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Autor: Möbelfertigung

„Interzum“ 2023

Neo-Ökologie wird eines der Leitthemen

2023 geht die „Interzum“ als weltweit führende Leitmesse der Möbelzulieferer- und Interior Design-Industrie wieder an den Start. Mit modernen Materialien, herausragenden Designs und exklusiven Innovationen im Gepäck trifft sich die weltweite Branche wieder zum Face-to-Face Austausch in Köln, um Trends zu entwickeln, Inspirationen zu finden, Grenzen auszuloten und die Lebensräume von morgen zu gestalten. Mit ihrem neuen Claim „shaping the change“ unterstreicht die „Interzum“ ihre Funktion als Taktgeber für die Branche, um gemeinsam mit ihr die Zukunft neu zu gestalten.

Im neuen Denken der „Interzum“ müssen Leitmessen eine enorme Kraft entfalten, die über die Präsentation von Produktinnovationen weit hinausreicht. Sie können und müssen Themen, die die Gesellschaft bewegen, wie zum Beispiel Nachhaltigkeit, Klimaschutz, noch stärker akzentuieren, diskutieren und damit den Dialog vorantreiben. Für die Zukunft wird es für die Unternehmen entscheidend sein, den wirtschaftlichen Erfolg mit der gesellschaftlichen Verantwortung in Balance zu bringen. Klimaschutz und nachhaltiges Handeln, sind bei der Herstellung von innovativen Produkten von zentraler Bedeutung für den Konsumenten. Mit diesem Denken beschreitet die interzum einen neuen Weg, indem sie vom Content Mover zum Thought Leader wird.

In diesem Sinne wird das bestimmende Leitthema der „Interzum“ 2023 „Neo-Ökologie“ sein, denn der Klimawandel ist aus dem globalen Bewusstsein nicht mehr wegzudenken, und fast täglich werden mit durch beispielweise Dürren, Hitzeperioden oder Unwetter daran erinnert. Weltweite gesellschaftliche Bewegungen wie Fridays for Future machen nachhaltiges Handeln zur Grundlage einer neuen Identität. Nachhaltigkeit wird zu einem wachsenden Wirtschaftsfaktor.

Themen wie Ressourcenschonung, Smart Materials, erneuerbare Energien, Re- und Upcycling etc. zeichnen schon jetzt eine Entwicklung ab, dass viele Markenunternehmen ihre zukünftige Heimat weniger in einem bestimmten Sortiment als in einer Haltung sehen. Den Ausstellern und Besuchern der „Interzum“ bietet die Messe im kommenden Jahr genau die Plattform und Community, die zusammen diese Themen diskutiert und gemeinsame Lösungsansätze entwickelt.

Auch wenn die „Interzum“ ihren Leitanspruch neu definiert, steht das globale Business auch in veränderten Rahmenbedingungen im Fokus. Dafür steht eine Ausstellervielfalt, die so weltweit einzigartig ist und unter anderem von Hettich, Häfele, Blum und Vauth-Sagel über Schattdecor, Impress, Egger, Finsa als auch Kastamonu und Leggett & Platt / Global Systems Group und Atlanta Attachment bis zu Dürkopp Adler reicht. Damit schafft die „Interzum“ 2023 eine gute Ausgangsbasis, um an die gute Veranstaltung 2019 anzuknüpfen.

Mit rund 190.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche erwies sich die Messe damals als weltgrößtes Schaufenster für Oberflächen, Beschläge, Licht, Holzwerkstoffe sowie Komponenten für die Polstermöbelfertigung. Dabei konnte die Veranstaltung nicht nur bei den Ausstellern, sondern auch bei den Besuchern in puncto Internationalität deutlich zulegen.

Die „Interzum“ entwickelt aber nicht nur ihr Präsenzformat weiter, sondern denkt die Messe auch im Digitalen neu. Dabei soll die „Interzum @home“ 2021 für die Weiterentwicklung der digitalen Formate als erfolgreicher Case dienen. So wird die „Interzum“ 2023 einen hybriden Veranstaltungsansatz nutzen. Dabei wird die gewohnt starke physische Präsentation in Köln durch ein hoch attraktives Digitalevent ergänzt – und damit ein rundum einzigartiges Messeerlebnis erzeugen. In der Zukunft ist es aber das Ziel, auch die Phasen zwischen den Events zu orchestrieren und Messe zu einem always-on Erlebnis zu machen – mit der Event-Plattform interzum.com. Insgesamt entwickelt sich die „Interzum“ dann mit den beiden digitalen Zwillingen „Interzum @home“ (zur Messe) und der 365 Tage-Plattform interzum.com künftig noch mehr als der „place to be“ für die Branche.

„CIFF Guangzhou“

Sowohl live als auch online ein großer Erfolg

Die 49. „CIFF Guangzhou“ fand in zwei Phasen, vom 17. bis 20. Juli und vom 26. bis 29. Juli, im Canton Fair Complex in Guangzhou Pazhou statt. Dabei konnten konnten mehr als 2.500 Aussteller aus 23 Ländern und Regionen sowie 139.574 Fachbesucher auf einer Ausstellungsfläche von insgesamt 510.000 Quadratmetern begrüßt werden. Es fanden acht thematische Ausstellungen und über 130 Konferenzen und Foren statt.
Zum ersten Mal fand die „CIFF Guangzhou“ auch Online statt und verzeichnete 50,19 Millionen Besuche.

Die erste Phase war der Welt des Wohnens gewidmet: von der Wohnungseinrichtung und Dekoration für Innenräume bis zum Outdoor-Living.
Auf der „Home Furniture“ stellten bedeutende Unternehmen aus, darunter 70 Designmarken, die in den letzten fünf Jahren nicht an der „CIFF“ teilgenommen hatten.
Unter den zahlreichen Veranstaltungen interpretierte das „CMF-Trend Lab“ in diesem Zusammenhang die Markttrends in Form von vier Workshops: das „Digital Post-mankind Lab“ konzentrierte sich auf die virtuelle Wirtschaft und den digitalen Rahmen; das „Unbalance Lab“ entwickelte die Themen Wohlbefinden in der Post-Covid-Ära, die Innovation bei Lebensmitteln und den Fokus auf Nullemissionen; das „Nation Oriented Lab“ fokussierte auf Innovation im traditionellen Handwerk, die Neudefinition des orientalischen Geistes und die Aktivierung industrieller Materialien; das „Body Shaming Lab“ konzentrierte sich auf die wachsende Rolle der Frauen in der Wirtschaft und die daraus resultierenden Veränderungen in der Entscheidungsfindung der Verbraucher. An der „D2M Lab“, einer Plattform für den Austausch zwischen Designern und Herstellern, nahmen  rund 50 Designstudios aktiv teil.
Der Ausstellungsbereich „Homedecor & Hometextile“ präsentierte neue Trends zum Thema Innendekoration: Wohnaccessoires, Beleuchtungen, dekorative Elemente und künstliche Blumen für die Bereicherung jeder Art von Ambiente. Outdoor & Leisure beschäftigte sich mit dem Lebensstil im Freien und zeigte zunehmend ausgesuchte Lösungen für die Ausdehnung der Qualität und des Komforts auch auf den Außenbereich.

Die zweite Phase stellte die Arbeitswelt und öffentliche Räumlichkeiten sowie die für die Möbelindustrie erforderlichen Technologien in den Mittelpunkt.
„Office Show“ präsentierte führende Unternehmen der Branche mit intelligenten und nachhaltigen Lösungen für die Gestaltung von Arbeitsplätzen, die Produktivität, Wohlbefinden und Sicherheit verbessern. Viel Raum wurde auch den öffentlichen Gewerbeflächen, Gesundheits- und Senioreneinrichtungen sowie Schulen gewidmet.
„2030+ International Future Office“ (IFO ) mit dem Thema „Hyper Dimensions“ analysierte den Arbeitsplatz in den drei Dimensionen Zeit, Raum und Weisheit, um ein neues Modell der Arbeitsumgebung und neue Trends in der Büroausstattung zu erkunden.

An der gemeinsam von der „CIFF“ und der China National Furniture Association organisierten Designausstellung beteiligten sich renommierte Marken wie Steelcase, Koenig+Neurath, Lamex, Sitland, Magis, Estel, Rexite, Gan, Aurora, Sunon, Tom Dixon und Linak.
„CIFM/interzum guangzhou 2022“ bot den Besuchern ein vollständiges Angebot an Technologie und Halbfabrikaten für die Möbelindustrie. Renommierte chinesische und internationale Marken von Maschinen, Materialien, Oberflächen und Hardware gaben eine überzeugende Antwort auf die Bedürfnisse einer ständig wachsenden Industrie, die auf die innovativsten Lösungen zur Erzeugung von Qualität durch Produktionsoptimierung setzt.

Die nächste „CIFF Guangzhou“ findet vom 18. bis 21. sowie vom 28. bis 31. März 2023 statt.

Wichtige Positionen neu besetzt

Ab sofort verantwortet Andrea Hildwein verantwortet ab sofort die Marketing-Agenden des internationalen Büromöbelherstellers Bene. Zuletzt war die erfahrene Marketingexpertin Corporate Marketing Managerin bei Bene und folgt in ihrer neuen Position Florian Moritz, der sich neuen Herausforderungen widmet. Seit diesem Jahr ergänzt zudem Tara Catriona Bichler (33) als Corporate Communications Managerin das Marketingteam.

Bereits seit fünf Jahren ist die 43-jährige im Unternehmen tätig und prägte als Corporate Marketing Manager das Image von Bene entscheidend mit. In dieser Zeit verantwortete sie Projekte wie „The Future of Work Report“ und Produkteinführungen wie „Studio by Bene“. Nach ihrer Rückkehr aus der Karenz verantwortete sie das Marketing für das wegweisende Projekt „The Core by Bene – Wie eine Pandemie das Büro transformiert“.

„Mit ihrer Leidenschaft für Bene und gutes Design sowie ihrer weitreichenden Marketingexpertise wird Andrea Hildwein die Marke in Zukunft noch aktiver mitgestalten und vorantreiben. Es freut mich besonders, diese Position an eine langjährige Bene-Mitarbeiterin vergeben zu können“, so Michael Fried, Geschäftsführer Marketing & Innovation, HR und Sales.

„Ich bedanke mich für das Vertrauen. Bene ist ein wegweisendes Unternehmen in der Büromöbelindustrie. Es ist unsere Aufgabe, zukünftige Trends und Entwicklungen der Arbeitswelt zu verstehen, um unseren Kunden modernste Produkte und Dienstleistungen zu bieten. Aber nicht nur unsere Produkte müssen inspirierend sein, sondern auch unser Markenauftritt und unsere Kommunikation. Daher freue ich mich, gemeinsam mit meinem Team an innovativen Produkteinführungen, der internationalen Bekanntheit der Marke und der Neugestaltung unserer digitalen Kanäle zu arbeiten“, so Andrea Hildwein.

Vor ihrem Einstieg bei Bene war Hildwein als Marketing Managerin bei Western Union und als Account Executive bei Ogilvy tätig und sammelte dabei Erfahrung in den Bereichen Strategie, Markenpositionierung und Branding. Zusätzlich war sie Gründerin von „Inspiked“, einer Online-Kunstgalerie für Fotografie, Illustrationen und Design. Ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre absolvierte sie an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie an der Université Paris Dauphine.

Bereits seit Anfang des Jahres ist Tara Catriona Bichler Corporate Communications Managerin und Pressesprecherin bei Bene. Nach ihrem Corporate Communications Studium an der Universität von Amsterdam war sie als Consultant bei Grayling Austria in den Bereichen Corporate und Produkt-PR und Corporate Communications Professional bei McDonald’s Österreich tätig. Die erfahrene Kommunikationsexpertin ist für die internationale Pressearbeit, das Referenzmarketing, die Social-Media- und Nachhaltigkeitskommunikation zuständig. 

Bene investiert nicht nur in die nachhaltige und ressourcenschonende Produktion, sondern auch in das Wohlbefinden seiner rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese Bemühungen wurden im Juni 2022 mit der Auszeichnung „Great Place to Work“ honoriert. Damit zählt Bene zu den besten Arbeitgebern des Landes.

Innovative Recyclingtechnologien – auch für Matratzen

Immer noch landet viel zu viel Kunststoff im Abfall. Die Recyclingquote ist zwar in den vergangenen Jahren gestiegen, liegt aber weltweit weiterhin nur bei 14 Prozent. Dabei sind gebrauchte Kunststoffe eine wertvolle Ressource. Covestro will sich umfassend auf die Zirkularität ausrichten und dazu beitragen, sie zum globalen Leitprinzip zu machen. Dafür entwickelt das Unternehmen innovative Technologien, um Kunststoffe wiederzuverwenden und in den Wertschöpfungskreislauf zurückführen – oft in enger Zusammenarbeit mit Partnern.

Ziel einer neuen Kooperation mit dem Zürcher Taschenunternehmen Freitag ist die unbegrenzte Kreislaufführung von LKW-Planen, die auf thermoplastischen Polyurethanen (TPUs) von Covestro basieren. Nach dem Ende der Nutzungsdauer sollen die Planen vor allem chemisch recycelt und für neue Planen oder andere Produkte genutzt werden. Wichtig für den Erfolg des Projekts ist, dass die Planen ähnlich robust, langlebig und wasserabweisend wie die bisherigen Produkte sind. Bis zur Serienfertigung von Taschen aus den Planen rechnet Freitag noch mit ein paar Jahren, plant aber bereits in diesem Jahr, einen ersten Prototyp auf einen Lastwagen aufzuziehen.

Auf der Fachmesse „K“ Im Oktober stellt Covestro diese und eine Reihe weiterer Entwicklungen für ein sortenreines Recycling von gebrauchten Kunststoffen vor. Der bisherige Schwerpunkt des Unternehmens liegt im bewährten mechanischen (werkstofflichen) Recycling, bei dem der Kunststoff chemisch erhalten bleibt, und jüngeren Verfahren des chemischen Recyclings, bei dem die Polymermoleküle auf chemischem Wege aufgespalten werden. Weitere Technologien einer solchen rohstofflichen Aufarbeitung – vor allem enzymatische und pyrolytische – befinden sich in der Entwicklung.

Vor allem für Polycarbonate bietet sich das mechanische Recycling an. Zahlreiche entsprechende Produkte von Covestro sind bereits auf dem Markt, darunter Polycarbonat-Mischungen für IT-Anwendungen mit bis zu 75 Prozent recyceltem Material – neben Produkten auf Basis massenbilanzierter Rohstoffe. Um das Recycling zu erleichtern, setzt das Unternehmen verstärkt auf Monomateriallösungen für Endprodukte, die sich durch eine vereinfachte Stofftrennung auszeichnen. Außerdem werden neue Kunststoffprodukte von Anfang an so gestaltet, dass sie am Ende der Nutzungsdauer einfacher wieder aufbereitet werden können.

Polyurethane (PU) und andere duroplastische Produkte können meist nicht mechanisch recycelt werden. Hier bieten sich chemische Verfahren an. Covestro hat im Rahmen eines Forschungsprojekts mit Partnern eine innovative Technologie zur Rückgewinnung beider Kernrohstoffe aus PU-Matratzenschaum entwickelt. Dabei handelt es sich um Polyole und das Isocyanat TDI, die für die Herstellung von Matratzenschaum eingesetzt werden. Vom TDI wird dabei das Vorprodukt wieder gewonnen, beide Rohstoffe können nach Aufarbeitung wieder zur Herstellung neuen Schaums verwendet werden. In einer Pilotanlage am Standort Leverkusen werden die bisherigen Ergebnisse überprüft.

Um das Projekt voranzutreiben und Kreisläufe zu schließen, kooperiert Covestro mit Partnern aus der Chemie- und Recyclingbranche. Zusammen mit Interzero, einem europaweiten Serviceanbieter für Kreislauflösungen, das aus Alba Group entstanden ist, sollen Möglichkeiten für die Sammlung und Aufbereitung der Wertstoffe erschlossen werden. Diese sollen  schließlich für das chemische Recycling an Covestro gehen. Ein ähnliches Ziel verfolgt Covestro bei der Zusammenarbeit mit der französischen Umweltschutzorganisation Eco-mobilier, die sich auf die Sammlung und das Recycling von Altmöbeln spezialisiert hat.

Auch gebrauchte PU-Hartschäume, die für eine effiziente Wärmedämmung von Gebäuden und Kühlgeräten sorgten, sollten sich mittels Chemolyse oder auch Pyrolyse wieder in ihre Bestandteile zerlegen lassen. Diesem Ziel widmet sich das Forschungsprojekt „Circular Foam“ mit 22 Industriepartnern aus neun Ländern, das von Covestro koordiniert wird. Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft wollen im Laufe der kommenden vier Jahre ein umfassendes Lösungsmodell für das Abfallmanagement und Recycling solcher Schäume entwickeln.

Auch hier geht es um die Rückgewinnung beider ursprünglich eingesetzten Rohstoffe – von Polyolen und einem Amin, das als Vorprodukt für das Isocyanat MDI eingesetzt wird. Bei erfolgreicher Schließung des Stoffkreislaufs könnten in Europa ab 2040 jedes Jahr bis zu eine Million Tonnen Abfall, 2,9 Millionen Tonnen CO2-Emissionen und 150 Millionen Euro an Verbrennungskosten eingespart werden.

Nachwuchskräfte bereit zum Durchstarten

Am 1. August 2022 starteten 21 junge Frauen und Männer ins Berufsleben beim mittelständischen Familienunternehmen Remmers. Die dual Studierenden, angehenden Industriekaufleute, Chemielaborant:Innen, Mechatroniker sowie ein Kaufmann im E-Commerce und eine Jahrespraktikantin hatten bereits vor Ausbildungsbeginn im Juli die Gelegenheit sich im Rahmen eines Kennenlerntages untereinander kennenzulernen und kamen dementsprechend schnell wieder ins Gespräch. Der neue Ausbildungsjahrgang wurde direkt zu Beginn von Jürgen Jahn, Remmers Personalleiter, begrüßt und an der neuen Wirkungsstätte willkommen geheißen. Dabei gab er den motivierten Auszubildenden direkt wichtige Hinweise mit auf den Weg: „Unser Ziel ist es, euch bestmöglich zu fördern. Wir sind sehr stolz auf die jährlich überdurchschnittlichen Prüfungsergebnisse unserer Auszubildenden. Das erreichen wir gemeinsam nur durch eure Motivation, Energie, sowie die Betreuung und Unterstützung der Ausbilderinnen und Ausbilder. Die können nicht in eure Köpfe schauen, aber sind bei Gesprächsbedarf immer für euch da.“

Im Anschluss folgte die traditionelle „Baumpflanzaktion“ im Vorgarten der Villa Kösters. Bereits seit Jahren pflanzt der Berufsnachwuchs einen Baum, um das persönliche Wachstum im neuen Berufsumfeld zu veranschaulichen. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Ausbildungspaten folgten wichtige Informationen zum Ausbildungsstart und eine Betriebsbesichtigung. Gestärkt nach dem Mittagessen verbrachten die neuen Auszubildenden den Nachmittag in ihren jeweiligen Fachabteilungen und lernten ihre neuen KollegInnen und Aufgaben kennen.

„Euroshop“ 2023

Acht faszinierende Retail-Dimensionen

Trotz bewegter Umstände war die „Euroshop“ 2020 ein voller Erfolg. 94.339 Besucher aus 142 Ländern kamen an den Rhein, um sich bei 2.287 Ausstellern aus 56 Nationen über alle Facetten, Innovationen und Trends der globalen Retailwelt zu informieren.

Auch für 2023 stehen die Vorzeichen gut, denn gerade jetzt nach zwei Jahren harter Restriktionen durch die Pandemie, von denen die weltweite Handelsbranche schwer getroffen wurde, erweist sich die „Euroshop“, The World´s No.1 Retail Trade Fair, in Düsseldorf, vom 26. Februar bis 02. März 2023, als wichtiger denn je. Denn die Covid-Krise ist auch zum Beschleuniger für die Digitalisierung und reibungslose Vernetzung aller Retail-Kanäle im Handel geworden, treibt den Bedarf an neuen Lösungen zur Energieeinsparung und Nachhaltigkeit voran. Darüber hinaus setzt sie eine ungeahnte Kreativität frei, die vor allem dazu dient, der Kundschaft das Einkaufen so bequem wie möglich zu machen, auf veränderte Gewohnheiten zu reagieren, neuen Bedürfnissen zu entsprechen und mit erlebnisorientierten, ganzheitlichen Konzepten die Kundenbindung zu optimieren.

Die „Euroshop“ 2023 greift nicht nur die weltweiten Entwicklungen auf, sondern bildet auch das gesamte Spektrum an aktuellen Trends und zukunftsweisenden Lösungen ab. Dabei fokussiert sie momentan besonders wichtige Themen, die verschiedenste Bereiche des Handels betreffen.

Die Hot Topics der „Euroshop“ 2023:
• Connected Retail
• Sustainability
• Smart Store
• Energy Management
• Third Places
• Customer Centricity
• Experience
• Vitale Innenstädte

Die Struktur der „Euroshop“ 2023 wurde den Bedürfnissen der Branche entsprechend weiterentwickelt. Sie umfasst acht klar definierte Erlebnisdimensionen. Die Vorteile dieser Gliederung liegen auf der Hand: eine noch stärker besucherorientierte Angebotsstruktur, Synergien verschiedener Dimensionen, die ohnehin stark ineinandergreifen und mehr Hallenfläche für stark wachsende Bereiche wie Retail Technology oder Refrigeration.

Bei der Produktion von Oberflächenmaterialien für die Automobilindustrie entscheidet sich Continental für bio-attribuiertes PVC „Biovyn“

Bei der Produktion technischer und dekorativer Oberflächenmaterialien für Kunden aus der Automobilindustrie wird Continental künftig den bio-attribuierten PVC-Werkstoff „Biovyn“ von inovyneinsetzen. Die Vereinbarung wird zur Verbesserung der CO2-Bilanz des Unternehmens beitragen und trägt der kundenseitigen Nachfrage nach nachhaltigen, biobasierten Produkten Rechnung. „Biovyn“ ist eine neue Generation PVC, das vom Roundtable on Sustainable Biomaterials (RSB) zertifiziert ist. Das Produkt lässt sich sofort und ohne nennenswerte Änderungen einsetzen und besteht aus 100 %Prozenterneuerbaren Rohstoffen, was den Verzicht auf fossile Rohmaterialien ermöglicht. Im Vergleich zur Herstellung von PVC auf herkömmliche Weise bewirkt das innovative Produkt eine Treibhausgasreduzierung um mehr als 70 Prozent.

„Die großen Automobilhersteller verlangen jetzt nach nachhaltigeren Rohstoffen wie bio-attribuierten Polymeren”, erklärt Dr. Dirk Leiß, der den Geschäftsbereich Surfaces Solutions von Continental leitet. „Mit dem vollständig bio-attribuierten PVC-Material entsprechen wir der Forderung dieser Kunden, tragen zu mehr Nachhaltigkeit bei und treiben gleichzeitig das Innovationsgeschehen voran.“

Inna Jeschke, Business Unit Manager Polymers bei Inovyn, sagte: „Das Team von inovyn ist sehr stolz darauf, gemeinsam mit Continental an der Optimierung der CO2-Bilanz von Kunden aus dem Automobilsektor zu arbeiten. Als erster kommerzieller Hersteller von bio-attribuiertem PVC erfahren wir großes Interesse aus den verschiedensten Branchen, da wir gemeinsam an der Verbesserung der Nachhaltigkeit und der Förderung einer Kreislaufwirtschaft arbeiten. Wir freuen uns darauf, zusammen mit Continental an innovativen Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu arbeiten.“

Fünfte Auflage erneut mit hochkarätigen Referenten – Anmeldungen jetzt möglich

Nach zwei Jahren ohne Präsenzveranstaltung, aber einer sehr gelungenen digitalen Woche in diesem Februar, starten wir durch und veranstalten am 23. und 24. November 2022 den Branchentreff „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ endlich wieder vor Ort in Düsseldorf. Wir konnten viele interessante Referenten für den Kongress gewinnen. Für Sie auf dem Podium stehen:

–          Stefan Eisenkohl von Baumer Inspection
–          Dirk Fischer von König + Neurath
–          Gerold Ohlendorf von Gocon Consulting
–          Thomas Albrecht vom Fraunhofer IML
–          Markus Kuhbach von Würth
–          Andreas Wagner von Rotpunkt Küchen
–          Christian Vollmer und Jonas Metzger vom Mittelstand-Digital Zentrum KL/Smartfactory
–          Stefanie Brickwede von Mobility goes Additive e.V.
–          André Eikenkötter von RMW Wohnmöbel
–          Sebastian Marschner von Biesse und Olaf Sackers von Bürstner
–          Rolf Köppel von Zünd Systemtechnik

Wie sich aus dem Programm ableiten lässt, wartet wieder eine gute Mischung aus Best-Practice-Beispielen, Technologien rund um die Digitalisierung und Automatisierung in Produktionen und Input aus anderen Fertigungsbereichen. Wie immer nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis: Konkret auf die Belange der Möbelindustrie zugeschnitten“.

Weitere Informationen, Zeiten, Fotos und Videos der Vorjahre sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Bis zum 14. Oktober gilt der Frühbuchervorteil.

Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net

Vorraber und Wibmer im Vorstand bestätigt

Der Aufsichtsrat der ADA Möbelwerke Holding AG hat die bisherigen Vorstände Gerhard Vorraber und Michael Wibmer bestätigt. Aus dem Vorstand ausgeschieden ist mit Anfang August 2022 Robert Fizimayer. Einvernehmlich und respektvoll haben sich die ADA Möbelwerke und Robert Fizimayer verständigt, die Zusammenarbeit ab sofort zu beenden. „Wir danken Herrn Fizimayer für sein großes Engagement und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute”, so Aufsichtsratsvorsitzender Christian Derler. Robert Fizimayer war insbesondere an zahlreichen Maßnahmen zur strategischen Entwicklung und zur digitalen Ausrichtung des Unternehmens beteiligt. Die Bereiche Produktion, IT, Marketing, Einkauf und Projektmanagement, die bislang von Robert Fizimayer geführt wurden, gehen in die Verantwortung des etablierten Vorstandsduos Gerhard Vorraber und Michael Wibmer über.

„Gerade in Zeiten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbruchs sind starke Persönlichkeiten für den Erfolg eines Unternehmens wesentlich. Mit Gerhard Vorraber und Michael Wibmer haben wir einen Vorstand, der ADA mit konsequenter Zielorientierung in die Zukunft führt und zugleich verantwortungsbewusst auf die Interessen der Mitarbeiter blickt”, betont Derler. Vorstandssprecher Vorraber, verantwortlich für die Bereiche Sales und Entwicklung, sowie Vorstand Wibmer, verantwortlich für Finanzen und HR, haben maßgeblich zur Entwicklung des Unternehmens zu einem der führenden europäischen Polstermöbelhersteller beigetragen. Beide sind dem Aufsichtsrat und der Eigentümerfamilie seit vielen Jahren verbunden. Das Familienunternehmen setzt in Zukunft auf eine noch engere Zusammenarbeit zwischen dem Vorstandsduo und der ersten Führungsebene, damit der strategische Weg weiterhin selbstbewusst und erfolgreich beschritten wird.

In 65 Jahren hat sich ADA nach eigener Aussage zu Österreichs größtem Polstermöbelhersteller entwickelt und steht auch international für höchste Qualität und Verlässlichkeit. Langjährige, vertrauensvolle Partnerschaften prägen die Beziehung zum Handel. Der Familienbetrieb ist sowohl in seiner Heimat Anger als auch in den ungarischen und rumänischen Standorten fest verwurzelt. Als größter Arbeitgeber in den Regionen steht das Management zu seinen sozialen Werten und ist sich seiner Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden bewusst.