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Autor: Hahn, Sebastian

Messe Frankfurt

Erwirbt Anteile an LightFair in Las Vegas und New York

Die Messe Frankfurt erweitert ihr Portfolio in den USA. Die LightFair in Las Vegas und New York gehören ab sofort zum internationalen Netzwerk der Marke Light + Building. Zukünftig organisiert die Messe Frankfurt die fünftägige Fachmesse zusammen mit einer begleitenden Konferenz für die International Association of Lighting Designers (IALD) und die Illuminating Engineering Society (IES). Die nächste Edition der Fachmesse für Architekturbeleuchtung und technisches Licht findet im Las Vegas Convention Center vom 4. bis 8. Mai 2025 statt.

„Mit der langjährigen Erfahrung unserer beiden Partner IALD und IES auf dem nordamerikanischen Kontinent und der Messe Frankfurt als Veranstalter von weltweit führenden Fachmessen im Spannungsfeld Building Technologies bündeln wir gemeinsame Stärken. Nicht zuletzt ist diese strategische Entscheidung ein weiterer Schritt, unsere Kompetenzen in den USA auszuweiten“, betont Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

„Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung vereint die Expertise der Messe Frankfurt, die für ihre erfolgreiche Organisation von Weltklasse-Veranstaltungen bekannt ist, mit der Light + Building als weltweit führender Fachmesse für Licht und Gebäudetechnik und der erwiesenen Kompetenz der Verbände IES und IALD im Bereich der gewerblichen Beleuchtung. Die daraus entstehenden Synergien sind ein wichtiger Schritt, um die Branche voranzubringen und die LightFair zu einer unvergleichlichen Plattform für Lichtexperten, Innovatoren und alle Marktteilnehmer zu machen“, sagt Constantin von Vieregge, Geschäftsführer der US-amerikanischen Tochtergesellschaft der Messe Frankfurt, Messe Frankfurt Inc.

Die LightFair ist mit mehr als 500 ausstellenden Unternehmen und Tausenden von Top-Einkäufern die größte Veranstaltung auf dem nordamerikanischen Kontinent für Architekturbeleuchtung und technisches Licht. Mit dem Fokus auf zukunftsweisende Innovationen, einer erlebnisorientierten Ausstellungsfläche, vielfältigen Produktneuheiten, Networking und einem umfassenden Weiterbildungsangebot setzt die LightFair Standards für Lichtdesign und innovative Beleuchtungstechnologien in den Vereinigten Staaten von Amerika.

„Die IES ist sehr stolz darauf, ein Partner bei der Neuauflage der LightFair zu sein. Wir erwarten, dass unser neuer Zusammenschluss mit der IALD und der Messe Frankfurt eine neue Perspektive für die Messe bringt und ihre Position als Pflichtveranstaltung für jeden in der Beleuchtungsbranche festigt“, sagte Colleen Harper, Executive Director bei Illuminating Engineering Society. „Durch die Zusammenführung des einzigartigen Fachwissens und der Communities dieser drei Organisationen wird die LightFair einen Raum bieten, in dem man lernen, sich vernetzen und innovativ sein kann, wie man es sonst nirgendwo erlebt.“

Die Light + Building, Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik, bringt seit mehr als 20 Jahren Hersteller*innen aus den Bereichen Licht, Elektrotechnik, Haus- und Gebäudeautomation sowie vernetzte Sicherheitstechnik mit Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Designer*innen, Fachplaner*innen, Ingenieur*innen und dem Handel in Frankfurt und in der ganzen Welt zusammen. Durch die Partnerschaft mit der LightFair erweitert sich das internationale Markennetzwerk der Light + Building auf weltweit dreizehn Veranstaltungen. Mit Fachmessen im Bereich der Licht- und Gebäudetechnik ist die Messe Frankfurt in den Wachstumsmärkten Asien, Middle East und Südamerika vertreten.

„Die IALD ist begeistert, mit der Messe Frankfurt für die LightFair zusammenzuarbeiten und freut sich darauf, die internationale Fachmesse und Konferenz zusammen mit einem weithin anerkannten Veranstaltungskoordinator, der mit der Beleuchtungsindustrie weltweit eng verbunden ist, neu zu erfinden“, sagte Christopher Knowlton, Chief Executive Officer der IALD. „Die Partnerschaft verstärkt das Veranstaltungspotential, innovative Beleuchtungslösungen zu präsentieren und direkt mit der Beleuchtungsbranche in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus in Kontakt zu treten. Diese neue Entwicklungsstufe der LightFair eröffnet neue Möglichkeiten, ein größeres Publikum anzusprechen. Deshalb begrüßt die IALD die Stärkung der Zusammenarbeit und Inspiration innerhalb der Beleuchtungsindustrie, die sich aus dieser internationalen Allianz ergeben wird.“

Dietsch Polstermöbel

Christian Maurer kommt als Geschäftsführer

Dietsch Polstermöbel stellt seine Geschäftsführung neu auf. Wie das Unternehmen mitteilte, verabschiedet sich Jörk Dietsch, als Geschäftsführer verantwortlich für die Bereiche Vertrieb und Marketing, zum 1. April aus dem operativen Geschäft. Gleichzeitig bleibt er als zukünftiger Beirat aber weiterhin für das Unternehmen tätig und übernimmt dabei auch strategische Aufgaben sowie die Kundenbetreuung. 

Als neuer Geschäftsführer Vertrieb und Marketing zeichnet ab dem 1. März Christian Maurer verantwortlich, der mehr als 25 Jahre Erfahrung in der nationalen- und internationalen Möbelindustrie mitmringt. So ist er seit 2020 bei der Dauphin Gruppe als Vertriebsleiter International tätig. Davor hatte er bei Hülsta und Team 7 den Posten des International Sales Director inne. Weitere Stationen seiner Karriere waren das Amt des Geschäftsführers Vertrieb und Marketing bei Hukla Polstermöbel sowie des Geschäftsführers Zentraleuropa bei Fjords / Hjellegjerde.

Bei Dietsch Polstermöbel soll Maurer die Geschäfte des Unternehmens gemeinsam mit Geschäftsführer Konstantin Gatti, zuständig für die innerbetrieblichen Abläufe wie Produktion, Einkauf,
Personalwesen sowie den Bereich Finanzen, leiten und in Kooperation mit Jörk Dietsch und der Family Trust Beteiligungsholding das Unternehmen weiter voranbringen.

Foto Homag Logo auf Gebäude
Homag Group

Anhaltend schwacher Auftragseingang dämpft Freude über hohen Umsatz in 2023

Die Homag Group ist von einer deutlichen Nachfrageschwäche betroffen, die seit dem dritten Quartal 2022 andauert. Trotzdem konnten die Anlagenspezialisten im Geschäftsjahr 2023 hohe Werte bei Umsatz und dem Ergebnis vor Sondereffekten erzielen. Ihren Umsatz konnte die Homag Group nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem sehr hohen Vorjahreswert sogar leicht auf 1.625 Mio. Euro (Vorjahr: 1.602 Mio. Euro) steigern.

„Wir haben von unserem hohen Auftragsbestand zu Jahresbeginn profitiert, den wir sukzessive abgearbeitet haben. Hinzu kam ein Zuwachs im Servicegeschäft“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Daniel Schmitt. Dementsprechend hat sich der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 auf 841 Mio. Euro (31.12.2022: 1.102 Mio. Euro) reduziert. Das leichte Umsatzwachstum zeigt sich auch im Ergebnis vor Sondereffekten, das sich um rund vier Prozent auf 129,7 Mio. Euro (Vorjahr: 124,8 Mio. Euro) erhöht hat.

Die Steigerung führt die Homag Group auch auf die Effizienzverbesserungen der Vorjahre und Kostensenkungen angesichts der Marktabschwächung zurück. Trotz eines Großauftrags aus China zum Jahresende hat sich der Auftragseingang 2023 gegenüber dem Vorjahr, das noch von der pandemiebedingten Sonderkonjunktur in der Möbelindustrie geprägt war, deutlich um rund 18 Prozent auf 1.395 Mio. Euro (Vorjahr: 1.706 Mio. Euro) verringert.

„Wir haben es mit einer ausgeprägten zyklischen Marktschwäche zu tun, in deren Folge die Bestellungen stark abgenommen haben“, erläutert Dr. Daniel Schmitt. „Im Möbelbereich haben wir eine Abschwächung der Konjunktur erwartet, hatten allerdings im Holzhausbau mit einer besseren Entwicklung gerechnet. Der starke Zinsanstieg hat zu einer Krise der Bauwirtschaft geführt, die die Investitionen in Produktionstechnik für Holzbauelemente deutlich gebremst hat.“

Auf diese Schwäche im Auftragseingang hat die Homag Group im November 2023 mit einem Maßnahmenpaket zur Kapazitätsanpassung reagiert, um Verluste im laufenden Jahr zu vermeiden. Kernpunkt ist der Abbau von weltweit rund 600 Stellen, um die Fixkosten zunächst um 25 Mio. Euro und ab 2025 um insgesamt 50 Mio. Euro pro Jahr zu senken. Die Sonderaufwendungen dafür betrugen gut 50 Mio. Euro und wurden weitestgehend im vierten Quartal 2023 gebucht. Dadurch hat sich das EBIT nach Sondereffekten auf 71,1 Mio. Euro (Vorjahr: 107,5 Mio. Euro) reduziert.

„Wir erwarten eine generelle Marktbelebung nicht vor Ende 2024 und rechnen aus heutiger Sicht mit einem Auftragseingang im laufenden Geschäftsjahr, der höchstens das Niveau des Vorjahres erreichen wird“, so Dr. Daniel Schmitt. „Infolge der anhaltenden Auftragsschwäche gehen wir von einem starken Umsatz- und Ergebnisrückgang aus. Mit unseren Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung wollen wir unsere Flexibilität nachhaltig erhöhen, damit zukünftige Marktschwankungen geringere Auswirkungen auf den Ertrag haben“, so Schmitt weiter.

Die Homag Group hatte bereits vor Monaten ihre Teilnahme an der „Holz-Handwerk“ abgesagt und war auch auf der diesjährigen „Indiawood“, der größten Messe Asiens für holzbe- und verarbeitende Maschinen, nicht vertreten.

Auftragseingang 2023 um 4,4 Prozent gegenüber 2022 gesunken

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen.Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um 11,4 Prozent zurück und lagen mit 49,1 Milliarden Euro nominal 5,0 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -19,8 Prozent (nominal: -13,4 Prozent ) die größten Einbußen und das niedrigste nominale Jahresergebnis seit 2018. Der Tiefbau stieg im Vergleich zum Vorjahr real um 3,0 Prozent und steigerte sich nominal um 12,2 Prozent auf 53,2 Milliarden Euro. Großaufträge, vor allem im Bahnstreckenausbau und beim Bau der Kabeltrassen Suedlink und Süd-Ost-Link trugen maßgeblich zum vorliegenden Rekordergebnis bei.

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 Prozent. Nominal steigerte er sich um 3,5 Prozent und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro. 

In dieser Statistik werden alle Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen erfasst. Im Jahr 2023 waren das rund 9.600 Betriebe und damit 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Seit 13 Jahren (2009: 7.000 Betriebe) steigt die Zahl dieser Betriebe kontinuierlich. Im Dezember 2023 lag der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe saison- und kalenderbereinigt 7,9 Prozent höher als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich stieg der reale Auftragseingang im Dezember 2023 kalenderbereinigt um 4,2 Prozent. Der Auftragseingang betrug rund 8,6 Milliarden Euro. Das waren nominal (nicht preisbereinigt) 1,7 Prozent mehr als im Dezember 2022.

Möbelindustrie und Möbelhandel

Arbeiten gemeinsam an praxisnaher Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes

Die Verbände des Möbelhandels und der Möbelindustrie haben eine enge Zusammenarbeit bei der Umsetzung des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes LkSG) vereinbart. Bei einem Arbeitstreffen in Köln verständigten sich der Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) und die Verbände der deutschen Möbelindustrie kürzlich darauf, gemeinsam die konkreten Schritte für eine einheitliche Vorgehensweise in die Wege zu leiten.

Grundlage der angestrebten branchenweiten Lösung ist das von den Verbänden der deutschen Möbelindustrie gemeinsam mit der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel und dem Deutschen Institut für Möbeltechnik Ende 2023 fertiggestellte Konzept, das die Möbelbranche bei der adäquaten Anwendung des nationalen Lieferkettengesetzes unterstützen soll. Die Planungen der Verbände sehen vor, dass die Möbelhersteller nach Umsetzung des Branchenkonzepts gegenüber dem Möbelhandel das Ergebnis der eigenen Analyse bestätigen. Dazu müssen die im Branchenkonzept enthaltenen erforderlichen Maßnahmen umgesetzt werden und somit die gesetzlichen Anforderungen erfüllt sein.

„Die deutsche Möbelindustrie nimmt die Verantwortung für ihre Lieferketten sehr ernst und wird im Rahmen des Branchenkonzepts unter anderem eine den LkSG-Anforderungen entsprechende Risikoanalyse durchführen, um dem Möbelhandel die notwendige Sicherheit zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu geben. Wichtig ist uns eine praxisorientierte und mittelstandstaugliche Umsetzung“, sagt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie.   

Christian Haeser, Geschäftsführer des BVDM, kommentiert: „Das deutsche Lieferkettengesetz ist bereits seit Anfang Januar 2023 in Kraft getreten. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle als Aufsichtsbehörde hat inzwischen umfangreiche Handreichungen zur Berichtspflicht und Risikoanalyse veröffentlicht. Durch die Pionierarbeit unserer Händler sind viele Problempunkte bereits angesprochen und Lösungen angestoßen worden. Hier gilt es, weiterhin daran zu arbeiten, die Aufbereitung von Informationen in den Prozess zu integrieren. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns auf dem richtigen Weg der Umsetzung befinden.“

Innovative Projekte gesucht

Auslobung des Deutschen Ingenieurbaupreis 2024 gestartet: Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die Bundesingenieurkammer loben in diesem Jahr wieder den Deutschen Ingenieurbaupreis aus. Dieser Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, soll die Bedeutung des Ingenieurbaus in Deutschland ins Scheinwerferlicht rücken. Ingenieurinnen und Ingenieure sind aufgerufen, bis zum 30. April ihre Projekte einzureichen. Die Auslobung und die Durchführung des Wettbewerbs werden wieder vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) übernommen. Der Staatspreis zählt zu den wichtigsten Preisen des Bauingenieurwesens in Deutschland. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr auch ein Nachwuchspreis ausgelobt, um die Vielzahl an jungen, aufstrebenden Ingenieurinnen und Ingenieuren sichtbar zu machen. Der Deutsche Ingenieurbaupreis ist mit 30.000 Euro dotiert. Weitere 30.000 Euro stehen für bis zu 5 Auszeichnungen je 4.000 Euro zur Verfügung. Der Gewinner des Nachwuchspreises erhält 10.000 Euro.Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Den innovativen und klugen Ideen der Ingenieurinnen und Ingenieure haben wir Bauwerke zu verdanken, mit denen wir Flüsse überqueren oder in denen wir unsere Autos und Fahrräder parken können. Die letzten Wettbewerbe haben ausgezeichnete Konstruktionen sichtbar gemacht, die gleichzeitig praktisch und alltagstauglich sind. Ob Brücken, Parkhäuser oder Tunnel, Ingenieurskunst aus Deutschland ist nicht umsonst weltweit gefragt. Machen Sie mit! Bewerben Sie sich mit Ihrem Bauwerk und mit ihrer Idee! In diesem Jahr sind erstmals auch die jungen Ingenieurinnen und Ingenieure aufgerufen, ihre Projekte einzureichen. Auch auf ihre Ideen sind wir sehr gespannt!“    

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer, appelliert an die Ingenieurinnen und Ingenieure: „Der Deutsche Ingenieurbaupreis ist eine Chance für den Berufsstand, um auf die gesellschaftliche Bedeutung unseres Wirkens hinzuweisen. Ingenieurinnen und Ingenieure beschäftigen sich täglich mit nachhaltigen Lösungen am Bau. Beschleunigtes und effizientes Bauen ist nur durch Innovationen und mit der richtigen Planung möglich. Helfen Sie, das Bewusstsein in der Öffentlichkeit dafür zu schärfen, und nehmen Sie an dem Wettbewerb teil. Nur gemeinsam können wir die Bauwende sicht- und erfahrbar machen.“

Der Deutsche Ingenieurbaupreis wird im Zweijahresrhythmus als Staatspreis der Bundesregierung für Ingenieurbaukunst verliehen. Zugelassen zur Einreichung sind Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen aus dem Bereich des konstruktiven oder des funktionellen Ingenieurbaus. Diese müssen zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 22. Februar 2024 fertiggestellt worden sein. Für alle Ingenieurleistungen muss die Anwendung an einem konkreten realisierten Bauprojekt nachgewiesen werden. Einreichungen können bis 30. April 2024 unter www.dingbp.de erfolgen.

Input und Spaß für die Junioren

Zum traditionellen Wintertreffen trafen sich die „jungen Wilden“ von Der Kreis vom 29. Januar bis 1. Februar im österreichischen Fieberbrunn. Mit dabei waren Regionalleiter Robert Kainz, Daniele Conedda aus der Zentrale in Leonberg, Florian Glaser von Der Kreis Österreich sowie Timo Federschmid von Varia Franchise sowie Robert Schröther, Bosch-Verkaufsleiter Deutschland für den Küchen-/Möbelhandel.

Robert Kainz präsentierte das Thema „10 Jahres-Garantie von Garantiemax“, das dem Endverbraucher mehr Sicherheit nach dem Küchenkauf bietet. Daniele Conedda zeigte die Möglichkeiten des in Der Kreis Akademie integrierten Betriebsmanagement-Seminars für Jungunternehmer auf. Das neue Seminar mit IHK-zertifiziertem Abschluss startet im Juni 2025.

Christian Hussak, Social Media-Experte aus dem Verband, lieferte Input zum Thema Online-Marketing und erntete viel positives Feedback. Er erläuterte u.a. eingehend, wie Unternehmen durch geschicktes Suchmaschinenmarketing (SEM) ihre Sichtbarkeit steigern können. Die Teilnehmer erhielten zudem wertvolle Tipps & Tricks, wie sie mit einfachen Mitteln qualitativ hochwertige Videos in Eigenregie produzieren können. Außerdem wurde erklärt, wie sie ihre Botschaften effektiv über die verschiedene Online-Plattformen kommunizieren können. Natürlich kam auch der Spaß bei dem Juniorentreffen nicht zu kurz. Dazu trug auch der traditionelle Dijuwi-Cup, ein Geschicklichkeitswettbewerb der „Jungen Wilden“ bei. Die Sieger: Fabian Claßen, cK creative Küchenkonzepte (Platz 1), Yaprak Narli, Inarc Küchentechnik + Design (2. Platz) und Christina Cerny, Alles Küche (3. Platz).

Schüller

Leichtes Plus für 2023

Im Vergleich zum gerade veröffentlichten Branchenschnitt in der deutschen Küchenmöbelindustrie hat Schüller 2023 gut hinter sich gelassen. Bei 758,8 Mio. Euro Umsatz gab es ein leichtes Plus von 0,7 Prozent. Zuwachs lieferte jedoch nur der Export, der immerhin um 7,7 Prozent auf 248,3 Mio. Euro anstieg, also weit über dem Branchenschnitt liegt. Gleiches gilt für das Inland, wo trotz eines Minus von 2,4 Prozent der Marktanteil ausgebaut werden konnte. Schüller investiert entsprechend in die weitere Internationalisierung: Die Top 10 der Auslandsmärkte sind Belgien, China, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweiz, Tschechien und United Kingdom. Eine wichtige Rolle als Exportdrehscheibe nimmt hier die Mailänder Eurocucina (16. bis 20. April) ein, an der das Herrieder Unternehmen wiederholt mit seiner Marke „next125“ teilnimmt. Auch ein neues Kampagnenmotiv wurde mit einem „neuen Creativ Maker von internationalem Rang und Namen“ entwickelt.

2024 werde ebenfalls sehr anspruchsvoll und sich voraussichtlich auf einem niedrigeren Niveau als 2022 einschwingen, so rechnet die Geschäftsleitung unter Markus Schüller. Den anstehenden Herausforderungen soll die Konzentration auf den Küchenersatzbedarf begegnen. Positive Beiträge zu Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit will das Unternehmen außerdem durch eine konsequente Prozesskettenoptimierung leisten. Deutsche Händler werden überdies durch Retail-Marketing unterstützt. Dazu zählen neben den klassischen Medien digitale Prospekte und ein neues Video-Konzept, wobei der Fokus auf Content-Erstellung liegt.

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Umsatz in schwierigem Marktumfeld zurückgegangen

Das Jahr 2023 war geprägt von einem stark verschlechterten makroökonomischen und geopolitischen Umfeld, in dem viele Unternehmen weltweit Investitionsentscheidungen aufgeschoben haben. Vor diesem Hintergrund gingen die Aufträge für unbefristete Softwarelizenzen, Geräte und begleitende Software sowie einmalige Dienstleistungen (145,4 Millionen Euro) um 26 Prozent zurück, während die Neuabonnements für Software, die als Software-as-a-Service (SaaS) verkauft wird, deren Jahreswert sich auf 10,8 Millionen Euro belief, weiter zunahmen (+15 Prozent), was ihren Erfolg und ihre zunehmende Akzeptanz bei den Kunden der Gruppe bestätigt. Ergebnisse im Einklang mit den revidierten Zielen
Der Umsatz (477,6 Millionen Euro) und das EBITDA vor Einmaleffekten (79,0 Millionen Euro) entsprachen den am 25. Oktober veröffentlichten Erwartungen (Umsatz zwischen 474 und 481 Millionen Euro und EBITDA vor Einmaleffekten zwischen 78 und 82 Millionen Euro). Starke Verbesserung der Grundlagen des Geschäftsmodells der Gruppe Die Ergebnisse für das Jahr 2023 zeigen eine starke Verbesserung der Grundlagen des Geschäftsmodells der Gruppe, was vor allem auf die Synergien aus der Übernahme von Gerber zurückzuführen ist. Die Umsätze aus wiederkehrenden Verträgen stiegen um 10 Prozent und die Bruttogewinnmarge erhöhte sich auf vergleichbarer Basis um 3,5 Prozentpunkte. Darüber hinaus beschloss die Gruppe, die Gehälter zweimal im Jahr 2022 und ein weiteres Mal Anfang 2023 zu erhöhen, um die Mitarbeiter vor der Inflation zu schützen und investierte in Forschung und Entwicklung. Durch diese Entscheidungen stiegen die Fixkosten im ersten Quartal 2023 um 11 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2022. Durch Maßnahmen zur Senkung bestimmter Gemeinkosten konnte der Anstieg im vierten Quartal auf 2 Prozent gesenkt werden, ohne dass die Investitionen in die Zukunft beeinträchtigt wurden.

Diese Verbesserungen, von denen viele als dauerhaft angesehen werden können, werden sich positiv auf das künftige Ertragswachstum der Gruppe auswirken, zusätzlich zu den positiven Effekten des wieder anziehenden Auftragseingangs bei den Systemen. Umsatz- und Ergebnisrückgang Die Umsatzerlöse (477,6 Mio. Euro) gingen um 6 Prozent zurück. Während die Erlöse aus Softwarelizenzen, Geräten und zugehöriger Software sowie einmaligen Dienstleistungen (154,3 Mio. Euro) um 24 Prozent zurückgingen, stiegen die Erlöse aus wiederkehrenden Verträgen (181,3 Mio. Euro) um 10 Prozent. Die Umsätze mit Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen (141,9 Millionen Euro) stiegen um 1 Prozent. Insgesamt stiegen die wiederkehrenden Umsätze (323,2 Mio. Euro) um 6 Prozent und machten 68 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Der Bruttogewinn belief sich auf 333,2 Millionen Euro, ein Rückgang um 1 Prozent gegenüber 2022, während der Umsatz um 6 Prozent zurückging. Die Bruttogewinnmarge belief sich auf 69,8 Prozent und stieg damit um 3,5 Prozentpunkte. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die Synergien aus der Übernahme von Gerber zurückzuführen.

Das EBITDA vor Einmaleffekten (79,0 Millionen Euro) ging um 15 Prozent zurück, und die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten lag bei 16,5 Prozent, was einem Rückgang von 1,7 Prozentpunkten entspricht.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit belief sich auf 48,5 Millionen Euro. Darin enthalten ist eine Belastung von 12,6 Millionen Euro für die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte, die aus den seit 2021 getätigten Akquisitionen resultieren, sowie einmalige Posten, deren Nettobetrag eine Belastung von 0,6 Millionen Euro darstellt.

Der Nettogewinn (32,6 Millionen Euro) sank zu aktuellen Wechselkursen um 26 Prozent.