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Autor: Hahn, Sebastian

Nadine Stückmann ist neuer Head of Marketing bei Elektra.
Elektra

Nadine Stückmann als Marketingleiterin an Bord

Elektra hat sein Marketing-Team verstärkt. Nadine Stückmann ist zum 1. Juni als Head of Marketing in das Unternehmen eingetreten und fokussiert sich auf die Themen Strategie, Branding aber auch Social Media. In enger Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Produktmanagement, Entwicklung und Vertrieb will sie diese Themen vorantreiben und ausbauen.

„Ich bin sehr froh, eine erfahrene Expertin für die Leitung unseres Marketing-Teams gewonnen zu haben“, betont Boris Niessing, Geschäftsführer der Bereiche Marketing und Vertrieb. Mit der 37-Jährigen verstärkt das Unternehmen der Ehlebracht Gruppe sein Team mit fundierter Erfahrung im B2B- sowie B2C-Marketing. Nadine Stückmann, die viele Jahre bei einem international führenden Hersteller für Intralogistiksysteme die Themen Print, Visual Media und Corporate Design betreut hat, übernimmt nun bei Elektra die Gesamtleitung des Marketings.

www.elektra.de

Abwärtstrend in allen Online-Branchen – Cluster Einrichtung verzeichnet -14,3 Prozent

Die schlechte Konsumstimmung in Deutschland macht sich auch zur Jahresmitte im Onlinehandel bemerkbar. Gegenüber dem Vergleichsquartal 2022 sanken die Online-Umsätze mit Waren, inklusive Mehrwertsteuer, nicht preisbereinigt, von Anfang April bis Ende Juni um 12,2 Prozent auf 19,17 Mrd. Euro, heißt es in einer Pressemitteilung des BEVH. Auf das gesamte erste Halbjahr gesehen, liegen die bisher aufgelaufenen Umsätze zur Jahresmitte sogar rund 13,7 Prozent unter dem Vergleichswert von 2022. Verglichen mit dem gesamten ersten Halbjahr 2019, also vor Ausbruch der Corona-Pandemie, schlägt weiterhin ein Plus von 14,7 Prozent zu Buche.

„Zum anfänglichen Konsumschock mit Ausbruch des Ukraine-Kriegs ist eine ganze Reihe negativer Wirtschaftsdaten hinzugekommen, die den Negativtrend im Handel verstetigen. Deutschland ist, wie viele andere Länder auch, in der Rezession. Davon kann sich der Onlinehandel nicht abkoppeln. Nur teure Maßnahmen wie das 49-Euro-Ticket begrenzen derzeit die Inflation. Scheinbar hohe Lohnzuwächse werden durch die kalte Progression oft wieder kassiert. Solange die Menschen erwarten, dass ihre Reallöhne sinken und finanzielle Sonderbelastungen zunehmen, werden sie sich jeden Einkauf gut überlegen. Wir gehen davon aus, dass sich daran auch in nächster Zeit nichts ändern wird“, erklärt Martin Groß-Albenhausen, stellv. Hauptgeschäftsführer des BEVH, die gesamtwirtschaftlichen Ursachen.

Im Vergleich der großen Branchen-Cluster im Onlinehandel gab es im zweiten Quartal nur Verlierer: Abermals am stärksten verloren haben die Cluster Unterhaltung (-14,7 %), Einrichtung (-14,3 %) und Bekleidung (-14,1 %). Mit Blick auf einzelne Branchen stehen der Handel mit Schmuck und Uhren (-17,4 %), Computer/Zubehör/Spiele (-16,9 %) und Haushaltswaren & -geräte (-16,1 %) aber auch Auto- & Motorradzubehör (-15,9 %) besonders unter Druck. Möbel, Lampen und Dekoration verbuchte ein Minus von 13,3 Prozent.

„Die Unternehmen stemmen sich mit Macht gegen die Krise. Aber sie müssen erkennen, dass sich die Konsument:innen auch durch starke Angebote kaum noch zum Kauf bewegen lassen. Im ersten Quartal sprach noch jeder Dritte Onlinehändler von entsprechend erfolgreichen Kampagnen – nun ist es nicht einmal mehr jeder Vierte“, erläutert Martin Groß-Albenhausen.

Die pessimistischen Geschäftserwartungen der Händler und anhaltend schlechte Wirtschaftsdaten für Deutschland geben wenig Hoffnung auf eine Besserung der Geschäftslage im weiteren Jahresverlauf. Die zu Jahresbeginn angestellte Prognose von 4,8 Prozent Wachstum für die Gesamtbranche ist somit nicht haltbar. Nach eigenen Schätzungen geht der Verband stattdessen von einer deutlichen Korrektur und einen Rückgang der Umsätze von mehr als 5 Prozent zum Jahr 2022 aus.

Lorenzo Musetti, Vorjahressieger und Weltranglisten-Sechszehnter, wird auch dieses Jahr bei den Hamburg Europen Open starten.
Haier

Erneut Sponsor der Hamburg European Open

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr ist Haier auch 2023 wieder Sponsor der Hamburg European Open, dem einzigen kombinierten Damen- und Herrenturnier Deutschlands, das am 22. Juli in der Hansestadt stattfindet. „Die Hamburg European Open fügen sich hervorragend in unser Markenkonzept ein – Aspekte wie Internationalität, Familiensinn und Exzellenz spiegeln sowohl das Tennisturnier als auch Haier optimal wider und machen uns so zu perfekten Partnern“, sagt Christian Burghardt, CCO der Haier Germany GmbH und CEO der Haier Austria GmbH. Auch Turnierdirektorin Sandra Reichel freut sich, Haier ein weiteres Mal als Sponsor begrüßen zu dürfen: „Als einziges ,Combined Event‘ in Deutschland ziehen wir besonders Familien als Besucher an – eine Zielgruppe, der Haier mit seinen smarten Produkten echten Mehrwert und Unterstützung im Alltag bieten kann. Daher freuen wir uns nicht nur über die erneute Zusammenarbeit, sondern auch auf das geplante Programm für die ganze Familie.“

Haier wird mit einem Stand vor Ort sein und zusätzlich einen seiner French Door-Kühlschränke versteigern, der von zahlreichen Spieler:innen des Turniers signiert wurde. Der Erlös kommt in voller Höhe dem gemeinnützigen Projekt Sit’n’Skate in Hamburg zugute, das von den professionellen Rollstuhl-Skatern Lisa und David Lebuser gegründet wurde und die Vision verfolgt, die Gesellschaft inklusiver zu gestalten und vorherrschende Vorurteile abzubauen.

Peter Kazander, Geschäftsführer der Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH, verabschiedet sich zur Jahresmitte in den Ruhestand.
Logimat

Messechef Peter Kazander geht den ersten Schritt in den Ruhestand

Mit 67 Jahren verabschiedet sich Peter Kazander, Geschäftsführer der Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH, zur Jahresmitte in den Ruhestand. Im Jahr 2003 kam der gebürtige Niederländer als Veranstaltungsleiter zur Euroexpo, einem Unternehmen der HUSS Unternehmensgruppe. Binnen 20 Jahren avancierte unter seiner Ägide die Logimat von einer kleinen Messe auf dem Stuttgarter Killesberg zur wichtigsten internationalen Intralogistikmesse weltweit. Inzwischen füllt die Logimat jedes Jahr alle zehn Hallen auf dem neuen Stuttgarter Messegelände mit Ausstellern rund um die innerbetriebliche Logistik und zieht über 60.000 Fachbesucher aus aller Welt an, die sich bei den Produkten, Trends und Lösungen rund um den Materialfluss in Lager und Produktion auf den neuesten Stand bringen und Geschäfte tätigen wollen. Seit 2015 ist Kazander Geschäftsführer der Euroexpo und seit 2013 zusätzlich Geschäftsführer des Tochterunternehmens Logistics Exhibitions GmbH (LEG), um die Auslandsmessen der LogiMAT in China und Thailand kontinuierlich auf- und auszubauen. 

„Er hat mit seinem Team die Logimat zu einem Champion der Intralogistikmessen weltweit gemacht und zu einem unverzichtbaren Bestandteil im Terminkalender der Logistikbranche“, würdigt der geschäftsführende Gesellschafter der Euroexpo Christoph Huss den scheidenden Messechef. Dank Kazanders Einsatz beim Aufbau der digitalen Veranstaltungsplattform Logimat.digital habe die Logimat die kritischen Corona-Jahre auch ohne Präsenzmesse überstanden. „Er war immer bereit, neue Wege zu gehen“, erinnert sich Huss an die gemeinsame Zusammenarbeit. 

Mit Dankbarkeit und Stolz blickt auch Kazander auf sein erfolgreiches Messeteam zurück. „Grundlage unseres Erfolgs war stets gutes Teamwork im turbulenten Messegeschäft. Mit diesem kleinen, aber hoch motivierten und engagierten Team haben wir mit der Logimat viel bewegen können, was uns auf immer verbinden wird“, verspricht Kazander seinen Mitarbeitern. 

Für die Kontinuität des Erfolgs ist gesorgt. Mit der Logimat 2023, der erfolgreichsten Messe seit ihrem Bestehen, übergab Kazander seine letzten Aufgaben an Michael Ruchty, der bereits als Veranstaltungsleiter für die Logimat in Stuttgart verantwortlich war. „Ich habe die letzten Jahre viel von Peter Kazander gelernt. Nun ist es Zeit, dass ich die Logimat in Stuttgart alleine bewerkstellige und seine Fußstapfen gut ausfülle“, kommentiert Ruchty den Ruhestand seines Vorgängers. 

Aber es ist ein Abschied auf Raten. Kazander bleibt Geschäftsführer der LEG betreut die LogiMAT China und ist verantwortlich für den Erfolg der zweiten Logimat | Intelligent Warehouse Messe in Bangkok, Thailand.

Dr. Mehdi Al-Radhi ist neuer Geschäftsführer bei den Briloner Möbelwerken.
Impuls Küchen

Dr. Mehdi Al-Radhi als Geschäftsführer dabei

Impuls Küchen hat sein Führungsteam erweitert. Seit Anfang Juni ist Dr. Mehdi Al-Radhi neuer Geschäftsführer Technik / COO. Zuvor war der Dr.-Ingenieur COO bei der Wingcopter GmbH in Darmstadt, einem deutschen Luftfahrtunternehmen, das unbemannte eVTOL-Lieferdrohnen entwickelt, herstellt und betreibt. Bei dem Küchenhersteller aus Brilon bildet der 58-Jährige nun ein Geschäftsführer-Duo mit Georg Billert. Darüber hinaus zeichnet Dr. Al-Radhi als Geschäftsführer der wie Impuls Küchen zu den Brilloner Möbelwerken gehörenden Puris Bad GmbH & Co. KG sowie der weiteren Gesellschaften am Standort Brilon verantwortlich.

https://www.impuls-kuechen.de

Guido Schulte
MeisterWerke

Stellt Geschäftsleitung neu auf

Mit Wirkung zum 1. August 2023 stellt Guido Schulte, seit 1. Juli 2023 alleiniger geschäftsführender Gesellschafter der MeisterWerke Schulte GmbH, seine oberste Führungsebene neu auf. Neben CFO Gregor Wallmeier (43), COO Dr. Jan Puttfarken (47) und CSCO Georg Kruse (56) zieht Stefan Pföhler (36), seit Januar 2020 Vertriebsleiter, neu in die Meisterwerke-Geschäftsleitung ein. Dabei wird Pföhler zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben auch die Verantwortung für die Bereiche Marketing und Produktmanagement übernehmen. Jörg Peterburs (43), bisher Marketingleiter, wird als „Chief Strategy Officer (CSO)“ ebenso Mitglied der Geschäftsleitung. In seiner neuen Funktion wird Peterburs die weitere Strategieentwicklung und -implementierung im Unternehmen vorantreiben und zudem die Unternehmenskommunikation der Meisterwerke verantworten.

Volker Kettler (61), bisher Leiter Produktmanagement, wird sich zukünftig in der neu geschaffenen Stabsstelle Forschung & Entwicklung um die Themenkomplexe Produktinnovation, Marken und Patente kümmern und darüber hinaus die Verbandsarbeit der Meisterwerke in allen relevanten Gremien wahrnehmen.

„Wir bewegen uns aktuell in einem schwierigen Marktumfeld. Umso mehr freut es mich, ein hoch kompetentes und engagiertes Team an meiner Seite zu wissen, um die aktuell vor uns liegenden Herausforderungen zu bewältigen und die Meisterwerke in eine erfolgreiche Zukunft zu führen,“ so Guido Schulte.

Am Standort Mönchengladbach-Rheindahlen baut Kardex Mlog für Reuter.de ein zwölfgassiges vollautomatisiertes Hochregallager für den Dreischichtbetrieb.
Reuter.de

Beauftragt Kardex Mlog mit den Bau eines automatischen Hochregallagers

Reuter.de investiert weiter in die Zukunft und erweitert seine Logistik-Kapazitäten in Mönchen-Gladbach. So hat der Fach- und Onlinehändler für Bad und Leuchten die Firma Kardex Mlog mit dem dortigen Bau eines zwölfgassigen automatischen Hochregallagers (HRL) mit über 17.000 Palettenstellplätzen sowie der Fördertechnik zum Anbinden von Warenein- und -ausgang auf zwei Ebenen beauftragt. Ab November 2023 soll die moderne Anlage in zwei Ausbaustufen errichtet und später durch fahrerlose Transportsysteme (AGVs) von Safelog, einem Technologie-Partner von Kardex Mlog, ergänzt werden.

https://www.kardex.com/de/

Das Warendorf-Team (v.l.): Alexander Schmidt (Leiter Customer Service), Klaus Unger (Gebietsverkaufsleiter), Dirk Richter (Gebietsverkaufsleiter), Daniel Griehl (Geschäftsführer), Hennie van den Akker (Sales Director Export).
Warendorf

Neustart mit Gesellschafter Hülsta

Zum 01. April 2023 wurde Warendorf Teil der Hülsta-Gruppe. Die Marke wird unter dem Hülsta-Dach ihre Unabhängigkeit bewahren, Daniel Griehl verbleibt als Geschäftsführer in der Verantwortung. An seiner Seite steht Waldemar Bauer, der auch Geschäftsführer der Supply Chain bei Hülsta ist. Das Führungsduo wird die strategischeNeupositionierung mit dem zentralen Küchenszenario Konzept 1 fortführen.

„Ich freue mich, dass meine Mannschaft fast vollständig erhalten geblieben ist und alle Kunden solidarisch zu uns gehalten haben“, so Daniel Griehl. Mit der Referenz „Made in Germany“ will man zur Erhöhung der Exportquote von derzeit 53 Prozent beitragen. Die klare Expansionsstrategie beinhaltet den weiteren Aufbau von qualitativen, weltweiten Warendorf-Premiumhändlern. Anfragen aus verschiedensten Märkten bestätigt das Unternehmen auf seinem Weg zurück in den Markt.

Für viele Warendorf-Partner ist der Zusammenschluss auch interessant, da er die Möglichkeit bietet, Wohnraumkonzepte anzubieten. Hülsta arbeitet gerade an einem Design-Konzept, um Wohnraum und Küche in der Hülsta-Welt noch stärker zu verschmelzen. Warendorf bleibt dabei eine eigenständige Fachhandelsmarke im Top-Segment – mit eigenem Standort für Produktion und Verwaltung in Warendorf.

„Da wir nun einen strategischen Partner aus der Möbelbranche haben, können wir unsere Transformationsgeschwindigkeit hochgradig beschleunigen. Das macht sich bereits an den Qualitätskennziffern der ersten Wochen bemerkbar“, erläutert Daniel Griehl. Seit April arbeitet das Unternehmen mit der hauseigenen Logistik von Hülsta zusammen. Ebenso wurden in den Segmenten Insourcing, IT und Finanzen Synergien geschaffen, das Markenbild überarbeitet und das digitale Marketing ausgebaut.

Die Warendorf Premium-Positionierung unter dem Thema „Functional Luxury“ wird sich im September auf der Hausmesse 2023, die einhergeht mit dem 50-jährigen Firmenjubiläum, weiter manifestieren. Warendorf setzt auf die Einzigartigkeit und Vielfältigkeit des Produkts. Dazu gehört in der Basis der Faltkorpus: Einzigartig auf der Welt, macht seine Konstruktion ihn zum stabilsten und langlebigsten Korpus auf dem Markt.

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Messe Frankfurt

Erwartet rund 600 Millionen Euro Umsatz

Kann ihren Wachstumskurs schneller als gedacht fortsetzen: Die Messe Frankfurt erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen weiteren Umsatzanstieg. So werden 2023 rund 340 Veranstaltungen unter dem Dach der Messe Frankfurt stattfinden. Nach einem sehr dynamischen ersten Geschäftshalbjahr sind auch die Prognosen für die zweite Jahreshälfte gut. Nicht zuletzt durch die Entscheidung des Managements während der drei vergangenen Krisenjahre auf Entlassungen zu verzichten, kann die Unternehmensgruppe operativ aus dem Vollem schöpfen. Mit Investitionen in ihr Kerngeschäft sowie in die digitale Transformation und den Schwerpunkt Nachhaltigkeit entwickelt die Messe Frankfurt ihre langjährige Unternehmensstrategie konsequent weiter.

„Die Rückkehr eines intensiven Veranstaltungsgeschäfts mit hohen Internationalitäts- und Zufriedenheitsraten zeigt das Commitment durch alle Branchen. Das Geschäftsjahr 2023 liegt deutlich über unseren Erwartungen. Wenn sich alles so gut weiterentwickelt, rechnen wir für 2023 wieder mit einem positiven operativen Ergebnis und können trotz eines turnusbedingt veranstaltungsärmeren Eigenveranstaltungsjahres am Heimatstandort einen Umsatz von rund 600 Millionen Euro erreichen. Damit ist die Messe Frankfurt im weltweiten Wettbewerb zurück in der Top-Liga“, betonte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, heute auf der Unternehmenspressekonferenz.

Nach Vorlage des finalen Finanzberichts für das Geschäftsjahr 2022 haben sich die Umsatzerlöse trotz eines noch pandemiebedingt eingeschränkten Veranstaltungsjahres mit 454,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (2021: 153,8 Mio. Euro) nahezu verdreifacht. Davon wurden im Inland rund 314 Millionen Euro erwirtschaftet, das ist ein Anteil von 69 Prozent an den Konzern-Umsatzerlösen. Der erwirtschaftete EBITDA erreichte 40,6 Millionen Euro (2021: -74,9 Mio. Euro). Der Konzernjahresfehlbetrag hat sich verringert und liegt bei -25,7 Millionen Euro (2021: -139,2 Mio. Euro). Die Kennzahlen im Geschäftsjahr 2022 haben sich gegenüber dem Vorjahr wesentlich verbessert. Insgesamt fanden im abgelaufenen Geschäftsjahr 310 Veranstaltungen statt mit mehr als
46.500 ausstellenden Unternehmen und über 2,4 Millionen Besucherinnen und Besucher.

Auch das Thema Nachhaltigkeit nimmt eine zentrale Bedeutung ein. Auf Basis einer Wesentlichkeitsanalyse werden zunächst Teilziele formuliert und diese in einer Nachhaltigkeits-Roadmap für die Messe Frankfurt abgebildet. Im Fokus steht dabei das Erreichen der Treibhausgasneutralität und die Etablierung eines nachhaltigen Wassermanagements. Planmäßig läuft die Umsetzung der Bearbeitungsprozesse für die angehende EMAS Zertifizierung – den europäischen Standard – im November 2023. Bis spätestens 2040 soll der Messeplatz Frankfurt klimaneutral sein. Im Rahmen ihres Texpertise Network hat die Messe Frankfurt ihren ersten Sustainability Development Goals (SDG) Report veröffentlicht. „Der Report soll Inspiration und Ansporn sein, gemeinsam Aktivitäten weiterzuentwickeln und sich intensiv für das Erreichen der SDGs in der globalen Textilbranche bis 2030 einzusetzen,“ verdeutlichte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, das Engagement.

Seit rund fünfzehn Jahren unterstützt die Messe Frankfurt auf ihren weltweiten textilen Veranstaltungen strategisch anhand themenspezifischer Formate und Inhalte die Erreichung der von den UN ausgegebenen Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) und ist damit Vorreiterin ihrer Art. Seit 2019 arbeitet das Unternehmen eng mit dem United Nations Conscious Fashion and Lifestyle Network zusammen, einer gemeinsamen Initiative des United Nations Office for Partnerships und des Fashion Impact Fund.

Forcieren wird die Messe Frankfurt auch ihre Auslandsaktivitäten. Rund 20 Premierenveranstaltungen sind zwischen 2023 und 2025 geplant. In der strategischen Unternehmensausrichtung spielt das globale Portfolio der Unternehmensgruppe an mehr als 50 Standorten sowie das weltumspannende Vertriebsnetz aus 28 Tochtergesellschaften und über 50 Sales Partner seit mehr als drei Dekaden eine wichtige Rolle. Die Unternehmensgruppe ist einer der weltweit größten Global Player in der Branche.

 Planmäßig verlaufen die Bauarbeiten rund um das Projekt Eingang Messeplatz und Sparda-Bank Tower – Eigentümer und Bauherr ist die Sparda Bank – an der Südseite des Frankfurter Messegeländes. Mit der Realisierung des Eingangs Messeplatz bis 2026 wird das neue repräsentative Gesicht der Messe Frankfurt die ohnehin schon gute Erreichbarkeit des Messegeländes noch einmal für Gäste optimieren und zudem die Qualität des Aufenthalts weiter erhöhen.
https://www.messefrankfurt.com