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Autor: Möbelfertigung

Stellt Fortschrittsbericht 2020+2021 und Nachhaltigkeits Website vor

Der Büromöbelanbieter König Neurath, der an seinem Firmensitz im hessischen Karben hochwertige Einrichtungs und Raumlösungen fertigt, stellt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Basis dafür sollen die gemeinsamen Unternehmenswerte und das Bekenntn is zu einem nachhaltigen und umweltverträglichen Wirtschaften bilden. Als Zeichen für dieses Engagement präsentiert der Vorstandsvorsitzende jetzt den Fortschrittsbericht des Familienunternehmens, das die Büromöbelbranche seit 1925 mitgestaltet.

Wir geben mit dem Fortschrittsbericht unser klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit unseres Unternehmens ab,“ sagt Hartmut Hagemann, der Vorstandsvorsitzende der König Neurath AG. Darunter verstehen wir ein Wirtschaften, welches die Menschen, den Ressource nschutz, die Kreislaufwirtschaft und die wirtschaftliche Stabilität in den Mittelpunkt stellt.“ Das sei vor allem angesichts der zurückliegenden Jahre, in denen die COVID 19 Pandemie deutliche Spuren in Wirtschaft und Gesellschaft hinterlassen sowie eine u mfassende Veränderung der Arbeitswelt ausgelöst hat, von besonderer Bedeutung. Hartmut Hagemann betont: „Gerade in herausfordernden Zeiten ist es uns wichtig, dass wir unser Engagement für den Umwelt und Klimaschutz aufrechterhalten und weiter ausbauen.“

Nachdem König Neurath in den letzten Monaten eine Reihe von entsprechenden Zertifizierungen durchlaufen und erneuert hat, gibt der Fortschrittsbericht nun über die gesamten Nachhaltigkeitsaktivitäten Auskunft. Dabei werden unter anderem die Themenfelder Mensch (mit Aspekten wie Arbeitssicherheit oder Mitarbeiterzufriedenheit), Umwelt (beispielsweise Energie und Emissionen) oder Produkt (Fokus auf Entwicklung oder Zertifizierungen) beleuchtet. Auch eine eigene Microsite zum Thema Nachhaltigkeit wurde eing erichtet.

König Neurath begleitet Unternehmen im Veränderungsprozess mit differenzierenden Stilwelten, einer hohen Produktvielfalt und digitalen Angeboten, so die Positionierung. Die Werte, die dem Selbstver ständnis des Herstellers zugrunde liegen und an denen sich die gesamte Belegschaft orientiere, seien Hartmut Hagemann zufolge Authentizität, Partnerschaftlichkeit, Hochwertigkeit, Verlässlichkeit, Innovation und Dynamik. „Unsere Werte geben uns Orientierun g für unser Verhalten und unsere Entscheidungen. Sie vermitteln Sicherheit und Stabilität. Und sie sind die Leitplanken für unseren gemeinsamen Weg in die Zukunft.“ Die Menschen stehen im Mittelpunkt, verantwortungsvolles Wachstum habe oberste Priorität. D as Thema Nachhaltigkeit sei daher Teil aller Unternehmensprozesse, betont der Vorstandsvorsitzende.

Hartmut Hagemann verweist zudem auf den Nachhaltigkeitsexperten Johannes Brennig, der im Unternehmen neben der Produktökologie und Produktzertifizierungen auch den Fortschrittsbericht mitverantwortet. „Das Thema der Nachhaltigkeit ist in unseren Entwicklungsprozessen allgegenwärtig. Schon in der Konzeptphase fokussieren wir uns auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, eine hochwertige Produktqu alität mit entsprechend langer Lebensdauer und die Kreislaufwirtschaft.“ Der Nachhaltigkeitsexperte ist sich sicher: „Jedem Entwickler bei König Neurath ist das Thema Nachhaltigkeit eine Herzensangelegenheit.“

Im Fortschrittsbericht 2020+ 2021 und auf der eigens eingerichteten Microsite zeigt König Neurath auf, wie die gesamte Wertschöpfungskette gestaltet ist: Welche ökologischen Maßnahmen wurden ergriff en, was ist zukünftig geplant und welchen Weg beschreitet man zur Reduzierung der direkten und indirekten Umweltauswirkungen in Lieferkette und Produktion. So ist zum Beispiel geplant, die Treibhausgasbilanzierung deutlich auszuweiten, weitere Energiesparm aßnahmen umzusetzen und auch im Betriebsrestaurant verstärkt das Thema der Nachhaltigkeit in den Blick zu nehmen.

Verabschiedet sich von Prospekten

Noch werden wöchentlich 25 Mio. Rewe-Prospekte an Halthalte verteilt, aber nicht mehr lange: Zum 1. Juli 2023 werden Druck und Verteilung eingestellt. Eine mutige Entscheidung für Umwelt, Klima und Ressourcenschonung, denn diese Entscheidung spart mehr als 73.000 t Papier, 70.000 t CO2, 1,1 Mio. t Wasser und 380 Mio. kWh Energie pro Jahr ein, was allein einem Jahresstromverbrauch von 100.000 4-Personen-Haushalten entspricht. Wie das Handelsunternehmen gestern mitteilte, wird die Auflage der Papier-Handzettel in einem ersten Schritt bereits ab August um 4 Mio. Stück reduziert. Künftig erhalten Verbraucher:innen die Handzettel-Inhalte in digitaler Form.

„Wir denken um und stellen die Angebotskommunikation für die Zukunft neu auf. Denn wir wollen die Kunden aller Altersklassen moderner und zielgerichteter über diejenigen Medien erreichen, die sie tatsächlich nutzen“, erklärt Lionel Souque Vorstandsvorsitzender der Rewe Group. „Wir werden selbstverständlich weiterhin wie gewohnt über 200 attraktive Sonderangebote pro Woche für unsere Kunden haben. Die erzielten Kosteneinsparungen durch Einstellung des Papier-Handzettels werden in andere Marketingkanäle sowie in ausgewählte Nachhaltigkeitsprojekte wie beispielsweise den Nabu Klimafonds reinvestiert. Wir freuen uns, dass wir dadurch unseren CO2-Fußbadruck massiv reduzieren werden. Damit leisten wir einen sehr wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.“

Dass sich der nach eigenen Angaben zweitgrößte deutsche Lebensmittelhändler der Nachhaltigkeit verpflichtet fühlt, hat er mehrfach bewiesen. Schon 2008 stellte er alle Rewe-Märkte auf Grünstrom um und verbannte bereits 2016 Plastiktragetaschen aus den Märkten. Beraten wird das Unternehmen seit 2009 vom Nabu. „Der Nabu ist froh, dass Rewe sich ernsthaft seiner Verantwortung stellt und mit dem Ausstieg aus dem Handzettel vorangeht. Dies ist eine wichtige Entscheidung zum Wohle der Natur, der hoffentlich viele Wettbewerber im Lebensmitteleinzelhandel folgen werden“, so Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

RTL-Akutell machte diese Rewe-Ankündigung zum Thema und berichtete auch, dass Lidl und Aldi Süd an den Prospekten festhalten wollen und dass Obi sie wiederum im Juni eingestellt habe. In der Möbelbranche haben Ikea und die Otto Group mit der Einstellung ihrer gedruckten Kataloge bereits einen Beitrag zur Verminderung der gigantischen Papierflut geleistet, doch im Möbelhandel sind gedruckte Prospekte nach wie vor ein bewährtes Werbemittel, angesichts der aktuellen Herausforderungen fragt sich: wie lange noch?

Umsatz über Vorjahr; Rohmaterialkosten drücken auf die Marge

Die Surteco Group SE, Holdinggesellschaft für führende nationale und internationale Marken der Oberflächentechnologie, konnte trotz spürbar nachlassender Nachfrage ihre Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2022 steigern. Im Wesentlichen aufgrund von Preiseffekten aus der Weitergabe der enorm hohen Rohstoffpreise stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 10 Prozent auf 415,1 Millionen Euro In Verbindung mit höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen drückten die gestiegenen Materialkosten jedoch auf die Gewinnmargen, wobei die Gesellschaft die direkten Energiekosten noch auf einem stabilen Niveau halten konnte. So lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 33,5 Millionen Euro um 14 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn betrug 22,5 Millionen Euro nach 25,7 Millionen Euro im Vorjahr.

Alle Segmente des Konzerns konnten ihre Umsatzerlöse anheben. Decoratives, das größte Segment des Konzerns, steigerte die Umsätze von 274,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 297,3 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2022. Das EBIT lag bei 29,1 Millionen Euro nach 33,3 Millionen Euro im Vorjahr. Technicals erreichte Umsätze von 39,9 Millionen Euro (Vor-jahr: 36,2 Mio. €). Das EBIT gab dabei auf 1,7 Millionen Euro nach (Vorjahr: 3,2 Mio. €). Profiles konnte aufgrund eines immer noch robusten Marktumfelds im Baubereich dem Margendruck trotzen und im ersten Halbjahr 2022 sowohl den Umsatz auf 77,9 Millionen Euro (Vorjahr: 67,3 Mio. €) als auch das EBIT auf 9,1 Millionen Euro (Vorjahr: 6,6 Mio. €) verbessern. 2

Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen sieht die Gesellschaft eine spür-bare Abschwächung des Konsumklimas in Europa. Daher wird ein Erreichen der Prognose für das Gesamtjahr 2022 (730 Mio. € bis 750 Mio. € Umsatz und 55 Mio. € bis 65 Mio. € EBIT) zumindest beim Ergebnis nur noch am unteren Rand der Spanne erwartet. Dies setzt auch voraus, dass die Industrie in Europa weiter-hin vollumfänglich mit Gas versorgt wird.

„Das erste Halbjahr 2022 war von äußerst ungewöhnlichen und herausfordernden Rahmenbedingungen geprägt. Das EBIT von 33,5 Millionen Euro ist noch gut, aber das zweite Halbjahr wird deutlich schwieriger. Die Prognose kann nur erreicht werden, wenn die deutsche und europäische Industrie lückenlos mit Energie versorgt werden kann“, so Wolfgang Moyses, der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group SE.

Den Bericht zum ersten Halbjahr 2022 sowie weitere Informationen über die Surteco Group SE finden Sie im Internet unter www.surteco.com.

Zulieferunternehmen bmu Brinkmann fertigt klimaneutral

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) freut sich über weiteren Zuwachs für ihren Klimapakt: Das Unternehmen bmu Brinkmann Möbelelemente Ummantelungswerke (mit Tochtergesellschaft bmm Brinkmann Möbel-Manufaktur) aus Hörstel-Bevergern im Kreis Steinfurt hat sich der Klimaschutzinitiative angeschlossen. Der Zulieferer für die Türen- und Möbelindustrie hat seine CO2-Bilanz ermittelt und sich durch die Kompensation von 1.473 Tonnen Kohlendioxid klimaneutral gestellt.

„Mit dem Klimapakt setzt die Möbelindustrie ein wichtiges Zeichen und ergreift proaktiv Sofortmaßnahmen für den Klimaschutz. Die Bedeutung unserer Klimaschutzinitiative wächst umso mehr, wenn über die Möbelhersteller hinaus auch noch die Zulieferindustrie mitmacht“, freut sich DGM-Geschäftsführer Jochen Winning über das Engagement des DGM-Fördermitglieds bmu Brinkmann sowie die stetig zunehmenden CO2-Einsparungen des Industriezweigs.

Der Klimapakt für die Möbelindustrie zielt darauf ab, dass die teilnehmenden Unternehmen mit professioneller Unterstützung und Beratung ihre CO2-Bilanz ermitteln und verbessern. Hierfür werden Maßnahmen zum Einsparen vermeidbarer CO2-Emissionen ergriffen und idealerweise schließlich alle verbliebenen Emissionen durch den Erwerb hochwertiger Klimaschutzzertifikate abgelöst – so wie die bmu & bmm es jetzt vorgemacht haben. Die Zertifikate kommen der globalen CO2-Bilanz zugute, denn sie unterstützen beispielsweise Projekte zur Aufforstung oder Trinkwasseraufbereitung.

Das Unternehmen bmu Brinkmann ist seit 40 Jahren am Markt und hat sich mit der Tochtergesellschaft bmm im Jahr 2016 noch breiter aufgestellt. Mit insgesamt 170 Beschäftigten werden namhafte industrielle Hersteller von Innentüren, Küchen, Wohnmöbeln und Objekteinrichtungen in Deutschland und Europa mit ummantelten Profilen sowie Einbau- und Bauelementen unterschiedlichster Fertigungstiefe produktionssynchron beliefert. Das Portfolio beider Unternehmen am Teutoburger Wald reicht von ummantelten Profilen in Großserie bis hin zu fertig verpackten lackierten Innentüren und Designermöbeln als Einzelstücke. Mit der Ummantelungstechnik als Kernkompetenz trägt die bmu zu mehr Ressourcenschonung für ihre Kunden bei. Mit der Klimaneutralität haben sich die bmu & bmm jetzt auch in den eigenen Unternehmensprozessen noch nachhaltiger aufgestellt.

Anstieg des Wohnungsbestands bis Ende 2021 um knapp ein Prozent

Ende 2021 gab es in Deutschland 43,1 Millionen Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Wohnungsbestand im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent oder rund 280.000 Wohnungen (2020: 42,8 Millionen). Im Vergleich zum Jahr 2011 erhöhte sich der Wohnungsbestand um 6,0 Prozent beziehungsweise 2,5 Millionen Wohnungen.

Die Wohnfläche je Wohnung betrug Ende 2021 durchschnittlich 92,1 Quadratmeter, die Wohnfläche je Einwohnerin und Einwohner 47,7 Quadratmeter. Damit hat sich die Wohnfläche je Wohnung seit dem Jahr 2011 um 1,0 Quadratmeter oder 1,1 Prozent vergrößert, die Wohnfläche je Einwohnerin und Einwohner um 1,6 Quadratmeter oder 3,5 Prozent. Die Zahl der Personen pro Wohnung hat sich in diesem Zeitraum von 2,0 auf 1,9 verringert.

Erweitert seine Geschäftsführung

Herr Dr. Thomas Altenseuer wurde im Juli 2022 zum weiteren Geschäftsführer der Klöpferholz GmbH & Co. KG bestellt. Er leitet das Unternehmen jetzt gemeinsam mit Herrn Manfred Meyer und Herrn Uwe Thielemann.

Dr. Thomas Altenseuer war zu Jahresbeginn als Generalbevollmächtigter in die Klöpferholz Gruppe eingetreten. Die ihm übertragenen Aufgaben führt er nun in seiner neuen Position fort – mit Fokus auf die Ressorts Finanzierung, IT, Controlling, Prozesse, Technischer Einkauf und Logistik. »Ich habe großen Respekt vor den Werten eines Familienunternehmens. Diese Wertschätzung wird meine Zusammenarbeit mit Klöpfer maßgeblich prägen«, so Altenseuer. Der promovierte Diplom-Kaufmann und Industriekaufmann zeichnet sich durch große Managementkompetenz aus, die er unter anderem in zahlreichen Funktionen in mittelständischen Unternehmen verschiedenster Branchen erworben hat. Seit 2005 ist Dr. Altenseuer Inhaber und Geschäftsführer der Gesellschaft für Unternehmens- und Personalberatung.

Im Juni 2022 war bereits Uwe Thielemann, seit 2016 Prokurist bei Klöpferholz, neben dem bisherigen Alleingeschäftsführer Manfred Meyer in die Klöpferholz Geschäftsführung berufen worden. In dieser Funktion verantwortet Herr Thielemann die Bereiche Finanzbuchhaltung, Personalservices, Versicherungen, Steuern sowie die Rechtsangelegenheiten des Unternehmens.

Manfred Meyer agiert ab sofort als Sprecher der Geschäftsführung und leitet die Geschäftsfelder Vertrieb, E-Commerce, Einkauf, Marketing und HRPersonalentwicklung. „Wir sind überzeugt davon, dass Klöpfer mit der erweiterten Geschäftsführung noch erfolgreicher am Markt agieren wird«, erläutert Meyer, der seit 2016 Klöpferholz Geschäftsführer ist. Aktuellste Ergebnisse untermauern die hervorragenden Wachstumsperspektiven des Unternehmens – mit einem Gesamtumsatz von 330 Mio. Euro im Jahr 2021 und damit einer Steigerung von rund 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Die Geschäftsführung ist hervorragend aufgestellt für die vielschichtigen Herausforderungen dieser Zeit.“

Die Grundlagen für den Ausbau seiner Marktführerschaft und das Erreichen der langfristigen Wachstumsziele hat Klöpferholz bereits in den letzten Jahren durch Umstrukturierungen im Rahmen seines Leistungslagerkonzepts sowie Investitionen in umfangreiche Modernisierung geschaffen. „Klöpferholz ist eines der führenden Holzhandelsunternehmen Deutschlands und als solches werden wir es auch zukünftig systematisch weiterentwickeln“, erklärt Meyer. „Wir setzen unsere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in Einkauf, Logistik und Vertrieb konsequent fort, mit der Weiterentwicklung unserer Leistungslager und Ausstellungen sowie der fortlaufenden Optimierung von Onlineshop und ERPSystem.“

Gehört zu Bayerns besten Unternehmen

Die Einhell Germany AG zählt zu den wachstumsstärksten mittelständischen Firmen in Bayern. Das führende Unternehmen für Werkzeuge und Gartengeräte wurde im Rahmen von „Bayerns Best 50“ als Preisträger ausgezeichnet. Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpräsident und Wirtschaftsminister, überreichte die Auszeichnung am 26. Juli 2022 persönlich in Schloss Schleißheim.

Bereits zum zweiten Mal wurde der bayerische Werkzeug- und Gartengerätehersteller Einhell mit der Auszeichnung „Bayerns Best 50“ prämiert und gehört damit zu den 50 wachstumsstärksten mittelständischen Unternehmen in Bayern. Der begehrte Preis wird vom Bayerischen Wirtschaftsministerium seit 2002 an mittelständische Unternehmen mit Sitz in Bayern für ihre herausragende Performance vergeben. Die diesjährigen Preisträger wurden von der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Mazars GmbH & Co. KG als unabhängigen Juror nach objektiven Kriterien ermittelt.

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger würdigte die Leistung des Unternehmens und überreichte gleichzeitig den begehrten weißen „Bayerischen Wachstumslöwen“ an Andreas Kroiss, Vorstandsvorsitzender der Einhell Germany AG. „Dass wir in diesem Jahr zu den 50 wachstumsstärksten bayerischen Unternehmen zählen, erfüllt uns mit Stolz“, sagte Einhell CEO Andreas Kroiss bei der Entgegennahme des Bayerischen Wachstumslöwen. „Die Auszeichnung ist vor allem ein wertschätzendes Zeichen für die mehr als 2.000 Mitarbeitenden von Einhell. Die Fachkompetenz, individuelle Leistungsbereitschaft und der starke Zusammenhalt gehören zu den Grundsäulen für unseren Erfolg. Wir freuen uns sehr darüber und sehen die Auszeichnung als Ansporn, auch weiterhin unser Bestes zu geben und zu den Besten zu gehören.“

Sowohl im Umsatz, als auch beim Ertrag konnte die Einhell Germany AG in den vergangenen Jahren ein überdurchschnittlich hohes Wachstum verzeichnen und die Vorjahreswerte deutlich übertreffen. Der Konzernumsatz legte in 2021 um 28 Prozent auf 927 Millionen Euro zu. Der Gewinn vor Steuern stieg um 45 Prozent. Stärkste Basis des anhaltenden Geschäftserfolgs ist die Akku-Plattform „Power X-Change“, mit der Einhell das kompetenteste Akkusystem für Heimwerker und Hobbygärtner am Markt bietet.

Weiterhin spiegelt der starke Auftritt in den Baumärkten und in den E-Commerce Kanälen das nachhaltige Wachstum des Unternehmens wider. Auch die strategischen Marketingaktivitäten wie die Partnerschaft mit dem FC Bayern München und die internationale TV-Kampagne zahlen in das Wachstum der Marke ein.

Der Mittelstandspreis wird an Unternehmen vergeben, die sich als besonders wachstumsstark erwiesen haben und die Zahl ihrer Mitarbeiter und ihren Umsatz überdurchschnittlich steigern konnten. Sie leben Unternehmertum, übernehmen Verantwortung und schaffen die Arbeitsplätze, die die Grundlage für den hohen Lebensstandard in Bayern bilden. Um diese Leistung anzuerkennen, ehrt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie die 50 wachstumsstärksten mittelständischen Unternehmen mit der Auszeichnung „Bayerns Best 50“.

Schließt Geschäftsjahr mit 4,23 Mrd. Euro Umsatz in herausforderndem Umfeld

Die Egger Unternehmensgruppe schließt ihr Geschäftsjahr 2021/2022 in ausnehmend herausfordernden Zeiten: Die andauernde Corona-Pandemie sowie die dramatischen Entwicklungen in der Ukraine wirken sich massiv auf die globalen Energie- und Rohstoffmärkte aus. Die Produktnachfrage war hoch und schlägt sich in den Finanzzahlen nieder.

Egger berichtet für das Geschäftsjahr 2021/2022 eine deutlich positive Entwicklung der wesentlichen Kennzahlen: So wurde ein gruppenweiter Umsatz von 4.234,3 Mio. EUR (+37,4 Prozent zum Vorjahr) und ein EBITDA von 877,5 Mio. EUR (+41,0% zum Vorjahr) erwirtschaftet. Die EBITDA-Marge liegt stabil bei 20,7 Prozent (Vorjahr: 20,2 Prozent), die Eigenkapitalquote liegt mit 50,9 Prozent über dem Vorjahreswert von 42,0 Prozent. „Diese Ergebnissteigerung zeigt, dass wir einerseits die Herausforderungen der nach wie vor anhaltenden Pandemie gut bewältigt und zugleich die sich in unserer Branche ergebenden Chancen sehr gut genützt haben“, so Thomas Leissing, Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung und Sprecher der Gruppenleitung.

Egger produzierte in den vergangenen Monaten Rekordmengen und bedient damit die starke Kundennachfrage. Mit 10,5 Mio. Kubikmeter Holzwerkstoffen und Schnittholz verzeichnet die Unternehmensgruppe einen Produktionshöchststand. „Die positive Entwicklung in diesem herausforderndem Umfeld verdanken wir vor allem unseren rund 10.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so die Gruppenleitung unisono.

Die Egger Gruppe verzeichnet Umsatzzuwächse in allen Produktbereichen. Diese ergeben sich aus drei Hauptfaktoren: Das positive Marktumfeld für Säge- und Bauprodukte, vor allem am nordamerikanischen Markt, Mengensteigerungen, vor allem durch die neuesten Werke in Biskupiec (PL) und Lexington, NC (US) und die durch Kostendruck notwendigen Preissteigerungen.

Von allen Produktbereichen erzielte der Bereich Decorative Products (Produkte für den Möbel- und Innenausbau) mit 76,9% den größten Umsatzanteil und liegt mit 3.473,4 Mio. EUR um +36,6 Prozent über dem Vorjahr. Die Division Flooring Products liegt mit 506,9 Mio. EUR um +13,4 Prozent über dem Vorjahr. Mit 534,7 Mio. EUR (+62,7 Prozent) schließt die Division Building Products das Geschäftsjahr 2021/2022.

Alle Details zum Geschäftsjahr 2021/2022 können im Jahresfinanzbericht unter www.egger.com/credit-relations eingesehen werden.

Insgesamt investierte die Unternehmensgruppe im letzten Geschäftsjahr 293,6 Mio. EUR in ihre Produktionsstandorte. Ein großer Anteil der Wachstumsinvestitionen (194,5 Mio. EUR) entfiel auf den Ausbau des Stammsitzes in St. Johann in Tirol (AT). Der Großteil der Investitionen unterstützt das Ziel, mittels Recycling, Prozessoptimierung und Innovationen die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Äußerst herausfordernd gestaltet sich die Situation auf den globalen Rohstoffmärkten. Die Geschehnisse in der Ukraine und deren Auswirkungen auf die globalen Handelsströme führen aktuell zu einer weiteren massiven Verschärfung der Verfügbarkeiten sowie der Preisdynamik am Rohstoffmarkt. Egger verzeichnet zudem einen enormen Energie- und Transportkostenanstieg. Die zunehmende Nachfrage nach Holz, dem wichtigsten Rohstoff für den Holzwerkstoffproduzenten, führt zu zusätzlichem Kostendruck.

Zum Ende des Geschäftsjahres zeichnete sich die dramatische Entwicklung in der Ukraine ab. EGGER ist mit zwei Werken in Russland vertreten. Beide Werke produzieren unter Einhaltung aller EU-Sanktionen für wirtschaftliche Beziehungen zwischen den für Egger relevanten EU-Ländern und Russland weiter. Dafür wurde eine strikte Compliance-Struktur und ein Programm zur Einhaltung der EU-Sanktionen eingerichtet. Die in Russland produzierten Holzwerkstoffe werden vor allem vor Ort sowie in den angrenzenden sogenannten Stan-Staaten verkauft.

Neubesetzung der EGGER Gruppenleitung

Im aktuellen Geschäftsjahr formiert sich das oberste Führungsgremium des Holzwerkstoffherstellers neu: Walter Schiegl trat nach mehr als 20 Jahren aus der Gruppenleitung aus und wird ab Herbst das Aufsichtsratsmandat von Michael Egger übernehmen und so die strategische Ausrichtung der Egger Gruppe auch künftig mitgestalten. Michael Egger feiert Ende August seinen 75. Geburtstag und wird sich anschließend aus dem strategischen Gremium zurückziehen. Die Position von Walter Schiegl als verantwortlicher Gruppenleiter für Technik/Produktion übernimmt Hannes Mitterweissacher. Frank Bölling ergänzt die Gruppenleitung und verantwortet den Bereich Logistik. Egger reagiert damit auf die Potenziale und Entwicklungen im Bereich der internen und externen Logistik. Ebenso wird nach vielen Jahren wieder ein Vertreter der Familie Egger im operativen Management der Egger Gruppe tätig sein: Michael Egger jun. übernimmt die Agenden Marketing/Vertrieb von Ulrich Bühler, welcher künftig Michael Egger jun. mit seiner langjährigen Erfahrung und Expertise begleiten wird.

Gemeinsam mit Thomas Leissing und Michael Egger jun. bilden Hannes Mitterweissacher und Frank Bölling somit das neue Management-Team der Egger Gruppe.

Gedämpfte Erwartungen für das Geschäftsjahr 2022/2023

Die Krise in der Ukraine, die volatilen Rohstoffmärkte, die unsichere Energieversorgung, die fortdauernde Corona-Pandemie und die steigende Inflation sind Faktoren, die die Ergebniserwartungen der Egger Gruppe für das kommende Geschäftsjahr dämpfen. „Zudem ergeben sich für uns Unsicherheiten aus der Währungsentwicklung in Russland, Argentinien und der Türkei. Diese Gemengelage gestaltet eine Vorausschau für die nächsten Monate durchaus schwierig“, so Thomas Leissing.

Für die gesamte Egger Gruppe ist der Ausblick in der Umsatzentwicklung gedämpft. Die anhaltend hohen Rohstoff- und Energiekosten werden weiterhin zu einem hohen Preisniveau der Produkte führen. Auch wenn die Aussichten aktuell trüb sind, bei Egger hält man an der Unternehmensstrategie fest und setzt das stabile Wachstum aus eigener Kraft fort. „Wir konzentrieren uns weiterhin auf ein vielfältiges Produktportfolio und Innovationen für unsere Kunden, tätigen Investitionen in zusätzliche Veredelungskapazitäten sowie in die Verbesserung der Rohstoff- und Energiesituation und pflegen unsere langfristigen Lieferbeziehungen mit Kunden und Lieferanten“, so Thomas Leissing.

Erste „Experience Days“ ein voller Erfolg

Der auf Möbel und Inneneinrichtung spezialisierte Unternehmensverbund Schneeweiss Interior veranstaltete vom 22. bis 24. Juni 2022 erstmalig die „Experience Days“. Der dreitägige Mix aus Vorträgen, Produktschau, Einblicken in die Produktion und vor allem Austausch im „Experience Center“ am Standort Kippenheim kam bei den Gästen bestens an.

Der Name „Experience Days“ war Programm: Raum für Begegnung und Austausch bieten, die eigenen Produkte und die eigene langjährige Erfahrung zum Erlebnis machen, die Köpfe hinter den Designs vorstellen und Spaß machen. Das alles waren die Ziele der ersten „Experience Days“ von Schneeweiss Interior. „Nachdem in den vergangen zwei Jahren Meetings und Messen in digitalen Plattformen stattfinden mussten, wollten wir eine Veranstaltung realisieren, die eben keine klassische Hausmesse ist, sondern viel mehr ein bleibendes Erlebnis hinterlässt“, erklärt Alexander Gut, Geschäftsführer der Schneeweiss GmbH. Dazu wurde fast jeder Quadratmeter des Firmengeländes rund um das Experience Center und die Produktion genutzt.

Die Werksführung bot mehr als spannende Einblicke hinter die Kulissen: Die Gäste konnten selbst in der Stuhlfertigung Hand anlegen und Schritt für Schritt erleben, wie ein Stuhl entsteht:

Erste Station war die Stuhlgestellfertigung, wo Stahlrohre gebogen und zu Stuhlgestellen verschweißt werden. Von dort ging es zur Pulver-Beschichtung. Nächste Station war die Schichtholzbearbeitung, wo die Sitzschalenrohlinge gefräst und geschliffen werden. Die Teilnehmenden brachten ihren vorbereiteten Schalenrohling zur automatisierten Lackieranlage, wo Beize aufgetragen wurde. Im Anschluss daran erledigten die Gäste in der Stuhlendmontage die letzten Arbeitsschritte zum fertigen Stuhl: das Einschlagen der Stuhlgleiter sowie das Verschrauben von Schale und Gestell.

So konnten die Teilnehmer:innen mit eigenen Augen und Händen erfahren, was Schneeweiss Interior als Manufaktur ausmacht: „Die Besucher:innen hier bei uns vor Ort zu haben, sie abzuholen und Ihnen die gesamte Wertschöpfungskette zu verdeutlichen, ist eine großartige Gelegenheit für uns gewesen“, so Alexander Allgaier, Geschäftsführer der Hiller Objektmöbel GmbH.

Das 2020 eröffnete „Experience Center“ war Showroom und mehr: Hier bekamen die Gäste Möbel-Ensembles der Bereiche „Öffentlicher Raum“ (Public Area), „Bildung“ (Education), „Gesundheit“ (Health Care), „Gastronomie & Hotellerie“ (Hospitality) und „Geschäftsräumlichkeiten“ (Business Spaces) präsentiert.

Anschließend konnten die Gäste in der Action Area Möbel selbst ausprobieren: Tische und Stühle luden zum Essen und Trinken ein oder bequeme Lounge-Sessel zum entspannten Kennenlernen und Austausch. „Wir sind kein Museum. Unsere Produkte auf der Präsentationsfläche sind dafür da, um benutzt zu werden. An einem normalen Arbeitstag findet hier im Experience Center die Mittagspause der Kolleg:innen statt“, betont Alexander Gut.

Bei aller Moderne gab es auch einen Verweis auf die lange Tradition von Schneeweiss Interior und klassische Handwerkskunst: Die Gäste konnten live erleben, wie ein Handwerker traditionelle Schwalbenschwanzverzinkungen stemmte. Die dabei entstandenen drei kleinen Massivholzhocker wurden unter den Gästen verlost.

Renommierte Designer wie Martin Ballendat, Daniel Korb und Martin Mostböck gaben, begleitet von Product Manager und In-House-Designer Dimitri Riffel, in Vorträgen und im persönlichen Gespräch Einblicke in Ihre Arbeit. Die Firmen Resopal GmbH, Wagner Systems GmbH und Wegscheider Office Solutions GmbH flankierten dies mit eigenen, spannenden Vorträgen.

Ein Abendprogramm mit regionalen Gaumenfreuden und guter Musik rundeten die Veranstaltung ab und luden zum Verweilen und Austausch ein.