Veröffentlicht „Impact Report“ 2023
Steelcase, nach eigenen Angaben der weltweite Pionier in den Bereichen Arbeitsplatzgestaltung und New Work, verfolgt eine globale Nachhaltigkeitsstrategie, die sich über die Bereiche Produktdesign- und Herstellung, Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion sowie Weiterbildung erstreckt. In seinem neu erschienenen „Impact Report“ 2023 gewährt das Unternehmen Einblicke in den Stand seiner Strategien und Projekte und gibt einen Ausblick auf seine mittel- und langfristigen Nachhaltigkeitsziele.
Bei Steelcase Inc. arbeitet ein internationales Team an mehreren Standorten an Arbeitsraumlösungen, die Millionen Menschen weltweit in ihrem beruflichen Alltag unterstützen. Für diese Mission arbeitet Steelcase mit zahlreichen internationalen Zulieferern und Produzenten zusammen und unterhält zahlreiche Partnerschaften, um seine nachhaltigen Produktdesigns umzusetzen. Um dem eigenen Nachhaltigkeitsversprechen an Mensch und Planet gerecht zu werden, konzentriert sich Steelcase auf sechs wichtige Wirkungsbereiche.
Drei betreffen den Menschen:
SOZIALES ENGAGEMENT: Die „Better Futures Community“ von Steelcase finanziert und entwickelt innovative Sozialprojekte zur Förderung von Chancengleichheit.
FÖRDERUNG VON INKLUSION: Steelcase trägt mit Räumen, Tools und Veranstaltungen dazu bei, dass sich seine Mitarbeitenden, Partner und Kunden gesehen, gehört und wertgeschätzt fühlen.
KULTUR DER INTEGRITÄT: Steelcase befähigt alle Mitarbeitenden, seine Werte zu leben, und setzt konsequent Maßnahmen um, die seinen eigenen ethischen Grundsätzen und Zielen gerecht werden.
Drei Wirkungsbereiche betreffen den Planeten:
REDUZIERUNG DES CO₂-FUSSABDRUCKS: Steelcase hat sich ehrgeizige Klimaziele von globaler Reichweite gesetzt, die weit über die anderer Unternehmen in seiner Branche hinausgehen, und arbeitet unermüdlich auf diese hin.
DESIGN MIT BLICK AUF KREISLAUFWIRTSCHAFT: Steelcase setzt effektive Wiederverwendungs-, Recycling- und Wiederaufbereitungsstrategien in seinem gesamten Produktdesign und Lieferprozess um.
VERANTWORTUNGSVOLLE MATERIALAUSWAHL UND -NUTZUNG: Steelcase wählt und beschafft Materialien, die für Mensch und Umwelt verträglicher sind, und geht mit Ressourcen wie Wasser und Energie sorgsam um.
„Wir wissen, dass wir mehr für die Menschen tun können, wenn wir einen gleichen Zugang zu Chancen schaffen. Durch Design können wir dazu beitragen, ein stärkeres Gefühl der Gemeinschaft und Zugehörigkeit zu schaffen, in dem sich alle Menschen gesehen, gehört und wertgeschätzt fühlen“, sagt CEO Sara Armbruster und fügt hinzu: „Wir arbeiten an einer besseren Zukunft für die Menschen, indem wir Initiativen entwickeln, die die Weiterentwicklung von Gemeinschaften unterstützen, die Integration fördern und stets integer handeln – in unserer eigenen Steelcase-Familie und auf der ganzen Welt.“
Bereits an einer Kennzahl lässt sich ablesen, wie sehr Steelcase seine weltweiten Betriebsstätten in die eigene Nachhaltigkeitsstrategie einbezieht: Laut aktuellem „Impact Report“ aus 2023 sind 100 Prozent aller Steelcase-Betriebsstätten ISO-14001-zertifiziert, was bedeutet, dass jeweils eine betriebliche Umweltpolitik, Umweltziele und ein Umweltprogramm festgelegt und ein entsprechendes Managementsystem aufgebaut wurden.
Eine Strategie, die sich auch an den Produktreihen ablesen lässt: Die Stühle „Gesture“, „Think“, „Please“ sowie „Steelcase Series 1 und 2“, ebenso wie der Tisch „Trivio“, das Banksystem „Island Collection“ und die Schließfachlösung „WorkValet“ werden bereits mit einer CarbonNeutral®-Produktzertifizierung von Climate Impact Partners angeboten. Die jüngste Produktinnovation von Steelcase, der ergonomische Bürostuhl „Karman“, wird mit nachhaltigen Materialien hergestellt, wobei die geringstmögliche Anzahl an Komponenten und Ressourcen eingesetzt wird. So gelingt es, den CO2-Ausstoß und die Umweltbelastung zu minimieren.
Mit dem Ziel Materialien wiederzuverwenden, beliefert Steelcase den dänischen Stoffhersteller Gabriel mit Textilabfällen aus seiner Produktionsstätte in Saarburg für eine nachhaltige Textilherstellung. Diese Stoffreste werden bei Gabriel zu einem neuen Garn versponnen, das vollständig aus Abfall besteht. Die umweltfreundlichen Garne folgen den gleichen Qualitätsstandards wie alle anderen Stoffe von Gabriel. Mit dieser Zusammenarbeit zeigen Steelcase und Gabriel, dass auch Abfall eine wertvolle, wiederverwendbare Ressource ist, die immer wieder in den Produktionszyklus zurückgeführt werden kann.
Auch seine DEI-Ziele fokussiert Steelcase in seinem weltweiten Netzwerk. 95 Prozent der direkten Zulieferer haben formale Verträge und Verhaltenskodizes unterzeichnet, in denen Erwartungen an Diversität, Gleichbehandlung und Inklusion formuliert sind. Die „Better is Possible“ Vortragsreihe von Steelcase, in der Experten innovative Ideen zum Klimaschutz, der Verringerung von Ungleichheiten und dem Erreichen von Gleichberechtigung teilen, besuchten bisher 460 Personen. Die über 200 DEI Weiterbildungen zogen 2023 43,7 Prozent mehr Teilnehmende an (1.700 in 2023 im Vergleich zu 1.183 in 2022).
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