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Autor: Hahn, Sebastian

„Interzum“-Premiere: „FurnSpin“ von Hettich

Der neue dynamische Dreh im Möbel

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Kann man die Stauraumnutzung neu erfinden? Hettich hat es getan: Die Beschlag-Innovation „FurnSpin“ für Premiummöbel bringt kreativen Schwung ins Möbeldesign. Mit „FurnSpin“ dreht sich der Großteil des Korpus um die eigene Achse. Ob offener oder geschlossener Stauraum – „The Joy of FurnSpin“ begeistert in allen Möbelwelten.

Anspruchsvolle Möbelkunden im Premiumsegment suchen nach mehr Individualität, nach besonderer Wertigkeit und erstaunlichen Lösungen, die nicht jeder hat – genau diese Erwartungen erfüllt die neueste Beschlag-Innovation von Hettich. Denn „FurnSpin“ erlaubt neuartige Raum- und Möbelkonzepte mit unerwarteter Performance in einer Designqualität, die sich deutlich vom Standard abhebt. Der „Spin“ macht einfach Freude und sorgt bei Nutzern für ein emotionales, magisches Möbelerlebnis, das sich einprägt. Auf der „Interzum“ wurde „FurnSpin“ mit dem „Interzum Award“ 2023 in der Kategorie „Best of the Best“ ausgezeichnet.

Zwei Möbel in einem

„FurnSpin“ setzt den spannenden Wechsel zwischen „geschlossen“ und „offen“ effektvoll Szene. Mit dem eleganten Dreh von der geschlossenen Möbelfront zum offenen Regal wandelt sich augenblicklich auch die Atmosphäre im Raum: Nach Bedarf aufgeräumt und puristisch im geschlossenen Zustand, oder aber geöffnet mit gutem Überblick und schnellem Zugriff von zwei Seiten. Der Stauraum kann nach Belieben für Dinge genutzt werden, die nicht jeder sehen muss, oder für wohnliche Accessoires, die man gerne präsentiert.

Mehr über „FurnSpin“ erfahren: https://furnspin.hettich.com/

Egal ob in der Küche, im Bad, im Schlafzimmer, Wohnraum oder im Büro – das Multitalent „FurnSpin“ kann überall zum Einsatz kommen. Designer, Gestalter und Hersteller können ihrer Kreativität freien Lauf lassen und neue Möbelentwürfe für den Premiummarkt umsetzen. Die Beschlagneuheit lässt sich ideal mit dem filigranen „Cadro“-Rahmensystem von Hettich kombinieren. Raumhohe Möbel werden mit dem System ebenso leicht gedreht wie eine kleine Vitrine. Darüber hinaus bietet „FurnSpin“ alle bekannten Komfortfunktionen wie etwa Einzugsdämpfung oder Push to open für griffloses Möbeldesign. Dabei bleibt der Beschlag nahezu im Verborgenen, schließlich steht unsichtbare Technik weit oben auf der Wunschliste anspruchsvoller Designer, Möbelhersteller und Endkunden. Der wandlungsfähige „FurnSpin“ bringt eine neue Qualität in repräsentative Stauraummöbel und hilft Markenherstellern wie auch Interior Designern dabei, ihren Innovations- und Premiumanspruch wirkungsvoll zu unterstreichen. Die Top-Innnovation präsentiert Hettich auf der „Interzum“ 2023 in zahlreichen inspirierenden Möbelkonzepten, die auch online auf der neuen Webseite „roominspirations“ zu sehen sind.

Zur Webseite roominspirations: https://roominspirations.hettich.com

„Interzum“

Heute beginnt die Weltleitmesse für Möbelfertigung und Interior Design

Heute startet in Köln die „Interzum“ 2023. Leitthema der Weltleitmesse für Möbelfertigung und Interior Design ist in diesem Jahr Neo-Ökologie. Rund 1.600 Aussteller aus aller Welt präsentieren daher Produktideen und Konzepte, in deren Fokus die gesellschaftlichen Kernthemen Nachhaltigkeit, Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft stehen. Natürlichkeit und Authentizität auf der einen sowie Smart Home und AI auf der anderen Seite bilden die akzentsetzenden Rahmenbedingungen für die präsentierten Produktentwicklungen.

Natürlich sind auch wir von der „möbelfertigung“ auf der Messe vertreten. Besuchen Sie uns gerne auf dem Boulevard Stand B030, zentral vor Halle 7.

Ebenfalls einen Blick wert ist das von uns kuratierte Trend Forum „Textile & Machinery“. Unter dem Motto „Mattress Recycling – From Linear to Circular“ präsentieren innovationsstarke Unternehmen und internationale Branchenverbände in Halle 10.1, Stand B-040/D-049  Ideen, Produkte und Initiativen rund um die zirkuläre Matratze.  

11. Becker Design Forum

Beliebtes Podium auf der „Interzum“

Als vor 22 Jahren das erste Becker Design Forum auf der weltweit größten Möbelzulieferermesse „Interzum“ in Köln stattfand, ahnte niemand, was sich daraus entwickeln würde: eine international geschätzte und viel beachtete Plattform für Design-Entwürfe und gleichzeitig eine beliebte Kontaktbörse für Designer, Designerinnen und Hersteller.

„Eine Erfolgsgeschichte, auf die wir sehr stolz sind“, erklärt Geschäftsführer Gerrit Becker. 117 Designer aus aller Welt haben ihre Entwürfe zum 11. Becker Design Forum eingereicht, einige Kreative sogar mehrere. Insgesamt sind es 157 Vorschläge. „Damit sind wir wieder auf dem Niveau von vor Corona“, freut sich Entwicklungsleiter Joachim Schelper.

„Wir sind sehr glücklich, dass die Messe nun wieder live stattfindet und wir unsere Kunden und Designer endlich wieder persönlich begrüßen können. Wieder einmal sind wir begeistert von der Fantasie der Designerinnen und Designer. Eingereicht wurden unter anderem: Stühle, ein Wohnanhänger für E-Bikes, Couchtische, ein Kinderhochstuhl, Garderobenständer, Leuchten, Wohnaccessoires, ein Paravent, Akustik-Wandelemente, Barhocker, Schaukelsessel und ein Balancebord.“

Mitgemacht haben kreative Köpfe aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, den Niederlanden, den USA und zahlreichen weiteren Ländern. Darunter sind renommierte Vertreter des Designs, aber auch Newcomer.

Viele Teilnehmer sind Becker persönlich bekannt. Sie bekommen ein halbes Jahr vor dem Messetermin eine schriftliche Einladung zum Design Forum mit den Anforderungen an die Gestaltung.

Ursprünglich stand vor allem das von Becker produzierte Formholz als Ausgangsmaterial im Mittelpunkt der Entwürfe. Dann kam Formvlies dazu, und seit drei Jahren ist auch Massivholz erlaubt. Auch eine Kombination aus allen drei Materialien ist möglich.

Aus den eingesandten Entwürfen wählt das Becker-Team zehn aus, die als Prototyp im Maßstab 1:1 in der hauseigenen Design-Werkstatt in Brakel realisiert und vom 9. bis 12. Mai auf der „Interzum“ in Köln ausgestellt werden (Stand D-10/C-11 in der Halle 4.2).

„Aus diesen einfallsreichen Kreationen zehn auszuwählen, ist uns wieder sehr schwergefallen“, so Gerrit Becker. „Es ist beeindruckend, wie viel Arbeit und Kreativität die Teilnehmer in ihre Entwürfe  gesteckt haben. Es freut uns besonders, dass viele unsere drei Materialien Formholz, Formvlies und Massivholz kombinieren.

Alle Teilnehmer bekommen eine Eintrittskarte zur Messe und sind mit ihren Entwürfen in der umfangreichen Dokumentation zum 11. Becker Design-Forum vertreten. Diese wird an alle Teilnehmer, Kunden und die Presse verschickt, sodass sich auch hieraus neuen Geschäftskontakte ergeben können. Und natürlich suchen unsere zehn Prototypen auch noch einen Hersteller. Wir freuen uns auf den Austausch auf der Messe!“

Das Becker Design Forum gibt es seit 2003. Es soll dazu dienen, Designer, Designerinnen und Hersteller miteinander in Kontakt zu bringen und die vielfältigen Einsatz- und Kombinationsmöglichkeiten von Formholz, Formvlies und Massivholz aufzuzeigen. Ein Gewinn für alle Beteiligten.

Störmer Küchen

Christoph Fughe verkauft Anteile an Störmer Küchen

Große Pläne hatte Christoph Fughe mit der Inti SE. Doch nun sind diese Träume wohl zerplatzt. Von mehreren Seiten bestätigt es sich, dass Christoph Fughe sein Mandat bei Inti niedergelegt hat und seine Anteile an Störmer Küchen verkauft. Wie unter anderem die „Neue Westfälische“ berichtet, hat das Unternehmen in einer Kundeninformation mitgeteilt, dass man sich von Großaktionär Fughe trennt. Bisher hielt er 40 Prozent an dem Hersteller. Die restlichen 60 Prozent befinden sich laut der „Neuen Westfälischen“ im Besitz von Niu Invest, das erst im vergangenen November Mehrheitsaktionär geworden ist. Nun möchte das Berliner Unternehmen die restlichen Anteile übernehmen. „Herr Fughe möchte seinen Weg bei Störmer an dieser Stelle beenden und seine operative Tätigkeit nicht weiter fortsetzen. Gleichermaßen gibt es auch Gespräche zur Veränderung in der Aktionärsstruktur. Hier ist das Ziel der Niu Invest, die vollständige Übernahme der Störmer AG, damit wir die Basis schaffen können, in Maschinen, Entwicklung und in die Produkte zu investieren und das Unternehmen wieder auf gesunde Beine stellen zu können“, zitiert das Blatt aus dem Schreiben.

Die Unruhe bei dem Hersteller ist seit Wochen groß. Wie jetzt ein Mitarbeiter gegenüber der „Neuen Westfälischen“ erklärt hat, steht die Produktion seit einigen Wochen still. Der Hersteller würde kein Material mehr bekommen, berichtet der Mann. Die Stimmung unter den Mitarbeiter:innen sei am Tiefpunkt, sie würden aber weiterhin bezahlt.

Destatis

Exporte im Februar deutlich gesunken

Die deutschen Exporte sind im März 2023 sind gegenüber Februar 2023 kalender- und saisonbereinigt um 5,2 Prozent und die Importe um 6,4 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2022 um 5,0 Prozent, die Importe sanken um 5,5 Prozent.

Insgesamt wurden im März 2023 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 129,7 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 113,0 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss im März 2023 mit einem Überschuss von 16,7 Milliarden Euro ab. Im Februar 2023 hatte der kalender- und saisonbereinigte Saldo der Außenhandelsstatistik bei plus 16,1 Milliarden Euro gelegen, im März 2022 bei plus 4,0 Milliarden Euro. 

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im März 2023 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 69,3 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 60,0 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Februar 2023 sanken die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 6,2 Prozent und die Importe aus diesen Staaten um 4,4 Prozent. In die Staaten der Eurozone wurden im März 2023 Waren im Wert von 48,8 Milliarden Euro (minus 6,6 Prozent) exportiert und es wurden Waren im Wert von 40,3 Milliarden Euro (minus 3,2 Prozent) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden im März 2023 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro (minus 5,3 Prozent) exportiert und es wurden Waren im Wert von 19,7 Milliarden Euro (minus 6,7 Prozent) von dort importiert. 

In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im März 2023 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 60,4 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 53,0 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Februar 2023 nahmen die Exporte in die Drittstaaten um 4,0 Prozent und die Importe von dort um 8,6 Prozent ab. 

Die meisten deutschen Exporte gingen im März 2023 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt 10,9 Prozent weniger Waren exportiert als im Februar 2023. Damit sanken die Exporte in die Vereinigten Staaten auf einen Wert von 12,5 Milliarden Euro. Die Exporte in die Volksrepublik China sanken um 9,3 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro, während die Exporte in das Vereinigte Königreich um 1,5 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro stiegen. 

Die meisten Importe kamen im März 2023 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 12,6 Milliarden Euro eingeführt, das waren 7,2 Prozent weniger als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten stiegen um 1,4 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 4,0 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro ab. 

Die Exporte in die Russische Föderation stiegen im März 2023 gegenüber Februar 2023 kalender- und saisonbereinigt um 1,8 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro. Gegenüber März 2022, als infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine der Export nach Russland stark eingebrochen war, nahmen sie um 3,9 Prozent zu. Die Importe aus Russland sanken im März 2023 gegenüber Februar 2023 um 0,4 Prozent auf 0,3 Milliarden Euro, gegenüber März 2022 sanken die Importe um 92,6 Prozent. 

Originalwerte für den Außenhandel (nicht kalender- und saisonbereinigt) 

Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt) wurden im März 2023 Waren im Wert von 146,7 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 123,4 Milliarden Euro importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2022 stiegen die Exporte im März 2023 damit um 5,0 Prozent, die Importe sanken um 5,4 Prozent. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im März 2023 mit einem Überschuss von 23,3 Milliarden Euro ab. Im März 2022 hatte der Saldo plus 9,2 Milliarden Euro betragen.

„Interzum” Trend Forum „Textile & Machinery”

„Mattress Recycling – From Linear to Circular”

Noch immer funktioniert der Wirtschaftszweig Matratze weitestgehend linear. Zur Herstellung von Matratzen werden wertvolle Rohstoffe gefördert, aufbereitet und verarbeitet, um später nach Gebrauch entsorgt zu werden. Dies führt zu wirtschaftlichen Wertverlusten, Rohstoffverknappung und Umweltbelastungen. Dem gegenüber steht das Kreislaufprinzip, das darauf abzielt, die Qualität der eingesetzten Rohstoffe zu erhalten, um sie nach Gebrauch gleichwertig in den Kreislauf zurückfließen zu lassen. Welchen Weg die Branche einschlägt, um die abfallfreie Matratze Realität werden zu lassen, zeigt das Trend Forum „Textile & Machinery“.

Unter dem Motto „Mattress Recycling – From Linear to Circular“ präsentieren innovationsstarke Unternehmen und internationale Branchenverbände Ideen, Produkte und Initiativen rund um die zirkuläre Matratze. Denn es gibt sie schon – die bahnbrechenden Innovationen, mit denen sich der Kreislauf bereits heute schließen lässt. Biobasierte Rohstoffe, die Entwicklung hin zu Monomaterialien, modular aufgebaute Produkte und der Einsatz von Rezyklaten sind nur einige Beispiele, anhand derer Experten die beginnende Trendwende festmachen.

Auf der rund 350 Quadratmeter großen Sonderfläche erhalten die Besucher:innen einen Einblick in den gesamten Produktions- und Lebenszyklus der Matratze, angefangen bei den Ressourcen bis hin zur Wiederverwendung der einzelnen Materialien. Übersichtlich aufbereitete Branchen-Insights und ausgewählte Best Practices – sorgfältig kuratiert in Zusammenarbeit mit dem B2B-Netzwerk „möbelfertigung“ aus dem Vincentz Network – geben Orientierung in einem dynamisch wachsenden Markt und liefern Antworten auf Fragen, die die Branche bewegen: Wie geht gutes Ecodesign? Woraus besteht die Matratze der Zukunft? Wie lassen sich Alt-Matratzen unter Nachhaltigkeitsaspekten recyceln? Welche monetären Potenziale stecken in der stofflichen Verwertung? Welche Rolle spielt der Faktor „Gesetzgebung“? Und was will eigentlich der Konsument?

Kommen Sie vorbei! Vom 9.-12. Mai in der Halle 10.1, Stand B-040/D-049, und erleben Sie innovatives Matratzenrecycling der Zukunft!

Mit freundlicher Unterstützung von:

Agro, Simalfa, Auping, BekaertDeslee, Covestro, European Bedding Industries‘ Association (EBIA), Fachverband Matratzenindustrie e.V., HS Anlagentechnik, International Sleep Products Association (ISPA), Joel Hügli, Koninklijke CBM, Masias Maquinaria, MATR, Mattes & Ammann, Mattress Recycling Council (MRC), Müller Textil, National Bed Federation (NBF), Neveon, Niaga, Revor Bedding, Rummel Matratzen, Saba, Schlaraffia, TripleR, ZillionTF

Würth Gruppe

Mit zweistelligem Umsatzplus erneut auf Rekordkurs

Die Würth-Gruppe, Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial, verzeichnet im Geschäftsjahr 2022 erneut ein zweistelliges Umsatzwachstum. Der Umsatz liegt mit 19,9 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahr (2021: 17,1 Milliarden Euro). Das entspricht einem Plus von 16,8 Prozent, währungsbereinigt sind es 15,1 Prozent. Mit 1,6 Milliarden Euro erzielt der Konzern auch beim Betriebsergebnis eine neue Rekordmarke (2021: 1,3 Milliarden Euro).

„Wir haben in den vergangenen beiden Jahren ein Umsatzplus von über 5,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ist in unserer über 75-jährigen Unternehmensgeschichte eine beachtliche Leistung – bedenkt man die Vielzahl an Unabwägbarkeiten, die uns seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 und jetzt mit dem Krieg in der Ukraine einiges abverlangen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten schätzen unsere Kunden unsere zuverlässige Lieferfähigkeit und Serviceführerschaft“, resümiert Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe.

Gesellschaften im In- und Ausland wachsen zweistellig

Nach wie vor ist Deutschland mit einem Umsatzanteil von 39,4 Prozent der wichtigste Einzelmarkt der Würth-Gruppe. Die deutschen Gesellschaften erzielten ein Umsatzplus von 13,1 Prozent. Die Stabilität der einzelnen Geschäftsmodelle und die sehr hohe Produktverfügbarkeit sind Gründe für die positive Entwicklung. Besonders erfolgreich schnitten der Elektrogroßhandel (+24,8 Prozent) sowie die Würth Elektronik Gruppe (+22,0 Prozent) ab. Die Division Holz erzielte mit 21,4 Prozent das größte Wachstum unter den Divisionen der Würth-Linie, gefolgt von der Industrie mit 20,9 Prozent. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG, Keimzelle und größte Einzelgesellschaft des Konzerns, steigerte ihren Umsatz inklusive konzerninterner Umsätze um 10,5 Prozent. Auch die Gesellschaften außerhalb Deutschlands verbuchten mit einem Umsatzplus von 19,4 Prozent ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Leistungsträger sind Amerika, Süd- und Osteuropa.

E-Business: Kunden setzen weiterhin auf digitale Warenbeschaffung

Neben den weltweit über 43.000 Mitarbeitenden im Vertrieb und den mehr als 2.500 Niederlassungen zählt der Bereich E-Business zu den strategischen Wachstumsfeldern der Würth-Gruppe. Während der Corona-Pandemie wurde die Warenbeschaffung über digitale Kanäle für unsere Kunden fester Bestandteil ihrer Bestellroutine. Dieser Trend spiegelt sich im Umsatz wider: Das E-Business erzielte konzernweit einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro. Der Umsatzanteil lag auf einem neuen Höchstwert von 20,7 Prozent.

Starkes Wachstum braucht starke Logistikprozesse

Das kontinuierliche Wachstum der Würth-Gruppe setzt voraus, dass die Prozessstrukturen mitwachsen. Strategie des Konzerns ist es daher, das ganze Potential an Digitalisierung und Automatisierung vollumfänglich auszuschöpfen, um auch gesellschaftlichen Herausforderungen wie dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel zu begegnen. „Unsere Roboter in der Logistik erhöhen einerseits die Produktivität. Andererseits entlasten sie unsere Mitarbeitenden bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten. Über automatisierte Prozesse können wir unsere Kunden schnell und zuverlässig beliefern. Sie schätzen die Qualität unserer Produkte, dasselbe erwarten sie zurecht von der Verfügbarkeit der bestellten Ware“, sagt Friedmann.

Wichtige Bausteine für die stetige Versorgungssicherheit und damit Entlastung unserer Kunden auch in herausfordernden Zeiten waren einerseits die Anmietung von zusätzlichen Palettenplätzen, allein bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG waren es über 60.000. Andererseits setzte Würth auf den Aufbau von Personal und erhöhte seinen Warenbestandswert innerhalb der letzten beiden Jahre um über 70 Prozent – und das in Zeiten, in denen viele andere Unternehmen abgebaut haben. Friedmann betont: „Das Familienunternehmen hat dabei einen ganz entscheidenden Part: Es gibt den nötigen Handlungs- sowie Entscheidungsfreiraum und damit Stabilität für solche Entscheidungen.“

Würth schafft weltweites Wissens- und Realisierungsnetzwerk in der Logistik

Experten aus unterschiedlichen Ländern der Würth-Gruppe bilden ein sogenanntes „Inno.Log-Gremium“ (Innovationen in der Logistik) und tauschen sich regelmäßig über neue Technologien sowie standardisierte Automatisierungslösungen im Bereich der Logistik aus. Ziel ist es, diese allen Würth Gesellschaften verfügbar zu machen. „Der Vorteil ist, dass nicht jede unserer über 400 Gesellschaften Lösungen für Logistikthemen finden muss. Das Gremium evaluiert favorisierte Technologien und teilt diese mit allen Würth Gesellschaften. Das spart Zeit sowie Kosten und schafft wertvolle Synergien“, erklärt Friedmann.

„Vision Logistik 2030“ gibt Automatisierungsstrategie vor

Die Würth-Gruppe hat sich zur strategischen Weiterentwicklung der Logistik als Ziel gesetzt, in den umsatzstärksten Gesellschaften bis zum Jahr 2030 einen Automatisierungsgrad von 75 Prozent zu erreichen. Friedmann unterstreicht: „Dabei geht es nicht darum, den Menschen zu ersetzen. Im Gegenteil: Wir halten an unseren knapp 12.000 Logistik-Mitarbeitenden fest und bauen Personal auf. Vielmehr geht es uns um ein perfektes Ineinandergreifen von Mitarbeitenden, Robotern, Arbeitsplatzgesundheit und Unternehmenswachstum, um die Zukunft der Würth-Gruppe zu sichern.“

Über 2.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Würth-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2022 insgesamt 2.454 neue Beschäftigte hinzugewonnen. Im Konzern arbeiten 85.637 Personen, davon 43.297 im Vertrieb. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen 26.113 Mitarbeitende.

Hohes Eigenkapital gibt Stabilität und schafft Vertrauen

Das Eigenkapital des Konzerns erhöhte sich im vergangenen Geschäftsjahr um 16,0 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Mit diesem Plus von 1,1 Milliarden Euro konnte die Eigenkapitalquote auf 46,0 Prozent gesteigert werden (2021: 45,2 Prozent). Die gute Eigenkapitalausstattung ist seit Jahren Basis einer konstant hohen finanziellen Stabilität, was gerade in schwierigen Zeiten Vertrauen schafft. Die Ratingagentur S&P Global bestätigte 2022 das Rating der Würth-Gruppe mit A/outlook stable.

Erster Nachhaltigkeitsbericht der Würth-Gruppe veröffentlicht

Neben dem Geschäftsbericht veröffentlicht die Würth-Gruppe dieses Jahr erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht. Unter dem Titel „Go“ legt das Unternehmen seine ökologischen und sozialen Kennzahlen transparent dar. Der Bericht ist online unter www.wuerth.com abrufbar.

Gedämpfter Optimismus für 2023

Nach wie vor wirken sich der Ukrainekrieg, gestörte Lieferketten und die hohe Inflation negativ auf die deutsche Wirtschaft aus. Laut dem ifo-Institut hat sich zwar die Stimmung in den Unternehmen verbessert, dennoch fehle es der Konjunktur an Dynamik.

Das Handelsblatt Research Institute (HRI) geht davon aus, dass sich die Auswirkungen der Zinswende der Europäischen Zentralbank ab Sommer zeigen werden. Viele Branchen würden davon berührt, so auch der für die Würth-Gruppe wichtige Bereich Bau. Das HRI rechnet nach 2022 auch dieses Jahr mit einem weiteren Rückgang der Investitionen um etwa fünf Prozent.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2023 erwirtschaftete die Würth-Gruppe ein Umsatzplus von 9,3 Prozent, währungsbereinigt sind es 9,5 Prozent. Nachdem im Vorjahr das Wachstum noch auf einer breiten Basis stand, sowohl in regionaler Hinsicht als auch bezogen auf die Geschäftseinheiten, zeigen sich im laufenden Jahr unterschiedliche Entwicklungen: Die Würth-Gruppe in Deutschland wächst in den ersten drei Monaten mit 12,8 Prozent. Auch Süd- und Osteuropa wachsen zweistellig im Umsatz. In diesen drei Regionen schlagen sich die starken Wachstumsraten im Elektrogroßhandel nieder, der wiederum vom Boom im Bereich regenerativer Energien profitiert. Dieser Geschäftsbereich kann nach drei Monaten ein Umsatzwachstum von rund 23 Prozent aufweisen.

Die Zahl der Mitarbeitenden stieg seit Ende Dezember 2022 um 951 Kolleginnen und Kollegen. Das Betriebsergebnis liegt um 2,3 Prozent über dem Vorjahr.

Friedmann sagt: „Trotz der vielen wirtschaftlichen und politischen Unabwägbarkeiten blicken wir vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2023. Wir rechnen mit einem mittleren einstelligen prozentualen Umsatzwachstum sowie einem Ergebnis auf Vorjahresniveau.“

König + Neurath

Live-Event mit Impulsen zur Gestaltung der Arbeitswelt und prominenten Gästen

Der Büromöbelhersteller König + Neurath lädt Architekt:innen, Designer:innen und Fachhandelspartner zum K+N LIVE Event rund um das Thema „Gemeinsam Arbeitskulturen gestalten“ ein. „Ich freue mich sehr über die prominent besetzte Gästeliste unserer Veranstaltung und bin sicher, dass wir aus diesen zwei Tagen viele Denkanstöße, neue Erkenntnisse und Impulse mitnehmen werden,“ sagt der Vorstandsvorsitzende Marc W. Lorch. Der Wirtschaftsinformatiker verantwortete bei König + Neurath in den letzten zwölf Monaten die Vorstandsressorts Vertrieb und Marketing, bevor er zum 01. April 2023 den Vorstandsvorsitz übernahm. Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Dirk Fischer möchte Marc W. Lorch das Familienunternehmen König + Neurath weiter entwickeln und die Marktposition stärken.

„Der tiefgreifende Wandel, den die Arbeitswelt aktuell erlebt, fordert auch von uns immer wieder neue Konzepte und Lösungen. Wir sehen es als unsere Aufgabe, unseren Partnerinnen und Partnern neben hochwertigem Büromobiliar made in Germany und innovativen Gestaltungsansätzen auch Impulse rund um das Thema Arbeitskultur zu liefern.“ Dass es König + Neurath versteht, den Wandel aktiv mitzugestalten, hatte sich in den letzten zwei Jahren gezeigt. Auch König + Neurath stand, wie viele Hersteller in Deutschland, vor eine Reihe von Herausforderungen. Das Führungsteam navigierte das Familienunternehmen sicher durch die unruhige Zeit und richtete es erfolgreich für die Zukunft aus. Die umfassende Neugestaltung des „Work.Culture.Campus“ als Kompetenz- und Schulungszentrum ist eines der Projekte, das in dieser Zeit realisiert wurde. Hoch motiviert will Marc W. Lorch diesen Kurs nun fortsetzen und sieht den Event als Auftakt für eine noch deutlichere Positionierung als ganzheitlicher Prozessbegleiter. 

„König + Neurath versteht sich als Traditionsunternehmen, das unterschiedliche Arbeitskulturen partnerschaftlich und analytisch in individuelle Raumkonzepte umsetzt. Für uns muss die Gestaltung des Büros vielfältige Arbeitsweisen ermöglichen, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden steigern, um so den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens nachhaltig zu gewährleisten,“ betont Marc W. Lorch. „Bei unserem zweitägigen Event möchten wir unseren Gästen die Gelegenheit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auf vielfältige Weise rund um Themen wie Sinn-Ökonomie, Führungskultur, Nachhaltigkeit sowie Arbeitgeberattraktivität inspirieren zu lassen. Bei interessanten Workshops, spannenden Paneltalks, Showroom- und Werkführungen nutzen wir die Möglichkeit für den ungezwungenen Austausch mit allen Stakeholdern, Fachhandelspartnern und Partnern. Wir freuen uns auf ein unvergessliches Event.“

 Weitere Informationen zum Event unter https://www.koenig-neurath.com/de/event-kn-live-2023

International Federation of Robotics

Indien verzeichnet Roboter-Boom mit Allzeit-Hoch

Der Absatz von Industrie-Robotern in Indien hat mit 4.945 installierten Einheiten einen neuen Rekord erreicht. Das ist ein Anstieg von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2020: 3.215 Einheiten). Gemessen an den jährlichen Installationen rangiert Indien nun weltweit an zehnter Stelle. Dies sind die Ergebnisse des statistischen Jahrbuchs World Robotics der International Federation of Robotics (IFR).

„Indien zählt zu den am schnellsten wachsenden Industrie-Nationen weltweit“, sagt Marina Bill, Präsidentin der International Federation of Robotics. „Innerhalb von fünf Jahren hat sich der operative Bestand an Industrie-Robotern mehr als verdoppelt und erreichte im Jahr 2021 insgesamt 33.220 Einheiten. Seit 2016 entspricht das einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 16 Prozent.“

Gemessen an den Produktionszahlen des verarbeitenden Gewerbes ist Indien heute die fünftgrößte Volkswirtschaft weltweit. Nach Angaben der Weltbank belief sich die Wertschöpfung des indischen verarbeitenden Gewerbes im Jahr 2021 auf 443,9 Mrd. USD. Das entspricht einem Anstieg von 21,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Automobil-Industrie bleibt der größte Kunde für die Robotik-Industrie in Indien mit einem Marktanteil von 31 Prozent im Jahr 2021. Die Zahl der Installationen hat sich mit 1.547 Einheiten mehr als verdoppelt (+ 108 Prozent). Die General Industry wird in Indien von der Metallindustrie mit 308 Einheiten (- 9 Prozent) angeführt, gefolgt von der Gummi- und Kunststoffindustrie mit 246 Einheiten (+ 27 Prozent) und der Elektro-/Elektronikindustrie mit 215 Einheiten (+ 98 Prozent).

Starkes Wachstumspotenzial 

Das langfristige Potenzial für die Robotik in Indien lässt sich mit einem Vergleich zu China besonders verdeutlichen: Indiens Roboterdichte in der Automobil-Industrie, also die Anzahl der Industrie-Roboter pro 10.000 Beschäftigte, erreicht im Jahr 2021 insgesamt 148 Einheiten. Chinas Roboterdichte lag 2010 noch bei 131 Einheiten und stieg bis 2021 auf 772 Einheiten sprunghaft an.

Die indische Regierung unterstützt das Wachstum des Industriesektors als einen der wichtigsten Faktoren, die das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beeinflussen. Wie der Internationale Währungsfonds berichtet, liegt das BIP des Landes heute mit rund 3 Billionen USD weltweit an fünfter Stelle, Kopf-an-Kopf mit Großbritannien und Frankreich – hinter Deutschland, Japan, China und den USA.

Ausblick 

„Nach den Erfahrungen mit den jüngsten Unterbrechungen internationaler Lieferketten überdenken Unternehmen ihre Nearshoring-Strategien in Südostasien“, sagt Marina Bill. „Indien ist dabei traditionell ein beliebtes Ziel für Nearshoring im Fertigungsbereich. Die indische Regierung verfolgt das Ziel, von ausländischen Firmen für neue Diversifizierungsoptionen in Betracht gezogen zu werden, beispielsweise als Partner im sogenannten ‚Friendshoring‘ als ein Land, das ähnliche Werte und Interessen teilt.“

Das verarbeitende Gewerbe dürfte auch von den Initiativen der Regierung profitieren, die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität Indiens für Investoren zu steigern. Das Production-Linked-Incentive-Programm (PLI) läuft beispielsweise bis zum Jahr 2025. Subventioniert werden damit Unternehmen, die in Indien Produktionskapazitäten in Abnehmerbranchen für Robotik schaffen. Dazu zählen beispielsweise die Automobil-, Metall-, Pharma- und Lebensmittelindustrie.

Roboter helfen dabei, neue Arbeitsplätze zu schaffen

Neue Produktionskapazitäten sind ein wichtiger Schritt, um der indischen Bevölkerung angemessene Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten: Nach Hochrechnungen der Vereinten Nationen hat Indien inzwischen eine Bevölkerung von 1,4 Milliarden Menschen erreicht und übertrifft damit erstmals China. Dies bedeutet, dass Indien über eine große und junge Bevölkerung von Erwerbstätigen verfügt, die Wirtschaftswachstum und Innovation vorantreiben kann. Den Prognosen zufolge wird Indien bis 2027 die Volkswirtschaft mit der weltweit größten Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter sein.