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Autor: Hahn, Sebastian

Ruwi

Mit jeder Online-Bestellung den Wald mehr schützen

Die Firma Ruwi hat gemeinsam mit der Ortsgemeinde Fluorn-Winzeln und dem örtlichen Kindergarten 450 Bäume im Schwarzwald gepflanzt. Jetzt bringt das Unternehmen diese Aktion auf die nächste Stufe: Ab sofort wird jeder Einkauf im Ruwi-Online-Shop einem dieser bereits gepflanzten Bäume zugeordnet. Das Unternehmen möchten diese Aktion in der Zukunft wiederholen.
„Zusammen mit dem örtlichen Kindergarten 450 Bäume im Schwarzwald zu pflanzen, war eine beeindruckende Erfahrung. Es macht einfach Freude, wenn verschiedene Generationen zusammenarbeiten“, so Geschäftsführer Reiner Ruggaber.
https://ruwi.de

Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer Pro-K
Pro-K

Trauer um Hauptgeschäftsführer Ralf Olsen

Ralf Olsen ist am Sonntag, 2. Juli 2023, plötzlich im Alter von 61 Jahren verstorben. Über zwanzig Jahre prägte er als Hauptgeschäftsführer den pro-K Industrieverband. Sein unerwarteter Tod reißt eine große Lücke – menschlich wie fachlich. Ralf Olsen hat den Verband seit der ersten Minute mit großer Leidenschaft, großem Einsatz und viel Herz geführt. Mit unermüdlicher Schaffenskraft hat er bis zuletzt Themen gesetzt, Know-how weitergegeben und die Anliegen der Mitglieds­unternehmen vorangetrieben.

„Ralf Olsen war für uns alle ein großartiges Vorbild mit Weitblick, großem Fachwissen und Pioniergeist“, würdigte Klaus-Uwe Reiß, Vorstandsvor­sitzender von pro-K, den Verstorbenen. „Auch menschlich stand er uns sehr nahe; so hatte er immer ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter. Seine Persönlichkeit schuf Vertrauen. Ziel­strebig, eloquent und humorvoll führte er den Verband durch alle Höhen und Tiefen. Er war das Gesicht und der Macher unseres pro-K-Verbandes. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, der Tochter und den Angehörigen.“

Ralf Olsen studierte an der Universität Heidelberg Volkswirtschaftslehre. In der Zeit von 1990 bis 1999 war er stellvertretender Geschäftsführer beim Verband Fenster + Türen. Nach einem Intermezzo als Hauptgeschäfts­führer beim Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke Nordrhein-Westfalen übernahm Ralf Olsen ab Januar 2001 die Haupt­geschäftsführung bei pro-K Industrieverband langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme e.V. (bis Juni 2023: pro-K Industrieverband Halb­zeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V.), die er bis jetzt innehatte.

Sein Anliegen war es, der Kunststoff verarbeitenden Industrie mehr Gehör bei Politik, Medien und Wissenschaft zu verschaffen. Er hat entscheiden­den Anteil daran, dass die Branche Themen wie nachhaltiges Produkt­design und die Gewinnung von Nachwuchskräften entschlossen anpackte – Letzteres etwa mit dem 2001 ins Leben gerufenen Förderpreis für beste Leistungen in der Berufsausbildung in der Kunststoff verarbeitenden Industrie (heute Günter-Schwank-Preis), der herausragende Erfolge von Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben würdigt. Immer wieder, etwa als Generalsekretär des im pro-K organisierten ICDLI – International Commi­ttee of the Decorative Laminates Industry, trieb er die Unternehmen dazu an, Recycling- und umweltfreundliche End-of-Life-Lösungen zu entwickeln.

Ralf Olsen hatte die Kunststoffwelt von morgen fest im Blick und wusste um die großen Herausforderungen der Branche. Auch deshalb setzte er vor allem auf Dialog, Kooperation und Schulterschlüsse. Im Gesamtverband Kunst­stoffverarbeitende Industrie mit den vier Trägerverbänden brachte er sich immer wieder intensiv ein, übernahm Verantwortung als Geschäftsführer für den Geschäftsbereich Bildungspolitik, Berufsbildung und Betriebswirtschaft und unterstützte die Kolleginnen und Kollegen bei zahllosen Projekten – zupackend, offen und loyal. „Ralf Olsen hat sich langjährige Verdienste um die Gestaltung einer modernen Berufs­ausbildung in der Kunststoff verarbeitenden Industrie erworben. Außerdem war ihm die Zusammenarbeit zwischen den Kunststoff­organisationen im deutschsprachigen Raum ein großes Anliegen. Er konnte Menschen zusammenführen und hat viel Positives für unsere Industrie bewirkt“, so Dr. Oliver Möllenstädt, Hauptgeschäftsführer des Gesamt­verbandes Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV).

VDMA Umfrage

Steigende Investitionen in den Innovationsstandort Deutschland

Unternehmen haben im Jahr 2022 FuE-Aktivitäten durchgeführt. 59 Prozent der Unternehmen verzeichneten im letzten Jahr steigende FuE-Aufwendungen, 35 Prozent stabile und nur 6 Prozent rückläufige.

Auch 2023 dürften die FuE-Aufwendungen wieder steigen: 54 Prozent der befragten Unternehmen gehen von einem Plus der FuE-Aufwendungen aus. Nur jedes zweite Unternehmen, das keine FuE betreibt, hat tatsächlich auch keinen Bedarf danach. Den anderen Unternehmen fehlt meistens das Personal dazu. Das betrifft sehr stark Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitenden.

„Der Maschinenbau hält das FuE-Tempo hoch und setzt dabei auf den Innovationsstandort Deutschland“, betont Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer, anlässlich der Veröffentlichung der erstmals durchgeführten Umfrage. „Aber weil FuE-Personal fehlt, geht gerade im industriellen Mittelstand noch Innovationspotential verloren.“

Laut VDMA-Umfrage hat im Jahr 2022 jedes dritte Unternehmen zusätzliche Ingenieursbeschäftigte für den FuE-Bereich eingestellt. Auch für dieses Jahr geht die überwiegende Mehrheit der Befragten davon aus, dass die Anzahl der FuE-Beschäftigten in ihren Unternehmen weiter steigen wird.

„Als wichtigster Ingenieurarbeitgeber und größter industrieller Arbeitgeber in Deutschland bietet der Maschinen- und Anlagenbau beste, zukunftsfeste Karriereperspektiven“, sagt Rauen. „Aber das Delta zwischen Angebot und Nachfrage ist beim FuE-Personal mittlerweile gewaltig.“ Demnach beobachten 90 Prozent der Befragten aktuell Engpässe auf dem Arbeitsmarkt bei Akademikerinnen und Akademikern sowie Fachkräften für Forschung und Entwicklung. Jedes zweite Unternehmen aus der Befragung spricht sogar von starken Engpässen. Dabei sind kleinere Unternehmen oft nochmal stärker betroffen als große.

Neben fehlendem Personal gehören die gestiegenen Kosten für Energie und Material zu den negativen Einflussfaktoren auf die FuE-Aktivitäten in der Branche. Von den Unternehmen genannt werden hier auch steigende regulatorische Anforderungen und Bürokratie. Die Befragung zeigt, dass die Unternehmen auf Megatrends wie Dekarbonisierung, Automatisierung und Digitalisierung mit verstärkten Forschungsanstrengungen antworten.

„Dank leistungsstarker Ingenieurwissenschaften und Innovationsnetzwerken wie der Industriellen Gemeinschaftsforschung haben wir hierzulande einen herausragenden Innovationsraum“, unterstreicht Rauen. „Nicht ohne Grund sehen rund 50 Prozent der Unternehmen ihre innovationsstärksten Wettbewerber in Deutschland, dabei insbesondere in Süddeutschland.“ China, die USA und Italien folgen mit deutlichem Abstand.

Die im Jahr 2020 eingeführte steuerliche Forschungsförderung („Forschungszulage“) wird im Maschinen- und Anlagenbau immer stärker nachgefragt. Unter Nutzern öffentlicher Förderprogramme profitiert schon jedes zweite Unternehmen von dem neuen Förderinstrument. Andere Fachprogramme des Bundes und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) folgen mit einigem Abstand. Insbesondere bei Unternehmen zwischen 250 und 1.000 Mitarbeitenden ist die Forschungszulage sehr beliebt.

„Endlich scheint sich bei Unternehmen mit mittlerer Größe die Förderlücke zu schließen – nach zuvor systematischer Benachteiligung bei der staatlichen Forschungsförderung“, freut sich Rauen. „Das Instrument hilft der ‚Innovationsmaschine‘ Maschinenbau, Transformationsprozesse bottom-up, themenoffen und noch offensiver anzugehen.“

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VDM

Möbelbranche fordert mehr Planungssicherheit und ein Sofortprogramm für den Wohnungsbau

Angesichts der Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds in Deutschland haben die Möbelindustrie, der Möbelhandel und die Möbelzulieferindustrie in einem offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck mehr Planungssicherheit für die Verbraucher etwa beim Thema Heizungstausch sowie ein Sofortprogramm für den Wohnungsbau gefordert.

„Die Menschen sind angesichts steigender Zinsen und Inflation sowie ungewisser wirtschaftlicher Aussichten tief verunsichert. Auch aufgrund der unklaren Situation bei der Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes stellen sie derzeit Investitionen zurück. Für das Gebäudeenergiegesetz sind verlässliche Übergangsfristen und eine abgestimmte Förderkulisse unverzichtbar. Das Vertrauen der Menschen muss zurückgewonnen werden“, stellen Markus Meyer, Präsident des Handelsverbands Möbel und Küchen (BVDM), Elmar Duffner, Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), und Jan Bergmann, Präsident des Verbands der Deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI), anlässlich ihres Offenen Briefs an Robert Habeck fest. Die andauernde Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz belaste das Konsumklima.

Bei den Verbrauchern herrsche momentan eine große Unsicherheit, die sich in einer starken Kaufzurückhaltung in den unteren und mittleren Möbel-Preissegmenten niederschlage, schrieben die drei Verbände an Habeck. Der Möbelhandel verzeichne seit Mai 2023 einen erheblichen Rückgang der Kundenfrequenzen. Die Sorge sei groß, infolge der Flut an Gesetzesvorhaben und der unübersichtlichen Nachrichtenlage weitere Umsätze zu verlieren. In der Möbelindustrie und der Zulieferindustrie seien die Auftragseingänge stark zurückgegangen. Gut ein Viertel der deutschen Möbelhersteller habe derzeit Kurzarbeit beantragt oder plane mit diesem Instrument für die zweite Jahreshälfte.

Für die Verbraucher sei nicht einschätzbar, wann die kommunale Wärmeplanung am jeweiligen Wohnort fertiggestellt und das Gebäudeenergiegesetz damit Wirkung entfalten werde. „Es bedarf an dieser Stelle einer Konkretisierung, damit für die Bevölkerung ein verlässlicher Planungshorizont entsteht“, lautet der Appell der Verbände an den Bundeswirtschaftsminister. „Was Deutschland und die hier lebenden Menschen brauchen, sind klare Rahmenbedingungen und Planungssicherheit.“

Darüber hinaus plädieren die Branchenvertreter für ein Sofortprogramm für den Wohnungsbau. Die politisch angestrebte und dringend benötigte Zahl von 400.000 fertiggestellten Wohneinheiten im Jahr sei in weite Ferne gerückt. Den Schätzungen des Ifo-Instituts zufolge werden in diesem Jahr lediglich 245.000 Wohneinheiten fertiggestellt, im kommenden Jahr werden es voraussichtlich nur 210.000 Wohneinheiten sein. Die Auswirkungen des stockenden Neubaus auf die nachgelagerte Möbelbranche seien gravierend, stellen Meyer, Duffner und Bergmann fest. „Es braucht insgesamt mehr politisches Tempo, damit der Wohnungsbau inklusive aller nachgelagerten Wirtschaftsstufen wieder ins Gleichgewicht kommt und das Investitionsvertrauen und der Konsum zurückkehren.“

Jan Bauchner, Andrea Berghofer und Bernd Pichler (v.re.) bei der Eröffnung des neuen Stützpunktes von Adler Lacke.
Adler Lacke

Neues Nest für Adler Česko und Adler Slovensko

Nach 15 erfolgreichen Jahren wurde der tschechischen Tochtergesellschaft von Adler Lacke das Nest zu klein. Daher wurde ein neuer, modern ausgestatteter Stützpunkt am Stadtrand von Brünn eingerichtet, den die Teams von Adler Česko und Adler Slovensko künftig als gemeinsame Basis und Zentrallager für den tschechischen und slowakischen Markt nützen werden. Mit einem Tag der offenen Tür und einem festlichen Gala-Abend wurde die neue Adler -Zentrale kürzlich eingeweiht.

Der neue Stützpunkt in Troubsko, einem Vorort von Brünn, bietet die besten Voraussetzungen, um die Kunden optimal zu unterstützen: In der großen Lagerhalle liegen zahlreiche Standardprodukte aus dem Sortiment von Adler griffbereit und können rasch an Kunden im gesamten tschechischen und slowakischen Raum ausgeliefert werden. Sonderfarbtöne werden in der Coloristik ausgearbeitet und abgetönt, für die Erstellung von Musterflächen stehen moderne Lackieranlagen in der Anwendungstechnik zur Verfügung. Und auch für die beliebten Kundenschulungen und -seminare bietet der neue Stützpunkt ausreichend Platz. Doch nicht nur Adler -Kunden, sondern auch die Mitarbeiter/-innen haben Grund zur Freude: Sie haben sich an ihren neuen Arbeitsplätzen bereits bestens eingelebt und freuen sich auf eine künftig noch engere Zusammenarbeit, denn neben dem Team von Adler Česko sind auch die Mitarbeiter/-innen von Adler Slovensko häufig im neuen Stützpunkt anzutreffen – schließlich ist es von Brünn nicht allzu weit ins slowakische Prievidza, wo Adler Slovensko auch weiterhin einen eigenen Stützpunkt betreibt.

Mit einem Tag der offenen Tür im Juni wurde der neue Stützpunkt für die beiden Länder eingeweiht. Zahlreiche Besucher nützten die Gelegenheit zu einer Führung durch die verschiedenen Bereiche und genossen einen entspannten Nachmittag in gastfreundlicher Atmosphäre. Nach der offiziellen Eröffnung durch Andrea Berghofer (geschäftsführende Gesellschafterin Adler), Jan Bauchner (Geschäftsführer Adler Česko und Adler Slovensko) sowie Bernd Pichler (Geschäftsleiter Vertrieb und Marketing Adler), die symbolisch ein Adler -gelbes Band durchschnitten, waren die Mitarbeiter/-innen sowie langjährige Kunden noch zu einem festlichen Bankett eingeladen. „Mit diesem Gala-Abend wollen wir zum einen unseren treuen Kunden für ihr Vertrauen in unsere Produkte und unseren Service danken, zum anderen aber auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – sie sind es schließlich, die hinter dem Erfolg von Adler stehen“, betonte Andrea Berghofer. Am Ende eines langen, abwechslungsreichen Tages richtete auch Jan Bauchner einen großen Dank an sein Team, das dieses Event mit viel Einsatz und Herzblut vorbereitet hatte: „Unsere Besucher waren beeindruckt von unseren modernen Anlagen und begeistert von der freundlichen Atmosphäre, in der wir sie empfangen haben. Wir wissen sehr zu schätzen, dass so viele Kunden diesen wichtigen Tag mit uns verbracht haben, und freuen uns auf die künftige bunte Zusammenarbeit an unserem neuen Stützpunkt!“

Preisverleihung AEO Excellence Awards 2023
Messe Frankfurt

Erhält AEO Excellence Award für Nachhaltigkeit

Mit den AEO Excellence Awards würdigt der britische Verband AEO (Association of Event Organisers) einmal im Jahr herausragende Leistungen in der Veranstaltungsbranche. Der Verband repräsentiert den Zielmarkt Großbritannien, der für die Messe Frankfurt als Geländebetreiberin im Geschäftsfeld „Locations“ von besonderer Bedeutung ist. Die AEO-Mitglieder organisieren Veranstaltungen innerhalb und außerhalb Großbritanniens. „In unserer Rolle als Gastgeber für andere Messe-, Kongress- und Event-Gesellschaften unterstreicht diese Auszeichnung unsere Sichtbarkeit und Professionalität im Umgang mit dem wichtigen Thema Nachhaltigkeit“, betont Uwe Behm, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Wir sind stolz auf diese Anerkennung, vor allem im Hinblick auf das hoch kompetitive Umfeld im Veranstaltungsmarkt. Die Wettbewerber waren hochkarätig, auf der Shortlist standen weitere acht namhafte Unternehmen.“

Die Jury lobte die gute Arbeit, die exzellenten Statistiken und die langfristigen Projekte des Unternehmens im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Als eine der weltweit führenden Organisatorinnen mit eigenem Gelände und Gastgeberin für jährlich rund 250 Veranstaltungen hat die Messe Frankfurt Nachhaltigkeit als zentrale Säule in der Unternehmensstrategie verankert. Mit einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie und einem langfristig ausgelegten Maßnahmenplan hat die Messe Frankfurt einen Transformationsprozess hin zu einer emissionsreduzierten Veranstaltungsindustrie eingeleitet.

In den vergangenen Jahren hat sich die Unternehmensgruppe mit einer Reihe von freiwilligen Selbstverpflichtungen zur Nachhaltigkeit bekannt. Hierzu gehören der United Nations Global Compact, die Charta der Vielfalt sowie der Nachhaltigkeitskodex fairpflichtet. 2022 hat die Messe Frankfurt erstmals ein ESG-Rating (Environmental, Social, Governance) absolviert und die Bronze-Medaille erreicht. Das Unternehmen unterstützt die Nachhaltigkeitsinitiativen der Branchenverbände AUMA und UFI und hat den „Net Zero Carbon Events Pledge“ unterzeichnet. Bis Ende 2023 strebt die Messe Frankfurt als erstes Unternehmen innerhalb der deutschen Messewirtschaft ein Zertifikat des Umweltmanagementsystems EMAS (Eco-Management und Audit Scheme) an.

Team des Prüfinstituts Velbert
Prüfinstitut Schlösser und Beschläge Velbert

Begrüßt zwei neue Mitarbeiter

Zwei neue Mitarbeiter hat jetzt das Prüfinstitut Schlösser und Beschläge Velbert (PIV) begrüßt. Bereits zum 1. Mai 2023 hat Sven Bunge (36) seine Tätigkeit als Prüfer aufgenommen. Der gelernte Metallbauer in der Fachrichtung Konstruktionstechnik ist für alle relevanten Tätigkeiten im Labor gemäß DIN EN ISO/IEC 17025:2018-03 zuständig. Dazu gehört beispiels-weise die Planung, der Aufbau und die Durchführung von Prüfungen. Sowohl die mechanischen und mechatronischen Tests an Schlössern und Beschlägen als auch Fenstern, Fassaden und Türen gilt es zu dokumentieren. Auch die Feststellung der Gebrauchstauglichkeit und Alterung von Bauprodukten, Bauteilen und Zubehör von Bauprodukten sowie Prüfungen im Einbruchschutz gehören zu seinem Aufgabengebiet.


Gleiches gilt auch für Till Zegenhagen (29), der am 1. Juli dieses Jahres seine Stelle im PIV angetreten hat. Nach der Ausbildung zum Werkzeugmechaniker in der Fachrichtung Stanz- und Umformtechnik hat er berufsbegleitend seinen Techniker in der Fachrichtung Maschinenbau absolviert. Vor seiner Anstellung im PIV war er sieben Jahre bei einem Beschlaghersteller im benachbarten Heiligenhaus tätig.


Sowohl Sven Bunge als auch Till Zegenhagen werden externe Prüfungen bei Kunden vornehmen und sukzessive in den akkreditierten Prüfgebieten gemäß Akkreditierungsurkunde D-PL-11021-01-00 eingesetzt. Mit den Neueinstellungen reagiert die Gütegemeinschaft Schlösser und Beschläge, zu der das PIV gehört, auf die steigende Auftragszahl im Prüfinstitut.

Daten Competence Center

Cogito Retail ist neues Mitglied

Die Warenwirtschaftssoftware „Cogito Retail“ deckt mit ihrem hohen Automatisierungsgrad die gesamte Wertschöpfungskette des Möbeleinzelhandels ab. Sämtliche Geschäftsprozesse eines Handelsunternehmens werden damit gestrafft und transparent dargestellt. Zu den Anwendern zählen überwiegend Unternehmen aus dem gehobenen Mittelstand sowie große Konzerne – darunter die Handelshäuser Segmüller, Ostermann oder Zurbrüggen.


Die Software ist einfach in der Anwendung und skalierbar. Neben Releases und Weiterentwicklungen ist die Anwendung mit der Systemwelt von SHD vernetzt – das Look-and-Feel ist in vielen Anwendungen gleich. Jüngste ‚Kinder‘ des Softwareentwicklers sind „CogiTour“ als mobiles System, welches alle Prozesse rund um die Auslieferung vereint, sowie „Cogito Order Mobile“ für die mobile, browserbasierte Auftragserfassung per Scan direkt an der Ware und nah beim Kunden.

Zur Motivation des jetzt erfolgten Beitritts seines Unternehmens zum DCC erklärt Geschäftsführer Christian Gerigk: „Wir glauben mit unserer über 30-jährigen Erfahrung bei der Optimierung der Möbel-Prozesse und Artikeldatenverarbeitung einen wertvollen Beitrag zur fortschreitenden Digitalisierung im Möbeleinzelhandel im DCC leisten zu können. Natürlich erhoffen wir uns von den dort engagierten Partnern und Mitgliedern umgekehrt interessante Anregungen, um die Gesamtprozesskette noch besser zu automatisieren.“

Dr. Plümer schätzt seinerseits die Kompetenzen des Unternehmens bei der IT-gestützten Steuerung und Prozessautomatisierung im Möbelhandel. „Wir freuen uns natürlich, dass Cogito seinen umfassenden Erfahrungsschatz in die Arbeit unserer Arbeitskreise bzw. Fachbeiräte einbringen will. Gerade die enge Verbindung zur SHD-Gruppe, die bei uns im Verband schon seit über 20 Jahren engagiert mitarbeitet, dürfte attraktive Synergieeffekte bewirken – zugunsten aller DCC-Mitglieder und somit letztlich unserer gesamten Branche.“

www.dcc-moebel.org

Nolte Küchen

Erstes Nachhaltigkeitsfestival veranstaltet

Anfang Juni fand unter dem Motto „Green up your Life!“  das erste Nachhaltigkeitsfestival bei Nolte Küchen statt. Das Programm, das DIY-Workshops, Vorträge, Live-Musik und Foodtrucks umfasste, lockte rund 400 Gäste ins Löhner Nolte Forum. Inmitten der Hausausstellung gab es für die Besucherinnen und Besucher elf verschiedene Stationen, geleitet von Influencerinnen, Influencern und Unternehmen. Mit dabei waren unter anderem Saskia von Schroeter und Kathrin Roth von der „Wohnidee“, die Tipps zum Upcycling alter Möbel gaben. Bei Vivian von @blumenmanufakturvivianbeiner entstanden Flower-Hoops aus Trockenblumen (Foto). Und Alex von @lets.create.247 zeigte, wie sich mit Schnüren und einem Bilderrahmen ein individuelles Wandbild gestalten lässt.