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Autor: Hahn, Sebastian

Florian Paulus, Philipp Hartmann, Nermin Gnam und Rogier Volmer (v.l.n.r.).
Haier

Restrukturierung konsequent weitergeführt

Haier läutet eine neue Phase für den Vertrieb in Deutschland und Österreich ein: Mit dem Jahreswechsel 2023/2024 begann das Unternehmen mit der Umsetzung eines strategischen Ansatzes, der für mehr Nähe zu den Partnern und zu einer Optimierung der Absatzkanäle sorgen soll. Dafür wurde die Vertriebsabteilung in drei Bereiche unterteilt: den Retail-Vertrieb, den E-Commerce und den Built-In-Vertrieb.

Jede dieser Vertriebssäulen wird kompetent von einem erfahrenen Team betreut, das um einen neuen Mitarbeiter erweitert wurde: Den Bereich Retail hat Florian Paulus im Januar 2024 übernommen. Er bringt einen reichen Erfahrungsschatz aus dem Retail-Bereich in Deutschland und Österreich sowie einen beruflichen Hintergrund im Bereich Consumer Electronics mit. „Haier hat ein spannendes Businessmodell, bei dem der Einzelne viel Gestaltungsspielraum hat, gleichzeitig sind die Ziele ehrgeizig. Das ist eine spannende Aufgabe, der ich mich gerne stelle“, so Florian Paulus.

Die strategische Dreiteilung im Vertrieb wird von Änderungen im Marketing begleitet. Seit Mitte Januar hat sich Philipp Hartmann als Director Marketing DACH dem Unternehmen angeschlossen. Philipp Hartmann ist seit fast 20 Jahren ein Experte für die Bereiche Marketing und strategische Markenführung. Er war in verschiedenen Positionen bei Top Brands tätig – die letzten knapp 10 Jahre bei Microsoft im Consumer Business. „Haier hat schon heute intelligente Produkte und Technologien, um auch im deutschsprachigen Markt zu den Marktführern zu gehören“, so Philipp Hartmann. „Das Ziel muss es sein, die Marke bekannter zu machen und den Markenwert zu steigern. Der Konsument kauft nicht nur ein Produkt – er bekommt eine smarte Lösung. Ich freue mich sehr darauf, die Zukunft der Marke mitgestalten zu dürfen.“

Vervollständigt wird das neue Managementteam durch Nermin Gnam, der ab April 2024 die Position des Service Director DE/AT besetzt. Zu seinen Kernaufgaben wird es gehören, durch kundenorientierte Lösungen den Service und damit das Wachstum von Haier weiter voranzutreiben. Nermin Gnam zeichnet sich durch langjährige Führungs- und Management-Erfahrung in der FMCG-Industrie aus. Während der letzten 10 Jahre war er im Bereich Consumer Service von Hausgeräten bei Whirlpool/Bauknecht und Electrolux/AEG tätig. Er freut sich darauf, „den weiteren Expansionskurs der Haier-Marken mit einem auf Konsumenten und den Handel ausgerichteten Premium-Service zu unterstützen. Das ist vor dem Hintergrund der „Zero distance to consumer“-Positionierung im Service besonders naheliegend, da wir die sogenannte letzte Meile zum Kunden sind.“

„Die Einführung des neuen Managementmodells zeigt bereits erste Erfolge”, sagt Rogier Volmer, Geschäftsführer von Haier Germany und Cluster Leader DACH. „Nun geht es darum, unsere Strategie auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden abzustimmen. Dafür haben wir mit Nermin Gnam, Philipp Hartmann und Florian Paulus drei hervorragende Experten gewinnen können.“

Westwing
Westwing

Umsatzentwicklung gedreht

Westwing beendete das Jahr 2023 mit einem guten vierten Quartal und erfüllte seine Versprechen: ein positives bereinigtes EBITDA für das Geschäftsjahr sowie die Rückkehr zu Umsatzwachstum gegen Ende des Jahres. Im vierten Quartal 2023 erzielte Westwing ein profitables Wachstum mit einem Umsatz von 131 Mio. Euro, was einem Anstieg von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Q4 2022: 128 Mio. Euro), und einer bereinigten EBITDA-Marge von 4,5 Prozent (6 Mio. Euro) entspricht. Das Bruttowarenvolumen (GMV) des Konzerns stieg im vierten Quartal 2023 um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Wachstum basiert auf dem um 4 Prozent gegenüber Vorjahr gestiegenen durchschnittlichen GMV pro aktivem Kunden. Darüber hinaus konnte Westwing die Anzahl der aktiven Kunden zum zweiten Mal in Folge gegenüber dem Vorquartal leicht auf 1,3 Mio. steigern.

Die Rückkehr zu Wachstum im Jahr 2023 trotz des herausfordernden makroökonomischen Umfeldes stelle einen Turnaround für das Unternehmen dar und zeige das Potenzial seines Geschäftsmodells, heißt es aus der Zentrale. Im Jahr 2023 erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 429 Mio. Euro, der nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres liegt (2022: EUR 431 Mio.). Da die Kernmärkte von Westwing im Jahr 2023 einen deutlichen Rückgang der Verbrauchernachfrage im Bereich Home & Living verzeichneten, konnte das Unternehmen damit Marktanteile gewinnen.

In Bezug auf den Ertrag konnte der Konzern im Geschäftsjahr 2023 ein bereinigtes EBITDA von 18 Mio. Euro (2022: -4 Mio. Euro) erzielen, was einer bereinigten EBITDA-Marge von 4,1 Prozent entspricht. Westwing erzielte ein positives bereinigtes EBITDA in jedem einzelnen Quartal des Jahres 2023, was im Geschäftsjahr zu einem bereinigten EBITDA in der oberen Hälfte der aktualisierten und erhöhten Prognose für das Jahr 2023 führte (aktualisierte Prognose für 2023: Bereinigtes EBITDA von 13 Mio. Euro bis 19 Mio. Euro). Einen wesentlichen Beitrag hierzu leisteten die vollständige Umsetzung der in 2022 angekündigten Kosteneinsparungen sowie die verbesserten Margen. Dies ermöglichte es Westwing gleichzeitig in seine Markenbekanntheit zu investieren. Die starken Verbesserungen des bereinigten EBITDA und des Nettoumlaufvermögens führten zu einem positiven Free Cashflow von 30 Mio. Euro im Jahr 2023, was einem Anstieg um 48 Mio. Euro gegenüber 2022 entspricht. Die Netto-Cash-Position betrug 82 Mio. Euro zum Jahresende 2023.

Trotz eines guten Jahresauftaktes in 2024 mit einem GMV-Wachstum von 6 Prozent im laufenden Quartal, rechnet Westwing derzeit nicht mit einer Erholung der Verbrauchernachfrage und somit erneut mit einem herausfordernden und von hoher Unsicherheit geprägten Marktumfeld. Zusätzlich erwartet Westwing Umsatzrisiken in Verbindung mit der Umstellung auf ein weitestgehend vereinheitlichtes Produktangebot in Italien und Spanien im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich des Konzern-Umsatzes für das Jahr 2024. Daher prognostiziert Westwing für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz zwischen 415 Mio. und 445 Mio. Euro mit einer Wachstumsrate von -3 bis +4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Westwing prognostiziert ein bereinigtes EBITDA zwischen 14 Mio. und 24 Mio. Euro bei einer bereinigten EBITDA-Marge im Bereich von +3 bis +5 Prozent.

Koelnmesse Orgatec
Orgatec

Zirkularität ist eins der Fokusthemen

Vom 22. bis 25. Oktober 2024 präsentiert die Orgatec in Zusammenarbeit mit Partner Cademi die Focus Area #TheCircularHouse in der Halle 4.2 des Kölner Messegeländes. Die 500 qm große Plattform soll tiefgreifende Einblicke in die Circular Economy geben, die Verflechtung der beteiligten Akteurinnen und Akteure beleuchten und sich der Förderung von zirkulären Geschäftsmodellen in der Büroeinrichtungsindustrie widmen.

Die internationale Leitmesse zum Thema „Zukunft der Arbeit“ startet dieses Jahr mit einem neuen Hallenlayout. Ein wesentlicher Bestandteil des überarbeiteten Messekonzepts sind die zentral in den einzelnen Messehallen positionierten „Focus Areas“, zu denen auch die Erlebniswelt #TheCircularHouse gehört. Initiator und Kurator dieser Sonderfläche ist „CADEMI – Akademie und Community für die zirkuläre Transformation“. Gemeinsam mit der Koelnmesse rief CADEMI auf der ORGATEC 2022 die Initiative Furniture 4.0 mit Gründungsmitgliedern aus Ministerien, Verbänden und vielen weiteren Partnern aus Wissenschaft, Dienstleistung, Entsorgungswirtschaft, Industrie und Handel ins Leben. Seitdem folgten bereits zwei Circular Cooperation Network Days (CCND), das Workshop- und Konferenzformat von Furniture 4.0.

Zirkuläre Geschäftsmodelle sind ein wesentlicher Schlüssel zur Erreichung der CO₂-Neutralität und zum Schutz des Planeten. Als Katalysator für innovative Dienstleistungen ist die Etablierung zirkulärer Services und Geschäftsmodelle ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Die Focus Area #TheCircularHouse bietet Orientierung, Know-how und kompetente Kooperationspartner für die zirkuläre Transformation. Die Angebote geben sowohl einen Überblick in die Thematik als auch vertiefende Expertisen und Fachinformationen im Rahmen des Konferenzprogramms.

Im Zentrum von #TheCircularHouse steht die kreisrunde „Circle Lounge“, in der Workshops und Vorträge der dritten Circular Cooperation Network Days (CCND) stattfinden. Die Circle Lounge wird von einem interaktiven Rundgang umgeben, der den Besuchenden einen schnellen Einstieg und Überblick über das zirkuläre Ökosystem und dessen Methoden vermittelt. Auf der umliegenden Fläche befinden sich die „Brandplatforms“ zur Darstellung der Produkte und Services der teilnehmenden Ausstellungspartner. Ein prominenter Kooperationspartner ist das Start-up Concular, das in der zirkulären Baubranche als Pionier und Leitfigur gilt. Im Rahmen von #TheCircularHouse ist Concular Kooperationspartner für den Themenschwerpunkt zirkuläres Bauen und spannt dabei den Bogen von der Architektur bis in die Inneneinrichtung. Für das Themenfeld der zirkulären und modularen Produkt- und Serviceentwicklung erhält die Focus Area kompetente Unterstützung von der Effizienz-Agentur NRW, dem Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz in Nordrhein-Westfalen und dem Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Sonderfläche ist insgesamt in vier Themenbereiche gegliedert: Design und Produktion, Service und Dienstleistungen, Nutzung und Geschäftsmodelle sowie Logistik und Mobilität.

#TheCircularHouse richtet sich an all jene, die in den Feldern der Nachhaltigkeit und zukunftsorientierten Arbeitsplatzgestaltung aktiv sind und sich für die Förderung einer nachhaltigen Welt engagieren. Herstellende Unternehmen, Handel, Zuliefererfirmen, Dienstleistungsanbietende und Fachleute aus den Bereichen Produktinnovation, Dienstleistungsgestaltung und Management kommen in dieser Focus Area zusammen, um sich auszutauschen, zu vernetzen und gemeinsam an der Entwicklung zukunftsfähiger Konzepte zu arbeiten. Ziel ist es, nachhaltige Büro- und Arbeitsumgebungen zu schaffen und diese effektiv in den Alltag zu integrieren.

Unternehmen, die sich im Rahmen der Focus Area #TheCircular House beteiligen möchten, können sich direkt an CADEMI wenden. Für Anfragen und weitere Informationen steht Co-Founder Christof Flötotto per E-Mail unter christof@cademi.de zur Verfügung.

Neben #TheCircularHouse gehören unter anderem auch die Focus Areas #InspiredAugmentedOffice, #OfficeXperience: NextGenWorkplaces, #ImpulseContract sowie #Indoor&OutdoorHospitality zu den Highlights der Orgatec 2024.

Jungheinrich

Höchstwerte bei Auftragseingang, Umsatz und EBIT

Jungheinrich ist im Geschäftsjahr 2023 stark gewachsen. Obwohl die Weltwirtschaft einen erheblich geringeren Anstieg als im Jahr zuvor verzeichnete, lag der wertmäßige Auftragseingang des Konzerns, der die Geschäftsfelder Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst umfasst, mit 5.238 Mio. Euro um 9,3 Prozent über dem Wert des Vorjahres (4.791 Mio. Euro). Der Konzernumsatz überschritt den Vorjahreswert (4.763 Mio. Euro) um 16,4 Prozent beziehungsweise 783 Mio. Euro und belief sich auf 5.546 Mio. Euro. Neben den sehr guten Zuwächsen bei Neufahrzeugen trugen auch die im Neugeschäft berücksichtigten Umsatzerlöse von Storage Solutions in Höhe von 219 Mio. Euro zu dieser Entwicklung bei. Der Umsatzanteil außerhalb Europas stieg im Berichtsjahr akquisitionsbedingt von 16 Prozent im Vorjahr auf rund 20 Prozent. Das EBIT übertraf mit 430 Mio. Euro den Vorjahreswert (386 Mio. Euro) um 44 Mio. Euro beziehungsweise 11,4 Prozent. Die EBIT-Rendite lag mit 7,8 Prozent unter dem Vorjahreswert (8,1 Prozent). Mit 399 Mio. Euro übertraf das EBT den Vorjahreswert (347 Mio. Euro) um 52 Mio. Euro. Die EBT-Rendite lag bei 7,2 Prozent (Vorjahr: 7,3 Prozent). Der ROCE ging auf 15,9 Prozent (Vorjahr: 16,3 Prozent) zurück. Der Free Cashflow belief sich auf +15 Mio. Euro und war damit deutlich besser als im Vorjahr (-239 Mio. Euro). Der positive Free Cashflow berücksichtigt dabei Belastungen in Höhe von 326 Mio. Euro aus den Akquisitionen von Storage Solutions und Magazino.

„Jungheinrich hat im Geschäftsjahr 2023 unter erschwerten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen historische Höchstwerte bei Auftragseingang, Umsatz und EBIT erreicht“, sagtDr. Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG. „Erstmals hat Jungheinrich mehr als 5 Mrd. Euro Auftragseingang und Umsatz sowie über 400 Mio. Euro EBIT erzielt. Das ist ein großer Erfolg des gesamten Jungheinrich Teams von inzwischen weltweit mehr als 21.000 Mitarbeitenden. Dank der Akquisition der Storage-Solutions-Gruppe konnten wir 2023 unsere Präsenz in Nordamerika entscheidend ausbauen und haben erstmals außerhalb Europas Umsatzerlöse von mehr 1 Mrd. Euro verzeichnet“, so Dr. Brzoska.

Rekorddividende

Vor dem Hintergrund des sehr guten Ergebnisses schlägt der Jungheinrich Vorstand der Hauptversammlung am 15. Mai 2024 vor, die Dividende auf 0,73 Euro je Stammaktie und 0,75 Euro je Vorzugsaktie zu erhöhen. Dies wäre die höchste Dividendenzahlung in der Geschichte der Jungheinrich AG. Aus dem Dividendenvorschlag ergibt sich eine Gesamtausschüttung in Höhe von 75 Mio. Euro. Mit einer Ausschüttungsquote von 25 Prozent hält die Jungheinrich AG an ihrer Politik kontinuierlicher Dividendenzahlungen fest.

Prognose 2024

Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert die Jungheinrich AG einen Auftragseingang zwischen 5,2 Mrd. Euro und 5,8 Mrd. Euro. Für den Konzernumsatz hat das Unternehmen eine Zielbandbreite von 5,3 Mrd. Euro bis 5,9 Mrd. Euro festgelegt. Das EBIT soll bei einem Wert zwischen 420 Mio. Euro und 470 Mio. Euro liegen. Der Konzern rechnet mit einer EBIT-Rendite von 7,6 Prozent bis 8,4 Prozent. Die Prognose basiert auf der Annahme, dass im Jahresverlauf keine makroökonomischen Verwerfungen infolge von weltpolitischen Krisen oder Problemen an den Finanzmärkten eintreten.

Bernhard ter Hürne, geschäftsführender Gesellschafter, Dirk Becker, Verkaufsleiter DACH und Torsten Nienhaus (ter Hürne)
ter Hürne

Als Top-Lieferant ausgezeichnet

Die Fachgruppe Holz hat unter den 70 führenden Lieferanten für den Bereich Boden/Wand/Decke das Unternehmen ter Hürne zum Top Lieferanten 2023 gewählt. Dabei werden alle Lieferanten im Schulnotensystem für Produktinnovation, Service, Lieferperformance und Mitarbeiterfreundlichkeit bewertet.

„Es ist eine tolle Anerkennung für die gemeinsame Leistung des gesamten Teams ter Hürne von den eigenen Kunden im Wettbewerb zur gesamten Branche in dieser Form ausgezeichnet zu werden”, sagt Torsten Nienhaus, Gesamtvertriebsleiter ter Hürne.

„Das Jahr 2023 war sicherlich eine überdurchschnittliche Herausforderung für alle Marktteilnehmer. In dieser kritischen Zeit die Auszeichnung der eigenen Kunden zu gewinnen macht den ,Oscar‘ der Eurobaustoff sehr wertvoll für uns und ist gleichzeitig Ansporn auch in Zukunft die führende Leistung zu liefern”, ergänzt Bernhard ter Hürne als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. 

Die Eurobaustoff ist mit über 1.600 Standorten und über 40.000 Mitarbeitern Europas führende Handelskooperation für Baustoffe, Holz und Fliesen. Die Lieferantenauszeichnung Top Lieferant der Fachgruppe Holz erfolgt alle zwei Jahre.

Poggenpohl Küche
Poggenpohl

Gewinnt „German Design Award“

Poggenpohl hat mit „Contour Concept“ den „German Design Award“ in der Kategorie „Excellent Product Design“ im Bereich Kitchen gewonnen. In der Begründung der Jury heißt es: „Die exklusive »Contour Cabinetry Collection« von Poggenpohl besticht mit einer cleanen minimalistischen Optik und eleganten Proportionen, die durch die edlen Aluminiumrahmen markant betont werden.“

Mit dem Rahmen-Tür-Konzept „Contour 3.5“ erweitert Poggenpohl sein Frontprogramm um einen filigranen Aluminiumrahmen, der durch hochwertiges Design besticht. Der Rahmen, der von 2 mm auf 3,5 mm konisch zuläuft, ist in Edelstahl, Bronze, Schwarz und Aluminium erhältlich. Jedes Material fügt sich nahtlos in 33 verschiedene Frontausführungen ein, darunter Melamin, strapazierfähiges Laminat und matter Samtlack. In Kombination mit den Lackfarben des Frontprogramms in RAL/NCS ergeben sich unzählige Möglichkeiten der individuellen Gestaltung, optional unterstützt durch eloxierte Knöpfe, die das Design ästhetisch aufwerten. Das harmonische Zusammenspiel von Rahmenfarbe und Oberfläche bietet über 148 einzigartige Designvarianten von zurückhaltender Eleganz bis hin zu lebhaften Kontrasten.

Parador Fußboden
Parador

Strukturiert Vertrieb neu

Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. April 2024 strukturiert Parador seinen nationalen und internationalen Vertrieb neu. Die bisherige Aufteilung in die zwei Vertriebsregionen „Central Europe“ und „International“ wird zum neuen Vertriebsbereich EMEA zusammengeführt. Brancheninsider Stefan Armasow verstärkt künftig als Head of Sales Western Europe den Vertrieb. 

„Wir fassen die Teams Central Europe und International zu einer Einheit zusammen, die Kontinentaleuropa, Skandinavien, Osteuropa, den Mittleren Osten sowie Afrika umfasst. Damit schaffen wir zusätzliche Synergien innerhalb der Organisation in den Bereichen Kundenservice, Produktmanagement und Vertriebsunterstützung und bündeln unser Know-how in den Bereichen Fachhandel, DIY und Commercial Business, um übergreifend zu wachsen“, begründet CEO Neel Bradham diesen Schritt. 

Dirk Boll, der im November 2023 zu Parador kam, leitet den neu geschaffenen Vertriebsbereich als verantwortlicher Director of Sales EMEA und berichtet in dieser übergeordneten Funktion direkt an Neel Bradham.

Mit Stefan Armasow als neuem Head of Sales Western Europe begrüßt Parador zum 1. April 2024 einen erfahrenen Branchenkenner, der bereits in verschiedenen Regionen und Kanälen im Bereich Bodenbeläge und Raumausstattung tätig war. Nach leitenden Positionen bei Kährs und Haro war Stefan Armasow zuletzt als Vice President Sales für den weltweit agierenden LVT-Hersteller Vertex tätig. Stefan Armasow verantwortet den Vertrieb in Portugal, Spanien, Frankreich, Italien und Benelux. In der neu geschaffenen Position berichtet er an Dirk Boll. 

„Stefan Armasows und sein Engagement, unser erfahrenes Country Management in Westeuropa zu unterstützen, werden entscheidend sein, wenn wir unser Angebot erweitern und die Unterstützung unserer geschätzten Partner vorantreiben“, so Dirk Boll.

Die übrigen Vertriebsstrukturen bleiben unverändert. So ist Alexei Gliadkov als Head of Sales Nordics, EE, MEA weiterhin für Skandinavien, Osteuropa, den Mittleren Osten und Afrika zuständig. Als Mitglied des EMEA-Teams berichtet er an Dirk Boll.

Die Region UK & Ireland agiert als eigenständige Vertriebseinheit unter der Leitung von Peter Minns, der vor wenigen Wochen die neu geschaffene Position des Head of Sales UK & Ireland übernommen hat und direkt an Neel Bradham berichtet. 

Stuart Maule verantwortet als Head of Commercial den strategischen Ausbau und die Entwicklung des Objektgeschäfts in EMEA und UK/I unter der Leitung von Neel Bradham.

4.400 Bäume für den guten Zweck

Im bayerischen Spessart haben 26 Azubis sowie Ausbilderinnen und Ausbilder der Schüller Möbelwerk KG an einer Aufforstungsaktion teilgenommen. In Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation Bergwaldprojekt e.V. wurden 760 von 4.400 Bäumen für den guten Zweck gepflanzt. Auftakt zur Baumpflanzaktion war die Küchenmeile im Herbst 2023. In der unternehmenseigenen Ausstellung, dem house4kitchen in Löhne machte Schüller einen großen Aufschlag für das Thema Umweltschutz: Jeder Besuch der Schüller-Ausstellung in Löhne und diverser Veranstaltungen in Herrieden wurde symbolisch mit einer geleisteten Unterschrift für die Pflanzung eines Baumsetzlings verwendet, der nun den Naturpark in Spessart verjüngt. Dabei kamen insgesamt 4.400 Unterschriften zusammen.

Destatis

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe erneut zurückgegangen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Januar 2024 gegenüber Dezember 2023 kalender- und saisonbereinigt um 7,4 Prozent zurückgegangen. Im Tiefbau nahm der Auftragseingang um 3,1 Prozent ab, im Hochbau um 12,0 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2023 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 1,3 Prozent. Dabei nahm der Auftragseingang im Tiefbau um 9,9 Prozent zu, im Hochbau sank er dagegen um 6,9 Prozent. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe lag um 4,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. 

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe lag im Januar 2024 um 5,3 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz sank im gleichen Zeitraum um 3,6 Prozent auf 5,0 Milliarden Euro. 

Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im Januar 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozent ab.