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Autor: Möbelfertigung

„Imm Spring Edition“ im Juni 2023

Jetzt ist es raus: Im Januar 2023 wird es keine „Imm cologne“ geben. Stattdessen soll vom 4. bis 7. Juni 2023 die „Imm Spring Edition“ über die Bühne gehen. Der für 2023 einmalig festgelegte neue Termin wurde von der Koelnmesse im Dialog mit Verbänden und der Industrie vereinbart.

„Einstimmig hat sich heute der Fachbeirat der ,Imm Cologne‘ für das von der Koelnmesse vorgeschlagene Konzept der ,Imm Spring Edition‘ im Juni 2023 ausgesprochen. Wir danken dem Fachbeirat und insbesondere der deutschen Industrie, dem Handel und den Einkaufsverbänden für ihre Unterstützung. Damit ist sichergestellt, dass die ,Imm Cologne‘ nach zwei Jahren Pause wieder stattfinden kann. Die Branche hat sich für eine starke Einrichtungsmesse in Deutschland, dem umsatzstärksten Markt in Europa ausgesprochen“, so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. „Ich glaube ganz fest an den persönlichen Austausch, der aus meiner Sicht für die Entwicklung der Branche gerade in herausfordernden Zeiten von immenser Bedeutung ist. Es braucht in Deutschland eine reale Plattform mit international starker kommunikativer Ausstrahlung wie die ,Imm Cologne‘“, so der CEO der Koelnmesse weiter.

Die Koelnmesse will mit der Juni-Veranstaltung ein klares Signal setzen. Die Industrie habe zudem ein deutliches Commitment abgegeben, eine „Imm“ im Juni zu unterstützen.

„Die Spring Edition steht dabei als Synonym für Aufbruch. Die ,Imm Cologne‘ will auf diesem Weg motivieren, zeigen, wie sie Neues ausprobiert und ausgetretene Pfade verlässt“, erläutert Oliver Frese, Geschäftsführer der Koelnmesse, den Namen und wofür er steht. „Zudem schaffen wir mit dem Termin im Juni Planungssicherheit für unsere Partner.“

Von Sonntag bis Mittwoch wird die Messe stattfinden und sich damit auf die Fachbesucher:innen bzw. das Möbelbusiness fokussieren. Endverbraucher:innen werden die Möglichkeit erhalten, die Messe auf Einladung zu besuchen, heißt es zudem von der Koelnmesse. „Darüber hinaus ist es unser Ziel, neue Beteiligungsformate im Markt zu implementieren“, so Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter der Koelnmesse. Das Thema Küche soll 2023 in die ,Imm Spring Edition‘ integriert werden. Gleichzeitig ist geplant, die Stadt als Location stärker in das Eventprogramm einzubeziehen.

Und was bedeutet die aktuelle Entscheidung für 2024? Im Sommer 2023 soll – wieder in enger Abstimmung mit der Branche, das heißt den Verbänden und der Industrie – der zukünftige Termin der „Imm Cologne“ und der „Livingkitchen“ festgelegt werden. Dabei versteht sich die „Imm Cologne“ künftig nicht nur als die zentrale Business-Plattform, sondern öffnet sich als Katalysator für brancheninterne wie auch externe Themen, die Relevanz für die „Imm Cologne“ Community besitzen.

Bleibt zu hoffen, dass die Branche jetzt wirklich zu der „Imm Cologne“ bzw. der „Imm Spring Edition“ steht, diese tatkräftig unterstützt und damit der Weg geebnet ist, in Zukunft wieder auf eine starke internationale Möbelmesse in Köln zu bauen.

Übrigens findet 2023 nur zwei Wochen später, vom 18. bis 20. Juni, die Outdoormesse „Spoga+Gafa“ in Köln statt.

Zahl genehmigter Wohnungen im 1. Halbjahr 2022 gesunken

Im Juni 2022 wurde in Deutschland der Bau von 30.425 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 4,5 Prozent oder 1.419 Baugenehmigungen weniger als im Juni 2021. Im 1. Halbjahr 2022 wurden damit insgesamt 185.772 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt – das waren 2,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2021: 189.781 Baugenehmigungen). In den Ergebnissen sind sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Juni 2022 insgesamt 161.177 Wohnungen genehmigt. Das waren 2,1 Prozent oder 3.425 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Dabei ging die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 17,0 Prozent (minus 8 583) auf 41.765 zurück. Bei den Zweifamilienhäusern stieg die Zahl genehmigter Wohnungen um 1,6 Prozent (plus 254) auf 16.622 und bei den Mehrfamilienhäusern um 7,8 Prozent (plus 7 179) auf 99.755. 

Saison- und kalenderbereinigt nahm die Zahl der Baugenehmigungen im Juni 2022 im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Prozent ab.

Sieben weitere Unternehmen sind seit Mai beigetreten

Im April hat der Europur Verband berichtet, dass sechs Unternehmen dem Verband im Jahr 2022 beigetreten sind. Seitdem sind sieben weitere Unternehmen Europur-Mitglieder geworden, so dass es allein in diesem Jahr 13 neue Mitglieder und insgesamt mehr als 100 Mitglieder gibt. Zusammen betreiben die Mitglieder mehr als 70 Prozent der PU-Schaumstoffanlagen in Europa und produzieren rund 1,1 Millionen Tonnen PU-Schaum – immerhin rund 80 Prozent der Gesamtproduktion in der Region.

Europur ist der Europäische Verband der Hersteller von PU-Weichschaumblöcken mit Sitz in Brüssel und repräsentiert seit mehr als fünf Jahrzehnten die Branche. Er bietet eine Plattform, um die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Schaumstoffherstellung und -verwendung zu diskutieren und dementsprechend auch zu handeln.

Eines der jüngsten Mitglieder ist H&S Anlagentechnik aus Sulingen. „Wir teilen absolut die Werte von Europur. Vor allem der Bereich Sustainability liegt uns besonders am Herzen und deshalb freuen wir uns sehr, als neues Mitglied von Europur in Zukunft noch mehr bewegen zu können“, sagt Mila Skokova, Sales & Product Manager bei H&S Anlagentechnik.

Wie auch Europur setzt sich H&S Anlagentechnik für die Förderung der einzigartigen Vorteile von Polyurethan-Weichschaum in seinen vielfältigen Anwendungen ein. In Zusammenarbeit mit dem niederländischen Recyclingunternehmen RetourMatras hat H&S Anlagentechnik zum Beispiel das Post-Consumer Matratzen-Recycling-Projekt realisiert, das sich kurz vor der Inbetriebnahme befindet. Aber auch die Kooperation mit dem Matratzen-Recycling-Programm „Renuva“ bei Orion Chemicals Orgaform gehört zu den weltweit ersten Projekten in diesem Bereich, was auch perfekt zum Thema Nachhaltigkeit passt. „Solche Projekte bringen die gesamte Recyclingindustrie weiter, da sie nicht nur umweltschonend sind, sondern auch wirtschaftliche Vorteile bringen. Hierbei geht uns speziell um die aktivere Umsetzung von Vorhaben, die sich nicht nur auf den Bereich der Forschung konzentrieren. Nur so können wir noch attraktiver im Bereich Nachhaltigkeit werden und auf unsere Ökobilanz achten, indem wir aktiv gegen die Abfallströme ankämpfen“, so Skokova.

Die H&S Anlagentechnik GmbH entwickelt Anlagen- und Verfahrenstechniken zur effizienten, flexiblen, produktionssicheren und umweltgerechten Lagerung, Dosierung, Mischung und Formulierung von Polyurethanen sowie zum chemischen Recycling von PU- und PET-Abfällen. Seit 30 Jahren vereint der Anlagenbauer chemische Kompetenz sowie technische Produktion und entwickelt individuelle Lösungen für Kunden aus unterschiedlichen Branchen. Die H&S Anlagentechnik GmbH steht für hervorragend ausgebildete Ingenieure und Chemiker, internationale Erfahrung und ein weltweites Netzwerk von Vertriebspartnern.

Minimaler Anstieg im Auftragsbestand des Verarbeitenden Gewerbe im Juni

Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2022 kalender- und saisonbereinigt 0,5 Prozent höher als im Mai 2022. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2021 war der Auftragsbestand im Juni 2022 kalenderbereinigt 14,1 Prozent höher. Damit hat der Auftragsbestand des Verarbeitenden Gewerbes einen neuen Höchststand seit Beginn der Erfassung im Jahr 2015 erreicht.

Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich im Juni 2022 gegenüber Mai 2022 um 2,0 Prozent, hingegen sanken die aus dem Ausland um 0,3 Prozent. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern erhöhte sich der Auftragsbestand um 1,8 Prozent sowie bei den Herstellern von Investitionsgütern um 0,5 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 5,9 Prozent niedriger als im Vormonat. Diese Veränderung ist allerdings nicht ausschließlich konjunkturell bedingt, sondern insbesondere auf Korrekturmeldungen im Bereich Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen im Juni 2022 zurückzuführen. Hier ergab sich im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang um 30,4 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Konsumgüter stieg der Auftragsbestand im gesamten Verarbeitenden Gewerbe um 0,7 Prozent.

Obwohl die Auftragseingänge um 0,4 Prozent abnahmen und die Umsätze mit 3,0 Prozent deutlich gestiegen sind, war das Auftragseingangsvolumen auch im Juni 2022 wie in den Monaten zuvor immer noch leicht höher als das Umsatzvolumen. Der Nachfrageüberhang dürfte vor allem auf die anhaltend hohe Knappheit an Vorprodukten zurückzuführen sein. Gestörte Lieferketten infolge des Kriegs in der Ukraine und anhaltender Verwerfungen durch die Corona-Krise führen nach wie vor zu Problemen beim Abarbeiten der Aufträge. Laut dem ifo Institut für Wirtschaftsforschung gaben 74,1 Prozent der befragten Industrieunternehmen im Juni 2022 an, von Engpässen und Problemen bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen betroffen zu sein. Im Mai waren es noch 77,2 Prozent. Den Zusammenhang von Materialknappheit und Industrieaktivität stellt das Statistische Bundesamt in einer Analyse mit fortlaufend aktualisierten Zahlen dar.

Im Juni 2022 betrug die Reichweite des Auftragsbestands 8,0 Monate (Mai 2022: 8,1 Monate). Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug die Reichweite 11,8 Monate (Mai 2022: 11,9 Monate), bei Vorleistungsgütern lag sie bei 4,1 Monaten (Mai 2022: 4,0 Monate) und bei Konsumgütern betrug die Reichweite 3,5 Monate (Mai 2022: 3,7 Monate).

Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten. Sie wird als Quotient aus aktuellem Auftragsbestand und mittlerem Umsatz der vergangenen zwölf Monate im betreffenden Wirtschaftszweig berechnet.

Gelungenes Familienfest des Bad Salzufler Familienunternehmens

Am vergangenen Samstag veranstaltete der Bad Salzufler Industrie-Zulieferer Ninkaplast GmbH nach langer „Corona“-Pause wieder ein großes Familienfest. Trotz hoher Temperaturen kamen über 900 aktive und vormalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Partner(inne)n und Kindern zum aufwändig vorbereiteten Betriebsgelände in der Benzstraße. Geschäftsführer Klaus Henning Wulf hieß die Belegschaft und die Ruheständler herzlich willkommen.

Nach längerer „Zwangspause“ durch die Coronapandemie hatte der Festausschuss weder Mühen noch Aufwand gescheut, ein buntes Programm für Kinder und Erwachsene jeden Alters vorzubereiten. Während sich die Kleinen mit Schminken, der Rodeo-Ente oder auf der Hüpfburg bestens vergnügten, nutzten die Mitarbeiter und Pensionäre diese Gelegenheit, um sich und ihre Familien in Betriebsführungen mit den jüngsten Veränderungen im Produktprogramm und in der Fertigungstechnik „ihres“ Unternehmens vertraut zu machen.

Natürlich gehören zu einem echten Familienfest auch kühles Bier und heißer Kaffee sowie Bratwürste, Döner oder – wer es eher süßer mochte – selbstgebackene und gespendete Kuchen. Im zum „Festzelt“ umfunktionierten Parkhaus sorgten ein DJ und ein Zauberer für Begeisterung und Stimmung bei Groß und Klein. Auf der Freifläche war bei Bingo-Spielen, der Kung-Fu-Vorführung einer Kindergruppe, Menschenkicker und Torwand-Schießen das Vergnügen ebenso groß.

Doch nicht nur bei Wettbewerben gab es vielfältige Gewinnchancen, auch die Tombola – ein schon traditioneller Teil jedes Ninka-Familienfests, deren Erlös stets gemeinnützigen Einrichtungen in Bad Salzuflen und im Lipperland zugutekommen – lockte mit attraktiven Preisen zum Mitmachen. Die Themen Prävention und Gesundheit erläuterten anschaulich die anwesenden Vertreter der AOK als Unterstützer des betrieblichen Gesundheitsprojekts „ninka vital“.

Geschäftsführer Klaus Henning Wulf war wie alle anderen Mitglieder der Inhaberfamilie Wulf von der Vielzahl der Teilnehmer und deren guter Laune nachhaltig beeindruckt. In seiner Ansprache zur Eröffnung gratulierte er auch dem Ninka-Kegelclub zu seinem 50-jährigen Bestehen.

„Orgatec“ 2022

Wege zu neuen Arbeitsweisen

Die Zeiten, in denen ein kurzer Blick genügte, sind vorbei. Auf der „Orgatec“ geht es ums Anfassen, Ausprobieren und Erleben. Die Sonderveranstaltung Inspired Hybrid Office zeigt erfolgreich umgesetzte neue Arbeitslösungen – keine abstrakten Zukunftsvisionen. Die Besucher können die vorgestellten Arbeitswelten hautnah erleben und ausprobieren.

In den letzten zwei Jahren hat sich unsere Arbeitswelt radikal verändert. Globale Ereignisse haben eine Veränderung des bisherigen Status quo erzwungen. Die Art und Weise, wie wir arbeiten und wo wir arbeiten, hat sich für immer verändert. Neue Arbeitsmodelle sind aufgetaucht und haben sich etabliert. Die Arbeit von zu Hause aus ist ein Beispiel für einen Ansatz, der früher die Ausnahme war, heute aber plötzlich zum Alltag gehört. Viele Unternehmen wünschen sich jedoch, dass ihre Mitarbeiter in ihre alten Büros zurückkehren – zumindest in Teilzeit. Doch die Mitarbeiter kehren nun mit neuen Erfahrungen und anderen Erwartungen in ihre Unternehmen zurück.
 
Wie geht es also weiter?
Einerseits stellt sich die Frage, wie wir jetzt Aspekte des Arbeitslebens wiederbeleben können, die in letzter Zeit vermisst wurden, wie z. B. der persönliche Kontakt mit den Kollegen. Andererseits müssen wir Wege finden, um all die Dinge, die gut funktioniert haben und einen Mehrwert für unsere Teams darstellen, zu professionalisieren und in die neue Normalität zu integrieren. Antworten auf diese Fragen finden Fachbesucher der „Orgatec“ 2022 vom 25. bis 29. Oktober auf der Sonderveranstaltung Inspired Hybrid Office in Halle 8.
 
Die Sonderveranstaltung knüpft an die Sonderfläche Inspired Collaboration auf der „Orgatec“ 2018 an, die gezeigt hat, wie die hybride Zusammenarbeit von Menschen unabhängig von Raum und Zeit funktionieren kann. Die Zgoll: GmbH war der Partner für dieses ursprüngliche Projekt und wird auch die neue Veranstaltung auf der ORGATEC 2022 federführend unterstützen.

Der Weg in den neuen Arbeitsalltag
Inspired Hybrid Office will Wege in den neuen Arbeitsalltag aufzeigen. Dabei geht es insbesondere um die Fragen, wie eine sichere Rückkehr ins Büro organisiert werden kann und welche Chancen und Herausforderungen sich den Unternehmen in ihren Arbeitswelten bieten. Denn der Ort, an dem ein Mitarbeiter täglich arbeitet, ist nicht mehr ausschließlich das Büro oder die Wohnung, sondern kann vom Mitarbeiter nach seinen individuellen Bedürfnissen und im Kontext der jeweiligen Aufgabe gewählt werden.

Weniger Schreibtische – mehr Dynamik am Arbeitsplatz
Als Folge dieser Entwicklungen sind Veränderungen bei der technischen Ausstattung erforderlich. So brauchen die Büros nach der Coronavirus-Pandemie viel weniger Schreibtische, dafür aber viel mehr dynamische Arbeits- und Besprechungsräume – kreative Bereiche, die sich für interaktives, kollaboratives Arbeiten eignen. In vielen Unternehmen stammen die Besprechungsräume jedoch aus einer Zeit vor COVID-19, als Videokonferenzen oft nur Führungskräften zur Verfügung standen. Heute hingegen haben Mitarbeiter aller Ebenen umfangreiche Erfahrungen mit täglichen Videokonferenzen und professionell ausgestatteten Heimbüros. Und das weckt Erwartungen, wenn die Mitarbeiter an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren. Wie können diese Erwartungen erfüllt werden? Wie können Unternehmen Büroumgebungen mit Mehrwert schaffen? Oder anders gefragt: Was kann und muss ein Büroarbeitsplatz seinen Nutzern an Mehrwert im Vergleich zum Home Office bieten?

„Inspired Hybrid Office wird anhand von bewährten Best-Practice-Beispielen Antworten auf diese aktuellen Fragen geben“, verspricht Michael Zgoll, Geschäftsführer der Zgoll: GmbH, und fügt hinzu: „Das ist das Geheimnis der Sonderveranstaltung. Statt abstrakte Zukunftsvisionen zu präsentieren, zeigen wir, wie durch durchdachte Raum- und Technikkonzepte direkte Kommunikation und kreative Zusammenarbeit auch in neuen Arbeitswelten gedeihen können, indem wir bestehende Räume adaptieren und neueste Technik intelligent kombinieren.“
 
Hier können Sie den New Work-Alltag hautnah erleben
Die Sonderveranstaltung zeigt auf über 700 Quadratmetern, was technisch und planerisch schon heute möglich ist: eine Arbeitswelt für New Work mit einem integrierten, ganzheitlichen Konzept aus unterschiedlichen Arbeitsprozessen, praktischen und nahtlosen Übergängen zwischen Heim- und Büroarbeit, mit dynamischen Grundrissen und einer Kombination aus vorhandener Gebäudetechnik mit intelligenter Sensorik. Durch den konsequenten Einsatz von Kollaborations- und Buchungstools wird ein solches inspiriertes Büro ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem jeder Mitarbeiter täglich den für seine Aufgaben und Bedürfnisse passenden Arbeitsplatz vorfindet, diesen ganz einfach anpassen kann und einen inspirierten Ideenfluss mit den Kollegen pflegt, egal wo er sich gerade befindet. Wie der Alltag in dieser neuen Arbeitswelt aussieht, können die Fachbesucher auf der „Orgatec“-Sonderveranstaltung Inspired Hybrid Office hautnah erleben, denn alle vorgestellten Anwendungsmodelle sind voll funktionsfähig und könnten in naher Zukunft so oder so ähnlich in Unternehmen eingeführt werden.

Doch das allein reicht für eine erfolgreiche Transformation nicht aus, wie Anton Michael Döschl, Director Sales Modern Workplace bei Cisco Deutschland und einer der starken Hightech-Partner der Sonderveranstaltung, weiß: „Mit dem Begriff New Work wird auch gezielt der Strukturwandel – also die Transformation unserer Arbeitswelt – beschrieben, der durch die Digitalisierung und die veränderten Bedürfnisse und Wünsche der Belegschaft ausgelöst wird. Das ist eine große Herausforderung für die Unternehmen, für deren Bewältigung nicht nur technische Lösungen, sondern auch ein kultureller Wandel notwendig ist.“

Inspired Hybrid Office Stage lädt zu fachlichem Austausch und Diskussion ein
Neben Cisco sorgen weitere Partnerunternehmen wie Samsung, Sony und Telekom dafür, dass die Inspired Hybrid Office-Fläche dem neuesten technischen Stand entspricht. Aber natürlich reicht es nicht immer aus, nur die finale Version der Lösung zu sehen. Deshalb gibt es auf der Inspired Hybrid Office Stage auch Einblicke in die Theorie hinter den praktischen Demonstrationsmodellen.

Hier werden erfolgreiche Umsetzungsstrategien von Referenten aus erster Hand vorgestellt, und es besteht die Möglichkeit, sich mit den führenden Wissenschaftlern und Forschern, die hinter den Produkten stehen, auszutauschen. Die Teilnehmer können sich selbst ein Bild davon machen, wie und mit welchen Partnern und Technologien führende internationale Unternehmen hybride Arbeitsumgebungen geschaffen haben, was sich bereits bewährt hat und welche Herausforderungen sie dabei zu bewältigen hatten. Kurzum: Dem Publikum werden erfolgreiche Strategien von Experten vorgestellt, die sie tatsächlich umgesetzt haben, so dass es wichtige Anregungen für seine eigenen Projekte mitnehmen kann.

Diese Kombination aus inspirierenden Einblicken in neue Arbeitswelten, Vorstellung neuer Materialien, Unternehmenspräsentationen und Möglichkeiten zum fachlichen Dialog war auch der Grund für die Entscheidung von Cisco, an der „Orgatec“teilzunehmen. „Das macht die ,Orgatec‘ 2022 für Cisco zur richtigen Plattform, um potenziellen Kunden neue Ansätze vorzustellen und bewährte Modelle weiterzuentwickeln“, sagt Anton Michael Döschl. Er freut sich auf die Gespräche mit den Fachbesuchern: „Wir heißen Sie herzlich willkommen an unserem Stand, der noch nie so viele kreative Ideen und Anreize geboten hat.  Entdecken Sie, wie wir den Begriff ?moderner Arbeitsplatz‘ interpretieren und welche Konzepte funktionieren. Lassen Sie sich von unseren Ideen und von der Leidenschaft unserer geschätzten Partner inspirieren.“

Mitglied der Euronext Tech Leaders

Lectra, dessen vernetzte Industrieanlagen und Software die digitale Transformation und den Übergang zur Industrie 4.0 in der Mode-, Automobil- und Möbelindustrie erleichtern, gibt seine Aufnahme in den neuen Börsenindex Euronext Tech Leaders bekannt. Damit gehört Lectra zu der Gemeinschaft der führenden europäischen Technologieunternehmen, die von Euronext als innovative und wachstumsstarke Unternehmen identifiziert wurden.

Der neue Euronext Tech Leaders Börsenindex, der am 7. Juni vorgestellt wurde, umfasst 100 europäische Technologieunternehmen, die an den Euronext-Märkten notiert sind und verschiedene Leistungs- und Wachstumskriterien erfüllen. Mit dieser Initiative möchte Euronext ausgewählten europäischen Technologieführern eine bessere Sichtbarkeit und neue Dienstleistungen bieten.

Lectra ist eines der 41 französischen Unternehmen, die jetzt Mitglied von Euronext Tech Leaders sind. Das Unternehmen, das 1973 gegründet wurde, um eng und partnerschaftlich mit Akteuren der Modeindustrie zusammenzuarbeiten, entwickelte in den letzten drei Jahrzehnten auch Technologien für Automobilausrüstern und Möbelhersteller weltweit. In diesen drei strategischen Märkten vertreibt Lectra vernetzte Geräte, die den Zuschnitt von Stoffen, Leder und anderen weichen Materialien optimieren und vermarktet Software und Dienstleistungen, die Produktionsprozesse rationalisieren und es ermöglichen, flexibler zu sein und erhebliche Materialeinsparungen zu erzielen.

Technologie und Innovation stehen daher im Mittelpunkt der Strategie von Lectra, das sich zum Ziel gesetzt hat, bis zum Jahr 2030 in seinen strategischen Märkten ein führender Anbieter im Bereich Industrie 4.0 zu werden.

„Wir freuen uns, dass Lectra in den Euronext Tech Leaders Index aufgenommen wird“, sagt Daniel Harari, Chairman und CEO von Lectra. „Die Aufnahme in die Gemeinschaft der 100 europäischen Technologie-Wachstumsunternehmen ist eine bedeutende Anerkennung für unseren Beitrag zur Entwicklung des europäischen Technologiesektors. Wir fühlen uns sehr geehrt. Zudem bestätigt es uns in der Entscheidung, unsere Branchenkenntnisse mit unserer Innovationsfähigkeit zu kombinieren, um den Erfolg unserer Kunden zu fördern, indem wir ihnen mit Hilfe von Technologie bei der Lösung ihrer zahlreichen Herausforderungen helfen.“

Unter den Top 50 der nachhaltigsten Mittelständler Deutschlands

Die Assmann Büromöbel GmbH & Co. KG gehört zu den 50 nachhaltigsten Mittelständlern Deutschlands. Das ist das Ergebnis einer bundesweit angelegten Studie, bei der insgesamt 4.000 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen analysiert worden sind. Für das erstmals erstellte Ranking hat die Munich Strategy im Auftrag der „Wirtschaftswoche“ unter anderem die Nachhaltigkeitsberichte sowie Presse- und Social-Media-Aktivitäten der mittelständischen Unternehmen untersucht. Ebenso ist in die Bewertung mit eingeflossen, wie die Aktivitäten in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG-Kriterien) umgesetzt und kommuniziert werden. Für den Büromöbelhersteller aus Melle ist es das zweite Ausrufezeichen im Bereich Nachhaltigkeit in diesem Jahr. Im April hatten das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), die Unternehmensvereinigung Future und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Nachhaltigkeitsbericht „#weiter_gehen 2020“ des Familienunternehmens als besten Nachhaltigkeitsbericht in der Kategorie kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet.

„Das Ergebnis dieses unabhängigen Rankings zeigt erneut, dass wir mit unseren vielfältigen nachhaltigen Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind“, freut sich der Assmann Nachhaltigkeitsbeauftragte Martin Könneker. In Ihrem Bericht „Das große Ranking der nachhaltigen Mittelständler“ schreibt die „Wirtschaftswoche“ von den „Vorreitern in Sachen Nachhaltigkeit im deutschen Mittelstand“. Allen Mittelständlern in den Top 50 gemeinsam sei demnach, dass sie kein Greenwashing betreiben, sondern Nachhaltigkeit als Mittel betrachten, sich ehrliche Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten. Die Unternehmen, die sich wirklich engagieren, tun das seit Jahren mit einem ausgewogenen Einsatz in allen drei Kategorien Umwelt, Soziales und Governance, heißt es zum Ergebnis der Studie weiter. Zum Sozialaspekt gehören dabei beispielsweise Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitssicherheit oder die Einhaltung von Richtlinien gegen Diskriminierung. Das Thema Governance steht unter anderem für faire Rahmenbedingungen, die Korruption oder Interessenkonflikte von Vorständen verhindern sollen.

LKW-Verkehr rückläufig

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Fahrleistung der mautpflichtigen Lastkraftwagen mit mindestens vier Achsen auf Bundesautobahnen im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 kalender- und saisonbereinigt um 1,4 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der kalenderbereinigte LKW-Maut-Fahrleistungsindex um 1,6 Prozent niedriger. Seit dem Berichtsmonat April 2022 sind auch LKW-Maut-Indizes für grenzüberschreitende Fahrten verfügbar. Diese messen die Zahl der Ein- und Ausfahrten über die deutsche Grenze. Im Juli 2022 war der grenzüberschreitende Verkehr an allen Grenzen gegenüber dem Vormonat rückläufig. Den stärksten Rückgang um kalender- und saisonbereinigt 4,2 Prozent zum Vormonat gab es an der polnischen Grenze. Die LKW-Fahrleistung auf Autobahnen gibt frühe Hinweise zur aktuellen Konjunkturentwicklung in der Industrie.