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Author: Hahn, Sebastian

Nobilia

Übernimmt Anteile an Ecocuisine

Mit der Übernahme von Anteilen an der Handelskette Ecocuisine verstärkt Nobilia nochmals seine Präsenz in Frankreich. 110 Geschäfte, die in Lizenz geführt werden, gehören zum landesweit vertretenen Netz. Nobilia ist seit der Gründung vor 18 Jahren Hauptlieferant. Neben der „All-Inclusive-Küche zu Eco-Preisen“ erweitert sich das Sortiment seit kurzem auch um Bad-, Esszimmer und Wohnmöbel.

Der erste Ecocuisine-Standort wurde 2005 in Thionville (Moselle) von Christian et Olivier Francois eröffnet. Olivier François, Generaldirektor und Mitbegründer, sieht in dem Zusammengehen mit Nobilia die Chance, die Wachstumspläne zu beschleunigen, wie es heißt. Wobei es draum geht, auch weitere internationale Märkte zu erschließen.

Swiss Krono Group

Peter Wijnbergen übernimmt von Martin Brettenthaler

Nach mehr als sieben erfolgreichen Jahren als CEO der Swiss Krono Group hat Martin Brettenthaler (53) im September 2023 entschieden, sich beruflich neu zu orientieren. Auf Wunsch der Eigentümerin hat er die Geschäfte der Gruppe bis heute weitergeführt, damit die Nachfolge geregelt werden kann. Per 01. Februar 2024 übernimmt Peter Wijnbergen (61) als CEO die Führung der Gruppe. Peter Wijnbergen ist seit 2022 Mitglied des Verwaltungsrates der Swiss Krono Holding AG und blickt auf eine langjährige Karriere in der Holzwerkstoffindustrie, zuletzt als CEO von Norbord, zurück. Martin Brettenthaler verlässt nun in bestem Einvernehmen mit der Eigentümerin und dem Verwaltungsrat die Gruppe per 31. Januar 2024.

Martin Brettenthaler: „Als starkes Team haben wir bei Swiss Krono in den letzten sieben Jahren viel erreicht. Ich bedanke mich bei unseren Mitarbeitern, bei meinen Kollegen in der Konzernleitung und beim Verwaltungsrat für die gute und engagierte Zusammenarbeit. Besonders danke ich der SWISS KRONO-Eigentümerin Ines Kaindl für das Vertrauen und die Möglichkeit, ihr Familienunternehmen während dieser Zeit führen zu dürfen.“

Ines Kaindl: „Wir respektieren den Wunsch unseres bisherigen CEO Martin Brettenthaler, danken ihm für sein grosses Engagement und die positive Unternehmensentwicklung und wünschen ihm für seine berufliche und persönliche Zukunft alles Gute.“

Die Suche nach einem Nachfolger wird eingeleitet. Peter Wijnbergen, Mitglied des Verwaltungsrates, wird mit der Übernahme der CEO-Funktion die Kontinuität in der Führung der Swiss Krono Group sicherstellen und das weitere Wachstum der Gruppe fortsetzen.

Peter Wijnbergen: „Mit Freude engagiere ich mich für die nahtlose Sicherstellung der Führung der Swiss Krono Group. Dabei kann ich auf die volle Unterstützung der Eigentümerin und des Verwaltungsrates zählen.“

Forte location Poland
Forte

Rückläufige Umsätze in den ersten drei Quartalen

Forte, einer der größten europäischen Hersteller von RTA-Möbeln, hat vorläufige Informationen über die Finanzergebnisse der Unternehmensgruppe für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres (vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024) veröffentlicht.

Die konsolidierten Verkaufserlöse der Kapitalgruppe für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2023-24 beliefen sich nach vorläufigen Berechnungen auf 173,1 Mio. Euro. Dabei sind 18,5 Mio. Euro aus dem Verkauf der Mehrproduktion von Möbelplatten, die im eigenen Plattenwerk Tanne Sp. z o.o. hergestellt wurden. Im Vergleichszeitraum 2022 betrugen die Verkaufserlöse 209,6 Mio. Euro, wovon 40 Mio. Euro aus dem Verkauf von Platten außerhalb der Gruppe stammten. Dies entspricht einem Rückgang um 18 Prozent gegenüber dem entsprechenden Zeitraum im Vorjahr.

Das erwartete konsolidierte EBIT für die vergangenen neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2023/2024 beläuft sich auf minus 0,9 Mio. Euro gegenüber 12,7 Mio. Euro im entsprechenden Zeitraum des Geschäftsjahres 2022/23.

Das erwartete konsolidierte EBITDA für vergangenen drei Quartale beträgt 8,4 Mio. Euro im Vergleich zu 22,4 Mio. Euro im entsprechenden Zeitraum des Geschäftsjahres 2022/23 (Verringerung um 62 Prozent).

Die Umsatzergebnisse der letzten drei Quartale des aktuellen Geschäftsjahres spiegeln das sehr schwierige Marktumfeld wider, das in fast allen Märkten rückläufig war. Nach Covid, dem Krieg in der Ukraine, der steigenden Inflation und dem neuen Konflikt in Israel wird der Krisenmodus zur Normalität. Verbraucher sind zunehmend verunsichert, wodurch sich das Konsumklima weiter verschlechtert. „In unsicheren Zeiten ist der Kauf neuer Möbel nicht die wichtigste Entscheidung und wird es auch noch lange nicht sein“, so Maria Florczuk, CEO der FORTE-Gruppe.

In fast allen Märkten ist der normale saisonale Aufschwung im vierten Quartal praktisch ausgeblieben. Die Mehrheit der Forte-Handelspartner berichtet von einem sehr geringen Kundenverkehr in ihren Geschäften, der sich in den letzten Monaten des Jahres kaum verändert hat.

Der Vorstand der Forte-Gruppe weist darauf hin, dass es sich bei den oben genannten Finanzergebnissen um Schätzungen handelt, die von den endgültigen Daten, die im Bericht zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 veröffentlicht werden, abweichen können.

Heckewerth
Heckewerth

Erweitert Produktionskapazitäten für Möbelfertigteile deutlich

Heckewerth hat, nachdem in den letzten Jahren die Kapazität für den Beschichtungsbereich massiv modernisiert und erweitert wurde, jetzt mit der Inbetriebnahme einer neuen Bekantungs-Anlage in den Ausbau der Kapazität für die Fertigung von Möbelfertigteilen investiert. Die Produktionsmenge wird dadurch kurzfristig deutlich gesteigert.

„Mit dieser Erweiterung unserer Kapazitäten, werden wir alle Kunden bedienen können, die eine flexible, verlässliche und stabile Lieferquelle für die Zukunft suchen, egal ob es sich um hochwertige Ladenbauteile, individuelle Präsentationsobjekte oder Serienmöbelteile handelt“, so Heckewerth-CEO Thorsten Ruhnke.

Andreas Wagner and Heinz-Jürgen Meyer (both Managing Partners) and Sven Herden (Managing Director Sales and Marketing).
Rotpunkt Kitchens

Stabil in Umsatz und Ertrag

In einem rauen konjunkturellen Umfeld konnte Rotpunkt Küchen seinen Umsatz im Jahr 2023 stabil halten. Der Küchenmöbelhersteller erwirtschaftete wie im Vorjahr Erträge in Höhe von 100 Millionen Euro. „Angesichts der bekannt schwierigen Marktbedingungen, die auf die überaus nachfragestarken Corona-Jahre folgten, ist es ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis“, kommentieren Andreas Wagner und Heinz-Jürgen Meyer, geschäftsführende Gesellschafter des Küchenmöbelherstellers. Was Sven Herden, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, identisch betrachtet. Und er fügt hinzu: „Auch wenn wir uns einen weiteren Zuwachs im Umsatz gewünscht hätten und dieser Anfang des Jahres auch realistisch schien.“

Zur Einordnung: Der Umsatz von Rotpunkt Küchen stieg in den letzten Jahren dynamisch.
Konkret von 65 Mio. Euro im Jahr 2018 auf jeweils 100 Mio. Euro in den Jahren 2022 und
2023.

Die Mengenbetrachtung weist für das Jahr 2023 einen leichten Rückgang der produzierten Schränke aus. Dem gegenüber steht der anhaltend positive Trend steigender Umsätze pro Kommission. Der Handel verkauft Rotpunkt Küchen immer wertiger und nutzt zunehmend die Planungsmöglichkeiten über die Küche hinaus. Dafür bietet der Hersteller Lösungen für den Hauswirtschaftsraum, die Garderobe und das Ankleidezimmer. Sämtliche Umsätze beziehen sich allein auf Möbel und deren Ausstattung. Elektrogeräte vertreibt Rotpunkt nicht.

Unter dem Strich stehen positive Erträge. Diese erlauben es dem Unternehmen, seinen bodenständigen Modernisierungskurs fortzusetzen. Gegenwärtig mit einem Hallenneubau am Firmensitz in Bünde-Ahle sowie kontinuierlichen Investitionen in den Maschinenpark, die Logistik, den Fuhrpark, die Digitalisierung der Produktions- und Geschäftsprozesse und soziale Themen der Belegschaft. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte das Unternehmen 364 Männer und Frauen an den beiden Standorten in Bünde und Preußisch Oldendorf.

„Es wird kurzfristig nicht einfacher, wir müssen aber auch nicht schwarzmalen.“ So lautet derfokussierte Ausblick von Andreas Wagner, Heinz-Jürgen Meyer und Sven Herden auf dasgerade begonnene Geschäftsjahr 2024. Ein guter Auftragsbestand lässt die Geschäftsführungdes Küchenmöbelherstellers derzeit zuversichtlich auf die nächsten Monate schauen. Und dasmit einem Realitätssinn, der auf weit in die Zukunft reichende Prognosen verzichtet. SvenHerden drückt es so aus: „Derzeit gilt es, die wirtschaftlich gute Position von Rotpunkt zuwahren, bestehende Partnerschaften zu stärken und bei der Auswahl von Lieferanten undneuen Geschäftskontakten noch genauer hinzuschauen.“ Risikoabschätzungen dieser Artseien jedoch keine exklusive Rotpunkt-Strategie. „Auch der Handel prüft gerade genau, aufwen er sich verlassen kann“, sagt der Vertriebschef. Was die Chancen „für gute und produktive Gespräche, aus denen etwas erwachsen kann, erhöht“.

Bertl Widmer
Blum

Bertl Widmer gestorben

Er war eine Persönlichkeit, der die Branche mitgeprägt hat: Bertl Widmer, der ehemalige Geschäftsführer von Blum, ist heute im Alter von 86 Jahren verstorben.
Widmer gestaltete den Aufstieg von Blum zum Weltmarktführer ganz entscheidend mit. Dabei hatte er immer den, wie er es ausdrückte, „globalen Kundennutzen“ im Blick gehabt.
Seine Karriere bei Blum in Höchst begann 1958. Am Anfang lieferte er per Rad Blum-Produkte aus und konnte sich in dem Unternehmen ganz nach oben arbeiten. Ab dem Jahr 1970 war er – bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 – Geschäftsführer von Blum.
Darüber hinaus wurden Bertl Widmer einige Ehrung zuteil. So verlieh man ihm den Titel Kommerzialrat, er erhielt das Silberne Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg und war Träger des Dr-Toni-und-Rosa-Russ-Preises.

„Tief betroffen und mit großer Trauer müssen wir bekanntgeben, dass unser langjähriger Geschäftsführer Bertl Widmer heute Nacht verstorben ist“, so Philipp Blum. „Bertl war von 1958 bis 2002 in unserem Unternehmen tätig und hat dieses über viele Jahrzehnte hinweg maßgeblich mitgestaltet. Sei es als Geschäftsführer, als derjenige, der den internationalen Vertrieb aufgebaut hat oder als konsequenter Antreiber unserer Innovationsstrategie. Seine Leistungen für Blum können wir nicht hoch genug würdigen, seine Spuren werden für immer bleiben – unternehmerisch und menschlich. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg von Blum waren Bertl die Werte und soziales Handeln immer ein Herzensanliegen. Unsere tief empfundene Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden Bertls Familie.“

Visitors imm
"imm cologne"

Rund 42.000 Besucher kamen nach Köln

Die „imm cologne“ zog nach fünf Messetagen eine positive Bilanz: Vom 14. bis 18. Januar 2024 kamen rund 42.000 Fachbesucher aus 129 Ländern nach Köln und nutzten das internationale Fachbesucher-Event, um Kontakte zu knüpfen, Geschäfte voranzutreiben und Inspiration zu sammeln. Das waren deutlich weniger Besucherinnen und Besucher als bei der letzten Veranstaltung vor der Pandemie (2020: über 82.000 Fachbesucher), aber mehr als bei der letzjährigen „Spring Edition“ (rund 30.000 Fachbesucher).

„Unter dem Leitthema ,Connecting Communities‘ trug die ,imm cologne‘ entscheidend dazu bei, die Branche zum Jahresauftakt zu vernetzen. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Industrie und Handel freuen wir uns auf die Fortsetzung der Messe im Januar 2025. Die ,imm cologne‘ bleibt treibende Kraft und Impulsgeberin für die internationale Einrichtungsbranche”, so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

Auch Leo Lübke, Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), unterstreicht die Stellung der Messe als wichtiges Bindeglied im Möbelsektor: „Besonders in herausfordernden Zeiten bietet die Messe allen Branchenbeteiligten die zentrale Business-Plattform für die Präsentation von Neuheiten, zum Netzwerken und für Geschäftsabschlüsse. Zudem hat sich wieder gezeigt, dass Köln im Januar für eine breite Berichterstattung zum Thema Wohnen und Einrichten in ganz Deutschland sorgt.“

Markus Meyer, Präsident des Handelsverbands Möbel und Küchen (BVDM), fügt hinzu: „Der deutsche Handel und alle großen Verbundgruppen waren auf der ,imm cologne‘ 2024 vertreten. Es wurden erfolgreiche Gespräche geführt und Umsätze generiert. Damit hat Köln erneut seine Rolle als bedeutende Orderplattform bewiesen.“

Das Leitthema „Connecting Communities” erwies sich als entscheidender Erfolgsfaktor. Mit dem daraus abgeleiteten Konzept „The Circles“ wurde der gemeinschaftliche Ansatz durch eine Vielzahl verbindender Content- und Eventformate auf der Messe erlebbar gemacht. Die kreisrunden Eventflächen erstreckten sich über die gesamte Messe und fungierten als zentrale Treffpunkte für die Teilnehmenden. Oliver Frese, Geschäftsführer der Koelnmesse, erklärt die positive Resonanz auf das neue Format: „Die Circles haben die ,imm cologne‘ in eine dynamische und interaktive Plattform verwandelt, die vielfältige Begegnungsorte und inspirierende Umgebungen für die Diskussion von Branchenthemen schuf.”

Zu den Veranstaltungshighlights des übergreifenden Messekonzepts gehörte der in Zusammenarbeit mit VDM und BVDM organisierte ,imm cologne Summit‘. Der Kongress beleuchtete die Perspektiven der Einrichtungsbranche und zeigte den Teilnehmenden Wege auf, sich erfolgreich für die Zukunft zu rüsten. Einblick in die Zukunft des Interior-Designs gewährte auch der Designwettbewerb Pure Talents Contest, der zum 20. Mal aufstrebende Talente feierte und mit einer Rekordzahl von über 1000 Einreichungen seine hohe Relevanz für junge Kreative bewies. Im Fokus der Designs stand die Auseinandersetzung mit nachhaltigen Materialien und zirkulären Produktkonzepten. Auch die gemeinsam mit der Netzwerk-Initiative „Furniture 4.0“ veranstalteten Circular Cooperation Network Days (CCND) stellten die Diskussion und den Austausch zu den Herausforderungen der zirkulären Ressourcennutzung in den Mittelpunkt. Zusätzlich bereicherten renommierte Designstudios und bekannte Influencer die Messe mit kunstvollen Installationen. Diese kreativen Elemente schufen eine inspirierende Atmosphäre und gaben einen Vorgeschmack auf aktuelle Designtrends. Neben diesen bot die „imm cologne“ 2024 zahlreiche weitere Highlights, wie ein gemeinsam mit H.O.M.E. und Architonic kuratiertes Speaker-Programm, das sich über mehrere Messetage und verschiedene Circles erstreckte. Auch die expertengeführten Guided Tours zu den Neuheiten und Trends der Messe sowie die gut besuchten Abendveranstaltungen trafen auf großen Anklang unter den Messeteilnehmenden.

Parallel zur imm cologne fand auch dieses Jahr wieder die „Passagen Interior Design Week“ statt. In der gesamten Kölner Innenstadt wurde ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit rund 150 Ausstellungen in zahlreichen Showrooms, Galerien, Einrichtungshäusern, Kulturinstituten, Museen und Hochschulen geboten. Die zahlreichen Besuchenden verwandelten Köln wieder in einen Anziehungspunkt für Designbegeisterte aus aller Welt.

Die imm cologne 2024 in Zahlen: An der imm cologne beteiligten sich auf einer Bruttoausstellungsfläche von 137.000 m² rund 750 ausstellende Unternehmen aus 42 Ländern. Darunter befanden sich 110 Aussteller aus Deutschland sowie 640 Unternehmen aus dem Ausland. Schätzungen für den letzten Messetag einbezogen, kamen rund 42.000 Fachbesuchende aus 129 Ländern, der Auslandsanteil lag bei circa 50 Prozent.

Die nächste imm cologne findet vom 12. bis 16. Januar 2025 statt.

Florian Kaiser, Knud Jorgensen, Mike Wolf
SATA

Übernimmt die Dan-Am Company in Springvalley, Minnesota

Die SATA GmbH & Co. KG, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Nasslackapplikation, freut sich mitteilen zu können, dass nach jahrzehntelanger erfolgreicher Zusammenarbeit eine gemeinsame Vereinbarung zur Übernahme der Dan-Am Company in Spring Valley, Minnesota, USA, durch die SATA USA Inc., eine Tochtergesellschaft der SATA GmbH & Co. KG in Kornwestheim unterzeichnet wurde.

„Wir freuen uns über dieses neue Kapitel in der Geschichte von Dan-Am und SATA und sind davon überzeugt, dass diese Akquisition es uns ermöglichen wird, unseren Handelspartnern und Kunden in den USA und Puerto Rico jetzt und in Zukunft weiterhin die besten Lackierwerkzeuge und den hervorragenden Service zu bieten, die sie von SATA und Dan-Am kennen und lieben.“…so Mike Carlos Wolf, Geschäftsführer der SATA GmbH & Co KG.

Der Abschluss dieser Transaktion ist zum 01. März 2024 geplant.

Die Akquisition der Dan-Am Company, ein renommiertes Unternehmen mit einer langjährigen Erfolgsgeschichte in der Distribution von SATA Produkten in den USA und Puerto Rico, stellt einen bedeutenden Meilenstein für SATA dar und ist Teil der strategischen Wachstumsinitiativen des Unternehmens, um die Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt zu stärken und das Produktportfolio zu erweitern.

SATA ist bestrebt, den Übergangsprozess reibungslos zu gestalten und die bestehenden Beziehungen von Dan-Am zu Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern zu erhalten und zu stärken. Die Kunden von Dan-Am können weiterhin auf die gewohnte Qualität und Zuverlässigkeit zählen.

„Wir möchten an dieser Stelle auch die Gelegenheit nutzen, unseren aufrichtigen Dank für die jahrzehntelange hervorragende Zusammenarbeit mit dem Team von Dan-Am und der Familie Jorgensen auszusprechen. Ihre engagierte Partnerschaft und ihr Vertrauen haben maßgeblich zum Erfolg und Wachstum beider Unternehmen beigetragen. Wir schätzen die langjährige Beziehung sehr und sind dankbar für die wertvollen Beiträge und die Unterstützung, die wir von der Familie Jorgensen und ihrem Team erhalten haben.“, sagt Florian Kaiser, Geschäftsführer der SATA GmbH & Co. KG.

Reinhold Schneider (Managing Director Voith Hydro St. Pölten), Matthias Stadler (Mayor of St. Pölten), Johanna Mikl-Leitner (Governor of Lower Austria), Martin Blum (Managing Director Blum), Gerhard Seyrling (CEO Voith Hydro Austria)
Blum

Kooperiert mit Voith für neuen Standort in St. Pölten

Blum kauft im Zentrum von St. Pölten ein Industriegebiet von 100.000 Quadratmetern Fläche und belebt das Areal – gemeinsam mit der Voith Group – wieder. In Summe wird in der niederösterreichischen Hauptstadt eine Fläche von rund 155.000 Quadratmetern revitalisiert: „Wir freuen uns, dass wir mit dem Voith-Areal in St. Pölten einen Standort gefunden haben, der sehr gut in unseren europäischen Produktions- und Logistikverbund passt. Bei der Suche nach dem idealen Standort für ein künftiges neuntes Werk in Österreich war für uns wichtig, dass genügend Grundflächen, Arbeitskräfte und eine gute logistische Anbindung verfügbar sind”, erklärt Blum-Geschäftsführer Martin Blum die Beweggründe für das erste österreichische Werk des Höchster Familienunternehmens außerhalb von Vorarlberg. Das Ländle bleibt weiterhin Hauptstandort sowie Kompetenz- und Entwicklungszentrum. „Wir danken ecoplus und dem Land Niederösterreich für die unkomplizierte und engagierte Zusammenarbeit bei der Suche nach dem neuen Standort“, so Martin Blum.

„Die Ansiedlung von Blum ist ein Meilenstein für den Wirtschaftsstandort St. Pölten und ein großer Gewinn für Niederösterreich. Denn sie ist eine eindrucksvolle Bestätigung für die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes. Wir sind sehr stolz, dass der erste österreichische Standort des Vorzeigeunternehmens außerhalb von Vorarlberg bei uns in Niederösterreich sein wird. Die Betriebsansiedlung kommt ohne neue Flächenversiegelung aus und wird damit auch zu einem österreichweiten Musterbeispiel für eine klimafitte Standortentwicklung. Ich freue mich, dass wir mit unserer Wirtschaftsagentur einen Beitrag zum Gelingen dieser Ansiedlung leisten konnten, die nach der Planungsphase zahlreiche neue Arbeitsplätze bringen wird“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Bürgermeister Matthias Stadler freut sich, mit Blum ein familiengeführtes Unternehmen mit langer Firmengeschichte für die junge Landeshauptstadt gewonnen zu haben: „St. Pölten kann bereits jetzt auf mehr Arbeitsplätze als Einwohner verweisen. Die Firma Blum stärkt den Wirtschaftsstandort ungemein und haucht dem Betriebsareal in zentraler Lage und unmittelbarer Nachbarschaft zum Traditionsbetrieb Voith neues Leben ein, wovon auch die Unternehmen in der Umgebung profitieren werden“, so das St. Pöltner Stadtoberhaupt. Begleitet wurde die Standortsuche des Unternehmens von der ecoplus Investorensuche. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki unterstreicht: „Als Wirtschaftsagentur des Landes legen wir aktuell einen starken Schwerpunkt auf die klimafitte Standortentwicklung und die Wiedernutzbarmachung von leerstehenden oder nicht vollständig genutzten Betriebsarealen. Auch für die Ansiedlung von Blum konnten wir mit unserer Expertise in diesem Bereich bei der Standortsuche begleiten. Ich freue mich sehr, dass wir einen Beitrag leisten konnten, um Blum für einen Standort in Niederösterreich zu begeistern.“

Der direkte Bahnanschluss des Areals war für Blum im Sinne eines nachhaltigen Warenflusses ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl: „Nachhaltigkeit heißt für uns aber auch, dass wir gemeinsam mit unserem Partner Voith die Möglichkeit haben, ein bestehendes Industriegebiet in St. Pölten zu nutzen, statt Boden auf grüner Wiese zu versiegeln. Dass zwei Familienunternehmen auf diese Art zusammenarbeiten, ist nicht alltäglich und für uns eine große Chance, Synergien zu nutzen, um die Region gemeinsam voranzubringen”, erklärt Gerhard Humpeler, Mitglied der Geschäftsführung bei Blum und verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit. Er fügt an: „Wir bedanken uns bei Voith für das Vertrauen und freuen uns auf die zukünftige Kooperation.”

„Wir heißen unsere neuen Nachbarn herzlich willkommen und freuen uns auf frische Impulse. Die räumliche Nähe der Traditionsunternehmen eröffnet Chancen für beide Unternehmen, etwa bei der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen und Einrichtungen“, so Reinhold Schneider, Managing Director Voith Hydro St. Pölten. Die Geschichte von Voith in St. Pölten reicht bis ins Jahr 1903 zurück, als an diesem Standort die erste Auslandsniederlassung von Voith gegründet wurde. Die Voith Gruppe fertigt und montiert hier Kernkomponenten der Wasserkraftwerkstechnik sowie Umrichtertechnik für die E-Mobilität.

Blum übernimmt die bestehenden Verträge der aktuell ansässigen Mieter der Voith-Gruppe und wird dann Teile des Areals für die eigenen Bedürfnisse umbauen. Der genaue Zeitpunkt hängt auch davon ab, wie sich die Nachfrage nach Möbelbeschlägen entwickelt: „Wann in unserem Werk 9 die ersten Beschläge vom Förderband fallen, können wir noch nicht sagen. Da spielt die wirtschaftliche Entwicklung eine entscheidende Rolle, aber aktuell beginnen wir mit der Planungsphase“, erklärt Martin Blum und ergänzt abschließend: „Wir sind vom Standort Österreich und St. Pölten im Speziellen überzeugt. Um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben, ist in Österreich aber noch einiges zu tun – eine Senkung der Lohnnebenkosten wäre beispielsweise dringend notwendig. Wir sind mit der Politik und der Sozialpartnerschaft auch diesbezüglich im stetigen Austausch.”