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Autor: Möbelfertigung

CAD+T

35 Teilnehmer beim „CAD+T Talent Camp 2022“

Raus aus der Schule, rein in die Fortbildung. „Nutz‘ den Sommer & stell dich der Challenge!“ – diesem Aufruf sind 35 Schüler, Lehrlinge und Studenten gefolgt. Vom 11. bis 15. Juli fand bereits zum 4. Mal das „CAD+T Talent Camp“ im oberösterreichischen Ansfelden statt. Das „Talent Camp“ ist ein speziell für Jugendliche maßgeschneidertes 5-tägiges Event, welches das aktuell wichtigste Ziel verfolgt: Nachwuchsförderung. „Der digitale Wandel bestimmt unsere Zukunft. Auch im Tischlerhandwerk sind digitale Werkzeuge nicht mehr wegzudenken! Damit unsere TeilnehmerInnen perfekt für die Aufgaben nach der Ausbildung gerüstet sind, hatten sie beim CAD+T Talent Camp die Chance, in einer Woche zum CAD+T Profi zu werden“, so Martina Schwarz, Geschäftsleitung CAD+T.

Schüler, Lehrlinge und Studenten konnten die Gelegenheit nutzen, um ihr Talent am Computer unter Beweis zu stellen und innerhalb von nur wenigen Tagen im Bereich der Planung, Konstruktion und Visualisierung ein CAD+T Profi zu werden. Bereits seit vielen Jahren setzt sich CAD+T intensiv für die Nachwuchsförderung ein, seien es Kooperationen mit Ausbildungsbetrieben, Schulungen und Weiterbildungen oder durch die direkte Ausbildung von Lehrlingen in 6 Ausbildungsberufen.

Die TeilnehmerInnen erwartete ein dichtes Programm. Den Beginn machten die Basics im CAD+T Konstruktionsmodul. Hier ging es vor allem um die korrekte Anwendung der Werkzeuge, Grundlagen der Konstruktion sowie der automatischen Beschlagsetzung. Der zweite Tag knüpfte nahtlos an. Die Konstruktion wurde intensiviert und mit Features wie Stück- und Beschlagliste sowie Einzelteilzeichnungen abgerundet. Dienstag Nachmittag und Mittwoch ging es dann mit dem CAD+T Planungsmodul in Kombination mit dem CAD+T „Visualize Renderer“ weiter. Hier wurden die Kenntnisse über eine rasche, aber präzise Planung mit 3D-Visualisierung vermittelt. Vor allem in der Anfangsphase eines neuen Projekts ist es besonders wichtig, das bestmögliche Ergebnis in kürzest möglicher Zeit zu erzielen. Das „Lernprogramm“ wurde durch ein umfangreiches Abendprogramm ergänzt. Die TeilnehmerInnen hatten die Möglichkeit jeden Abend gemeinsam in ein anderes Restaurant essen zu gehen – dank aller Sponsoren konnten die Kosten dafür getragen werden.

Das junge und motivierte CAD+T Trainerteam bereitete die Truppe bestens auf die Challenge an Tag vier vor. Hierzu wurde den Teilnehmer:Innen eine exakte Aufgabenstellung vorgelegt. Es galt, ein Designer-Rednerpult zu konstruieren und dieses dann in der Rendering Software wirkungsvoll in Szene zu setzen. Die Vorgabe beinhaltete ungewöhnliche Winkel, Gehrungen, Rundungen und Schrägen, also allesamt definitv kein Standard. Da die jungen Teilnehmer das erlangte Wissen gut umsetzen konnten, waren die Resultate durchgehend auf hohem Niveau. Die Abschlussarbeiten wurden mit Fokus auf Maßgenauigkeit, Materialtreue und Gesamteindruck bewertet. Für diese Challenge hatten die Teilnehmer rund 5 Stunden Zeit.

Das Highlight des „CAD+T Talent Camps 2022“ war, neben der Challenge, die Live-Produktion des Möbels. Großer Dank gilt hier dem CAD+T Partner der Weissengruber Möbelproduktion in Ried in der Riedmark, nur ca. 30 min von CAD+T entfernt. Dort hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit den kompletten Durchgang der konstruierten Daten bis zum fertigen Möbel zu verfolgen. Angefangen bei der Zuschnittanlage, welche von einem automatischen Plattenlager bestückt wurde, über die Kantenanlage, einer 5-Achs CNC für die benötigten Bearbeitungen wie Bohrungen, Gehrungsschnitte, Taschenfräsungen und Rundungen bis hin zum Zusammenbau. Zudem erhielt der Nachwuchs eine ausführliche Produktions- und Werksführung und einen einmaligen Blick hinter die Kulissen. „Es freut mich ganz besonders, dass wir als Weissengruber Möbelproduktion dieses Talent Camp bei CAD+T als Kooperationspartner gemeinsam umsetzen konnten“, so Klaus Weissengruber, Geschäftsleitung Weissengruber Möbelproduktion.

Der finale, 5. Tag startete nach einer Begrüßung aller Anwesenden Teilnehmer:Innen, Ehrengäste und Sponsoren mit einer kurzen Präsentations- und Feedbackrunde zu der am Vortag gemeisterten Challenge. Auch unsere Sponsoren freuten sich ein paar Worte an den motivierten Nachwuchs richten zu können. Darunter waren Christian Partoll (Bürgermeister Stadtgemeinde Ansfelden), Marcus Falk (EVOline) und Walter Laabmaier (Grass), Christian Steindl (Weissengruber Möbelproduktion).

Als diesjähriger Sieger der CAD+T Challenge ging Ruben Abu Zahra vom Werkschulheim Felbertal aus Österreich hervor, der sich über einen Gutschein für ein Auslandspraktikum bei CAD+T in Australien, Dubai oder Südafrika freuen durfte. Zweitplatzierter wurde Simon Selg von der Holzbau Burn AG aus der Schweiz und den dritten Platz machte die junge Vanessa Grüneis von der Beyer Tischlerei GmbH aus Österreich. Das gesamte CAD+T Team gratuliert den GewinnerInnen und allen TeilnehmerInnen recht herzlich! Im Anschluss an die Siegerehrung gab es dann das wohlverdiente sonnige BBQ. Ein besonderer Dank gilt unseren Sponsoren: Julius Blum GmbH, EVOline (Schulte – Elektrotechnik GmbH & Co. KG), Grass GmbH, Stadtgemeinde Ansfelden und Weissengruber Möbelproduktion e.U.

Restart „ISH“ 2023

Die SHK-Branche nimmt die Zukunft ins Visier

Die Messebranche startet wieder durch, die Gesellschaft befindet sich im Umbruch und die Politik ist geforderter denn je. Genau hier setzt die ISH 2023 an – sie nimmt die Zukunftsthemen ins Visier, ebnet den Weg zur Zielerreichung und liefert konkrete Lösungen.

Volle Messehallen, atemberaubende Standkonzepte, konstruktive Gespräche, zufriedene Gesichter – so lautet das Fazit der ersten Messen, die in diesem Jahr wieder stattgefunden haben. Der Aufwind und das Bedürfnis nach persönlicher Begegnung sind überall spürbar. Inspiriert von diesen positiven Eindrücken startet auch die „ISH“ mit vollem Tatendrang in ihre Aktivitäten, Themen und Konzepte für 2023. Spürbar ist dieser Zuspruch auch aus der Ausstellerschaft: 80 Prozent der Messefläche sind bereits angefragt und alle Marktplayer vertreten. Mit diesen Botschaften im Gepäck und einem gesellschaftspolitischem Umfeld, in dem besonders die SHK-Branche gefragt ist, stehen die Vorzeichen eindeutig auf Erfolg und Zukunfts(mit)gestaltung.

Die „ISH“ ist sowohl Aushängeschild als auch Herzstück der SHK-Branche. Als einzigartiger Innovationstreiber ist sie der Ort, an dem Lösungen für eine nachhaltige Zukunft greifbar werden. Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, bringt es auf den Punkt: „Hochambitionierte gesellschaftspolitische Ziele auf internationaler und europäischer Ebene erfordern entschlossenes Handeln und den Einsatz tragfähiger Innovationen und Lösungen. Die ISH zeigt als die international führende SHK-Veranstaltung welche bereits marktfähigen Lösungen die europäische Industrie entwickelt.“ Unter dem Motto „Solutions for the Future“ stehen deshalb zur ISH 2023 in erster Linie Lösungen für eine nachhaltige Zukunft im Fokus.

Die Klammer zwischen den beiden „ISH“-Bereichen Energy – Wärme und Luft – und Water bildet stärker denn je das Thema Nachhaltigkeit. Neben Designaspekten rückt der Bereich „ISH Water“ 2023 dieses Thema besonders in den Mittelpunkt. Ob in der Betrachtung von Materialität, Produktion oder langlebigen Konzepten für die Badgestaltung für alle Generationen und Bedürfnisse – das Thema Nachhaltigkeit schwebt über allem. Von Interesse ist hierbei besonders eine nachhaltige Installation und Qualität für die wertvolle Ressource Wasser sowie die Energieeffizienz bei der(Warm-)Wasserversorgung.

Noch nie wurde uns so deutlich vor Augen geführt, welche Bedeutung eine gesicherte Energie- und Wasserversorgung hat. Vor allem aber: Welche Folgen zu große Abhängigkeiten von einzelnen Energieträgern und Lieferanten haben können. Die Stichworte hier sind Energieautarkie, Versorgungssicherheit, Trinkwasserhygiene und Diversifikation der Energieträger hin zu einem noch höheren Anteil an erneuerbaren Energien. Wie kaum eine andere Veranstaltung greift die ISH genau diese Themen auf und nimmt für 2023 vor allem Lösungen für die Zielerreichung des Pariser Klimaschutzabkommens ins Visier, aber auch die Bedeutung von intelligentem Energiemanagement, das die Sektoren Wärme und Mobilität miteinander vernetzt. Nicht zu vergessen: die stärkere Elektrifizierung und das damit einhergehende Thema der Energiespeicherung sowie die immer größer werdende Bedeutung des Energieträgers Wasserstoff.

Zu dem übergeordneten Ziel der CO2-Reduktion und Energieeinsparung leistet auch das in der „ISH“ verankerte Thema Luft einen wichtigen Beitrag. Luft war schon immer das wichtigste Lebensmittel für den Menschen, dennoch wurde in der Vergangenheit diesem Thema im Gebäude weniger Beachtung geschenkt. Die letzten zwei Jahre haben nun allen vor Augen geführt, wie bedeutend eine hygienische Luftversorgung in Gebäuden ist, da sie Gesundheitsrisiken minimiert und die Leistungsfähigkeit sowie das Wohlbefinden für den Menschen stärkt.

Anschaulich dargestellt und damit aus der Theorie in die Praxis umgesetzt werden alle diese Themen auf dem Frankfurter Messegelände vom 13. bis 17. März 2023.

Trendüberblick auf neuer Homepage

Bei der Vielzahl von Trends kann man schon mal den Überblick verlieren. Die einflussreichsten für die Küchen- und Möbelbranche hat Hettich jetzt auf einer Webseite kompakt zusammengestellt. Wer Inspirationen und neue Ideen für Möbel sucht, sollte hier regelmäßig vorbeischauen.

Wohnen und Möbel werden hauptsächlich von den Megatrends Individualisierung, Urbanisierung, Digitalisierung und New Work beeinflusst. Daneben gibt es eine ganze Reihe von Trends, die zwar kurzlebiger sind, jedoch starken Einfluss auf den Zeitgeist und Lifestyle haben. Den Nerv der Zeit zu treffen ist für die Hersteller von Küchen und Möbeln ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Hettich hat jetzt ein Team als Trendscouts ins Rennen geschickt, das sich für die Möbelbranche nach den entscheidenden Trends umsieht und kürzlich einen Abstecher zur tonangebenden Designmesse „Eurocucina“ nach Mailand gemacht hat. Ein erstes Fazit: Es sind nicht immer große Veränderungen, häufig sind es Details, die den Unterschied machen. Das Spektrum reicht dabei von pastelligen Farben und organischen Formen über Attribute wie Natürlichkeit und Nachhaltigkeit bis hin zu technischen Innovationen bei E-Geräten. Bei Letzteren dominiert beispielsweise klar der Trend zu mehr Komfort und Multifunktionalität. Zum Kochen oder Backen braucht es keine Erfahrung mehr, sondern nur noch das richtige voreingestellte Automatikprogramm. Beim Design erleben Griffe ein Comeback. Weniger als praktisches Element, viel mehr als wesentlicher Bestandteil des Möbeldesigns.

Diese und viele weitere Trends hat das Hettich-Team für die neue Trendseite zusammengetragen. Und weil Trends kommen und gehen, kann man auch immer wieder Neues auf der Webseite entdecken. Für Eilige gibt es eine aktuelle Trendshow per Video. Reinschauen lohnt – immer wieder.

Hier geht es zu der neuen Homepage: https://web.hettich.com/de-de/inspiration/moebel-und-einrichtungstrends

Erweitert sein Bildungsangebot mit offener Werkstatt für praxisorientierte Anwender-Workshops

Architektur und Handwerk sind maßgeblich vom technischen Fortschritt geprägt: Anforderungen an Bauteile werden immer höher, Lösungen immer komplexer. Ständig ändern sich rechtliche Rahmenbedingungen und auch Liefer- und Montagezeiten werden immer kürzer. Dabei stets auf dem Laufenden zu bleiben, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Bereits 2016 etablierte der Hersteller von Spezialtüren am Produktionsstandort in Ampfing einen rund 450 Quadratmeter großen Produktausstellungs- und Schulungsbereich. Jetzt stellt Schörghuber der Anwenderpraxis auf zusätzlichen 400 Quadratmetern eine ganze Messehalle zur Verfügung. Darin befinden sich eine Vielzahl von Türexponaten sowie eine offene Werkstatt für Montage- und Anwender-Workshops. Ein integrierter Cateringbereich sorgt für eine angenehme Gesprächsatmosphäre in den Pausen oder nach dem Workshop.

Schörghuber präsentiert in diesem neuen Bereich Architekten, Verarbeitern und Händlern, aber auch interessierten (Berufs-)Schülerinnen und Schülern, das vielfältige Angebot an Spezialtüren. Kern der neuen Ausstellungshalle sind die drei sogenannten „Burgen“ – übermannshohe Ausstellungskuben, in denen diverse Türelemente für Schulen und  Kindergärten, Kliniken und Labore sowie Hotels und Wohngebäude verbaut sind. Zu sehen sind insgesamt 16 Exponate. Darunter eine geprüfte barrierefreie Tür, eine hochschalldämmende Brandschutzverglasung, die Schörghuber Cleanroom-Tür für Reinräume, eine XXL-Schallschutz-Schiebetür oder eine Premium-Eingangstür für den gehobenen Wohnungsbau sowie viele weitere Exponate. Neben den Türen zeigt Schörghuber zahlreiche Varianten der Oberflächenbeschichtungen sowie eine breite Auswahl an Zargen für einfache und schnelle Montagen. Auch im Fokus der Ausstellung stehen die Themen Flächenbündigkeit und Transparenz, die in der Architektur eine immer wichtigere Rolle spielen.

Neue Produktübersicht

Jordan Lacke hat seine neue Produktübersicht herausgebracht. Dabei geht der ostwestfälische Lackspezialist ganz neue Wege. Denn die neue Übersicht zeigt sich wesentlich übersichtlicher und anwenderorientierter.

Der Anwender kommt einfach und schnell zu den von ihm benötigten Informationen. Aufgeteilt nach Anwendungsbereichen (Möbel, Küchen & Bäder, Parkett & Treppen, Türen, Innenausbau, Aussenanwendung, Pflege & Reinigung und Zusatzmittel) findet man unkompliziert die entsprechenden Produkte in den jeweiligen Kategorien.

Piktogramme ergänzen die Informationen und sorgen dafür, dass man auf den ersten Blick die jeweils möglichen Anwendungsgebiete und Applikationsmöglichkeiten (Lackierpistole, Walzen, Gießen, Tauchen, etc.) findet. Zusätzlich werden die jeweiligen Normen und Prüfungen des entsprechenden Produkts angegeben.

Am Ende der Broschüre bietet eine Kurzübersicht in Tabellenform alle Produkte mit allen Informationen auf einen Blick. Dazu gehören weiterführende Hinweise zu den Mischungsverhältnissen und entsprechenden Härtern, den Auftragsarten, Glanzgraden und Normen und Prüfungen.

Die neue Darstellungsform wurde selbstverständlich auch auf der Webseite umgesetzt. Dazu wurde der Produktfinder komplett überarbeitet. Dieser ist im Menüpunkt „Produkte“ einfach zu finden. Hier kann der Nutzer nach Anwendungsbereichen, nach Lacksystemen oder Lackarten auswählen. Die Suchergebnisse werden optimiert und mit allen benötigten Informationen ausgegeben. Im „Anwendungsbereich“ kann man die aus der Printversion bekannten Bereiche „Möbel, Küchen & Bäder, Parkett & Treppen, Türen, Innenausbau, Aussenanwendung, Pflege & Reinigung und Zusatzmittel“ auswählen.

Im Punkt „Lacksystem“ werden die Produktgruppen nach ihrer chemischen Charakteristik differenziert (wasserbasiert, decopaintkonform, lösemittelhaltig). Unter „Lackart“ stehen Füller, Grundierungen, Farblacke, Schichter, Klarlacke, Wachse und Öle, Beizen sowie Produkte zur Pflege oder Reinigung zur Auswahl.

Vereinfacht wird die Nutzung des Produktfinders, da hier nicht alle Suchkriterien ausgewählt werden müssen, um ein Suchergebnis zu erhalten. Es können auch Auswahlbereiche frei bleiben und man bekommt trotzdem das passende Suchergebnis.

Lechner & Arpa Industriale

Zusammenarbeit wird ausgebaut

Lechner und Arpa Industriale bauen ihre Zusammenarbeit aus. Im Rahmen der Lieferantenumstellung auf den innovativen Werkstoff „Fenix“ von Arpa Industriale liegt der Fokus auf den weißen und schwarzen Compact-Dekoren „Velvet white“ und „Velvet black“. Die Umstellung erfolgt im Juli.
Nach der Ankündigung der Teilnahme an der „Area30“ geht Lechner bereits im Vorfeld der Messe einen Schritt Richtung erfolgreiche Zukunft: Die Schichtstoffe der dunklen Compact-Dekore „Velvet night grey“, „Velvet night blue“ und „Velvet night green“, die im letzten Jahr vorgestellt wurden, stammen bereits vom Hersteller Arpa Industriale. Nun hat sich Lechner auch in Bezug auf die beiden Farbtöne „Velvet white“ und „Velvet black“ für die Marke „Fexix“ entschieden. „Mit der Umstellung des Lieferanten für unsere unifarbenen Compact-Dekore trifft ein starker Konfektionär auf eine starke Handelsmarke“, sagt Lechner-Vertriebsleiter Christian Eichenberg.

Exporte in Nicht-EU-Staaten gestiegen

Im Juni 2022 sind die Exporte aus Deutschland in die Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) gegenüber Mai 2022 kalender- und saisonbereinigt um 4,2 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, wurden im Juni 2022 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 60,8 Milliarden Euro exportiert.

Nicht kalender- und saisonbereinigt wurden im Juni 2022 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 60,7 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2021 stiegen die Exporte um 12,5 Prozent. Dieser deutliche wertmäßige Anstieg ist auch vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Außenhandelspreise zu sehen. 

Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren auch im Juni 2022 die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 14,5 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten gegenüber Juni 2021 um 40,9 Prozent. In die Volksrepublik China wurden Waren im Wert von 9,1 Milliarden Euro exportiert, das waren 3,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte Königreich stiegen im Vorjahresvergleich um 9,7 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro. 

Die deutschen Exporte in die Russische Föderation sanken im Juni 2022 gegenüber Juni 2021 infolge der wegen des Kriegs in der Ukraine gegen Russland getroffenen Sanktionen, anderer Maßnahmen zur Exportbeschränkung und nicht sanktioniertem Verhalten der Marktteilnehmer um 41,6 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Im Juni 2022 lag die Russische Föderation damit auf Rang 10 der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte außerhalb der EU. Im Mai 2022 hatte Russland ebenfalls Rang 10, im April Rang 14 und im Februar Rang 5 belegt.

Villeroy & Boch

Umsatzwachstum im ersten Halbjahr

Erfolg für Villeroy & Boch: Im ersten Halbjahr 2022 erzielte der Konzern einen Konzernumsatz (inklusive Lizenzerlöse) in Höhe von 490,3 Mio. Euro und lag damit um 40,7 Mio. Euro beziehungsweise 9,1 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Auftragseingäng des ersten Halbjahres 2022 führten im Vergleich zum 31. Dezember 2021 zu einer Erhöhung des Auftragsbestands um 23,7 Mio. Euro auf 210,5 Mio. Euro. Davon entfielen 169,1 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Bad & Wellness und 41,4 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent auf 41,3 Mio. Euro. Der Ergebnisanstieg basiert vor allem auf der guten Umsatzentwicklung, welche die zusätzlichen Kostenbelastungen durch die stark gestiegenen Material- und Energiekosten kompensieren konnte. Der Unternehmensbereich Bad & Wellness erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022 einen Umsatz in Höhe von 347,7 Mio. Euro und lag damit um 7,6 Prozent über dem Vorjahr. Es konnte in allen Geschäftsfeldern ein Umsatzwachstum erzielt werden. Hervorzuheben ist hier vor allem das Geschäftsfeld Sanitärkeramik mit einem Umsatzanstieg von 12,2 Mio. Euro. Besonders punkten konnte der Unternehmensbereich im deutschen Heimatmarkt mit den letztjährigen Neuheiten sowie im chinesischen Markt. Der Unternehmensbereich Bad & Wellness schloss somit das erste Halbjahr 2022 trotz der zusätzlichen Kostenbelastung durch die stark gestiegenen Material- und Energiekosten vor allem aufgrund der positiven Umsatzentwicklung mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 37,9 Mio. Euro (Vorjahr: 36,3 Mio. Euro) ab.
Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte im ersten Halbjahr 2022 einen Umsatz in Höhe von 140,9 Mio. Euro und lag um 12,6 Prozent beziehungsweise 15,8 Mio. Euro über dem Vorjahr. Bis auf den E-Commerce konnte in allen Vertriebskanälen und auch in allen Regionen ein Umsatzwachstum erzielt werden. Insgesamt konnte der Unternehmensbereich seinen Wachstumskurs fortsetzen. Allerdings kam es in den Vertriebskanälen zu Verschiebungen. So konnte der Umsatz mit den eigenen Einzelhandelsgeschäften (plus 10,9 Mio. Euro), mit den stationären Handelspartnern (plus 4,6 Mio. Euro) und das Projektgeschäft mit Hotel- und Restaurantkund:innen (plus 6,2 Mio. Euro) gesteigert werden. Die gute Umsatzentwicklung basiert auf der verstärkten Digitalisierung in den Bereichen Marketing und Vertrieb, einer erfolgreichen Sortimentspolitik und einer Ausweitung der Kommunikationsstrategie. Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle schloss infolge der Umsatzsteigerung mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 4,9 Mio. Euro ab und lag damit deutlich über dem Vorjahr (2,7 Mio. Euro). Im ersten Halbjahr 2022 hat der Villeroy & Boch-Konzern Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 10,3 Mio. Euro getätigt. Davon entfielen 5,8 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Bad & Wellness sowie 4,5 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle. Im Unternehmensbereich Bad & Wellness wurde insbesondere in die Glasierlinien der Keramikwerke in Ungarn und Rumänien investiert sowie neue Badewannen-Formen in Belgien angeschafft. Im Unternehmensbereich Dining & Lifestyle wurde im Wesentlichen in den Erhalt und die Modernisierung der Produktionsanlagen in Merzig und Torgau investiert. Zudem wurde am Standort Merzig eine Photovoltaikanlage angeschafft. Das Marktumfeld bleibt von außergewöhnlich hoher Unsicherheit geprägt. Die aktuell hohe Inflation und die Gefahr einer Rezession, sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie vor allem in China belasten die Aussichten für die Weltwirtschaft. Trotz dieser unsicheren Rahmenbedingungen ist der Vorstand der Villeroy & Boch AG aufgrund des Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr und der sich weiterhin auf hohem Niveau bewegenden Auftragseingänge zuversichtlich, den Prognoserahmen für Umsatz, Ergebnis und operative Nettovermögensrendite für das Gesamtjahr 2022 am oberen Ende erreichen zu können.

Dabei liegt der Prognose insbesondere die Annahme zugrunde, dass vor allem die für unsere Keramikproduktion erforderliche Gasversorgung und der Zugang zu benötigten Rohstoffen gegenüber dem aktuellen Stand nicht massiv eingeschränkt werden.

 

30808, 30541, 30304, 30163, 29972, 29582, 29486, 29160, 28805, 29755

Form.bar

Erneuter Spitzenplatz in Umfrage „Deutschlands beste Online-Händler“

Wiederholte Auszeichnung für die Online-Möbeldesigner von form.bar: Die bereits vielfach prämierte Plattform zählt wiederholt zu „Deutschlands besten Online-Händlern“. Das hat eine nationale Verbraucherbefragung für das „Handelsblatt“ ergeben. Demnach belegt Form.bar in der Kategorie „Möbel nach Maß“ den Spitzenrang und wurde mit dem Titel „Bester Händler“ gekürt. Für die in der Branche viel beachtete und von Kunden seit Jahren geschätzte „Handelsblatt“-Rangliste hat das Marktforschungsinstitut Service-Value eine repräsentative Umfrage zu 1.295 Online-Händlern aus 93 Branchen durchgeführt. Insgesamt wurden für die Studie mehr als 296.000 Kundenurteile berücksichtigt.

Zuletzt wurde Form.bar außerdem mit dem internationalen „Build Architecture Award“ 2022 ausgezeichnet. Diesen Award wurde dem saarländischen Unternehmen für das elegante Produktportfolio mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung verliehen.

Für ihr nachhaltiges Engagement, die Fairness, die Kundenzufriedenheit und die Produktqualität konnte Form.bar dieses Jahr bereits weitere zahlreiche Preise von Focus Money, Deutschlandtest und Die Welt gewinnen. So darf sich das Unternehmen für Maßmöbel unter anderem Produkt- und Nachhaltigkeitschampion oder faires Unternehmen nennen.
„Die nationalen und die internationalen Auszeichnungen sind eine tolle Bestätigung unserer Arbeit und eine große Ehre“, sagt Form.bar-Gründer Alessandro Quaranta. „Dass unsere Kunden sehr zufrieden sind und unser nachhaltiges Engagement mehrfach ausgezeichnet wurde, ist für uns natürlich das größte Kompliment. Die Titel machen uns stolz und spornen uns weiterhin für die Zukunft an.“

Gemeinsam mit Co-Gründer Nikolas Feth ist Quaranta 2015 angetreten, um das Design und die Fertigung von hochwertigen Möbeln regionaler, klimafreundlicher, effizienter, individueller und digital zu machen. Mittlerweile lässt sich konstatieren, dass ihre visionäre Idee weltweit regional zu produzieren Wirkung zeigt: Möbel von Form.bar sind in mehr als 20 Ländern auf jedem Kontinent zu finden und das Unternehmen wurde in den letzten Jahren vielfach mit aussagekräftigen Auszeichnungen prämiert.

Auf www.form.bar lässt sich mit Hilfe einer 3D-Echtzeit-Software und eines ausgeklügelten Design-Algorithmus funktionale Raumkunst spielerisch selbst gestalten. Individuelle Regale, Schränke, Tische und weitere Interior-Konstruktionen werden im Anschluss von Schreinern in direkter Kundennähe hergestellt. Form.bar versendet also keine Möbel, sondern Daten. Dieser revolutionäre Prozess macht regionale Produkte weltweit möglich, die unter für Mensch und Umwelt fairen Bedingungen zu einem fairen Preis gefertigt werden.

Weitere Informationen zur Studie sowie alle Ergebnisse gibt es auf der Webseite des „Handelsblatts“ Ranking: „Die besten Händler stationär und online.