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Autor: Hahn, Sebastian

Matthias Pollmann, Vice President trade fair management der Koelnmesse (2. von links) mit den Siegern des Interzum Forum Italy Awards.
Koelnmesse

Die Gewinner des Interzum Forum Italy Awards

Auf dem neuen Event der Koelnmesse, dem Interzum Forum Italy in Bergamo, wird ein Award in mehreren Kategorien verliehen. Eine renommierte Jury wählte Sieger in den bekannten Interzum-Kategorien Function & Components, Materials & Nature sowie Textile & Machinery. Jeweils einen Preis gab es für Innovation und für Nachhaltigkeit. Mehr zur Jury gibt es HIER.

Die Gewinner sind:

Function & Components Innovation: MarcaClac die Cattaneo Sergio und Scilm S.p.A.

Function & Components Nachhaltigkeit: Sititaly SAS die Davide Rossetto

Materials & Nature Innovation: ICRO Coatings S.p.A.

Materials & Nature Nachhaltigkeit: Bonomi Pattini Giuseppe e Figli S.p.A.

Textiles & Machinery Innovation: Morgan Tecnica S.p.A.

Textiles & Machinery Nachhaltigkeit: Simalfa

Die Veranstaltung endet morgen, am 7. Juni.

Ligna

Ausgezeichneter Buchungsstand für die Jubiläumsausgabe der Messe

Ende Mai 2024 verzeichneten die Organisatoren der Ligna, die Deutsche Messe AG und der VDMA Holzbearbeitungsmaschinen e.V., einen ausgezeichneten Buchungsstand – sowohl bei der Anzahl der angemeldeten Unternehmen, als auch bei der vermieteten Fläche.

„80 Prozent der Netto-Standfläche – bezogen auf die Gesamtfläche der Ligna 2023 – haben wir mit Ende des Frühbucherrabattes bereits heute für die Ligna 2025 belegt“, sagt Stephanie Wagner, Projektleitung Ligna bei der Deutschen Messe. „Auch bei den ausstellenden Unternehmen haben wir im Vergleich zu 2023 nahezu zwei Drittel der Firmen an Bord. Diese Zahlen belegen, dass das Commitment der Aussteller zur Ligna ungebrochen hoch ist, obwohl die Branche gegenwärtig durch schwierige Zeiten navigiert. Das Ergebnis freut uns sehr und bestätigt die Position der Ligna als Weltleitmesse der Woodworking Community“, ergänzt Wagner.

Neben den Marktführern aus Deutschland, Italien, Österreich, der Türkei und aus Spanien sind für die Jubiläumsedition der Ligna auch zahlreiche Anmeldungen aus Asien – allen voran aus China und Japan – eingegangen.

Der VDMA Holzbearbeitungsmaschinen e. V. bewertet den aktuellen Vermietstatus der Ligna und die sehr gute Beteiligung der Unternehmen an der Messe als ein überaus wichtiges Zeichen der Branche, die damit den Willen zeigt, geschlossen einen Weg aus der Krise herauszugehen. Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des Fachverbandes Holzbearbeitungsmaschinen im VDMA, Frankfurt am Main: „Wir befinden uns im Augenblick auf der Talsohle einer ausgeprägten Konjunkturflaute. Dass die anmeldenden Unternehmen so einhellig auf die kommende Ligna setzen, unterstreicht die Erwartung, dass es spätestens ab 2025 wieder aufwärtsgeht und dass zur Ligna viele neue Aufträge besprochen werden können“.

Gerold Schmidt, Geschäftsführer HARO
Haro

Gerold Schmidt wird neuer Geschäftsführer

Zum 1. Juni 2024 übernahm Gerold Schmidt die Geschäftsführung Vertrieb und Marketing der Hamberger Flooring GmbH & Co. KG. Schmidt blickt auf eine langjährige Karriere bei HARO zurück und tritt die Nachfolge von Uwe Eifert an, der sich Ende 2023 in den Ruhestand verabschiedete.

Gerold Schmidt ist seit 19 Jahren im Unternehmen tätig. Der gebürtige Österreicher und diplomierte Betriebswirt startete als Vertriebsverantwortlicher der österreichischen Tochtergesellschaft und baute seit 2016 das Objektgeschäft in Deutschland auf. Seit 2019 leitete er erfolgreich den Gesamtvertrieb für Deutschland. Mit seiner umfassenden Erfahrung, seinem Vertriebs-Know-how und seinem tiefen Verständnis für den Markt bringt Schmidt beste Voraussetzungen mit, um die Hamberger Flooring GmbH & Co. KG und die Marke HARO als Geschäftsführer in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Als neuer Geschäftsführer wird sich Schmidt verstärkt um den weiteren Ausbau nachhaltiger Produkte kümmern. Hamberger Flooring setzt bereits auf eigene Biomassekraftwerke zur Strom- und Wärmeerzeugung und produziert so Strom aus erneuerbaren Energien, engagiert sich in der Aufforstung, nutzt konsequent Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und stellt wohngesunde Produkte her, die keine negativen Auswirkungen auf Natur und Mensch haben. In den kommenden Jahren werden die Recyclingfähigkeit sowie die weitere Entwicklung von schadstofffreien Produkten im Mittelpunkt stehen, betont Schmidt.

Sedus Stoll Hauptquartier
Sedus Stoll AG

Schließt Geschäftsjahr 2023 mit Plus ab

Mit einem Umsatz von ca. 259,0 Mio. Euro verzeichnet die Sedus Stoll AG im Jahr 2023 ein Wachstum von 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegt damit deutlich über dem Marktwachstum der Branche (+0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Auch die Auftragseingangszahlen liegen mit ca. 247,4 Mio. Euro auf Rekordniveau.

„Im letzten Jahr ist die Sedus Stoll AG weiter profitabel gewachsen“, erklärt Daniel Kittner, Vorstandssprecher der Sedus Stoll AG. „Durch die enge Zusammenarbeit mit Fachhändlern im In- und Ausland haben wir zahlreiche Großprojekte gewonnen, die uns auch für 2024 Rückenwind geben. Trotz der gesamtwirtschaftlich angespannten Situation stehen Homeoffices, Coworking und New Work Spaces unvermindert hoch im Kurs. Deren Gestaltung und Ausstattung lassen auf den internationalen Märkten kaum eine Facette aus. Wir merken bei der Umsetzung von Projekten immer stärker, dass Unternehmenskulturen agiler und adaptiver werden – und darauf reagieren wir.“

Auch 2024 wird Sedus neue Produkte in zwei Launch-Intervallen auf den Markt bringen. Unter dem Motto „Design to Connect“ lanciert der Büromöbelhersteller dieses Jahr zur Orgatec eine Vielzahl an Produktneuheiten. „In Köln präsentieren wir das Büro als einen sozialen Ort, an dem sich die Menschen treffen, miteinander austauschen, informell zusammenarbeiten und auch einen sozialen Ankerpunkt finden“, erklärt Kittner. „Inspiriert durch Dritte Orte wie Restaurants, Cafés, Bibliotheken und Parks findet die Stadt Einzug ins Büro und inspiriert wiederum die Realisierung attraktiver Räumlichkeiten. Für uns wird die Messe eine Bühne sein, auf der wir die Arbeitslandschaft als ein dynamisches Ökosystem vorstellen – ein Konzept, das in unserer Zeit des Wandels immer relevanter wird. Mit einem Stand von über 1050 Quadratmetern bereiten wir eine Welt vor, in der Besucher Innovationen nicht nur sehen, sondern erleben können. Wir freuen uns darauf, die Neugier zu wecken und den Dialog über die Zukunft der Arbeit in einer Atmosphäre zu fördern, die ebenso professionell wie inspirierend ist.“

Nächstes Jahr mit neuem Termin

Nach eingehender Beratung der Aussteller der Partnertage Ostwestfalen untereinander und intensiven Gesprächen mit dem Handel werden die Partnertage Ostwestfalen 2025 in das Frühjahr verlegt. Neuer Termin ist der 1. bis 3. April. Zeitgleich öffnen dann auch die Möbelmeile Frühjahr und Musterring ihre Pforten. 

„Wir haben nach der letzten Veranstaltung diverse Gespräche mit Kolleg:innen aus dem Handel geführt und uns für den April entschieden“, berichtet der Beirat der Partnertage Ostwestfalen. „Der April bietet nicht nur den perfekten Abstand für Erfahrungswerte nach den Herbstmessen, er sichert auch den notwendigen zeitlichen Vorlauf und gibt Industrie und Handel eine hilfreiche Testphase vor den wichtigen Messen im September. Darüber hinaus können wir gemeinsam kurzfristig Akzente für das Sommer- und Herbstgeschäft setzen.“ 

Der neue April-Termin fügt sich – nach der MeblePolska in Poznan im Februar und den asiatischen Messen im März – nahtlos in die internationalen Messekalender ein. Durch die terminliche Zusammenlegung der Partnertage Ostwestfalen, Möbelmeile Frühjahr und Musterring werden die überfüllten Terminkalender der Einkäufer und Einrichtungshäuser zusätzlich entlastet.Die Handelspartner finden sowohl verkaufsstarke Ware für Junges Wohnen/SB als auch umfangreiche konventionelle Sortimente in und um das Messezentrum Bad Salzuflen.Mehr Informationen unter www.partnertage-ostwestfalen.de 

arcade der podcast #2

Review Salone del Mobile

Was hatten der Salone del Mobile und die Milan Design Week in diesem Jahr zu bieten? Was waren die Highlights und wie sehen die wichtigsten Interior- und Möbel-Trends aus? Heike Gessulat, Redaktionsleitung arcade, und Brit Dieckvoss, Redakteurin arcade, sprechen im aktuellen arcade-Podcast über den zurückliegenden Besuch der Mailand-Messe, über den Besucherzuwachs, über die Stimmung vor Ort, über sehenswerte Neuheiten und Inszenierungen. Zur aktuellen Folge geht es hier. Alternativ ist sie auch bei bei Spotify, iTunes und Deezer zu finden.

Der Mittelstandsverbund

Unterstützt Schließung von Zoll-Schlupflöchern

Die jüngsten Pläne der Europäischen Union (EU) und des Bundesfinanzministeriums, Zoll-Schlupflöcher zu schließen, wird von Der Mittelstandsverbund ZGV begrüßt und unterstützt. Insbesondere der Wegfall der 150-Euro-Zollfreigrenze bereits ab dem Jahr 2025, die sich Händler wie Temu und Shein im B2C-Handel zunutze machen, ist dabei ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einem fairen Wettbewerb und Level Playing Field zwischen internationalen Großkonzernen und Händlern im kooperierenden Mittelstand. 

Gleichzeitig fordert Der Mittelstandsverbund, dass ausreichende Kapazitäten aufseiten der zuständigen Zollbehörden geschaffen werden, um eine ausreichende Prüfung der versendeten Waren zu gewährleisten und die maßgeblichen europäischen Standards auch durchsetzen zu können. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die Produktverantwortlichkeit sowie die geltenden Produktstandards in der Europäischen Union. 

„Es kann nicht sein, dass in der EU für außereuropäische Plattformen de facto laxere Standards in Sachen Sicherheit und Nachhaltigkeit gelten als für EU-Unternehmen. Wer sich an geltendes Recht hält, darf daher im Wettbewerb nicht im Nachteil sein.“, appelliert Dr. Henning Bergmann, Hauptgeschäftsführer Der Mittelstandsverbund. „Die jüngste Einstufung von Unternehmen wie Shein & Co. als sehr große Onlineplattformen mit strengeren Vorgaben etwa beim Urheberrechtsschutz und der Untersuchung von Gesundheits- und Sicherheitsrisiken dürfen nicht zur bloßen Formalität verkommen.“, so Bergmann weiter.

Holzbau Deutschland
Holzbau Deutschland

Holzbau wächst gegen den allgemeinen Bautrend

Im vergangenen Jahr ist die bundesweite Holzbauquote – die Anzahl der genehmigten Gebäude, bei denen überwiegend Holz verbaut wurde – sowohl beim Neubau von Wohngebäuden als auch bei Nichtwohngebäuden weiter gestiegen. Beim Neubau lag sie 2023 bei 22 Prozent und bei den Nichtwohngebäuden – darunter Büro- und Verwaltungs- und Geschäftsgebäude, Hotels, landwirtschaftliche Betriebsgebäude, Fabrikgebäude, Schulen, Kitas, Sportstätten – stieg sie auf 23,4 Prozent. Wie sich die Holzbauquoten in den einzelnen Bundesländern entwickelt haben, darüber informiert der von Holzbau Deutschland herausgegebene Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2024. Der Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2024 steht zum Download auf der Website von Holzbau Deutschland, in der Rubrik Aktuelles/ Lagebericht und Statistiken zur Verfügung.

Die Anzahl der Betriebe und Beschäftigten im Zimmerer- und Holzbaugewerbe in Deutschland ist im Jahr 2023 minimal gesunken. 2023 waren es 12.143 Betriebe und damit 14 weniger als 2022. Bei den Beschäftigten verringerte sich die Anzahl um Minus 0,6 Prozent auf 74.239 Beschäftigte. Alles in allem bleibt das Zimmerer- und Holzbaugewerbe weitgehend stabil und die Holzbauquoten steigen. Während die Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern deutlich rückläufig ist, wird der Holzbau unter anderem durch die Zunahme von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen gestützt. Die Stimmung in den Betrieben zum Jahreswechsel 2023/2024 war sowohl beim Rückblick auf das Winterhalbjahr als auch beim Ausblick auf das Sommerhalbjahr noch zufriedenstellend und der Auftragsbestand lag zu Jahresbeginn bei 18 Wochen.

Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender der Otto Group
Otto Group

EBITDA um 155 Mio. Euro gesteigert

In einem „enorm herausfordernden Marktumfeld“ konnte sich die Otto Group „vergleichsweise gut behaupten und spürbare Fortschritte im operativen Ergebnis verzeichnen“. Dies gab der Konzern auf seiner Bilanz-Pressekonferenz in Hamburg bekannt. Demnach wurde insbesondere das EBITDA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 155 Mio. Euro auf 744 Mio. Euro gesteigert. Damit hat sich die temporäre Fokussierung der weltweit agierenden Handels- und Dienstleistungsgruppe auf Profitabilität und Liquidität ausgezahlt. Der Gesamtumsatz ist im Geschäftsjahr 2023/24 auf vergleichbarer Basis um 6 Prozent auf 15 Mrd. Euro zurückgegangen. In Deutschland lag er bei knapp 8,5 Mrd. Euro und damit 5,6 Prozent unter den rund 9 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. In den ausländischen Märkten ging der Umsatz um 6,5 Prozent von 7,2 Mrd. Euro auf rund 6,5 Mrd. Euro zurück.

Neben der sich immer noch auf niedrigem Niveau befindlichen Konsumlaune hatte auch „die bewusste und gewollte Fokussierung auf Profitabilität und Liquidität in der Steuerung des Konzerns Einfluss auf die Umsatzentwicklung“, nicht zuletzt durch Einsparungen von Marketingbudget in sehr relevanter Größe und einer entsprechend reduzierten Kundenansprache. Zu einem weiteren, spürbaren Umsatzverlust haben die konsequenten Portfoliomaßnahmen geführt, darunter die unterjährige Einstellung der nachhaltig unrentablen Geschäftsmodelle von Mytoys und Unigro. 

Im größten Segment Plattformen, zu dem Otto und About You gehören, sei die Entwicklung erfreulich. Das von Otto 2020 gestartete Marktplatzgeschäft mit externen Partnern wächst weiter dynamisch, die Investitionen in die Transformation von Otto zur Plattform zahlen sich aus. So entspricht die Wachstumsrate des Gross Merchandise Value (GMV), also der Bruttogesamtwert aller Käufe in der Otto App und auf otto.de, im Geschäftsjahr 2023/24 einer Steigerung von fast zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das GMV der externen Partner konnte um rund 50 Prozent gesteigert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Zahl der Marktplatzpartner um 33 Prozent auf mehr als 6.500 erhöht werden. Ein Drittel der Plattformumsätze stammen inzwischen aus dem Marktplatzgeschäft.

Das Segment Markenkonzepte, zu dem Crate and Barrel-, die Bonprix- und die Witt-Gruppe sowie Sheego gehören, verzeichnete auf vergleichbarer Basis einen Umsatzrückgang von 8,5 Prozent auf 5,3 Mrd. Euro. Im anteilig weniger relevanten Segment Händler, zu dem unter anderem Manufactum und Limango gehören, ging der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 8,7 Prozent auf rund 2 Mrd. Euro zurück. Die Entwicklung ist jedoch maßgeblich von der unterjährigen Schließung von Mytoys und Unigro geprägt. Das Segment Services, dem Logistikdienstleister der Gruppe und Otto International zugeordnet sind, verlor auf vergleichbarer Basis 3,6 Prozent und erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 374 Mio. Euro. Grund ist die schwächelnde Nachfrage im E-Commerce, die zu geringeren Paketmengen sowie einem reduzierten Auftragsvolumen bei Otto International geführt haben – sowohl im Eigen- als auch im Drittgeschäft.

In der Otto Group waren im Geschäftsjahr 2023/24 – auf Vollzeitkräfte umgerechnet – durchschnittlich 38.456 Mitarbeitende beschäftigt (2022/23: 41.186).

Auch im laufenden Geschäftsjahr investiert die Otto Group in signifikanter Größenordnung in Performance, Innovation und Nachhaltigkeit, zuvorderst in die digitale Transformation und die Logistik. So werden die Logistikzentren der Otto Group in Altenkunstadt und Iłowa, die den Investitionsschwerpunkt der vergangenen beiden Geschäftsjahre bildeten, noch in diesem Kalenderjahr fertiggestellt. Damit erweitert der Konzern sein europäisches Logistiknetzwerk. Der Einsatz von KI-gesteuerten Robotern in der Logistik, soll nach dem erfolgreichen Start im größten deutschen Logistikzentrum der Otto Group in Haldensleben zügig auf weitere Fulfillment-Center ausgeweitet werden.

Schwerpunkt im Bereich Innovation ist der weitere, sehr zielgerichtete Ausbau des Einsatzes generativer KI (kurz GenAI). Allein Otto beschäftigt über 100 Expert:innen für Künstliche Intelligenz und hat bereits mehr als 65 KI-Tools, davon zehn auf Basis generativer Künstlicher Intelligenz, im Einsatz.

Ihren seit Jahrzehnten in den Unternehmenszielen verankerten Einsatz für den Schutz von Umwelt und Natur will die Otto Group in den kommenden Jahren noch verstärken. So will der Konzern nicht zuletzt seine absoluten Treibhausgasemissionen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2031/32 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/22 um 42 Prozent senken.

„Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir aus den Märkten noch keinen wirklichen Rücken[1]wind. Die geopolitischen Verwerfungen mitsamt ihren makroökonomischen Folgen werden das Konsumklima in den für uns relevanten Märkten in Europa und den USA weiter bremsen. Deshalb gilt es umso mehr, die Segel für die Gruppe richtig zu setzen. Das haben wir getan“, betont Vorstandsvorsitzender Alexander Birken.