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Autor: Möbelfertigung

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Es sind nur noch wenige Tage bis zur beliebten Konferenz „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ in Düsseldorf am 23. und 24. November mit Top-Speakern von Würth, Mobility goes Additive, König + Neurath, Fraunhofer IML, RMW Wohnmöbel, Baumer Inspection, Rotpunkt Küchen, Biesse, Bürstner, Zünd Systemtechnik, Mittelstand-Digital Zentrum KL/Smartfactory und Gocon Consulting – und nicht jedem erlaubt der volle Terminkalender eine Teilnahme vor Ort. Unsere Lösung: Alle Inhalte sind per Livestream verfügbar. Und danach auch on demand. Jetzt gleich hier ein Ticket sichern: https://www.moebel-events.de/effiziente-moebelfertigung/

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Wir freuen uns, dass folgende Sponsoren die Konferenz unterstützen: Baumer Inspection, Biesse, Blum, Cyncly, Ferwood, Fives, Hecht Electronic, Hettich, Homag, L’Engineers, die SCM Group und Välinge. Partner der Veranstaltung sind die beiden internationalen Leitmessen Interzum und Ligna.

Auftragseingänge und Umsätze weiter auf Wachstumskurs

Die Aufträge und Umsätze der deutschen Hersteller von Textile Care, Fabric and Leather Technologies sind nach wie vor auf Wachstumskurs: im Zeitraum Oktober 2021 bis September 2022 konnten die Auftragseingänge real um 37 Prozent zulegen und auch die Umsätze stimmen die Technologiehersteller mit einem Wachstum von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr positiv. Lediglich die Exporte im Bereich der Näh- und Bekleidungstechnik schwächeln in den ersten acht Monaten 2022 etwas und sanken um 5 Prozent auf 265 Millionen Euro.

Der wichtigste Exportmarkt war dabei aus deutscher Sicht Polen, gefolgt von Italien und Frankreich. Die deutschen Anbieter von Schuh- und Ledertechnik konnten im Zeitraum Januar bis August 2022 ihre Exporte erneut um 8 Prozent auf 34 Millionen Euro erhöhen. Hier waren die Hauptabnehmerländer die USA, Mexiko und Italien. Auch die Exporte der deutschen Wäscherei- und Textilreinigungstechnik legten in den ersten acht Monaten 2022 um 17 Prozent auf 272 Millionen Euro zu. Die wichtigsten Exportmärkte waren wie bereits letztes Jahr Polen, USA und die Türkei.

„Die Stimmung unter den Herstellern von Textile Care, Fabric and Leather Technologies ist fast durchweg positiv“, sagte Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies anlässlich des Branchentreffs des Fachverbandes in Brüssel. „Trotz der enorm gestiegenen Energiekosten, den immer noch bestehenden Problemen in den Lieferketten sowie den nach wie vor unabsehbaren Folgen des Krieges, berichten die Branchenvertreter von gut gefüllten Auftragsbüchern.“

Der Branchentreff des VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies fand zum ersten Mal in Brüssel statt. Im Mittelpunkt standen Themen wie die Green-Deal-Initiative der EU und ihre Folgen für den Mittelstand sowie aktuelle handelspolitische Themen der EU. Insbesondere die Beziehung zu den Vereinigten Staaten wurde diskutiert, hierzu hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich mit Vertretern der Europäischen Kommission auszutauschen.

Eva Dornieden als Regionalleiterin an Bord

Im Dezember kommt Eva Dornieden als Regionalleiterin ins Team von Der Kreis. Die 56-jährige Münsteranerin bringt einschlägige Branchenerfahrung aus über 30 Jahren mit: Zuletzt war sie über als Regionalleiterin Küche/Online für die EKServicegroup in Bielefeld in Sachen Händlerbetreuung und -gewinnung sowie in der Begleitung von Digitalisierungsprozessen aktiv. Zuvor hat sie als Senior Sales Manager beim Branchendienstleister IEQ Systems mgk im Schwerpunkt Küchenspezialisten bundesweit betreut. Mehrjährige Tätigkeit in der britischen Möbelindustrie runden ihr Profil ab.

Ulf Triebener, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing im Verband freut sich über die Teamverstärkung durch die branchenerfahrene Vertriebsexpertin. Neben der allgemeinen Mitgliederunterstützung wird sie sich insbesondere auch in den Bereichen Existenzgründung und Nachfolgeregelungen stark engagieren.

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Top-Themen der Ausgabe: Hesse Lignal geschäftsführer Jens Hesse über Strategie und Ziele des Lackherstellers, Berichte von Hausmessen der Maschinenhersteller, wie das Handwerk auf die gestiegenen Energiepreise reagieren kann, unglaubliche Projekte im Laden- und Innenausbau und noch vieles mehr.

Darüber hinaus: Das Special „Werkstoffe & Oberflächen“ mit der großen Übersicht der Dienstleister.

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Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe sank im September

Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im September 2022 kalender- und saisonbereinigt 0,9 Prozent niedriger als im August 2022. Damit ist der Auftragsbestand erstmals wieder deutlich gesunken, nachdem er von Mai 2020 bis August 2022 fast durchgehend um insgesamt 37,6 Prozent gestiegen war. Eine starke Nachfrage nach Industrieprodukten bei gleichzeitig beeinträchtigten Lieferketten hatten nach der ersten Phase der Corona-Krise dazu geführt, dass die Betriebe nicht alle eingehenden Aufträge abarbeiten konnten und sich offene

Diese Entwicklung ist vorerst unterbrochen: Unter anderem vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und der Energiekrise kamen im September 2022 im Verarbeitenden Gewerbe 4,0 Prozent weniger neue Aufträge hinzu als im August 2022, während die Umsätze leicht um 0,2 Prozent stiegen. Erstmals seit Mai 2020 war damit der nominale Auftragseingang niedriger als der Umsatz der Betriebe. Im Ergebnis wurden mehr Aufträge abgearbeitet als neue hinzugekommen sind. Trotz des jüngsten Rückgangs befindet sich der Auftragsbestand aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau: Im Vergleich zum September 2021 war der Auftragsbestand im September 2022 kalenderbereinigt 6,9 Prozent höher.

Die offenen Aufträge aus dem Inland verringerten sich im September 2022 gegenüber August 2022 leicht um 0,1 Prozent, die aus dem Ausland um 1,3 Prozent. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern verringerte sich der Auftragsbestand um 1,1 Prozent, bei den Herstellern von Investitionsgütern fiel er um 0,9 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 0,4 Prozent höher als im Vormonat.

Neben hohen Energiekosten für die Industriebetriebe führt die anhaltende Knappheit an Vorprodukten nach wie vor zu Problemen beim Abarbeiten der Aufträge. Laut dem ifo Institut für Wirtschaftsforschung gaben 65,8 Prozent der befragten Industrieunternehmen im September 2022 an, von Engpässen und Problemen bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen betroffen zu sein. Den Zusammenhang von Materialknappheit und Industrieaktivität stellt das Statistische Bundesamt in einer Analyse mit fortlaufend aktualisierten Zahlen dar. Eine Analyse zum Produktionsindex für energieintensive Industriezweige ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

Im September 2022 ging die Reichweite des Auftragsbestands auf 7,7 Monate zurück, nachdem sie seit März 2022 jeden Monat bei mindestens 8,0 Monaten gelegen hatte (zuletzt im August 2022: 8,0 Monate). Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug die Reichweite 11,4 Monate (August 2022: 11,8 Monate), bei Vorleistungsgütern lag sie bei 3,8 Monaten (August 2022: 3,9 Monate) und bei Konsumgütern betrug sie 3,5 Monate (August 2022: 3,6 Monate).

Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten. Sie wird als Quotient aus aktuellem Auftragsbestand und mittlerem Umsatz der vergangenen zwölf Monate im betreffenden Wirtschaftszweig berechnet.

Firmengründer Heinrich Sagel verstorben

Im Alter von 85 Jahren ist Heinrich Sagel, Gründer und ehemaliger Geschäftsführer von Vauth-Sagel, gestern verstorben. Der Vater von fünf Söhnen, die in zweiter Generation das Unternehmen weiterführen, blickte auf ein bewegtes und erfolgreiches Leben zurück.

1962 gründete er gemeinsam mit seinem Schwiegervater Hermann Vauth die Vauth-Sagel KG. Seitdem hat sich das Unternehmen von einem Spezialhersteller aus Draht und Blech gefertigter Produkte zur international agierenden Vauth-Sagel Gruppe entwickelt, die mit ihrer materialübergreifenden Kompetenz jährlich über 85 Millionen Qualitätsprodukte „Made in Germany“ produziert.

Die Familie, Freunde, der Beirat und die gesamte Belegschaft an allen Standorten trauern um den Vater, Großvater, Urgroßvater, Geschäftspartner, Firmengründer, Chef, Mentor und Ausnahmeunternehmer Heinrich Sagel.

Wegbegleiter beschreiben Heinrich Sagel als besondere Unternehmerpersönlichkeit, die mit unermüdlicher Energie und nie versiegendem Elan die Geschicke und die Weiterentwicklung des Unternehmens vorantrieb. Mit großer Leidenschaft hat er sich immer wieder für neue Ideen und Geschäftsfelder begeistert.

Die Geschichte von Vauth-Sagel charakterisiert sich durch die Tugenden von Heinrich Sagel, den unbedingten Willen zum Erfolg und den unternehmerischen Grundsatz: „Kundenorientierte Maßarbeit, verbunden mit ausgeprägter Anpassungsfähigkeit“. Die Entwicklung der vergangenen 60 Jahre zeigt, dass der Erfolg auf mehrere Säulen aufbaut: Mit Erfindergeist, Weitsicht und dem richtigen Gespür hat Heinrich Sagel den Grundstein gelegt. Stets die Anforderungen des Marktes zu erkennen und Marktlücken rechtzeitig zu nutzen waren und sind weitere Treiber der Entwicklung. Und auch die Themen höchste Materialkompetenz, strategisches Wachstum und familiärer Zusammenhalt sind wichtig für den Unternehmenserfolg.

Dabei legte Heinrich Sagel immer viel Wert auf Qualität in Bezug auf Innovationen, Materialien, Produktionsstätten, die Beschäftigten und auf die Ausbildung des Nachwuchses. Letzteres was ihm stets eine Herzensangelegenheit und sein fortwährendes Engagement in Bezug auf Ausbildung und Nachwuchsförderung wird seinem Umfeld, ob privat oder beruflich, unvergessen bleiben. Auch in diesem Jahr, obwohl bereits gesundheitlich beeinträchtigt, ließ er es sich nicht nehmen dem jährlich stattfindenden Auszubildendentag beizuwohnen, um die jungen Neuankömmlinge willkommen zu heißen und ihnen sein Motto „Wer schaffen will, muss fröhlich sein.“ mit auf den Weg zu geben.

Heinrich Sagel engagierte sich im Privatleben als passionierter Jäger und Landwirt für die Belange der Natur in seiner Heimatregion sowie darüber hinaus. Die Teilnahme und vor allen die Förderung des lokalen Vereinswesens waren für ihn selbstverständlich und fester Bestandteil seines Wirkens.

1.000 Euro Inflationsausgleich für die Mitarbeiter

Weber Schraubautomaten kommt seiner Verantwortung gegenüber der Belegschaft auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach und wird den Beschäftigten einen einmaligen Inflationsausgleich in Höhe von 1.000 Euro auszahlen. Die Sonderzahlung wird bereits mit der Novemberabrechnung ausbezahlt.

„Die rasant steigenden Energiepreise und eine galoppierende Inflation können Alleinverdiener oder Familien schnell und unverschuldet in finanzielle Nöte bringen“, betont Geschäftsführer Karl Bujnowski.  „Weber möchte seiner unternehmerischen Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern deshalb besonders in diesen schwierigen Zeiten gerecht werden; wir haben uns deshalb entschlossen, jedem Beschäftigten einmalig einen steuerfreien Inflationsausgleich in Höhe von 1.000 Euro auszuzahlen. Wir hoffen, dass wir damit unsere Kolleginnen und Kollegen dabei unterstützen können, ihre aktuellen finanziellen Herausforderungen besser meistern zu können.“

Aktuell beschäftigt Weber weltweit aktuell rund 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der jetzt angekündigte Inflationsausgleich ist zugleich akute Hilfe sowie weitreichende Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber der Belegschaft. „Unsere Teams haben maßgeblich den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens erarbeitet – es ist also nur fair, wenn sie nun von diesen Leistungen profitieren und beruhigter in die Zukunft blicken können“, so Bujnowski.

VDM

Deutsche Möbelindustrie kann Umsatz bis Ende September zweistellig erhöhen

In den ersten drei Quartalen dieses Jahres hat die deutsche Möbelindustrie ihren Umsatz um 10,7 Prozent auf rund 14 Milliarden Euro gesteigert. Dabei gelang im Inland ein Plus von rund zehn Prozent, im Ausland setzen die deutschen Möbelhersteller zwölf Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum, wie aus der amtlichen Statistik hervorgeht. Die Exportquote erhöhte sich leicht auf 33,3 (Vorjahr: 32,7) Prozent. Die Sparten Polstermöbel, Küchenmöbel sowie sonstige Möbel, zu denen auch die Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel gezählt werden, konnten beim Umsatz in etwa gleich stark zulegen (plus rund zwölf Prozent). Die Büro- und Ladenmöbelhersteller verbuchten ein Plus von elf Prozent.

„Die Umsatzzuwächse sind in erster Linie preisgetrieben und bilden die dramatisch gestiegenen Material- und Energiekosten ab“, stellt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK), fest. Die Möbelnachfrage habe sich allerdings in den vergangenen Monaten merklich abgeschwächt. Nach einem guten Jahresstart sei der Auftragseingang schon seit dem Sommer deutlich rückläufig. „Unsere Hersteller bekommen das eingetrübte Konsumklima zu spüren“, so. Denn die Inflationsängste führten zu einer starken Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Im Monat September wurde ein überschaubares Umsatzplus von 3,3 Prozent erzielt. Positiv stachen dabei die Küchenmöbelindustrie (plus 9,2 Prozent) und die Büro- und Ladenmöbelindustrie (plus 10,4 Prozent) heraus. Alle anderen Segmente verzeichneten Einbußen.

Beim Blick auf das Exportgeschäft in den ersten neun Monaten 2022 fällt die erfreuliche Steigerung der Ausfuhren in das Vereinigte Königreich mit einem Plus von rund elf Prozent auf. Der britische Markt erholte sich nach der Unterzeichnung des Handelsabkommens mit der EU überraschend schnell und stellt den fünftwichtigsten Exportmarkt der deutschen Möbelindustrie dar.

Nach wie vor belegt Frankreich wie vor Platz eins im Ranking der wichtigsten Exportländer mit einem Umsatzminus von 3,7 Prozent, gefolgt von der Schweiz mit plus 5,9 Prozent, Österreich mit minus 1,7 Prozent und den Niederlanden mit plus 9,3 Prozent.

Stark ausbauen konnten die deutschen Möbelhersteller ihr Geschäft in den Vereinigten Staaten, dem wichtigsten Auslandsmarkt außerhalb Europas. Die deutschen Möbelexporte über den Atlantik kletterten von Januar bis September – auch währungsbedingt – um rund 20 Prozent nach oben. Dagegen gingen die Möbellieferungen nach China, dem zweitwichtigsten außereuropäischen Markt, um knapp 13 Prozent zurück. Als Ursache gilt vor allem die strenge Null-Covid-Strategie der chinesischen Regierung. Positiv entwickelten sich die Ausfuhren nach Saudi-Arabien (plus 24,4 Prozent), was vor dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Öffnung des Landes zu sehen ist. Die Möbelexporte nach Russland sanken infolge des Angriffskrieges gegen die Ukraine um 41 Prozent.

Der Blick auf die kommenden Monate sei von vielen Unsicherheiten geprägt, betont Kurth. So lasse sich beispielsweise nur schwer abschätzen, wie sich die staatlichen Entlastungspakete zur Abfederung der stark gestiegenen Energiekosten auf die Konsumstimmung auswirken werden. „Die Rahmenbedingungen für unsere Industrie bleiben sehr herausfordernd“, so Kurth. „Die Material- und Energiepreise befinden sich weiterhin auf einem hohen Niveau, die Lieferketten sind nach wie vor fragil und die Auftragslage hat sich spürbar eingetrübt.“ Auf der anderen Seite stelle die Investition in langlebige Konsumgüter wie Möbel gerade in Zeiten hoher Inflationsraten eine wertstabile Anlage dar, und dem eigenen Zuhause komme in unsicheren Zeiten eine herausragende Bedeutung zu.

Erweitert Geschäftsführung

Plasmatreat erweitert seine Geschäftsführung und will so den Weg in eine erfolgreiche Zukunft als Familienunternehmen ebnen.  Deshalb steigen Magnus und Lukas Buske steigen in die Geschäftsleitung ein.

Das Unternehmenwurde 1995 von Christian Buske gegründet, der den Aufbau des Unternehmens allein verantwortete. Nun setzt er auf einen geordneten Übergang des Familienunternehmens auf seine Söhne, erweitert dafür schon heute die Geschäftsleitung der Plasmatreat GmbH und stellt die zweite Generation vor.

So bringt Magnus Buske, studierter Betriebswirt und Maschinenbauer, umfangreiche Erfahrung aus der Klebstoffindustrie aus seiner Tätigkeit bei Jowat mit und kennt sich unter anderem sehr gut im Bereich der Vorbehandlung von Substraten aus. Dieser Hintergrund qualifizierte ihn im Jahr 2018 für seine Position als Manager Bonding Applications bei Plasmatreat, in der er Projekte in unterschiedlichen Industrien und Forschungsbereichen verantwortete. Kurz nach seinem Eintritt ins Unternehmen übernahm er zusätzlich die Verantwortung für den Bereich Forschung und Entwicklung. In der erweiterten Geschäftsleitung von Plasmatreat ist er nun des Weiteren für die Bereiche Einkauf, Fertigung, Konstruktion, Innovationsmanagement und die kaufmännischen Abteilungen zuständig. „Schwerpunkte unseres Unternehmens und meiner Arbeit sehe ich in der nahen Zukunft ganz besonders darin Produktionsprozesse umweltfreundlicher zu gestalten und schädliche Lösungsmittel mit unseren Plasmaanwendungen zu ersetzen und CO2-Emissionen zu reduzieren.“, so Magnus Buske.

Lukas Buske hat nach seinem Master im Wirtschaftsingenieurwesen seine berufliche Laufbahn beim VW Konzern gestartet und war im Bereich der Forschung rund um mobile Dienste tätig. Anschließend sammelte er knapp drei Jahre als Entwicklungsingenieur bei der Audi AG im Bereich Sensoren und Aktoren Erfahrung. Ab 2017 managte er bei Plasmatreat das Geschäftsfeld PlasmaPlus, mit der Nanobeschichtungen im Athmosphärendruck erzeugt werden, z. B. für Antikorrosionssbeschichtungen. Seit 2019 ist er außerdem Head of Plasma Applications & Marktsegment Manager Battery. Als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung des Unternehmens verantwortet er zukünftig die Bereiche Vertrieb und Service, Marketing, Personal sowie die Entwicklung der einzelnen Geschäftsfelder. „Ich sehe für Plasmatreat zukünftig großes Potenzial in den Bereichen E-Mobility und Elektronik, in denen wir international ein starkes Wachstum erwarten“, erläutert Lukas Buske. „So werden wir zum Beispiel im Batteriebereich ganz besonders zukunftsfähige Themen wie Wärmeleitfähigkeit und Isolierung sowie Anwendungen im Bereich der Brennstoffzelle weiter vorantreiben.“,

Christian Buske blickt erwartungsvoll auf die Führung des Unternehmens im erweiterten, schlagkräftigen Team und unterstreicht: „Unser Anspruch ist, unsere Kunden weltweit mit deutschem Know-how, spannenden Innovationen und dem gewohnt hochwertigen Service optimal und aus unmittelbarer Nähe zu unterstützen. Um dies als Weltmarktführer innerhalb eines stark wachsenden Unternehmens auch in Zukunft zu gewährleisten und den Ausbau von Forschung & Entwicklung und Vertrieb sowie die Gründung neuer Niederlassungen weiter voranzutreiben, haben wir die wichtigsten Säulen für eine erfolgreiche Zukunft schon heute mit der zweiten Generation besetzt.“