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Autor: Möbelfertigung

Neues Factsheet mit wichtigen Informationen veröffentlicht

Heute treten vielerorts die ersten Lockerungen in der Corona-Krise in Kraft – das wirft bei Händlern neue Fragen auf. Antworten will der Handelsverband Wohnen und Büro (HWB) geben. In seinem 4. Infosheet hat er deshalb wichtige aktuelle Themen aufgegriffen, um den Händlern Hilfestellung zu geben. Das aktuelle Sheet, das Sie hier herunterladen können, umfasst Informationen zu folgenden Themen:

– Beschränkungen des öffentl. Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie und die daraus resultierenden Maßnahmen von Bund und Länder

– KfW Schnellkredit für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern

– Vorsicht Phishing

– Arbeitschutz

– HDE-Initiative #HandelIstLeben

Seefelder

Übernimmt österreichischen Beschläge-Großhändler Odörfer

Bereits zum 1. März 2020 hat die Seefelder GmbH, Landshut, über ei­nen Asset Deal den Grazer Beschläge- und Werkzeugspezialisten Odörfer übernommen. Der Geschäftsbetrieb bei Odörfer läuft unver­ändert und eigenständig mit allen 160 Mitarbeitern weiter. Christof Schell übergibt an den geschäftsführenden Gesellschafter der Seefelder GmbH, Oliver Nagel. Die vielen Gemeinsamkeiten der beiden Handelsunternehmen schaffen vielversprechende Synergien für die Zukunft.
Odörfer könnte als das österreichische Abbild des 1995 gegründeten deutschen Beschlägespezialisten Seefelder durchgehen – allerdings mit sehr viel längerer Geschichte. Die einstige Eisenwarenhandlung aus Graz ist wie Seefelder noch immer inhabergeführt und entwickelte sich wie das deutsche Pendant zum modernen Großhändler für Beschläge, Mon­tagetechnik und Werkzeuge. 1998 entstanden in Graz ein neues Zentral­lager und ein Logistikzentrum mit einem automatischen Kleinteilelager mit 40.000 Behältern. Daneben unterhält Odörfer Standorte in Hall/Tirol, Wels und Wiener Neustadt.

Jetzt gehen die beiden Unternehmen gemeinsame Wege. Wenn es um den täglichen Bedarf von Tischlern, Schreinern sowie Verarbeitern aus dem holz- und metallverarbeitenden Handwerk sowie kleinerer und mittlerer Industriebetriebe geht, sehen sie sich als Experten. Außen­dienst, Innendienst, Katalog, Webshop und Abholverkauf sind ähnlich gut aufgestellt und ermöglichen Kunden eine flexible Bestellung rund um die Uhr.

Odörfer und Seefelder sehen in der Zusammenarbeit eine Win-win-Situ­ation. Mit der Verschmelzung erweitert Seefelder seine Geschäftsaktivi­täten erstmals über Deutschland hinaus und erreicht damit das in Öster­reich stark vertretene Holzhandwerk. 2019 beschäftigte das Unterneh­men rund 200 Mitarbeiter und erwirtschaftete – wie Odörfer – einen Umsatz von fast 40 Mio. Euro. Odörfer erhält durch den Zusam­menschluss den Rückhalt, seinen über 215 Jahre gewachsenen Namen weiter zu festigen und die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten zukunftsfähig auszubauen. Synergien ergeben sich vor allem im Einkauf, bei der Vermarktung der Handels- und Fokusmarken und im E-Commerce.

Umsatzsteigerung im Februar

Nach einem schwierigen Januar ging es für die deutschen Polstermöbelhersteller im Februar umsatztechnisch wieder bergauf. Wie der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP) mitteilte, erwirtschafteten die hiesigen Betriebe 83,9 Mio. Euro. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum war das ein Plus von 2,96 Prozent. Zurückzuführen war die gute Entwicklung insbesondere auf das Inlandsgeschäft mit einem Anstieg von 6,67 Prozent. In der Eurozone kletterten die Umsätze um 2,94 Prozent nach oben. Insgesamt war das Auslandsgeschäft mit minus 4,23 Prozent jedoch rückläufig.

Wurde von der FOG Software Group gekauft

Optitex, ein internationaler Anbieter von integrierten 2D- & 3D-CAD/CAM-Softwarelösungen für die Mode- und Bekleidungs-, Automobil-, Polster- und Industriefaserindustrie, gab Ende letzter Woche seine jüngste Übernahme durch die FOG Software Group („FOG“), eine Abteilung von Constellation Software, Inc. bekannt.

Optitex wird weiterhin als unabhängiges Unternehmen innerhalb von FOG tätig sein und zu seinem angestammten Namen und der Marke „Optitex“ zurückkehren, was dem Unternehmen die strategische und operative Freiheit gibt, sich auf die einzigartigen und spezifischen Bedürfnisse seiner Benutzer zu konzentrieren. Optitex wird weiterhin seine Produkte innovieren, das Angebot an Softwarelösungen und Dienstleistungen erweitern und die Kunden weltweit direkt unterstützen.

Mit der langfristigen Strategie von Constellation Software, Unternehmen zu erwerben, aufzubauen und zu behalten, wird Optitex von der Unterstützung des neuen Inhabers profitieren. Mit mehr als 500 abgeschlossenen Übernahmen bringt Constellation Software seinen Portfoliounternehmen ein belastbares Angebot an bewährten Geschäftspraktiken und Investitionskraft mit, um ein stetiges, kontinuierliches Wachstum zu gewährleisten.

„Diese Akquisition bietet Optitex, seinen Kunden und Partnern einen erheblichen Mehrwert. Während wir die Unabhängigkeit des Geschäftsbetriebs bewahren, verstärken wir unser starkes Engagement für innovative Produktentwicklung“, sagte Amir Lehr, CEO von Optitex. „Diese Investition zeigt auch ein enormes Vertrauensvotum sowohl in unser Team als auch in unsere Technologie, insbesondere in diesen schwierigen Zeiten. Optitex erwartet, eine dauerhafte Geschäftsstabilität zu erreichen, die durch die langfristige Vision von Constellation unterstützt wird, und weiterhin von der finanziellen Unterstützung, den Vernetzungsmöglichkeiten und den bewährten Managementpraktiken von Constellation zu profitieren.“

„Wir freuen uns, den digitalen 3D-Designraum zu betreten und sind beeindruckt von der Produkt- und Marktvision des Optitex-Teams. Mit unserer vergangenen Investition in ähnliche Unternehmen in diesem Markt bekräftigt dies unser Engagement in diesem Segment und wir freuen uns sehr, Optitex in die FOG-Familie aufzunehmen“, sagte Sandy Scott, FOG Software Group Portfolio Manager für Einzelhandel und Textiltechnologien. „Wir freuen uns darauf, die kontinuierliche Produktinnovation zu unterstützen, um für Kunden auf der ganzen Welt Werte zu schaffen.“

Virtuelle Hauptversammlung am 28. Mai 2020

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Die Homag Group AG hat den 28. Mai 2020 als neuen Termin für die diesjährige Hauptversammlung festgelegt. Aufgrund der Corona-Krise und der entsprechenden Versammlungsverbote wird die Hauptversammlung virtuell durchgeführt und live im Internet übertragen.

Die ursprünglich als Präsenzveranstaltung geplante Hauptversammlung am 7. Mai musste wegen der Corona-Ausbreitung abgesagt werden. Mit dem Pandemie-Notstandsgesetz hat der deutsche Gesetzgeber Ende März kurzfristig die Möglichkeit zur Durchführung virtueller Hauptversammlungen geschaffen. Aktionäre können an der Hauptversammlung am 28. Mai online teilnehmen und Fragen an Vorstand und Aufsichtsrat vorab einreichen. Ihr Stimmrecht können sie über einen Stimmrechtsvertreter oder mithilfe eines elektronischen Abstimmungstools ausüben.

Sockellösung von Blum gewinnt „Red Dot Award“

„Space Step“, die Sockellösung mit Trittfläche und Auszug, wurde mit dem „Red Dot Award“ prämiert. Die Anwendung von Blum bringt wertvollen Nutzen in den Möbelsockel, schafft darüber hinaus Stauraum und das in ansprechender Gestaltung wie die Auszeichnung für hohe Designqualität bestätigt. Die Sockellösung bringt so viel Funktion in den Möbelsockel: Leichtes Antippen genügt, „Space Step“ fährt aus dem Möbel und lässt sich als Tritt nutzen. Mit einem Handgriff lässt sich die Trittfläche zurück ins Möbel schieben und gibt so den versteckten Schubkasten frei. Hier schafft „Space Step“ Stauraum, wo vorher gar keiner war. Das hat auch die Jury des Qualitätssiegels überzeugt.

Seit mehr als 60 Jahren bietet der „Red Dot Award“ eine Plattform für die Bewertung von gutem Design. Jedes der rund 6.500 eingereichten Produkte wurde getreu dem Motto „auf der Suche nach gutem Design und Innovation“ einzeln getestet und die Jury entschied gemeinsam über die Vergabe der Auszeichnungen. Dass „Space Step“ zu den Gewinnern des Jahres 2020 zählt, freut auch Produktmanager Daniel Vogel: „Unsere Sockellösung wird dem wachsenden Bedürfnis nach mehr Stauraum auf weniger Wohnfläche gerecht und kann in allen Wohnbereichen und unterschiedlichen Raumgrößen realisiert werden. Das war uns auch bei der Entwicklung sehr wichtig“, gibt Daniel Vogel Einblick und ergänzt: „Neben dem Design war es eine besondere Herausforderung, unser technisches System im Sockel mit möglichst geringem Platzbedarf zu integrieren und gleichzeitig maximale Stabilität zu garantieren“.

Klickzahlen der Webseite steigen um 50 Prozent

Die Online-Präsenz wird wichtiger und wichtiger. Das gilt für alle Unternehmen aber insbesondere natürlich für Verlage und Informationsdienste. Darum freuen wir uns, dass wir als moebelfertigung.com in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 ein Wachstum in den Besucherzahlen um etwa 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbuchen können. Von Anfang Januar bis Ende März wurde www.moebelfertigung.com insgesamt 229.728 mal geklickt. Wir bedanken uns bei allen Lesern unserer Website und des Newsletters für diesen schönen Erfolg.
Unsere Zahlen sind selbstverständlich IVW-geprüft und abrufbar.

Jungheinrich

Zum vierten Mal in Folge als „Beste Logistik Marke“ ausgezeichnet

Jungheinrich ist „Beste Logistik Marke 2020“. Damit wurde der Hamburger Intralogistikkonzern bereits zum vierten Mal in Folge mit dem renommierten Branchenaward in der Kategorie „Förder- und Lagertechnik, Kommissionierung“ ausgezeichnet. In der Kategorie „IT für Warehouse Management“ kam Jungheinrich auf den zweiten Platz.
Christian Erlach (Foto), Jungheinrich-Vertriebsvorstand sagt: „Vier Mal in Folge als ,Beste Logistik Marke‘ ausgezeichnet zu werden ist ein großartiger Erfolg. Dass wir zusätzlich noch den zweiten Platz im Bereich Logistik-IT erreichen konnten, ist Bestätigung für Jungheinrichs konsequente Entwicklung zum ganzheitlichen Lösungsanbieter für die Intralogistik. Wer Jungheinrich kauft, hat die Garantie auf innovative Produkte und Lösungen. Wir liefern, was wir versprechen und meistens sogar noch etwas mehr. So helfen wir mit, die Lieferketten zur Versorgung von Menschen überall auf der Welt zu sichern. Gerade in Zeiten wie diesen. Dafür steht die ,Beste Logistik Marke‘ Jungheinrich.“

Insgesamt konkurrierten in diesem Jahr mehr als 250 Unternehmen im Wettbewerb um den Titel der „Beste Logistik Marke“. In zwölf Kategorien wählten die Leser der Fachzeitschrift „Logistik Heute“ und die Mitglieder der Bundesvereinigung Logistik die jeweils besten Marken.

Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth wird 85

Mit 19 Jahren übernahm Reinhold Würth nach dem plötzlichen Tod seines Vaters dessen Schraubenhandlung und entwickelte den Zweimannbetrieb zum Weltmarktführer im Vertrieb von Befestigungs- und Montagematerial. Heute schreibt der Konzern mehr als 14 Milliarden Euro Jahresumsatz und beschäftigt weltweit über 78.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dankbarkeit, Bescheidenheit und Demut sind für Reinhold Würth Werte, die den Unternehmenserfolg ausmachen. Heute wird der Vorsitzende des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe 85 Jahre, geht immer noch ins Büro und spricht Briefe ins Diktafon.

Die Geburtstagsfeierlichkeiten waren in einem würdigen und festlichen Rahmen geplant. Doch dann kam die Coronapandemie. Reinhold Würth hat die Feierlichkeiten am Stammsitz des Unternehmens in Künzelsau-Gaisbach aus Verantwortung gegenüber seinen Gästen, der Familie und Freunden, abgesagt: „Wenn alle ausnahmslos ihren Beitrag leisten, können wir der Verbreitung des Virus entgegenwirken. Dann werden wir dieses Virus gemeinsam besiegen.“ Wenn allen wieder zum Feiern zumute ist, will der Unternehmer das Fest nachholen.

Dabei steht 2020 genau genommen gleich ein doppeltes Jubiläum an: Reinhold Würth wird 85 und das Unternehmen Würth blickt auf sein 75-jähriges Bestehen zurück. Die große Festwoche hierzu war im Juni geplant und wird ebenfalls verschoben.

Jahrelang war Reinhold Würth selbst als Verkäufer der eigenen Produkte unterwegs – zuerst mit seinem Vater, dann alleine. „Von ihm habe ich unheimlich viel gelernt“, sagt er noch heute dankbar über die gemeinsame Zeit, die ihn bis heute präge. Ein Beruf, der mehr eine Berufung als ein Job ist. Für Reinhold Würth waren und sind es auch heute noch die Kundenbeziehungen, die die Basis für den Geschäftserfolg bilden. Deren Ausbau und Pflege sind deshalb die wichtigsten Komponenten des täglichen Handelns im Vertrieb. Die persönliche Beziehung ist das Herzstück jeder Partnerschaft mit Würth.

Das Bekenntnis zu den Wurzeln und seiner Heimat Hohenlohe prägt sein Tun von Anfang an. Das beweist das vielfältige Engagement in den Bereichen Kunst und Kultur, Forschung und Wissenschaft sowie Bildung und Erziehung der Stiftung Würth, die Reinhold Würth gemeinsam mit seiner Frau Carmen vor 33 Jahren gegründet hat. Unterstützt werden auch soziale Projekte, wie die Integration von Flüchtlingen und Migranten. Es schreibt sich fort in der Unterstützung des Sports als Zeichen dafür, was Leidenschaft und der Wille zum Erfolg bewirken können. Das Engagement ist bei Würth Teil der Unternehmenskultur, die auf einem festen Wertegerüst aufbauend gerade in der jetzigen Zeit deutlich macht, dass Respekt, Achtung, Fürsorge, Bodenständigkeit, Rücksicht oder ein einfaches „Danke“ nicht aus der Mode kommen, sondern unsere Gemeinschaft auch durch schwierige Zeiten tragen.

Prof. Dr. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz war als Festredner eingeplant. Seine Glückwünsche an den Unternehmer übermittelte er nun schriftlich: „Reinhold Würth hat bewiesen, wie sich kaufmännisches Denken mit einer ausgeprägten Leidenschaft für die Kunst aufs Beste verbindet. Beides, vor allem aber der große Erfolg seines unternehmerischen Wirkens ist die Grundlage für das mäzenatische Handeln, das der gesamten Gesellschaft zugutekommt.“

Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe „Meine Familie und ich sind ihm in allererster Linie dankbar und wir haben großen Respekt vor seiner Lebensleistung: Mit tiefer Überzeugung, Leidenschaft und Durchsetzungsvermögen hat er einen Weltkonzern aufgebaut und hat die Würth-Gruppe auf eine stabile Basis gestellt. Als Tochter freue ich mich natürlich besonders, seinen 85. Geburtstag mit ihm bei bester Gesundheit feiern zu können – gerade in der jetzigen Zeit wird uns einmal mehr bewusst, wie hoch wir dieses Gut würdigen müssen.“Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe „Herr Würth hat dieses Unternehmen mit einem sehr soliden Fundament aufgebaut. Das zugrundeliegende Wertesystem, das sich durch Bodenständigkeit, Bescheidenheit und Dankbarkeit auszeichnet, gilt seit Jahrzehnten und wurde von keinem anderen so sehr gelebt wie von Professor Würth selbst. Diese ausgeprägte Wertekultur gibt uns heute die Kraft und Energie und vor allen Dingen den Zusammenhalt, um auch in diesen Zeiten für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für unsere Kundinnen und Kunden ein starker Partner zu sein.“ Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG „Es ist einfach unglaublich, was Herr Würth in der Kürze der Zeit aus dem Zweimannbetrieb seines Vaters gemacht hat. Er hat sein Leben dem Unternehmen, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Kundinnen und Kunden gewidmet. Ohne ihn würde die Adolf Würth GmbH & Co. KG heute nicht den Meilenstein der 2-Milliarden-Euro-Umsatzgrenze feiern. Dafür bewundern wir ihn und sind ihm unendlich dankbar!“ Auch wir gratulieren natürlich!