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Autor: Hahn, Sebastian

Surteco Group SE

Dirk Eiynck ist neuer Head of Design & Marketing für die Business Unit Surfaces

Ein in der Branche bestens vernetzter Know-how-Träger hat den Arbeitgeber gewechselt: Die SURTECO Group SE, nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Anbieter von Oberflächenlösungen für die Möbel-, Fußboden- und Innenausstattungsindustrie, gibt mit Freude die Ernennung von Dirk Eiynck zum neuen Head of Design & Marketing für die Business Unit Surfaces bekannt. Eiynck hat seine Position heute, also am 1. Juli angetreten und berichtet direkt an Marco Francescon, Head of Sales in der Business Unit Surfaces.

Eiynck verfügt über langjährige internationale Erfahrung in den Bereichen Design, Produktmanagement und Marketing in verschiedenen Führungspositionen. Zuletzt war er als Global Design Manager bei der Sonae Arauco Deutschland GmbH tätig. Davor verantwortete er das Produktmanagement (HPL & Elemente) bei der Pfleiderer Deutschland GmbH. Weitere Stationen waren die impress surfaces GmbH, die Vauth-Sagel Systemtechnik GmbH und zu Beginn seine Laufbahn ein langjähriges Engagement bei der SÜDDEKOR GmbH, hier zuletzt als Leiter Marketing, Design und Produktentwicklung.

In seiner neuen Rolle bei SURTECO wird Dirk Eiynck unter anderem die Verantwortung für die Entwicklung neuer Designs und Dekore übernehmen sowie die erforderlichen Marketingstrategien und Arbeitskonzepte entwickeln, um unsere ehrgeizigen Unternehmensziele zu erreichen. Durch seine Expertise und Führungserfahrung wird er dazu beitragen, SURTECO als Innovationsführer in der Branche weiter zu stärken und das Wachstum auf globalen Märkten voranzutreiben. „Wir freuen uns sehr über die Ernennung von Dirk Eiynck zum neuen Head of Design & Marketing für unsere Business Unit Surfaces bei SURTECO. Mit seiner umfangreichen Erfahrung in den Bereichen Design, Produktmanagement und Marketing ist er die ideale Besetzung für diese Schlüsselposition. Seine Expertise wird entscheidend dazu beitragen, unsere innovativen Produktentwicklungs- und Marketingstrategien voranzutreiben und unsere ehrgeizigen Unternehmensziele zu erreichen“, sagte Marco Francescon, Head of Sales der Business Unit Surfaces.

Schmidt Küchen

Wechsel in der Führungsebene von Schmidt Deutschland

Fast vier Jahrzehnte war er bei Schmidt in führenden Positionen tätig – jetzt verlässt Wolfgang Thorwart die Kommandobrücke und steuert in den wohlverdienten Ruhestand. Der erfahrene und bestens vernetzte Branchenprofi blickt auf eine beeindruckende Karriere von insgesamt 39 Jahren im Traditionsunternehmen zurück. Zum 1. Juli 2024 hat der 63-Jährige nun plangemäß seine Tätigkeit als Geschäftsführer in Deutschland niedergelegt.

Doch umgehend stellt man mit viel Weitsicht die Weichen für die Zukunft: Die Management-Aufgaben der Schmidt Küchen GmbH & Co. KG werden jetzt auf zwei Schultern verteilt. Das wäre auf der einen Seite die Leitung des Vertriebs. Auf der anderen Seite die Verantwortung für das operative Geschäft sowie die Produktion am saarländischen Standort Türkismühle. Boris Herrmann fungiert als neuer Geschäftsführer und wird federführend das deutsche Werk dirigieren. Der 48-Jährige ist bereits Produktionsdirektor der Schmidt Groupe. Tayrina Watermann-Del Valle tritt die Position der Country-Managerin für die Region DACH und Luxemburg an. Sie übernimmt damit die komplette Vertriebsverantwortung sowie die Businessentwicklung in diesen vier Ländern. Die gebürtige Mexikanerin war ebenfalls schon zuvor für das deutsch-französische Familienunternehmen als Vertriebsleiterin tätig.

„Wir freuen uns sehr, die beiden in ihren neuen Schlüsselpositionen willkommen zu heißen. Das Duo bringt umfassende Kenntnisse und ein tiefgehendes Verständnis für unser Unternehmen mit, was einen reibungslosen Übergang und eine kontinuierliche Weiterentwicklung gewährleistet. Diese personellen Veränderungen stehen im Einklang mit unserer Strategie, erfahrene und kompetente Führungskräfte aus den eigenen Reihen zu fördern. So stellen wir sicher, dass Schmidt weiterhin innovativ und wettbewerbsfähig bleibt“, sagt Anne Leitzgen, die Präsidentin der Schmidt Groupe und Enkelin des Firmengründers.

Zum Abgang von Wolfgang Thorwart fügt sie hinzu: „Wir sind ein Familienunternehmen und mit Wolfgang Thorwart verabschieden wir nun ein wichtiges Mitglied unserer Unternehmensfamilie in den Ruhestand. Wir danken ihm von ganzem Herzen für seine außergewöhnlichen Verdienste, unerschütterliche Loyalität und langjährige Treue. Seine umfassende Fachkenntnis und sein unermüdlicher Einsatz sowie sein strategischer Weitblick haben entscheidend dazu beigetragen, Schmidt zu
dem zu machen, was es heute ist. In fast vier Jahrzehnten hat der versierte Branchenkenner nicht nur die Innovation unserer Produkte vorangetrieben, sondern auch unsere Marktposition gefestigt und die Unternehmenswerte weiterentwickelt. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm alles erdenklich Gute.“

Ausstellungsfläche nahezu ausgebucht

Nahezu ausgebucht ist die diesjährige Area30, die vom 21. bis 26. September nach Löhne lockt. Der Veranstalter Trendfairs GmbH erwartet zur 13. Ausgabe auf rund 13.000 qm Ausstellungsfläche nach jetzigem Stand erneut gut 200 Aussteller und Marken. Auf die Besucher:innen warten vor Ort Neuheiten von Herstellern von Küchenmöbeln sowie von Anbietern von Spülen, Armaturen, Absaugsystemen, Accessoires, Elektrogeräten und IT bzw. Software. Zu den Unternehmen vor Ort zählt u.a. Systemceram. „Wir treffen unsere Bestandskunden und können neue Geschäftskontakte generieren. Was uns besonders gut gefällt, ist die Konzentration der Area30 auf die Küchenbranche, wertvolle Kontakte und das Netzwerken, aber auch die gute Stimmung. Die Area30 war ein großer Erfolg und eine große Motivation für alle Beteiligten – 2024 ist bereits für uns fest eingeplant“, erklärt Kevin Göbel aus der Geschäftsleitung des Unternehmems.

Ebenfalls dabei ist Naber – diesmal mit vergrößerter Ausstellungsfläche. „Die Area30 ist für uns ganz klar gesetzt – es ist die Leitmesse der Branche. Für Naber ist es die ideale Bühne unsere Produkte dem Fachpublikum zu präsentieren. Wir vertreiben Küchenzubehör, das den Alltag der Menschen erleichtert und verschönert. Wir gehören seit vielen Jahren zur Area30-Familie und genießen neben dem geschäftlichen Erfolg die Atmosphäre und den Service“, betont Geschäftsführer Lasse Naber.

Neben den Produktneuheiten steht auf der Area30 mit „Stage“ wieder ein informatives Vortragsprogramm auf der Agenda, ebenso wie eine Neuauflage der „Innovation Area“ 

Interzum

Neues Leitthema „Rethinking Resources: Circular and Biobased Solutions“

Kreislaufwirtschaft und biobasierte Lösungen als nachhaltige Ressourcenquellen für die Möbelfertigung und das Interior Design – das ist das Schwerpunktthema der Interzum 2025. Damit setzt die Weltleitmesse auch im kommenden Jahr klare Impulse für einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen. Das branchenrelevante Leitthema wird vom 20. bis 23. Mai 2025 in vielen Facetten auf dem Kölner Messegelände sicht- und erlebbar gemacht. So wird es sowohl im Rahmen eines vielfältigen Eventprogramms diskutiert als auch in zahlreichen innovativen Produkten und Konzepten der Aussteller aufgegriffen.

2025 denkt die Messe das Motto „Neo-Ecology“ aus dem Jahr 2023 weiter. „Mit ihrem Leitthema ‚Rethinking Ressources: Circular and Biobased Solutions‘ greift die interzum einen entscheidenden Pfeiler der neuen Ökologie auf“, erklärt Maik Fischer, Director der Interzum. „Durch die Zusammenführung der beiden Ansätze – Kreislaufwirtschaft und biobasierte Materialien – treibt die Weltleitmesse für Möbelfertigung und Interior Design Produktinnovationen voran, die sowohl langlebig sind als auch aus nachhaltigen Quellen stammen.“

Nachhaltige Ressourcennutzung im Fokus

Mit der neuen Leitidee bezieht sich die Messe auf zwei wesentliche Konzepte im Umgang mit Ressourcen. Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) bedeutet, Materialien und Produkte so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf zu halten, indem ihre Nutzungsdauer durch Wiederverwendung, Reparatur, Aufarbeitung und Recycling verlängert wird. Biobasierte Lösungen hingegen setzen auf Materialien, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und somit eine umweltfreundliche Alternative zu erdölbasierten Produkten darstellen. Beide Ansätze zielen darauf ab, den ökologischen Fußabdruck zu minimieren und die Nachhaltigkeit zu fördern.

In großen Teilen des Interzum-Eventprogramms wird das neue Leitthema aufgegriffen. Sowohl auf der Interzum Trend Stage als auch in den drei interzum Foren werden Ideen, Studien und marktreife Lösungen diskutiert und präsentiert. Auch die ausstellenden Unternehmen präsentieren eine Vielzahl an Produkten und zukunftsweisenden Ideen, die sich mit biobasierten Materialien und der Kreislaufwirtschaft beschäftigen. Hierfür stellt die Interzum interessierten Ausstellern erneut eine Zweitpräsentationsmöglichkeit zur Verfügung: So wird der Boulevard Nord zum „Rethinking Resources Boulevard“ voller inspirierender Lösungen für die nachhaltige Möbelfertigung.

Der Kreis

Abschlussfeier für Akademie-Absolvent:innen

Zur Förderung des Nachwuchses bietet Der Kreis mit seiner Akademie einmal jährlich das IHK-zertifizierte Betriebsmanagement-Seminar (BMS) an. Neun Absolvent:innen haben das aktuelle Seminar jetzt erfolgreich abgeschlossen und feierten dies gemeinsam mit den Referenten auf dem 217 m hohen Stuttgarter Fernsehturm mit Rundumblick auf das Württemberger Land. Gelichzeitig übergab Ernst-Martin Schaible, Geschäftsführender Gesellschafter Der Kreis Systemverbund, ihnen ihr Zertifikat für den erfolgreichen Abschluss des praxisorientierten Betriebsmanagement-Seminares, das im Sommer vergangenen Jahres in Leonberg startete.

In der Der Kreis Akademie werden junge Unternehmer:innen für eine verantwortungsvolle Position im Betriebsalltag vorbereitet. Die aus acht Lernmodulen bestehende, duale Ausbildung, dauert zwölf Monate und wird mit einer IHK-Zertifizierung abgeschlossen. Sie baut auf dem von Der Kreis-Gründer Ernst-Martin Schaible und dem Bildungszentrum Baden-Württemberg entwickelten Führungs- und Personalmanagementseminar auf. In diesem wird die unternehmerische Basis für angehende Küchenstudio-Besitzer und Firmeninhaber gelegt – von Unternehmensstrategie, Rechnungswesen über Verkaufskommunikation und Rhetorik bis hin zu Marketingtools.

„Ein positives Signal für alle Küchenspezialisten – in den letzten fünf Jahren haben über 90 Prozent der Absolventen die Nachfolge im elterlichen oder einem mittelständischen Unternehmen unserer Verbundgruppe angetreten“, freut sich Schaible über die erfolgreiche Bilanz.

Pluta Rechtsanwalts GmbH

Sucht Investor für LignoSmart

Die LignoSmart Holztechnik GmbH aus Lübbecke hat wegen Liquiditätsschwierigkeiten Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Bielefeld ordnete am 21. Juni 2024 die vorläufige Insolvenzverwaltung an und bestellte Dr. André Wehner von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er sucht nun einen Investor für das Unternehmen, um dem Möbelzulieferer eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen.

Die Möbelindustrie befindet sich seit geraumer Zeit in einer schwierigen Situation, die auch bei LignoSmart zu einer rückläufigen Auftragslage geführt hat. Zudem belasten die gestiegenen Holz-, Transport- und Energiepreise das Unternehmen. Auch der Fachkräftemangel ist eine große Herausforderung für den Betrieb. In einer Abteilung fallen mehrere Mitarbeiter krankheitsbedingt dauerhaft aus und die Suche nach qualifiziertem Personal gestaltet sich sehr schwierig. Im Unternehmen arbeiten derzeit acht Mitarbeiter. Deren Gehälter sind für drei Monate durch das Insolvenzgeld gesichert.

Sanierungsexperte Dr. Wehner von PLUTA sagt: „Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens läuft weiter. Die Gespräche mit den Geschäftspartnern verlaufen sehr konstruktiv. Wir brauchen einen Investor, um die langfristige Fortführung des Betriebs sicherzustellen.“ Interessenten können sich beim vorläufigen Insolvenzverwalter für weitergehende Informationen melden.

„Die Lage ist nicht einfach, aber unsere Mitarbeiter halten zum Unternehmen. Wir werden den Investorenprozess unterstützen. Ich hoffe, dass eine Lösung gelingt“, so LignoSmart-Geschäftsführer Björn-Christian Struckmeyer.

Die LignoSmart Holztechnik GmbH ist seit 1999 ein zuverlässiger und technisch hochwertig ausgestatteter Partner der Möbelindustrie. Das Unternehmen produziert Möbelteile für Küche, Bad, Wohn- und Schlafzimmer sowie Wohnmobil und Caravan. LignoSmart ist dabei insbesondere auf die Herstellung von Möbelteilen mit Bogenfronten spezialisiert, die nach Kundenvorgaben mit Tiefziehfolie oder Schichtstoffen beschichtet werden. Für die Herstellung von Bogenfronten, Formholzteilen und montagefertiger Freiform- und Sonderteile stehen hydraulische und pneumatische Spezialpressen zur Verfügung.

Logo Messe Frankfurt
Messe Frankfurt

Peilt Umsatzrekord an

Die Messe Frankfurt ist weiter auf Erfolgskurs und profitiert von ihrer außerordentlich guten Marktposition im globalen Wettbewerb und mit starken Veranstaltungsmarken. „Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir unter Berücksichtigung der aktuellen geopolitischen Lage eine Umsatzsteigerung gegenüber Vorjahr um mehr als 25 Prozent auf 770 Mio. Euro, bei einer gleichzeitig deutlichen Verbesserung des Ergebnisses“, berichtete Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, heute auf der Unternehmenspressekonferenz. „Das wäre der höchste Umsatz in der Geschichte der Messe Frankfurt“, hob er hervor. „Die Unternehmensgruppe entwickelt sich entsprechend ihrer Zielsetzung, wirtschaftlich profitabel zu sein und mit einem hohen nachhaltigen volkswirtschaftlichen Nutzen für Stadt und Region.“

Mike Josef, Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Frankfurt und Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, zeigte sich erfreut über die positiven Entwicklungen der Unternehmensgruppe und unterstrich: „Die Messe Frankfurt ist eine im Markt fest verankerte Traditionsmarke, sie steht für erfolgreiche Veranstaltungskonzepte und ist global bestens aufgestellt. Mit ihren langfristig angelegten strategischen und operativen Maßnahmen sichert die Unternehmensgruppe zudem mit wirtschaftlichen Impulsen ihren Heimatstandort und die Metropolregion Rhein-Main nachhaltig. Wir unterstützen die Messe Frankfurt weiterhin in ihrem strategischen Wachstum.“

Starke Geschäftsentwicklung 2023

Die Leistungskraft der Messe Frankfurt zeigt sich im finalen Geschäftsabschluss 2023, seit drei Jahren erstmals wieder mit einem kompletten und starken operativen Geschäft. Schneller als gedacht konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel signifikant gesteigert werden und beträgt 609 Mio. Euro (2022: 454,2 Mio. Euro). Außerhalb Deutschlands haben sich die Umsätze auf konsolidiert rund 275 Millionen Euro (2022: 140,2 Mio. Euro) erhöht. Das sind 45 Prozent am Konzern-Umsatz (2022: 31 Prozent). Im Inland wurden Umsatzerlöse von rund 334 Mio. Euro (2022: 313,9 Mio. Euro) erreicht. Entsprechend der positiven operativen Entwicklung ergibt sich ein EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) von rund 91 Mio. Euro (2022: rd. 41 Mio. Euro). Bezogen auf die Umsatzerlöse resultiert hieraus eine positive EBITDA-Marge des Geschäftsjahres von 14,9 Prozent (2022: 8,9 Prozent). Das Ergebnis 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich verbessert. Der Konzernjahresüberschuss erreicht eine Höhe von rund 19 Millionen Euro, nach einem Konzernjahresfehlbetrag im Vorjahr von -25,7 Mio. Euro. Insgesamt fanden im abgelaufenen Geschäftsjahr 349 Veranstaltungen statt mit rund 86.400 ausstellenden Unternehmen und über 4,3 Millionen Besucher*innen. Auf den Frankfurter Eigenveranstaltungen kamen im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich rund 81 Prozent der ausstellenden Unternehmen von außerhalb Deutschlands, eine historische Bestmarke. Auf Handelsseite waren es rund 54 Prozent. Damit geht der Internationalitätsgrad über den vom Verband der deutschen Messewirtschaft, AUMA, errechneten Durchschnitt deutscher Messeplätze weit hinaus.

Ausblick Geschäftsjahr 2024 – Profitable und nachhaltige Wachstumsagenda
Für das laufende Geschäftsjahr 2024 steht der Fokus weiter im Zeichen eines profitablen und beschleunigten Wachstums. Das Portfolio der Messe Frankfurt zeigt sich veranstaltungsstark und mit einer turnusbedingt engen Taktung der Leitmessen in Frankfurt und weltweit. „Unsere Veranstaltungen sind stärker denn je und alle wichtigen Kenngrößen sind auf Wachstum gestellt. Qualität, Fläche, Internationalität, dazu vielfach ein Ausstellerwachstum im Vergleich zu den Vorveranstaltungen sowie eine Besucherzufriedenheit von über 90 Prozent verdeutlichen das starke Comeback unserer Marken“, betonte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Rund 95 Prozent der Branchenteilnehmenden auf unseren Leitmessen sind klein- und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups. Sie sind das Rückgrat ihrer Branchen und Industrien. In unserer Rolle als aktiver Wirtschaftsförderer und Gestalter der wichtigsten Messeformate sehen wir unsere Leitmessen als die globalen Branchenanker, auf denen Wissensvermittlung, Effizienz und Inspiration die entscheidenden Stellschrauben für den langfristigen Geschäftserfolg aller Branchenteilnehmenden sind, bekräftige Braun den hohen Stellenwert der Messen. „Die persönliche Begegnung ist durch nichts zu ersetzen“, so Braun weiter.

Neben einem regen Eigenveranstaltungsgeschäft entwickelt sich mit dem Geschäftsfeld Locations und dem Gastveranstaltungsgeschäft auch der zweite wichtige Treiber am Heimatstandort außerordentlich gut. Mit einem hohen Anfrageaufkommen werden die Werte der vergangenen fünf Jahre übertroffen. Bis Jahresende sind aktuell mehr als 200 Gastveranstaltungen gebucht. Die Messe Frankfurt geht davon aus, dass bis Jahresende weitere Veranstaltungen hinzukommen werden. Aufgrund seiner flexiblen Infrastruktur finden auf dem Frankfurter Messegelände zunehmend mehrere Veranstaltungen parallel statt. 

„Das Portfolio der Messe Frankfurt und ihr intensives globales Netzwerk sind USPs, die wir immer wieder neu aufladen, um unser Kerngeschäft widerstandsfähig und flexibel in global herausfordernden Märkten und in einem volatilen geopolitischen Umfeld zu halten. Wir sind mit Produkt-Rollouts unterwegs und erschließen für unsere Kundinnen und Kunden weltweit neue Märkte“, erläuterte Marzin die strategische Unternehmensausrichtung. Mehr als 20 neue Veranstaltungen sind für 2024 und 2025 weltweit geplant. In der strategischen Unternehmensausrichtung spielt das globale Portfolio der Unternehmensgruppe an mehr als 50 Standorten sowie das weltumspannende Vertriebsnetz aus 28 Tochtergesellschaften und über 50 Sales Partner seit 35 Jahren eine wichtige Rolle. Die Unternehmensgruppe ist einer der weltweit größten Global Player in der Branche. „Über unsere Tochtergesellschaften und unser eng maschiges Vertriebsnetz begleiten wir unsere Kund*innen bei Messeaufritten weltweit. Dadurch ergeben sich zahlreiche Synergien innerhalb unserer Markenfamilien. Unsere Leitmessen und ihre Ableger in den Weltregionen stärken sich gegenseitig, und die gesamte Branche profitiert davon“, sagte Braun. 

Gleichzeitig denkt und agiert die Messe Frankfurt digital und nachhaltig und integriert diese beiden Zukunftskomponenten in ihre Veranstaltungen und Services. Entschieden treibt das Unternehmen die Entwicklung in eine nachhaltigere Veranstaltungszukunft voran. „Im Rahmen der angestrebten Bilanzierung von Treibhausgasemissionen, mit dem Ziel, die CO2 Treiber an unserem Heimatstandort präzise zu erfassen und zu reduzieren, werden wir beginnend mit dem Geschäftsjahr 2023 regelmäßige Treibhausgasbilanzierungen am Heimatstandort vornehmen“, betonte Marzin. „Das ist ein weiterer Meilenstein, unsere Klimastrategie gezielt zu entwickeln und ein wichtiger Schritt auf dem Weg, unser verbindliches ökologisches Ziel einer Klimaneutralität bis spätestens 2040 zu erreichen.“

IFN

Neuer „Furnier-Geschichten“-Film mit Sachsenküchen

Die Initiative Furnier + Natur (IFN) hat im Rahmen ihrer Kampagne „Furnier-Geschichten“ einen neuen Film herausgebracht, der ab sofort auf der Homepage und auf YouTubezu sehen ist. Elko Beeg, Geschäftsführer des Küchenmöbelherstellers Sachsenküchen, erläutertdarin, warum echtes Furnier für immer mehr Menschen das Material der Wahl beim Küchenkauf ist. 

„Den ‚Wow-Effekt‘ erlebt der Fachhandel von Sachsenküchen täglich bei der Kundschaft“, erklärt Beeg. Die langjährige Trendexpertin und Geschäftsführerin der Initiative Furnier + Natur (IFN), Ursula Geismann, schätzt die Entschlossenheit des Unternehmens in Designfragen. „Im atmosphärisch ansprechenden Schauraum, in den vielen unterschiedlichen Küchenmodellen und im gestalterischen Detail ist eine wohltuende Schlüssigkeit zu erkennen, die große Lust auf eine neue Küche macht“, so Geismann. „Der Film ist eine Hommage an die Furnieranwendung in der modernen Küche – durch schöne Bilder und einen eloquenten Geschäftsführer, Elko Beeg, der wirklich weiß, wovon er spricht.” 

Verband der deutschen Möbelindustrie

Arbeitskreis Ausbildung der Möbelverbände NRW tagte in Lübbecke

Zum Austausch über die aktuelle Ausbildungssituation trafen sich jetzt 25 Ausbildungsverantwortliche von Unternehmen der Möbelindustrie sowie Vertreter der Verbände der Holz- und Möbelindustrie NRW. Gastgeber der Sitzung des Arbeitskreises Ausbildung war das Maschinenbauunternehmen IMA Schelling Group in Lübbecke.

Angesichts des Fachkräftemangels sei die Ausbildung in den Betrieben und die richtige Ansprache der Schulabsolventinnen und -absolventen wichtiger denn je, unterstrich Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie. Der Großteil der Unternehmen der Möbelindustrie bilde aus und beabsichtige, künftig noch mehr in Aus- und Weiterbildung zu investieren. Besonders herausfordernd stelle sich die Nachwuchsgewinnung im gewerblichen Bereich dar, berichtete Christian Langwald, Leiter Wirtschaft und Statistik bei den Möbelverbänden. Laut einer aktuellen Verbandsumfrage konnten knapp 40 Prozent der befragten Unternehmen ihre Ausbildungsplätze im gewerblichen Bereich für das kommende Ausbildungsjahr bislang nicht oder nur zum Teil besetzen.

Ein wichtiges Projekt der Branche gegen den Nachwuchs- und Fachkräftemangel stellt die derzeit im Bau befindliche Lehrfabrik Möbelindustrie in Löhne dar. Die Eröffnung des hochmodernen Aus- und Weiterbildungszentrums ist für den kommenden Herbst geplant. Lehrfabrik- Geschäftsführer Markus Kamann präsentierte das umfangreiche Bildungsangebot der Einrichtung.

Ebenfalls in der Lehrfabrik Möbelindustrie finden dieses Jahr die Personaltage Ostwestfalen statt. Am 5. und 6. November sprechen Experten und Top-Speaker in der Lehrfabrik Möbelindustrie über aktuelle Trends im Personalmarkt und zeigen Lösungen auf, wie dem Fachkräftemangel in den Unternehmen entgegengewirkt werden kann und über Themen, die die Personalwelt aktuell beschäftigen. Das Event gliedert sich in einen Vortragsteil mit fesselnden und kompetenten Keynotes und Referenten aus der Praxis sowie einen Workshop-Teil mit spannenden Masterclasses. 

Hier geht es direkt zur Anmeldung: https://www.moebelfertigung.com/personaltage-ostwestfalen