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Autor: Hahn, Sebastian

Blum

Veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

Blum hat seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2022/2023 veröffentlicht. Auf mehr als 90 Seiten informiert der Beschlägehersteller über seine Fortschritte in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG).

Der Bericht zeigt, welche Ziele bereits erreicht wurden und welche Maßnahmen und Anstrengungen noch notwendig sind. Beispielsweise werden etwa 96 Prozent des gesamt anfallenden Abfalls stofflich wiederverwertet. Der Anteil an erneuerbaren Energien liegt bei knapp 80 Prozent und der Energieeinsatz wird fortlaufend optimiert. „Die Offenlegung nachhaltiger Informationen von Unternehmen ist ein wichtiger Schritt, die Ziele des EU Green Deals zu erreichen. Die EU-weite Harmonisierung der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD schafft die nötige Transparenz und Vergleichbarkeit. Sie stärkt damit die Glaubwürdigkeit nachhaltiger Unternehmensaktivitäten – diesen Weg gehen wir mit unserem ersten freiwilligen Bericht mit”, informiert Gerhard Humpeler, Mitglied der Geschäftsleitung und Verantwortlicher für Nachhaltigkeit bei Blum.

Als bereits seit 1997 nach ISO 14001 umweltzertifiziertes Unternehmen, misst Blum dem Thema Klima- und Umweltschutz eine besondere Bedeutung bei. Unter dem Motto „moving ideas for sustainability“ bringt Blum zahlreiche Initiativen auf den Weg. Schwerpunkthemen sind Energie und Emissionen, der verantwortungsvolle Umgang mit Materialien und Ressourcen sowie der umsichtige Dialog mit den Mitarbeitenden und der Gesellschaft. „Die Herausforderungen, die sich daraus ergeben, begreifen wir auch als Chance, die nachhaltige Transformation unseres Unternehmens und unserer Branche voranzutreiben“, betont Blum-Geschäftsführer Philipp Blum.

Der erste Nachhaltigkeitsbericht von Blum für das Berichtsjahr 2023 folgt dem Standard der Global Reporting Initiative (GRI). Er steht unter www.blum.com/sustainability auf Deutsch und Englisch zum Download zur Verfügung.

KSV Gemeinschaft für Küchenspezialisten

Leif Kania übernimmt die Geschäftsführung

Seit 2005 ist Willibert Fröschen beim Europa Möbel-Verbund für das Thema Küche aktiv – und das mit großer Leidenschaft. Am 30. Juni 2025 wird er in den Ruhestand gehen und der EMV/KSV hat seine Nachfolge frühzeitig geregelt. Leif Kania kommt bereits zum 1. September als Geschäftsführer zum Küchen Spezial Verbund. Für die nächsten neun Monate gibt es also eine Doppelspitze.

Der 46-jährige Kania ist laut Verbund die „ideale Besetzung für diese Position“, da er die Küchenbranche aus verschiedenen Blickwinkeln kennt. Nach einer Ausbildung zum Tischler startete er bei Förde Küchen und trat dann ins väterliche Unternehmen, den Möbelmarkt Flensburg, ein. Dort war er von 2001 bis 2005 für den Küchen- und Möbelverkauf zuständig. Nach einer Zwischenstation bei Würth kehrte er als geschäftsführender Gesellschafter ins Familienunternehmen zurück. Sieben Jahre später musste er die Betriebsgesellschaft liquidieren und gründete Möbel Kania Consulting, mit der er sich auf Verkaufstrainings und Coachings in der Warengruppe Küche spezialisierte. Hinzu kam die eigene Sales- und Küchen-Akademie LeifKania.de. „Nach den vielen Gesprächen bin ich mir sicher, dass diese Position alles vereint, was ich in meiner bisherigen Laufbahn gelernt und gemacht habe. Ich freue mich sehr auf den operativen Start im September“, freut sich Kania.

Willibert Fröschen übernahm vor 19 Jahren das Marketing beim EMV und den Vertrieb für das Küchensegment. 2012 wurde er dann zusätzlich in die Geschäftsführung des Tochterverbundes KSV berufen. Als diese Aufgabe immer umfangreicher wurde, kümmerte er sich ab dem 1. Januar 2018 als Geschäftsführer ausschließlich um die Führung und das Wachstum des Küchen Spezial Verbundes. Er betont: „Leif Kania ist ein Top-Mann, der eigene Akzente setzen und sich bis Mitte 2025 voll in die Verbandsarbeit einarbeiten wird. Für unsere Mitglieder ist damit ein nahtloser Übergang gewährleistet, denn das ist unser unbedingter Anspruch.“

Der Kreis

„Küche 3000“ Pilotstudio eröffnet

Als erstes Mitglied von Der Kreis hat Echter Küchen und Elektro in Schrobenhausen jetzt das optimierte Fachhandelskonzept „Küche 3000“ auf rund 600 qm umgesetzt. Nach halbjähriger Umbauzeit wurde die völlig neu gestaltete Verkaufssfläche jetzt eröffnet. Die Ausstellungsküchen werden nun in abgesetzten „Cubes“ mit einem ausgeklügelten Beleuchtungskonzept präsentiert, ein wohnlicher Lounge-Bereich, moderne Beratungszonen und ein kreativer Workshop- bzw. Musterbereich runden das Konzept ab.

Inszeniert werden bei Echter Küche und Elektro insgesamt 14 Ausstellungsküchen in wohnlicher Atmosphäre. Das langjährige Der Kreis Mitglied setzt dabei auf die Küchenmöbelhersteller Ballerina, Burger und Bauformat sowie geräteseits auf Bosch, Neff, Miele und Gaggenau, um eine große Bandbreite abdecken zu können. Bei der Umsetzung des Konzeptes bei weiterlaufendem Geschäftsbetrieb wurde das aufwändige Projekt intensiv durch den Verband unterstützt.

„Mit ,Küche 3000′ können wir unseren Kunden durch die moderne Ausstellung und einladenden Büroräume ein ganzheitliches Einkaufserlebnis bieten, das den aktuellen Trends und Anforderungen gerecht wird. Damit kann ich mich positiv vom Wettbewerb abheben“, erklärt Inhaber Thomas Echter.

Das Update des bereits erfolgreich im Markt etablierten Fachhandelskonzeptes „Küche 3000“ wurde zur vergangenen Area30 erstmal der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Kernstück ist ein modulares und frei skalierbares Ausstellungskonzept, das Studiogrößen bereits ab 60-70 qm ermöglicht. Es ist sowohl für etablierte Küchenspezialisten (z.B. per Shop-in-Shop-Konzept) als auch für Existenzgründer geeignet. Letztere können sich von der Idee bis zur Umsetzung des Studios  bis zu zwei Jahre von Der Kreis Exklusivpartnern betriebswirtschaftlich begleiten und beraten lassen. Ein umfangreiches Paket aus Geschäftsausstattung, Werbemittel und (Onlinemarketing-) Leistungen sowie Unterstützung in Form einer Patenschaft durch bereits etablierte Küche-3000-Partner komplettieren das Angebot.

Schattdecor

Gibt Anteile an Fine Decor GmbH ab

Der Oberflächenspezialist Schattdecor und der Folienhersteller Fine Decor beenden das gemeinsame Joint Venture. Die Schattdecor SE gibt ihre 50-prozentigen Anteile an Fine Decor Gründer Hasan Sekmann ab. Letztlich habe die Beteiligung an Fine Decor nicht zu der gewünschten unternehmerischen Symbiose geführt, so Roland Auer, Vorstandsvorsitzender der Schattdecor SE.

„Getreu unserem Motto ‚One Source. Unlimited Solutions.‘ haben wir unser Produktportfolio in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich erweitert. Vor allem in der Verarbeitung neuer Substrate, wie thermoplastischer Oberflächen, sehen wir ein vielversprechendes Feld für unsere Kunden mit großem Potenzial“, so Auer.

Schattdecor verfolge nach wie vor seine Strategie zur Weiterentwicklung thermoplastischer Oberflächen. Man werde verstärkt in die eigenen technologischen Kompetenzen und Infrastruktur in diesem Bereich investieren und habe mit erfolgreichen Eigenmarken bereits einen soliden Grundstock gelegt. Wichtig sei jetzt, vor allem der reibungslose Service für Kunden und Partner. Diese können wie bisher Produkte von Schattdecor wählen oder „Fineflex“ über Fine Decor beziehen.

Open House am 4. und 5. Juli

Anlässlich der Eröffnung des neuen Werks lädt die Zimmer Systems GmbH am 04. und 05. Juli 2024 zum Open House in Rheinau ein, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Die Veranstaltung bietet umfassende Einblicke in die neuesten Innovationen und Technologien im Bereich der Automatisierung.

Zimmer Systems präsentiert die neusten Produkte aus fünf verschiedenen Technologiebereichen der Zimmer Group, darunter innovative Komponenten, branchenspezifische End-of-Arm-Lösungen und Systeme für flexible und effiziente Produktions- und Montageprozesse. Speziell für die Möbelindustrie werden exklusive Einblicke in fortschrittlichen Sortiersysteme, roboterbasierte Bohrmaschinen und maßgeschneiderte Roboter-Bearbeitungslösungen aus nächster Nähe geboten.

Neben einer Führung durch das brandneue Werk gibt es die Möglichkeit mit den Experten des Unternehmens vor Ort ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. In informativen Fachvorträgen werden weitere innovative Produkte und maßgeschneiderte Automatisierungslösungen im Detail vorgestellt.

Die Details auf einem Blick:

  • Datum: 04. + 05. Juli 2024
  • Zeit: jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr
  • Ort: Zimmer Systems GmbH, Am Glockenloch 2, 77866 Rheinau (Werk 2)

Programm:

  • 10:00 Uhr: Einlass
  • ab 11:00 Uhr: Fachvorträge und Führungen
  • 17:00 Uhr: Ende des Programms

Anmeldung: Um kostenfreie Anmeldung bis zum 02.07.2024 über das Anmeldeformular wird gebeten.

„Mit dem neuen Gebäude in Rheinau können wir den weltweit stetig steigenden Anforderungen gerecht werden,“ so die Gesellschafter der Zimmer Group Martin und Günther Zimmer.

Muss sich von 200 Mitarbeitern trennen

Die Marktprobleme machen auch vor Emma – The Sleep Company nicht Halt. Nun gab das Unternehmen bekannt, sich von 200 Mitarbeiter:innen trennen zu müssen. Das entspricht 18 Prozent der Belegschaft. CEO und Mitbegründer Dr. Dennis Schmoltzi betont: „Als Geschäftsführer und Gründer von Emma übernehmen Manuel und ich die volle Verantwortung für diese Entscheidung. Der ursprüngliche Plan von Emma für 2024 zielte auf die Geschäftsexpansion und die Diversifizierung unseres Produktportfolios ab. Wir haben neue Systeme in den Bereichen Operations und Finanzen implementiert, um sicherzustellen, dass wir unseren Kunden weiterhin einen hervorragenden Service bieten können, während wir wachsen. Die Umstellung auf diese neuen Systeme erwies sich jedoch als komplexer als erwartet und führte zu operativen Herausforderungen. Gleichzeitig waren die Marktbedingungen ungünstiger als erwartet. Die Weltwirtschaft war in den letzten Jahren unbeständig und hat den E-Commerce und die Home & Living-Branche erheblich betroffen. In Anbetracht dieser Faktoren haben wir unsere Planungen angepasst und planen für das Gesamtjahr mit keinem Wachstum. Folglich müssen wir auch unsere Organisationsstruktur an dieser Strategie ausrichten. Wir bedauern die Auswirkungen dieser Entscheidung auf unsere Mitarbeiter zutiefst und verpflichten uns, einen fairen und unterstützenden Prozess für alle betroffenen Emmies zu gewährleisten. Wir sind zutiefst dankbar für ihre bemerkenswerten Beiträge zu unserem Team, unserer Kultur und unseren Kunden.“

Hilfe für Hochwasseropfer

Schnelle und unkomplizierte Hilfe für die Geschädigten des Hochwassers in Süddeutschland verspricht jetzt Interliving Karmann mit Standorten in Schwaben und Franken. „Unser Beitrag für die Flutopfer ist, dass wir zusätzliche zehn Prozent Rabatt auf alle Ausstellungsmöbel und Ausstellungsküchen gewähren“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Karmann gegenüber „Donau-Riess-Aktuell“. In der Regel würden keine weiteren Rabatte auf bereits reduzierte Ausstellungsstücke gegeben. 

Darüber hinaus kümmert sich das Mitglied des Einrichtungspartnerring VME auch um den Abbau der alten Möbel. „Wir schicken vorher zwei Monteure kostenlos zum Kunden und helfen beim Abbau der Ware“, so Karmann. Ist diese bereits entsorgt, muss für die Lieferung der neuen Möbel nichts gezahlt werden. „Wir glauben, dass dies eine echte Hilfe für die Menschen ist, da sie jetzt genügend um die Ohren haben, um schnellsten Ihr Heim wieder auf Vordermann zu bringen.“

Erste Juryrunde abgeschlossen

224 Fachjuror:innen aus Forschung, Verbänden, Beratung und Zivilgesellschaft haben über 1.000 Nominierte in 100 Branchen entschieden, die erste Juryrunde für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Unternehmen (DNP) ist somit abgeschlossen. In den Kategorien Möbel und Einrichtung sowie Möbel- und Elektrohandel finden sich 13 bzw. 11 Nominierte. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Unternehmen zeichnet Vorreiter der deutschen Wirtschaft aus, die in ihren Branchen besonders wirksame, erfolgreiche und beispielhafte Beiträge zur Nachhaltigkeit leisten. 

Im nächsten Schritt geht es in die zweite Runde, in der die Jury über die Finalisten entscheidet. Die Preisverleihung findet am 28. November 2024 im Rahmen des 17. Deutschen Nachhaltigkeitstages im Maritim Hotel Düsseldorf statt, wo CEOs und Nachhaltigkeitsverantwortliche der 100 Vorreiter-Unternehmen aller Branchen ihre Auszeichnungen entgegennehmen. Branchenübergreifend werden dort außerdem fünf Sieger für herausragende Leistungen in den Transformationsfeldern Klima, Ressourcen, Natur, Wertschöpfungskette und Gesellschaft ausgezeichnet. 

Auf dem Weg zu 100 Prozent Kreislaufdesign bis 2035

Die niederländische Einrichtungsmarke Brabantia hat zum dritten Mal seinen Impact Report vorgestellt. Das Familienunternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 ein 100-prozentiges Kreislaufdesign zu erreichen. Dazu gehören gesunde Materialien, erneuerbare Energien, sauberes Abwasser, recycelte Produktionsabfälle, recycelte/biobasierte Materialien und recycelbare Produkte. Im Jahr 2023 wurden auf dem Weg zu diesen Zielen 98 Prozent sichere Materialien(rechtlich 100 % sicher), 67 Prozent erneuerbare Energie, 100 Prozent sauberes Wasser, 94 Prozent recycelte Produktionsabfälle, 38 Prozent recycelte/biobasierte Materialien und 94 Prozent recycelbare Produkte erreicht. 

Im Jahr 2023 erhielt Brabantia die B-Corp-Zertifizierung. B Corps (Benefit forall Corporations) sind Unternehmen, die für ihren positiven Einfluss aufMenschen und die Umwelt ausgezeichnet wurden. Mehr als 700 Produkte von Brabantia(80 % des Sortiments)besitzen aktuell das Cradle to Cradle-Zertifikat derStufe Bronze oder Silber. Ganz neu und auf Silber-Niveau sind die leicht zu installierenden BrabantiaSort& Go Einbaueimer in 2 x 15L, 2 x 30L und 10L + 10L + 20L.Ebenfalls neu im Brabantia Sortiment ist die New Dawn-Kollektion mit drei Modellen von Bügelbrettern und dazu passenden Bezügen aus 100 Prozent Fairtrade-Baumwolle. 

Seit 2014 ist Brabantia Partner von WeForest, einer internationalen Non-Profit-Organisation, die sich für die Wiederaufforstung und gegen die Wüstenbildung einsetzt. Seit Beginn der Partnerschaft wurden durch die Spenden von Brabantia mehr als 2,8 Millionen Bäume in der äthiopischen Wüste und in Burkina Faso gepflanzt.