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Autor: Möbelfertigung

Michael Cappello wird neuer Vorstandssprecher

Michael Cappello übernimmt heute die Position des Vorstandssprechers bei König + Neurath. In dieser Funktion verantwortet er neben der Unternehmenssteuerung die Ressorts Marketing und Vertrieb.

Der 56-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur war in den letzten 23 Jahren als Geschäftsführer namhafter mittelständisch geprägter und international agierender Unternehmen für die marktstrategische Positionierung sowie die Bereiche Marketing und Vertrieb zuständig.

Cappello sammelte bei einem schwedischen Unternehmen erste internationale Erfahrungen, bevor er über 13 Jahre für ein amerikanisches Familienunternehmen das internationale Geschäft in Europa, Australien und Asien aufbaute. Auch die Büromöbelbranche ist ihm nicht unbekannt. Für eine marktstrategische Ausrichtung sowie das gesamte operative Geschäft eines namhaften deutschen Büromöbelherstellers zeichnete er verantwortlich.

Zuletzt war er als Geschäftsführer in der Beleuchtungsbranche tätig.

Michael Cappello verfügt über fundierte Erfahrungen in den Bereichen Strategie, Business Development, Marketing und Vertrieb, sowie Produktentwicklung. Sein Ziel ist es, die bewährten Erfolgsfaktoren von König + Neurath weiterzuentwickeln und dabei seine Erfahrungen sowohl im Fachhandels- als auch im Objektgeschäft zukunftsorientiert einzubringen, um das Unternehmen gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen, seinem direkten Team sowie der Belegschaft für Zukunftserfolge auszurichten.

Findet im November statt

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise wurde die „Xylexpo“ auf einen späteren Termin verschoben. Sie soll nun vom 10. bis 13. November in Mailand stattfinden, so die Entscheidung von Cepra, dem „operativen Arm” des Veranstalters Acimall.

„Es erwartet uns sicherlich im Vergleich zu dem, wie wir die ,Xylexpo‘ kennen, eine vollkommen andere Ausgabe. Dennoch wird sie für eine gesamte Branche, die gerade ohne eine Fachmesse für die Maschinenbauer der Holzbearbeitungs- und Möbelindustrie auskommen muss, die Gelegenheit bieten, sich wieder zu finden und in die Zukunft zu blicken“, so der Präsident Lorenzo Primultini.

Ursprünglich sollte die Messe vom 26. bis 29. Mai stattfinden.

Exporte im Februar leicht gestiegen

Im diesjährigen Februar wurden von Deutschland Waren im Wert von 109,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 88,5 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die Exporte im Februar 2020 um 0,4 Prozent höher und die Importe um 2,9 Prozent niedriger als im Februar 2019. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber dem Vormonat Januar 2020 um 1,3 Prozent zu und die Importe um 1,6 Prozent ab.

Allerdings zeigten sich im Warenverkehr erste Effekte der Corona-Pandemie mit der im Februar besonders vom neuen Coronavirus betroffenen Volksrepublik China: Die Exporte nach China nahmen gegenüber Februar 2019 um 8,9 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro ab, die Importe aus China sanken um 12,0 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro. Bereits im Januar waren die Exporte nach China (minus 6,5 Prozent) und die Importe aus China (minus 0,5 Prozent) rückläufig gewesen.

Auswirkungen der Corona-Krise je nach Branchenzweig sehr unterschiedlich

Der GD Holz hat bei seinen Mitgliedsunternehmen eine Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Krise durchgeführt. Diese ergab, dass die Unternehmen sehr unterschiedlich betroffen sind: Firmen, die Holzeinzelhandel betreiben, mussten teilweise schließen und sind damit erheblich betroffen. Im Holzgroßhandel wird das Geschäft dagegen überwiegend als zufriedenstellend bis lebhaft bezeichnet. In der Warenversorgung sieht die Branche derzeit überwiegend keine oder nur geringe Beeinträchtigungen, allerdings gibt es den Hinweis, dass in den nächsten Wochen auch im Holzhandel Engpässe zu erwarten sind.

Die Auftragslage wird überwiegend positiv beurteilt. Etwa die Hälfte der befragten Unternehmen sehen keine oder nur geringe Beeinträchtigungen. Ein Drittel hat sogar mehr Aufträge als im Vorjahr. Lediglich ein Drittel der Unternehmen sind von Stornierungen von Aufträgen oder ausbleibenden Aufträgen betroffen. Auch über die Verlängerung von Zahlungszielen wird berichtet. Darüber hinaus wird angegeben, dass Umsätze mit Industriekunden und insbesondere Messebauern komplett ausgefallen sind.

Ein Teil der befragten Unternehmen möchte die vielfältig angebotenen Maßnahmen der Bundesregierung auch nutzen, so gab etwa ein Drittel an, Kurzarbeit in Anspruch zu nehmen, 25 Prozent wollen auf staatliche Hilfsangebote wie Steuerstundungen oder KfW-Mittel zurückgreifen. Über zwei Drittel der Unternehmen haben einen Notfallplan zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes entwickelt. Aber nur 15 Prozent geben an, den Geschäftsbetrieb herunterzufahren. 

An dieser Umfrage haben sich 46 Unternehmen des GD Holz beteiligt. Die Ergebnisse spiegeln eine Momentaufnahme von Anfang April. Zu diesem Zeitpunkt sind die Auswirkungen auf den aktuellen Umsatz, aber auch auf die Beschaffungsseite überwiegend gering. Festzuhalten ist zudem, dass der Holzeinzelhandel durch Firmenschließungen sehr stark betroffen und im Großhandel insbesondere das Geschäft mit Messebauern zum Erliegen gekommen ist. Darüber hinaus werden in den kommenden Wochen auch zunehmend Lieferengpässe erwartet.

Von Krankheitsausfällen oder Quarantänemaßnahmen sehen sich die meisten der befragten Betriebe derzeit nicht betroffen.

„Holz-Handwerk“/„Fensterbau Frontale“

Findet 2020 nicht statt

Die anhaltende Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat diese Entscheidung erzwungen: Die „Holz-Handwerk“ und die „Fensterbau Frontale“ finden 2020 nicht statt.

Diesen Entschluss haben die NürnbergMesse und der VDMA Holzbearbeitungmaschinen in Abstimmung mit dem Referat für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg gefasst.

Die nächste „Holz-Handwerk“ im Verbund mit der „Fensterbau Frontale“ wird vom 29. März bis 1. April 2022 stattfinden.

Dazu folgendes Statement der Messegesellschaft an die Aussteller:
„Wir wissen, auch Sie, liebe Kunden, befinden sich in einer unsicheren Lage. Im Holzhandwerk und in der holzverarbeitenden Industrie sinkt die Investitionsbereitschaft, Umsätze sind rückläufig und die Produktion steht teilweise still. Gleichzeitig erschweren eine eingeschränkte Geschäftstätigkeit durch behördliche Anordnungen sowie internationale Reiserestriktionen die Planung und Vorbereitung Ihrer Beteiligung sowie die Ihrer Kunden.
Deshalb lässt sich unser Ziel, mit der ,Holz-Handwerk‘ für Aussteller und Besucher ein besonderes Erlebnis zu schaffen und den vielfältigen Auf- und Ausbau von internationalen Geschäftsbeziehungen zu ermöglichen, unter dem Einfluss der Corona-Krise leider nicht realisieren.
Für die zahlreichen vertrauensvollen und konstruktiven Gespräche in den letzten Tagen möchten wir uns aufrichtig bei Ihnen bedanken. Sie haben uns bei der Entscheidungsfindung unterstützt.“ 

Die Messe hat in ihrer Mail an die Aussteller ein PDF verlinkt, das diese ausgefüllt an die Nürnbergmesse zurückschicken müssen. Anschließend folgt die Rückabwicklung.
Die NürnbergMesse erstattet sämtliche in der Standflächenrechnung abgerechneten und bereits bezahlten Beträge.
Antworten auf häufig gestellte Fragen finden sich auf der Seite der Messe www.holz-handwerk.de.
Der Link zur Online-Standanmeldung steht ab April 2021 im Netz.

Alle sieben Tochterunternehmen sind wieder am Netz

Die Vivonio Furniture GmbH reagiert flexibel auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie und passt die Produktions­aktivitäten ihrer Unter­nehmen den aktuellen Anforderungen an. Bis vor Ostern war die Produktion bei Maja Wittichenau sowie bei Staud zeitweise ausgesetzt. Beide Werke werden in unterschiedlichen Intensitäten ab heute wieder hochgefahren. Damit sind alle sieben Tochterunternehmen wieder am Netz, selbstverständlich unter Berücksichtigung höchster Hygienestandards.
Bei Maja Wittichenau, der Fertigungs­stätte für Leicht­bau­möbel, läuft die Produktion langsam wieder an. Das Hochfahren bis auf 100 Prozent und den regu­läre Drei-Schichten-Betrieb wird sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und ist abhän­gig von den Ikea-Ladenöffnungen. Kontinuierlich, also auch in den vergangenen Wochen, wurden Waren aus dem Fertig­lager an den Groß­kunden geliefert, um den dort weiterlaufen­den Online-Handel zu bedienen. Der Produktionsstillstand der vergangenen Tage wurde zu­dem für Instand­haltungs­maßnahmen genutzt, die ursprünglich für die Woche nach Ostern vorge­sehen waren.

Bei Staud, dem Spezialisten für Schlafmöbel, ruhte die Produktion in den vergangenen Ta­gen ebenfalls. Ab heute wird die Fertigung wieder hochge­fahren. Vorerst ist geplant, die Produktion für fünf Wochen in Vollauslastung zu fahren, um den vor­handenen Auftragsbestand für die Kunden im Möbelhandel zu produzieren und auszuliefern.

„Die sehr kurzfristig getroffene Entscheidung, die Produktion bei Staud für drei Wochen kom­plett ruhen zu lassen, hat sich als richtig erwiesen. Die Versorgung mit Materialliefe­r­ungen, insbesondere aus dem benachbarten Ausland, konnte justiert und für die nähere Zu­kunft gesichert werden. Gleichzeitig konnten die vor der Betriebsunterbrechung vorhandenen Auf­träge mit den Kunden neu terminiert und avisiert werden, sodass eine ter­mingerechte Aus­lieferung und auch die reibungslose Anlieferung an deren Läger möglich ist“, sagt Elmar Duffner, Geschäftsführer und CEO von Vivonio.

Seit heute sind damit wieder alle sieben Standorte der Vivonio Furniture GmbH am Netz. „Bis jetzt ist es uns gelungen, unter Einhaltung hoher Hygienestandards, die Ge­schäfts­­tätigkeit der Gruppe auf einem recht hohen Niveau aufrechtzuerhalten“, so Elmar Duffner. „Wir haben die ge­wohnte Produktivität und Lieferverfügbarkeit gewahrt und unsere Kunden zu jedem Zeit­punkt klar informiert, sodass auch Montagetermine beim Endkunden reibungslos erfol­gen konnten.“

Vivonio und die einzelnen Unternehmen setzen in dieser besonderen Zeit weiterhin auf aktive Kommunikation: Man werde direkt auf die Kunden zugehen und sie über Erreichbarkeiten und neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten – und zwar so aktuell, wie es eben geht: „Wie alle Akteure in Politik und Wirtschaft beobachten wir sehr genau, wie sich die Situation entwickelt. Von zentraler Bedeutung ist für uns, wann der Möbelhandel seine Pforten wieder öffnen wird. Unsere Kapazitätsplanung werden wir dahingehend flexibel und im Sin­ne un­serer Kunden anpassen. Wir hoffen, dass sich die Ge­samtsituation bald wieder ent­spannt“, sagt Elmar Duffner, der zuversichtlich ist, dass die Vivonio-Unter­nehmensgruppe die Heraus­for­derungen der Corona-Pandemie meistern wird.

Produktion läuft bei den meisten Möbelherstellern noch – 85 Prozent haben Kurzarbeit beantragt

Auch die Möbelhersteller sind in immer größerem Maße von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Das unterstreichen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Herforder Branchenverbände: Während bei 45 Produzent der Firmen die Produktion noch weiterläuft, ist die Fertigung bereits bei 40 Prozent eingeschränkt und bei 15 Prozent auf null heruntergefahren. Dieses Gesamtbild ist jedoch ausgeprägt Sparten-spezifisch und dürfte sich im laufenden Monat April noch spürbar verschlechtern. So haben bereits rund 85 Prozent der Hersteller Kurzarbeit beantragt.

Die Umfrageergebnisse verteilen sich annähernd gleichmäßig auf Küche, Polster und Wohnen, jedoch auch Bad- und Büromöbelhersteller sowie Zulieferer gaben Feedback. Über 65 Prozent der Unternehmen mit ruhender oder eingeschränkter Produktion können ihre Ware nicht an den Handel beziehungsweise entsprechende Läger ausliefern, bei 58 Prozent sind fehlende Auftragseingänge Ursache der Stilllegung. Insgesamt müssen zwei Drittel aller Befragten Einbußen beim Auftragseingang feststellen. Allerdings konnten knapp ein Drittel der befragten Mitgliedsfirmen konnten Auftragsanstieg aus dem Online-Handel spüren – davon 12 Prozent „stark“.

Aus den Rückmeldungen wird ersichtlich, dass fast jedes zweite Unternehmen seine Handelspartner beliefern kann, bei 45 Prozent der Möbelhersteller ist dies zumindest teilweise möglich. Bei 44 Prozent der Firmen mit nicht normalem Produktionsablauf sind die Lieferketten unterbrochen. Mit  88 Prozent sind vor allem die Zulieferungen aus Italien gestört, gefolgt von Asien (31 Prozent), Osteuropa (19 Prozent) sowie Frankreich, Österreich und Spanien.

Die Auftragseingangserfassung für März, der bekanntlich zur Hälfte noch nicht krisenbetroffen war, bestätigt die durch Corona gestörten Prozesse. Während die Küchenmöbelindustrie noch ein wertmäßiges Auftragsplus ausweist, zeigen die Sparten Polstermöbel mit minus 25 Prozent sowie Wohnen mit minus 28 Prozent bereits deutliche Einbrüche. Hier spiegeln sich die unterschiedlichen Auftragsvorläufe und der insgesamt längere Planungszeitraum im Segment Küche. Für alle Sparten gleichermaßen gilt, dass der Auftragseingang aus dem Ausland besonders unter Druck steht. Mit Blick auf den in allen relevanten Absatzgebieten nicht betriebsfähigen Möbelhandel wird im April über alle Sparten mit dramatisch rückläufigen Auftragseingängen zu rechnen sein.

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Startet Online-Kanal zum Thema Finishing

Jährlich richtet der Oberflächenspezialist Cefla die italienische Finishing-Schule – eine Veranstaltung, die im weltweit größten Finishing-Labor in Imola stattfindet – aus.

Aufgrund der rasanten technischen Entwicklungen in diesem Bereich, startet das Unternehmen nun den den IFS-Online-Kanal. Cefla hat sich dabei auf die Fahnen geschrieben, jegliche Fragen zum Thema Oberflächenveredelungstechnologien zu beantworten. Dafür steht ein Team zur Verfügung, das sich aus Forschern, Designern, Ingenieuren, Verfahrensexperten, Softwarespezialisten, Vertriebsexperten und qualifizierten Technikern zusammensetzt.

Verschenkt Hygieneschutzwände an lokale Unternehmen

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Deshalb heißt es beim Büromöbelspezialisten Palmberg jetzt „Support your locals“. Beim Büromöbelhersteller entsteht dafür derzeit ein Produkt, das in Corona-Zeiten sehr begehrt ist: Hygieneschutzwände aus Acryl. Diese sollen ab sofort einen kleinen Beitrag leisten, um die weitere Verbreitung von Corona zu verhindern. Deshalb verschenkt sie das Unternehmen an lokale Unternehmen in Schönberg (Mecklenburg-Vorpommern), wie zum Beispiel das Alten- und Pflegeheim oder die örtliche Buchhandlung. Am 08. April, wurden die ersten Prototypen an die vier Geschäfte übergeben. Natürlich nutzt Palmberg solche Scheiben selbst im eigenen Empfangsbereich.

„Unsere neuen Hygieneschutzwände aus Acryl bieten Verkaufs- oder Kassenpersonal einen erhöhten Hygieneschutz, insbesondere vor viralen und bakteriellen Tröpfcheninfektionen.“, so Nicole Eggert von der Palmberg-Geschäftsführung. Eine Serienfertigung der Hygieneschutzwände wird derzeit für Ende April vorbereitet.