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Author: Hahn, Sebastian

Hettich headquarters
Hettich

Veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2023

Mit dem vierten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht gibt die Hettich Gruppe einen Einblick in ihre Nachhaltigkeitsstrategie, in umgesetzte und geplante Maßnahmen sowie in Erfolge und Herausforderungen auf dem Weg. Den ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichte Hettich bereits 2015 und hat ihn seitdem kontinuierlich aktualisiert – lange bevor das Thema in der öffentlichen Wahrnehmung die heutige Präsenz erlangte.

Bei Hettich steht der Mensch im Mittelpunkt. So haben Gesundheit und Arbeitssicherheit oberste Priorität. Für Hettich als Arbeitgeber stehen eine fundierte Aus- und Weiterbildung, die Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit sowie die gelebte Eigenverantwortung aller Kolleginnen und Kollegen im Fokus. Hettich schafft einen attraktiven Arbeits- und Lebensraum, der Menschen stärkenorientiert wachsen lässt. Zur Strategie gehören eine zukunftsfähige und gesunde Hettich-Kultur einschließlich der Förderung digitaler Kompetenz als Voraussetzung und Unterstützung für eine moderne Zusammenarbeit und nachhaltige Arbeitswelt.

Als verantwortungsvolles Mitglied der Gesellschaft engagiert sich Hettich über Unternehmensgrenzen hinweg. Beispielsweise gewährt Hettich Geld- und Sachspenden für Bildung und Wissenschaft, Kunst, Kultur und soziale Anliegen. An den Hettich-Standorten unterstützt das Unternehmen durch Sponsoring-Aktivitäten und die Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeiten der Kolleginnen und Kollegen. Außerdem leisten die Gesellschaften der Hettich Gruppe ihren Beitrag zum Steueraufkommen und zu den Sozialabgaben im jeweiligen Land.

„Wir übernehmen Verantwortung für die Welt, in der wir leben, um die Ressourcen dieser Erde bestmöglich für nachfolgende Generationen zu erhalten“, sagt Jana Schönfeld, Geschäftsführerin der Hettich Gruppe. Schon seit vielen Jahren betrachtet die Hettich Gruppe die kontinuierliche Verbesserung der Ressourceneffizienz, Reduzierung des Energieverbrauchs und Vermeidung von Umweltbelastungen als verpflichtenden Bestandteil der Unternehmenskultur.

Verbindliche Nachhaltigkeitsgrundsätze gelten bei Hettich schon seit Anfang der 1990er Jahre und sie werden auf unterschiedlichsten Ebenen auch konsequent in die Tat umgesetzt. Ende 2022 hat die Hettich Gruppe ihre Nachhaltigkeitsgrundsätze aktuell an die Unternehmensstrategie angepasst und um das Ziel der Klimaneutralität an den Unternehmens-Standorten bei den direkten und indirekten Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2 gemäß „Greenhouse Gas Protocol“) ergänzt. „Dabei geben wir der Vermeidung und Reduzierung den Vorrang und betrachten die Kompensation klimaschädigender Treibhausgasemissionen nur als letzte Möglichkeit“, betont Ute Schulz, Team Corporate Responsibility.

„Bei Hettich leben wir eine Mitmachkultur, in der wir alle unsere Stärken, Leidenschaften und Ideen bestmöglich einbringen können. Das gilt selbstverständlich auch für unsere Nachhaltigkeitsinitiativen“, berichtet Schönfeld. Obwohl Grundsätze, Richtlinien und Prozesse zum verantwortungsvollen, nachhaltigen Handeln in der Hettich Gruppe seit vielen Jahren implementiert sind, gibt es noch viel zu tun, um die Zukunft für alle lebenswert zu gestalten. „Gemeinsam als Team gestalten wir die Nachhaltigkeitsagenda und sorgen zusammen für kontinuierliche Weiterentwicklung“, hebt Schulz hervor.

Der detaillierte Hettich-Nachhaltigkeitsbericht 2023 steht im Internet auf Deutsch und Englisch zum Download bereit:

https://www.hettich.com/short/nws2iyr

Jooma Park, Managing Director Vollmer Korea
Vollmer

Wechsel in der Geschäftsführung in Korea

In Südkorea hat Jooma Park Anfang 2023 die Leitung von Vollmer Korea LTD. vom bisherigen Geschäftsführer Song Ho Hwang übernommen. Südkorea ist für den international agierenden Schärfspezialisten Vollmer ein zentraler Markt in Asien – seit mehr als 30 Jahren ist dort der Biberacher Maschinenbauer vor Ort vertreten. Einen eigenen Standort hat Vollmer in Südkorea im Jahr 2016 gegründet.

Der süddeutsche Schärfspezialist Vollmer hat für die Niederlassung Vollmer Korea in Seoul einen neuen Geschäftsführer gewonnen. Zu Beginn des Jahres hat Jooma Park die Geschäftsleitung von Song Ho Hwang übernommen. Song Ho Hwang war bereits Anfang der 1990er-Jahre für Vollmer in Südkorea tätig, damals noch als Händler unter der Firma „Palma Trading“. Im Jahr 2016 war Song Ho Hwang maßgeblich an der Gründung von Vollmer Korea beteiligt und war für die sehr erfolgreiche Entwicklung der Niederlassung in Seoul verantwortlich. Seit März 2023 ist er im Ruhestand.

Mit Jooma Park übernimmt ein erfahrener Fachmann und Kenner des asiatischen Werkzeugmarktes die Geschicke von Vollmer Korea. Vor gut einem Jahr ist er bei Vollmer eingestiegen und hat sich mit hohem Engagement in seine neue Aufgabe als Geschäftsführer eingearbeitet. Parallel zum Wechsel auf der Geschäftsführerposition hat die Niederlassung neue Räumlichkeiten in Seoul bezogen. Insgesamt drei Mitarbeiter sind am Vollmer Standort in Südkorea angestellt.

„Mein Ziel ist es, in Südkorea das Geschäft mit Vollmer Schärfmaschinen nachhaltig auszubauen und darüber hinaus die Angebote rund um unsere Services und digitalen Lösungen noch stärker im Bereich der Werkzeugherstellung zu etablieren“, sagt Jooma Park.

Ulrike Just Linden
Linde Material Handling

Ulrike Just übernimmt Markenverantwortung für Region EMEA

Linde Material Handling (MH) richtet die Verantwortung für seine Markenführung sowie das Sales & Service-Geschäft neu aus und hat dazu Ulrike Just am 4. Oktober 2023 zur Executive Vice President Sales & Service Linde MH EMEA ernannt. Die 43-jährige bringt langjährige Expertise im Bereich der strategischen Geschäftsentwicklung und im operativen Vertriebs- und Servicemanagement mit. Zuletzt zeichnete sie für das Sales & Service-Geschäft von KionIndustrial Trucks & Services (ITS) in Großbritannien und Irland verantwortlich. Davor war sie als Leiterin Business Development maßgeblich an der Entwicklung der Unternehmensstrategie von Linde MH beteiligt.
Als Executive Vice President Sales & Service ist es ihre Aufgabe, Linde Material Handling noch stärker auf die zukünftigen Kundenbedürfnisse und die sich ändernden Marktanforderungen auszurichten und die Umsetzung in der Region EMEA zu leiten.

„Die Marke Linde steht in der Flurförderzeugbranche wie keine zweite für ein Höchstmaß an Leistungsfähigkeit, Kundenorientierung sowie Zuverlässigkeit. Mit größter Leidenschaft arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran, den innerbetrieblichen Materialfluss unserer vielen anspruchsvollen Kunden noch effizienter und erfolgreicher zu machen“, betont Ulrike Just, oberste Produktportfolio-, Marketing- sowie Sales & Service-Verantwortliche für die Marke Linde. „Ich möchte sicherstellen, dass wir diesen Werten auch in Zukunft gerecht werden – durch unsere Produkte, Softwarelösungen und Dienstleistungen, aber auch in der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden.“ Stärker ausgebaut wird zudem der Bereich der kundenspezifischen Lösungen, um noch individueller auf die besonderen Anforderungen in vielen Branchen eingehen zu können.

Ulrike Just ist studierte Betriebswirtin mit MBA-Abschluss der Harvard Business School und verfügte bereits über eine erfolgreiche internationale Karriere, als sie 2017 zu Linde MH nach Aschaffenburg kam. In unterschiedlichen Führungspositionen bei der Investmentgesellschaft Bain Capital, der Linde AG sowie der Boston Consulting Group hat sie unter anderem in Großbritannien, den USA sowie Russland und Südafrika mit ihren Teams Projekte geplant und erfolgreich umgesetzt.

Die Zukunft der asiatischen Möbelwelt

Die CIFM/interzum guangzhou, die als Asiens wichtigste Veranstaltung für die Möbelindustrie gilt, wird vom 28. bis 31. März 2024 im Canton Fair Complex in Guangzhou stattfinden. Mit 1.200 Ausstellern aus der ganzen Welt, die 160.000 Quadratmeter belegen, erwartet die Veranstaltung mehr als 150.000 Fachbesucher und bietet internationalen Ausstellern einen einzigartigen Zugang zum chinesischen Markt und darüber hinaus.

Statistiken zufolge hat der globale Möbelmarkt im Jahr 2022 die 600-Milliarden-US-Dollar-Marke überschritten und wird in den nächsten vier Jahren (2023-2026) voraussichtlich weiter mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 5 Prozent wachsen.

Da der globale Möbelmarkt weiter wächst, nutzt die CIFM/interzum guangzhou die Chancen, die sich durch Chinas Strategie der dualen Zirkulation ergeben, um internationalen Marken aktiv den Eintritt in den riesigen chinesischen Markt zu erleichtern – der in Bezug auf Möbelproduktion, -konsum und -export weltweit an erster Stelle steht – und gleichzeitig die Globalisierung der einheimischen Marken zu fördern.

Viele Aussteller sind bereits zum wiederholten Male dabei und neue Aussteller setzen frische Impulse.

SIM India
Surface in Motion

Findet 2024 auch in Indien statt

Die heute in Wiesbaden gestartete Technology & Design Konferenz Surface in Motion, hinter der die Teams der Netzwerke möbelfertigung und arcade stehen, wird noch internationaler. Nachdem für 2024 bereits die Surface in Motion Italia angekündigt wurde, die am 07. und 08. Mai in Verona stattfinden wird, kommt nun noch die Surface in Motion India hinzu – als Joint Venture powered by Vincentz Network und NürnbergMesse India.

Der Kongress wird am 23. Februar 2024 im Rahmen der ausgebuchten Fachmesse Indiawood in Bangalore stattfinden.

Die Indiawood ist eine der weltweit führenden Messen für die Holzbearbeitungsindustrie und die Möbelherstellung sowie in Asien das führende Fachevent zu dem Segment und findet im Zwei-Jahres-Rhythmus statt.

DIPA Logo
möbelfertigung

Jetzt Mitglied der DIPA

Die 2019 gegründete DIPA will den Digitaldruck als innovatives Verfahren möglichst vielen Anwendern zugänglich machen. Sie versteht sich als „gemeinsame Zukunftswerkstatt“ für Themengebiete wie beispielsweise Consulting. „Im Moment möchten wir in erster Linie zusätzliche Mitglieder aufnehmen und wachsen, sowie durch intensiven Austausch das Netzwerk stärken“, so Robert Bierfreund, Geschäftsführer von Interprint und Vorsitzender der DIPA. Neben ihm lenken Harald Jordan (Geschäftsführer Ipac und DIPA-Academy), Renè Schavoir (Sales Representive Durst) und Herbert Kindermann (Geschäftsführer DIPA-Academy) die Geschicke der DIPA.

Da der intensive Austausch auch ein zentrales Anliegen der möbelfertigung ist, wurde das Netzwerk nun Mitglied der DIPA. Das Team freut sich darauf, spannende Impulse zu erhalten und zu geben.
Dem Gemeinschaftsgedanken folgend gibt die DIPA in diesem Moment im Rahmen der „Surface in Motion“ einen 3,5-stündigen Workshop über den digitalen Dekordruck, aktuelle Entwicklungen, Erfolgsgeschichten und Key-Learnings.

Ernennung von Frédéric Morel zum Präsidenten für den asiatisch-pazifischen Raum

Lectra, führender Anbieter von Technologielösungen für die Mode-, Automobil- und Möbelindustrie, gibt die Ernennung von Frédéric Morel zum Präsidenten der Region Asien-Pazifik und zum Mitglied des Exekutivkomitees der Gruppe bekannt. Er löst damit Edward Wang ab, der diese Position zuvor innehatte. Diese Ernennung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Lectra sich darauf vorbereitet, seine neuesten Software- und Connected-Equipment-Angebote auf der CISMA (China International Sewing Machinery and Accessories) in Shanghai, China, zu präsentieren, um den asiatischen Branchenakteuren einen schnelleren Übergang zu Industrie 4.0 zu ermöglichen.

Daniel Harari, Chairman und Chief Executive Officer von Lectra, sagt: „Wir möchten zunächst Edward Wang für seinen Beitrag zur Entwicklung der Aktivitäten von Lectra im asiatisch-pazifischen Raum danken und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg für seine berufliche Zukunft. Frédéric Morel kommt zu uns, nachdem er mehr als 20 Jahre Erfahrung in internationalen Konzernen gesammelt hat, wo er verschiedene Managementpositionen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Singapur und China innehatte. Sein internationales Engagement, sein Verständnis für die Herausforderungen eines Technologieunternehmens wie Lectra und seine Fähigkeit, eine dynamische und nachhaltige Geschäftsentwicklung zu unterstützen, sind ein großer Gewinn für unsere Gruppe. Ich freue mich, ihn in unserem Team begrüßen zu dürfen.”

Stefan Gritsch, Wolfgang Rohner and Maximilian Lehner (from left to right) look positively into the future
Ima Schelling Group

Macht sich mit neuer Struktur zukunftssicher

Die Legro Group GmbH, die bisherige Hauptgesellschafterin der IMA Schelling Group, hat die Anteile an IMA Schelling, Mawera (Holzfeuerungsanlagen) und AAT (Biogasanlagen) aus der Gruppe abgespalten und in drei eigenständige Unternehmen aufgeteilt. Wolfgang Rohner, Stefan Gritsch und Günther Lehner sind – neben anderen Anteilseignern – weiterhin wesentliche Gesellschafter bei den drei Unternehmen.

Familie Lehner übernimmt Mehrheit der Anteile
Maximilian und Günther Lehner erhöhen schrittweise ihre Beteiligung an der IMA Schelling Group auf 56,6 Prozent und übernehmen somit die Mehrheit des international tätigen Anlagenbauunternehmens. Bei Mawera und AAT werden zukünftig Wolfgang Rohner bzw. Stefan Gritsch als Mehrheitsgesellschafter agieren, womit nun eine zukunftsfähige Nachfolgelösung für alle drei Unternehmensgruppen gefunden wurde. Die Legro Group GmbH wird weiterentwickelt und sucht zusätzliche Engagements im Bereich der Holz- und Werkstoffindustrie sowie nachhaltigen Energielösungen.

Bekenntnis zur langfristigen Erfolgsgeschichte
Die IMA Schelling Group setzt mit dieser Neustrukturierung ein klares Zeichen für Kontinuität und Stabilität. Zugleich profitiert sie weiterhin von der Branchenkenntnis und Fachkompetenz von Wolfgang Rohner, der zum Jahresende aus dem operativen Geschäft in den Aufsichtsrat wechseln wird, wie schon zuvor Stefan Gritsch. Die Umstrukturierung eröffnet neue Möglichkeiten für Wachstum und Innovation, die von der IMA Schelling Group mit Enthusiasmus und Entschlossenheit verfolgt werden.

Rauch plant in Markt Bibart
Egger

Übernimmt das Rauch-Spanplattenwerk in Markt Bibart

Die Egger Gruppe erwirbt das Spanplattenwerk von Rauch in Markt Bibart. Der Kaufvertrag wurde am 8. September 2023 unterzeichnet. Damit verfolgt Egger konsequent seine Strategie des Wachstums aus eigener Kraft und stärkt seine Stellung im Heimatmarkt Europa weiter.

Gleichzeitig verabschiedet sich die Rauch Gruppe mit diesem Schritt nach 65 Jahren von der Spanplatten-Produktion und fokussiert sich nun auf die Weiterentwicklung ihrer Möbelwerke. 1958 hatte Rauch das Werk übernommen und konnte fortan seine Spanplatten zur Möbelfertigung selbst herstellen. Das Spanplattenwerk beliefert nicht nur die Rauch Möbelwerke, sondern auch weitere nationale und internationale Möbel- und Türenkunden.

„Da in den vergangenen Jahren der Lieferanteil an Drittkunden und damit das Produktspektrum kontinuierlich zugenommen haben, haben wir uns von der ursprünglichen Geschäftsidee nach und nach gelöst. Um langfristig im Spanplattenmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben, bedarf es hoher Erweiterungsinvestitionen. Die Egger Gruppe hat die Kraft, das Potential des Standorts Markt Bibart zu heben und Rauch kann sich nun voll auf die Weiterentwicklung der Möbelwerke fokussieren“, so Rainer Hribar, CEO der Rauch Gruppe.

Vorbehaltlich der Erteilung der kartellrechtlichen Genehmigung wird das Spanplattenwerk in Markt Bibart der 22. Produktionsstandort von Egger. Über den Kaufpreis und weitere Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Möbelwerke der Rauch Gruppe bleiben von der Übernahme unberührt.

„Nachhaltiges Wachstum aus eigener Kraft ist unser erklärtes Ziel. Mit diesem weiteren Standort in unserem Kernmarkt Deutschland führen wir unsere Strategie erfolgreich fort. Die langjährige Expertise der Belegschaft in Markt Bibart gemeinsam mit den Synergieeffekten, die sich aus unserer Gruppenpräsenz ergeben, ermöglicht großes Wachstumspotenzial für den Standort“, betont Thomas Leissing, Egger Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung und Sprecher der Gruppenleitung.

Das Werk in Markt Bibart verfügt über Anlagen zur Produktion von Rohspanplatten mit einer Kapazität von bis zu 650.000 m3 jährlich. Die Belieferung der Rauch Möbelwerke wird auch nach der Übernahme durch die Egger Gruppe langfristig fortgeführt. Darüber hinaus sieht der Holzwerkstoffspezialist große Chancen, das Geschäftsmodell in Deutschland um Fixmaß-Kunden zu erweitern.

Egger strebt in Hinblick auf Prozesse und Systeme eine rasche Integration des Standorts in die Gruppe an. Zudem prüft der Holzwerkstoffhersteller bereits erste Investitionsvorhaben am Standort. Das Unternehmen zählt dabei auf die Erfahrung der Belegschaft vor Ort. Der Holzwerkstoffhersteller wird alle 195 Mitarbeitenden des Rauch Spanplattenwerks zum Closing-Zeitpunkt übernehmen. „Wir freuen uns auf die neuen qualifizierten und engagierten Kolleg:innen und begrüßen sie herzlich als Teil unserer globalen Unternehmensfamilie. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam das Werk Markt Bibart erfolgreich und langfristig weiterentwickeln werden“, so Thomas Leissing.