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Author: Hahn, Sebastian

Domus Line

Erweitert Aktivitäten in Lateinamerika

Domus Line und sein historischer mexikanischer Premium-Partner, Chapas y Maderas Importadas S.A. (CYMISA), haben kürzlich ihre strategische Zusammenarbeit durch die Gründung von Domus Line Internacional gefestigt. In dieser NewCo sind nun die beiden wichtigen Unternehmen zusammengeschlossen, um den Markt für Lichtquellen für die Möbelbranche in der Region LATAM zu sondieren und zu erweitern.

„Mit Domus Line Internacional wollen wir das beste Lichtdesign für Einrichtungsgegenstände in ganz Lateinamerika anbieten. Die Zusammenarbeit mit Domus Line, dem Marktführer in diesem Sektor, ist strategisch und soll unsere Marktpräsenz erhöhen und das Interesse an Produkten wecken, die Design und Innovation vereinen“, so Carlos Cook, CEO des neuen Unternehmens.

Der Hauptsitz befindet sich strategisch günstig in Toluca /Mexiko und umfasst operative, technisch-kaufmännische, logistische Abteilungen und bald auch einen Produktionsbereich für die maßgeschneiderte Anpassung von linearen Leuchten, um den Kunden einen „millimetergenauen“ Service zu bieten. Dieses Produktionszentrum wird Flexibilität und kürzere Lieferzeiten auf allen Märkten in seinem Zuständigkeitsbereich gewährleisten.

„Domus Line Internacional ist die natürliche Weiterentwicklung einer zehnjährigen Zusammenarbeit. Mit dem offiziellen Startschuss für Domus Line Internacional bringen Domus Line und CYMISA nicht nur Leidenschaft und Geschmack für Design in den lateinamerikanischen Raum, sondern auch eine effiziente und flexible Organisationsstruktur: definitiv die Unterscheidungsmerkmale beider Unternehmen“, erklärt Tommaso Rigoli, International Business Developer von Domus Line.


Die konsolidierte Präsenz in über zehn Ländern der Region bildet die Grundlage für die Ausweitung der Aktivitäten in ganz Lateinamerika und für die Erhöhung des Marktanteils dank Domus Line Internacional, dem ersten und einzigen Hersteller von Lichtquellen für Möbelfabrikanten in Mittel- und Südamerika.

Domus Line Internacional ist eine Komponente der internationalen Expansionsstrategie des Unternehmens, die auf Wachstum durch Partnerschaften mit neuen Produktionsstätten und Handelszweigen abzielt. „Domus Line setzt den Prozess fort, seine operative Präsenz in den strategisch wichtigsten Bereichen auf globaler Ebene auszubauen. Diese Entwicklung begann 2020 mit Domus Line Deutschland, wird nun mit Domus Line Internacional fortgeführt und sieht in naher Zukunft weitere Schritte vor“, erklärte Davide Bottani, Global Business Developer von Domus Line.

Heute ist Domus Line dank seiner vier Produktionsstätten auf der ganzen Welt präsent: in Italien, wo sich der Hauptsitz befindet, in Deutschland, wo Domus Line Deutschland tätig ist, und im Fernen Osten, wo Domus Line Asia Pacific seinen Sitz hat. Nun kommt Domus Line Internacional hinzu, sowie auch ein umfangreiches Netzwerk von Handelspartnern, das den Vertrieb der Produkte auf fünf Kontinenten garantiert. 

Logo des MMFA
MMFA

Poli-Eco ist neues Mitglied

Poli-Eco Tworzywa Sztuczne ist dem MMFA (Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge) beigetreten.

„Poli-Eco zeigt, dass Traditionen und Innovationen Hand in Hand gehen können – mit 30 Jahren Erfahrung auf dem Markt entwickelt das Unternehmen auch weiterhin neue Produktlösungen in seinen Laboren. Wir freuen uns, das Unternehmen als neues Mitglied im MMFA zu begrüßen und hoffen auf einen fruchtbaren Austausch in der Zukunft“, so Jan Dossche, Präsident des MMFA.

Dawid Weryszko, CEO von Poli-Eco, dazu: „Poli-Eco ist bestrebt, Innovationen im PVC-Sektor voranzutreiben. Dazu zählen im Jahr 2022 auch SPC-Paneele. Als ein Unternehmen, das kontinuierlich nach neuen Möglichkeiten sucht, sein Fachwissen und seine Größe zu erweitern, sind wir davon überzeugt, dass der Austausch mit anderen MMFA-Mitgliedern und die Mitwirkung an den Aktivitäten des Verbands für beide Seiten gewinnbringend sein wird – vor allem, da Poli-Eco erst vor Kurzem in die Fußbodenproduktion eingestiegen ist.“

Poli-Eco ist ein internationales Unternehmen, das auf den polnischen, europäischen und östlichen Märkten tätig ist. Die Produkte des Unternehmens werden unter der gemeinsamen Marke KORNER vertrieben. Dank seines Angebots an PVC-Produkten für den Innenausbau – von Sockelleisten aus geschäumtem und hartem PVC bis hin zu Möbelkanten, PVC-Granulat und Trockenmischungen – ist es Poli-Eco in den letzten 30 Jahren erfolgreich gelungen, sein Profil als bedeutender europäischer Hersteller aufzubauen. Dies schaffte auch eine solide Grundlage, um Bodenbeläge in Form von SPC-Paneelen zu produzieren, womit das Unternehmen im Jahr 2022 begann.

Durch die Aufnahme von Poli-Eco in den MMFA wird der Verband vergrößert und umfasst nun 30 ordentliche Mitglieder (Hersteller von MMF-Bodenbelägen oder ihre europäischen Vertretungen), 30 außerordentliche Mitglieder (Zulieferunternehmen) und drei fördernde Mitglieder (wissenschaftliche Institute).

Leicht/Global Kitchen Design Award

Jetzt Planungsprojekte einreichen

Geht in die nächste Runde: Der „Global Kitchen Design Award“. Deshalb sind ab sofort und bis zum 31.08.2023 die weltweiten Leicht-Partnerinnen und -Partner, Architektinnen und Architekten sowie Interior-Designerinnen und -Designer herzlich eingeladen, ihre neuesten Leicht-Projekte online über www.global-kitchen-design.com einzureichen. Gesucht werden innovative und inspirierende Küchen- und Wohnraumplanungen, die in ihrer Umsetzung das Potential der Gestaltungsmöglichkeiten mit dem Portfolio des Küchenmöbel-Spezialisten widerspiegeln. Die Preisverleihung des Awards findet am 28. Oktober 2023 statt.

Im von Leicht ausgelobten, internationalen Wettbewerb treten die eingereichten Projekte mit dem Leicht-Portfolio im direkten Vergleich gegeneinander an und werden danach bewertet, ob Planung und Ausstattung in besonderer Weise überzeugen. Neu in diesem Jahr ist, dass sich Teilnehmende ein Profil anlegen und ihre Daten hinterlegen können, wodurch eine erneute Teilnahme in Zukunft erleichtert wird.

Weltweit beschäftigen sich täglich über 1.000 Küchenplanerinnen und -planer mit den Leicht-Produkten. „Wir suchen nach Partnerinnen und Partnern, die diese Überzeugung mit uns teilen und neu interpretieren. Die Idee hinter dem Award ist die internationale Küchenwelt zu vernetzen sowie Handelspartnerinnen und -partnern und Endkundinnen und -kunden Inspiration für kreative Einrichtungsideen von und mit Leicht zugänglich zu machen“, so Stefan Waldenmaier, Vorstandsvorsitzender der Leicht Küchen AG.

interzum forum italy

„Interzum Forum Italy“ soll im Juni 2024 in Bergamo stattfinden

Die Koelnmesse launcht eine neue Veranstaltung: Das „Interzum Forum Italy“ soll erstmals am 6. und 7. Juni 2024 auf dem Gelände der Messe Bergamo stattfinden. Geplant ist danach ein Zwei-Jahres-Rhythmus.

Konzeptionell fokussiert das Team der Koelnmesse Italia um Geschäftsführer Thomas Rosolia auf Vorträge in einem Kongressformat. Die begleitende Ausstellung soll „Interzum“-Produktsegmente wie Büro, Polstermöbel, Textilmaschinen, Oberflächen und Beschläge enthalten.

Auf aktuelle Themen rund um dekorative Oberflächen von Holzwerkstoffen und Networking auf Spitzen-Niveau können sich italienische Branchenvertreter bereits am 7. und 8. Mai 2024 freuen. Dann veranstalten die B2B-Branchen-Netzwerke „arcade“ und „möbelfertigung“ aus dem Vincentz Network erstmals die „Surface in Motion Italy“ in Verona. Konferenzsprache ist Italienisch, begleitend wird eine englische Simultanübersetzung angeboten. Am Abend des ersten Konferenztages findet ein im Konferenzpreis inkludiertes Networking-Dinner im Ristorante Caffè Vittorio Emanuele direkt an der Arena di Verona statt.

Infos und Kontakt: https://shorturl.at/nDU46

Die B2B-Branchen-Netzwerke „arcade“ und „möbelfertigung“ reagieren damit auf die Nachfrage des italienischen Marktes nach einem sehr spitzen und hochwertig kuratierten Programm und den Erfolg der „Surface in Motion – Technology & Design Conference“. Das Format findet in diesem Jahr am 26. und 27. September bereits zum 4. Mal in Wiesbaden statt und war 2022 mit mehr als 200 Teilnehmern restlos ausverkauft.

Image-Film: https://shorturl.at/emMX7

Infos und Kontakt: https://shorturl.at/lsv38

Trade Association of the Austrian Wood Industry

Aktuelle Geschäftslage bleibt herausfordernd

Für 2022 kann Österreichs Holzindustrie positive Zahlen vorweisen, wie der zuständige Fachverband im Rahmen seiner Jahrpressekonferenz mitteilte. „Unsere fast 1.300 Mitgliedsbetriebe und ihre circa 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben 2022 Waren im Wert von 11,45 Milliarden Euro abgesetzt, das ist eine Steigerung von 13 Prozent. Auch beim Außenhandel steht ein Überschuss von fast 1,8 Milliarden Euro, 11 Prozent mehr als 2021,“ so Herbert Jöbstl, Obmann des Fachverbands der Holzindustrie Österreichs. „Trotz des Krieges in der Ukraine und der hohen Inflation sind unsere Geschäftszahlen für 2022 noch gut. Holzprodukten aus Österreich sind in Europa und weltweit anerkannt und gefragt. Unser internationaler Erfolg sichert Arbeitsplätze und Kaufkraft in Österreich“, so Jöbstl.

Bei der Bewertung der aktuellen Geschäftslage herrscht hingegen wenig Optimismus. „Seit der Jahresmitte 2022 verzeichnen wir einen erheblichen Rückgang der Nachfrage, besonders seitens der Bauwirtschaft als größten Abnehmer. Es gibt heuer keine Frühjahrsbelebung, weder von der heimischen Baukonjunktur noch von den Überseemärkten“, teilt Dr. Erlfried Taurer, Obmann-Stv. des Fachverbands der Holzindustrie Österreichs, mit. Angesichts der schwachen Auftragslage werden die Betriebe weiterhin Produktionskapazitäten reduzieren müssen, denn die Kosten für Energie, Logistik, Rohstoffe und Personal sind weiterhin auf hohem Niveau und steigend. Langfristig ist Taurer optimistisch: „Die Erfolgsgeschichte Holz ist weiterhin intakt. Wir nutzen einen nachwachsenden Rohstoff, der vielseitig sowie mehrfach verwendbar ist und Kohlenstoff speichert. Damit sind wir für die Zukunft bestens aufgestellt.“

Die Holzindustrie spricht sich angesichts der nachlassenden Bauaktivitäten für antizyklische Investitionsanreize aus. „Die Bauwirtschaft ist wichtig für die gesamte Konjunktur und die Beschäftigung. Zusätzlich trifft weniger Wohnbau auf eine wachsende Bevölkerung. Wir reden hier auch über ein soziales Thema“, betont Dr. Andreas Ludwig, Obmann-Stv. des Fachverbands der Holzindustrie Österreichs und führt weiter aus: „Angesichts der Energie-, Klima- und Wirtschaftskrise schlagen wir vor, diesen Krisen mit Investitionen in bezahlbaren und energieeffizienten Wohnungsbau zu begegnen, dazu zählen Neubau, Sanierung und Nachverdichtung.“ Die jährliche Sanierungsrate stagniert schon länger bei 1,5 Prozent und das politische Ziel von 3 Prozent wurde bei weitem nicht erreicht. Circa 70 Prozent der Wohngebäude in Österreich sind vor 1990 gebaut wurden, die meisten in den 1970’er Jahren. „Wir plädieren daher für einen Sanierungsturbo mit den nötigen Instrumenten wie Förderungen, einfach umsetzbare Wohnraumkonzepte, etwa der modularen Bauweise, verständliche Beratung für Eigentümer und den Abbau rechtlicher Hürden. Holz als klimafreundlicher Baustoff kann hier einen herausragenden Beitrag leisten. So kann es gelingen, mit eigenen Rohstoffen regionale Wertschöpfungsketten, Konjunktur, Arbeitsplätze sowie Klimaschutz zu stärken“, unterstreicht Ludwig.

Sekundärrohstoff Altholz nicht einschränken

Holz kann wieder- und mehrfach verwendet werden. Das ist gut für die Ressourceneffizienz und verlängert die Kohlenstoffspeicherung. Umso ärgerlicher ist es, dass Altholz dem Abfallwirtschaftsgesetz unterliegt und damit seit Jänner 2023 die Verpflichtung zum Bahntransport besteht. „Nun ist die Bahn zweifelsfrei ein ökologischer Verkehrsträger, aber leider im Vergleich zum LKW nicht wettbewerbsfähig. Die Verpflichtung zum Bahntransport erhöht unsere Transportkosten teilweise um das Doppelte und führt zu neuen bürokratischen Hürden“, kritisiert Erlfried Tauer. Zudem wird die Wettbewerbsfähigkeit der Kreislaufwirtschaft geschwächt. „Der Einsatz von Altholz wird unattraktiver und Betriebe setzen zunehmend Frischholz ein. Die ressourcenfreundliche Altholznutzung als wichtigen Baustein für Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie wird durch diesen Rechtsrahmen massiv behindert. Altholz ist kein Abfall, sondern ein wertvoller Rohstoff, der Bahntransport sollte daher nicht verpflichtend sein“, hebt Taurer hervor.

Der European Green Deal soll Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent machen. Aus Sicht der Holzindustrie verfolgt der Green Deal die richtigen Ziele, die Forst- und Holzwirtschaft könnte viel dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen. „Leider führen einige politische Impulse aus der EU mit Bezug zur Forstwirtschaft dazu, die Nutzung der nachhaltigen und erneuerbaren Ressource Holz einzuschränken“, bedauert Herbert Jöbstl. Entweder ginge es darum, große Waldflächen unter noch strengeren gesetzlichen Schutz zu stellen und die Waldbewirtschaftung einzuschränken oder darum, den Kohlenstoffaufbau im Wald zu forcieren. Österreichs Holzindustrie spricht sich für einen besseren Green Deal aus. Obmann Jöbstl: „Die Wälder müssen nachhaltig bewirtschaftet werden, um klimafit, vital und kontinuierlich wachsend zu sein.“ Zudem können mit der Verwendung des Holzes aus Europas Wäldern CO2-Emissionen vermieden werden. „Während der Kohlenstoff des geernteten Baumes in einem Holzgebäude gebunden bleibt, wächst im Wald ein junger Baum nach, der erneut CO2 aufnimmt. So schaffen wir einen zweiten Wald, der das Klima schützt und Arbeitsplätze garantiert. Holznutzung und aktive Forstwirtschaft sind starke Hebel, um dem Klimawandel entgegenzuwirken“, betont Jöbstl. Zusammen mit Verbänden der Holzindustrie aus sieben EU-Mitgliedstaaten fordert der Fachverband der Holzindustrie Österreichs in einem gemeinsamen Positionspapier eine Kurskorrektur in der EU-Forstpolitik. „Wir verfügen in Europa über den Rohstoff Holz und die Fertigungskompetenz für eine nachhaltige und klimafreundliche Bioökonomie. Es braucht einen Green Deal, der eine zuverlässige und wirtschaftliche Rohstoffverfügbarkeit garantiert“, so Jöbstl abschließend.

Lizenziert die wasserdichte „Unicoat”-Technologie an Camsan Ordu

Unilin Technologies, die IP- und Technologieabteilung von Mohawk Industries, freut sich, die Unterzeichnung einer Lizenzvereinbarung mit Camsan Ordu bekannt zu geben, einem führenden Hersteller in der Plattenindustrie, der die Produktion von Laminatböden aufnehmen wird. Die Vereinbarung gewährt Camsan Ordu Zugang zu Unilins wasserabweisender Beschichtungstechnologie „Unicoat” für Laminatböden.

Camsan Ordu erhält Zugang zu „Unicoat”, einer hochmodernen wasserabweisenden Beschichtungstechnologie für Laminatböden. „Unicoat” bietet einen hervorragenden Schutz gegen Feuchtigkeit, minimiert das Risiko von Wasserschäden und gewährleistet die Langlebigkeit des Bodenbelags. Durch die Integration von Unicoat in seine Laminatprodukte unterstreicht Camsan Ordu sein Engagement für qualitativ hochwertige und langlebige Bodenbelagslösungen.

„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Unilin und die Nutzung ihrer renommierten Beschichtungstechnologie”, sagte Oğuzhan Öztürk, stellvertretender technischer Geschäftsführer von Camsan Ordu. „Diese innovative Lösung passt perfekt zu unserem Engagement, unseren Kunden qualitativ hochwertige und benutzerfreundliche Bodenbeläge anzubieten. Wir sind zuversichtlich, dass diese Zusammenarbeit es uns ermöglichen wird, unser Produktangebot zu erweitern und die sich entwickelnden Bedürfnisse des Marktes zu erfüllen.”

Durch die Kombination des Fachwissens und der Spitzentechnologie von Unilin mit der Marktpräsenz von Camsan Ordu können die Kunden ein breiteres Angebot an leistungsstarken Bodenbelagsprodukten mit verbesserter Verlegbarkeit und wasserfesten Eigenschaften erwarten.

„Wir freuen uns, dass sich ein weiterer türkischer Akteur für die Herstellung von wasserfestem Qualitätslaminat entschieden hat”, erklärt Floris Koopmans, Verkaufsdirektor bei Unilin Technologies. „Dies ist ein großer Schritt nach vorn für wasserfeste Bodenbeläge in der Branche und wir freuen uns darauf, gemeinsam weitere Fortschritte in der Bodenbelagsbranche zu erzielen.”

Wandelbots

„Robotics Platform“ gegen den Fachkräftemangel

Unternehmen müssen neue Strategien entwickeln, damit sie zukunftsfähig bleiben. „Robotik und Automation spielen eine Schlüsselrolle, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Zukunftsfähigkeit Europas als Produktionsstandort sicherzustellen“, sagt Christian Piechnick, Gründer und CEO von Wandelbots. „Denn um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir Technologien einsetzen, die uns trotz limitierter Arbeitskraft produktiver machen. Die Zugänglichmachung dieser Technologien durch Reduzierung von Komplexität und Kosten ist dabei ein wichtiger Baustein“, so Piechnick.

Allerdings ist die Implementierung von Roboterprozessen normalerweise sehr komplex: Bis ein Roboter einsatzbereit ist, müssen erfahrene Entwickler jeden Arbeitsschritt programmieren – hohe Kosten und fehlendes Fachpersonal drosseln derzeit das Tempo der Automatisierung.

Hier setzt Wandelbots mit seiner „Robots for the People“-Mission an: Auf der „Wandelbots Robotics Platform“ können Unternehmen schneller und einfacher als je zuvor komplette Roboterlösungen entwickeln. Die Entwickler-Platform ist eine offene und kollaborative Umgebung, die Programmierschnittstellen (APIs), Software-Development-Kits (SDKs) und Dokumentation bereitstellt, um Roboter-Anwendungen auf einfache Art und Weise zu entwerfen und in Betrieb zu nehmen. Softwareentwickler brauchen keine Vorkenntnisse, um neue Lösungen zu programmieren. Dank vordefinierter Robotermodelle, Erweiterungen und Integrationen sind Produkte und Services schneller marktreif und werden Kunden zügig bereitgestellt. Innerhalb einer Laufzeitumgebung lassen sich diverse Roboter-OEMs in verschiedenen Ökosystemen zentral koordinieren und steuern.

Weitere Informationen zur „Wandelbots Robotics Platform“ finden Sie hier.

Jowat

Mit Gold bei den „Best Managed Companies“ ausgezeichnet

Erstmals erreicht die Jowat SE den Goldstatus des Gütesiegels „Best Managed Companies Award“. Bereits zum vierten Mal in Folge bekommt der Detmolder Klebstoffhersteller den Preis für hervorragend geführte Unternehmen, der durch Deloitte Private, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und den Bundesverband der Deutschen Industrie verliehen wird.

Für das Familienunternehmen ist der erarbeitete Goldstatus eine Bestätigung seiner konsequent auf Innovation, Nachhaltigkeit und Werteorientierung fokussierten Unternehmensstrategie. „Wir freuen uns sehr, auch im Jahr 2023 die Auszeichnung als ,Best Managed Company‘ tragen zu können“, erklärt Ralf Nitschke, Vorstandsmitglied der Jowat SE, bei der feierlichen Preisverleihung am 25.05.2023 in Düsseldorf.

Das „Best Managed Companies“ Programm verfolgt als Wettbewerb und Gütesiegel die Vision, ein nationales und globales Ökosystem hervorragend geführter mittelständischer Unternehmen aufzubauen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal des Programms ist seine Internationalität: „Best Managed Companies“ wurde in den 1990er Jahren von Deloitte in Kanada ins Leben gerufen und ist inzwischen in mehr als 45 Ländern erfolgreich eingeführt.

Insbesondere im Themenfeld Nachhaltigkeit sieht sich Jowat als Innovationsführer und wird diese Rolle ausbauen. Mit den „Jowat Green Adhesives“ verfügt der Klebstoffexperte schon jetzt über ein umfangreiches Portfolio nachhaltiger Klebstoffe für die meisten Anwendungsbereiche. Ralf Nitschke gibt einen Ausblick in die Zukunft: „Bis zum Jahr 2025 werden mindestens 80 Prozent der Jowat Produktinnovationen unsere Nachhaltigkeitskriterien erfüllen – so unser Ziel. In diesem Zusammenhang werden wir das Absatzvolumen unserer Green Adhesives, die schon heute in den Bereichen Arbeitsschutz, Ressourcenschonung und Verbraucherschutz Maßstäbe setzen, deutlich steigern.“ Aus Sicht des Jowat Vorstands bildet das gekonnte Zusammenspiel aus verantwortungsvollen Einkaufspraktiken und Lieferketten mit einer ressourcenschonenderen Produktion die Basis nachhaltiger Produkte von Morgen.

„Best Managed Companies‘ wie Jowat sind eine starke und tragende Säule unserer Wirtschaft. Sie sind Innovationsmotor und gleichzeitig „Hüter der Flamme“ im Sinn einer nachhaltig ausgerichteten Unternehmensführung. Solche starken Unternehmen denken in Generationen und nicht in Quartalen, weshalb sie eine Auszeichnung verdient haben“, ergänzt Markus Seiz, Best Managed Company Programmleiter und Director bei Deloitte Private.

Startet Rücknahmekonzept „ReTurn“ für Kantenbänder

Dass Rehau das Thema Nachhaltigkeit ernst nimmt, hat das Unternehmen in der Vergangenheit durch konkretes Handeln bewiesen, auch für die Kantenbandlösungen „Raukantex“. Jetzt wird bei der Division Interior Solutions die nächste Stufe eingeleitet: „Rehau ReTurn“ ist eine neue Komponente im Portfolio von „Raukantex eco.protect“. Mit dem Rücknahmekonzept ist ein erster Schritt gemacht, um Kantenbänder langfristig in einem Rohstoffkreislauf zu führen. Ab sofort können Kunden unverarbeitete Kantenbänder in der Originalverpackung kostenfrei an Rehau zurückgeben, Rehau verarbeitet diese dann zu neuen Produkten.

„Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern Teil unserer Unternehmensphilosophie“, sagt Daniel Elfe-Degel, Teamleiter Produktmanagement und Nachhaltigkeitsbeauftragter für die Division Interior Solutions bei Rehau. Der Bereich bietet mit ressourcenschonend hergestellten Kantenbändern und Oberflächen der Interior-Branche immer neue Möglichkeiten, Lebenswelten nachhaltig zu gestalten. Jetzt schlägt die Division in ihrem Nachhaltigkeitsportfolio ein neues Kapitel auf: Ab sofort können Kunden unverarbeitete Kantenbänder – vorzugsweise in der Originalverpackung – zurückgeben. Rehau führt sie im Anschluss wieder dem Rohstoffkreislauf zu. „Das entspricht dem Dreiklang, den wir anstreben“, so Daniel Elfe-Degel. „Ressourcen schonen, nachhaltig produzieren und Produkte, beziehungsweise Rohstoffe, im Kreislauf halten. Diese drei Punkte führen zu einer umweltschonenden Wirtschaft.“ Zur Umsetzung dieser Ziele ergreift Rehau konkrete Maßnahmen für die einzelnen Produktlinien. So wurden bereits bei der Produktion der „Raukantex“ Kantenbänder die Recyclinganteile erhöht und weitere alternative Rohstoffe eingesetzt. Um die thermische Verwertung nicht mehr benötigter Kantenbänder zu vermeiden, wurde mit der ersten Stufe des Rücknahmekonzepts nun ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft erreicht.

Die Kreislauf-Initiative ist der nächste logische Schritt in der Entwicklung zur „grünen“ Kante. Doch sie ist nur ein Baustein in dem Aktivitäten-Mosaik, das Rehau seit Jahren erweitert: So wird seit 2020 die Produktion in allen europäischen Kantenwerken zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen gespeist, die innerhalb des eigenen Betriebs entstehen. Zudem wurden zwei nachhaltige Produktlinien eingeführt: „Raukantex eco“, bei der 50 Prozent post-industrielle Rezyklate in der Fertigung eingesetzt werden, und „Raukantex evo“, bei der gegenüber einer herkömmlichen Kante aus Polypropylen sichergestellt ist, dass in der Herstellung anstelle des Rohöls nicht-fossile Vorrohstoffe zum Einsatz kommen. „Und auch der Ausstieg aus der PVC-Kantenbandproduktion wurde für die Länder der EMEA-Region bereits umgesetzt“, so Daniel Elfe-Degel. „Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen – und wir haben mit dem Rücknahmekonzept ,ReTurn‘ einen neuen großen Schritt gemacht.“

Alle Details zu „Rehau ReTurn“ und dem Konzept „Raukantex eco.protect“: https://www.rehau.com/de-de/raukantex-eco-protect