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Autor: Hahn, Sebastian

Logo des Gesamtverband Deutscher Holzhandel e. V.
GD Holz

Fordert EU-Kommission zum handeln auf

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e. V. (GD Holz) mit Sitz in Berlin fordert die EU-Kommission erneut dazu auf, den Anwendungszeitpunkt der EUDR zu verschieben. Hintergrund ist, dass die EU-Kommission mit dringend benötigten Hilfestellungen weiterhin in Verzug sei. Demnach wurde weder das EUDR-FAQ entgegen eigener Aussage veröffentlicht – obgleich bereits im April für Mai angekündigt – noch wurde der avisierte Leitfaden zur neuen Verordnung bereitgestellt.

Außerdem sei weiterhin unklar, ob die EU-Kommission das dreistufige Länder-Benchmarkingsystem rechtzeitig zum Jahresende fertigstellen wird. „Das Country-Benchmarking könnte mit der Einstufung einiger relevanter Lieferländer in die Kategorie ‚niedriges Risiko‘ eine erhebliche Vereinfachung der Due Dilligence-Pflichten mit sich bringen. Liegt das Benchmarking nicht rechtzeitig vor, müssten zunächst alle Länder mit „normalem Risko“ bewertet werden. Dies würde zu bürokratischem Mehraufwand führen, der den Unternehmen leicht erspart werden könnte.“, urteilt Nils Olaf Petersen, Generalsekretär des europäischen Holzhandelsverbands ETTF.

Der GD Holz hat bereits mehrfach die Dringlichkeit dieser drei Elemente unterstrichen und gemeinsam mit dem ETTF eine Verschiebung der Anwendung der EUDR gefordert, sollten diese nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden können. Doch nicht nur aus dem Holzhandel wurde dies mit Nachdruck gefordert, auch andere Branchen sowie relevante Lieferländer sprechen sich für eine Verschiebung aus. So haben sich jüngst die Landwirtschaftsminister sechs südamerikanischer Länder (Argentinien, Brasilien, Chile, Uruguay, Paraguay und Bolivien) in einem Schreiben an Kommissar Maroš Šefčovič, den Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, gewandt und darum gebeten, das Anwenden der EUDR zu verschieben. In ihrer am 29. Juli übermittelten Botschaft erinnerten diese Länder an ihre bedeutende Beteiligung am europäischen Handel und betonten, dass sie „über die einseitige Entscheidung der EU empört sind“. Außerdem wurde in dem Schreiben darauf hingewiesen, dass die EUDR auch die lokalen Kapazitäten zur Anwendung nicht ausreichend berücksichtigt. Die südamerikanischen Länder wiesen ferner auf die Gefahr hin, dass kleine Erzeuger angesichts der hohen Kosten für die einzuführenden Mechanismen ausgeschlossen werden könnten – eine Kritik die der GD Holz ausdrücklich teilt und auf der Seite der Importeure ebenfalls sieht.

Am 22. August zu diesem Thema befragt, beschränkte sich der Sprecher der EU-Kommission auf die Aussage, dass „die Kommission alles in ihrer Macht Stehende tut, um sicherzustellen, dass alles rechtzeitig fertig wird“.

„Die EU-Kommission muss nun endlich Ihren Worten auch Taten folgen lassen, wenn die EUDR wie geplant ab dem 30.12. in den Unternehmen angewendet werden soll. Anderenfalls ist eine rechtzeitige Vorbereitung mit massiven Unsicherheiten und eklatantem Mehraufwand verbunden“ gibt der GD Holz-Geschäftsführer Thomas Goebel zu bedenken.

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Hettich

Aktionspakete zum Tag der Küche 2024

Beim Tag der Küche 2024 können sich alle interessierten Verbraucher am 28. September bei ihrem Küchenhändler vor Ort über die neuesten Küchentrends informieren. Als Mitglied der AMK (Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V.) und offizieller „Silber-Partner“ unterstützt Hettich auch 2024 den Tag der Küche und hält dazu wieder Aktionspakete mit Give-Aways bereit. Der Küchenhandel kann diese noch bis zum 12. September kostenfrei bei Hettich bestellen.

Jedes Hettich-Aktionspaket umfasst 50 Give-Aways, nämlich praktische, wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel aus 100% Oeko-Tex-Baumwolle. Auf dem Beutel führt ein QR-Code direkt zur Ratgeber-Webseite „Intelligent Kitchens“ von Hettich: Hier gibt es viele Inspirationen und praktische Tipps für alle, die ihre Küche von A bis Z optimal planen möchten. Noch bis zum 12. September 2024 kann der Küchenhandel die Pakete kostenfrei bei Hettich anfordern unter: https://www.hettich.com/short/7qvjhay

100 internationale Speaker auf 6 Bühnen

Vom 22. bis 25. Oktober 2024 feiert das „Wherever Whenever – Work Culture Festival” seine Premiere als Teil der Orgatec in den Hallen 6 und 9 der Koelnmesse. Organisiert vom Industrieverband Büro und Arbeitswelt e. V. (IBA) präsentiert das Festival ein hochkarätiges Programm mit über 100 internationalen Speakern auf sechs Bühnen. Im Fokus stehen wegweisende Trends und Transformationen in modernen Arbeitsumgebungen.

Spannende Keynotes, anregende Podiumsdiskussionen, interaktive Workshops und Ausstellungen: Konzipiert und durchgeführt vom IBA, dem ideellen Träger der Orgatec, ist das Work Culture Festival ein Highlight der kommenden Messe. Der Titel des Festivals „Wherever Whenever“ steht dabei für die Möglichkeit, von überall und zu jeder Zeit produktiv zu arbeiten. Das Work Culture Festival richtet sich an Expertinnen und Experten aus Architektur, Design und Kultur, New Work, HR und Trendforschung.

„Wir freuen uns sehr, unseren Besucherinnen und Besuchern mit dem vom IBA ausgerichteten Work Culture Festival neue Impulse, Inspirationen und praxisnahe Lösungen für die Transformation der Arbeitswelt zu bieten,“ so Orgatec Director Thomas Postert.

Helmut Link, Vorsitzender des IBA, ergänzt: „Das Work Culture Festival bereichert die internationale Leitmesse Orgatec um eine neue Erlebniskomponente. Wir schaffen mit dem Festival eine interaktive Plattform, auf der Zukunftsvisionen und neue Formen der Zusammenarbeit und des Zusammenlebens direkt erfahrbar werden. Damit sprechen wir alle an, die die Arbeitswelt von morgen aktiv mitgestalten möchten.”

Das beeindruckende Festivalprogramm lädt die Messeteilnehmenden dazu ein, die Zukunft der Arbeit vier Tage lang in all ihren Facetten zu erleben, zu diskutieren und zu feiern. Sechs Bühnen, über 100 Speaker aus unterschiedlichen Fachbereichen und mehr als 75 Programmpunkte. Zusätzlich bieten die Ausstellungsflächen der IBA-Mitglieder, Workshop-Areas und spezielle Kunst- und Designflächen vielfältige Inspirationen. Abgerundet wird das Festivalerlebnis durch Foodtrucks und Livemusik am Ende des dritten Messetags.

Das Besondere an der Messe und dem Wherever Whenever – Work Culture Festival ist die direkte räumliche Verbindung von Messeständen, Sonderausstellungen, Vorträgen, Panels und Workshops. Nicht nur die Arbeit selbst steht im Fokus, sondern auch das zukünftige Zusammenleben und -wohnen. Das Festival zielt darauf ab, ein Verständnis für diese Zusammenhänge zu entwickeln, um besser auf Herausforderungen reagieren zu können. Dieser Anspruch spiegelt sich in den drei Kategorien TEAM, LIFE und IMPACT wider, die die Arbeitswelten von morgen jeweils aus spezifischen Blickwinkeln betrachten.

Der Aspekt TEAM untersucht den Aufbau von Communities, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Im Mittelpunkt stehen dabei Teamprozesse und die Bindung von Mitarbeitenden.

Der Schwerpunkt der Kategorie LIFE liegt auf der Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden, wobei der Mensch in seiner Ganzheit betrachtet wird.

IMPACT setzt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Mensch, Unternehmen, Gesellschaft und Umwelt auseinander. Insbesondere die Themen Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion sowie die Reduzierung der Umweltbelastung spielen eine Rolle.

Verteilt auf diese drei Themenstrecken geben Redner und Panelteilnehmende aus verschiedenen Fachrichtungen exklusive Einblicke in die Zukunft der Arbeit. Die Liste der Speaker verspricht ein hochkarätiges Line-up: So sind unter anderem der Musiker und Rennfahrer Smudo, Fußballcoach Ralf Rangnick, Mediziner Bernd Hufnagl, UX-Expertin Sophie Kleber, die Designerin Sabine Marcelis, HR Executive Cawa Younosi, Architekt Ben van Berkel und der Digitalexperte Sascha Lobo neben vielen weiteren bekannten Expertinnen und Experten dabei.

Stockholm Furniture Fair und Stockholm Design Week

Unter neuer Direktion

Daniel Heckscher heißt der neue Direktor der Stockholm Furniture Fair und die Stockholm Design Week. Mit einem starken Hintergrund in Design und Führung soll Heckscher die Vision und strategische Ausrichtung beider Veranstaltungen weiterführen und deren Position als führende Plattformen für Design in Skandinavien stärken.

Daniel Heckscher bringt umfangreiche Erfahrungen in der Designbranche mit, die er zuvor in Schlüsselpositionen bei Note Design Studio als Designer, Innenarchitekt und Partner gesammelt hat. Er spielte eine Schlüsselrolle beim Erfolg des schwedischen Designstudios, und sein innovativer Ansatz ist nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil des anhaltenden Erfolgs.

„Ich bin begeistert, diese neue Aufgabe zu übernehmen und das Erbe von Hanna Nova Beatrice, der früheren Direktorin, fortzuführen, die mit ihrer Vision die Stockholm Furniture Fair und die Stockholm Design Week wiederbelebt hat“, sagt Daniel Heckscher. „Diese Veranstaltungen sind Säulen in der skandinavischen Designwelt, und ich freue mich darauf, eng mit dem Team, den Ausstellern und der gesamten Designgemeinschaft zusammenzuarbeiten, um noch eindrucksvollere und inspirierendere Erlebnisse zu schaffen. Es gibt ein fantastisches Fundament, auf dem wir aufbauen können, und ich bin froh und dankbar, dass mir diese Aufgabe übertragen wurde.“
Unter der Leitung von Daniel Heckscher sollen die kommenden Ausgaben der Stockholm Furniture Fair und der Stockholm Design Week einen stärkeren Fokus auf Designkuration und kulturelles Engagement legen und ihre Position als internationale Plattformen stärken. Die Veranstaltungen im Jahr 2025 werden weiterhin das Beste des skandinavischen Designs präsentieren und die renommierte Designerin und Künstlerin Faye Toogood als Ehrengast begrüßen. Ihr multidisziplinärer Ansatz steht im Einklang mit der Messe 2025, die sich der vielfältigen Landschaft des Designs widmet.

„Wir sind zuversichtlich, dass Daniel Heckscher strategische Erkenntnisse und Innovationen in unsere Veranstaltungen einbringen wird“, sagt Chicie Lindgren, Business Area Manager für Stockholm Design Events. „Mit Blick auf die Zukunft werden sein Fachwissen und seine Visionen von unschätzbarem Wert sein, wenn es darum geht, sicherzustellen, dass die Stockholm Furniture Fair und die Stockholm Design Week führende Plattformen für die Designbranche bleiben und an der Spitze der globalen Designdiskussion stehen.“

VDM

Export schwächer als Inlandsmarkt

Die deutsche Möbelindustrie musste im ersten Halbjahr empfindliche Einbußen von knapp zehn Prozent beim Umsatz hinnehmen. Während am Inlandsmarkt rund 5,6 Mrd. Euro und damit 9,1 Prozent weniger umgesetzt wurde, entwickelten sich die Auslandsumsätze sogar mit einem Minus von 10,9 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro noch schlechter als im Vorjahreszeitraum.

In den meisten europäischen Märkten kam es in der ersten Jahreshälfte zu Absatzrückgängen. Die Ausfuhren nach Frankreich, dem wichtigsten Exportmarkt, sanken um 8,7 Prozent auf knapp 660 Mio. Euro. Schwächer tendierten auch die Lieferungen in die Schweiz (minus 8,3 Prozent), nach Österreich (minus 13 Prozent), in die Niederlande (minus 11,3 Prozent), in das Vereinigte Königreich (minus 4,2 Prozent) sowie nach Belgien (minus 8,9 Prozent). Die Möbellieferungen in die Vereinigten Staaten, die mit Abstand wichtigste Absatzregion für Möbel „Made in Germany“ außerhalb Europas, rangierten mit knapp 130 Mio. Euro in etwa auf dem Vorjahresniveau. Durch die gemeinsamen Messeaktivitäten insbesondere auf der KBIS in Las Vegas konnte hier der Absatz von Küchenmöbeln um 5,2 Prozent gesteigert werden. Ein Wachstum von 6,4 Prozent auf rund 76 Mio. Euro gelang bei den Exporten nach China. China als weltweit größter Möbelmarkt stellt damit weiterhin den zweitwichtigsten außereuropäischen Exportmarkt für deutsche Möbel dar.

Die Industrieexportquote – dies ist der Anteil der von den heimischen Möbelherstellern direkt ins Ausland gelieferten Ware am Gesamtumsatz der Branche – lag im ersten Halbjahr 2024 bei 33,1 Pro-zent und damit leicht unter dem Wert des Vorjahrs (33,6 Prozent).

Interessant ist der Blick auf die Möbelimporte. Diese sanken von Januar bis Juni 2024 leicht um rund ein Prozent auf 4,8 Mrd. Euro. Die beiden größten Lieferländer entwickelten sich dabei uneinheitlich. Während die Einfuhren aus dem auf Rang eins platzierten Polen um 7,4 Prozent auf rund 1,43 Mrd. Euro einbrachen, zogen die Möbellieferungen aus China um 14 Prozent auf 1,36 Mrd. Euro an. Dabei ging der Durchschnittspreis der chinesischen Möbelimporte um rund 10 Prozent zurück, was darauf schließen lässt, dass in erster Linie das Preiseinstiegssegment über China-Importe bedient wird. Die Aufwertung des Euro gegenüber dem Renminbi Yuan um über 5 Prozent im betrachteten Zeitraum begünstigte diese Entwicklung. Aktuell stammen 29,5 Prozent aller nach Deutschland importierten Möbel aus Polen; Dicht gefolgt von China mit rund 28 Prozent. Rückläufig entwickelten sich die Importe aus Italien (minus 8,8 Prozent) und der Türkei (minus 7,6 Prozent). Ein starker Anstieg von rund 25 Prozent wurde bei den Möbellieferungen aus Vietnam verzeichnet.

IFMAC & WOODMAC

Indonesiens führende Messen für Holzbearbeitung im September

Die International Furniture Manufacturing Components Exhibition (IFMAC) und die Woodworking Machinery Exhibition (WOODMAC) 2024 finden vom 25. bis 28. September auf der Jakarta International Expo Kemayoran statt und versprechen einmalige Chancen für Unternehmen, die in der dynamischen indonesischen Möbelindustrie erfolgreich sein wollen. Die diesjährige Veranstaltung soll als Katalysator für Innovation und Wachstum in der indonesischen Möbel- und Holzbearbeitungsbranche dienen, indem sie Spitzentechnologien vorstellt und unschätzbare Branchenverbindungen fördert.

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2023 kehrt die Veranstaltung in diesem Jahr mit noch größerer Stärke und Innovation zurück und lädt Unternehmen ein, sich an einer effektiven Möglichkeit zu beteiligen, neue Kunden zu gewinnen.

Der indonesische Möbelmarkt erlebt ein bemerkenswertes Wachstum, für das ein Zuwachs von 6,33 % (2023-2028) prognostiziert wird, was zu einem Marktvolumen von 4,24 Milliarden US-Dollar im Jahr 2028 führen wird. Dieser Aufwärtstrend wird durch die wachsende Mittelschicht des Landes und das rasche Tempo der Urbanisierung angeheizt, was nicht nur innerhalb des Landes, sondern auch auf den internationalen Märkten zu einer steigenden Nachfrage nach Möbeln geführt hat. Die günstige Lage Indonesiens und seine wachsenden Produktionskapazitäten machen das Land zu einem strategischen Exportzentrum. Die Teilnahme an der IFMAC & WOODMAC 2024 bietet ein Tor für den Zugang zu internationalen Märkten und den Aufbau fruchtbarer Partnerschaften.

Mehr zur Messe finden Sie hier: https://ifmac.net/

Sonae Arauco

Kai Neutzler wird Sales Manager für Construction Systems DACH

Kai Neutzler ist als Sales Manager für Construction Systems DACH seit dem 1. August bei Sonae Arauco tätig. In dieser Funktion berichtet er direkt an Bernd Runge, Head of Construction Systems, der die Position zuvor interimistisch innehatte. Ziel der strategischen Neuausrichtung des Bereichs ist es, die Marke Agepan System weiterzuentwickeln und den Stellenwert der Produkte für den konstruktiven Bau zu stärken.

Kai Neutzler verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Fachgebiet Holz. In dieser Zeit hat er in verschiedenen Unternehmen der Branche gearbeitet. Zuletzt war er Gebietsverkaufsleiter bei einem österreichischen Hersteller für Holzwerkstoffprodukte. Seine vielfältigen Aufgaben umfassten unter anderem die strategische Beratung im Bereich Geschäfts- und Marktentwicklung.

„Dank seiner umfassenden Marktkenntnisse und seiner Vertriebsexpertise wird Kai Neutzler eine entscheidende Rolle in der Weiterentwicklung der Marke AGEPAN SYSTEM spielen. Mit dieser Besetzung gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt voran bei der Neupositionierung unseres konstruktiven Bereichs“, so Bernd Runge.

DGNB-Zertifikat mit den richtigen Produkten

Das DGNB-Zertifikat entwickelt sich immer mehr zur Benchmark für nachhaltige Bauprojekte. Der komplexe Kriterienkatalog der der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen bedeutet in erster Linie eine Herausforderung für Architekten und Planer, aber auch Tischler und Schreiner sind zunehmend betroffen. Anders als gängige Umweltzertifikate wie der Blaue Engel überprüft die DGNB nicht die Qualität einzelner Produkte oder Bauteile, sondern jene des gesamten Gebäudes. Eine wichtige Voraussetzung, um die begehrte – und immer auch explizit geforderte – Platin-Einstufung zu erreichen, ist die ökologische Qualität der Baumaterialien. Alle verarbeiteten Produkte müssen erfasst und bewertet werden, um den erforderlichen Gesamterfüllungsgrad von 80 Prozent für das gesamte Gebäude zu erreichen.

In erster Linie betrifft der umfangreiche und komplexe Kriterienkatalog der DGNB Architekten und Planer, die die Anforderungen aber häufig an die ausführenden Unternehmen weitergeben. „Fensterhersteller und Holzbauer haben mittlerweile regelmäßig mit DGNB-Einstufungen zu tun, und auch bei Tischlern schlägt das Thema immer öfter auf“, berichtet Andreas Fischbacher, Verkaufsleiter für Süddeutschland beim österreichischen Lackhersteller Adler. Bewertet werden von der DGNB alle fest verbauten Teile eines Neubaus – also auch Fenster, Wand- und Deckenvertäfelungen, Treppen und Fußböden oder Einbaumöbel. Dabei müssen alle verarbeiteten Materialien erfasst werden: Klebe- und Dichtstoffe, Glas, Holz – und natürlich auch die Beschichtung: „Farben und Lacke bilden gewissermaßen die abschließende Schicht des Gebäudes, deshalb gelten für sie besonders hohe Anforderungen in Bezug auf Umwelt und Gesundheit“, betont Fischbacher. „Bei Adler können wir unseren Kunden eine große Auswahl umweltfreundlicher Produkte anbieten, mit denen sich in der Regel die höchste DGNB-Qualitätsstufe erreichen lässt.“ Ausschlaggebend für die Einstufung ist der VOC-Gehalt der Beschichtung. „Wird eine Oberfläche werkseitig beschichtet, wie es bei Tischlerarbeiten üblich ist, erreichen alle 1K- und 2K-Wasserlacke von Adler die höchste Qualitätsstufe 4“, so Fischbacher.

Schäfer Shop

Arbeitgeberstudie zu New-Work-Konzepten

Wie wirksam sind New Work-Maßnahmen für den Unternehmenserfolg wirklich? Und was hindert Arbeitgeber:innen an der Umsetzung von New Work-Maßnahmen? Zu diesen Themen hat Schäfer Shop eine Arbeitgeberstudie durchgeführt. Sie zeigt nicht nur den Status Quo in deutschen klein- und mittelständischen Unternehmen, sondern hilft außerdem dabei, die Herausforderungen und Chancen von New Work besser zu verstehen und zu zeigen, worauf Unternehmen in Zukunft ihren Fokus legen sollten.

Die Studie ist hier erhältlich: ⁣How Future Works: Arbeitgeberstudie zum Thema New Work (schaefer-shop.de)