ist von Deloitte Frankreich mit zehn anderen französischen Unternehmen zu den „Best Managed Companies“ 2022 gewählt worden. Das vor 30 Jahren von Deloitte Canada ins Leben gerufene und Ende 2021 in Frankreich eingeführte Programm zeichnet im Rahmen eines strengen und unabhängigen Auswahlverfahrens herausragende Unternehmen aus, die durch ihre Managementqualität und Leistung herausstechen. Die Firmen werden nach ihrer langfristigen Strategie, ihrem Talentmanagement, ihrer Innovationsfähigkeit, der Übernahme sozialer und ökologischer Verantwortung sowie der Unternehmensführung und dem Finanzmanagement bewertet. Anhand dieser Kriterien werden einerseits die besonderen Merkmale des Unternehmens beurteilt und andererseits die Fähigkeit, aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu bewältigen.

„Ich freue mich sehr, dass Lectra in dieser ersten Ausgabe zu den Unternehmen gehört, die unser Gütesiegel für ,Best Managed Companies‘ erhalten haben“, sagt Eric Forest, Deloitte Private Associate und Leiter des „Best Managed Companies“ Programms. „Während des gesamten Auswahlverfahrens glänzte Lectra durch seine umfassende strategische Vision, seine solide Finanz- und Innovationskultur und die Fähigkeit, Trends zu entschlüsseln, um seine Lösungen an die Veränderungen und die Bedürfnisse verschiedener Märkte anzupassen. Dies ermöglicht es Lectra, ein strategischer Partner zu sein, der seine Kunden bei ihrer digitalen Transformation begleitet.“ Dank der Fähigkeit, Innovationen zu entwickeln, sei es bei Anlagen, Software oder Dienstleistungen sowie der Beherrschung von Technologien wie IoT, Cloud, künstliche Intelligenz und Big Data spielt Lectra eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung wichtiger Player in der Mode-, Automobil- und Möbelindustrie auf dem Weg zur Industrie 4.0.

„Die Auszeichnung als ,Best Managed Companies‘ ist eine große Anerkennung für alle unsere Teams bei Lectra. Ich möchte allen Lectra-Mitarbeitern für diese gemeinsame Leistung danken“, sagt Daniel Harari, Chairman und CEO von Lectra. „Die von uns gemeinsam geleistete Arbeit hat es Lectra ermöglicht, zu einem globalen Technologieführer zu werden. Diese Anerkennung spornt uns an, unser Engagement für die Revolution der Industrie 4.0 und den Erfolg unserer Kunden fortzusetzen.“

Wählte Marina Bill zur neuen Präsidentin

Das Executive Board der International Federation of Robotics (IFR) hat Marina Bill von ABB zur Präsidentin gewählt. Gleichzeitig wurde Kenji Yamaguchi von Fanuc zum neuen Vizepräsidenten der IFR ernannt.

„Ich fühle mich sehr geehrt, den Weltroboterverband IFR als Präsidentin zu vertreten und unsere Branche in dieser neuen Rolle zu unterstützen. Ich möchte mich bei den IFR-Mitgliedern für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung herzlich bedanken“, sagte Marina Bill. „Mit beispiellosem Tempo verändern sich derzeit weltweit die wirtschaftlichen Bedingungen – damit bieten sich gleichzeitig historische Chancen, die Industrie für die nächste Generation zu gestalten. Robotik und Automation schaffen flexible, nachhaltige und effiziente Lösungen für Unternehmen aller Größen, die zugleich Kosten minimieren, die Resilienz stärken und der Gesellschaft zugutekommen.“

Marina Bill dankte ihrem Vorgänger für die von ihm geleistete Arbeit: „Milton Guerry trat sein Amt gleich zu Beginn der COVID-19-Pandemie an und unterstützte die Branche in schwierigen Zeiten dabei, eine Vielzahl von Herausforderungen zu bewältigen. Dabei setzte er sich unermüdlich als unser Botschafter ein, und ich bin stolz, diese Mission jetzt gemeinsam mit dem neuen Vizepräsidenten Kenji Yamaguchi fortzuführen.“

Marina Bill leitet bei ABB Robotics den Geschäftsbereich Global Marketing & Sales mit rund 11.000 Mitarbeitern an über 100 Standorten in 53 Ländern. Sie verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in einer Reihe von Management-, Vertriebs- und Marketingpositionen im gesamten Bereich Automation von ABB. Bill hat die schwedische und schweizerische Staatsbürgerschaft und schloss ihr Studium an der Königlich-Technischen-Hochschule von Stockholm mit einem Master of Science in Wirtschaftsingenieurwesen ab.

Kenji Yamaguchi ist seit April 2019 als Representative Director, President und CEO der Fanuc Corporation tätig. Er kam im April 1993 zum Unternehmen, startete seine Karriere im Bereich Forschung und Entwicklung von Industrierobotern und hat zur Entwicklung mehrerer erfolgreicher Modelle beigetragen. Zu seinen bisher wichtigsten Aufgaben gehörten die Leitung der Abteilung Fertigungstechnik sowie der Geschäftsbereiche Produktion und CNC. Er studierte an der Universität Tokio und schloss seine akademische Ausbildung mit einem Master in der Abteilung für Präzisionsmaschinenbau ab.