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Autor: Möbelfertigung

Zwei Mal mit DGM-Emissionslabel der Klasse A

Gleich für zwei DGM-Emissionslabel hat sich das Unternehmen Lück aus Bocholt von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) zertifizieren lassen. Wobei der münsterländische Hersteller sowohl im Bereich „Sitzmöbel“ als auch bei „Betten“ die beste Emissionsklasse A erreichte.

Lück ist als führender Hersteller von patentierten Füllmaterialien und Bezügen für Bett und Polsterwaren sowie Produzent und Lieferant hochwertiger Polstermöbel, Kissen, Matratzen, Steppartikel und Decken seit 2019 Mitglied in der DGM. Durch den Erwerb der Markenrechte des Polstermöbelherstellers Ewald Schillig 2018 ist Lück auch Produzent dieser Möbelmarke. Sonderanfertigungen wie etwa für Flugzeugsitze sowie Spezialmatratzen, Lagerungs- und Sitzkissen im Pflegebereich zählen ebenfalls zum Portfolio des Unternehmens, das Teil der internationalen Eurocomfort Group ist.

Durch die Zertifizierung mit dem DGM-Label, das von A bis D klassifiziert ist, bietet Lück Endverbrauchern eine wichtige Orientierungshilfe und Sicherheit beim Möbelkauf, zumal der Hersteller für die Emissionsklasse A die Vorgaben für die strengsten Grenzwerte erfüllt.

Unterstützung für angehende Meister

Österreichs führender Lackhersteller Adler steht Tischlern und Schreinern im gesamten deutschsprachigen Raum als verlässlicher Partner zur Seite – ein Lackier-Leben lang. Und zwar nicht nur, was das Material betrifft, sondern vor allem auch mit hilfreicher Praxisunterstützung, fachkundigem Expertenwissen und umfassendem Service. Schon in der Berufsschule wird mit Vorträgen und Kursen die erste Lack-Liebe geweckt und spätestens bei der Ausbildung zum Meister (bzw. zum Fertigungsspezialisten in der Schweiz) kommt es dann zum Wiedersehen. „Bei fast allen Meisterkursen bieten wir ein Oberflächenmodul an“, schildert Mario Menghin, der diese erfüllende Aufgabe in Österreich übernimmt. In Norddeutschland ist es Manuel Mathes, der die Beschichtungsherzen höherschlagen lässt, in der Schweiz Marco Dossenbach und in Süddeutschland Hans-Peter Thaler.

Mano Bakhtiari ist neuer Geschäftsführer

Es war nur ein kurzes Intermezzo. Ende April 2021 hatte die Bravat Gruppe aus Asien Rational Einbauküchen übernommen und Janusz Palarczyk als Geschäftsführer sowie Dogan Yalin als General Manager mit der Leitung beauftragt. Jetzt sind beide beim Küchenhersteller Geschichte.

Seit Juli hat Mano Bakhtiari die Position des Geschäftsführers bei der Rational Einbauküchen Solutions übernommen, teilte Rational heute mit. Zudem das Ausscheiden von Janusz Palarczyk und Dogan Yalin aus der Geschäftsleitung mit Dank für ihren Einsatz und für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr sowie guten Wünschen für die Zukunft und weiterhin viel Erfolg.

Mano Bakhtiari ist CEO der IBP-Gruppe, einem global ausgerichteten Unternehmen, das die Entwicklung, Herstellung und Lieferung von Armaturen, Ventilen und Zubehör für die Sanitär- und HVACR-Industrie umfasst. Mit Hauptsitz in Großbritannien und europäischen Produktionsstätten bedient die IBP-Gruppe Märkte auf der ganzen Welt.

Den gemeisamen Eigentümern von Rational und der IBP-Gruppe ist der internationale Manager Mano Bakhtiari seit Jahren bekannt und genießt das vollste Vertrauen der Shareholder.

EHI

Stabiles Wachstum im Möbelhandel

Spätestens seit der Corona-Pandemie investieren die Deutschen wieder mehr in ihr Zuhause. Folglich boomt der Möbelhandel und kann sich über ein leichtes Umsatzplus freuen. Durchschnittlich 423 Euro gaben die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland im Jahr 2021 pro Kopf für Möbel aus. Da die stationären Möbelgeschäfte im Zuge des Lockdowns aber von Dezember 2020 bis März 2021 geschlossen bleiben mussten, verzeichnete auch der Handel mit online gekauften Möbeln ein entsprechendes Wachstum, so ein Ergebnis der aktuellen Studie „Möbel 2021“, die das EHI im Auftrag des Mittelstandsverbundes ZGV durchgeführt hat.

Umsatz mit Möbeln wächst
Der deutsche Möbelhandel ist in 2021 leicht gewachsen. So betrug der Umsatz mit Möbeln insgesamt 35,93 Mrd. Euro im Vergleich zu 35,36 Mrd. Euro in 2020. Davon gehen 72 Prozent (25,87 Mrd. Euro) auf den stationären Möbelfachhandel zurück. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet der Gesamtumsatz ein Zuwachs von 1,6 Prozent. Damit liegt der Möbelhandel ungefähr auf dem Niveau des gesamten Einzelhandels, der laut Handelsverband Deutschland (HDE) ein Plus von 1,5 Prozent verzeichnet.

Onlinehandel boomt
Der Kauf von Möbeln über das Internet erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Im vergangenen Jahr ist der Onlinehandel* mit Möbeln von 11,5 Prozent auf 13,1 Prozent gewachsen. Wurden 2020 noch 4,07 Mrd. Euro mit Möbeln im E-Commerce erwirtschaftet, betrug der Online-Umsatz 2021 bereits 4,72 Mrd. Euro.

Bei der Produktion von Möbeln konnten vor allem Küchenmöbel (um 2,1 Prozentpunkte auf 32,5 Prozent) und Büromöbel (um 1,0 Prozentpunkte auf 23,4 Prozent) zulegen, wohingegen Polstermöbel (5,9 Prozent) und Matratzen (4,4 Prozent) stabil blieben. Sonstige Möbel (u.a. Möbelteile, Wohnmöbel und Kleinmöbel) verloren 3,1 Prozentpunkte, haben mit 33,8 Prozent aber weiterhin den größten Produktionsanteil.

*inkl. des sinkenden Anteils des klassischen Kataloghandels und des Teleshopping-Geschäfts

HMTX unterzeichnet neue i4F-Digitaldrucklizenz und kauft „Jupiter“-Linie

I4F, eine Unternehmensgruppe, die Patente und Technologien für die Bodenbelagsindustrie anbietet, gab bekannt, dass die in den USA ansässige HMTX Industries eine neue I4F-Lizenz für Digitaldrucktechnologien unterzeichnet und eine Hymmen „Jupiter“ Digitaldrucklinie erworben hat. Es wird die erste Hymmen-Digitaldruckanlage in China sein, dort produziert HMTX. Die innovativen, nachhaltigen und sozial verantwortlichen Bodenbelagsprodukte von HMTX werden dort in naher Zukunft mit der Print-to-Board-Linie (Direktdruck auf Platte) Hymmen „Jupiter JPT-C“ hergestellt. I4F lizenziert die weltweit fortschrittlichsten Digitaldrucktechnologien und bietet exklusiven Zugang zu allen Hymmen-Digitaldrucktechnologien.

HMTX Industries ist ein globales Unternehmen für Bodenbeläge aus neuen Materialien, das eine Vielzahl von Unternehmen der Bau- und Renovierungsmärkte bedient. Zu den HMTX-Unternehmen und -Marken gehören „Halstead“, „Metroflor“, „Teknoflor“, „Aspecta“ und „Allure“.

Der Erwerb der neuen Digitaldrucklinie von Hymmen ist ein wichtiger Baustein in der digitalen Transformation, die HMTX strategisch verfolgt. Die Produkte, die auf der „Jupiter“ gefertigt werden, sollen unter anderem im „Create-Visualize-Realize“-Zentrum der Gruppe zu sehen sein, das HMTX demnächst am amerikanischen Hauptsitz in Norwalk, Connecticut eröffnet.

Hymmen entwickelte die „Jupiter JPT-C Print-to-Board“-Linien für die industrielle Produktion im Dreischichtbetrieb und bietet eine intelligente und hochpräzise Passergenauigkeit. Ein Höchstmaß an Farbstabilität und Druckqualität bei Druckgeschwindigkeiten von 25 bis zu 50 Metern pro Minute ist kein Problem. HMTX hat sich für den 8-Farbendruck mit „DLEplus“-Technologie unter Verwendung von digital druckbaren Strukturlacken entschieden.

Laut Hymmen wird der Digitaldruck für die Entwicklung neuer Fußbodenprodukte eine entscheidende Rolle spielen, da er höchste Flexibilität für Design und Struktur bietet und auf eine Vielzahl von Materialien anwendbar ist. Mit der Digitaldrucktechnologie kann deutlich schneller auf aktuelle Marktanforderungen regiert werden. Die hohe Design- und Dekorflexibilität ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im Bereich der Fußbodenbeläge.

Harlan Stone, CEO von HMTX, sagt: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, der innovativste Hersteller von neuen Bodenbelagsprodukten zu sein. Die Entscheidung, auf digital gedruckte Produkte umzusteigen, leistet dabei den größten Beitrag, um dieses Ziel zu erreichen. Die Markteinführungszeit der Produkte wird von sechs Monaten auf sechs Tage reduziert. Ich denke, das sagt einfach alles. I4F ist seit langem unser bevorzugter Technologiepartner und unterstützt uns auch jetzt auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Innovationsführerschaft.“

Übernimmt Ende September die HZD – Druckguss Havelland GmbH

Die Lehmann-Gruppe aus Minden übernimmt zum 30. September 2022 die HZD – Druckguss Havelland GmbH. Als Investor tritt das Gruppenunternehmen Möbelschlossfabrik Brandenburg GmbH & Co.KG auf. Die räumliche Nähe beider Unternehmen zueinander ermöglicht eine schnelle Integration der HZD in die operativen und administrativen Prozesse der Gruppe.

Die ausschließlich in Deutschland fertigende Lehmann-Gruppe, Spezialist für die Entwicklung und Herstellung von Schließsystemen für Behälter und Möbel, hat ihre Lieferkette in den vergangenen Jahren immer stärker insgesamt oder auch in Teilbereichen anderen Interessenten geöffnet. Die Zusammenführung des technischen Know-hows der Lehmann-Gruppe, besonders der Goldin Druckguss GmbH & Co.KG mit der seit Jahrzehnten am Markt operierenden HZD stärkt die Kompetenz aller Unternehmen und wirkt sich positiv auf das Leistungsangebot für Bestandskunden und Interessenten aus. Sämtliche Kundenbeziehungen und -verpflichtungen von HZD werden beibehalten und auch in Zukunft zuverlässig und vollumfänglich bedient und ausgebaut.

Lehmann gilt nach eigenen Angaben als einer der führenden europäischen Hersteller von mechanischen und elektronischen Schließsystemen für die Möbelindustrie. Mit rund 330 Mitarbeitern entwickelt und produziert das Unternehmen an drei Standorten in Deutschland. Die Produktionsprozesse einschließlich ihrer hohen Fertigungstiefe verteilen sich am Standort Minden auf die Gießerei, Werkzeug- und Maschinenbau sowie die Oberflächenbearbeitung. Die Schließzylinder und Schlüssel sowie die elektronischen Schlosssysteme werden in Minden entwickelt und gefertigt. Die Schlösserfertigung mit deren Oberflächenbearbeitung erfolgt am Standort Brandenburg an der Havel. Außer in Deutschland beliefert der Schlossspezialist Kunden in der Möbel herstellenden Industrie in über 60 Ländern in allen fünf Kontinenten.

Die HZD ist seit mehr als 30 Jahren ein zuverlässiger Partner für anspruchsvolle Zink-Druckgusserzeugnisse. Sie fertigt von einfachen Baubeschlagteilen bis hin zu anspruchsvollen Oberflächenteilen, die außerhalb der HZD veredelt werden. Die Produktionskapazität ist verteilt auf 20 moderne Warmkammer-Druckgießmaschinen mit einer Schließkraft von 7,5 Tonnen bis 200 Tonnen. HZD ist spezialisiert auf Präzisionsdruckguss wie auch Dünnwanddruckguss. Eine Weiterverarbeitung bis hin zu fertigen Baugruppen wird angeboten. Insgesamt rund 70 erfahrene Mitarbeiter stellen das technische Knowhow sicher und werden den Kunden auch weiterhin mit ihrem Engagement zur Verfügung stehen.

Als Grundsatz gilt, dass beide Betriebe erhalten bleiben und damit eine Redundanz innerhalb der Gruppe gewährleistet ist. Lehmann-Geschäftsführer Sönke Schlüter betont, dass gerade in der heutigen Zeit das Business Continuity Management eine immer größere Bedeutung einnimmt. Die jetzt erfolgte Akquisition ermöglicht auch im Bereich Guss eine fast vollständige Redundanz zwischen den Standorten der Lehmann-Gruppe. Die Schwerpunkte beider Betriebe waren bisher anders gesetzt. Der Austausch und die Zusammenarbeit werden die Gießkompetenz jeder einzelnen Gesellschaft sowie der Gruppe insgesamt deutlich erhöhen. Die Übernahme der HZD in die Lehmann-Gruppe schließt darüber hinaus Lücken im Angebotsgefüge von der Einstiegsstufe bis hin zum Premiumsegment.

Die Engineering Leistungen von Lehmann werden in allen Bereichen für die HZD und ihre Kunden eingesetzt. Dazu gehören auch die Konstruktion sowie der moderne Werkzeugbau, der sowohl intern als auch für externe Kunden Werkzeuge für Druckguss-, Spritzgussgießereien und Formwerkzeuge herstellt. Gleichzeitig erlaubt die gerade neu gebaute Trommelgalvanik in Minden eine technologisch hochwertige und nachhaltig produzierte Oberfläche. Durch das schlanke Lehmann Produktionssystem werden den Kunden hohe Flexibilität und kurze Lieferzeiten im partnerschaftlichen und offenen Miteinander gewährleistet.

Über die Übernahmekonditionen vereinbarten beide Partner Stillschweigen. Zu Umsatz- und Ergebniszahlen äußert sich Lehmann als mittelständisches Familienunternehmen grundsätzlich nicht.

Jürgen Schröer zurück in der Geschäftsführung

Knapp acht Monate nach der letzten Veränderung im Vorstand hat sich die Robert Bürkle GmbH erneut neu aufgestellt. Und zwar mit einem bekannten Gesicht in der Führungsetage: Seit dem 1. Juni 2022 ist Dipl.-Ing. Jürgen Schröer wieder CEO bei Bürkle. Schröer war bereits von 2014 bis 2019 als CEO bei Bürkle aktiv. Von 2020 bis Ende Mai 2022 begleitete er das Unternehmen als Beiratsvorsitzender. Neben seinen Aufgaben als CEO verantwortet Schröer als COO auch die operative Leitung der Unternehmensgruppe. Neuer Geschäftsführer Finanzen (CFO) ist Frank Gollwitzer.

„Mit Frank Gollwitzer konnten wir einen im projektorientierten Maschinen- und Anlagenbau erfahrenen Finanzer für uns gewinnen. Olaf Rohrbeck ist als erfolgreicher CSO / CTO weiterhin für Sales, Marketing und Technik verantwortlich. Er bringt seine umfassende Erfahrung in den komplexen internationalen Märkten in die weitere Optimierung unserer Wettbewerbsfähigkeit ein. Nach meinen Jahren als Beiratsvorsitzender freue ich mich, die operative Neuaufstellung unserer Firmengruppe aktiv zu gestalten“, kommentiert Schröer die Aufgaben der Geschäftsführung.

Ausgeschieden sind demnach Jan Sieckmann als CEO, Jürgen Müller als CFO und Olaf Hartwig als COO Produktion und Materialwirtschaft. Die drei hatten sich mit Olaf Rohrbeck seit Mitte Oktober 2021 die Geschäftsführung des Maschinenbauunternehmens geteilt.

Im Geschäftsjahr 2021 verbuchte Bürkle einen Rekordauftragseingang; Ende Mai dieses Jahres sogar den größten Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte. Die weltweit vier Produktionsstandorte arbeiten auf Hochtouren, heißt es in der jüngsten Pressemeldung aus Freudenstadt.

Wachstumsträger dabei sind unter anderem die erfolgreichen Photovoltaik-Laminatoren. Mit dieser innovativen Technologie trägt die Freudenstädter Unternehmensgruppe zur Energiewende in Europa und dem Ausbau erneuerbarer Energien bei. Auch in den weiteren Produktsegmenten wie beispielsweise Anlagen für die Dämmstoffindustrie, die Leiterplattenindustrie sowie die Holzwerkstoff- und Möbelindustrie übertreffen die aktuellen Geschäftszahlen die Erwartungen und Planungen.

Für die Zukunft stellt sich die Unternehmensgruppe noch agiler und flexibler auf. „Wir erarbeiten für jedes Technologie-Segment eine individuelle Wachstumsstrategie. Unsere Organisation fokussiert sich dabei klar auf ihr jeweiliges Geschäftsfeld. In allen für uns relevanten Marktsegmenten wollen wir die Führung erreichen“, setzt der alte und neue CEO als Leitlinie.

Zielsetzung ist es, auf die Bedürfnisse der höchst unterschiedlichen Märkte strategisch und operativ einzugehen. „In der Geschäftsleitung sind wir uns sicher, damit unsere Technologieführerschaft weiter ausbauen zu können. Die Leistungsstärke in allen Produktbereichen und klare Verantwortlichkeiten erschließen zusätzliche Wachstums- und Ergebnispotentiale“, betont Schröer.

Umwandlung in Palette CAD AG

Palette CAD, der Spezialist für Digitalisierung im Handwerk, leitet mit der Umwandlung von der GmbH zur AG das nächste Kapitel der Firmengeschichte ein. Mit Wirkung zum 25.07.2022 wurde das Stuttgarter Familienunternehmen nach über 27-jährigem Bestehen zur Palette CAD AG. Gründer und Eigentümer Dr.-Ing. Walter Zinser übergibt mit seinem Eintritt in den Ruhestand die Geschäfte an die vier Vorstände Dirk Böckstiegel, Elvis Grabic, Frank Kobs und Volker Zeller.

„Unser Erfolg und unser Wachstum am Markt zeigen uns, dass wir heute mehr denn je der richtungsweisende Digitalisierungspartner für das Handwerk sind. Jetzt bündeln wir unsere Kräfte für den nächsten Schritt in Richtung Zukunft des Handwerks“, begründet Walter Zinser die Umwandlung in eine AG. „Unser Erfolgsrezept war schon immer unsere Selbstständigkeit und Unabhängigkeit in unserer Arbeit. Dieser Pfeiler und das Familienunternehmen Palette CAD werden daher bestehen bleiben.“ Heute ist Zinser alleiniger Aktionär der Palette CAD AG und bleibt damit Firmeneigentümer. Gemeinsam mit seinen Töchtern Margarete Zinser und Dr. Caroline Zinser stellt er den Aufsichtsrat. „Gestalten wird die Zukunft des Unternehmens fortan ein bewährtes vierköpfiges Team. Vorstandvorsitzender Volker Zeller führt fortan den Bereich Organisation und Finanzen, Frank Kobs den Bereich Entwicklung und Support, Dirk Böckstiegel den Bereich Business Development und Export, Elvis Grabic den Bereich Vertrieb und Marketing“, stellt Zinser die neue Unternehmensspitze vor.

Alle vier Vorstandmitglieder blicken auf langjährige Tätigkeiten in Führungspositionen bei Palette CAD zurück und gestalteten die Unternehmensentwicklung bereits in der Vergangenheit wesentlich mit. Für die gemeinsame Unternehmensführung der Palette CAD AG benennen sie ambitionierte Pläne für die kommenden Geschäftsjahre: „Wir fokussieren uns verstärkt auf Kooperationen mit Großhändlern und der Industrie, um in neue Märkte vorzudringen und insbesondere unsere Internationalisierung voranzutreiben“, beschreibt Dirk Böckstiegel die Marschrichtung für das Business Development. „Wir stärken unser europaweites Wachstum nachhaltig und werden dieses Ziel als Palette CAD AG organisch erreichen und zentral steuern.“

Mit Ursprung in der Kachelofen- und Kaminbranche ist Palette CAD heute eine etablierte Größe in sämtlichen Segmenten des Möbel- und Innenausbaus. Vom Schreinerhandwerk über die Badplanung und das Fliesenhandwerk bis zu Innenarchitektur und Objekteinrichtung vertrauen heute über 16.000 Betriebe aus 54 Ländern auf die Stuttgarter 3D-Software.

Als Vorstand des Bereichs Vertrieb und Marketing steht für Elvis Grabic die Marktposition in eben diesen Branchensegmenten im Fokus: „Als Innovationsführer wahren wir unsere Marktstellung in vielen Bereichen des Handwerks, in anderen Segmenten wollen wir unsere Marke erfolgreich ausbauen. Unser Anspruch war immer – und wird es mit Blick in die Zukunft noch stärker werden – das beste Produkt für die Bedarfe unserer Anwenderinnen und Anwender zu bieten. In Anbetracht des zunehmenden Fachkräftemangels im Handwerk stehen daher effiziente, digitale Prozesse stets im Vordergrund unserer Lösungen.“

Über die vergangenen Jahre wurde die Leistung des Unternehmens mit der Präsentations-Software Palette Showroom, der CAM-Software Palette CAM und dem Online-Konfigurator Palette Home schrittweise umfassender.

Als Vorstand für den Bereich Entwicklung und Support, ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produktwelt für Frank Kobs entscheidend für die Gewährleistung durchgängig digitaler Arbeitsprozess im Handwerk: „Perspektivisch wird das Stichwort Datendurchgängigkeit am Markt weiter an Bedeutung gewinnen. Daher sind für uns Partnerschaften in der Branche noch wichtiger, um diese Datendurchgängigkeit und damit verbundene reibungslose Schnittstellen zu ERP-Systemen und anderer Branchensoftware zu realisieren. Auch die Palette Cloud wird in diesem Zusammenhang verstärkt in den Mittelpunkt rücken und alle Bereiche der digitalen Planung und Zusammenarbeit zunehmend vereinfachen.“

Die Vorsätze für die technologische sowie wirtschaftliche Weiterentwicklung der Palette CAD AG stellen erhöhte Anforderungen an das Personalmanagement und die Unternehmensorganisation, welche für Vorstandsvorsitzenden und Verantwortlichen für Organisation und Finanzen Volker Zeller im Mittelpunkt stehen: „Für mich sind die Erhaltung unseres Führungsstils und unseres Firmenleitbilds von zentraler Bedeutung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ihre persönliche Weiterentwicklung, ihr Spaß und ihre Motivation bei der Arbeit haben oberste Priorität. Das gilt natürlich auch für die zukünftige Belegschaft der Palette CAD AG. Denn wir suchen in vielen Bereichen auch weiterhin noch begeisterte und begabte Menschen, die gemeinsam mit uns die Digitalisierung im Handwerk auf eine neue Ebene bringen wollen“, schildert Volker Zeller den weiteren Kurs der Personalplanung der Palette CAD AG.

HDE

Allzeittief für Verbraucherstimmung

Gedämpfte Erwartungen: Nachdem das HDE-Konsumbarometer im Vormonat auf niedrigem Niveau stagnierte, stürzt der Index im August ab und erreicht einen neuen Allzeit-Tiefststand. Zurückzuführen ist die starke Eintrübung der Verbraucherstimmung insbesondere auf die in den vergangenen Wochen gewachsenen Unsicherheiten in der Energieversorgung und Energiepreisentwicklung. In den kommenden drei Monaten ist vor diesem Hintergrund mit Konsumzurückhaltung zu rechnen.

Bei der Anschaffungsneigung der Verbraucher:innen ist ein markanter Rückgang zu beobachten. Auch sie sinkt auf ein neues Allzeittief und trägt damit maßgeblich zum Einbruch des HDE-Konsumbarometers bei. Angesichts der anhaltend hohen Inflationsrate sowie der in ihrer Höhe nicht absehbaren Nebenkostennachzahlungen und -steigerungen ist der Blick auf Anschaffungen von Zurückhaltung geprägt. Hinzu kommt, dass sich die eigenen Einkommenserwartungen im Vergleich zum Vormonat verschlechtern und somit weniger Spielraum für Konsumaktivitäten oder den Ausbau von Ersparnissen besteht. Der noch vor einigen Monaten für möglich gehaltene Konsum-Boom bei Entspannung der Pandemie fällt somit aus.

Besorgt zeigen sich Unternehmen und Verbraucher:innen zudem wegen der medial, politisch und ökonomisch diskutierten Aussicht auf eine etwaige Rezession in Deutschland. Entsprechend pessimistisch beurteilen die Verbraucher:innen die gesamtwirtschaftliche Situation. Sowohl im Vergleich zum Juli als auch im Vergleich zum Vorjahresmonat gehen ihre Konjunkturerwartungen zurück. Etwas zuversichtlicher sind sie bei der Inflation und rechnen mit keinem weiteren Anstieg, sondern hoffen auf eine nachlassende Dynamik bei den Preissteigerungen.

In der Verschlechterung der Verbraucherstimmung spiegelt sich die derzeitige Verunsicherung der Verbraucher:innen wider. Die weitere Entwicklung des privaten Konsums ist angesichts der anhaltenden Krisen ungewiss und hängt von der geopolitischen Lage und ihren Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft sowie die Energieversorgung ab. In den nächsten Wochen ist von einer Konsumzurückhaltung auszugehen.